Sieben Wochen

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Als die Kollegin vollkommen verdutzt im Büro stand, mit zwei Motorradreifen, die ihr der Postbote gerade in die Hände gedrückt hatte, musste ich laut loslachen. So sehr war ihr die Irritation ins Gesicht geschrieben. Als mich durch das Cellophan des runden Pakets ein Engel anguckte, verging mir die gute Laune. Auf dem bestellten, Pirelli Angel GT ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, nämlich kein Engel zu sehen. Spontan fühlte ich mich übers Ohr gehauen – denn ich weiß, dass der GT gerade schwer zu bekommen ist, und vermutete, dass der Onlineversender es sich leicht gemacht und mir den alten Reifen der ST.Baureihe eingepackt hatte, in der Hoffnung, ich würde es nicht merken. Bei genauerem Hinsehen war allerdings auch die Felgengröße die verkehrte, so dass hier vermutlich wirklich der Kommissionierer Mist gebaut hat. Also zurück zum Absender damit. Ist ja noch genug Zeit bis ich sie wirklich brauche.

Wettertechnisch hat sich wenig geändert. Am Wochenende war es immer noch um die Null Grad kalt, in der Woche kriecht das Thermometer jetzt schon mal in Regionen von plus vier bis plus neun. Mittlerweile ist man ja auch schon für wenig dankbar, bspw. für Nieselregen statt Schnee, aber das ist immer noch kein Wetter um das Motorrad auszumotten.

Und sonst so? Ansonsten bin ich ECHT stolz auf mich. In den vergangenen sieben Tagen sechs mal für eine Stunde im Sportstudio gewesen UND mich gesund ernährt. Ich weiß gar nicht wohin mit der ganzen Energie, und 1,6 der fünf überflüssigen Kilo sind angeblich weg. Nur Sprache lernen, das ist schon wieder ein wenig auf der Strecke geblieben. Und: Ich sollte aufhören Reiseführer zu lesen. Je mehr ich über die Regionen weiß, durch die ich fahre, desto mehr „must sees“ entdecke ich. Ach, die Vorfreude.

Zusammengefasst:
– Reiseplanung: Details für die Tage 12 bis 23 fehlen noch
– Sport: Ja, macht sogar Spass.
– Sprache: Hmpf. Das schlechte Gewissen.
– Reifen: Immerhin zur Hälfte da
– Motorrad: schläft.

Das steht an:
– Klamotten auspacken, checken und imprägnieren
– Batterien von Navi, Helm und WLAN aufladen
– Motorrad ausmotten. Wenn das Wetter danach ist.
– Vignetten besorgen

Kategorien: Reisen | 8 Kommentare

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8 Gedanken zu „Sieben Wochen

  1. Wie sieht deine gesunde Ernährung denn aus? Das interessiert mich jetzt echt mal. Jeder sieht das ja anders, und ist ja auch gut so. Jeder so wie er´s braucht, gelle!
    Ich merke gerade, das mir doch mein Lauftraining ein wenig fehlt, denn die Bewegung auf und mit dem Motorrad fordert mich ganz gewaltig. Und ich denke eine gute gesunde Ernährung ist hier für unabdingbar!!!

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  2. Viel Obst, vor allem Äpfel, viel Tomate-Gurken-Salat, und ab und an ein paar gepflegte Nackensteaks 🙂

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  3. Das hört sich doch schon mal sehr gut und lecker an. Den Nackensteaks kann ich jetzt nicht mehr so wirklich viel abgewinnen, aber so hin und wieder mal was für die Geschmacksnerven darf schon sein. Ansonsten ernähre ich mich weitestgehend vegan und roh. Und es tut so richtig gut. Es mutet ein wenig krass an bei weiter Betrachtung, doch es hat bei naher Betrachtung durchaus seine Berechtigung.

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  4. damnzzr

    Vignetten besorgen….im Voraus….gääähn…. ich dachte du willst Motorradfahren?!?

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  5. Ja, genau: Ich will Motorradfahren. Da, wo es schön ist. Und um da wo es schön ist möglichst schnell hinzukommen, braucht man die Vignetten.

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  6. Den Veganerlevel habe ich schon durchgespielt. 8 Jahre überwiegend vegan mit der gelegentlichen Scheibe Käse. Heute esse ich wieder worauf mir ist – nach Fleisch ist mir selten, aber wenn, dann gönne ich es mir.

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  7. zimtapfel

    Hihi. Ich hab dich ja in der knallharten Veggiephase kennengelernt. Und bin dadurch heute noch jedesmal heftig irritiert, wenn ich bei dir was von Currywurst oder Nackensteak lese… 😉

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  8. Ja, manchmal muss ich auch Schmunzeln. Zeiten ändern mich.

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