Fahrgeld

Schwarz-Geld gibt sich ja alle Mühe, den Wahlkampf mit Steuermitteln zu gewinnen. Als hätte man das nötig – die SPD hat sich doch schon entschieden, die Wahl zu verlieren. Das teilzeitrabiate ältere Herren mit „guten Connections“ in die Wirtschaft nicht wahlfähig sind, zeigt das Beispiel Romney doch eindrucksvoll.

Betreuungsgeld für die Bayern, Abschaffung der Praxisgebühr für die FDP – alles wahltaktisches Getue ohne langfristige Strategie. Als . Was kommt als nächstes, fragt man sich da. Nun, zumindest darauf hat die Gabrielpartei eine gute Antwort:

Tatsächlich finde ich persönlich diese ganzen Wahgeschenke zum aus-der-Haut fahren. Betreuungsgeld heisst nichts anderes, als Kindern aus sozial weniger gut situierten Haushalten Bildung vorenthalten. Ja, auch Kinderkrippe und -garten sind für mich Bildung. Und die Praxisgebühr mit Verweis auf die Ansparungen der Krankenkassen abszuschaffen ist schlichtweg ein Skandal – bei DEN Herausforderungen, denen sich die Kassen u.a. mit demographischem Wandel ausgesetzt sehen, sollte man dankbar um jedes kleine Finanzpolster sein, das irgenwo rumliegt. Zumal die 14 Milliarden, und von so wenig reden wir hier, von einigen wenigen Kassen erwirtschaftet wurden, der Großteil der Kassen macht nämlich Miese. Aber ach, sowas interessiert ja wieder niemanden, mit Politikstrategien über Jahrzehnte hinweg kann man ja heute keine Wahl gewinnen. Da muss dann erst wieder jeder vom Typ Schröder kommen, um sowas mal anzustossen. Wollen mal hoffen, dass die vom dem damals DNA genommen haben, dann müsste der Klon bald einsatzfähig sein.

Nachtrag: Das dem Qualitätsjournalismus nur einfällt, das man mit dem gesparten Geld eine hübsche Saftpresse kaufen könnte, passt mal wieder zu dem Saftladen.

Kategorien: Betrachtung, Foto, Satire | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Fahrgeld

  1. Die Praxisgebühr gehört abgeschafft, so ein dämlicher Verwaltungskropf sind doch kein Steuerungsinstrument für die Krankenkassen. Wenn schon, dann bitte die Beiträge auf die Bedürfnisse anpassen und Obergrenzen abschaffen. Die Politik soll man lieber vorhandene Instrumente richtig benutzen, als immer wieder neue Instrumente einzufühen. Denn dadurch steigt der Verwaltungsaufwand und die Steuern können nicht ausreichend für ihren eigentlichen Zweck verwendet werden.

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