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Archiv der Kategorie: Ganz Kurz

Bereuet!

9Gag hat eine Liste der Dinge, die Menschen kurz vor ihrem Tod bereuen. Mit Top-Listen im Internet muss man natürlich vorsichtig sein. Trotzdem ist es interessant, dass auf den meisten Plätze nicht Dinge bereut werden, die die Leute getan haben, sondern solche, die sie NICHT getan haben.

1. Nicht genug gereist zu sein.
2. Keine andere Sprache gelernt zu haben.
3. Zu lange in einer schlechten Beziehung geblieben zu sein.
4. Sonnenschutz vernachlässigt zu haben
5. Die Chance verpasst zu haben die Lieblingsband zu sehen.
6. Angst davor gehabt zu haben Dinge zu tun.
7. Nicht mehr auf den eigenen Körper geachtet zu haben.
8. Sich zu sehr in Geschlechterrollen eingepasst zu haben.
9. Einen schlechten Job nicht gekündigt zu haben.
10. Nicht mehr in der Schule getan zu haben.
11. Nicht bemerkt zu haben wie attraktiv man selbst ist.
12. Angst davor gehabt zu haben “Ich liebe Dich” zu sagen.
13. Nicht auf den Rat der Eltern gehört zu haben.
14. In der Jugend zu egozentrisch gewesen zu sein.
15. Zu viel auf das gegeben zu haben was andere Leute hätten denken könnten.

Stimmt der alte Satz “Ich bereue nicht was ich getan habe, ich bereue nur, was ich nicht getan habe” also doch. Oder die Liste wurde gezielt auf den zurechtgeschnitten.

 
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Verfasst von - 24. November 2014 in Ganz Kurz

 

Regionalklasse

Ach guck mal an, jetzt zieht die Autoversicherung zur Beitragsberechnung neben dem Alter und Geschlecht des Fahrers, dem Vorhandensein von Wohneigentum, dem Vornamen des Hundes und den Feigwarzen der Großmutter mütterlicherseits auch Schadenstatistiken zu Autotypen und geographischen Regionen mit ein.

Diese Karte hier findet sich bei der RV24, dabei gleich eine Erklärung, was das Ganze zu bedeuten hat.

Leider sind nur die Großstädte aufgeführt. Die Karte verleitet schnell dazu, von der Höhe der Beiträge auf das fahrerische Können der Einwohner zu schließen. Und tatsächlich können Berliner kein Auto fahren. Aber klar, je größer die Stadt, desto mehr Verkehr und desto häufiger kracht´s. In Hannover sind die Beiträge übrigens so niedrig, weil sich da niemand ein neues Auto leisten kann. Wenn´s da mal einen Unfall gibt, zucken die Besitzer der Uraltmöhren mit den Achseln und fahren einfach weiter, kommen aber nicht auf die Idee das der Versicherung zu melden.

Witzig fände ich mal eine Karte mit Beitragshöhen ländlicher Gebiete. Ich vermute mal: Die höchsten Beiträge zahlen Opelfahrer im Eichsfeld und Passatfahrer im Main-Taunus-Kreis.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 14. November 2014 in Ganz Kurz, Service

 

Review: Assassins Creed IV Black Flag (2013)

2014-11-05 09_56_19-assassins_creed_4_black_flag-wide.jpg (JPEG-Grafik, 2880 × 1800 Pixel) - Skalier

Story: Im Jahr 2013 wird ein namen- und geschlechtsloser Mensch (der Spieler selbst in Egoperspektive) bei Abstergo Entertainment eingestellt. Abstergo, das weiß man bereits, ist ein Konzern, der von Templern geführt wird. Der namenlose Spielercharakter soll Erinnerungen sichten und daraus Unterhaltungsprodukte machen. Piratenfilme stehen gerade hoch im Kurs, und mittlerweile steht unter jedem Schreibtisch eine Erinnerungsmaschine, so dass man in die DNA von Piratennachfahren eintaucht. Tatsächlich erlebt man das Leben von Edward Kenway nach, einem walisischen Taugenichts, der sich in der Karibik auf einem Freibeuterschiff verdingt. Eines Tages klaut er einem geheimnisvollen Fremden dessen Kapuzenkutte und gibt sich als Assassine aus – dabei interessiert ihn weder die Bruderschaft noch die Templer, die sich nun an seine Fersen heften, und erst recht nicht der “Weise”, der der Schlüssel zu einem Bauwerk von Interesse ist. Nein, Kenway will nur saufen, vögeln und looten, und dabei trifft er auf Anne Bonni, Edward “Black Beard” Thatch und die anderen, bekannten Piraten, die von Privateers im Auftrag der Krone zu Outlaws geworden sind. Gemeinsam versuchen sie eine Pirtenrepublik zu gründen, mit dem bekannten Ausgang.

Meine Meinung: Die Story von “Black Flag” ist so banal wie Banane, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wobei die Gegenwartstory nach dem Tod von Desmond Miles quasi nicht vorhanden ist, und die kläglichen Stümpfe funktionieren nicht für zwei Cent. Als Spieler WEISS man einfach schon seit 5 Jahren, das hinter Abstergo die Templer stecken. Welchen Sinn hat es, uns eine Figur spielen zu lassen, die das nicht weiß? Die Steuerung ist zudem unwürdig: In der 1st-Person-Perspektive schleicht man im Schneckentempo durch Büros und löste Geschicklichkeitsrätsel, um an Infohäppchen zu Desmonds Tod und Juno Verbleiben zu gelangen, beides wird aber nicht wirklich geklärt. Ähnlich Schizophren ist, dass Abstergo Entertainment die Assassins Creed-Spiele rausgebracht haben soll – in den Büros steht die Verpackung von AC III rum. Diese Konstruktion ergibt null Sinn und funktioniert einfach nicht.

Ähnliches gilt für die Piratengeschichte. Der sorgfältig aufgebaute Mythos, dass Assassinen ihre Fähigkeiten durch jahrelanges Training erhalten, wird einfach mal über Bord gekippt. Edward zieht die Kutte über und kann ad hoc alle Parcoursmoves, die Ezio und Connor vorher jahrelang trainieren mussten.

Man kann es vielleicht so zusammenfassen: Wenn die Welt von Assassins Creed eine Scheibe ist, dann segelt “Black Flag” mit voller Fahrt geradewegs über den Rand. Es lässt alles hinter sich, was das Franchise narrativ ausmacht, und zieht sein eigenes Ding durch.

Gerade das ist eine Stärke. Man muss “Black Flag” zu Gute halten, dass es seine ganz eigene Welt baut, und die macht einen Heidenspaß. Man schippert mit seinem Piratenschiff durch die Karibik, kapert Handelsschiffe, befreit Inseln, taucht durch Wracks, buddelt Schätze aus, jagt Wale, prügelt sich durch Kneipen und hat Spaß am Plündern. Assassinen kommen nur als merkwürdige Eingeborene vor, und Templer sind arrogante Spanier, die man ignorieren kann.

In der Summe ganz großer Spaß, hat aber nichts mehr mit Geheimbünden und allem, das Assassins Creed stark gemacht hat, zu tun. Der Plot um den Waisen und das Astroskop ist schlicht albern und von Anfang an als Sackgasse zu erkennen, die die Geschichte in der Summe null weiterbringt. Aber die Welt funktioniert in sich, und mit der Jackdaw über die Meere zu segeln und zu plündern ist kurzweilig. In der Summe ist Black Flag ein überaus unterhaltsamer Lückenfüller, aber nicht mehr.

 
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Verfasst von - 12. November 2014 in Assassins Creed, Game, Games, Ganz Kurz, review

 

Sterne

“Myriaden von Sternen, funkelnd im Dunkel des Alls, wie Diamanten auf schwarzem Samt…”

IMG_4828.JPG

…aber auch Poesie wird mich nicht davor retten, mal den Monitor vom Staub befreien zu müssen.

 
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Verfasst von - 11. November 2014 in Ganz Kurz

 

Warum die GDL nicht verhandelt

Neues Angebot liegt auf dem Tisch, trotzdem treikt die GDL das ganze Ferienwochenende. Verhandelt wird nicht. Warum? Weil der Führer der GDL, Claus Weselsky, zu beschäftigt damit ist, Facebookkommentatoren offene Briefe zu schreiben. Im Ernst! Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. Wenn er JEDEM negativen Kommentar hinterherschreibt, hat er einiges zu tun.

Mein Lieblingskommentar von der Pro Bahn Seite: “Wann können GDL-Mitglieder durch geeignete EDV ersetzt werden?”

Ja, soweit sind wir schon. Wird durch ein vergeigtes Wochenende nicht besser.

 
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Verfasst von - 18. Oktober 2014 in Ganz Kurz

 

Wie gewonnen…

Ui, Jahresstromabrechnung ist da. Unfassbar: Der Verbrauch ist nochmal gesunken, es gibt eine Gutschrift über 9,38 Euro. Ebenfalls eine freudige Nachricht: Die Gaspreise sind gesunken, auf den tiefsten Stand seit Jahren. Ich spare nun 14 Cent pro Monat. Das ergibt im Tollsten Oktober eine satte Einsparung von 9 Euro und 52 Cent!!

Und dann kommt das Kleine Gelbe AutoTM um die Ecke, will neben der Inspektion auch den Scheibenwischer repariert haben, und bringt dann noch als Überraschungsgäste gebrochene Radfedern und gerissene Manschetten zur Party mit. Die waren nun wirklich nicht eingeladen.

9,52 Euro gespart, hundert mal so viel dem Wagen hinterhergeschmissen. Eine Wahl gab es nicht, Fahrwerk, Lenkung und Bremsen müssen nunmal in Ordnung sein. Trotzdem: Das brennt nicht nur ein derbes Loch ins Konto, es fühlt sich auch so …unbefriedigend an, so viel Geld auszugeben, nur um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Wird wirklich Zeit für einen anderen, fahrbaren Untersatz.

 
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Verfasst von - 15. Oktober 2014 in Ganz Kurz

 

Je länger man hinguckt desto lustiger wird´s.

99a

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Src: cheezburger Network

 
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Verfasst von - 10. Oktober 2014 in Ganz Kurz

 
 
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