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Archiv des Autors: Silencer

Über Silencer

Alles was Herr Silencer schreibt ist wichtig, wahr und schön.

Worte des Tages

“Du ziehst Katastrophen echt an, oder?”
“Herausforderungen! Das sind Herausforderungen! An denen wachse ich! Du hast keine Ahnung wie groß ich schon auf der Innenseite bin!”

 
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Verfasst von - 5. Februar 2016 in Ganz Kurz

 

Ordentlich was vor

Buchungen und Tickets für die nächsten 8 Tage:

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Ordentlich Programm, von früh bis spät. Und alles im Vorfeld gebucht und bezahlt. Leider hat die Vorfreude einen Dämpfer bekommen. Genau wie beim letzten Mal wird vor Ort gestreikt. Beste Aussichten, dass 1/4 des Programms den Bach runtergeht. Meh.

 
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Verfasst von - 4. Februar 2016 in Ganz Kurz

 

Kleine Unterschiede

Ich finde es manchmal ganz interessant, die länderspezifischen Webauftritte von multinationalen Ketten miteinander zu vergleichen. Die gehen im besten Fall auf die landestypischen Eigenheiten und Geschmäcker ein, was manchmal zu recht recht krassen Unterschieden führt. Nehmen wir mal die Website von LIDL, mit den Angeboten ab Donnerstag:

In Italien dreht sich alles um den Valentinstag. Angeboten wird eine ganz Palette an Reizwäsche, aufreizend beworben. Valentinstag in Italien ist offensichtlich eine sexy Sache und mit Erotik assoziiert.

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In Frankreich steht auch der Tag der Liebe im Mittelpunkt der Seite. Mit Erotik hat man da aber nichts am Hut, der Valentinstag soll hier lediglich für den Absatz von rosa Handtüchern sorgen. Ist übrigens das gleiche Model wie auf der italienischen Seite, aber das Negligé muss man sich vorstellen. Achso, Kuschelmausschlüsselanhänger mit Herzchen dran, die gibt es auch noch.

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Die Briten sind nicht kuschelig, und mit Romantik oder gar Erotik kann man auf der Insel gleich mal gar nichts anfangen. Hier ist man praktisch orientiert, folgerichtig gibt es Werkzeug und Fugenmasse.

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Und Deutschland? Deutschland macht TÄTÄÄ-TÄTÄÄÄ-TÄTÄÄÄ!!! 

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So bekommt halt jedes Land was es verdient…

 
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Verfasst von - 1. Februar 2016 in Ganz Kurz

 

Momentaufnahme: Januar 2016

Herr Silencer im Januar 2016
Hust-Schnauf-Röchel. Krank gewesen, deshalb viel Zeit für Medienkonsum.

Wetter:  Bis Monatsmitte sowas wie Plusgrade, dann Temperatursturz auf -5 bis -15 Grad. Dabei meist trocken, nur wenig Schnee.
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Lesen:

Frank Panthöfer: Krad-Vagabunden – Licht- und Schattenseiten einer Weltreise, Teil 2: Süd-Ost-Asien, Himalaya, Orient und Resozialisierung [Kindle]
Der zweite Teil der Weltreise von Frank “Pany” Panthöfer und Freundin “Simon”. Wie der Name schon sagt: Es geht über die Inseln Süd-Ost-Asiens, Indien, Pakistan, den Iran und die Türkei bis zurück nach Deutschland. Im letzten Kapitel versuchen sich die Heimkehrer wieder in den deutschen Alltag einzufinden.

Wie schon bei Teil 1 angemerkt: Mir persönlich gefällt Panthöfers Schreibstil nicht. Zu Anfang ist die raubatzige Direktheit erfrischend, sehr schnell wird die Sprache aber dem Thema nicht mehr gerecht. Die Schattenseiten der Weltreise werden oberflächlich, aber häufig geschildert, während die schönen Erlebnisse stark verkürzt beschrieben werden – meist in Form von “wir werden mit einer tollen Aussicht belohnt”. Hätte mich ja schon mal interessiert, was genau an der Aussicht denn toll war. Das Buch ist voller solcher Verkürzungen und hinterlässt in der Summe den Eindruck, dass Pany die Hälfte der Zeit mit dem Kampf gegen Betrüger, korrupte Beamte und dem Flicken von Reifen beschäftigt war und stets vor dem Explodieren stand, während Simon quasi nur hinterherfuhr und ein paar Mal umfiel. Durch diese Gewichtung bleibt in der Summe der Eindruck zurück, dass Motorradreisen in erster Linie eine Qual ist. Über ein Reisetagebuch auf eine Weltreise mitgenommen zu werden ist toll, aber dem (mittlerweile hauptberuflichen) Autor wünsche ich einen guten Lektor, der hilft, die Erlebnisse in ansprechendere Form zu gießen – ich hätte mir ernsthaft eindrücklichere Beschreibungen und ein paar Fotos mehr gewünscht. [Update: Ich sehe gerade, dass es jetzt auch eine Special Edition des Buchs gibt, mit mehr Bildern]

Marc Haddon: The Curious Incident with the dog in the Night-time [Kindle]
Christopher ist 15 und Autist. Seit dem Tod seiner Mutter lebt er allein mit seinem Vater in der englischen Stadt Swindon. Er mag: Primzahlen, komplexe Formeln, Astronauten, allein sein, Sherlock Holmes-Geschichten, rote Dinge, seine zahme Ratte Toby und Wellington, den Hund der Nachbarin. Was Christopher nicht mag: Andere Menschen, berührt werden, laute Geräusche, Gefühle, Gedichte, Sir Arthur Conan Doyle, gelbe und braune Dinge. Christophers Tagesablauf ist streng in in Ritualen organisiert, das gibt ihm Sicherheit. Alles gerät durcheinander, als er eines Morgens den Hund Wellington tot auf dem Gehweg findet. Jemand hat den Hund mit einer Forke umgebracht, und Christopher ist fest entschlossen herauszufinden, wer das war. Auch wenn das bedeutet, dass er mit fremden Menschen sprechen muss.

Die Geschichte ist vollständig aus der Sicht von Christopher geschrieben. Das lässt die Leser tief eintauchen in die Art, wie ein autistisches Kind die Welt wahrnimmt und ist faszinierend, weil die Regeln, die Chrisopher sich selbst aufgestellt hat und nach denen er funktioniert, plötzlich sichtbar werden. Über die einfache Grammatik (Aneinanderreihung von Sätzen durch “und”) sowie den Verzicht auf die Schilderung von Emotionen, die Christopher nicht zu begreifen in der Lage ist, ist der Stil ziemlich einzigartig.

“The Curious Incident” ist ein bittersüßes Vergnügen. Das Buch ist überaus witzig.
Zwischen den einfachen Worten und Sätzen verbergen sich allerdings Abgründe. So schildert Christopher Ereignisse und Handlungen, die für ihn eine inhärente Logik aufweisen, die aus Sicht Außenstehender aber geradezu verheerend chaotisch wirken. Oder er verkürzt Dinge stark, weil sie für ihn nicht wichtig sind, man als Leser aber ahnt, dass sich hier in Wirklichkeit ein Jahre dauerndes Drama abgespielt haben muss, dass seine Eltern bis über die Grenzen hinaus belastet haben muss.

Ich habe das Buch vor 10 Jahren schon einmal und nun, als Vorbereitung auf das Musical, noch einmal gelesen. Zurück bleibt Mitleid mit dem Protagonisten genauso wie der Respekt vor dem Mut und den Strategien, mit denen er sein Leben meistert und eine Hochachtung vor dem Autor: Marc Haddon behandelt alle Charaktere in dieser sorgfältig erzählten Geschichte mit großem Respekt und gerät nie in die Versuchung, den leichten Weg zu gehen und zu verurteilen oder Partei zu ergreifen. Unbedingt lesen- nach den ersten Seiten kann man es nicht mehr aus der Hand legen! Auf Deutsch ist es erhältlich unter dem sperrigen Titel “Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone”.

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Hören:
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Die Sprechkabine [Podcast]
Timo Hetzel und Phillip Seidel reden über Dinge. Was ihnen gerade so einfällt. Ein klassischer Laberpodcast. Das Besondere: Beide Sprecher haben überaus angenehme und ruhige Stimmen, sind spontan wirklich lustig und dennoch immer fokussiert auf das, was sie gerade erzählen – anders als bei den Tim-Pritlove-Podcasts, bei denen man sich die Hälfte der Zeit fragt, ob der Host überhaupt geistig anwesend ist und nicht nebenbei Nachrichten guckt oder Kuchen backt.

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Sehen:

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Kingsman [Bluray]
Eggsy ist ein Teenager in England. Er ist clever, aber mit Schulbildung ist es nicht weit her. In der Perspektivlosigkeit der britischen Arbeiterklasse oszilliert er zwischen Kneipenschlägereien und der Trostlosigkeit von Sozialhilfebauten. Das ändert sich, als ein Gentlemen in feinem Tuch auftaucht und Eggsy für einen sehr geheimen Geheimdienst rekrutieren will: Die Kingsmen.

So sähe “Bond” im Jahr 2015 aus, wenn man in nicht in ein weinerliches Weichei rebootet hätte, das Buchhaltern und Immobilienmaklern hinterherlaufen muss. Bei “Kingsman” gibt es sie noch, die megalomanischen Superverbrecher (ein lispelnder und nur schwer zu ertragender Samuel L. Jackson), eine weltweite Verschwörung zum Untergang der Zivilisation, riesige Setpieces und Actionszenen und dazu mit “Gazelle” (Sofia Boutella) die coolste, schrägste und tödlichste Bodyguard seid Odd Job.

Die Britishness ist far over the top und mit Michael Caine UND Colin Firth fast schon zu gut besetzt. Ab der Hälfte des Filmes agiert Firth ein einer ungewohnten Rolle: In einer atemberaubenden und scheinbar ohne Schnitt gedrehten Sequenz muss er sich als Actionstar behaupten, und richtet dabei das größte Gemetzel an, dass man seit “300” auf der Leinwand gesehen hat. Die Geschichte hinter dem Ganzen ist zudem überaus clever, so daß sich zusammengefasst sagen lässt: “Kingsman” ist pure, seeligmachende Unterhaltung für alle, die als Kind die Abenteuer von 007 toll fanden.

Morgen hör´ ich auf [ZDF]
Jochen Lehmann hat finanzielle Probleme. Der Familienvater hat die Druckerei seiner Schwiegereltern übernommen und den Laden an die Wand gefahren. Als die Bank ihm einen weiteren Kredit verwehrt, sieht er in seiner Verzweifelung nur einen Ausweg: Er nutzt die modernen Maschinen seiner Firma, um ein paar Scheine Falschgeld herzustellen. Nur ein paar, da ist er sich sicher, und morgen hört er auf.

Im Vorfeld war die Serie als “das deutsche Breaking Bad mit Bastian Pastewka” angekündigt worden. Mit dem Vergleich haben sich die Macher keinen Gefallen getan, wie das kollektive Aufstöhnen genervter Kritiker und Serienfans zeigte. Zu schlecht sind die Erinnerungen an schlimme deutsche Plagiate von US-Serien. Machwerke wie “Hilfe, meine Familie spinnt” als Plagiat von “Eine schrecklich nette Familie” haben eine so traumatischen Eindruck hinterlassen, dass man sich auch mehr als 20 Jahre später noch an sie erinnert.

Dabei stimmt der Vergleich im Kern, denn hier wie da handelt die Geschichte von einem Normalo, der seiner Familie zuliebe in die Kriminalität abrutscht und immer tiefer in den Morast einsinkt, je stärker er versucht wieder herauszukommen. Darin liegt auch der Charme: Der Geschichte bei der Eskalation zuzusehen, die schon in Folge zwei vollkommen ausser Kontrolle gerät. Das Ganze Größtenteils gut gespielt und bedient sich technisch z.T. an der Machart des großen Vorbilds – was z.B. beim Schnitt und den Szenenteilern überaus erfrischend rüberkommt. Eine feine, 5-teilige Serie, die aktuell jeden Samstag Abend auf ZDF läuft, in der Mediathek abrufbar und ab dem 20.02. auf DVD und BluRay verfügbar ist.

Italy – Love it or Leave it [Watchever]
Rom. Das Journalistenpaar Luca und Gustav hat in den letzten Jahren den Wegzug ihres Freundeskreises erlebt. Hohe Lebenshaltungkosten, Monsterbürokratie, schlechtes Bildungssystem und hohe Arbeitslosigkeit treiben eine ganze Generation von Italienern ins Ausland. Die beiden müssen sich nun entscheiden: Verlassen auch sie das sinkende Schiff?

Der in Südtirol geborene und von Italien desillusionierte Gustav will, dass beide nach Berlin ziehen. Lucamöchte in Rom bleiben. Sie geben sich sechs Monate für die Entscheidung. In dieser Zeit reisen sie durch das Land und sehen sich vor Ort an, wie Italien nach 20 Jahren unter Berlusconi aussieht. Gustav zeigt die Schattenseiten auf, Luca versucht das Schöne zu finden, was ihm nicht leicht fällt.

Nach Besuchen vom Piedmont bis nach Sizilien und Gesprächen mit Politikern, Schriftstellern, Philosophen und Fließbandarbeitern stellen sie fest: Nach Außen ist Italien schön, aber alles hinter der Fassade ist runtergekommen und in schlimmen Zustand. Hoffnung gibt es nur in einzelnen Menschen: Denen, die nicht bereit sind, ihren Platz aufzugeben und zu flüchten, die gegen Korruption und für eine Zukunft kämpfen.

Der Film ist sehr persönlich, ohne dabei jemals die Distanz zu verlieren. Die Reise von Gustav und Luca zeigt Italien im Jahr 2013 ohne jede Schönfärberei: Zu Beton geronnenen Fördermittelbetrügereien werden ebenso wenig ausgelassen wie der wirtschaftliche Niedergang, das Wirken der N´Dragheta oder das Bild der Frauen in Berlusconis Sendungen. Aufgelockert wird das Ganze durch originelle und informative Animationssequenzen. Italienanfänger sind vielleicht geschockt vom Ausmaß der Probleme, Italienkenner freuen sich über die Hintergrundinfos und die ungewöhnlichen Bilder.

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Spielen:

AKsoI

Arkham Knight – Season of Infamy [PS4]
Vor der Ostküste Bleake Islands ist die “Iron Heights” abgestürzt. Das Luftschiff war ein Hochsicherheitsgefängnis und beherbergte u.a. Killer Croc, nun liegt es geborsten im Gotham River. Klar, dass sich der dunkle Ritter den entflohenen Insassen ebenso annimmt wie der Frage, wer eigentlich gerade Victor Fries erpresst, warum sich Mad Hatter freiwillig gestellt hat und was mit Ras al Ghul passierte.

“Sechs Monate lang ständig Nachschub an Content” versprach der Publisher und rechtfertigte damit den saftigen Preis von 40 Euro für den Season Pass zu “Arkham Knight”, verriet aber nicht, was genau dieser Content denn sein sollte. Eine fragwürdige Politik. Ich war skeptisch und habe da die Finger von gelassen, und das nicht bereut: Tatsächlich kam zwar im Monatstakt neuer Downloadable Content (DLC), aber der war Mist: Ein paar Challengekarten und Storymissionen mit einer Länge von 15 Minuten rechtfertigen keine Ausgabe in der Höhe.

“Season of Infamy” ist da zum Glück anders, da stecken mehrere Stunden Spielspass und echte Stories drin, die sich auch direkt in das Hauptspiel integrieren – mit einer kuriosen Folge: Um nach der Installation das Knightfall-Protokoll auszulösen, muss man das Spiel nicht mehr zu 100, sondern zu 120 Prozent schaffen. Einzeln lässt sich die Erweiterung für 9,99 Euro kaufen, und das ist sie in jedem Fall wert.

wiiihos

The Witcher III: Hearts of Stone [PS4]
Geralt von Rivia hat ein Problem. Ein Kontrakt ist spektakulär schief gelaufen, und nun findet sich der Witcher eingekerkert im Bauch eines Schiffes wieder, auf dem Weg zu einem fernen Kontinent und seiner Hinrichtung. Da taucht ein Fremder an seiner Zelle auf und bietet Geralt freundlich lächelnd an, ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Im Gegenzug verlangt er nur einen Gefallen. Geralt hat keine Wahl und willigt ein, stellt danach aber schnell fest, das hinter dem Fremden mehr stecken muss, als er auf den ersten Blick vermutet hat. Langsam, aber stetig wird deutlich, dass Geralt sich mit dem Teufel persönlich eingelassen haben muss. Der Witcher wird zu einer Spielfigur in einem Schachspiel mit dem Leibhaftigen, an dessen Ende er die Entscheidung fällen muss, was mit den Herzen aus Stein geschieht.

CD Projekt Red, die polnischen Entwickler von “The Witcher III”, sind ein Phänomen. Seit dem Erscheinen des Spiels im Mai vergangenen Jahres sind 13 Updates erschienen sind, die nicht nur Bugs fixten, sondern das Spiel in Sachen Usability verbesserten und um Spielmodi erweiterten. Dazu wurde ein halbes Jahr lang DLC verschenkt. Gut, nur Charakterskins und Ausrüstungsgedöns, dafür wollen andere Publisher Geld haben. CDPR dagegen pflegt das Spiel und verschenkt Content, um die Leute bei der Stange zu halten. Für “Hearts of Stone” wollten sie nun erstmals Geld haben. Das konnte man quasi blind investieren, denn wenn man das fantastische Hauptspiel kennt und weiß, das Kleinkram verschenkt wird, ist klar: Hier kommt etwas Großes, das sein Geld wert sein muss.

Das ist auch so: “Hearts of Stone” erweitert die Spielwelt von Witcher III um einen ganzen Landstrich, führt neue Charaktere und Mechaniken ein und ist für Spieler ab Stufe 32 gedacht (wer nach Abschluss der Hauptkampagne nicht so weit ist, wird automatisch hochgelevelt). Absolut fantastisch sind die Experimente, die im DLC gewagt werden: Ein kompletter Heist im “Oceans Eleven” Stil muss durchgezogen werden, ein Toter muss eine Party mitmachen und am Ende muss sich Geralt aus der Erinnerungswelt einer Toten befreien. Die Geschichte ist auf den Punkt geschrieben, abwechselungsreich und voller Anspielungen. So begegnet der Witcher einer Figur, die dem TOD aus den Scheibenweltromanen verdächtig ähnlich sieht – Bienenstöcke, Pferd und Katze inklusive. Vor der Geschichte und deren Inszensierung kann man nur den Hut ziehen, da stimmt einfach alles.

Rund 20 Stunden kann man im DLC verbringen. Anderswo wäre das ein Vollpreisspiel, bei CD Projekt Red gibt es das für 9,99 Euro. Die nächste Erweiterung ist schon am Horizont zu sehen: “Blood and Wine” soll ähnlich umfangreich wie “Hearts of Stone” werden und die Geschichte von Geralt von Rivia zu Ende führen.

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Machen:
Kranksein. Ausrüstung basteln.
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Neues Spielzeug:
Ein neues Mifi für´s Motorrad. Der Huawei 5377s ist mit 150 MBit ein rasend schneller LTE-Accesspoint für bis zu 10 Geräte, der auch als Fileserver taugt. Dabei ist das Ding viel kleiner als vergleichbare Modelle, bringt aber trotzdem noch ordentliche Akkulaufzeit mit. Auf sowas will ich im Ausland nicht mehr verzichten. Ob der Neue wirklich ein würdiger Nachfolger für den heiß geliebten E585 ist, wird sich bald zeigen.

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Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 29. Januar 2016 in Momentaufnahme

 

Reiseausrüstung 2016

Kurze Bestandsaufnahme 2016: Womit verreise ich eigentlich? Viel Raum und Gewicht nimmt ja allgemein Technikkram ein. Heute schleppt jeder von uns das ein oder andere Gerät mit, das braucht dann gleich Akkus und Ladegerät und zack, schon braucht man eine eigene Reisetasche für den Klumpatsch.

Bei mir sind die kleinen Helferlein stark optimiert, ich komme mittlerweile mit sehr wenig Gepäck aus. Hier ein kurzer Überblick über die Reisetechnik plus die kleinen Helferlein und guten Taschen, die mich auf Reisen immer begleiten:

1. Rucksäcke
Für Flugreisen oder mehrtägige Businesstrips nehmen die meisten einen Trolley. Ich nehme lieber einen Cabinmax-Rucksack. Der wiegt nur 600 Gramm und hat genau die Abmaße, die Fluglinien für Handgepäck vorsehen. Dabei fasst er mehr als ein vergleichbarer Trolley, denn bei denen nimmt die Mechanik für den Griff viel Platz weg. 44 Liter gehen in den Cabinmax.

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Bild: CabinMax

Bild: CabinMax

Bei Städtereisen mit der Bahn muss ich mich nicht in Platz oder Gewicht einschränken, ich kann so viel Geraffel von der Reise mit zurückbringen wie ich will. Das tue ich mit einem Recon-Rucksack, der an Boden und Decke nachträglich verstärkt wurde. Das coole: Man kann die Tragegurte Wegklippen und ihn als Trage- oder Umhängetasche verwenden. Außen ist eine Dokumentenrolle angebracht, in der ich Poster und Landkarten transportieren kann, ohne das sie verknicken.

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Verfasst von - 26. Januar 2016 in Reisen

 

Fünf Mal täglich

Nun hat mich auch der grassierende grippale Infekt erwischt.

“Und putzen Sie sich bis zu fünf Mal am Tag die Zähne!”, sagt der Arzt, als ich mich aus der Tür schleppe. Hä? “Ja”, sagt er “früher hat man den Kranken Spuckschalen hingestellt. Warum, ist irgenwann in Vergessenheit geraten. Jetzt hat man´s wieder rausgefunden. Die Bakterien von leichten Infekten wandern gerne den Rachen runter und setzen sich dann an die Bronchien. Die kontinuierliches Spucken – oder eben Zähne putzen – wird das verhindert.”

Aha. Die Altvorderen wussten es wieder.

 
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Verfasst von - 19. Januar 2016 in Ganz Kurz

 

Winterwunderburg

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Das Castel del Monte in Apulien im Schnee. Quelle: http://www.parcodelconte.it/.

2016-01-18 15_17_32-Castel del Monte - Google Maps

 
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Verfasst von - 18. Januar 2016 in Ganz Kurz

 
 
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