Virale Schockvideos

Virale Schockvideos

Ich bin ein wenig hin- und hergerissen über die teils krassen Viralvideos der letzten Wochen. Dabei wird auf ein extrem aufwendiges “versteckte Kamera”-Setting gesetzt und darauf, die ahnunglosen Opfer möglichst arg zu schocken. So lockt bspw. ein Monitorhersteller ahnungslose Menschen in ein Vorstellungsgespräch und zeigt dann, wie vor dem Fenster des Gebäudes eine Rakete einschlägt. Ein anderer “Scherz”: Ein Fahrstuhl bliebt stecken, das Licht geht aus. Für viele an sich schon eine traumatische Situation, aber es wird noch schlimmer: Im Dunkel kriecht ein blasses Kind aus einer Seitenwand, stellt sich in eine Ecke des Fahrstuhls und starrt die Mitfahrer an. Dann flackert das Licht auf, geht wieder aus und das Kind versteckt sich wieder. Natürlich denken jetzt alle, sie hätten einen Geist gesehen.

Natürlich mag ich versteckte Kamera – in jedem von uns steckt ein Voyeur- aber mir persönlich ist gerade der Fahrstuhl-Prank eine Spur zu heftig. Die Leute sind bestimmt traumatisiert bis ans Lebensende, für einen billigen Gag.

Das Viralvideo zum Remake von Carrie ist hart an der Grenze, verdient aber wegen seines irren Aufwands Beachtung: In einem Kaffee wird eine junge Frau wütend und nagelt mit Geisteskräften erst einen Typen an die Wand, und dann…

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=VlOxlSOr3_M#t=127]

5 Gedanken zu „Virale Schockvideos

  1. Oh wow, was ein krasses Video! Aber ich weiß nicht was ich davon halten soll. Im ersten Moment ist es eher ein Lachen über die Reaktionen der anderen, kurz darauf folgt aber der Gedanke: wie mies ist das denn, die Leute so zu erschrecken. Übel… Der virale Effekt ist aber gigantisch! In Kombination ist das marketingtechnisch unschlagbar, aus der Sicht auf alle Fälle alle Daumen hoch!

  2. Das mit dem Fahrstuhl kenne ich gar nicht, bei dem mit den Monitoren bin ich wirklich wütend geworden, weil ich selber sehr schreckhaft bin und da manchmal auch ewig drin festhänge. Das ist so unsäglich für so einen billigen Werbeeffekt in kauf zu nehmen, dass Unbeteiligte echte Schäden durch Traumata davon tragen. Mir fehlen da wirklich die Worte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

 


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.