RSS

Archiv des Autors: Silencer

Über Silencer

Alles was Herr Silencer schreibt ist wichtig, wahr und schön.

Intensivtraining

IMG_3471

In ein Auto setzt man sich rein und fährt los, in der relativen Sicherheit eines geschlossenen Fahrzeugs.

Stellen wir uns einfach mal eine Fahrt durch ein Dorf vor. Plötzlich und unerwartet setzt ein Auto aus einer Einfahrt zurück auf die Fahrbahn, direkt in unsere Spur. Wenn es jetzt zu einer Kollision kommt und wir in einem Auto unterwegs sind wird es mächtig krachen. Im besten Fall werden sich im Anschluß alle Beteiligten aus ihren Airbages wühlen, die Versicherungskarten austauschen und nach Syptomen für HWS googlen.

Der beste Fall in der gleichen Situation, aber bei Kollision mit einem Motorrad bedeutet: Rolle des Fahrers über das Auto, Aufschlag auf der Straße und danach mal gucken, welcher Knochen im Körper nicht gebrochen ist. Motorradfahren, da machen wir uns mal nichts vor, ist im direkten Vergleich scheissend gefährlich. Es erfordert Fitness, und zwar körperlich und vor allem geistig. Dazu gehört grundlegendes Verständnis von Fahrphysik und den Kräften, die da so wirken sowie die Erfahrung, diese Kräfte mal am eigenen Leib und auf dem eigenen Motorrad zu erfahren und zu wissen, wo die Grenzen sind.

Um einmal in einer geschützten Umgebung die eigenen und die Grenzen der Physik auszuprobieren bieten sich spezielle Motorradtrainings an. Ich mache sowas gerne zu Beginn einer Motorradsaison, denn nach 4 bis 6 Monaten Fahrpause muss ich mich jedesmal neu mit dem Motorrad und dem, im Vergleich zum Auto, geänderten Fahrverhalten vertraut machen.

IMG_3476

Deshalb habe ich Ostern in Gründau-Lieblos verbracht. Das ist nicht so schlimm wie es sich anhört, im Gegenteil. Gründau ist ein Örtchen im Nordspessart, ca. 40 Kilometer nordwestlich von Frankfurt und umgeben von so historischen und schönen Orten wie Büdinngen und Bad Orb. In letzerem hatte ich mich gemeinsam mit zwei Freunden über Ostern einquartiert, um am Ostersonntag an einem Motorrad-Intensivtraining teilzunehmen. Neben Gründau hat der ADAC nämlich ein große Verkehrstrainingsgelände eingerichtet, mit mehreren Plätzen zum Üben.
Read the rest of this entry »

 
Hinterlasse einen Kommentar

Geschrieben von - 22. April 2014 in Motorrad

 

Motorradreise 2013 (19): Schöne Ecken

headerP1150891

Im Juni 2013 waren Silencer und das Wiesel mit dem Motorrad unterwegs. 6.853 Kilometer, 22 Tage, mehr als 40 Orte. Dies ist das Tagebuch der LANGEN Reise. Am zwanzigsten Tag hat´s auch schöne Ecken, es gibt einen Schreck und das Wiesel geht einkaufen.

Freitag, 21. Juni 2013, Agriturismo Al Bagolaro, Volta Mantovana, Lombardei

Die Sonne scheint auf die Kiwifelder und die Wassersprenger klackern wieder ihren Takt. Es ist ein strahlend schöner Tag, der achtzehnte in Folge, aber zum Glück nicht mehr ganz so heiß wie gestern. Nachdem Chiara ein weiteres Grandioso-Frühstück gezaubert hat, diesmal sogar noch erweitert um Wurst und Käse, schwinge ich mich auf die Kawasaki und lade die heutige Tour ins Navi. Die ungefähren Touren für jeden Tag habe ich zu Hause am PC grob vorgeplant und im TomTom gespeichert, so dass ich sie jetzt nur noch aufrufen muss. Dadurch entfällt das Gefrickel mit der Suche nach Zielen, und auch um Parkplatzsuche brauche ich mich jetzt nicht kümmern.

Vor dem kleinen Häusschen steht die Renaissance in der Morgensonne.

Vor dem kleinen Häusschen steht die Renaissance in der Morgensonne.

Der heutige Weg führt vom Gardasee aus nach Westen, durch die satten, grünen Felder der Po-Ebene.

Dort liegt Brescia (das wird Breescha ausgesprochen), das große Industriezentrum. Der Norden Italiens ist der wirtschaftliche Motor des ganzen Landes, und die Lombardei ist die reichste der reichen Regionen – nicht nur durch Landwirtschaft, sondern vor allem durch Exportindustrie. Schlechtes, aber passendes Beispiel: In einem Vorort von Brescia stellt die Firma Beretta Handfeuerwaffen her. Ein Exportschlager.

Während das Motorrad durch die unvermeidlichen Auf-, Ein- und Umfahrten in Kreiseln, Tunneln und Brücken düst, erhebt sich Brecia Stück für Stück aus der Ebene vor mir, wie eine glitzernde Fata Morgana aus einem Kohlfeld. So eine Stadt habe ich bislang noch nicht in Italien gesehen. Ein hoher, schlanker Wolkenkratzer erhebt sich über die Stadt, und schimmert im Vormittagslicht irisierend blau. Daneben steht ein kleineres Bürogebäude, dass aussieht wie eine auf den Kopf gestellte Pyramide. Die Spitze steht auf einem kleinen Sockel, dann kommt die Pyramide, und auf derer Basis – die in den Himmel zeigt – steht das eigentliche, würfelförmige Gebäude. Solche mutigen Bauformen gibt es hier noch mehr.

Das Navi lenkt mich durch die Büroviertel hin zur Altstadt, und wenig später fährt die Renaissance eine steile Rampe hinab und verschwindet unter der Piazza Victoria. Kurze Zeit später komme ich über eine Treppe an einer ganz anderen Ecke wieder an die Oberfläche und sehe mich um.

P1150888

Die Piazza Victoria ist ein Musterbeispiel für größenwahnsinngen Bau in der Zeit des Faschismus. Ich muss zugeben, dass mich solche Gebäude sowohl wegen ihrer bombastischen und strengen, einschüchternen, ja, ihrer autoritären Art anwidern – und gleichzeitig faszinieren. Um die Piazza Vittoria anlegen zu können, haben die Faschisten einen ziemlichen Kahlschlag in der Stadt veranstaltet. Zum Glück ist aber noch genug vom Centro Storico erhalten, und das ist sogar ausnehmend angenehm.

P1150879

P1150854
Read the rest of this entry »

 
4 Kommentare

Geschrieben von - 19. April 2014 in Motorrad, Reisen, Wiesel

 

Ferienkalender

“In Kalenderwoche 16? Nein, das geht doch nicht!”, sagt mein gegenüber und reisst die Augen auf, als hätte ich ihr gerade einen unsittlichen Antrag gemacht. “Da, da sind doch… Ferien!”
“Ach, Sie haben Urlaub?”, frage ich scharf und weiß schon genau was jetzt kommt. “NEIN! SCHULFERIEN!”
Ich mustere die Sachbearbeiterin, die mir gegenüber sitzt. Sie ist sicherlich schon über 60 und hat mit Sicherheit keine Kinder im schulpflichtigen Alter.

Immer wieder erstaunt es mich, dass die Schulferien den öffentlichen Dienst nahezu lahmlegen. Ganz egal ob Stadtverwaltung, Straßenverkehrsamt oder Hochschulverwaltung: In Schulferien geht in Deutschland einfach nichts. Ich kann ja verstehen, dass Eltern mit Kindern die Ferien für Urlaubsfahrten nutzen, wann sollten sie das auch sonst tun. Aber auch kinderlose machen in den Schulferien Urlaub, und die wenigen, die Arbeiten müssen, empfinden das entweder als Affront oder machen gleich krank.

Was soll sowas? Ich meine, die Auswirkungen kann man überall sehen: Stillstehende Verwaltungen, gleichzeitig Verkehrschaos auf den Straßen und ein allgemein hoher Genervtheitsfaktor an Ausflugszielen und in Innenstädten. Wäre es für die kinderlosen nicht viel besser und praktischer, auf den einen Feiertag frei zu verzichten und dafür antizyklisch und außerhalb der Ferien Urlaub zu machen, um dann mehr Ruhe zu haben, weil nicht alles so überlaufen ist? Hm. Es gibt wohl Dige, die ich nie ganz verstehen werde.

 
6 Kommentare

Geschrieben von - 17. April 2014 in Betrachtung

 

Sapiosexualität

Wieder einen neuen Begriff gelernt. Sapiosexualität.

 
5 Kommentare

Geschrieben von - 15. April 2014 in Service

 

Motorradreise 2013 (18): Ausgerechnet Verona

headerP1150696

Im Juni 2013 waren Silencer und das Wiesel mit dem Motorrad unterwegs. 6.853 Kilometer, 22 Tage, mehr als 40 Orte. Dies ist das Tagebuch der LANGEN Reise. Am neunzehnten Tag macht ausgerechnet Verona mich fertig und das Wiesel entdeckt seine romantische Ader.

Donnerstag, 20. Juni 2013, Agriturismo Al Bagolaro, Volta Mantovana, Lombardei

Als der Wecker klingelt könnte ich ruhig noch eine Stunde Schlaf gebrauchen – dank des ausgezeichneten WLANS hier sei dank habe ich letzte Nacht bis spät mit Leuten aus Deutschland gechattet, bei denen gerade die Welt mit Unwetter und Starkregen untergeht. Hier nicht, über den Kiwifeldern des Agriturismo Al Bagolaro, rund 15 Kilometer südlich des Gardasees, strahlt die Sonne.

Im Frühstücksraum des Agriturismo wartet ein frisch gebackener Kuchen, eine Anzahl Joghurts und ein warmes Cornetto, ein Croissant, auf mich. Chiara hat all das aufgefahren, obwohl ich heute der einzige Gast auf dem Hof bin. Nach dem Frühstück schwinge ich mich auf die Kawasaki, die direkt vor dem Häuschen am Rande des Agriturismo parkt, und steuere über den Feldweg vom Haus auf die Landstraße, biege dort ein und gebe Gas.

Die Straßen sind lang und übersichtlich und ebenso einfach wie langweilig zu fahren, aber ich beklage mich nicht. Die ganze Po-Ebene ist voller grüner Felder, hier wird Wein, Reis, Kiwis, Getreide und Salat angebaut. Wassersprenger tackern auf den Feldern im Kreis und sprühen Nebel in die Luft, womit sie in der Morgensonne jede Menge Regenbögen zaubern. Wasser gibt es hier durch die Nähe zu den Alpen immer genug, und im Moment ganz besonders. Die Gräben und Kanäle sind bis zu den Oberkanten gefüllt, eine Folge der starken Regenfälle. Die übrigens vor genau zwei Wochen, als ich das erste Mal den Fuß auf italienischen Boden gesetzt habe, aufgehört haben. Das sagte auch Stefano in Siena: Acht Monate hat es in der Toskana geregnet, aber seit dem 2. Juni: Nichts mehr. Ha, das muss ich den Leuten zu Hause auf die Nase binden, die immer behaupten ICH würde das schlechte Wetter anziehen.

An dieser Stelle kein Bild von den langweiligen Straßen, stattdessen lieber Blümchen.

An dieser Stelle kein Bild von den langweiligen Straßen, stattdessen lieber Blümchen.

Ich fahre nach Verona, der Stadt Julias. Shakespeares Julia, wissen schon. Wie um alle Großstädte ist auch um Verona ein Geflecht aus Schnellstraßen, Zubringern, Kreiseln, Rampen und Tunneln gewuchert. Das Navi lotst mich da sicher durch, und schnell nähert sich das Motorrad dem Stadtzentrum. Was mich überrascht ist das Ausmaß des Fremdenverkehrs. Von Stefano weiß ich, wie man Mietwagen am Kennzeichen erkennt (die haben rechts kein Erstzulassungsjahr und keine Region eingedruckt), und davon sind hier VIELE unterwegs. Der Stadtverkehr ist sowieso sehr dicht, und die große Anzahl an ortsunkundigen und schlechten Fahrern macht die Sache nicht einfacher.

Plötzlich legt ein voll bepackter Skoda Oktavia mit Dachbox grundlos eine Vollbremsung hin und bleibt einfach mitten auf der Straße stehen. Ich hänge dem Wagen beinahe im Heck, nur ein beherzter Griff in die Bremsen verhindert Schlimmeres. Es sind Deutsche, die augenscheinlich nicht mehr weiter wissen, und deshalb einfach mal mitten auf der Straße anhalten und erstmal auf die Karte gucken. Ich mache im Geiste eine Notiz, das Fahrzeuge mit dem Kürzel WAF (Kreis Warendorf in NRW) im Kennzeichen gefährlich sind und in eine Gefahrenstufe mit EIC und ESW fallen.

Ich ziehe an den Bremsern vorbei und suche mir weiter meinen Weg durchs Verkehrsgewühl. Das ist wirklich nicht einfach, denn zusätzlich zu der unübersichtlichen Straßenführung gibt es jetzt jede Menge Baustellen, Straßensperren und Umleitungen, die das Navi natürlich nicht kennt. Außerdem ist irre viel los. Ich recke den Kopf und sehe mich um. Links, rechts, geradeaus, alles voller Autos, Roller und Radfahrer, die in dichten Knäulen voranschieben. Dazu kommt die Hitze, es ist früher Vormittag, und das Thermometer steht schon wieder bei über 30 Grad im Schatten. Um diesen Molotovcocktail aus Gedränge, Hitze, ortsunkundigen Fahrern, schlimmer Straßenführung, Baustellen und noch mehr Hitze zu entzünden und alle Verkehrsteilnehmer komplett in den Wahnsinn zu treiben gibt es in Verona: Ampeln.

Wir Deutschen können keine Kreisel. Irgendwie haben wir das Konzept nicht verstanden. Wir lieben Ampeln, aber Kreisel können wir einfach nicht. Die bauen wir entweder gar nicht, und wenn doch, dann meist zu klein, oft zu doof und manchmal sogar mit Ampeln, was das schlechteste aus allen Welten kombiniert. So wenig wie wir Kreisel können, können die Italiener Ampeln. Die Umlaufzeiten sind IMMER zu lang, zwischen 3 und 5 Minuten sind keine Seltenheit. Manchmal scheint es so, als hätte man die Ampeln aus der Verpackung genommen, an eine Kreuzung gestellt und sich nicht mal im Ansatz die Mühe gemacht die einzustellen. So stehe ich 5 Minuten bei Rot an einer Ampel. Schon nach Minute Zwei habe ich den Motor ausgestellt, weil ich sicher war, dass das hier wieder länger dauert. Mir tropft der Schweiß die Nasenspitze herab, dann wird die Ampel Grün. Ich fahre sofort los, und mit mir kommen noch zwei weitere Autos über die Kreuzung, dann ist sie für diese Richtung wieder 5 Minuten rot. Dabei ist es nicht so, als wäre die Straße nicht befahren, der Verkehr staut sich schon auf mehreren Hundert Metern.

Kurverei durch Verona

Kurverei durch Verona

Read the rest of this entry »

 
9 Kommentare

Geschrieben von - 12. April 2014 in Motorrad, Reisen, Wiesel

 

Heartbleed erklärt

Gerade geht “Heartbleed” durch die Medien. Die benutzen teils drastische Worte für die Sicherheitslücke in der SSL-Bibliothek. Ich kann mir vorstellen, dass bei nicht-technikaffinen Menschen nur hängenbleibt

“blablablaOPENSSLblalaHORRORBUGblablablaSUPERGAUblablablaALLESUNSICHERblabla”. Nunja. Verständlich. Dabei kann man die Sicherheitslücke auch so erklären, dass sie jeder versteht. Man muss ich nur Mühe geben, wie die Leutchen hinter dem Comic XKCD:

 
Hinterlasse einen Kommentar

Geschrieben von - 11. April 2014 in Service

 

London bei Nacht

P1030282

Aus der Serie “Städte bei Nacht”. Ich liebe es ja, nach Einbruch der Dunkelheit durch eine Stadt zu stromern, die Atmosphäre aufzusaugen und Leute zu beobachten. Die folgenden Bilder sind mit der kleinen Lumix Tz41 aus der Hand geschossen und nicht nachbearbeitet.

Zu früheren Teilen:
Rom bei Nacht
Florenz bei Nacht
Venedig bei Nacht

P1020953

P1020956

P1020957

P1020962
Read the rest of this entry »

 
5 Kommentare

Geschrieben von - 9. April 2014 in Foto, Reisen

 

Schlagwörter:

Reisetagebuch London 2014 (7): Der Weg nach Hause

headerP1020442
Im Februar 2014 verirrten sich Silencer und das Wiesel nach London. Eine Woche lang durchstreiften sie die uralte Metropole an der Themse und entdeckten erstaunliche Dinge, aber heute ist es an der Zeit wieder nach Hause zurückzukehren.

Mittwoch, 12. Februar 2014, London

Der Tag beginnt schon wieder ohne Würstchen. Zumindest für mich, nicht aber für das ältere Ehepaar, das entrückt lächelnd ein rundes Dutzend davon auf diversen Tellern davonbalanciert. Dafür bastele ich mir eine Bacon Roll, das ist ein Hamburgerbrötchen, in das gebratener Speck geklemmt wird. Gar nicht schlecht, wenn auch zu fettig für meinen Geschmack. Ich kann schon verstehen, dass britische Touristen regelmäßig in tiefe Verzweifelung stürzen, wenn sie nach Italien oder Frankreich kommen und dort statt des fetten Mittagessens, mit dem sie zuhause den Tag beginnen, nur einen Keks und einen Kaffee bekommen. Das muss ein echter Kulturschock sein.

Eine halbe Stunde später sind meine Sachen gepackt und ich verabschiede mich von dem Zimmerchen, dass die letzten sechs Tage mein Zuhause war.

Vor der Zimmertür wird Baumaterial gelagert.

Vor der Zimmertür wird Baumaterial gelagert.

Dann checke ich aus dem Cardiff Hotel aus, schultere den Rucksack, der sehr viel voller und schwerer ist als bei meiner Ankunft in London, und wandere den Norfolk Square hinauf zur Paddington Station.

P1030364

P1030370

______________________________________________________________________________________________________________________________________

Das folgende Video zeigt einige Stationen des Londontagebuchs, in Zeitraffer und z.T. in Tiltshift-Optik. Alles aus der Hand mit der Lumix TZ41 gedreht.

______________________________________________________________________________________________________________________________________
Read the rest of this entry »

 
Hinterlasse einen Kommentar

Geschrieben von - 9. April 2014 in Reisen, Wiesel

 

Schlagwörter:

Wetten, dass…?

Oh, “Wetten, dass…?” wird eingestellt.
Hm-Hm.
Soso.
Naja. Ich muss zugeben, dass ich das schon sehr, sehr lange nicht mehr komplett gesehen habe, allenfalls Ausschnitte. Das liegt an drei Dingen:

1. Habe ich generell an Samstag Abenden Besseres zu tun
2. Das biedere und langsame Konzept der Show. Das einzig spannende waren lange Zeit die Wetten – bis zu dem Spungfederunfall, danach wurde alles bis zur Schläfrigkeit entschärft und damit zum Teil unspannend.
3. Den un-er-träglichen Moderatoren. Gottschalk konnte einfach nicht aufhören und war am Ende nur noch ein mild verwirrter, oft peinlicher Herrenwitz, der von seinen Assistentinnen in der Bahn gehalten werden musste. Gottschalk trägt aber wenigstens Entertainment im Blut, anders als Markus Lanz. Der ist leider so unterhaltsam wie ein Aktenordner, und ihm dabei zuzusehen wie er im Rektum der Promis verschwand verursachte körperliche Schmerzen. Aber das ist das Lanzprinzip: Abliefern von Feelgood-Luftnummern, die bis zur Irritation sinnfrei sind.

Ich trauere der Show nicht wirklich hinterher, dazu ist sie mir zu egal. Ich hätte es aber gerne gesehen, wenn man einen mutigen Neuanfang gewagt hätte, mit einer Barbara Schöneberger oder Ina Müller als Moderatorin. Stattdessen versenkt das ZDF lieber das Showschiff “Wetten, dass..?” als den Kapitän Lanz auszutauschen. Denn das hieße ja sich einzugestehen, dass der von Anfang an eine absolute Fehlbesetzung war. Die Zuschauer zu schelten und ihnen mangelndes Interesse vorzuwerfen ist da wohl einfacher.

 
5 Kommentare

Geschrieben von - 7. April 2014 in Betrachtung, Medienschau

 

Motorradreise 2013 (17): Bologna-Prozession

P1150648header

Im Juni 2013 waren Silencer und das Wiesel mit dem Motorrad unterwegs. 6.853 Kilometer, 22 Tage, mehr als 40 Orte. Dies ist das Tagebuch der LANGEN Reise. Am achtzehnten Tag geht es über die blauen Berge, nicht durch einen langen Gang und ich bekomme ein Häuschen.

Mittwoch, 19. Juni 2013, Casa Brescia, Siena, Toskana

Es ist 8.00 Uhr. Stefano ist nicht da, weil er einen Gerichtstermin in Brecia hat. Sein Vater passt so lange auf´s Haus auf, versucht aber den Kontakt zu den Gästen zu vermeiden und randaliert deshalb bereits seit einer Stunde im Garten herum, während die Australier versuchen ihre Chianti-Experimente auszuschlafen. Ich habe erstaunlicherweise gut geschlafen, und eine Inventur ergibt nur zwei neue Mückenstiche. Bene.

Ich packe die restlichen drei Sachen zusammen, trage die Koffer zur Kawasaki und begegne dabei Stefanos Vater. Für einen promovierten Arzt im Ruhestand guckt er mich ganz schön erschreckt an, aber als ich ihn auf italienisch begrüße, entspannt er sich ganz schnell wieder. Seine Abwehrhaltung ist kein Wunder, er spricht keine drei Worte englisch, und die Australier haben ihn gestern Abend mit ihrer Frage nach einem Korkenzieher nicht nur überfordert, sondern anschließend auch noch verspottet, nach dem Motto “na, ist dein erster Tag hier, was?”. Eine Unverschämtheit, die leider keine Seltenheit ist. Insbesondere deutsche und amerikanische Touristen behandeln ihre Gastgeber gerne mit Kolonialherrenattitüde.

P1150283

Ich gratuliere dem Dottore zu seinem Sohn und wie der das beste Bed and Breakfast von ganz Siena aufgebaut hat, aber Papa rümpft die Nase. “Das beste B&B? Beh! Dafür mäht er aber nicht oft genug den Rasen. Und die Hecken müssten auch schon seit einer Woche geschnitten werden.” Ich verabschiede mich mit den Worten, dass Stefano stolz auf seine Familie sein kann, die ihn so unterstützt und wichtige Dinge wie Rasenmähen teilt, dann klinke ich die Koffer ans Heck der Kawasaki ein und starte den Motor. Ein letztes Mal rollt die Renaissance die kleine Strasse auf dem Bergrücken vor Siena hinab, der zur Corona, der “Krone Sienas” gehört.

Mein erster Weg führt mich zur Tankstelle um die Ecke. Benzinaio Fausto begrüßt mich schon, als ich auf den Hof fahre. Ich öffne den Tankverschluss, und während er Benzin einfüllt, entspinnt sich ein kurzes Gespräch über das Wetter. Ja, Sonnne ist schön, und heute soll es nicht mehr so warm werden wie gestern, sondern nur noch 34 Grad. Ich werde das nicht mehr mitbekommen, denn heute ist der Tag der Abreise, sage ich. Wohin es geht, will er wissen. Mantova? Oh, da wurde das Volk über Jahrhunderte geknechtet und dumm gehalten, sagt er. Aber jetzt ist es ein kulturelles Zentrum, und schön sei die Stadt ohnehin. Hm. Irgendwas sagt mir, dass dieser Benzinao mehr drauf hat als die meisten seiner Kollegen. Nach der Bezahlung streckt er mir die Pranke hin und sagt: “Du kommst ja wieder. Bis nächstes Mal.” Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.Öh.

P1150639

Es geht direkt auf die Strada Statale, die mautfreie Autobahn. Aber nicht lange, schon hinter Monterrigioni geht es ab, dann über die grünen Hügel des Chianti nach Norden, gen Florenz, schließlich wieder durch die staubverhangene Einöde bei Empoli. Dahinter wird es etwas besser, die Straße schraubt sich in die Berge hinauf, vorbei an Berghängen voller Olivenbäume. Diese Straße habe ich zuletzt im vergangenen Oktober befahren, allerdings in einem Bus, und tatsächlich schießt die Renaissance wenig später am Ortsschild von Vinci vorbei. Sono da vinci, denke ich und kichere albern. HIER ist jeder “da Vinci”.

P1150638
Read the rest of this entry »

 
7 Kommentare

Geschrieben von - 5. April 2014 in Motorrad, Reisen, Wiesel

 

Der dritte Molar

molar002

“Heute… werden wir Zeuge der Extraktion des dritten Molaren”, sagt Ian McKellen mit seiner tiefen, rauhen Gandalfstimme in meinem Kopf. Irgendwie hört sich ja “der dritte Molar” an wie ein Begriff aus einem Fantasyroman. Gandalf schaut also in die Runde der versammelten Krieger, während er langsam um den Tisch in der Mitte der Ratshalle geht und mit bedeutungsschwerem Unterton sagt: “Wenn im Zeitalter des Flughunds, wenn der Mond im achten Haus steht und der Erbe Calendulas den Sitz der sieben Schilde für sich beansprucht, dann wird der dritte Molar extrahiert werden.”

Hihi.

Tatsächlich denkt sich mein Hirn nur so einen Quatsch aus um mich davon abzulenken wie nervös ich bin. “Extraktion des dritten Molaren” hört sich auch viel besser an als “wir ziehen einen Weisheitszahn”. Davon habe ich zum Glück nur einen, oben rechts, und der bereitet nicht mal akute Probleme. Allerdings wächst er immer weiter – weil er im Unterkiefer kein Pendant hat, und deshalb kriege ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes den Mund nicht mehr ganz zu. Also raus damit.

Da ich fantastisch gesunde Zähne habe, ist dass das erste Mal, dass mir ein Zahn gezogen wird, und deshalb bin ich nervös. Zumal ich nicht weiß wie das mit der Betäubung wird. Kann ich danach noch was machen? Oder werde ich, ähnlich wie nach der Vollnarkose im vergangenen Jahr, dumm wie ein Brötchen sein? Das spielt durchaus eine Rolle. Auf die Folgezeit habe ich mich schon vorbereitet. Gestern Abend habe ich den alten Gefrierschrank wieder angeworfen und Wasser eingefroren, also Kühlpakete gemacht. Dabei kam ich mir ein wenig vor wie Tom Cruise in Minority Report, bei der Sache mit der Augen-OP. Dabei fällt mir ein, dass ich meinen Kühlschrank mal wieder ausmisten und sauber machen müsste.

molar001

“Wollnwer mal”, sagt der Zahnarzt und beginnt irgendwas zu machen, ich spüre gar nichts. “Wenn die Extraktion des dritten Molaren bevorsteht, sind die Sinne vernebelt. Dann, nur dann wird der Dolch des Schicksals angesetzt und…” Ach Gandalf, HALTS MAUL.

Der Zahnarzt würgt und ruckelt und zieht an dem Zahn rum, und erklärt dann mehrere Minuten, dass der Zahn ungewöhnlich fest sitzt und ein SO fester Sitz ja selten sei und *Kruspel* *Knirsch* *Zack* ist er dann doch draußen. “Ein Schreibtischzahn”, ruft der Zahnarzt freudig und zeigt den extrahierten Molar aufgeregt im Raum rum. Ich frage nicht nach was das sein soll, Gandalf kann mit “Schreibtisch” nichts anfangen. “Ja, hier, guckense, der ist geformt wie ein kleiner Backenzahn, ganz untypisch.”
Der Zahnarzt ist niedlich, wenn er sich so freut.

Plötzlich ist eine Helferin da und hält mir beide Hände hin. In den Handflächen liegen eingepackte Pillen. Auf eine ist mit Edding ein “S” gemalt. Wie Morpheus in “Matrix” steht die Helferin da. Ich überlege, ob ich die rote oder die blaue Pille will, aber ich soll dann doch beide nehmen. Die mit dem “S” ist für die starken Schmerzen.

Und jetzt sitze ich hier und warte darauf, dass die Schmerzen einsetzen. Die Matrix-Pillen liegen vor mir, das Minority-Eis ist im Gefrierschrank, und Gandalf liest mit seiner Gandalfstimme diesen Text Korrektur.
Hm. Und ich hatte irgendwann mal gedacht ich wäre gar kein Film-Nerd mehr.

Achtung, Bild des extrahierten Molaren nach dem Klick.

Read the rest of this entry »

 
4 Kommentare

Geschrieben von - 4. April 2014 in Gnadenloses Leben

 

*Schnief*

Mein Immunsystem ist aus Stahl. Ach, was sage ich: Es ist aus Adamantium. Ich werde so gut wie nie krank, und selbst in Regionalzügen, den Seuchenschiffen der Neuzeit, prallen Viren an mir ab. Allergien sind mir unbekannt, und mit Heuschnupfen hatte ich noch nie zu tun.

Naja.

Bis auf dieses eine Jahr, als plötzlich die Nase lief und die Augen tränten. Aber das war wirklich nur ein Frühjahr lang, und dann nie wieder.

Bis jetzt.

Die Nase kitzelt, der Rachen kribbelt, die Augen brennen und gelegentlich bricht eine Nieskaskade aus mir hervor. Eine milde Form des Heuschnupfens? Hm. Ich mache mir da jetzt erst einmal keine großen Sorgen. Vermutlich ist das keine allergische Reaktion, sondern einfach mechanische Belastung. Pollen in Atemwegen stelle ich mir vor wie Sand im Getriebe. Da aktuell alles gleichzeitig blüht und es seit Wochen nicht mehr geregnet hat, ist eine solche Menge Dreck in der Luft, dass selbst das stärkste Getrieb mal knirscht. Das darf es dann auch. So lange wie das nicht zum Dauerszustand wird. Das Geschniefe nervt nämlich, und alle, die chronisch unter Heuschnupfen leiden, haben mein Mitgefühl.

 
3 Kommentare

Geschrieben von - 3. April 2014 in Gnadenloses Leben

 

Reistagebuch London 2014 (6): Sherlocked

headerP1020992

Im Februar 2014 verirrten sich Silencer und das Wiesel nach London. Eine Woche lang durchstreiften sie die uralte Metropole an der Themse und entdeckten erstaunliche Dinge. Am sechsten Tag dinieren sie beiden wie Sherlock und fahren Skilift in London. Verrückt.

Dienstag, 11. Februar 2014, London

Der heutige Tag will zelebriert werden! Es ist der 11. Februar, und selbst durch das miesepetrige Wetter lasse ich mir die Laune nicht verderben.

Blick aus dem Frühstücksraum des Cardiff. Es regnet.

Blick aus dem Frühstücksraum des Cardiff. Es regnet.

Ich lasse das Frühstück im Cardiff ausfallen und fahre mit der Tube zwei Stationen weiter zum Euster Square. Die U-Bahnstation Euster ist umbaut mit gläsernenden Büropalasten, aber mittendrin, wie ein anachronistisches Überbleibsel, steht ein geducktes, dreigeschossiges Gebäude mit einem Café im Erdgeschoß.

Das ist zu einigermaßen Berühmtheit gelangt, weil dieses Gebäude in der Serie “Sherlock” die Bakerstreet 221b ist, und das Café regelmäßig auftaucht. Hier nehmen Sherlock. Mycroft und Dr. Watson gerne mal einen Kaffee.

Eingerahmt von gläsernen Bürotürmen duckt sich das kleine Gebäude in der North Gower Street in die Ecke. Im Erdgeschoß: Speedys Restaurant. Für die Serie Sherlock wird die Tür rechts  ausgetauscht und das Gebäude  die Baker Street 221B deklariert.

Eingerahmt von gläsernen Bürotürmen duckt sich das kleine Gebäude in der North Gower Street in die Ecke. Im Erdgeschoß: Speedys Restaurant. Für die Serie “Sherlock” wird die Tür rechts ausgetauscht und das Gebäude zur Baker Street 221B deklariert.

P1020992

Innen erwartet mich eine Überraschung. Ich hatte erwartet, dass das Restaurant, ähnlich wie das Café aus dem Film Amelié, total überlaufen ist von Sherlock-Pilgern. Aber nichts dergleichen – am Tresen holen sich Menschen auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee oder ein Sandwich zum mitnehmen, an den wenigen Tischen und Stühlen sitzen vereinzelt Rentner über einem Tee und lesen Zeitung. Keine Spur von Touris, nur ein Foto an der Wand verrät, dass dieses Lokal ein Filmstar ist. Das Bild zeigt den Wirt zusammen mit Martin Freeman, Bendict Cumberbatch und Steven Moffat. Das hier zu den Dreharbeiten die gerade populärsten Schauspieler der Welt ein- und ausgehen hat wohl keinen Einfluß auf´s Tagesgeschäft.

Ansonsten wirkt alles sogar ein wenig schmuddelig. Die Holzverkleidung der Wände ist vielfach übergestrichen, die Fliesen des Bodens sind abgelaufen und die Stühle wackelig.
Read the rest of this entry »

 
6 Kommentare

Geschrieben von - 1. April 2014 in Reisen, Wiesel

 

Schlagwörter:

Momentaufnahme: März 2014

Herr Silencer im März 2014
“Das war der Spiegel.”

Wetter: Ohne Umweg über den Frühling direkt in den Sommer: Bis zu 20 Grad und so gut wir kein Regen. Erst in der letzten Monatswoche nochmal einstellige Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. ——————————————————————————————————————————————————–
Lesen:

Terry Pratchett:Making Money [Kindle]
Lord Vetinari hat großes mit der Stadt vor, aber dafür braucht er Geld. Leider befinden sich die Banken in desolatem Zustand und in der Hand weniger Familien, und Gold kann man auch nicht beliebig vermehren. Folgerichtig installiert Vetinari den ehemaligen Trickbetrüger und erfolgreichen Postmeister Moist von Lipwig im Vorsitz der größten Bank von Ankh-Morpork. Der denkt sich sofort eine radikale Neuerung aus: Geld aus Papier! Natürlich gefällt das etlichen Leuten nicht, weshalb Lipwig und sein Vorgesetzter, ein altersschwacher Hund mit dem Namen Mr. Fuzzpot, bald auf der Abschussliste landen.

Die späten Pratchett-Romane haben nichts mehr mit der Slapstick-Fantasy-Comedy der frühen Jahre zu tun. So auch hier: Die ganze Geschichte um Moist von Lipwick dient eigentlich nur dazu, Dinge wie Marktwirtschaft, Münz- und Papiergeld und das Bankenwesen an sich zu betrachten. Allerdings aus Pratchetts “The Lion Upside Down”-Blickwinkel, der dem Leser ganz neue Perspektiven eröffnet – u.a. wie manche Personen es schaffen, aus Gier ein ganzes System zu beschädigen.
———————————————————————————————————————————————————

Hören:


Andrew Lloyd Webber: Phantom of the Opera [BluRay]
Angefixt vom Livebesuch des Musicals, klar.

———————————————————————————————————————————————————

Sehen:

Warehouse 13, Staffel 3 [DVD]
Im Warehouse werden übernatürliche Artefakte eingelagert. Das erste Warehouse war die Bibliothek von Alexandria, Version 13 steht in einer Wüste in Ohio und beherbergt in seinen Kilometerlangen Regalen z.B. Indiana Jones Bundeslade. Superspannendes Setting, Ausführung aber vergurkt. Konnte sich die Serie in den letzten Staffel nicht entscheiden ob sie eher Akte-X-mäßig ernst oder doch eher lustig daherkommen wollte, ist Staffel 3 nur noch Comedy. In Kombination mit den wirklich schlechten Schauspielern (Ausnahme: Allison Scagliotti als Claudia) leider nichts für mich.
———————————————————————————————————————————————————

Spielen:

Saints Row IV [PS3]
Der Anführer der Straßengangs Saints ist nach den Ereignissen in Saints Row – The Third zum Präsident der USA – allerdings nicht lange, Außerirdische überfallen die Erde und versklaven die Menschen in eine virtuelle Welt. Zum Glück gibt es Helfer, die die Simulation hacken und die eigene Spielfigur mit Superkräften ausstatten.
Wer schon immer mal wissen wollte wie es wäre Neo in der Matrix zu sein – hier kann man es ausprobieren. Die Open-World-Stadt Steelport wird zur Spielwiese für 200-Meter-Sprünge, Sprints an Hochhäusern hinauf und Massenkeilereien gegen außerirdische Agenten. Das Ganze mit absurdem Humor und komischen Dialogen angereichert. Großer Spass.

———————————————————————————————————————————————————

Machen: Städtereise nach Hamburg, Phantom der Oper angucken!

———————————————————————————————————————————————————

Neues Spielzeug:

- Zwei neue Sommerreifen :-(

———————————————————————————————————————————————————

Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
Hinterlasse einen Kommentar

Geschrieben von - 30. März 2014 in Momentaufnahme

 

Frühling!

IMG_3391

Höret und preiset das Frühlingswiesel! Das Frühlingswiesel sorgt dafür, dass auch in diesem Jahr wieder Frühling ist! Hiermit verkündet es zudem den Beginn der Motorradsaison! Der Winter war lang und kalt und dunkel, aber nun macht das Wiesel Frühling und gutes Wetter, dass es nur so kracht! Passt auf Eure morschen Knochen auf, fahrt vorsichtig und huldigt dem Frühlingswiesel!

Um ehrlich zu sein roch es hier das erste Mal Ende Februar nach Frühling und war auch frühlingshaft warm. Spätestens Anfang März hätte die erste Fahrt mit dem Motorrad stattfinden können, aber ach, es fehlte die Zeit aber jetzt ist es soweit…

Read the rest of this entry »

 
1 Kommentar

Geschrieben von - 29. März 2014 in Gnadenloses Leben, Motorrad

 
 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 34 Followern an