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Archiv der Kategorie: Service

Bügeltischpolsterung

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Meister im Hemdenbügeln bin? Eine der wenigen Sachen, die mein Vater mir beigebracht hat, und durch jahrelange Übung kann ich ein Hemd mit geschlossenen Augen und in 2 Minuten perfekt aufbügeln. Vorausgesetzt, das Equipment spielt mit. Ich komme zum Beispiel mit diesen breiten Bügeltischen nicht klar.

Mein Bügeltisch ist schmaler als der Durchschnittstisch. Keine Ahnung wie alt der eigentlich ist. Ich habe den aus meinem Elternhaus mitgenommen, als ich dort nach dem Abi ausgezogen bin. Dort stand er schon Jahre rum, weil er nur in der Zeit gebraucht wurde, als mein Vater eine Pendeltätigkeit hatte. Vermutlich hat der Bügeltisch also schon so seine 30 Jahre auf dem Buckel.

Neulich, als ich mal wieder mit geschlossenen Augen und in Rekordzeit ein Hemd bügelte, blieb das Eisen plötzlich an einer Unregelmäßigkeit in der Tischplatte hängen. Das war eine Schraube. Anscheinend habe ich schon so viel vom Tisch weggebügelt, dass jetzt die Schrauben durch den Bezug stoßen.

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Weil ich bewährte Dinge nicht gerne wegwerfe (und ich keinen neumodischen, breiten Bügeltisch haben will), suchte ich nach einer Möglichkeit die Lebensdauer des guten Stücks zu verlängern. Und bin tatsächlich fündig geworden! Es gibt tatsächlich, für genau solche Anwendungsfälle, Bügeltischpolster! Das ist ein dicker (0,5 cm) dicker Moltonstoff. Einfach in Form schneiden, auf die Tischplatte legen, Bezug drüber, festzurren, fertig. Keine Schraube mehr zu spüren.

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Auf die nächsten 30 Jahre!

 
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Verfasst von - 4. August 2014 in Service

 

Sherlock Staffel 3 im TV

Ich sehe gerne Serien und Filme im Original, aber bei manchen habe ich echte Verständnisprobleme. “Firefly” war so ein Fall, weil die alle ganz breites Texanisch genuschelt haben. Oder eben Sherlock, weil Cumberbatch genauso schnell spricht wie Sherlock Holmes denkt. Deshalb hatte ich mich auf die Ausstrahlung der synchronisierten Staffel 3 gefreut. Da ARD und ORF aber absolut nullwertiges Marketing machen und dieses Serienjuwel (von dem es nur 3 Folgen alle zwei Jahre gibt!) sonstwann austrahlen, habe ich die erste Folge gestern Abend schon verpasst. Damit das nicht wieder passiert, hier die Ausstrahlungstermine. Gern geschehen.

S03E01 Der leere Sarg
ORF1 , 31.05.14, 01:15-02:45 Uhr
ARD Einsfestival, 08.06.14, 20:15-21:45 Uhr
ARD Einsfestival, 13.06.14, 21:40-23:05 Uhr

S03E02: Im Zeichen der Drei
ORF1, 08.06.14, 22:120-23:40 Uhr
ARD, 08.06.14, 21:45-23:15 Uhr
ARD Einsfestival, 09.06.14, 20:15-21:45 Uhr

S03E03: Sein letzter Schwur
ARD, 09.06.14, 21:45-23:15 Uhr
ORF1, 09.06.14, 22:00-23:35 Uhr
ARD Einsfestival, 15.06.14, 20:15-21:45 Uhr

Und ja, die Staffel lohnt sich – ich konnte die schon auf der BBC sehen.

 
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Verfasst von - 30. Mai 2014 in Service

 

Beamerlampe richtig kaufen (3)

Wir erinnern uns: Herr Silencer hat nur einen uralten Röhrenfernseher, den er aber so gut wie nie benutzt. Filme schauen und Spiele spielen passiert im Kinoformat über einen Beamer. Dessen Lampe hatte jetzt nach rund 2.700 Stunden so viel Helligkeit verloren, dass sie ausgetauscht werden musste.

Früher kostetet Beamerlampen fast so viel wie das Gerät selbst, heute bekommt man die schon sehr viel günstiger. Originale kosten, je nach Modell, im Consumerbereich um die 300-400 Euro, aber Nachbauten gibt es schon für sehr viel weniger. Dabei ist dann aber leider auch eine Menge Schrott, weil anscheinend inzwischen jede Fischerhütte in Asien die Dinger zusammenschraubt. Das ist nicht wirklich begrüßenswert, denn Beamerlampen werden irre heiß, stehen unter sehr hohem Druck und enthalten Quecksilber. Wenn einem dann so eine Billiglampe explodiert, so wie es mir mit einer mittelteuren passiert ist, wird im schlimmsten Fall der Beamer beschädigt und der Raum kontaminiert.

Meine Erfahrungen bislang:

1. Lampen unter 60 Euro: Kommen aus China und haben meist nicht die richtige Wattzahl.
2. Lampe um die 100 Euro: War Lichtstark, hat aber das Licht ungleichmäßig abgegeben. Links war das Bild grünstichig, rechts rotstichig.
3. Lampe um die 130 Euro: Richtige Wattzahl, gleichmäßige Lichtabgabe. Ist leider explodiert.

Also die Finger ganz von den Billigbirnen lassen? Nein, es gibt tatsächlich einen Zwischenweg. Es gibt nämlich tatsächlich Originalqualität zu einem günstigen Preis. Die Lösung heisst, je nach Händler, “Original Inside” oder “Ruby Lampe”. Dabei handelt es sich um Originallampen von einem der drei großen Hersteller (Phillips, Osram, UShio), die für nahezu alle Beamerhersteller die Lampen produzieren. Die Halterung, in der die Lampe sitzt, ist aber nicht Original, sondern ein Nachbau. Der allerdings, zumindest bei meinem Sanyo Z700, auf den Milimeter genau passte. Eine Ruby-Lampe kostete für mein Gerät rund 125 Euro, was die Hälfte des Preises einer Originallampe ist. Sowohl Farbtreue als auch Helligkeit sind super, und explodiert ist sie bislang (rund 300 Betriebsstunden) auch nicht. Tatsächlich ist der Hersteller so überzeugt von seinen Lampen, dass er 5 Monate Garantie darauf gibt.

Es gibt einige wenige Versandhändler, die “Original Inside”-Lampen anbieten. Ich habe genau drei gefunden, allerdings gibt es über zwei davon Horrorgeschichten im Netz. Beide betreiebn deutsche Webseiten, sitzen und versenden aber aus Frankreich. Von unendlichen Lieferzeiten, der Lieferung von Billigkram und Totstellen bei Reklamationen ist alles mit dabei, was man als Kunde nicht brauchen kann.

Absolut seriös, schnell und sehr günstig ist dagegen die kleine Firma HCinema. Das Unternehmen ist auf Ersatzlampen spezialisiert und bietet Originale, Nachbauten und eben Rubies an. Von der grottigen Webseite darf man sich nicht abschrecken lassen, HCinemas Kompetenzen liegen woanders als in ihrem Webauftritt. Auf den Seiten wird aber ausführlich über Ersatzlampen und die Unterschiede eingegangen, und man merkt an allen Ecken und Enden, dass hier wirklich Kompetenz am Werke ist. Kein Wunder, dass die Firma in Beamerforen immer wieder lobend erwähnt wird.

Hier die Infoseite zur Rubylampen: http://www.hcinema.de/lampen/ruby-lampe.htm

 
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Verfasst von - 19. Mai 2014 in Service

 

Sapiosexualität

Wieder einen neuen Begriff gelernt. Sapiosexualität.

 
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Verfasst von - 15. April 2014 in Service

 

Heartbleed erklärt

Gerade geht “Heartbleed” durch die Medien. Die benutzen teils drastische Worte für die Sicherheitslücke in der SSL-Bibliothek. Ich kann mir vorstellen, dass bei nicht-technikaffinen Menschen nur hängenbleibt

“blablablaOPENSSLblalaHORRORBUGblablablaSUPERGAUblablablaALLESUNSICHERblabla”. Nunja. Verständlich. Dabei kann man die Sicherheitslücke auch so erklären, dass sie jeder versteht. Man muss ich nur Mühe geben, wie die Leutchen hinter dem Comic XKCD:

 
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Verfasst von - 11. April 2014 in Service

 

Wetter Februar 2014 London

wetter london februar 2014

Klamotten: Dicke M65 mit normalem Hemd/Jeans/Bamas

 
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Verfasst von - 20. Februar 2014 in Service

 

Gerettet

Ich werfe nicht gerne Dinge weg nur weil sie alt sind. Deshalb ist es mir sehr schwer gefallen, meinen Drucker aufs Altenteil zu schicken. Zumal, wenn wir mal ehrlich sind, in den letzten 10 Jahren im Bereich Drucker keinerlei Fortschritt gab. Im Gegenteil: Tintenpatronen und Tonerkartuschen mit homöopathischer Befüllung und Ersatzteilkosten, die eine Reparatur unwirtschaftlich machen, verleiden den Kauf eines solchen Geräts.

Das Modell meines Druckers habe ich in meinem Nebenjob während des Studiums kennengelernt. Tag für Tag, Nacht für Nacht, das ganze Jahr hindurch druckte ein kleiner FS600-Laserdrucker von Kyocera vor sich hin, mindestens 30.000 Seiten pro Jahr. Nicht der schnellste, aber dafür zuverlässig. Er wurde NIE gereinigt und lief mindestens die sechs Jahre, die ich in dem Betrieb war.

kyocera-fs-600

Vielleicht ist er heute noch im Einsatz. Wie auch immer, als ich ein solches Gerät mal zum Kauf angeboten bekam, schlug ich zu. Für 40 Euro tat ab dem Moment ein FS600 unter meinem privaten Schreibtisch Dienst. Schwarz-Weiß zwar nur, aber mehr als Bahnfahrkarten und den ein oder anderen Behördenbrief drucke ich ohnehin nicht.

Die Rechner kamen und gingen, der Drucker blieb und versah treu seinen Dienst. Er druckte und druckte, und das immer noch mit der Tonerkartusche, die beim Kauf dabei war. Dann kam der Wechsel auf einen neuen Rechner, der keinen Druckeranschluss mehr hatte, und schon wurde es schwierig. Abhilfe schaffte kurzfristig ein USB-Adapter für alte Drucker. Aber dann kam ein Update auf Windows 7 mit 64 Bit, und dass war es dann mit dem USB-Adapter. Er funktionierte nicht mehr.

Seitdem stand der Drucker tot im Regal, und bei jeder Fahrt zum Recyclinghof überlegte ich ihn mitzunehmen, brachte es aber nicht übers Herz. Also stand er da und guckte mich vorwurfsvoll an. Ab und zu guckte ich mal, ob ich den Adapter wieder zum Laufen bekäme, aber mehr als eine Seite voll Steuerzeichen druckte der Drucker nicht mehr.

Vor einigen Wochen nun kam ich im Zuge einer geschäftlichen Sache mit einem Computerhändler über Legacy-Hardware ins Gespräch. Sein Tip war, es mit einer PCI-Adapterkarte zu versuchen. Mir war bis dahin nicht bekannt das es Druckerports für den PCI-Slot gab, und natürlich musst ich das ausprobieren. So eine Karte kostet 8 Euro. In den Rechner gesteckt, Treiber installiert uuuund….

…läuft nicht.

Man muss Windows in der Tat erst einmal eine halbe Stunde Zeit lassen, bis es seinen müden Arsch hochkriegt und sich erbarmt die Hardware selbst zu finden, irgendwelche Dinge auf Windows Update zu suchen und DANN noch einmal die Druckertreiber sämtlichst neu installieren. Als das alles durch war, klapperte es plötzlich unter dem Schreibtisch, dann machte es wuuuuuuh und mit einer kleinen Staubwolke spuckte mein kleiner Kyocera eine astreine Testseite aus.

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Selten hat mich eine Testseite so glücklich gemacht. Ich freu mich wirklich – das waren jetzt 8 Euro, die das leben des tapferen, kleinen Druckers um Jahre verlängert haben dürften.
Und er druckt und druckt und druckt…

 
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Verfasst von - 24. Januar 2014 in Service

 
 
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