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Das Motorrad: Renaissance 2.0

26 Mai

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Die Motorradausstattung ist komplett und alle Probleme gelöst. Dabei war die ZZR600 schon im vergangenen Jahr fernreisetauglich ausgestattet, mit Koffer und Navi und allem anderen, was hier vorgestellt wurde. Für mich gibt es kein besseres Fernreisemotorrad als die 600er. Sie ist mit 100 PS kräftig und mit über 240 km/h Spitze recht schnell, zudem überwiegend bequem und dabei, im Verhältnis zu als Tourern verkauften Motorrädern, leicht, agil und gut zu navigieren. Was taugt schon eine 1400er, wenn sich deren 300 kg auf einem kiesbedeckten Parkplatz festfahren? Nein, das wäre nichts für mich. Für mich ist die ZZR die perfekte Maschine für alle Arten von Abenteuern.

Die 2013er Änderungen an der Kawasaki sind allesamt nicht so groß, aber interessante Verbesserungen im Detail und in der Summe doch so viele, dass sich eine kurze Vorstellung hier lohnt. Um es vorweg zu nehmen: Der Winter war lang und hart und ich hatte VIEL Zeit zum basteln. Darum ist die Version 2.0 der Kawasaki etwas… nerdiger ausgefallen als beabsichtigt. Um es dramatisch auszudrücken: Das Motorrad weiss nicht nur wo es ist, es erinnert sich auch daran wo es war, es kann Bild und Ton aufzeichnen und man kann damit ins Internet. Äh. Klingt schräg, sind aber nur einige Ergänzungen der überarbeiteten Kawasaki.

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Blick ins Cockpit: In der Mitte das Navigationsgerät, rechts das Thermometer, links die Fernbedienung für die Bordkamera.

Blick ins Cockpit: In der Mitte das Navigationsgerät, rechts das Thermometer, links die Fernbedienung für die Bordkamera.

Erklärungen nach dem Klick

Motorprotektoren
Fangen wir mit dem unspannendsten Teil an. Die Protektoren wurden von einer kleinen Werkstatt in Bayreuth speziell für mich gefertigt und schützen die empfindlichen Deckel von Kupplung, Zündgeber und Lichtmaschine. Sie sind aus superleichten Karbon, zwischen dessen Schichten Aluplatten stecken. Die Protektoren sind einfach auf den Motor aufgeklebt aufgeklebt.

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Sitzbank
Erinnert sich noch wer an die Sitzbank, die ich mitten im Winter für 10 Euro bei ebay ersteigert habe? So sah die aus:

Das Ding roch nach Katzenurin, war aufgerissen und die Füllung quoll raus. Sofort, nachdem sie bei mir angekommen war, schickte ich Sie weiter. An einen kleinen Polsterbetrieb in Hameln, Schmidt-Design. Dort wurde die Sitzbank nicht nur nach meinem eigenen Entwurf neu bezogen, sie bekam auch ein Gelkissen für den Fahrer. Das Ergebnis ist schick und bequem:

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Vom gestickten Schriftzug ließ sich der Polstermeister nicht abbringen, eigentlich wollte ich den gar nicht. Naja. Sowohl Protektorenmacher als auch Polsterer habe ich übrigens über das ZZR-600-Forum gefunden. Danke!

Passivlichtsystem
Den Begriff habe ich selbst erfunden. Es hat mich schon lange geärgert, das die Givi E45-Koffer, die ich verwende, zwar einen Umlaufenden Rand haben, der eine perfekte Reflektorfläche wäre – aber (bitte in Gernot-Hassknecht-Stimme lesen) DER HERSTELLER ZU GEIZIG WAR DA AUCH REFLEKTOREN ZU VERWENDEN! STATTDESSEN HABEN DIESE LUMPENHUNDE SILBERNE AUFKLEBER DRAUFGEKLEBT, DIE NUR WIE REFLEKTOREN AUSSEHEN! Was natürlich totaler Mist ist. Steht das Motorrad in der Nacht irgendwo rum, sieht man nur den Reflektor im Rücklicht der Maschine – aber der schwarze Koffer ist unsichtbar und wird vielleicht abgefahren.

Nun, mit genügend Zeit, Geduld und Geld lässt sich das ändern. In diesem Fall vor allem Zeit und Geld, denn nachdem ich lange nach gutem und haltbaren Reflektorband recherchiert hatte, stiess ich auch Scotch 3M Diamond Grade Band. Das Zeug ist so teuer, dass es auf ebay in Einheiten zu 10 Zentimetern verkauft wird. Aber es ist seinen Preis wert.

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Eigentlich ist es dafür gedacht LKW-Silhouetten auch bei schlechtesten Lichtverhältnissen sichtbar zu machen. Allerdings wird es auch da selten eingesetzt, weil es schlicht das Vielfache von normalen Reflektoren kostet. Und zu recht: Das Diamond-Band fängt auch das mildeste Streulicht noch ein und reflektiert es gebündelt. Der Effekt ist umwerfend. Bei den ersten Test assistierten mit Niedlich und Doof, die beiden Terrakottaschafe, von denen ich nicht mehr weiß, wie sie eigentlich in meinem Haushalt gelandet sind.

Überzeugt von ersten Versuchen orderte ich zwei Rollen à 5 Meter und bastelte los. Zunächst nur das Topcase, weil ich mir nicht sicher war, ob mir das auch gefällt. Das Ergebnis spricht für sich: Links ein Koffer im Herstellerzustand, rechts das Topcase mit Diamond-Band:

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Was für ein Unterschied! Also bastelte ich weiter bis alles rundum beklebt war. Das Band ist hochfest und klebt wie sau, weshalb es schwierig zu schneiden ist. Drei SChnitte konnte ich am Stück machen, bevor ich die Schere mit Aceton reinigen musste. Immer wieder messen, Schnittlinie anzeichnen, schneiden, reinigen, schneiden… meine Beschäftigung über die Weihnachtsfeiertage.

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Das folgende Bild ist im absoluten Dunkel aufgenommen, nur beleuchtet von der roten Leuchtdiode des AF-Messers der Kamera:

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Im Hellen sieht es aus, als ob das Motorrad rundum beleuchtet ist. Wie ein Warpantrieb. Ein Passivlichtsystem, eben.

Schlüsselbund
Einige werden sich erinnern: Bei der Tozur 2012 vergaß ich meinen Schlüsselbund am Topcase und fuhr los. Während der Fahrt fiel er runter und war verloren, und es dauerte zwei Stunden und 40 Kilometer in Schrittgeschwindigkeit, bis ich ihn wiederfand. Das ich ihn im Dreck am Strassenrand wiederfand war das Ergbnis harter Denkarbeit. Wenn ich am Ende nicht gewusst hätte wo ich suchen muss – ich hätte ihn nicht gefunden.

Sowas wird mir nicht nochmal passieren, aber ein wenig sichtbarer darf der Schlüsselbund schon sein. Es gibt neuerdings neongelbes, reflektierendes Gurtband. Das ist weich, aber steif. Davon habe ich ein Stück zurechtgeschnitten, abgeflämmt und an den Schlüsselbund gehängt, genau entgegengesetzt zu einem schweren Anhänger.

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Der Effekt: Wenn der Schlüssel nun runterfällt, fällt er auf die Seite des Anhängers, und die neongelbe „Fahne“ zeigt nach oben.

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Topcase
Im vergangenen Jahr war das Topcase mehr oder weniger die Lounge eines gewissen mitreisenden Wiesels. Im Ernst, EIGENTLICH hätte ich das Topcase nicht benötigt. Während der Fahrt war es leer. Aber es ist sehr praktisch, denn wenn ich unterwegs was angucken will, kann ich den Helm darin einschließen. Außerdem komme ich so schnell an die Wasserflasche darin ran. Und genau die war im vergangenen Jahr durchaus ein Problem, denn eine unbefestigte Flasche Wasser rollte in der Gegend rum und verursacht beim Kippen in die Schräglage einen Schlag. Das ist nicht schön, das geht besser. Gesagt, tun getan.

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Das Topcase hat ein weiches Bodenkissen aus Kunstleder bekommen. Ringsum ist ein System aus flexiblen Clips und Haltegurten angebracht, dass ich selbst entworfen und gebastelt habe. Auf der rechten Seite steckt das Bremsscheibenschloss und zwei Ein-Liter-Feldflaschen. Ja, gleich zwei, damit ich auch wirklich genug trinke und nicht wieder in der Hitze zu sparsam bin. Auf der linken Seite lassen sich flexibel Taschen einknüpfen, die das Navi oder Kleinkram aufnehmen, der sonst im Topcase rumpoltern würde. In der Mitte ist immer noch genug Platz für den Helm. Und das Wiesel.

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Im Deckel ist eine Warnfeste befestigt, damit ich da im Bedarfsfall schnell drankomme. Hinter der Klappe, befestigt mit Klettpunkten, finden sich zwei nerdige Dinge: Ein GPS-Logger und – ein WLAN-Router.

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GPS-Logger

Ich trage auf Touren immer einen Logger mit mir herum, der Längen- und Breitengrad, die Höhe und die Geschwindigkeit aufzeichnet. Damit kann ich später genau sehen wo ich überall war und langgefahren bin und wieviele Kilometer ich gemacht habe. Außerdem lassen sich Fotos nachträglich mit diesen Geoinformationen anreichern, auch wenn die Kamera selbst kein GPS kann oder das zu träge ist. Der Nachteil meines alten Loggers: Seine Software kann nur noch unter großen Verrenkungen mir Windows 7 arbeiten. Außerdem weiß man nie, wie lange die Batterien noch halten, und wenn ihm der Strom ausgeht, sind die aktuellen Aufzeichnungen einfach weg. Deshalb musste ich immer zwei Sätze Mignonzellen rumschleppen und immer auf die Uhr achten, wann es Zeit zum Wechseln ist.

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Dieser Stress gehört mit dem neuen Logger der Vergangenheit an. Der läuft auf einem unkaputtbaren Nokia-Akku, der 24 Stunden hält. Zudem ist der Speicher des iBlue BT747A Pro größer. Nachteil: Er ist nicht ganz so genau. Vorteil: Es gibt eine Open-Source-Software, mit der man Korrekturfilter fahren kann. Insgesamt ein schönes Ding, mit dem ich die LANGE REISE aufzeichnen werde.

WLAN Router
Jaja, und DAS MIR, der ich immer rumgetönt habe, der Urlaub wäre bei mir Internetfreie Zone. Nunja, Tatsache ist, dass das nicht geht. Auch im vergangenen Jahr braucht ich hier und da mal das iPhone, meist zur Positionsbestimmung wenn das Navi rumspinnte. Zweimal Google Maps aufgerufen, einmal Mails gecheckt, SCHWUPPS waren 40 Euro weg. Leider kann ich in mein Telefon nicht einfach eine ausländische SIM einsetzen, weil es ein Netlock der Deutschen Telekom hat.

Also habe ich im letzten Herbst einen kleinen Router angeschafft, einen Huawei E586.

Das Dingelchen ist kaum größer als eine Streichholzschachtel, ist aber ein kompletter WLAN-Accesspoint mit UMTS-Modem und kann sogar als Server fungieren. Mit seinem Nokia-Akku hält das Teil bis zu sechs Stunden. Im inneren werkelt, je nach Reiseland, eine spezifisch nationale oder eine multinationale Prepaid-SIM-Karte. Einfach einschalten, Plopp, ist das Renaissance-WLAN da. Wenn man es dramatisch ausdrücken möchte: Die Kawasaki ist ein mobiler Server und Router.
Damit dürfte sie der schnellste Access-Point der Welt auf zwei Rädern sein.

Kamera
Unzählige Male blieb mir während der letzten Tour die Luft weg, einfach weil die Landschaft atemberaubend schön war. Leider gibt es von vielen dieser Momente (Geschwindigkeitsrauch im 150 Jahre alten Tunnel, Sonnenaufgang bei Volterra, Nebel auf einem Bergpaß) keine Bilder, weil es schlicht keine Möglichkeit gab anzuhalten und ein Foto zu machen. Was ich mir gewünscht hätte: Eine Kamera am Motorrad, die ich bei Bedarf aktivieren kann. Und genau das gibt es jetzt. Die kleine Rollei Actioncam Bullet HD 5s zeichnet Video in Full-HD auf und Bilder mit bis zu 16MP. Ähnlich wie die Gopro, nur besser und günstiger.

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Die Kamera selbst ist eine chinesische Aee, die auch als „Actionpro“ von anderen Firmen verkauft wird.

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Von der Kameramanufaktur Rollei in Braunschweig ist leider nur noch das Label übrig, das man hier auf die Kamera und die spezifische Zusammenstellung von Zubehör klebt. Und Zubehör gibt es in der „Motorbike Edition“ reichlich.

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Die Auswahl reicht vom Unterwassergehäise über Lenker und Helmbefestigungen, Schwenkarme, Klebepads, Fangleinen bis hin zu Schutztaschen, Reserveakku und aufsteckbarem Display.

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Das wichtigste Zubehörteil neben dem wasserdichten Gehäuse ist diese Fernbedienung. Die Kamera kann sonstwo angebracht werden und per Fernbedienung ausgelöst werden.

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Leider taugen die Halterungen allesamt nicht. Ich frage mich, warum das noch niemand gemerkt hat, aber auf einem vibrierenden Motorrad braucht es einfach Vibrationsdämper. Es sei denn, man klebt sich die Kamera auf den Kopf. Was ich nicht tun werde. All diese 56 Zubehörteile kann man sich sparen, wenn man einmal 40 Euro in eine Ram Mount Kugel, einen Haltearm und einen Fuß investiert. Diese, aus Rollei, Ram Mount und – Gopro-Teilen gebaute, Halterung ist universell und in jeder Lage einsetzbar, flexibel und Vibrationsvernichtend und alles was man braucht:

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Die Kamera wird auf einigen Strecken an verschiedenen Haltepunkten am Motorrad (Front, Heck, Seite) zum Einsatz kommen. Vielleicht. Kann auch sein, dass ich von dem Getüddel unterwegs nichts wissen will und lieber die Reise genieße. Mal gucken.

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Leider wird sie bei Videoaufnahmen und dem Wegschreiben auf die 64 GB MicroSD sehr warm. Das ist nicht effizient, und deshalb hält der Akkupack maximal 3 Stunden durch. Aber zum Fotografieren auf dem Bergpaß oder einem Video im Tunnel reicht es allemal.

Computer
Im Winter schon habe ich ein ASUS-Netbook angeschafft (hier vorgestellt). Das tut normalerweise in meinem Wohnzimmer Dienst als Medienserver, aber es kommt mit auf die Tour, und zwar um zwei Funktionen zu erfüllen: Die Datenmengen zu speichern, die das HD-System produziert, und um als Tagebuch zu dienen.

Während der Fahrt steckt es in einer Halterung im rechten Koffer. Es lässt sich abnehmen, damit ich abends darauf Tagebuch schreiben kann und so vielleicht nicht wieder ein halbes Jahr brauche, bis der Reisebereicht fertig ist.

Um wirklich mit dem Wust an Videodaten fertig zu werden, Bilder aus der Handkamera zu speichern und ab und zu den GPS-Logger zu erleichtern, ist eine kleine Toshiba-Festplatte mit einem Terabyte Platz mit von der Partie. Das Motorrad hat damit nicht nur einen Computer an Bord, sondern auch 1,3 TB Speicher.

Thermometer
Last but not least das Ding, das mir am meisten Mühe gemacht hat: Ein Thermometer. Im letzten Jahr hat mich permanent interessiert wie warm oder kalt das jetzt wohl gerade war, und ich hatte mir fest vorgenommen, in 2013 ein Thermometer in die Kawasaki einzubauen. Tja, vornehmen kann man sich ja viel. Glaubt man ja gar nicht, aber ES GIBT KEINE BAUCHBAREN THERMOMETER FÜR MOTORRÄDER! Es gibt nur Thermometer aus Bimetall-Federn, die sich während der Fahrt kaputtvibrieren oder zumindest nicht ablesbar sind.

Lange habe ich suchen müssen. Es gibt zwar Digitalthermometer wie Sand am Meer, aber die sind allesamt nicht wasserdicht. Insgesamt drei Thermometer habe ich bestellt, vom Kühlschrank- über ein Badezimmer- bis zum Fensterthermometer, und nichts hat gepasst. Entweder waren sie nicht wasserdicht, oder nicht bei Tageslicht ablesbar, oder einfach Müll.
Als ich der Verweifelung nahe war, entdeckte ich schließlich das perfekt Thermometer für meine Zwecke: Im Aquariumsbedarf! Es ist klein, wasserdicht und robust.

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Leider liess es ich aufgrund seiner Kegelform nirgend im Cockpit der Kawa anbringen. Keine Standardhalterung passt, und weil es so klein ist, lässt es sich auch nicht vernünftig einfassen oder im richtigen Winkel irgendwo anschrauben. Am Ende, nach Wochen des überlegens und ausprobierens, habe ich es einfach mit Pattex Reparatur Extreme Gel auf eine Halterung von einem kleinen Kamerastativ geklebt und das mit Klettband auf dem Ausgleichsbehälter für Bremsflüssigkeit befestigt. Damit ist es vor Wind geschützt, im perfekten Winkel und abnehmbar. Das Klebegel ist noch leicht flexibel und schluckt Vibrationen.

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Einen Schönheitspreis bekommt es nicht, aber auch das spielt hier keine Rolle.

Soweit also. Die Lösungen, die entlang der Anforderungen der Praxis entstanden sind, werden sich nun bewähren. Müssen. Die Lösungen die nur aus der Theorie geboren wurden, werden dem Abgleich mit der Realität standhalten müssen.

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13 Kommentare

Verfasst von - 26. Mai 2013 in Ganz Kurz, Motorrad, Reisen

 

13 Antworten zu “Das Motorrad: Renaissance 2.0

  1. kalesco

    26. Mai 2013 at 08:35

    O.o
    Hast du auch eine Aufstellung die zeigt wieviel dein customized nerd mobile gekostet hat?

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  2. ruediger

    26. Mai 2013 at 10:08

    @Kalesco
    an seiner Stelle würde ich das gar nicht wissen wollen, sondern mir ausschliesslich am Resultat erfreuen // mal sehen ob er antwortet… 😉

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  3. Silencer

    26. Mai 2013 at 13:22

    So wie die Maschine da steht, also Motorrad, Koffer und alles andere, hat sie mich ungefähr 4.000 Euro gekostet, wobei der Nerdkram und Sitzbankluxus nur mit rund 1.000 Euro zu Buche schlagen. Also etwa das, was andere Leute in Felgen für ihr Auto investieren. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich alles entweder gebraucht oder als Ausstellungsstück gekauft habe. Den Neuwert der Maschine habe ich noch nie ausgerechnet.

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  4. zimtapfel

    26. Mai 2013 at 13:27

    Sowohl Batman mit seinem Batmobil als auch der Papst mit seinem Papamobil erblassen vor Neid und wollen jetzt auch so ein Nerdmobil haben.

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  5. Rufus

    26. Mai 2013 at 15:05

    und Windows 8? 😀

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  6. Silencer

    26. Mai 2013 at 17:55

    🙂

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  7. damnzzr

    26. Mai 2013 at 18:44

    Coole Detaillösungen, gefällt mir!
    Bei der Kamera an der Scheibe wär ich ein wenig vorsichtig. Meine Scheibe ist sogar nur von alltäglichen Vibrationen an 4 Halterungen eingerissen. Kommt da jetzt noch Gewicht dazu wirds ein Fall für Carglass 😉

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  8. Silencer

    26. Mai 2013 at 18:55

    Damn: Da hast Du absolut recht. Ist deshalb auch nicht meine normale Scheibe sondern eine alte, die ich nur dafür verwende. Ich hoffe, die hält für die Dauer der Reise, danach wird sie eh wieder zurückgetauscht.

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  9. psychoqueen

    26. Mai 2013 at 19:12

    Human Meier, oder my lovely Mister singing Club oder wie ich immer zu sagen pflege: Alter Verwalter. Hu das verlangt nach einer Tasse heißen Schoki!!! Ich bin gebügelt!

    So nun habe ich mich wieder eingerenkt und will mal bisse Feedback abgeben.
    Wenn ich das alles so lese, deine Reise von letztem Jahr, Deine Vorbereitungen und Aufwendungen für dieses Jahr und wenn ich so lese wie lange du des ein oder annere mol so fast der Verzweiflung nahe warst, möchte ich fast meinen, du hast dich für einen AlaskaTripp vorbereitet, der über Jahre dauern wird.
    Mensch Silencer ich bin auf dich so was von gespannt. Aber ich bin auch froh den Herrn Drews an meiner Seite zu wissen, denn wir werden auch ab dem 3. Juni ca. 2 Wochen mit den Motorrädern unterwegs sein.
    Das einzigdste was bis dato steht, sind die zwei Übernachtungen bei meiner Freundin im Schwarzwald. Danach geht es Rheinabwärts, aber wie und wo wird sich finden. Das ist das schöne an spontanen Personen wie dem Herrn Drews und mir. 😀
    Aber so bist du nun mal, ich schätze dich sehr dafür. Und wie du als menschliches Wesen dann greifbar bist, werde ich ja dann bald erfahren. Also wenn hier nichts mehr von mir zu lesen sein wird, wünsche ich dir einen angenehmen Tripp und freue mich dann auf deine Berichte hier im Blog.

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  10. ssuchi

    27. Mai 2013 at 20:30

    Sehr schönes Expeditionsfahrzeug, du hast eindeutig zuviel „Long way down“ gesehen…
    Nur der Name ist natürlich falsch 😉

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  11. Katja

    27. Mai 2013 at 20:56

    Ich las und staunte!

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  12. Silencer

    28. Mai 2013 at 09:23

    Queen: Alaska stimmt doch fast, da wo ich hinfahre schneit es gerade wieder :-/

    ssuchi: Meiner Auffassung nach gibt es „zuviel Long way down“ nicht 🙂

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  13. Fahrschule Pegasus

    4. Juni 2013 at 19:32

    Ein schönes Motorrad, jetzt fehlt nur das passende Wetter, um ausgiebige Touren zu unternehmen. Schließlich muss man sein Motorrad zeigen, wenn man es so aufwendig hergestellt hat.

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