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Archiv der Kategorie: Reisen

Hepatitisimpfung

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“Haben Sie schon mal darüber nachgedacht sich gegen Hepatits impfen zu lassen?”, fragte meine Ärztin beim letzten Routinecheck. Sie ist eine sehr gute und umsichtige Ärztin, meine Ärztin. Denkt von selbst mit, nimmt sich Zeit und hört zu. Aber diese Frage fand ich doch ein wenig absurd. Hepatitis spielt in Deutschland nur für wenige Berufsgruppen eine Rolle, und das letzte Mal, als ich auf meine Visitenkarte geguckt habe, stand da nicht, dass ich Kindererzieher wäre oder bei den Abwasserwerken arbeiten würde. Wie sie darauf käme, wollte ich von meiner Ärztin wissen.

Nun, sagte sie, ich hätte ihr im vergangenen Jahr von einer Fahrt nach Italien erzählt. Und jetzt würde ich wieder einen medizinischen Check als Vorbereitung für eine Urlaubsfahrt machen, wieder nach Südeuropa. Und wenn ich in die Region öfter reisen würde…

Ich fand die Idee immer noch seltsam. Ja, stimmt schon, ich kann nicht leugnen, dass sich seit 2010 eine gewisse Affinität zu Südeuropa entwickelt hat, aber wie hoch ist denn bitte die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit Blut oder Körperflüssigkeiten von Infizierten in Kontakt komme? “Das ist gar nicht nötig”, sagte meine Ärztin. “Hepatitis B wird durch die Nahrung übertragen, vor allem über Meeresfrüchte.”

Ich weiß schon, warum ich keinen Fisch mag. Trotzdem habe ich nach dem Gespräch überlegt und ein wenig recherchiert. Dabei kam raus, dass die Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird und Leberzellen schneller zerstört als Jägermeister, südlich der Alpen und generell in allen Mittelmeeranrainerstaaten ein echt weit verbreitetes und hoch ansteckendes Problem ist. Es gibt Hepatitis in unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Ursachen. Im südlichen Mittelmeerraum ist die Verbreitung endemisch, und besonders tobt hier Hep B, die chronische Hepatitis, die schwierig zu therapieren ist.

Um es kurz zu machen: Ich bin der Empfehlung meiner Ärztin jetzt gefolgt und habe die erste von drei Impfdosen gegen Hep A & B bekommen. Nebenwirkungen gibt es nur in den seltensten Fällen, weshalb ich natürlich welche hatte. Mein Immunsystem ist ja aus Adamantium und bekämpft jeden Millimeter Boden bis aufs Blut, weshalb ich nie krank werde. Mein Immunsystem unterscheidet aber nicht zwischen echten Bedrohungen und Spielereien wie Impfungen, weshalb mir einige Stunden nach der Impfung schwindelig wurde und ich vor Müdigkeit fast weggepennt wäre, als ich dann im Bett lag der Kreislauf aber dermaßen hochfuhr, dass an Schlaf nicht zu denken war. Am nächsten Tag war alles wieder gut.

Die nächsten Impfdosen kommen dann in vier Wochen und in sechs Monaten. Die Impfung ist nicht billig. Achtzig Euro kostet eine Dosis des Impfstoff Twinrix*, und den musste ich erstmal selbst bezahlen.

Ich bin zum Glück bei der einzigen Krankenkasse in Deutschland, die vernünftig wirtschaftet und daher auch Zusatzleistungen wie Reiseimpfungen übernimmt (wenn sie vom Auswärtigen Amt empfohlen werden). Kaum hatte ich die Quittungen von Arztpraxis und Apotheke eingereicht, hatte ich auch schon die Erstattung der Techniker Krankenkasse auf dem Konto. Erst teuer Geld beim Arzt lassen und dann Erstattungen bekommen – ach, da fühlte ich mich fast ein wenig wie ein Privatpatient.

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* hieß vermutlich früher Raiderix

 
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Verfasst von - 31. August 2014 in Reisen

 

Starstecher in Hann. Münden

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Ich muss Schuhe kaufen. In Götham gibt es zwar 8.234 Schuhgeschäfte, aber die verkaufen alle bloß Damensandälchen und bunte Crocs. Deshalb bin ich dem Tip eines Bekannten gefolgt und ins 30 Kilometer südlich gelegene Hannoversch Münden gefahren.

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Der Ort heißt offiziell Hann. Münden, ist die südlichste Stadt Niedersachsens und dafür bekannt das hier Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen. Alexander von Humboldt soll gesagt haben, dass “Hann. Münden eine der sieben am schönsten gelegensten Städte ist”. Was vermutlich mehr über Humboldts Reiseerfahrung aussagt als über Hann. Münden. Möglicherweise ist das Zitat auch frei erfunden, schriftlich gibt es das jedenfalls nicht.

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Welches Gebot ist für Sie das wichtigste?, fragt die Kirche in Hann Münden. Als Antwort darf man Murmeln verteilen. "Du sollst nicht töten" ist das wichtigste, aber wieseo ist "Du sollst Vater und Mutter ehren" auf Platz 2?

Welches Gebot ist für Sie das wichtigste?, fragt die Kirche in Hann Münden. Als Antwort darf man Murmeln verteilen. “Du sollst nicht töten” ist das wichtigste, aber wieseo ist “Du sollst Vater und Mutter ehren” auf Platz 2?

In Hann. Münden ist das Grab des Dr. Eisenbarth, der 1727 auf Durchreise hier spontan verstarb. Eisenbarth war reisender Handwerkschirurg und Starstecher. Hihi, “Starstecher”. Nein, er war kein Pornostar des 18. Jahrhunderts, sondern hat Leuten Nadeln in die Augen gestochen um Grauen Star zu behandeln. Anders als das Trinklied über ihn nahelegt, war Eisenbarth übrigens weder Akademiker noch Metzger. Seine Operationstechniken waren überaus innovativ und wirksam, und weil er ein cleverer Geschäftsmann war und gut mit den Fürsten konnte, hatte sein Unternehmen zeitweise 120 Mitarbeiter, die mit ihm durch die Lande reisten und auf Flugblättern Werbung für die Dienste des reisenden Arztes machten.

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Hann. Münden ist wirklich hübsch – viele kleine und interessante Geschäfte säumen die historische Innenstadt, und wer die Gassen genug erkundet hat, kann sich auf einen Kaffee und eine kleine Mahlzeit in das Aegidiencafé zurückziehen. Das ist durchaus was besonderes, befindet es sich doch in einer Kirche.

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Schuhe habe ich allerdings nicht gefunden. :-(

 
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Verfasst von - 24. August 2014 in Reisen

 

Mein erstes Mal: Fernbusfahrt

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Zum Weltwieseltag wollten das Wiesel und ich standesgemäß mit einem Riesenauto und eigenem Chauffeur in Hamburg vorfahren. Also nahmen wir einen Fernbus.

Fernbusse waren in Deutschland lange Zeit nicht erlaubt, weil der Gesetzgeber die Bahn schützen wollte. Das ist seit Kurzem vorbei, und jetzt expandieren Fernbusunternehmen. In Deutschland sind das vor allem “MeinFernbus”, “Flixbus” und neuerdings der ADAC. Von Fernbussen hatte ich nur Gutes gehört: Viel günstiger als die Bahn, bequem, mit WLAN-Austattung und allem Komfort sollten die sein. Das musste ich ausprobieren, und buchte daher einen Fernbus der Firma Flixbus, Göttingen-Hamburg und Retour für 19 Euro pro Fahrt.

Das erste Problem tauchte sofort nach der Buchung auf. Die Seite mahnte, man solle auch ja rechtzeitig an der richtigen Haltestelle sein. Nur: Welche Haltestelle das ist, das verrät sie nicht. Das steht klein auf dem Busticket, und wenn man das auf einem altersschwachen Schwarz/weiß-Laserdrucker ausdruckt, ist der Hinweis kaum lesbar. Apropos Website und App: Die sollten eigentlich die Standorte der Haltestellen anzeigen. Tun sie oft ach, aber gelegentlich (= immer wenn man es wirklich braucht) ist die Integration von Google Maps einfach kaputt und es gibt statt Landkarte nur Fehlermeldungen. Zum Glück bekam ich am Tag vor der Abfahrt noch raus, von wo es los ging, und freute mich auf die Fahrt in der rollenden WLAN-Butze.

Die Ernüchterung erfolgte recht schnell. Den QR-Code auf der App konnte der Fahrer mangels Lesegerät nicht kontrollieren, aber zum Glück hatte ich aber den altersschwachen Ausdruck des Tickets dabei. Mit dem Komfort war es nicht weit her. Ich kann mich täuschen, aber mir schien, als wären in dem Bus die Standardsessel durch enger stehende Versionen ersetzt, um mehr Personen unterbringen zu können. Unbequem sind die nicht, aber das geht halt auf Kosten der Beinfreiheit. Einen Rucksack in den Fußraum zu stellen, was bei der Bahn problemlos möglich ist, ist im Bus nicht drin. Snacks und Getränke kann man theoretisch im Bus kaufen, allerdings wird man gebeten passend zu zahlen, da der Fahrer das auf eigene Rechnung macht. Uh.

Den Bus, den ich erwischt hatte, war dreckig. Die Scheiben waren verschmiert und die Netze der Sessel waren voller Müll. In Göttingen hat der Bus 20 Minuten Aufenthalt, aber die nutzte der Fahrer nicht, um mal durchzugehen und den größten Ranz einzusammeln. WLAN gab es übrigens ebensowenig wie Durchsagen des Busfahrers. Dabei wäre es durchaus interessant gewesen mal zu erfahren wie lange er Pause zu machen gedachte oder wann wir wohl am Ziel ankommen würden, hatten wir doch durch einige Staus und Baustellen ordentlich Zeit verloren. Am Ende kamen wir mit 2 Stunden Verspätung in Hamburg an.

Die Rückfahrt war ähnlich, aber mit Problemen auf anderen Ebenen. Der Zentrale Omnibusbahnhof in Hamburg ist groß und modern, und im Minutentakt kommen dort Busse an und fahren wieder ab. Es gibt ein elektronisches Anzeigesystem, welcher Bus an welchem Bussteig hält. Dummerweise wird die Anzeige aber nicht an die aktuellen Gegebenheiten angepasst, falls ein Bus an einem anderen Steig steht als geplant. Und das Flixbus auf Busnummern verzichtet, macht es nicht einfacher. Während MeinFernbus eindeutige Nummern für seine Routen hat, heisst die bei Flix nur “Startstadt – Endstadt”. Das steht aber nicht auf den Tickets. Dort steht nur der Teil der Fahrt, den man gebucht hat. Ich musst ealso raten, ob mein Ticket für “Hamburg – Göttingen” jetzt für die zeitgleich abfahrenden Linien “Hamburg – Frankfurt” oder für “Hamburg-Berlin” gedacht war.

Am Hamburger ZOB kann man sehr schön sehen, wie unterschiedlich die Unternehmen organisiert sind. Der ADAC hat “Bodenpersonal”, das einen kleinen Check-In-Tisch an den Bussteig rollt. Den Fahrgästen wird das Gepäck abgenommen, alle steigen gesittet ein. Bei Flix gab es einfach nur riesiges Chaos. Mein Bus kam und kam nicht, obwohl ich laut Anzeige am richtigen Steig stand. Das machte mich nicht unerheblich nervös, leider half die Flix-App mit der Rubrik “Aktuelle Meldungen” auch nicht weiter. Irgendwann kämpfte sich ein Mann durch das Getümmel der vielen hundert Menschen, die am Sonntag Nachmittag dicht an dicht durch den ZOB schoben, und sagte zu der Frau neben mir, dass der Bus heute ganz woanders fahren würde.

Tatsächlich stand acht Haltebuchten weiter ein blauer Flixbus mit einem Schild “Hamburg-Frankfurt über Göttingen” hinter der Scheibe. Hätte ich nicht durch Zufall das Gespräch der beiden Fahrgäste mitbekommen, ich hätte den Bus verpasst.

Vor dem Bus war eine Menschentraube, und in deren Mitte ein Fahrer, der laut brüllte “Jetzt hört dochmal auf, ihr macht mich ja verrückt hier!” Währenddessen wuppten Fahrgäste ihre Koffer und Rucksäcke bereits selbst in den Laderaum, was dem Fahrer nicht gefiel – prompt verkündete er, dass alles nochmal raus und auf der ANDEREN Seite wieder in den Bus eingeladen werden sollte. Tickets wurden auch diesmal nicht wirklich kontrolliert, was dazu führte, dass der Flixbus auch Fahrgäste von “Mein Fernbus” mit an Bord nahm, in deren Haltebucht er laut Anzeige stand. Dafür blieben vermutlich etliche Flixbus-Kunden in Hamburg zurück, die brav am Gate mit der Flix-Anzeige warteten.

Der Bus war zwar nicht voller Müll, aber die Toilettentanks waren voll und rochen erbärmlich. WLAN zeigte sich nur in Form eines Accesspoints, aber der hatte sich wohl aufgehangen, denn schon die Startseite des APs zu laden dauerte Minuten, und Internet war gar nicht möglich.

Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann los, und meinem Sitzplatz in der zweiten Reihe und dem Mitteilungsbedürfnis des Fahrers ist es zu verdanken, dass ich mehr über sein Seelenleben mitbekam als es mir lieb war. Zum einen versuchte er die verlorene Zeit schon im Stadtverkehr wieder rauszuholen, was natürlich genauso sinnlos wie gefährlich war und lediglich zu einer Vollbremsung und dem Überfahren Kirschgrüner Ampeln führte. Auf der Autobahn beschäftigte sich der Mann dann mit dem, ihm nicht wirklich vertrauten, Busmodell, was diverse Flüche und merkwürdige Handlungen nach sich zog. Wer wollte, konnte meine Fahrt auf Twitter in Echtzeit miterleben:

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Als die Spielerei mit dem Fahrzeug langweilig geworden war, gab sich der Fahrer der Verkehrserziehung anderer Verkehrsteilnehmer hin, hupte langsame Kleinwagen aus dem Weg oder bedrängt Wohnmobile in Baustellen, wenn er nicht gerade Telefonierte, mit seinem Handy rumspielte oder der Teenagerin in der ersten Reihe Knöpfchen erklärte.

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Höhepunkt der Fahrt war dann Hannover, was den Fahrer in der Peripherie schon so durcheinanderbrachte, dass er der Teenagerin das Navi in den Schoß warf und rief: “Hier, sag mir mal wo´s lang geht.”

Die zückte dann ihr Telefon und navigierte damit den Bus erstaunlich souverän durch die Großstadt, bis zu dem Zeitpunkt, als Baustellen die Navianzeige nichtig machten. Ab da begannen Fahrgäste Vermutungen zu äußern, wo es lang gehen könnte, und so wurde der Bus nach Mehrheitsentscheid navigiert.

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Mit dem erwartbaren Ausgang, nach wenigen Minuten standen wir verkehrt rum in einer Einbahnstraße. Der Fahrer war tödlich genervt, hupte Autos aus dem Weg, versuchte Fußgänger bei Ampelquerungen zu verängstigen und forderte gleichzeitig die Fahrgäste auf, sich die Kennzeichen von Autos zu merken, die er nich anzuzeigen gedachte.

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Als wir endlich am ZOB Hannover ankamen, schickte der Fahrer die Fahrgäste, die nach einer Toilette fragten, in eine Fantasierichtung und war umso erstaunter, als die tatsächlich erleichert zurückkamen – ein Hotel hatte Gnade mit ihnen gehabt. Aber wenigstens einen englischen Touristen, der nach dem Bus nach Berlin fragte, konnte er nachhaltig verwirren.

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Ohne weitere Zwischenfälle ging es dann zurück nach Göttingen.

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Mein Fazit: Fernbusse sind tatsächlich ein Erlebnis. Man muss sich allerdings darüber klar sein, dass lediglich der Preis für sie spricht – wenn man früh genug bucht, kurz vor der Abfahrt sind Busfahrkarten und Bahn-Spezialangebote auf ähnlichem Niveau. In Punkto Sauberkeit, Komfort und Pünktlichkeit kam diese Busfahrt hier nicht an die Bahn heran. Mit “meinem” ADAC werde ich noch eine Fernfahrt wagen, von der Nutzung von Flix werde ich zukünftig absehen.

 
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Verfasst von - 18. August 2014 in Reisen

 

Unverknittert! Alles für die Businessreise

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Dienstreisen, das musste ich neulich mal wieder feststellen, unterscheiden sich von privaten Reisen doch sehr. Ich bin ja am liebsten mit leichtem Gepäck unterwegs, denn zum einen brauche ich wirklich nicht viel, zum anderen bin ich gerne mobil. Bei einer Dienstreise kommt man aber nicht umhin mehr mitzuschleppen. Zum Beispiel das größere Notebook, geschäftliche Unterlagen und mehr Wäsche. Mit letzterer muss zudem anders umgegangen werden, denn es ist durchaus ein Unterschied, ob man eine Jeans oder einen Anzug dabei hat.

Ich bin gerne beweglich, und deshalb bin ich auch kein Fan von Rollkoffern. Deren Vorteil liegt darin, dass man seine Sachen nicht tragen muss -man zieht sie ja hinter sich her-, was aber auch gleichzeitig ihr größter Nachteil ist. Das die Masse der mitgeschleppten Dinge nicht wirklich spürbar ist, verleitet gefühlt die Hälfte aller Trolleybesitzer/-innen weitaus mehr mitzuschleppen, als sie tatsächlich bräuchten. Außerdem sind Rollkoffer Platzverschwendung – im Inneren hat man weniger Platz, weil die Griffmechanik ja auch irgendwo hin muss, und nach Außen sowieso – eine Chantalle kann durch Trolleys eine Spurverbreiterung auf locker 2,5 Meter erfahren und dadurch zum unüberwindbaren Hindernis auf Bahnsteigen werden… aber ich schweife ab.

Ich besitze selbst einen kleinen Rollkoffer, mit dem war ich aber nie wirklich glücklich. Zu wenig Platz darin, zu sperrig, zu langsam. Letztlich hatte ich ihn nur deswegen angeschafft, weil er die Ryan-Air-typischen Maximalmaße von 55 x 40 x 20 Zentimetern für Handgepäck erfüllt. Lange Zeit dachte ich, dass Trolleys für Flugreisen ohne Alternative wären, bis mich Kalesco (wer sonst) auf die Rucksäcke der Cabin Max-Reihe aufmerksam machte (Danke!). Ich bin großer Rucksackfan, denn damit kann man viel Kram schnell transportieren, und die Cabin Max sind nicht nur aus superleichtem, dabei aber reißfestem, Cordura gearbeitet und haben sehr praktische Innentaschen, sondern haben auch genau die maximal erlaubten Airlinemaße! Klar, dass ich mir gleich mal einen zugelegt habe.

Ja, der ist personalisiert. Statt dem Cabin Max-Logo ist ein anderes aufgenäht. Ich finde es spannend zu beobachten, welcher der Mitreisenden den kleinen Nerd-Gag erkennt.

Ja, der ist personalisiert. Statt dem Cabin Max-Logo ist ein anderes aufgenäht. Ich finde es spannend zu beobachten, ob jemand der Mitreisenden den kleinen Nerd-Gag erkennt.

Dazu gab es eine Runde TSA-Locks. Das sind nicht wirklich sichere Vorhängeschlösser, mit etwas Werkzeug bekommt man die sofort auf. Sie schützen nur vor Gelegenheitsdieben und deren schnellen Griff in die Tasche. Da besondere an diesen Schlössern: Unsicherheitspersonal* an Flughäfen (in den USA die Transport Security Agency, TSA) hat spezielle Schlüssel, um sie zu öffnen und den Rucksackinhalt zu begutachten. Ich habe mich für Schlösser mit Indikator entschieden. Wurden sie von Unsicherheitspersonal geöffnet, zeigen sie das durch einen roten Punkt an.

Noch ist der Pubkt Grün, das Schloß wurde von keinem Sicherheitsfascho geöffnet.

Noch ist der Punkt Grün, das Schloß wurde noch nicht von Unsicherheitspersonal geöffnet.

Ich habe nicht vor, so bald in die USA zu reisen, aber der Sicherheitswahn breitet sich auch in Europa aus – die Taschenkontrollen in den Bahnhöfen in England sprechen da eine deutliche Sprache – und mir ist lieber, die Unsicherheitsschergen kriegen die Schlösser auf als das sie den Rucksack aufschneiden oder wasweißich was denen einfällt.

Weil ich eh gerade einkaufen war, habe ich mir eine neue Kofferwaage gegönnt. Handgepäck darf maximal 10 Kg wiegen, und ohne Waage ist es schwer zu bestimmen, ob der Wackerstein als Souvenir jetzt noch mit ins Gepäck darf oder doch zurückbleiben muss. Eine gute Kofferwaage zu finden ist nicht einfach. Die meisten sind billiger Chinaquatsch und gehen im Bereich um 1000 Gramm verkehrt (kein Witz, ich habe etliche ausprobiert!), andere sind selbst so groß und schwer, dass man sie nicht mit auf Reisen nehmen mag. Bei meiner Suche schoß den Vogel eine Waage ab, die bei Amazon auf Verkaufsplatz 1 in Reisezubehör stand, die aber selbst 350 Gramm wog und beim Ausprobieren bis 7 Kg eine Abweichung von 800 Gramm aufwies (das schwankte aber bei jedem Wiegevorgang) und ab 7 Kg gar nichts mehr anzeigte. Dafür leuchtete sie toll blau und piepte ganz laut, ws vermutlich der Grund war, dass nach einem Dutzend Wiegevorgänge die Batterien alle waren. Eine dermaßene Schrottkonstruktion muss man auch erstmal hinkriegen.

Letztlich habe ich mich für die Soehnle Travel entschieden. Die ist winzig, und zudem die leichteste, eleganteste und genauste Waage, die ich gefunden habe. Preislich ist sie dabei mit 17 Euro im Mittelfeld, und allein die schöne Verarbeitung macht mich gerade sehr glücklich.

Ist kaum größer als die Handfläche, wiegt nur 95 Gramm und ist irre genau: Soehnle Travel.

Ist kaum größer als die Handfläche, wiegt nur 95 Gramm und ist irre genau: Soehnle Travel.

Glücklich macht mich auch eine andere Neuerwerbung, der Pack-It Folder von Eagle Creek. Das ist im Prinzip eine Tasche mit vier großen, überlappenden Klappen und einer Plastikschablone. Um die Schablone herum faltet man seine Hemden, damit sie genau die richtige Größe haben, dann legt man sie in die Tasche, schliesst die Klappen und transportiert damit seine Klamotten. Die, so das Versprechen, kommen dann unzerknittert als Ziel. Und was soll ich sagen – es funktioniert!

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Natürlich haben Hemden beim Auspacken Knickfalten, aber bestenfalls verschwinden die, wenn man die Kleidung einige Stunden auf einen Bügel hängt, schlimmstenfalls bleiben die, sind aber unter einem Anzug nicht zu sehen. In jedem Fall gibt es keine Knitterei, und das ist es ja, was einen schlampig aussehen lässt und ich auf den Tod nicht leiden kann – ich bin sogar im Besitz eines Reisebügeleisens. Kein Witz. Den Pack-It gibt es in zwei Ausführungen, klassisch und als “Spectre”. Letzterer soll eine Ulraleichtausführung sein, ist faktisch aber zu klein um mehr als ein Hemd zu fassen und zu instabil, um das ordentlich zu transportieren.
Besser, weil größer und stabiler, ist die normale Ausführung. In die sollen bis zu sieben Hemden passen, und das kommt locker hin.

Hier drin sind drei Hemden, drei Krawatten, ein Anzug und ein Jackett. Sicher verpackt und knitterfrei.

Hier drin sind drei Hemden, drei Krawatten, ein Anzug und ein Jackett. Sicher verpackt und knitterfrei.

Bei meiner letzten Reise hatte ich darin: Einen kompletten Anzug, ein Jackett, drei Krawatten und drei Hemden. Alles kam am Ziel in perfektem Zustand an, und das, obwohl ich mit Rucksack unterwegs war. Hat sich also bewährt, wird weiter Verwendung finden.

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* Oder fühlt sich irgendjemand sicher, beim Gang durch Securitychecks?

 
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Verfasst von - 5. August 2014 in Reisen

 

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So, ich wäre dann auch mal wieder im Lande. In den vergangenen dreieinhalb Wochen habe ich im Sattel des Motorrads insgesamt 7.187 Kilometer zurückgelegt und dabei 6,25 Länder besucht – in der Summe war das noch länger und weiter als die LANGE REISE im vergangenen Jahr. Dabei bin ich über die schönste Autobahnbrücke Europas gefahren, habe das surrealste Gebäude Spaniens besucht und mich in der mich in der Kathedrale der Bilder verzaubern lassen.

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Unterwegs habe ich interessante Leute getroffen, wie die Zuckerbäckerin getroffen, deren Schwiegervater seit 40 Jahren eine Höhle unter der Bäckerei buddelt, oder die Linsenbauern, die ihre Felder mitten im Gebirge haben. Außerdem sind das Wiesel und ich Mythen nachgegangen: Wie haben den Eisernen Baron gefunden, sind über die Teufelsbrücke gegangen, haben dem Klagen des Verräters gelauscht und die Diana gesucht.

Die Teufelsbrücke und das Wiesel. Devil May Cry.

Die Teufelsbrücke und das Wiesel. Devil May Cry.

Ich würde gerne schreiben, dass Motorrad, Wiesel und ich ohne einen Kratzer wieder da sind, aber das wäre gelogen. Hier ist er, der zum Glück einzige Kratzer, den wir uns zugezogen haben:

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Wie der zustande kam und was noch so passiert ist, das gibt es dann im Reisetagebuch. Ich muss jetzt erst einmal Erinnerungen und Bilder sortieren. Oh, und ich muss noch ergründen wie Huhu es geschafft hat seinen… Diätplan zu sprengen. Bis ich dazu komme steht allerdings erstmal noch eine Dienstreisewoche an. Bis es hier im Blog weitergeht wird es noch einen Moment dauern.

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P.S.: Ja, ich habe Euch auch vermisst :-)

 
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Verfasst von - 7. Juli 2014 in Meta, Motorrad, Reisen

 

Nur noch 36 Stunden

Jetzt gibt es ein ganzes Jahr keine Motorradreise mehr. EIN GANZES JAHR!!! Das ist EINE EWIGKEIT.
Dachte ich bei mir.

Dann schaltete die Zeit den Turbo ein, und das Jahr flog vorüber und ich bin nicht mal dazu gekommen die Bücher über mögliche Reiseziele zu lesen, die ich im Oktober 2013 gekauft hatte. Zu dem Zeitpunkt, also 8 Monate vor der Fahrt, stand der grobe Verlauf der Motorradreise 2014 schon fest. Ich hatte im Kopf wo ich hinwollte, hatte die Strecke ergoogelt, in Tagesetappen teilt und schon die drei Viertel der Unterkünfte gefunden und gebucht.

Dann kam Weihnachten, dann das neue Jahr, und ZAPP ist plötzlich Juni. Die letzten drei Monate habe ich wieder fünf Mal die Woche das Fitnessstudio besucht, schon um die über Weihnachten angefressenen 8 Kilo (! Swwas ist mir noch nie passiert!) los und wieder fit zu werden. Muskelaufbau- und Ausdauertechnisch ging´s diesmal auch schneller als im vergangenen Jahr, vermutlich weil ich auch zwischendurch regelmäßig im Fitti war und das nie ganz habe schleifen lassen.

Am Ende passte die Planung für die Vorbereitung ganz genau, aber viel Luft war nicht mehr. Das Motorrad musste noch unerwartet oft in die Werkstatt, zuletzt wegen Problemen an den Bremsen. Softwareprobleme legten vorübergehend die Naviplanung lahm, und die letzten Tagestouren sind auch erst gestern fertig geworden. Dazu kam tagsüber viel Arbeit, nachts Sachen packen und eine längere Abwesenheit vorbereiten. Ich habe gerade nicht Ringe unter den Augen, sondern tiefe Gräben.

In 36 Stunden kann es also losgehen. Das Wiesel wird mich begleiten. Es ist mindestens so aufgeregt wie ich. Bei mir ist es eine Mischung aus Vorfreude und Angst vor der eigenen Courage. Auch wenn die 2014er Tour nicht auf die Auslotung von Extremen ausgelegt ist, sondern auf eine Mischung aus Entdeckung und Vertiefung, habe ich en wenig Respekt ob der schieren Größe. Komisch. Im Vorfeld komt mir das immer als zu lang, zu viel, zu groß, unschaffbar vor – und im Nachgang war alles ein Klacks. Nun, fast alles.

Im Blog herrscht während meiner Abwesenheit Sendepause. Hinter den Kulissen sorgt, wie üblich, Blogpinguin Huhu für die Aufrechterhaltung basaler Funktionen im Maschinenraum von WordPress. Vermutlich ist er ganz froh mich erstmal eine Zeitlang nicht zu sehen. Ich bin nämlich nicht der einzige, der über das Jahr zugenommen hat, allerdings ist Huhu der Meinung, das eine Diät mit Enzug seiner über alles geliebten Fischstäbchen eine Verletzung seiner Grundrechte darstellt. Dementsprechend schmollt er gerade ein wenig, ich habe ihn schon seit Tage nicht gesehen (aber irgendwo bimmelt es gerade). Huhu ist schon merkwürdig. Er liebt zwar die Reiseberichte im Blog und träumt vermutlich auch von anderen Orten, allerdings würde er nie im Leben freiwillig einen Fuß vor die Tür setzen. Tja, jedem das seine.

Ich sage dann mal tschüss und verabschiede mich. Neuigkeiten gibt es vielleicht auf Twitter (siehe Box am rechten Bildschirmrand), vielleicht auch nicht. Bis die Tage, man liest sich!

 
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Verfasst von - 4. Juni 2014 in Huhu, Meta, Reisen, Wiesel

 

Renaissance 2014

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Mein Motorrad, die Renaissance. Eine Kawasaki ZZR 600. Tourentaugliche Supersportlerin, 98 PS, 240 km/h Spitze, Baujahr 2003.

Gerade ist die Maschine frisch aus der Werkstatt zurück. Große Inspektion, Ventile eingestellt, neue Reifen, neue Tachowelle, komplett neuer Sekundärantrieb (hört sich geiler an als “Kette und Ritzel wurden gewechselt”), neue Bremsbeläge, Vorderradbremse auseinandergebaut und gereinigt. Die Kette muss übrigens bei der Eskapade in den Bergen im vergangenen Jahr beschädigt worden sein, die war noch nicht alt, sah aber so aus wie bei jemandem, der des öfteren mal Wheelies macht.

Auch in der 2014er Version fährt die Renaissance mit einigen Modifikationen, die das Leben bequemer und einfacher machen oder die ich auf langen Touren gerne dabeihaben möchte.

Allzu viel gab es im Gegensatz zum 2013er Modell nicht mehr zu verbessern, nachdem ich schon in den vergangenen zwei Jahren mit der Maschine auf großer Tour war. Das auffälligste Merkmal des Modelljahres 2014: Die Carbonpanzerung um den Motor ist jetzt schwarz. Eine kulante Geste der Bayreuther Werkstatt Carbonadi.de, nachdem sich die silbernen Protektoren im vergangenen Jahr plötzlich doof verfärbt hatten. Außerdem neu ist ein Zündunterbrecher unter der Sitzbank.

Ich habe in befreundeten Foren gleich von zwei Fällen gelesen, in denen ein Schraubendreher durch das Zündschloss gestochen und das Motorrad damit vom Hof gefahren wurde, und zwar in Gegenden, in die es mich diesmal verschlägt. Der neue Schalter legt die gesamte Elektrik lahm – da kann man so viel Schloß knacken oder kurz schließen wie man will, die Maschine startet einfach nicht. Dem Alter der Renaissance ist es zu verdanken, dass das möglich ist. Moderne Motorräder mit ihren Bordcomputern vertragen Stromausfälle weitaus weniger gut. Außerdem neu: Die selbst zusammengepatchte Software des Navis. Aber der Reihe nach:

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1. Navigationsgerät
– Das TomTom Urban Rider ist bestückt mit den neuesten Karten für Zentraleuropa. In der 2014er-Fassung habe ich ein wenig an der Software rumgefuckelt und einen Höhenmesser sowie die Blitzerdatenbank von SCDB eingepatcht. Das Motorrad führt also ein Verzeichnis aller Blitzampeln und stationärer Radaranlagen mit sich und kommuniziert mit dem Helm per Bluetooth.

2. Heizgriffe
– Schwachbrüstig im Vergleich zu heutigen BMW-Heizungen (die einem die Finger durch die Handschuhe verbrennen), schützt aber dennoch vor Erfrierungen.

3. Thermometer
– Nicht schön, aber wasserdicht und 2014 mit Hitzeschutz.

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4. Motorprotektoren
– 2014 in Schwarz, nach dem sich im vergangenen Jahr die silbernen Protektoren verkokelt haben

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5. Custom Sitzbank mit Gelsitzfläche
– Speziell für mich angefertig bei der Sattlerei Schmidt-Design in Hameln. Darin: alle wichtigen Papiere in Kopie, Ersatzkreditkarte, Unfallbericht.

6. Kofferhalterung mit Gepäckbrücke
– Bestückt mit Givi 45 Koffern und einem umlaufenden Passivlichtsystem. Der unzerstörbare Klassiker. Im linken Koffer befindet sich ein kleines Ersatzteilager, inkl. aller Bowdenzüge, Fußrasten, einem Lichtmaschinenregler und Kupplungs- sowie Bremshebel. Alles Teile, die bei einem Sturz gerne mal kaputt gehen.

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Im rechten Koffer steckt ein Netbook und eine 1 Terabyte-Platte, die die Aufzeichnungen der Bordkamera speichert.

7. Crashpads
– GTM-Crashpads mit zusätzlichen Aufschlagkappen, schützen den Motor

8. Kamerahalterungen
– Für eine Rollei 5S HD-Kamera, einen GoPro-Klon.

9. Scottoiler
– Automatisches Kettenschmiersystem

10. Zusätzlicher Ladeanschluss
– verborgen in einem Luftauslass

11. Tourenreifen
– Pirelli Angel GT

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12. Zündunterbrecher (2014)
– Neu: Schaltet die gesamte Elektrik ab.

13. Verbandskasten
– Erweitert um den, in Frankreich nötigen, Alkoholtester

14. Bordwerkzeug
– enthält Maul- und Imbusschlüsselsätze und das Bordwerkzeug
(allerdings ausgetauscht gegen vernünftige Versionen)

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15. Zweite Bordtasche
Enthält:
– Reifenpannenset
– Ersatzsicherungen
– Ölnachschub für den Scottoiler
– Pressluft
– Ersatzschlüsselset

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16. Givi-Topcase
Enthält:
– Wasser in zwei 1-Liter Flaschen
– Warnweste
– WiFi
– GPS
– Kleinkram, Besteck und Becher
– Leuchtsignal
– Bremsscheibenschloss

17. Seitenfach
enthält
– Warndreieck
– Ankerplatte zum Parken auf Schotter
– Gashilfe

So. Das Motorrad wäre dann soweit. Ich brauche noch einen Moment.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 27. Mai 2014 in Motorrad, Reisen

 
 
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