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Archiv der Kategorie: Gnadenloses Leben

Momentaufnahme: Juli 2015

Herr Silencer im Juli 2015
Immobil.

Wetter: Warm, zumindest die ersten drei Wochen. Dann Temperatursturz auf 20 Grad und Regen und Sturm.
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Lesen:

Joschau Sauer: Nicht Lustig 6
Der Titel lügt. Das Buch ist IRRE lustig.

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Hören:

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Sehen:

Jupiter Ascending [Blu-Ray]
Mila Kunis hält eine Klobürste wie einen Staubwedel. Diese ungeschickteste Klofrau der Welt gerät in das Fadenkreuz von Killern, die sich als Außerirdische entpuppen. Die wollen ihr ans Leder, weil ihr die Erde gehört. Zum Glück hilft ihr ein spitzohriger Werwolf-Supersoldat. Zusammen mit dem Möter mischt die intergalaktische Putze ein altes Imperium auf.

Was für ein grandioser Schwachsinn! Was sich die Wachowskis hier zusammenfantasieren ist das Kreativste, was sie seit Matrix abgeliefert haben. Jedes einzelne Actionpiece ist innovativ und erstaunlich in Szene gesetzt. Leider ist die Erzählung episodenhaft, und harte tonale Sprünge von “Star Wars” nach “Brazil” dürften nicht jedermanns Sache sein. Außerdem ist er mit drei Stunden zu lang, und Mila Kunis wie immer ein Ärgernis. Dennoch: Ein unterschätzter Film, der zu Unrecht im Kino floppte.

Die Piraten! [Watchever]
Der Piratenkapitän (das IST sein Name) möchte Pirat des Jahres werden. Aber wie soll er nur gegen die wirklich erfolgreichen Piraten wie Entermesser-Liz ankommen? Da trifft er auf einen gewissen Charles Darwin, der ihm den größten Schatz überhaupt verspricht. Dumm nur: Dafür muss der Piratenkapitän samt Schiff, Crew und Dodo nach London, und Königing Viktoria hasst Piraten über alles.

Was die Aardman-Studios (“Wallace & Gromit”, “Shaun das Schaf”) hier abgeliefert haben ist der verdammt lustigste Film, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Die Dichte an hervorragenden Gags ist enorm hoch. “Die Piraten” ist das filmgewordene Kind von “Monkey Island” und den “Fluch der Karibik”-Filmen. Super!

The Dark Knight Returns [Blu-Ray]
Gotham City, 20 Jahr in der Zukunft: Die Superhelden sind vergessene Geschichte, die Kriminalität ist auf einem Allzeithoch, die Politik korrupt und die Bürger lethargisch. Nach einem traumatischen Erlebnis beschliesst ein alter und müde gewordener Bruce Wayne, noch einmal den Mantel der Fledermaus anzulegen, um etwas zu verändern. Die Geschehnisse eskalieren, als die USA in einem nuklearen Winter versinken. Im ganzen Land herrscht Chaos, nur in Gotham hält Batmans Armee die zivile Ordnung aufrecht. Das bringt die Regierung dazu, ihre mächtigste Waffe auf den Vigilanten anzusetzen: Es kommt zum Duell Batman vs. Superman.

Was Frank Miller Mitte der 80er mit dem Graphic Novel “The Dark Knight returns” ablieferte, ist mit “episch” noch nicht groß genug beschrieben. Eine kaputte Gesellschaft, nukleare Ängste, ein alter Mann in einer Rüstung… hier ist alles anders als man es aus dem DC-Universum kennt. Der darauf basierende Film ist nicht weniger episch und genauso wenig zimperlich – sowohl Geschichte als auch Darstellung richtet sich definitiv an ein volljähriges Publikum. Der Film kam originär in zwei Teilen heraus, denn eine so riesige Story lässt sich nicht auf 90 Minuten eindampfen. Stattdessen wird auf der BluRay nun in rund 2,5 Stunden eine Geschichte erzählt, an deren Ende eine Ära zu Grabe getragen wird. Nicht ohne vorher Gänzehauterzeugende Dialoge abzufeuern…

“Ich hätte Dich töten können. Ich bin der einzige, der Dich je besiegt hat, Clarke. Ich bin der Mann, dem Du Dein Leben zu verdanken hast. Ich will, dass Du das weißt und jeden Tag daran denkst.”

John Wick [PSN]
Keanu Reeves ist der beste Killer der Welt, im Ruhestand und gerade in Trauer. Dann klaut ihm Theon “Reek” Greyjoy das Auto, und dann macht es Peng und hört nicht mehr auf.

Keanu Reeves ballert sich durch ca. 587 generische Söldner. Mehr passiert eigentlich nicht. Allerdings ist hier alles sehr präzise auf den Punkt gebracht: Reeves hat ja nur einen GEsichtsausdruck, und um diesen hat man den Film gebaut. Beeindruckende Performance, coole Stunts, eine clandestine wie interessante Gangster-Subkultur mit eigener Infrastruktur, stylistisch in der Folge von Mel Gibsons “Payback” – nett anzusehen, aber leider auch schnell wieder vergessen.

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Spielen:

Arkham Knight [PS4]
Neun Monate nach den Ereignissen von Arkham City: Der Joker ist tot (und bleibt das auch!), Gotham erholt sich langsam. Da tritt ScareCrow auf den Plan und droht damit, Angsttoxin in der Stadt freizusetzen. Die Einwohner werden evakuiert. Kaum sind alle Zivilisten weg, marschieren schwer bewaffnete Truppen mit Panzern ein. Ihr Anführer nennt sich Arkham Knight, und der hat noch ein ganz persönliches Hühnchen mit Batman zu rupfen. Der rüstet seinerseits auf: Mit einem Panzeranzug und einem Batmobil, das sich in einen Tank verwandeln kannt, räumt er Stück für Stück in den Straßen von Gotham auf. Eine Sisyphusarbeit, wie er bald erkennen muss. Die Konsequenz daraus: Die Legende von Batman muss ein Ende finden.

Lange mussten Fans auf den letzten “Arkham”-Teil von Rocksteady warten. Trotz der mehrfachen Verschiebungen ist leider nicht alles Supi: Gerade die neuen Elemente funktionieren nur so mittel. Der neue Charakter des Arkham Knight telegrafiert schon nach 5 Minuten seine wahre Identität durch, und das Batmobil wird eingangs zu sehr gepusht und fährt sich dann wie eine Wurst auf Rädern. Das ändert aber nichts daran, dass “Arkham Knight” ein sehr, sehr gutes Spiel ist. Die Story ist lang, dicht und voller Wendungen, die Missionen spannend, und das Ende lässt einen mit offenem Mund und befriedigt zurück. Dabei ist die Spielgrafik auf dem Niveau der Renderfilme der Vorgänger. Nicht mein persönliches “Spiel des Jahres”, wie es die beiden Vorgänger waren, aber ein würdiger Abschluss des Arkham-Universums. Als nächstes dann bitte die Sucide Squad als Spiel, das wird immerhin schon seit 2013 angeteasert.

Arkham Origins: Blackgate [PS Vita]
Ganz zu Beginn von Batmans Karriere: Alarm im Gefängnis von Blackgate, Stromausfall, Meuterei, Superschurken on the Loose. Batman rein, Zack, Aua-Aua.
Was hier als Origin-Spiel für das Playstation-Handheld rauskam, ist ein 2,5 Metroid im Arkham-Universum. Dabei hat es alle Zutaten der “großen” Ableger: FreeFlow-Kämpfe genauso wie Predator-Szenarien sowie interessante Bosskämpfe und eine halbwegs interessante Story. Damit hätte man ein 3 Stunden langes, wirklich gutes Spiel machen können. Leider ist “Blackgate” neun Stunden lang, wobei mehr als die Hälfte mit sinnlosem Backtracking durch das Labyrinth des Gefängnisses gefüllt sind. Das verleidet einem, in Kombination mit dem völlig unbalancierten Schwierigkeitsgrad, gründlich die Laune.

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Machen:
OP, Krankenhaus, rumhumpeln.

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Neues Spielzeug:
Neue Handschuhe, Xtrafit von Held. Und ein neues Slingpack, ein Mass Sling von Patagonia. Man muss ja auch an die Zeit nach der Rumhumpelei denken.

xtrafit

patagonia mass sling

Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 29. Juli 2015 in Momentaufnahme

 

Vorplanung

Puh.
Nein, nicht wegen der Wärme der letzten Tage. Ich mag Wärme. In den letzten Nächten habe ich das erste Mal im neuen Schlafzimmer geschlafen ohne Bieberbettwäsche drauf zu haben und trotzdem nicht zu frieren. Sonst ist mir immer zu kalt. Und, nur mal so um die Maßstäbe richtig hin zu rücken: zwischen 35 und 40 Grad hatte es in den vergangenen Jahren auch, als ich in Italien auf irgendwelche Türme und geklettert bin. Und das im Motorradanzug, aus dick Leder und Cordura und mit fetten Stiefeln an den Füßen. Aber ich schweife ab.

Nein, wettertechnisch ist alles supi. Was mich gerade ein wenig Puh-en lässt ist das Maß an Vorplanung, das hier gerade nötig ist. “Dunkel ist die Zukunft”, wie es so schön heisst, und tatsächlich liegt alles ab dem 17.07. im Dunkel. An dem Tag gibt es eine kleine OP.

Die ist nicht schlimm, schlimm wird die Zeit danach:
Sechs Wochen Gehen an Krücken.
Keine Bewegung.
Kein Autofahren.

Ich werde zur Immobilie, und für die Zeit muss ich vorplanen. Vorräte einkaufen, und bei Terminen immer überlegen, wie ich da wohl hinkomme. Ich muss jetzt also für Ereignisse planen, die noch fast zwei Monate hin sind. Und nicht nur wichtige, echte Ereignisse, sondern scheiß-trivialen-Allerweltskram, vom Einkaufen bis zum Putzen der Wohnung.

Positiv: Ich habe schon ganz viel Unterstützung angeboten bekommen, und dafür Danke ich allen ganz herzlich!

Negativ: SECHS. WOCHEN. ABHÄNGIG VON ANDEREN. Das ist vermutlich am Schlimmsten. Unabhängig zu sein ist das Wichtigste für mich, und die Situation wird die Hölle. Ich mag es nicht, auf andere angewiesen zu sein. Es fällt mir schwer Hilfe anzunehmen, auch wenn ich mittlerweile gelernt habe danach zu fragen.

Ganz negativ: Sie müssen jetzt sehr starkt sein: Die Weltwieseltagzelebrierung 2015 in Hamburg wird ohne mich stattfinden müssen. Ich weine schon jetzt bittere Tränen.
Das Wiesel auch.

 
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Verfasst von - 6. Juli 2015 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Momentaufnahme: Juni 2015

Herr Silencer im Juni 2015
Ich mache mein eigenes Glück.

Wetter: Zu kalt für die Jahreszeit, aber gerade dadurch angenehm: 25 Grad sind OK, 35 müssen es nicht immer sein. Also, in Siena. In Deutschland zittert man derweil bei teilweise einstelligen Temperaturen und Regen vor sich hin. “Ein normaler, deutscher Sommer”, schreibt Jörg Kachelmann.
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Lesen:

Tim Parks: An Italian Education
Parks ist Brite und lebt seit 30 Jahren in Verona. In diesem Buch beschreibt er die ereignisreichen Jahre nach der Geburt seiner Tochter, die mit schlaflosen Nächten, dem Umzug in ein neues Heim und Begegnungen mit dem italienischen Schulsystem und italienischen ELTERN verbunden sind. Die Anekdoten sind Aufhänger für tiefe Einblicke in italienische Denkweisen und Handlungsmuster. Meist vergnüglich und unterhaltsam geschrieben, aber gelegentlich gibt es Kapitel, die sich ohne jeglichen Erkenntnisgewinn dahinziehen wie Kaugummi. Ein guter Lektor hätte mindestens die 15 Seiten über Kinderlieder ersatzlos gestrichen.

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Hören:

Chantal Kreviazuk: Leaving on a Jetplane
Schöner Song, von der Frau mit dem unausprechlichen Nachnamen besser intoniert als das Original von John Denver. Kam im Film “Armageddon” vor, ging mir in den letzten Wochen nicht mehr aus dem Kopf.

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Sehen:

Drachenzähmen leicht gemacht [Aufzeichnung]
So lange sie denken können, kämpfen die wackeren Wikinger gegen einen ganzen Schwarm Drachen, der immer wieder ihr Dorf überfällt. Hicks, Sohn des Clanchefs, soll eines Tages in dessen Fußstapfen treten. Leider ist Hicks überhaupt nicht als Krieger geeignet und zeigt wissenschaftliches Interesse an Drachen. Seine Grundlagenfoschung ermöglich ihm schließlich, was niemand für möglich gehalten hätte: Kommunikation mit dem Feind!
Ein sehr vergnüglicher Animationsfilm – nicht so ADHS-hektisch wie “Lego – Der Film”, aber mit vergleichbarer Cleverness umgesetzt. Das Design der Drachen ist Banane, der Rest des Looks aber sehr knuddelig, die Animationen sehr detailliert und die Story spannend und voller Wendungen. Mehr davon!

Pretty Woman [Aufzeichnung]
Gelangweilter Firmenvernichter mit gestörtem Sozialverhalten hält sich eine Prostituierte als zweckdienliche Begleitung für gesellschaftliche Anlässe.
Pretty Woman, neben “Dirty Dancing” DER Frauenfilm der 80er. Dabei ist die Handlung strunzdumm, die Charaktere wandelnde Klischees und der Plot ebenso sexistisch wie vorhersehbar. “Pretty Woman” ist ein intellektuell unterfordernder wie langweiliger Film, dass habe ich in den 80ern gesagt und auch dreißig Jahre später bleibe ich dabei. Die einzigen Schauwerte sind die Hauptdarsteller, abseits davon kann man sich aus heutiger Sicht noch an den damaligen Auswüchsen im Bereich Mode/Autos/Technik freuen.

Despicable Me 1 & 2 [Aufzeichnung]
Gru ist ein Bösewicht aus einem James Bond Film. Einem ALTEN James Bond Film, in dem noch Katzen gestreichelt werden. Als er Konkurrenz von jungen Bösewichten bekommt, beschliesst Gru, einen großen Coup zu landen: Er will den Mond klauen! Dumm nur, dass er dazu die Hilfe von drei Waisenkindern benötigt. Die quartieren sie prompt bei ihm ein und machen ihn zum Ersatzpapa, was letztlich dazu führt, dass Gru wider Willen zum, uh, Guten wird.
Banana? Die heimlichen Stars der Filme sind natürlich die Minions. Aber auch wenn die mal nicht im Bild sind, beeindruckt die Fülle an Details und Anspielungen in beiden Filmen. “Despicable me” funktioniert ähnlich wie “The Incredibles”, zeigt sich dabei aber familienkompatibler – auf eine weniger überdrehte und herzige Art, die mir sehr gefällt. Und Huhu übrigens auch, der saß ganz gebannt vor dem Bildschirm.

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Spielen:

– Nix, keine Zeit dafür.

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Machen:
Die Sommertour mit dem Motorrad, 5.079 5.479 Kilometer durch 5 Länder.

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Neues Spielzeug:

Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 29. Juni 2015 in Momentaufnahme

 

Gurkensalat

Gurkensalat.
Immer. Wieder. Gurkensalat.
Ich kann keinen Gurkensalat mehr sehen.
Seit Wochen nur Gurkensalat, (fast) jeden Abend.

Und Sport. Auch jeden Abend. Sechs Mal die Woche. Sport und Gurkensalat, immer wieder. Mir hängt´s zum Hals raus, beides. Aber egal, immerhin hat es was gebracht.

Ende April war ich unfit wie sonstwas. Kein Wunder: Der Winter war lang und voller gutem Essen, und faktisch gab es ein halbes Jahr keinerlei sportliche Betätigung. Nicht, weil ich nicht gewollt hätte. Aber im Herbst 2014 war ich ständig unterwegs, und seit Dezember ist nun auch noch der Fuß kaputt. Gerade als der wieder einigermaßen belastbar war, kam im März die große Grippe und haute mir vier Wochen die Beine weg. Sowas hinterlässt Spuren, in Form von Rettungsringen und schlaffen Muskeln.Ich war dauernd müde, und die Jeans ging schon nicht mehr zu. Vom Motorradanzug wollen wir gar nicht anfangen.

Ende April startete dann der Versuch, quasi per Gewaltakt in möglichst kurzer Zeit wieder fit zu werden. Dafür gibt es einen guten Grund: Es geht bald wieder auf Reisen, und dann muss der Fahreranzug passen. Außerdem braucht man beim Motorradfahren erstaunlich viele Muskeln, zumindest im Rücken und am Hals, sonst steht man lange Etappen nicht durch. Und überhaupt: Wenn ich auf Sommerreise gehe, ist das, was ich da tue, einfach körperlich anstrengend. Ich habe ja doch meist Programm, bei dem ich zumindest viel laufe und klettere.

Das Radikalprogramm der letzten Wochen umfasste zum einen eine Ernährungsumstellung: So gut wie keine Kohlehydrate und kein Fett, stattdessen Obst, Hüttenkäse, Reiswaffeln und eben den besagten Gurkensalat. Dazu viel Eiweiß: Täglich Milch und Tofu, ab und zu Hühnerfleisch, damit der Körper, die faule Sau, auch ja das Fett abbaut und nicht die Muskeln. Gleichzeitig jeden Tag mindestens eine Stunde Fitnesstudio, inkl. 1000 Meter rudern, 450 Wiederholungen beim Eisenstemmen und 14 Kilometern Radfahren. Ich habe ja nichts gegen Sport, aber auf den Geräten wird mir immer so fürchterlich schnell langweilig, weil der Kopf nichts zu tun hat, und dadurch bin ich ohne einen guten Grund nicht wirklich motiviert.

Der erste Erfolg zeigte sich schon drei Wochen: Der Muskelkater, zunächst ständiger Begleiter, verschwand, alles wurde kräftiger. Der Körper veränderte sich, was sich nicht nur an den Schwielen an den Hängen ausdrückte. Ein erstaunlich gutes Gefühl, wenn man merkt, dass plötzlich mehr geht als vorher, die Ausdauer und die Kraft steigt, und die Quälerei fast Spaß macht. Bis auf die Langeweile, halt.

Jetzt, nach 5 Wochen, bringe ich 6 Kilo weniger auf die Waage und fühle mich so fit wie schon lange nicht mehr. Der Körper scheint gerade vor Energie leise zu summen, und der Motorradanzug passt wieder perfekt.

Das ist ein gutes Gefühl.
Jetzt kann´s bald losgehen.

Und im Urlaub werde ich KEIN EINZIGES MAL GURKENSALAT ESSEN.

 
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Verfasst von - 2. Juni 2015 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Momentaufnahme: Mai 2015

Herr Silencer im Mai 2015
Brimming with Power

Wetter: Immer noch zu kalt und zu trocken. Pünktlich zu den Eisheiligen erfrieren letzte Blumen, danach ist es bedeckt mit Temperaturen zwischen Einstellig und 13 Grad auch nicht wirklich warm. Wenige Tage sind sonnig und über 20 Grad, und auch am Monatsende ist noch Wärmflasche und, ein Mal, sogar Heizung angesagt.
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Lesen:

Oliver Bowden Assassins Creed Unity
Elise de la Serre wächst im 18. Jahrhundert in Versailles auf. Sie trägt ein schweres Erbe, denn eines Tages soll sie in die Fußstapfen ihres Vaters steigen und Großmeisterin der Templer von Frankreich werden. Dabei steht sie sich hitzköpfige Kämpferin jedoch selbst am meisten im Weg, dicht gefolgt von ihrer Liebe Arno Dorian, der dummerweise das Erbe der Assassinen in sich trägt.

Das Buch ist quasi die Vorgeschichte zum Spiel und findet in dem Moment statt, in dem Arno, am Ende der Story von Unity, Elises Tagebuch findet. Eine typische Bowden-Auftragsarbeit: Fluffig und lesbar geschrieben, aber zu langatmig, zu sehr an Details klebend. Man möchte der Erzählerin aus der ich-Perspektive gerne zurufen: Mach hin, Du verschwendest gerade meine Lebenszeit!

Jonas Jonasson Der Hundertjährige, der aus einem Fenster stieg und verschwand
Ein hundertjähriger steigt aus einem Fenster, klaut 50 Millionen Kronen und hinterlässt eine Spur aus Toten in Schweden. Dabei hält er immer wieder inne, um über sein Leben zu sinnieren – wie er West und Ost die Atombombe gab, Mao, Chruchill, Truman und Einstein traf und am Ende sogar einen Elefanten.

Die Geschichte fängt langsam an und gewinnt nicht an Fahrt. Im Prinzip ein Forrest Gump im Altersheim, ist “der Hundertjährige” so ruhig und monoton erzählt, das selbst Blut und brechende Knochen den Leser kaum aus dem Tiefschlaf zu holen vermögen. Gegen Ende gleitet alles in vollkommene Bedeutungslosigkeit ab, denn “es wird sich schon fügen”.

Bill Willingham Fairest Vol. 4: Of Men and Mice
Ein Bombenanschlag auf ihr Leben führt Cinderella, Fabletowns gefährlichste Geheimagentin, auf die Spur einer Jahrhunderte alten Geschichte – die sich als ihre eigene herausstellt. Eine der Mäuse, die einst ihre Kürbiskutsche zogen, weilt nämlich seit der berühmten Ballnacht unter dem Menschen und fröhnt der freien Liebe – mit schlimmen Resultaten. Und Cinderellas böse Stiefschwester lebt auch immer noch, ist aber jetzt eine Auftragskillerin.
Im mag dieses Spiel mit alternativen Geschichten um bekannte Märchenfiguren, und sowohl “Fables” als auch das Spin-Off “Fairest”, das hier zum ersten Mal mit der, zuvor eigenständigen, Serie “Cinderella” zusammengeführt wird, erzählen schöne Geschichten – um Klassen besser als “Once upon a Time”, das in einem vergelichbaren Setting ziemlicher Käse ist.

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Hören:

Irgendwie nichts richtig, und wenn, dann nur ein wenig Podcasts.

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Sehen:

Interstellar [PSN]
Zwanzig Minuten in der Zukunft wird die Erde langsam zur Wüste. Höhere Technologie ist größtenteils verloren, die Menschen sind Farmer und leben in einem neuen geistigen Mittelalter, in dem die Errungenschaften der Vergangenheit als Mythen abgetan werden. Nur das Double von Christian Bale ist noch clever, und deshalb führen Klopfzeichen aus dem im Bücherregal seiner Tochter ihn in einen Keller, in dem Michael Caine und Catwoman sitzen. Die sind die NASA, und schießen Christian Bale, weil er so clever ist, zum Mond. Am Ende kommt raus, dass er selbst im Bücherregal seiner Tochter hockt und klopft.

Christopher-Nolan-Filme sind meist sehr besonders. Insomnia, Memento, Prestige, die Dark Knight-Reihe, Inception – irre Filme. Interstellar will erkennbar für Nolan das sein, was “2001” für Kubrik war. Nur: 2001 war ein langweiliger, langsamer, ziemlich platter Film mit zu viel Laufzeit, und genau das ist “Interstellar” auch. Die Erzählung kommt nicht in den Quark, die Charaktere sind allesamt doof und egal, die Handlung ist total unglaubwürdig, das Design ziemlich meh, und drei Stunden Laufzeit hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Allein die Roboter sind so ungefähr das dümmste, was seit “Plan 9 im Weltall” auf der Leinwand zu sehen war, und der Score düdeld ab Minute eins so aufdringlich, dass er einem auf den Nerven rumfidelt. Dabei gibt es durchaus nette Ideen, wie den Wissenschaftler, der sich über den Egoismus der Menschen beklagt, und anschliessend alles tut, um seine Haut zu retten. Oder auch den Schlußgag, der aber, wie alles andere, so ausgewalzt wird, das man nur noch möchte, dass es vorbei ist. Wenn dann endlich die Credits laufen, hat man erstaunlicherweise das Gefühl, was Episches gesehen zu haben. Das ist Regiekunst: Jedes einzelne Teil des Films ist Banane, aber die Summe ist bei nicht allzuviel Nachdenkens episch.

Marvels Agents of S.H.I.E.L.D., Staffel 1 [TV]
Zwischen “Avengers” und “Captain America: Winter Soldier”Agent Coulson und ein Team SHIELD-Agenten fliegen in einem Airbus um die Welt und jagen Artefakte, böse Leute und anderes.
Ab der Mitte der Staffel fällt Coulson dann auf, dass es irgendwie seltsam ist, dass er überhaupt noch lebt, weil er ja eigentlich in “Avengers” gestorben ist. Dann enttarnt sich Hydra, Nick Fury stirbt, und die Agenten müssen fliehen.

Am Anfang langsame Einführung über ein neues Crewmitglied, dann langsame Spannungssteigerung über einen langen Handlungsbogen. Die erste Staffel von AoS macht schon viel richtig, aber erst als die Handlung die Ereignisse von “Winter Soldier” einholt, geht richtig die Post ab. Gute Schauspieler runden das Ganze ab. Joss Whedon und sein Bruder haben hier eine gute Bühne bereitet, um die Lücken und die Zeit zwischen den Filme zu füllen. Mehr davon!

Lilyhammer, Staffel 3 [DVD]
Ein ehemaliger Mafiosi aus New York packt aus und fängt ein neues Leben an – im norwegischen Lillehammer. Die ersten beiden Staffeln der Serie erzählen, wie er still und langsam Mafiamethoden in der verschlafenen Stadt einführt und zum Nachtclubbesitzer aufsteigt. Staffel 3 räumt den Nebenfiguren viel Platz ein, was den Ton der Serie ändert. Denn die Geschichten der Helferlein sind keine feinen Miniaturen mehr, die von den Problemen mit überfahrenen Elchen handeln. Stattdessen sind sie völlig over-the-top und überzogen. Wenn der Dicke in Brasilien von Koksdealenden Damenwrestlerinnen gejagt wird, dann macht die Serie fast keinen Spaß mehr. Umso schöner sind die Momente, wenn die Mafia wieder reinspielt. Wie ein New Yorker Gangster auf Gastbesuch von einem Schafhirten Schutzgeld erpressen will, dass muss man gesehen haben.

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Spielen:

Wolfenstein: The Old Blood [PS4]
Vor den Ereignissen von “New Order”: BJ Blazkowicz wird in die Alpen entsendet. Dort haben sich die Nazis im Ort Paderborn (fragen sie nicht) in der gewaltigen Bergfestung Wolfenstein verschanzt und graben nach Geheimnissen von König Otto. BJ infiltriert Wolfenstein, aber da er Meister des Gefangengenommenwerdens ist, nur so ca. 5 Minuten.

“Wolfenstein: The New Order” war die Shooter-Überraschung des letzten Jahres: Tolle Story, tiefe Charaktere. Nichts davon gibt es in diesem Stand-Alone DLC, den es Online (Achtung: 37GB!) oder auf Scheibe gibt. Hier sind die Charaktere egal und die Handlung Mumpitz, aber der Nervenkitzel und der Spaßfaktor angesichts Maschinensoldaten und Zombienazis immer noch hoch. Okayes Prequel, aber beim Sequel bitte wieder Story und Charaktere zum Mitfühlen.

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Machen:
Planen, tun, vorbereiten, vielviel Sport.
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Neues Spielzeug:

Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 29. Mai 2015 in Ganz Kurz, Momentaufnahme

 

Balkonien!

Vorher:

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Nachher:

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DamnunHerrn, ich präsentiere: Balkonien!

Wobei “nachher” bedeutet: Nach mehreren Stunden putzen, nach zwei Besuchen und drei Bestellungen bei IKEA und einer bei Ebay sowie 4 Besuchen im Gartenmarkt. Aber egal, ich habe da gerade voll Freude dran. Ist immerhin das erste Mal, dass ich den Balkon der neuen Wohnung nutzen kann.

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Es ist schön, wieder einen Balkon zu haben. Auch, wenn mehr Sonne sein dürfte. Ich habe nämlich einen Berg vor der Haustür, und der sorgt dafür, dass es hier Abends sehr früh dunkel wirkt. Nunja.

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Verfasst von - 16. Mai 2015 in Gnadenloses Leben

 

Optiker (1)

In meiner Familie reichen wir von Generation zu Generation diverse Dinge die genetischer Leiter herauf. Dieses Erbe haben sich meine Geschwister und ich reihum aufgeteilt. Ich habe die extrem schlechten Augen geerbt, weshalb ich seit dem 5. Lebensjahr eine Sehhilfe trage – und zwar, bis auf eine kurze Versuchsphase mit Kontaktlinsen, eine Brille.

Ich mag Brillen. Sie visualisieren angeborene Sexiness und Intelligenz (zumindest bei mir), und man hat keine lange Fummelei damit wie bei Kontaktlinsen. Nun ist eine Brille nichts Besonderes, sollte man meinen. Über 40 Millionen Menschen, also mehr als die Hälfte der Bevölkerung, braucht eine Sehhilfe. Spannend wird es aber dann, wenn der Sehfehler extrem ist oder kompliziert. Bei mir ist beides der Fall, weshalb für mich die Wahl des Optikers absolute Vertrauenssache ist.

Nun hatte ich das Glück, dass ich seit meinem fünften Lebensjahr von ein und demselben Optiker betreut wurde. Herrn Wirtmann lernte ich kennen, als er bei einem anderen Optiker angestellt und die Tinte auf seiner Meisterurkunde noch feucht war. Ich blieb ihm treu, als er sich selbstständig machte, und nahm zuletzt ganze Tagesreisen auf mich, um ihn in seinem Geschäft am Rand des Harzes zu besuchen.

In den letzten Jahren wirkte er mit seinen sprunghaften Ticks und hektischem Gebahren immer mehr wie der verrückte Hutmacher aus “Alice im Wunderland”, und an manchen Tagen fragte ich mich ernsthaft ob er wohl heimlich Lösungsmittel schnüffelte. Aber er war ein Meister seines Faches, und schwierige Fälle wie meinen sah er als Herausforderung an. Allerdings war er auch mal eigensinnig und verweigerte schlicht die Arbeit bei Dingen, die er doof fand, etwa, als ich eine randlose Brille haben wollte. Dafür bekam ich ein anderes Mal eine Brille einen ordentlichen Preisnachlass, obwohl er extrem lange an der gearbeitet hatte. Aber er hatte an der Arbeit so einen Spaß, dass er sich dafür mit einem günstigeren Preis bedankte.

Wobei “günstiger” halt relativ ist. Wenn ich normale Kunststoffgläser mit einem Brechungsindex von 1,5 nehmen würde, was der Standard für Brillen bis 3,5 Dioptrien ist, wären meine Brillengläser 2-3 Zentimeter dick. Das sind die berühmten Colaflaschenböden, von denen Stephen King immer schreibt. Sowas bekommt man im Karnevalszubehör als Scherzbrille.

Für Normalsichtige ein Scherzartikel, für mich bittere Realität: Eine Brille mit billigen Kunststoffgläsern in meiner Stärke sähe so aus.

Nein, um halbwegs normal auszusehen brauche ich spezielles Glas, das so schwer herzustellen ist, dass die deutschen Markenhersteller Zeiss und Rodenstock dafür ein gemeinsames Werk unterhalten. Für den Wert eines dieser Gläser bekommt man einen gebrauchten Ford Fiesta von 1997 oder eine Apple Watch, und zwar nicht das Einstiegsmodell. Dementsprechend selten leiste ich mir eine neue Brille.

Nun musste es aber mal wieder sein. Nach vier Jahren blättert die Farbe von meiner jetzigen Brille ab. Also ins Auto gesetzt und die mittlerweile 60 Km zu Herrn Wirtmann gefahren. Leider stand ich dort vor verschlossener Tür, denn der Herr Wirtmann ist heimlich, still und leise von uns gegangen. In Rente. Verdammt. Und nun? Ich kam mir ziemlich allein gelassen vor. Klar, ich gönne ihm dem Ruhestand, aber nach 35 gemeinsamen Jahren hätte ich eine kurze Benachrichtigung nett gefunden.

Doch, ich habe schon echt schöne Augen.

Doch, ich habe schon echt schöne Augen. Leider sind sie vor der Vergabe vom LKW gefallen. Damaged Goods. Da zählen nicht mal die Inneren Werte. Bild: Augenhintergrund mit Sehnerven.

Ich kann in Punkto Optiker nicht einfach zu Fielmann oder einem anderen Filialisten gehen kann. Bei denen kommt es auf Durchsatz und Masse an, sprich, wie viele Kunden man pro Stunde durchprügeln kann. Eine Brille für mich anzufertigen braucht Zeit und Können. In Göttingen gibt es zwar etliche nicht-Filialisten, aber auch die Einzelunternehmen sind oft nur noch reine Verkaufsflächen ohne eigene Werkstatt. Manche sind gar nur noch Outlets von Brille.de oder ähnlichen Internetservices. Ein halbes Jahr habe ich immer mal wieder Bekannte gefragt und ab und an unverbindlich Optikerläden besucht, hatte aber nie das Gefühl irgenwo richtig zu sein.

Die anderen Optiker schienen mir nicht kompetent, wollten mir in erster Linie teure Fassungen aufdrängen und interessierten sich nur periphär für banale Dinge wie Hornhautverkrümmung. Allen gemein war, dass sie nicht Herr Wirtmann waren.

Da die Stichproben nichts brachten, startete ich vergangene Woche eine systematische Suche im Internet. Mein neuer Optiker sollte in der Göttinger Innenstadt sein, was 16 Treffer ergab. Filialisten kamen nicht in Frage, was die Anzahl auf 10 reduzierte. Die Geschäfte sollten eine eigene Werkstatt haben (blieben noch 6), mir noch nicht dumm gekommen sein (noch 4) und am Besten ein Familienunternehmen mit mehreren Generationen und einem alten Meister.

Am Ende waren nur noch zwei übrig, bei denen ich tiefer bohrte. Das Internet wusste zu berichten, dass in einem der beiden Geschäfte ein brummeliger Patriarch den Laden schmiss, der auch schon mal gerne Kunden beleidigte oder abgegebene Brillen verbaselte und dann behauptete, sie nie erhalten zu haben.

Das andere Geschäft hat einen überaus guten Internetauftritt, dem man sogar entnehmen kann, dass der Junior Optometrie studiert hat – bis dahin wusste ich nicht mal, dass das überhaupt möglich ist. Ich fasste mir ein Herz und ging da am vergangenen Samstag einfach mal hin.

Am Samstag Morgen war der Laden erwartungsgemäß gut besucht. Pluspunkt Nummer 1: Trotzdem gut zu tun war, kam binnen einer Minute kam jemand zu mir, um sich nach meinem Anliegen zu erkundigen. Es war der Senior, der alte Augenoptikermeister. Er liess sich meine Werte sagen, und als er hörte, dass ich eine neue Brille und einen neuen Optiker bräuchte, lächelte er und meinte, dass er ja nur noch aushelfe, wenn es voll sei – ich möge bitte Platz nehmen, der Junior wäre sofort da.

Der Junior stellte sich als schlaksiger, todernster und überaus penibler junger Mann heraus. Er prüfte zuerst meine jetzige Brille, murmelte “interessant, sehr interessant” und bat mich dann in den Messraum, wo er meine Augen tatsächlich nach der ganz alten Methode, mit Prüfgläsern und Farbtests, vermaß. Pluspunkt Nummer zwei. Wo er gerade dabei war, machte er auch gleich noch eine Augenhintergrundspiegelung und eine Glaukomuntersuchung – Dinge, von denen ich bis dahin dachte, sie seien Augenärzten vorbehalten. Pluspunkte drei und vier.

Dabei erläuterte Junior jeden Schritt, und dabei waren Dinge, die ich tatsächlich noch nicht über meine Augen wusste. Ich ging da raus und hatte was gelernt! Es regnete weitere Pluspunkte: Ordentliche Beratung zu Fassungen (Vor- und Nachteile verschiedener Marken, geeignete und weniger geeignete Designs, Vorteile von Titan) und Gläsern (Brechungsindex, Größe, Gewicht, Entspiegelung, Abkantung)

Zwei Stunden nahm sich Junior dafür Zeit, und ich habe in der Tat das Gefühl, den für mich richtigen Optiker gefunden zu haben. Er beherrscht sein Handwerk, nimmt sich Zeit und sieht meinen Fall als Herausforrderung an sein handwerkliches Können und intellektuelles Geschick. Ich bin mal gespannt wie es nun weitergeht.

 
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Verfasst von - 11. Mai 2015 in Gnadenloses Leben

 
 
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