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Verstehen Sie Bahnhof?

12 Sep

Dieses Blog arbeitet ja sehr serviceorientiert.
Gestern gewünscht, heute schon Realität: Das große Bahnhofs-Quiz!

Es begab sich zu einer Zeit, als es mich an einen Bahnsteig des Grauens verschlug. Mit Tunnelblick rauschte ich aus dem ICE raus und auf die nächste Treppe zu, in Gedanken schon bei der Präsentation.

In der Unterführung dann die Überraschung: Es gab keinen Ausgang zur Stadt! Man kam nur von einem Gleis zum anderen, aber nicht aus dem Bahnhof raus! Argh! Gefangen!
Dabei warnen die Einheimischen ausdrücklich mit Schildern: Kein Ausgang zur Stadt!

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wer nicht lesen kann, findet nie wieder raus.

Ganz so schlimm war es dann aber doch nicht. Es gab einen Ausgang, aber der war gut versteckt.
So sieht der Bahnhof von Außen aus:

Davor stehen alberne Autos rum: Verbreitert, verspoilert, tiefergelegt, entbranded, customized, usw.

“Joah, im Stand sieht der unheimlich schnell aus. Leider ist der Motor zu schwach, durch die Breitreifen und die vielen Anbauteile kommt er nicht von der Stelle.”

Um die Ecke gibt es übrigens eine beeindruckende Unterführung:

So, wer erkennt denn nun Stadt und Bahnhof?
Na?

 
10 Kommentare

Verfasst von - 12. September 2008 in Reisen

 

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10 Antworten zu “Verstehen Sie Bahnhof?

  1. theleprompt

    12. September 2008 at 14:53

    Ich finde, es sieht wie ein früher badischer Bahnhofsbau aus (obwohl der Glockenturm dafür vielleicht etwas zu niedrig ist..). Jedenfalls ist es weder Konstanz, noch Karlsruhe, noch Freiburg.

     
  2. the rufus

    12. September 2008 at 15:05

    Ich hätte auch einige Ideen, was es nicht ist. ;)

     
  3. Cornelis Kater

    12. September 2008 at 17:30

    Oldenburg?

     
  4. Silencer

    12. September 2008 at 17:46

    Nein, OL ist es nicht. Da gibt es auch keine badischen Bahnhöfe, solle es denn einer sein.

     
  5. theleprompt

    12. September 2008 at 21:17

    In Oldenburg gibt es auch keine Berge im Hintergrund. Und ich finde: Der sieht wirklich wie ein badischer Bahnhof aus. Würd ja auch zu den Bergen passen. Die Unterführung sieht allerdings exakt wie die in Berlin am Ostbahnhof aus. Vielleicht will uns Herr Silencer foppen?

     
  6. theleprompt

    12. September 2008 at 21:21

    Määääh. Badischer Bahnhof. Klar… Basel, Badischer Bahnhof. Nich SBB!

     
  7. Silencer

    12. September 2008 at 22:36

    Und ich habe schon gedacht Du veralberst mich – badischer Bahnhof war schon sooo gut, ich konnte nicht glauben das Du nicht Basel erkannt hast und musste erst mal nachschlagen ob das tatsächlich eine Bauform ist. Ich kannte nämlich in der Tat nur den Badischen Bahnhof Basel, der hier dargestellt ist.

    Das im Hintergrund kann übrigens nur ein Nordniedersachse als “Berge” bezeichnen. Wir Harzrandanrainer nennen das “Hügel” – wenn wir es wahrnehmen. :-)

     
  8. theleprompt

    13. September 2008 at 02:03

    Ja natürlich ist das eine Bauform.. Hast du nie eine Modelleisenbahn mit selbst zusammenzuklebenden Faller-Häuschen gehabt? Nee, im Ernst: Ich hatte zuerst an Konstanz gedacht, der Bahnhof sieht tatsächlich recht ähnlich aus, aber aus bitterer eigener Erfahrung weiß ich, dass sich da definitiv kein ICE hinverirrt…

    Auf Basel kommt man ja auch nicht sofort, weil Schilder usw. schließlich so sehr nach Deutscher Bundesbahn aussehen – aber der Badische Bahnhof in Basel ist da ein höchst interessanter Sonderfall. Zwar auf Schweizer Territorium gelegen, aber komplett von der Deutschen Bundesbahn betrieben und zum Teil zollrechtlich wie deutsches Gebiet behandelt. Das erklärt dann auch die verwirrenden Nicht-Ausgänge. Man darf ja nicht vergessen, dass es sich bei der Grenze zur Schweiz um eine EU- und NATO-Außengrenze handelt.

     
  9. Der moderne Nerd

    13. September 2008 at 09:57

    Uhm, peinlich. Allerdings muss ich gestehen, dass ich trotz zahlreicher Bahnhofserkundungsfahrten noch nie in Basel aus dem Zug gefallen bin…

     
  10. Silencer

    13. September 2008 at 16:54

    Nein, Faller-Häusschen hatte ich tatsächlich nicht. Die Eisenbahnanlage war zwar offiziell meine, gebaut bzw. hingeschludert hat aber stets mein Vater.

     

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