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Archiv der Kategorie: Gnadenloses Leben

Momentaufnahme: Oktober 2014


Herr Silencer im Tollsten Oktober aller Zeiten,Edition 2014
Geh ran, verdammt!

Wetter: Zu Beginn trocken, aber kühl. In der zweiten Woche nochmal sommerlich, mit Temperaturen bis 20 Grad und Sonnenschein. In der dritten Woche grau und dunkel bei 15 Grad, danach wird es nur kälter und grauer.
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Lesen:

Jasper Fforde: Song of the Quarkbeast (Last Dragonslayer Book 2)
Heute, aber in einer Parallelwelt: Im unvereinigten Königreich leitet die 16jährige Waise Jennifer den Zaubereiservice “Kazam”. Fünf ausgebildete Zauberer bieten magische Dienstleistungen, wie die Suche nach vermissten Gegenständen, dem Versetzen von Häusern oder Rohreinigungen an. Aber dann soll das Unternehmen verstaatlicht werden, ein Duell mit der Konkurrenzfirma Industrial Magic steht an und Jennifer muss mit ansehen, wie einer ihrer Zauberer nach dem anderen verhaftet wird. Wäre doch nur ihr Chef und Mentor da, aber der erscheint nur alle paar Monate für wenige Minuten, und niemand weiß vorher wo.

Fforde entwirft herrlich schräge Welten. In seinen Thursday Next-Romanen ist es die Buchwelt, die aus Buchstaben besteht und deren Charaktere Eigenleben entwickeln. In “Shades of Grey” ist es eine Welt, in der Farbe ein seltener Rohstoff ist. In der Welt von “Dragonslayer” ist Magie das Pendant zu Elektrizität und Computerprogrammen: Etwas alltägliches, was wie Technik aufgebaut und genauso genutzt wird. Es ist schon großes Gelächter, wenn eine Zauberin einen Spruch nicht analysieren kann, weil dessen Betriebssystem so alt ist, dass sie den Code nicht mehr lesen kann. Oder wenn das Mobilfunknetz zusammenbricht, weil es mit Magie betrieben wird, aber die langsam aus der Welt schwindet. Daneben bringt Ffordes “Dragonslayer” einen auch in den vielen, kleinen Details zum Schmunzeln, etwa, wenn er in einem Nebensatz erwähnt, dass Führerscheine nach persönlicher Reife vergeben werden – was dazu führt, dass kein männliches Wesen unter 26 in der Lage ist einen zu bekommen.

Jasper Fforde: The Eye of Zoltar (Last Dragonslayer Book 3)
Jennifer Strange wird von Shandar vor die Wahl gestellt: Entweder die Drachen werden ausgerottet oder sie besorgt ihm einen McGuffin. Natürlich geht sie unfreiwillig auf eine Expedition in ein Königreich, dessen Ökonomie auf Entführung und schnelle Touristentode aufbaut. Bei ihrer Suche trifft sie Kannibalen, die ihre Opfer nach Verzehr ausstopfen, Engel, gähnende Saurier und einen Urmenschen namens Ralph.
Wieder spannend und total absurd. Die Geschichte ist zwar eine Art Nummernrevue, aber sie ergibt einen logischen Sinn und bereitet die Bühne für wirklich große Veränderungen im unvereinigten Königreich.

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Hören:

logo anycast

Bruhns/Moorhart/Kater Anycast [Podcast]
Schräger Podcast, mal nett, mal nervig. Geht über Befindlichkeiten, Rechtsfragen und die Bahn. Nervige Intros. Gelegentlich verwirrte Hosts. Mostly Harmless, gelegentliche Goldnuggets an interessanten Informationen.
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Sehen:

Star Gate: Universe [DVD]
Die Ikarusbasis wird angegriffen und muss evakuieren. Als Zieltor ist gerade eines ausgewählt, dass neun Koordinaten statt der üblichen sieben hat. Und tatsächlich verschlägt es die Truppe aus Zivilisten und Militärs auf ein uraltes Raumschiff, das irrsinnig weit weg in anderen Galaxien herumspringt. Zusammengepfercht auf engsten Raum, mit knappen Ressourcen und ohne Hoffnung auf Rückkehr gehen sich beliebiger Nerdjunge, Chefärztin Blondie, General Schlechtgelaunt, Leutnant Schlitzauge und der Wissenschaftstyp schon bald an die Gurgel.

Es sagt alles über eine Serie, wenn die einzigen Schauwerte dick benippelt an einer Nebenfigur hängen, die auch bei Minusgraden im Tanktop rumrennt. SC:U ist ein Fall von “zu viel gewollt, nix hingekriegt”. Der Cast ist gut (Robert Carlyle!), aber die Charaktere bleiben flach und nervig. Die interessanteste Figur ist noch Major Oberweite. Die ist nicht zumindest nicht flach, aber selbst die größten Brüste können alleine keine ganze Serie tragen.
So interessant die Idee der Gruppe Überlebender fernab der Heimat auf dem Papier auch klingt: Das Setting ist bestenfalls merkwürdig, in Details vollkommen vergurkt. Ein Raumschiff, das durch das Weltall hüpft und nie länger irgendwo bleibt als 60 Minuten? Das sich eigentlich um seine Besatzung kümmert, dann aber irgendwie doch nicht? “Kommunikationssteine” als billiges Plot-Device, um die Charaktere auf die Erde zu bringen? Intrigen und Ränkespiele ohne nachvollziehbare Entwicklung? Das ist alles so Meh und billig. Dazu kommen unfassbar schlechte Episodendrehbücher. So einen Müll gibt es in anderen Serien erst ab Staffel 6, wenn die Luft raus ist. Die dummen Inhalte werden nicht dadurch besser, dass alles extrem humorlos und gritty inszeniert wird: Die Kamera wackelt und zoomt und über jedem zweiten Bild liegen Schmutzfilter, was nahezu ein zu eins Look & Feel von “Battlestar Galactica” kopiert. Nee, SC:U ist nichts. Ein Wunder, dass es noch eine zweite Staffel gab, bevor der Käse eingestellt wurde.

American Hustle [PSN]
1978: Christian Bale ist dick, hat eine Glatze und trickst gemeinsam mit einer angeblichen Lady arme Leute aus. Eines Tages steht das FBI vor der Tür und will, dass er für sie trickst. Das läuft aber irgendwie nicht so gut.
“American Hustle” protzt mit der authentischen Darstellung der 70er Jahre. Da gibt es Polyesterkleider, Brusthaare und Dauerwellen en Masse, was nicht immer schön anzusehen ist. Die Charaktere sind toll und werden hervorragend gespielt – es ist eine Freude, dem Ensemble (Jennifer Lawrence, Jeremy Renner, Bradley Cooper) zuzusehen. Dummerweise ging das auch dem Regisseur so, der seine Schauspieler mal machen, sprich: Improvisieren, liess. Dadurch kommt die ohnehin dünne Story aus dem Tritt, und der Film holpert und stolpert sich durch seine, mit 134 Minuten überdimensionierte, Lauflänge. Muss man nicht gesehen haben, trotz der ganzen Oscarnominierungen.

Now you see me [Konserve]
Vier Straßenzauberer erhalten eine geheime Botschaft und einen Plan für eine Show, ein Jahr später rauben sie eine Bank in Paris aus während sie in Vegas auf der Bühne stehen. Die Beute verteilen sie an ihre Zuschauer. Aber warum? Ihnen auf den Fersen sind Morgan Freeman, der Typ der den Hulk gespielt hat und eine blonde Frau, aber die Magier sind ihren Häschern immer einen Schritt voraus.
Sehr schicke uns stylische Kombination aus Heist-Movie und Magieshow. Super fotografiert, adrenalintreibender Soundtrack, fantastische Schauspieler. Dem Katz- und Mausspiel zuzusehen ist bis zum Ende spannend. Einzige Schwachpunkte: Inhaltlich versteigt sich der Film mittendrin in einen schrägen Mythos und kommt von dem nicht mehr ganz runter. Optisch leiden die tollen (echten) Bilder darunter, dass sie stellenweise mit echt richtige schlechten digitalen Effekten aufgemotzt wurden. Leider sehen die fliegenden Tücher und gerenderten Seifenblasen aus, als hätte sie der Praktikant mit iMovie zusammengefickelt. Das ist schade, denn der Film hat den CGI-Quatscht eigentlich nicht nötig.

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Spielen:

Dead Space 3 [PS3]
Im Jahr 2600 tauchen Artefakte auf, die Menschen in mutierte Viecher verwandeln. Eine merkwürdige Sekte feiert das ab und begrüßt die Ankunft der “Marker” als Beginn der Erlösung, der Ingenieur Isaac Clarke versucht das aufzuhalten.
Sehr atmosphärisches Space Game. Da der Spielercharakter Ingenieur ist und aus herumliegenden Dingen Allerhand brauchbares Zeug basteln kann, kommt ein Hauch von MacGyver auf.
Die Dead Space-Reihe hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist als Franchise auch in Medien wie Film und Comic gefiltert. Das hatte im zweiten Teil zu narrativer Verhedderung in einer wirren Geschichte geführt, Teil 3 ist hier stringenter und erzählt wieder eine Geschichte, die auch dann einen Sinn ergibt, wenn man nicht alles an Sekundärliteratur kennt. Dafür krankt es an anderer Stelle. Man merkt deutlich, dass Publisher Electronic Arts hier alles reinwirft was man für hip hält und zugleich austestet, was man Kunden zumuten kann: In der zweiten Hälfte mutiert das Spiel plötzlich zum Deckungsshooter und Actiongeraffel, wofür weder das Bewegungsschema noch das Gameplay ausgelegt sind. Manche Missionen sind nur im (kostenpflichtigen) Co-Op spielbar. Und Rohstoffe und wertvolle Erweiterungen lassen sich kaufen – als DLC gegen Echtgeld. Das hatte dazu geführt, dass das Spiel bei Release nicht wohlgelitten war. Zu Unrecht – man kann es auch spielen ohne zusätzlich zu investieren, und die filmreife Inszenierung mit Horror- und Actionsequenzen ist gelungen. Lediglich das Backtracking und lange Laufwege hätte man sich sparen können, das ist aber angesichts der tollen Grafik, die man gerne mehrfach sieht, kein schwerwiegender Kritikpunkt.

The Force Unleashed II [PS3]
Zwischen Episode III und IV: Darth Vader verschont ein machtbegabtes Kind und zieht es als seinen Schüler auf. Der soll eigentlich erst irgendwelche Leute und dann den Imperator töten. Tatsächlich bringt der Galen Marrek Tod und Zerstörung mit allem, was die Macht zu bieten hat, kommt dann aber ins Grübeln, sagt sich von Vader los und bezahlt das mit dem Leben – nicht ohne vorher Ereignisse in Gang gesetzt zu haben, die zur Gründung der Rebellion führen. So weit die Story vom ersten Teil von “Force Unleashed”. Der Nachfolger spielt einige Jahre später. Galen Marrek erwacht auf Kamino und steht Vader gegenüber. Angeblich ist er ein Klon – aber sagt Vader die Wahrheit? Noch nie ist ein Jedi erfolgreich geklont worden. Galen flieht aus der Anlage und macht sich auf die Suche nach sich selbst, seinem Mentor und seiner Liebe Juno Eclipse.

“Die Geschichte von Force Unleashed ist packender als die der Filme Episode I-III”, urteilte IGN seinerzeit – und hat damit Recht. Die Story ist großartig, und es macht einen irren Spaß, mit Machtkräften und Lichtschwertern Levels zu verwüsten und Sternzerstörer aus dem Orbit zu ziehen(!). Allerdings wird Teil 2 von repetitiven Gameplay, zu kurzer Spieldauer und einer ärgerlich schlecht inszenierten Geschichte geplagt. Das Spiel wurde in nur 9 Monaten entwickelt, und das merkt man. Zwar sind die Assets, Bild und Ton, hervorragend – aber wenn man zum hundertsten Mal einer Welle immer gleicher Gegner gegenübersteht oder zum tausendsten Mal eine schlecht designte Sprungpassage verkackt, dann nervt es nur noch. “Force Unleashed 2″ ist hübsch, aber eine spielerische Qual.
Launig ist der DLC “Schlacht um Endor”. Die Zusatzmission schließt an das alternative Ende des Hauptspiels an und schickt einen bösen Galen Marrek nach Endor, wo er reihenweise Ewoks frittiert und den Stoßtrupp der Rebellen einen nach dem anderen dezimiert und auch vor Han Solo, Chewbacca und Leia nicht halt macht.

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Machen:
Prag besuchen. Eulenfest. Literaturherbst. Lecker essen. Institute besichtigen. Paris. Was für ein TOAZ!
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Neues Spielzeug:
Auto durch die Inspektion, Reisen – das war teuer genug, deshalb kein Spielzeug.
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Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 31. Oktober 2014 in Momentaufnahme

 

TOAZ!

Ich mag den Oktober, schon immer. Ich mag es, wenn es morgens schon kalt und tagsüber nochmal richtig warm ist. Ich mag das goldene und rote Laub der Bäume und den typischen Herbstgeruch.

Jetzt beginnt einer der besten Monate des Jahres! Der Oktober ist nicht mehr Sommer, aber noch nicht der naßgraue Winter. Der Oktober ist golden, und er ist toll. Bei mir war es jetzt zwar eher zufällig so, aber tatsächlich ist mein Oktober wieder so vollgepackt mit tollen Dinge, dass ich hiermit den

TOLLSTEN OKTOBER ALLER ZEITEN
(Edition 2014)

ausrufe! Den Oktober nochmal mit ordentlich schönen Dingen voll zu packen liegt in der Verantwortung jeder und jedes einzelnen. Klar sollte sein: Macht alle mit: JETZT ODER NIE! Genießt diesen goldenen Monat in allen Zügen! Geht raus, macht Dinge, ladet Leute ein, fahrt auf Ausflüge oder in Urlaub oder tut sonstiges, was Euch gut tut, aber macht diesen Oktober zu Eurem TOLLSTEN OKTOBER ALLER ZEITEN! Zelebriert ihn in vollen Zügen und bloggt darüber!!

Wer ein Banner für den TOAZ braucht, kann sich hier gerne bedienen.
Ansonsten: Schlagwort und Hashtag: #TOAZ14

 
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Verfasst von - 1. Oktober 2014 in Event, Gnadenloses Leben

 

Schweinische Nachbarschaft

Tritt man aus meiner Haustür und geht eine Minute geradeaus, steht man inmitten von hügeligen Wiesen, von denen einen Pferde doof anglotzen. Hält man sich rechts und geht an den Galloway-Rindern vorbei und Richtung Fluß, führt der Weg nach 5 Minuten leicht bergan und in den Wald. Die Wälder hier sind voller Wildschweine und Rehe, und weiter oben am Weg hat man ein Stück Wald eingezäunt. Dort kann man eine ganze Rotte sehen und auch füttern, ab März auch mit ihren Frischlingen.

Vor Jahren ist einer dieser Frischlinge verloren gegangen. Das passiert dauernd, und normalerweise tauchen die irgendwann wieder auf*. Dieser besondere Frischling hat es aber irgendwie ins Dorf geschafft, sich dort durch eine offene Kellertür geschlichen und es sich dann im Körbchen eines Dackelwelpen bequem gemacht. Als die Besitzerin des Dackels das kleine Schweinchen entdeckte, brachte sie es nicht über Herz es zu töten. Das Wildschwein wuchs gemeinsam mit dem Dackel auf, und lernte Dinge wie Stubenreinheit, Gehorsam und Tricks wesentlich schneller als er.

Das war vor 10 Jahren, und wenn ich heute aus dem Küchenfenster blicke, dann bietet sich mir manchmal so ein Anblick:

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Nun haben aber Wildschweine die Eigenschaft recht groß, um nicht zu sagen: furchteinflößend groß, zu werden. So auch dieses Wildschwein, das jetzt eine Höhe von ca. 120 Zentimetern hat. Da seine Besitzerin selbst nur um die 1,55 m ist, bieten die beiden ein skurriles Bild, wenn sie gemeinsam unterwegs sind: Ein Schwein, das fast größer ist als seine Besitzerin. Gefolgt von einem Dackel. Willkommen in Mumpfelhausen.

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* In den meisten Fällen an der Seite von Rotkohl und Kartoffeln im örtlichen Landgasthof.

 
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Verfasst von - 30. September 2014 in Gnadenloses Leben, Historische Anekdoten

 

Momentaufnahme: September 2014

Herr Silencer im September 2014
September ist der BESTE Monat um Urlaub zu machen. Leider muss ich arbeiten.

Wetter: Zu Monatsbeginn kühl, neblig, herbstlich, 15 bis 20 Grad. In der Mitte dann ein paar Tage Hochsommer mit Sonne und Temperaturen um 23 Grad, dann sackt das Thermometer auf 10 Grad ab und verliert sich im Grau. Das letzte Wochenende erstrahlt im Altweibersommer: Sonne satt und 15-20 Grad.
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Lesen:


Bill Willingham Fables (20): Camelot
Bereits in den letzten Bänden versuchten die Autoren zu schocken: Winter wird zum Nordwind, Therese zu Kannibalin, ihr Bruder stirbt. Und dann wird auch noch Bigby von einem absurden Pophans getötet. Im neuesten Band versucht die Belegschaft des 13. Stocks Bigby wieder zu vereinen, während der im Jenseits seine Jagdgründe erkundet. Derweil wird im Diesseits das Ensemble um Rose und Snow in ein Remake der Artussage gepresst. Schlecht geschrieben, langatmig erzählt und unnötig. “Fables” hätte einen Neustart nötig, die Serie läuft schon mindestens 5 Bände zu lang und hat total den Fokus verloren.
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Hören:

U2 Songs of Innocence [MP3]
Zwangsweise, als iPhone-Nutzer kriegt man das Album zwangsweise in den Account gepusht. Dabei war ich ohnehin interessiert, denn U2 habe ich früher -so Anfang der 90er- geliebt. Die letzten Alben waren eher so meh bis peinlich und bestanden hauptsächlich aus Bonos rumgeheule. Das neue ist, nach ersten drüberhören, dagegen regelrecht… gut. Es ist rockiger und kraftvoller als seine Vorgänger. Eine positive Überraschung.
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Sehen:

Lilyhammer S1 & 2 [Watchever]
Jede Mafiagruppe hat einen “Fixer”, einen Mann für alle Fälle, der Probleme schnell und dezent beseitigt und dafür in der Hierarchie der Organisation ganz oben steht. So einer ist Frank Tagliano – zumindest bis zu dem Tag, an dem eher die New Yorker Mafia verpfeift und ins Zeugenschutzprogramm wechselt. Er kann sich einen Ort für ein neues Leben aussuchen, und weil er die olympischen Spiele so schön fand, wählt er das verschlafene Lillehammer in Norwegen als Unterschlupf. Ganz abschütteln kann er seine Vergangenheit aber nicht, und sein Wesen ändert sich auch nur langsam.

Klingt wie eine typische “Clash of Cultures”-Komödie, ist es aber nicht – jedenfalls nicht in der erwartbaren Richtung. Die Macher sparen sich komische Situationen, die dadurch entstehen, dass ein Amerikaner auf norwegische Eigenarten trifft. Frank Tagliano stapft durch den Schnee im vollen Bewusstsein was er tut und wie es in Norwegen läuft. Die absurden Momente entstehen dann, wenn er Mafiamethoden anwendet und damit die gesetzestreuen Norweger schockiert. Eine feine Umkehrung, und es macht einfach Spaß zu sehen, wie der Mafiosi zum Paten von Lillehammer aufsteigt. Das die Nebenfiguren allesamt einen leichten “Twin Peaks”-Touch haben, macht das ganze nur besser. Lieblingsfigur: Der Rocker mit Rücken, der sich für einen Zumbakurs einschreibt, weil er vermutet das sei eine fernöstliche Kampfsportart. Eine der besten Serie der letzten Jahre.

Snowpiercer [PSN]
In der Zukunft: Die Erde ist erkaltet und meterdick mit Eis überzogen. Bevor die Menschheit über den Deister gegangen ist, hat sie noch fix alle Eisenbahnstrecken der Welt miteinander vertüddelt. Die letzten überlebenden Menschen sitzen nun in einem Hightech-Zug, der mit wahnsinniger Geschwindigkeit immer um den Globus rast. An Bord gibt es ein strenges Klassensystem. Im hinteren Zugteil sind die armen Schlucker untergebracht, je weiter man nach vorne kommt, desto luxuriöser wirds. Eines Tages startet die Revolution, und der hintere Zugteil macht sich auf dem Weg zu Lokomotive.
“Snowpiercer” wurde im Vorfeld als ScFi-Offenbarung abgefeiert. Keine Ahnung warum. Abgenudelt wird hier die alte “Revolutionär kämpft sich durch, am Ende bekommt er die Verantwortung und wird zu dem, was er bekämpfen wollte”-Geschichte. Der Cast ist zwar prominent, aber Captain America und John Hurt wirken irgendwie abwesend und telefonieren ihre Rollen nur durch, Tilda Swinton versteigt sich in eine Sketchup-Nummer mit falschen Zähnen und Goldfischbrille und Ed Harris trägt so dicke Eier zur Schau, dass man ihm sofortiges Ableben wünscht. Dazu kommt hammerschlechtes CGI und die Tatsache, dass die Grundidee von Snowpiercer für mich einfach nicht funktioniert. NIEMAND, der das Ende der Welt überleben will, tut das, in dem er wie blöde in einem Zug um die Welt rast. Die Idee ist Schwachsinn, und der Film tut wenig sie glaubwürdig darzustellen – s´is halt so. Leider fällt dadurch alles quasi ab Start auseinander und wirkt albern.

Monument Men [PSN]
Im zweiten Weltkrieg gründen die USA eine spezielle Gruppe im Militär. Die “Monument Men” tragen Uniform, sind aber eigentlich Kunstexperten und Historiker. Ihre Aufgabe: Von den Nazis geraubte Kunstwerke in den Wirren des Kriegsendes aufspüren und schützen.
Was für ein Stoff! Was für ein Cast (Clooney, Goodman, Murray, etc.)! Es ist allerdings nie ein gutes Zeichen, wenn das Studio und der Verleih die Veröffentlichung ewig verschleppt, und im Fall von “Monument Men” wissen wohl alle Beteiligten, dass sie Mist abgeliefert haben. Leider weiß der Film nicht, was eher sein will: Mal fühlt er sich an wie ein Kriegsdrama, mal wie Oceans Eleven im WWII, mal wie eine Komödie. Damit reitet Regisseur Clooney das Ding voll gegen die Wand und lässt das Ganze wirken wie eine Nummernshow und ein Starvehikel. Sehr schade, zumal ich weiß wieviel Aufwand in dem Film steckt – er wurde zu großen Teilen hier um die Ecke, im Harz, gedreht.

Guardians of the Galaxy [Kino]
Ein kleiner Junge wird von der Erde entführt. 20 Jahre fliegt er in einem eigenen Raumschiff rum und klaut Sachen, weshalb ihm nicht nur die Polizei, sondern auch Kopfgeldjäger auf den Fersen sind. Mit letzteren und ein paar Zufallsbekanntschaften ergibt es sich, dass er die Galaxie vor der Zerstörung schützen muss.
Meine Güte, was für ein cooler Film. Seine Strärke ist gar nicht die egale Story, sondern das Zusammenwirken der unfreiwilligen Heldengruppe. Die tollen Charaktere agieren zu sehen ist eine wahre Freude – und da einer von ihnen ein sprechender Waschbär und ein anderer eine humanoide Pflanze ist, ist das schon eine große Leistung. Bislang bester Blockbuster in diesem Jahr, noch knapp vor Captain ´murica 2
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Spielen:

Heavenly Sword [PS3]
Der Legende nach soll im Jahr des kotzenden Pferds ein großer Krieger geboren werden, der mit einer mythischen Waffe für Frieden im Lande China sorgt. Tatsächlich wird kein Uberkrieger geboren – es gibt nur eine Geburt, und die lässt ein Mädchen das Licht der Welt erblicken. Ihr Vater ist davon so enttäuscht, dass er das Kind töten will. Er entscheidet sich dagegen, lässt das Mädchen aber ihr ganze Leben spüren, was für eine Enttäuschung sie ist. Nariko, so ihr Name, wird isoliert und zum einsamsten Menschen in ihrem Clan. Menschen, die niemanden haben, haben auch nichts zu verlieren, und als Kaiser Bohans Truppen das Land überrollen, ergreift sie das Heavenly Sword und nimmt den Kampf auf.

Heavenlyl Sword ist aus dem Jahr 2007, und das merkt man. Es sieht immer noch super aus, aber das Gameplay ist teilweise gruselig, Rücksetzpunkte sind unfair gesetzt und ein großer Teil der Zwischensequenzen lässt sich nicht überspringen. Ich MAG Zwischensequenzen, aber nicht, wenn ich nach jedem Exitus erst wieder zwei Minuten Film gucken muss, bis ich eine Stelle erneut versuchen kann. Die Steuerung ist träge und unpräzise, in Kämpfen geht die Orientierung schnell verloren und der Schwierigkeitsgrad ist enorm. Warum ich es trotzdem durchgespielt habe? Wegen den Charakteren. Die werden nämlich von Anna Torv (“Fringe”) und Andy Serkis (“Herr der Ringe”) gespielt, wobei das Skript zum Spiel auch von Serkis stammt. Seinen künstlerischen Einfluss merkt man dem Spiel an, sowohl was die Präsentation der Cutscenes als auch die generelle Aufmachung angeht. Unterlegt ist dieses kleine Kunstwerk mit Musik des Prager Philharmonieorchesters.

God of War 3 [PS3]
Kratos ist ein Krieger von Sparta und ein ausgesprochener Kotzbrocken, der auf den Olymp klettert und reihenweise die Götter umbringt.
Wait, what? Die Vorgeschichte der ersten Spiele wird nur kurz angerissen: Irgendwas mit kaputter Familie und einem tricksenden Kriegsgott. Egal. Die Präsentation ist gigantisch: Kratos kletter, rennt und metzelt auf berggroßen Titanen herum, würgt griechische Sagengestalten und verhackstückt einen Gott nach dem nächsten. Das bleibt nicht ohne Folgen: Nach Helios Tod wird es dunkel, nach Poseidons Ableben wird die Welt geflutet. Als Spieler hat man irgendwann keine Lust mehr, die Welt mit diesem egoistischem Unympathen ins Chaos zu stürzen, der nur seine Rache im Kopf hat. Erst am Ende kommt der große Erkenntnismoment, wenn Kratos über die Reste der Welt schaut, die nun für die Menschen die Chance gibt, sich frei vom Joch der Götter zu entfalten.
Bis dahin gibt es 8 Stunden tollste Kletter und Kampfunterhaltung – das, was “Kampf der Titanen” im Kino hätte sein können, wird hier in Spielform beeindruckend zelebriert.

God of War: Ascension
Der Vorgänger, God of War 3, endete mit dem Suizid Kratos. “Acension” ist ein Prequel, das erzählt, wie Kratos vor seinem Aufstieg zum Kriegsgott den Fängen der Furien entkam.
Tolle Schaupltze, wieder großartige Präsentation, in der Summe großer Spass.

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Machen:
Das Übliche im September.
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Neues Spielzeug:
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Archiv Momentaufnahmen ab 2008

 
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Verfasst von - 28. September 2014 in Momentaufnahme

 

Verzweifelt

Verzweifelung macht sich breit. Ich bin todmüde. Sobald das Licht an ist, fallen mir die Augen zu. Der Körper kann nicht mehr, will nicht mehr, braucht Schlaf. Aber im Hirn rasen die Gedanken. Ein Ohrwurm dudelt im Hintergrund, während Bilder, Gesprächsfetzen, Überlegungen vorbeirauschen. Das Hirn feuert aus allen Rohren, es läuft im Overdrive, lässt keine Ruhe zu.

Ich bin extra früh ins Bett gegangen, weil ich kaputt war und der morgige Tag wichtig wird. Und jetzt ist es sechs Stunden später, und ich habe immer noch kein Auge zugemacht. Seit sechs Stunden wälze ich mich hin und her und schrecke wieder hoch. Mache das Licht an, tappe durch die Wohnung. Versuche zu lesen und finde das Buch unsäglich doof. Die rasenden Gedanken plärren was von Zeitverschwendung und das Schlaf gebraucht wird. Jaja, wem sagen die das. Verzweifelung macht sich breit. Was für eine Katastrophe, ausgerechnet heute nicht schlafen zu können.

Draußen wird es schon wieder hell, als ich doch endlich eindöse. Für eine Stunde, mehr ist von der Nacht nicht übrig. Am nächsten Tag bin ich gerädert, fahrig, unkonzentriert, abwesend. Das war schon die zweite durchwachte Nacht in diesem Jahr. Ich hoffe, das häuft sich in Zukunft nicht.

 
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Verfasst von - 23. September 2014 in Gnadenloses Leben

 

Abgrund Schuhe kaufen (III): Die Erlösung

Wir erinnern uns: Meine Lieblingsabenteuerschuhe haben mich über die Straßen von London, Barcelona und anderen Traumstädten sowie drei Jahre im Alltag ständig begleitet. Nach vielen Reparaturen haben die BamaTex dann aber letztlich den Weg allen Irdischen genommen.

Kaputt: Lieblingsabenteuerschuhe.

Kaputt: Lieblingsabenteuerschuhe.

Die Suche nach Ersatz gestaltete sich überraschend schwierig: Stabile Halbschuhe mit Mebran und Stadt-/Landtauglicher Sohle in dezenter Farbe in 41 waren im Einzelhandel quasi nicht zu bekommen. Letztlich entschied ich mich dann für diese hier von Ecco.

Im Dauereinsatz schwer wie ein Panzer und mit schlechtem Sitz.

Im Dauereinsatz schwer wie ein Panzer und mit schlechtem Sitz.

Ganz glücklich wurde ich in den kommenden Wochen damit aber nicht. Die Eccos erwiesen sich als Panzer: Mit 500 Gramm als recht schwer, außerdem ist die Sohle sehr steif und an der Ferse ist eine “patentierte Fersenhalterung”, die bei längerem Tragen scheuert. Außerdem schwitzt der Fuß, trotz GoreTex-Membran, wie irre.

Bei meiner langen Suche war ich noch über ein zweites Modell von Ecco gestolpert. Leichter, eleganter, auch mit Membran. Und in einem Anfall von Kaufrausch und Verzweifelung legte ich mir auch die zu.

Ecco light drei: Stabil und elegant, aber der Fuß schwitzt trotz Membran.

Ecco light III: Stabil und elegant, aber der Fuß schwitzt, trotz Membran.

Elegant sind sie, leicht zu tragen auch, und eine kleine scheuernde Stelle am Zeh, das läuft sich sicher noch ein. Aber: Auch in diesen Schuhen ist der Fuß nach kurzer Zeit nass. Das muss man auch erstmal hinbekommen: Eine echte Goretex-Membran verbauen und dann trotzdem Schwitzkästen aus den Tretern machen.

Meine Verzweifelung war mittlerweile noch größer, denn die nächsten, langen Fußstrecken stehen kurz bevor und keine meine Neuerwerbungen ist dafür tauglich.
Heute nun kam ich an der örtlichen Reno-Filiale vorbei, die zuvor wochenlang wegen Umbaus geschlossen war. Das Ganze war wie eine Erlösung in zwei Stufen: Zunächst die Erfahrung, dass es doch noch fähige, freundliche Verkäuferinnen gibt.

Und dann fand ich im Regal ein paar BamaTex, die die Ur-Enkel meiner Lieblingsschuhe sein müssen. Die Sohle ist identisch, die Form ähnlich, und die Farbe exakt so, wie Abenteuerschuhe sein müssen.

Links das 2014er, rechts das 2011 Modell.

Links das 2014er, rechts das 2011 Modell.

Die Sohle ist identisch.

Die Sohle ist identisch.

Beim Reinschlüpfen war es so, als ob meine Füße ein wohliges und erleichtertes “aaah” von sich geben würden. Die Schuhe passen perfekt. Bis auf eine Stelle am Zeh, aber das war bei den anderen auch so und trägt sich ein. Klimatechnisch sind die auch spitze, da schwitzt nichts. Mit 400 Gramm sind sie sehr leicht, und preislich kosten sie nur zwei Drittel eines Ecco-Paares.

Ich werde mir wohl wirklich gleich ein zweites Paar zulegen und die auf Lager halten. Allerdings erst nächsten Monat, in diesem habe ich – durch die, nunja, mehr oder weniger ungeeigneten Käufe, über 300 Euro für Schuhe ausgegeben. So viel habe ich die letzten 8 Jahre zusammen nicht für normale Schuhe ausgegeben. Aber egal, dafür bin ich jetzt wieder für jede Gelegenheit ausgestattet, und die neuen Bamas machen mich gerade sehr glücklich.

Die nächsten Städtetouren können kommen.

 
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Verfasst von - 20. September 2014 in Gnadenloses Leben

 

501 Black

//Modeblogmodus an
Bei Jeans kommt bei mir nur eine in Frage: Die 501 von Levis. Seit Jahrzehnten ein unverwüstlicher Klassiker, die Essenz von allem, was eine Jeans ausmacht, zeitlos und passend zu allem. Kennt man Bundweite und Beinlänge, kann man die 501 kaufen ohne sie anzuprobieren – sie passt immer.
// Modeblogmodus aus

Jaja, wenn das man so wäre. Tatsächlich trage ich das Modell seit Jahren, weshalb sich hier eine veritable Kollektion an 501 in unterschiedlichen Verfallsstadien angesammelt hat. Einige sind im Geschäft gekauft, andere über Onlinehändler, wieder andere gebraucht. Was mir immer schon aufgefallen ist: Die Größe unterscheidet sich eben doch. Ich hatte das darauf geschoben, dass die gebrauchten mal zu heiß gewaschen wurden o.ä. Aber weit gefehlt – tatsächlich ist es so, dass an dem zeitlosen Klassiker alle paar Jahre Modelländerungen gemäß dem Modegeschmack vorgenommen werden – und das auch noch je nach Markt unterschiedlich. Das erklärt nicht nur den unterschiedlichen Sitz, sondern auch die stark unterschiedliche Haltbarkeit.

Amazon verkauft z.B. neue 501 ganze 30 Euro billiger als in deutschen Geschäften. Dafür ist deren Stoff leichter, Labels sind anders und die Größe ist etwas labberiger. Es handelt sich aber definitiv um Originalware – nur vermutlich in einem anderen Markt eingekauft.

501b

Ich habe genau EINE 501, die seit 10 Jahren hält und perfekt passt. Sie besteht aus schwerem Stoff und ribbelt nirgends auf, wie ihre ausgefranzsten Schwestern. Das ist meine Abenteuerjeans, die alles mitmacht und die vor allem auf jede Reise mitkommt. Mit einer schwarzen Jeans ist man immer richtig gekleidet – egal ob man in den Bergen rumklettert oder ins Theater will. Selbst einen Motorradsturz hat sie schon überstanden. An einer Stelle am Knie ist der Stoff etwas rauer, dort, wo das Gewicht von Motorrad und mir drauf lag, als wir über den Asphalt geschlittert sind.

Diese 501 hält alles aus, allerdings bleicht sie im Laufe der Zeit aus – aber diese spezielle Jeans hat es sich verdient, dass sie alle zwei Jahre in der Waschmaschine nachgefärbt wird. Jetzt war es mal wieder an der Zeit. Und, was soll ich sagen?

Sieht aus wie neu, siehe oben. Black is beautiful.

 
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Verfasst von - 11. September 2014 in Gnadenloses Leben

 
 
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