Barrillaaffäre: Nudelfamilie

Barrillaaffäre: Nudelfamilie

Nun ist der Barilla-Konzern mit seinen schlechten Soßen, der massenproduzierten Pasta und dem nur halbgenießbaren Ölen nicht wirklich ein knuddeliges Familienunternehmen. Richtig widerlich sind allerdings die Clanmitglieder des 1877 gegründeten Unternehmens, das heute 50 Prozent der Pasta in Deutschland liefert. Die neueste Entgleisung von Geschäftsführer Guido Barilla ist nur eine in einer langen Reihe, aber diejenige, die am meisten Echo erfahren hat. „Wir werden keine Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie unterstützen.” Gut, zwingt ihn ja niemand zu. Der Satz past nicht ganz in unsere Zeit, könnte ich mich jetzt aber nicht wirklich drüber aufregen. Es war aber wohl die Art WIE er es gesagt hat, und den Nachsatz den er noch lieferte, der wirklich die Gemüter in Erregung versetzt: “Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta eines anderen Herstellers essen.”

Die Reaktionen der anderen Hersteller ließen nicht lange auf sich warten. Die schönste ist die von Bertolli:

Hier sind die anderen: http://www.spetteguless.it/2013/09/boicottabarilla-ecco-le-risposte-della-pasta-buitoni-althea-e-garofalo/

6 Gedanken zu „Barrillaaffäre: Nudelfamilie

  1. Die Bertolli mag ich auch am liebsten, weil sie so unheimlich simpel ist und man sie auf den ersten Blick direkt versteht, nur durch ein paar abgebildete Nudeln. Toll. Und wie schön, dass die ganzen Werbekreativen in dem Fall auch so schnell mit so guten Ideen am Start waren. 🙂

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