Hände des Grauens, Platz 1: Dr. Fred und Schwester Edna

Manchmal muss man sich in die Hände anderer Menschen begeben, denen man dann temporär hilflos ausgeliefert ist.

Manchmal sind das die weichen Hände von umsichtigen, professionellen Menschen.

Manchmal sind es Hände des Grauens.
Hier Platz eins meiner persönlichen Top 3-Liste.

Auauauau! Zaaaaaaahnschmerzen! Aber wie! Ich geh´kaputt!

Wir befinden uns, zeitlich und räumlich, ganz in der der Nähe der Schnabel-Geschichte. Ein paar Jahre später vielleicht, aber der kleine Silencer ist immer noch weit davon entfernt das kleine Dorf verlassen zu können. Er ist etwa 11 ode 12 Jahre alt. Es ist Hochsommer, die kleine Schwester nervt. Und nun also auch noch Zahnschmerzen.

Meine Mutter retournierte meinen expliziten Wunsch nach einem Zahnarztbesuch mit einem lapidaren „Der hat Urlaub. Wenn es WIRKLICH dringend ist, musst Du zu Ottchen gehen.“

Ja, so war das damals, auf dem Dorf. Da hielten Spitznamen noch ein Leben lang, auch wenn man oft nur ein einfallsloses „-chen“ an den Namen hing. Da gab es dann also Mäxchen, Ottchen, Trudchen (mindestens 3x) und so weiter. Das schlimme: MIR hatte niemand davon was gesagt. Ich habe seeeehr lange Zeit gedacht, die Leute würden wirklich so heißen, weil die in einem Jahrhundert geboren waren, in dem Verniedlichungsformen Mode waren.

Ich habe auch jahrelang gedacht, der Typ, der beim Kaufmann immer in der Getränkeecke stand und jeden Morgen dort Frühschoppen machte, trüge den exotischen Namen Callomeia.
Callomeia! Das klingt doch schon nach fernen Inseln und Abenteuern. Außerdem hatte er irgendwann mal erzählt, dass er früher Pirat war.
Das er nur permanent lallte und sich immer mit „Kalle Meier“ vorstellte, ging mir jahrelang nicht auf. Umgekehrt hat es ihn auch nicht gestört, dass ich ihn Herrn Callomeia genannt habe.
Egal.

Auf jeden Fall waren die Schmerzen so schlimm, dass ich zu Ottchen wollte. Ich kannte ihn nicht persönlich. Aber er war immerhin Zahnarzt und würde mich von meinen Leiden erlösen. Mir wäre jeder Zahnarzt recht gewesen. Soweit ich wusste, hiess Ottchen in Wirklichkeit Dr. Zimmermann und war ein etwas älterer Herr, der sich langsam auf´s Altenteil zurückzog und nicht mehr viele Patienten hatte. Seine Praxis war in dem Haus untergebracht, in dem er auch wohnte, nur wenige Strassen und Höhenmeter entfernt.

Kurze Zeit später stand ich vor dem Wohnhaus von Dr. Zimmermann, den Krankenkassenschein, sorgfältig von meiner Ma mit der Schreibmaschine ausgefüllt, in der Hand. Das Haus machte einen netten Eindruck. Es war recht alt und fiel durch seine hölzernen und schmiedeeisernen Verzierungen an der Fassade auf, die darauf schliessen liessen, das hier mehr Geld wohnte als im Rest der Strasse.

Ich klingelte. Eine ältere Dame öffnete.
„Was möchtest Du?“, fragte Sie spitz.
Ich streckte ihr schüchtern die Hand mit dem Krankenschein entgegen.
Sie guckte fast ungläubig darauf und nahm in dann mit einer schnellen Bewegung entgegen. „Otto!“, rief sie ins Haus hinein, „Wir haben einen!!“

DAS erinnerte mich irgendwie an „Ghostbusters“ – Janine ruft in dem Film „Wir haben einen!“, als der erste Auftrag an Land kommt. Genau wie Venkmann, Stantz und Spengler freute sich offensichtlich auch Frau Zimmermann, dass ihr Mann einen Patienten hatte. Sie führte mich ins Haus.

So ein Wohnzimmer hatte ich noch nie gesehen: Eine durchgehende Wohnebene, die wenigstens die Hälfte der Grundfläche des Hauses einnahm. Der Raum war ganz anders als die, eher engen und kleinen, Wohnzimmer, die normalerweise auf dem Dorf üblich sind. Dieser Raum war groß, hatte einen Parkettboden und besaß mehrere Ebenen, die durch Treppenstufen verbunden waren. Die Wände waren mit Textiltapeten und dunklen Holz bedeckt, dessen Farbe sich auch in alten Möbeln mit Messingbeschlägen wiederfinden liess.

Der Raum, so schien es mir im ersten Moment, atmete eine Art von vergangener Größe, von Wohlstand aus alten Zeiten. Auf den zweiten Blick zeigte sich, dass die Tapete wellte und überall eine dicke Staubschicht lag. Als ob das Haus ein Museum war, das niemand mehr pflegte oder besuchte.

Die schweren Samtvorhänge waren zur Hälfte zugezogen. Vor der Fensterfront stand ein Sofa mit dem Rücken zu mir. „Du hast einen Patienten! Es ist ein Notfall!“, sagte Frau Zimmermann.
Das Sofa knarrte, als sich der Doktor ächzend daraus erhob. Er stellte ein Glas ab und drehte sich langsam um. Er trug eine Strickjacke und hatte einen starren Blick, als ob er gerade aus einem Schläfchen aufgewacht war.

Ich sah mit Sicherheit auch irritiert aus. Denn Dr. Zimmermann war nicht nur etwas älter – er schien mindestens hundert Jahre alt zu sein und kaum in der Lage zu stehen. Der Freude seiner Frau, die nur unwesentlich jünger war, nach zu urteilen, war ich der erste Besucher der Praxis seit ziemlich langer Zeit.

„Gut, gut“. murmelte Dr. Z., „Sei so lieb und mach schon mal alles fertig. Ich komme gleich.“ Mit diesen Wort griff er zu einer Karaffe, während mich Frau Zimmermann in ein angrenzendes Zimmer zog. Dieser Raum hatte mehrere Besonderheiten: Zunächst einmal war er dunkel. Das änderte sich jedoch, als Frau Zimmermann an einer Kordel zog und so riesige Vorhänge bewegte. Dahinter wurde eine Konstruktion aus Glas und Stahl sichtbar, die den Blick in den Garten freigab. Die gemauerten Wände des Raums gingen in einen, viktorianisch anmutenden, schmiedeeisernen Wintergarten über. Die Nachmittagsonne filterte durch die hohen Scheiben. Staubflusen tanzten durch die Strahlen. Die Verglasung musste gut sein – man hörte keinerlei Geräusche von draußen.

Frau Zimmermann führte mittlerweile einen regelrechten Reigen auf – sie tänzelte mit ausgebreiteten Armen durch den Raum und die Sonnenstrahlen und riss weiße Laken und Tücher von verschiedenen Instrumentenwägelchen und einem Zahnarztstuhl aus rissigem, rotem Leder. „Nimm schon mal Plahaatz“, flötete sie und schwebte hinaus.

Die Ausrüstung sah fast genauso alt aus wir der Doktor – viktorianisch dürfte in beiden Fällen hinkommen. Mir war alles andere als wohl. Mein Bauch riet mir schnellstens zu verschwinden, auch wenn es mir fast leid tat, Frau Zimmermanns Vorfreude enttäuschen zu müssen.

„Nimm Platz! Von alleine wird es nicht besser“, herrschte mich die Stimme des Doktors an. Er stand im Türrahmen, eine gebeugte Gestalt in Cordhose, Kittel und -wirklich- mit einem Kopfspiegel. Er legte einen Hebel um , und der Lederstuhl wurde in strahlendes Licht getaucht. Für ca. zwei Sekunden. Dann knallte es, und das Licht erlosch.

„Ach, geht auch ohne. Hinsetzen!“, grummelte der Doktor.
Widerwillig nahm ich Platz und öffnete meinen Mund. Dr. Zimmermann näherte sich langsam mit einem Haken. Seine Hände zitterten stark. So ging das doch nicht!

Ich überlegte, jetzt zu gehen. Aber erstens hätte ich dann immer noch heftige Zahnschmerzen, zweitens würde ich die alten Leute brüskieren, und drittens – was sollte ich denn meinen Eltern sagen? Immerhin war Ottchen Zimmermann ein respektierter Mann im Dorf, und ich könnte wohl kaum sagen, dass ich abgehauen war, weil ich Angst vor ihm hatte. Nein, da musste ich jetzt durch.

„Soooo, ich bin auch wieder da“, rief Frau Zimmermann. Ich versuchte den Kopf zu drehen, stellte aber fest, das der Doktor ihn wie ein Schraubstock mit einer Hand festhielt während die andere mit dem Haken in gefährlicher Nähe zu meinen Augen rumzitterte. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, dass die alte Frau Zimmermann sich in etwas geworfen hatte, dass Krankenschwestern in alten Filmen trugen – ein weißes, einteiliges Kleidchen, komplett mit Häubchen. An einer zwanzigjährigen Arzthelferin hätte das Teil gut ausgesehen, aber an einer alten Frau?

„Das haben wir gleich“, murmelte der Doktor, während er mir seine, von Altersflecken übersäten Finger in den Mund schob. Im Hintergrund hantierte die Zahnarzthelferin des Grauens mit etwas Großem herum. „Brauchen wir das Spritzi?“, fragte sie zuckersüss und breit lächelnd.
„Nein, das hält der so aus“, brummte der Doktor, während seine milchigen Augen mich über eine Nase voller geplatzter Adern fixierten.
„Oder, junger Mann?!“
„Krgh“, antworte ich. Sprechen mit fremden Fingern im Mund ist nicht einfach.
„Gut, gut. Schwester, den Bohrer.“

Vor Verzückung platzend reichte die „Schwester“ das gewünschte.
Der Doktor wog das altertümliche Gerät kurz in der Hand. Die Adern auf den Händen des Arztes waren dicker als die Welle des Bohrers. Mit dem Feingefühl eines Bauarbeiters, der einen Pfosten in den Boden schlägt, ließ er den Bohrkopf auf meinen maladen Zahn niedersausen.

Es tat weh.
Es tat so weh.
Der Schmerz, der mich zuvor geplagt hatte, war nichts gegen das, was Dr. Zimmermann jetzt anrichtete. Er schickte Flüsse von Schmerzen auf ihren Weg, wenn er mit dem Bohrer abrutschte und ins Zahnfleisch stiess. Er entfesselte Explosionen von Schmerzen, wenn er die Wurzelte touchierte. Er liess Schmerzfontänen sprudeln und Ballons aus Schmerzen steigen.

Mein Körper zitterte vor Anspannung. Langsam atmen, flach atmen, irgendwann ist es vorbei – mit diesem Mantra versuchte ich durchzuhalten. Was nicht dadurch einfacher wurde, dass der Doktor angefangen hatte, einen schmissigen Marsch zu summen, und seine Frau mit einfiel.

Staubflusen tanzten durchs Sonnenlicht. Abgesehen vom Heulen des Bohrers und dem Summ-Duett war es entsetzlich still. Keine Geräusche von draußen. Bestimmt gab es irgendwo, hinter den schalldichten Scheiben, eine Welt voller lebendiger Menschen. Von dieser Welt verabschiedete ich mich bereits in Gedanken. Ich würde für immer in diesem Mausoleum, auf diesem Stuhl liegen, während der alte Doktor über Jahre hinweg, jeden Tag wieder, mit martialischen Instrumenten meinen Körper sezierte und die 100jährige Krankenschwester im Takt der Bohrer summend durch die Sonnenstrahlen tanzte.

Ich werden diesen morbiden Nachmittag nie vergessen.
Jetzt nicht mehr.
Ich hatte ihn verdrängt. Die Erinnerung kam schlagartig wieder, als ich Jahre später in einem Spiel mit dem schönen Namen „Maniac Mansion“ diese beiden Gestalten entdeckte:

fred_edna

Dr. Fred und Schwester Edna sind bestimmt nach dem Vorbild von Ottchen Zimmermann und seiner Frau entstanden.

Bevor jetzt jemand dagt: „Sowas gibt es doch gar nicht! Silencer, Du erfindest doch diese Geschichten!“ – Nein, das ist alles wahr und genauso passiert.
Hat noch jemand gruselige Erfahrungen mit Händen des Grauens gemacht?

Hände des Grauens, Platz 2: Herr Schnabel
Hände des Grauens, Platz 3: Die Dermatologin

Kategorien: Historisches | Schlagwörter: | 13 Kommentare

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13 Gedanken zu „Hände des Grauens, Platz 1: Dr. Fred und Schwester Edna

  1. Und wenn die Menschen sonst nichts vereint: Staubflusen im Sonnenlicht hatten wir früher alle!
    Gut, Hände des Grauens haben die meisten von uns wahrscheinlich ebenfalls gemeinsam, wenn auch nicht so malerisch bis literarisch wie beim Ottchen, aber Staubflusen im Sonnenlicht – die hatten wir alle, da bin ich sicher.
    Und Gesichter in Tapetenmustern.
    Aber wenn es noch mehr Hände des Grauens gibt: Her damit!

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  2. Aaahhhh – das ist schlimmer als Coraline!!!
    Ich hasse Schmerzen (naja, wer nicht) und deshalb Zahnärzte. Zumindest die, die meinen, es ginge auch ohne Spritze (am liebsten – und das ist relativ – mag ich die, die statt einer Spritze ein Spray benutzen. Oft tut die Spritze ja noch viel mehr weh… Wenn die Nadel über den Knochen schabt zum Beispiel). Und ganz besonders verabscheue ich Zahnärzte, die mich nicht in Ruhe vor mich hinweinen lassen. Oder nicht einsehen, dass ich Brechreiz kriege, wenn ich was im Hals hab… Oder oder oder… Kurzum: ich hasse Zahnärzte. *brrrrr*

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  3. Also erstmal liebe ich Deine Geschichten und die kleinen aber wichtigen Bilder, die Du so treffend beschreibst. Klasse!
    Zahnarzt ist ja grundsätzlich grausig! Aber DAS ist WIRKLICH grausig!

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  4. Ich hätte drum wetten können, dass die No.1 ein Dentist ist. Ein wenig weniger plastische Beschreibungen hätten es im Übrigen auch getan. 😉

    Meine Dentistenphobie wurde in der prä-Pupertät von einem ähnlich greisen Handwerker verursacht. Weil Du danach fragst, gibt es die Geschichte dazu heute Abend. *trackback_kommt_noch*

    Jetzt erstmal rein ins ‚Vergnügen‘. *sigh*

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  5. Wow, was für eine Geschichte! Und so anschaulich geschrieben, dass sich mein Weisheitszahn des Grauens gleich solidarisch meldet. 🙄

    Unser Dorfzahnarzt war auch ein echter Bader aus dem Mittelalter; der fragte mich immer, ob ich denn gut gegessen hätte… „Wer weiß, wann du wieder in der Lage bist, was zu kauen? Hahaha“
    👿

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  6. Kennt jemand den Zahnarzt Dr. Szell aus dem Film „Der Marathon-Mann“? Hört sich so an, als hätte er sich in Silencer’s Dorf zurückgezogen. 😉

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  7. Ärzte sind prädestiniert für den „Titel“ Hände des Grauens.

    Ich erinnere mich gerade schaurig an einen Krankenhausaufenthalt. Eine Ärztin, die wohl mal ein Mann werden wollte, was mit mindestens 60 Jahren aber kaum noch geht, hockt sich vor mir nieder, reißt mir den OP-Kittel runter, greift mit eiskalten Händen an die Juwelenbox und krächzt „Husten sie mal bitte“.
    Schon mal versucht zu husten, wenn man gerade schockgefrostet wird? Grmpf.

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  8. Ja, in „Der Marathon Mann“ lernen wir in der Tat: Zahnschmerzen sind die einzigen von denen Menschen NICHT ohnmächtig werden können.
    Beruhigend.
    Ich habe auch eine sehr hübsche Zahnarzt-Geschichte: mein erster Weisheitszahn. Unten, sollte ohne Narkose rausgeholt werden. Nun, die Betäubung wirkte schon mal nicht besonders, was das Rausfräsen des noch tief sitzenden Zahnes aus dem Kiefer nicht angenehmer machte. Der interessante Part war jedoch die Assistentin: blutjung und unerfahren, hatte sie den ABSAUGER nicht recht im Griff. Als dann der Fräser fröhlich durch das Zahnfleisch riss um zum Kiefer vorzudringen, spritze eine regelrechte Blutfontäne aus meinem Mund – direkt auf ihren schönen weißen Kittel, der dann nicht mehr schön und weiß war.
    So weit so schröcklich – nachhaltig irritiert hat mich ihre Reaktion: schaut ungläubig an sich runter, tritt benommen zum Waschbecken – und übergibt sich.
    Tja.

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  9. zimtapfel

    Hmja, mein gruselistes Zahnarzterlebnis war auch der erste Weisheitszahn, unten links, fieses Stück, an den Wurzeln zusammengewachsen und musste in Einzelteilen rausgeholt werden. Ein Gemetzel!
    Und die Betäubung, nun ja, ich sollte besser sagen, die geplante Betäubung, das war nämlich so: Zahnarzt setzt Spritze, wartet ein Weilchen, piekst mir ein wenig an der Stelle rum: „Merken Sie noch was?“ „Ja.“ Gut, zusätzliche Spritze, noch ein Weilchen gewartet, pieks-pieks, „Und, merken Sie jetzt noch was?“ Ächtz, röchel, „Ja“. Wieder Spritze, nach einer Weile pieks-pieks: „Und jetzt?“ „Immer noch.“ „Oh. Also noch mehr spritzen können wir jetzt aber nicht. Ich schlage vor, wir fangen dann jetzt einfach mal an.“
    Waaaaaaaaaaaaaah!!!!

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  10. Pingback: thatblog.de

  11. Buchstäblich: Gesichter in Tapetenmustern, oh ja. Gruselig. Entweder die Fähigkeit, die zu sehen, kommt einem abhanden – oder die Tapeten sind heute harmloser. Vielleicht beides.

    Kalesco, Donky, Rüdiger: Danke für das Lob! 🙂

    Schildmaid: Sorry, das wollte ich nicht.

    Raven: Vom zeitlichen Rahmen her käme das hin. Andere setzen sich nach Südamerika ab, Dr. Szell nach Niedersachsen. Nun ja.

    Skrigel, Mensch2.0, Zimtapfel: DAS sind aber auch echte Hände des Grauens Geschichten!

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  12. zimtapfel

    Ich bin übrigens der Überzeugung, das es sich bei der Dame nicht um Ottchens Frau, sondern um seine Schwester handelt. Kennt man doch, so gruselige Geschwisterpaare, die bis ins hohe Alter aufeinander hocken. Er findet keine Frau, weil er so ist, wie er halt ist und vielleicht auch weil er ja mit seiner Schwester zusammenlebt, die eine potentielle Frau dann glaubt, mit inkauf nehmen zu müssen. Und sie findet keinen Mann, weil sie ja, herzensguter Mensch, der sie ist, für ihren armen, unverheirateten Bruder sorgen, ihm den Haushalt führen, seine Praxis schmeißen muss.

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  13. Nette Theorie, passt bestimmt auf viele alte „Paare“. Ich forsche mal nach, wenn ich in der Heimat bin.

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