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Archiv der Kategorie: Reisen

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Für Leandrah
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Verfasst von - 21. Oktober 2014 in Motorrad, Reisen

 

Prag bei Nacht

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Verfasst von - 18. Oktober 2014 in Foto, Reisen

 

Reisetagebuch Prag 2014 (2): Das bimmelnde Skelett und der Golem

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Am Tag der Deutschen Einheit, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, machten Modnerd und Silencer in den Osten rüber. Einmal falsch abgebogen, und schon fanden sie sich in Prag wieder, der Stadt an der Moldau.

Samstag, 04. Oktober 2014

Familienfotos in schwarz-weiß, sepiafarbene Aufnahmen von alten Autos, Öllampen, eine gußeiserne Schreibmaschine, Kochlöffel, Schallplatten, verschiedene Sorten von Uhren, eine Gasmaske und das Innenleben eines Konzertflügels schmücken die Wände des Frühstücksraums in der Pension 15. Hier hat jemand den Inhalt seiner Rumpelkammer zum Konzept erklärt.

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Heute macht nicht die Frau Frühstück, sondern eine andere, aber gut ist es trotzdem. Eine halbe Stunde später stehen Modnerd und ich auf dem Kopfsteinpflaster des Wohnviertels und trotten Richtung Westen.

1. Nationaldenkmal, 2. Markt, 3. Messepalast, 4. Lapidarium, 5. Jüdisches Viertel, 6. Astronomische Uhr, 7. Hotel Europa und Wenzelplatz, 8. Kobra Nostalgia, 9. Pension 15

1. Nationaldenkmal, 2. Markt, 3. Messepalast, 4. Lapidarium, 5. Jüdisches Viertel, 6. Astronomische Uhr, 7. Hotel Europa und Wenzelplatz, 8. Kobra Nostalgia, 9. Pension 15

Es ist noch ein wenig diesig und mit 10 Grad auch kühl, aber das bleibt nicht so – als wir um eine Ecke biegen, grüßt über die Hausdächer schon das größte Reiterstandbild der Welt von seinem Gedenkberg herab, und dahinter: Blauer Himmel.

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Der Berg ist der Vitkov, und seine Kuppe trägt das Nationalmuseum. Von dort hat man, klar, eine tolle Aussicht:

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Der Typ auf dem Pferd ist Jan Žižka, einen Heerführer, der an dieser Stelle vor 600 Jahren Kreuzfahrer vermöbelte. Wenn man davor steht, wirkt die Pferdestatue gar nicht so groß, aber mit neun Meter Höhe und mit 16,5 Tonnen Gewicht gibt es keine von vergleichbarer Größe in der Welt.

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Umgeben sind Pferdemensch und Museum mit einem Park, in dem an diesem Morgen nur vereinzelt Leute herumjoggen. Ein gewundener Weg führt hinab in den Stadtteil nördlich des Vitkov.

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Hier ist das “normale” Prag. Touristen verirren sich nicht hierher, hier gehen nur Anwohner ihrem Leben nach. Die großen Bürgerhäuser aus der Gründerzeit sind auch hier imposant und schön anzusehen, aber weniger farbenfroh gestrichen und wenig gepflegt als im Zentrum. Die Läden sind kleiner und spezialisierter, und die Kneipen und Restaurants haben ihre Karten nur auf tschechisch in der Auslage, und nicht wie im Zentrum auch auf englisch.

Sprachlich hat man in Prag übrigens gar keine Probleme. Jeder hier spricht Englisch, viele auch Deutsch. Deutsch ist besonders bei älteren noch verbreitet, die jüngeren lernen es meist nicht mehr.

Prag war übrigens seit immer ein Sammelbecken mit einer deutschen und einer tschechischen Bevölkerung. Ich sage bewusst nicht “ein Schmelztiegel”, denn vermischt hat sich da gar nichts. Die Deutschen waren immer die mit dem Geld, die gebildete und arrogante Oberschicht. Die Tschechen stellten die Arbeiterklasse. Das änderte sich erst, als nach Ende des zweiten Weltkriegs die Deutschen aus dem Land geworfen wurden. Diese Abschiebung der “Sudentendeutschen” wird von deren Organisation gerne als Vertreibung bezeichnet. Heute liegt der deutsche Bevölkerungsanteil bei 0,2 Prozent.

Unversehens geraten Modnerd und ich in einem Markt, der die freundliche Atmosphäre eines kleinen Stadtfests oder eines Open-Air-Cafés hat. In einem Park vor einer Kirche stehen Wagen und Wägelchen, an denen Obst, Gemüse und Wurst verkauft werden. Dazu gibt es Stände, die Essen anbieten. Hier drehen sich auf großen Grills lecker aussehende Würste, dort wird selbstgebackener Kuchen verkauft. Eine sehr entspannte Atmosphäre liegt in der Luft. Die Leute schlendern über den Markt, kaufen Kartoffeln, dann setzen sie sich auf eine Wurst und einen Kaffee an die Tische. Generell ist Prag sehr angenehm locker, und hier ist es einfach nur super relaxed.

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Verfasst von - 18. Oktober 2014 in Reisen

 

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Reisetagebuch Prag 2014 (1): Der Anfang vom Ende

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Am Tag der Deutschen Einheit, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, machten Modnerd und Silencer im tollsten Oktober aller Zeiten in den Osten rüber. Auf den Spuren der Geschichte ging es nach Prag, der alten Metropole an der Moldau.

“Wollen Sie nicht erstmal gucken?”, hatte Eva gefragt und skeptisch die Augenbrauen hochgezogen. “Gehen Sie erstmal hin, gucken sie das Frühstück von der Frau an, dann entscheiden Sie, ob sie das wollen”.
Irgendwie schien die Rezeptionistin vom Frühstück der Frau nicht überzeugt gewesen zu sein, trotzdem hatte ich es gleich gebucht und im voraus bezahlt. Schlimmer als italienisches Frühstück kann ein tschechisches nicht sein. Diesen Vertrauensvorschuss hatte Eva mit einem tadelnden Blick geahndet.

Ein verkehrssicherer Besen für die Hexe von Heute über der Rezeption der Pension 15.

Ein verkehrssicherer Besen für die Hexe von Heute, über der Rezeption der Pension 15.

Keine Ahnung woher ihre Skepsis kommt. Das Frühstücksbuffet, dass die Frau am nächsten Morgen in einem Kellerraum der Pension bereitstellt, ist zwar einfach, aber mehr als ausreichend. Kaffee, Brötchen, Cornflakes, Wurst, Streichkäse, vier Sorten Konfitüre – so fängt der Tag doch gut an! Als ich wenig später vor die Tür der Pension 15 trete bin ich zufrieden, vollgefuttert und unternehmungslustig.

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Im strahlenden Sonnenschein liegt der Straßenzug mit dem groben Kopfsteinpflaster dar. Die Pension 15 ist ein großes Haus aus der Gründerzeit, in dessen Hinterhof früher mal eine Autowerkstatt war. Das Wohngebäude ist jetzt ein Hotel, die ehemalige Werkstatt ist zu Appartements ausgebaut. Eines davon belegen Modnerd und ich.

Apartment in der Pension 15 in Prag.

Appartement in der Pension 15 in Prag.

Irgendwie waren Modnerd und ich zeitgleich auf die Idee gekommen mal Prag sehen zu müssen, und so nutzen wir das Wochenende und den deutschen Nationalfeiertag für eine Kurzreise in die tschechische Hauptstadt. Letzte Nacht sind wir angekommen, mit einem Eurocity. Der Hauptbahnhof liegt nur zwei Kilometer entfernt. Ein entspannter Spaziergang durch die Nacht, und schon hatten wir unsere Unterkunft gefunden.

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Nun ist es Tag. Tag der deutschen Einheit, um genau zu sein. Vor genau 25 Jahren und drei Tagen hat die hier, in Prag, begonnen. Welchen besseren Ort könnte man jetzt besuchen? Bevor es geschichsträchtig wird geht es erstmal auf den Prager Fernsehturm. Der überragt die ganze Stadt und die umliegenden Berge, an deren Hängen sich die Häuser hochziehen.

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Der Fernsehturm steht quasi direkt vor unserer Haustür, und weil ich auf alle Aussichtspunkte draufklettern muss, versteht es sich von selbst, dass ich hier keine Ausnahme machen kann. Wenn man genau hinsieht, bemerkt man die Figuren von Babys, die die Fassade des Turm hinauf- und darauf herumklettern.

Eines von Černýs Riesenbabys, hier im Park des Museums Kampa.

Eines von Černýs Riesenbabys, hier im Park des Museums Kampa.

Das ist das Werk von David Černý. Die Wikipedia weiß über ihn, dass er immer wieder provoziert – und damit “ungewöhnlich produktive Kontroversen sorgt”. Er hat die Stadt in den letzten Jahren entscheidend geprägt – durch seine Kunst UND seine Fähigkeit, Leute zu verarschen. So hatte beispielsweise die tschechische Regierung einen Wettbewerb gestartet: Europäische Künstler sollten Prag verschönern. Černý bewarb sich mit einem Künstlerkollektiv, dass er aus Ländern ganz Europa zusammengestellt hatte. Erst als die Kunstwerke standen, kam raus, das Černý die allein gebaut hatte – die Identitäten und Lebensläufe der anderen 27 Künstler hatte er frei erfunden. David Černýs Werke werden mir noch öfter begegnen, aber erst einmal geht es auf den Fernsehturm.

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Das Aussichtsdeck befindet sich auf 93 Metern Höhe, der Turm selbst ist mit 266 Metern aber bedeutend größer. Als sich die Türen des Lifts öffnen, stehen Modnerd und ich in einer abgefahrenen Spacelounge.

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Verfasst von - 11. Oktober 2014 in Reisen

 

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Sans papiers

…bin ich nicht mehr. Ich habe jetzt nämlich endlich einen Reisepass! Ich hatte noch nie einen. Warum auch, bislang brauchte ich nie einen, bin ja nie aus Europa rausgekommen, sieht man mal von Ausflügen nach Bayern und in die Schweiz ab. Das ich jetzt einen beantragt habe, hat nicht mal einen aktuellen Grund. Es steht keine Reise außerhalb der EU an. Ich finde es mittlerweile nur gut, ein zweites Ausweisdokument zu besitzen. Außerdem hatte ich gerade Zeit und 59,- Euro Ausstellgebühr übrig.

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Bemerkenswert übrigens:

  • Die Schnelligkeit, mit der Passbeantragung und Abholung dieser Tage beim Amt ging. Jeweils 3 Minuten Wartezeit, 5 Minuten Bearbeitung durch superfreundliche Mitarbeiterinnen, nach 10 Minuten wieder draußen. Ich war ganz verwirrt und wusste nicht, was ich mit dem Rest des Vormittags machen sollte.
  • Die Schnelligkeit der Bundesdruckerei. Weniger als 3 Wochen hat die Ausstellung gedauert, und die kennen noch einen Expressmodus.
  • Bei der Ausstellung geht ALLES digital. Die Abnahme der Fingerabdrücke, die im Chip gespeichert werden, sowieso. Selbst das Bild bekommt man wieder, weil es gescannt wird. Auch die Unterschriften, die zu leisten waren, habe ich auf Digipads gemacht.
  • Apropos Fingerabdrücke: Früher steckte man als erstes den Pass in die Mikrowelle, um den darin befindlichen RFID-Chip ungültig zu machen. Heute ist das eine dumme Idee, weil mittlerweile an nahezu jeder Grenze der Chip gelesen werden kann. Nach den neuen Verordnungen ist der Pass ungültig, wenn der Chip defekt ist.
  • Wusste ich nicht: Der Pass ist rechtlich Eigentum der Bumsrepublik Deutschland. Ich habe ihn mir nur von ihr ausleihen dürfen. Und ich Dummerjahn dachte das wäre meiner. Nur weil mein Bild und meine Unterschrift drin ist.
  • Die Hinweise auf der letzten Seite sind witzig: “Dieser Reisepass enthält sensible Elektronik und sollte mit der gleichen Sorgfalt behandelt werden wie andere elektronische Geräte. Zur Erhaltung der Funktionalität insbesondere daher bitte nicht biegen, perforieren oder extremen Temperaturen oder extremen Temperaturen aussetzen.” Klingt, als hätte das ein Bayer formuliert.
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    Verfasst von - 5. September 2014 in Gnadenloses Leben, Reisen

     

    Wundverschluß

    Seit diesem Jahr habe ich Wundverschlußstreifen in meiner Reiseapotheke. Das sind kleine Pflasterstreifen, 5 mm breit, die mit einem starken Hautkleber versehen sind. Mit diesem Streifen kann man selbst Schnittwunden verschließen, die normalerweise beim Arzt geklammert oder genäht werden müssten.

    Zum ersten Mal zum Einsatz kamen sie jetzt, als ich mir am Kühlkörper einer Grafikkarte ausgerechnet den Touchscreen-Zeigefinger aufgeschnitten hatte. So tief, dass es auch nach einem Tag immer noch anfing zu bluten. Einfach Wunde zusammendrücken, Wundnahtstreifen drüber, und in der Regel hört die Blutung fast sofort auf. Die Wunde ist danach verschlossen, aber es kommt Luft daran und kein Pflaster stört. Wundnahtstreifen sind zudem wasserfest. Sehr praktisch. Sollten auch in jeder Hausapotheke enthalten sein.

    Link

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    Verfasst von - 3. September 2014 in Reisen

     

    Hepatitisimpfung

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    “Haben Sie schon mal darüber nachgedacht sich gegen Hepatits impfen zu lassen?”, fragte meine Ärztin beim letzten Routinecheck. Sie ist eine sehr gute und umsichtige Ärztin, meine Ärztin. Denkt von selbst mit, nimmt sich Zeit und hört zu. Aber diese Frage fand ich doch ein wenig absurd. Hepatitis spielt in Deutschland nur für wenige Berufsgruppen eine Rolle, und das letzte Mal, als ich auf meine Visitenkarte geguckt habe, stand da nicht, dass ich Kindererzieher wäre oder bei den Abwasserwerken arbeiten würde. Wie sie darauf käme, wollte ich von meiner Ärztin wissen.

    Nun, sagte sie, ich hätte ihr im vergangenen Jahr von einer Fahrt nach Italien erzählt. Und jetzt würde ich wieder einen medizinischen Check als Vorbereitung für eine Urlaubsfahrt machen, wieder nach Südeuropa. Und wenn ich in die Region öfter reisen würde…

    Ich fand die Idee immer noch seltsam. Ja, stimmt schon, ich kann nicht leugnen, dass sich seit 2010 eine gewisse Affinität zu Südeuropa entwickelt hat, aber wie hoch ist denn bitte die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit Blut oder Körperflüssigkeiten von Infizierten in Kontakt komme? “Das ist gar nicht nötig”, sagte meine Ärztin. “Hepatitis B wird durch die Nahrung übertragen, vor allem über Meeresfrüchte.”

    Ich weiß schon, warum ich keinen Fisch mag. Trotzdem habe ich nach dem Gespräch überlegt und ein wenig recherchiert. Dabei kam raus, dass die Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird und Leberzellen schneller zerstört als Jägermeister, südlich der Alpen und generell in allen Mittelmeeranrainerstaaten ein echt weit verbreitetes und hoch ansteckendes Problem ist. Es gibt Hepatitis in unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Ursachen. Im südlichen Mittelmeerraum ist die Verbreitung endemisch, und besonders tobt hier Hep B, die chronische Hepatitis, die schwierig zu therapieren ist.

    Um es kurz zu machen: Ich bin der Empfehlung meiner Ärztin jetzt gefolgt und habe die erste von drei Impfdosen gegen Hep A & B bekommen. Nebenwirkungen gibt es nur in den seltensten Fällen, weshalb ich natürlich welche hatte. Mein Immunsystem ist ja aus Adamantium und bekämpft jeden Millimeter Boden bis aufs Blut, weshalb ich nie krank werde. Mein Immunsystem unterscheidet aber nicht zwischen echten Bedrohungen und Spielereien wie Impfungen, weshalb mir einige Stunden nach der Impfung schwindelig wurde und ich vor Müdigkeit fast weggepennt wäre, als ich dann im Bett lag der Kreislauf aber dermaßen hochfuhr, dass an Schlaf nicht zu denken war. Am nächsten Tag war alles wieder gut.

    Die nächsten Impfdosen kommen dann in vier Wochen und in sechs Monaten. Die Impfung ist nicht billig. Achtzig Euro kostet eine Dosis des Impfstoff Twinrix*, und den musste ich erstmal selbst bezahlen.

    Ich bin zum Glück bei der einzigen Krankenkasse in Deutschland, die vernünftig wirtschaftet und daher auch Zusatzleistungen wie Reiseimpfungen übernimmt (wenn sie vom Auswärtigen Amt empfohlen werden). Kaum hatte ich die Quittungen von Arztpraxis und Apotheke eingereicht, hatte ich auch schon die Erstattung der Techniker Krankenkasse auf dem Konto. Erst teuer Geld beim Arzt lassen und dann Erstattungen bekommen – ach, da fühlte ich mich fast ein wenig wie ein Privatpatient.

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    * hieß vermutlich früher Raiderix

     
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    Verfasst von - 31. August 2014 in Reisen

     
     
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