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Reisetagebuch Rom 2013 (2): Nackt erzählte Geschichte

31 Okt

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Herr Silencer war im Tollsten Oktober aller Zeiten mit dem Zug und zu Fuß in Italien unterwegs. Unterwegs traf er ein gewisses Wiesel und entdeckte, dass Barock nicht nur furchtbar sein muss.

Samstag, 19. Oktober 2013

Ich schrecke im Dunkeln hoch. Die Leuchtzeiger meiner Armbanduhr zeigen bereits kurz vor neun. Tatsächlich, fast 11 Stunden habe ich fest geschlafen. Das war wohl nötig. Schnell springe ich in die Klamotten, tape meine Knie und begebe mich dann in das Getümmel der Cola di Rienzo, die um diese Zeit schon wieder voller fliegender Händler, stöbernden Einheimischen und erstaunlich wenigen Touristen ist.

Zwei Querstrassen weiter, in der Via Tacitus, nehme ich ein italienisches Frühstück bei Brown´s & Co. ein. Mein B&B kooperiert mit denen, ansonsten würde ihnen eines der Bs abhanden kommen. Das Ada Rooms hat nämlich keine Küche, und daher gibt es Frühstück halt außerhäusig und auf Gutschein.

Danach mache ich mich zu einer kleinen Erkundungstour auf. Zuerst über den Petersplatz, dann das Tiberufer hinab. Ich besuche einen Wochenmarkt auf der Piazza dei Fiori, fotografiere ein paar AC-Landmarks und habe auch ansonsten keine Eile. Die Jacke hätte ich mir sparen können. Mit 27 Grad ist es gegen Mittag so warm, dass alle nur im T-Shirt rumlaufen.

Hier ein paar Impressionen der Wanderung durch die Stadt:

Strassenkünstler malt mit Spraydosen Gemälde.

Strassenkünstler malt mit Spraydosen Gemälde.

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Um 15 Uhr habe ich einen Termin in der Galeria Borghese. Das ist eine der bedeutendsten Kunstgalerien der Welt und befindet sich in der Villa Borghese, inmitten des Parks Borghese. Der Name gehen zurück auf Scipione Borghese, seines Zeichens um 1600 herum Cardinal Nipote und kunstbesessen. Man muss hier wirklich von Besessenheit sprechen, denn er liebte Kunst und war absolut skrupellos, wenn er etwas bestimmtes wollte. Das ging so weit, dass seine päpstliche Wachen Leute überfielen, deren Kunstwerke er haben wollte. Oder er drohte Künstler zu verhaften, die ihre Werke an andere verkaufen wollten.

Der Besessenheit von Borghese verdanken Rom und Paris die wertvollsten Kunstsammlungen der Welt. Paris deswegen, weil sich ein gewisser Napoleon ungefähr ein Drittel der Kunstwerke unter den Nagel gerissen hat. Die wertvollsten Renaissancekunstwerke des Louvre stammen fast vollständig aus der Galleria Borghese. Da Napoleon die Werke aber nicht einfach klaute, sondern solchen Druck auf den amtierenden Herzog ausübte, dass der sie vor Angst für lau verkaufte, handelt es sich hier nicht um Beutekunst, die zurückgegeben werden müsste.

Rom verdankt den Borghese zudem den größten und beliebtesten Park der Stadt, der so groß ist wie ein ganzes Stadtviertel und römischen Familien der Entspannung dient.

Villa Borghese: Verdammt großer park mitten in Rom.

Villa Borghese: Verdammt großer Park mitten in Rom.

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In den Park kann jeder, aber in die Villa, die die Galeria beherbergt, kommt man ohne Voranmeldung gar nicht rein. Als ich da war, waren gruppenweise Amerikaner „mighty annoyed“, als sie die Schilder „Ohne Reservierung kein Eintritt“ und „Museum ausgebucht bis nächsten Mittwoch“ sahen. Die strenge Einlasspolitik tut dem Museum gut. Anders als z.B. in den Uffizien, die so verstopft sind das man nichts sieht, hat man hier Zeit und Raum zum Wandeln und Staunen.

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Man findet vermutlich keine feinere Sammlung Renaissancekunst auf der Welt. In wenigen Räumen auf zwei Etagen gibt es das Beste zu sehen, was von der Antike bis ins Jahr 1650 geschaffen wurde. Mich persönlich hat schon die Büste von Borghese umgehauen. Aus Marmor gearbeitet, ist sie so detailliert, dass man haarfeine Fältchen und Bartstoppeln sieht.

Scipione Borghese, Büste von Bernini. Übrigens die zweite. Die erste hat kurz vor Fertigstellung einen Riss im Marmor bekommen, direkt auf der Stirn. Damit sah der Kardinal aus wie Frankenstein. In der Galeria Borghese sind beide Büsten zu sehen. Quelle: Wikipedia, Tyra

Der Künstler ist Gian Lorenzo Bernini, und der hat noch ganz andere Dinge rausgehauen.
Sein „Ratto di Proserpina“ zeigt einen Gott, der eine Frau umklammert. Dabei sinken seine Finger anatomisch korrekt in ihren nackten Körper ein.

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Sein „David“ lädt gerade eine Schleuder, mit der er kurz danach Goliath erschießen wird. Seine Augen sind konzentiert, der Mund verkniffen und der ganz Körper angespannt. Welch ein Kontrast zu den ausdruckslosen Marmorstatuen, die es bis dahin gab!

In der Bewegung eingefangen, mit hochkonzentriertem Gesichtsausduck: David. Angeblich ein Selbstportrait Berninis.

In der Bewegung eingefangen, mit hochkonzentriertem Gesichtsausduck: David. Angeblich ein Selbstportrait Berninis. Welch Unterschied zu den emotionslos schauenden, klassischen Statuen.

Berninis Meisterstück ist aber „Apollo e Dafne“. Wenn man die Statue sieht wie vom Künstler intendiert, dann blickt man von hinten auf den nackten Apollo, der mitten im Lauf erstarrt ist. Geht der Betrachter weiter, dann sieht er, dass Apoll hinter einer jungen Frau herläuft, und deren Leib er mit seinen Händen umschlingt. Bei der Frau handelt es sich um die Muse Dafne, in die Apollo unsterblich verliebt ist.

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In der Sage um Dafne verfolgt Apollo Dafne, weil er, nach einer Kabbelei mit Liebesgott Eros, einen von dessen goldenen Liebespfeilen abbekommen hat. Leider wurde Dafne von einem bleiernen Pfeil getroffenen, der genau das Gegenteil bewirkt und der sie vor Apollo flüchten lässt. Als sie sich den Nachstellungen Apolls nicht mehr wehren kann, bittet sie ihren Vater Peneios um Rettung, in dem er sie in etwas verwandeln soll, dass Appollon nicht begehrt. Als ihr Schicksal unabwendbar scheint, wird ihr Gebet erhört und sie wird in einen Lorbeerbaum verwandelt. Fortan trug Apoll, zu Dafnes Gedenken, einen Lorbeerkranz. Und DAS hat Bernini eingefangen! Geht der Betrachter nämlich weiter um die Statue herum, dann verwandelt sich Dafnes Körper zu einem Baum. Die Seiten der Beine sind aus Borke, die Finger werden zu Ästen, die Haare zu Blattwerk. Hat man die Statue zu drei Vierteln umrundet, dann hält Apoll einen Baum umklammert. Un-fass-bar!

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Die Statue ist so fein gearbeitet, dass man die Emotionen Apollos sogar in verschiedenen Stufen lesen kann. Zunächst fällt in seinem Gesicht ein spaßiges Begehren auf – bei genauerem Hinsehen trägt er aber auch einen traurigen Zug. Und das Blattwerk auf der Rückseite von Dafnes Händen ist so fein, dass die die Marmorblätter beim darüberstreichen Töne wie Kristall von sich geben, sagen die Restauratoren. Dabei handelt es sich um Marmor! Stein! Aus einem Block gemeißelt! Und dann so filigran gearbeitet, dass der Stein Töne produziert.

Faszinierend ist auch Berninis halbfertige Statue „Die Wahrheit“, die eine Sonne in der Hand hält. Es war geplant, dass eine zweite Statue, die des Gottes Chronos, der weiblichen Wahrheit die Klamotten vom Leib reisst. Die Zeit enthüllt die Wahrheit – wie großartig ist das bitte?!

Die Zeit (nicht im Bild) enthüllt die Wahrheit, die das Licht trägt.

Die Zeit (nicht im Bild) enthüllt die Wahrheit, die das Licht trägt. An ihrem Gesicht kann man ablesen, wie erleichtert die Wahrheit ist, endlich ans Licht zu kommen.

Gian Lorenzo Bernini war DAS absolute Genie im 17. Jahrhundert und durfte sich deshalb in Rom austoben wir kein zweiter. Die Engel auf der Engelsbrücke? Bernini. Der Trevibrunnen? Bernini. Das Altardach im Petersdom? Bernini. Die Werke von Bernini sind das erste, was mir aus der Zeit des Barock wirklich gefällt.

Dazu kommen noch die anderen, großartigen Statuen und Gemälde. Manche sind 2.000 Jahre alt und beeindrucken durch ihre Lebendigkeit. Andere, wie die Werke von Caravaggio, durch ihren Fotorealismus. Und in keiner anderen Galerie kann man so deutlich sehen, dass Caravaggio in nahezu JEDEM seiner Werke sich selbst gemalt hat, oft sogar mehrmals. Bis hin zu David und Goliath, in dem David den abgetrennten Kopf des Goliaths hochhält, der Antlitz des Künstlers trägt – eine Entschuldigung an die Richter von Rom, die den jähzornigen Caravaggio wegen Modes verurteilt hatten, worauf der aus der Stadt geflohen war.

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Das Highlight der Ausstellung ist aber „Paolina Borghese come Venere vincitrice“ von Antonio Canova. Betritt man den Raum, fällt als erstes die Statue selbst auf. Hingeschmiegt auf einem Ottomanen liegt eine junge, hübsche und nahezu gänzlich nackte Frau und spielt mit einem Apfel.

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Schon das Material, alabasterweißer Marmor, und die handwerkliche Ausführung sind beeindruckend. Von der sanften Rückenlinie der Frau bis zu den Falten und Nähten des Sofas wirkt alles dreidimensional, plastisch und realistsch. Die Statue ist aus jedem Winkel schön anzusehen, Bilder werden dem nicht gerecht. Das besondere ist aber die Geschichte, die die Statue erzählt und die Geschichte, die DURCH sie erzählt wird. Zum einen ist an der Decke des Raumes ein Gemälde zu sehen, das zeigt, wie die Göttinnen Venus, Minerva und Juno um einen goldenen Apfel wetteifern. Göttervater Jupiter spricht den schließlich der liebreizesten, Venus, zu. Und ebendiesen Apfel hält die Statue in Händen – Paolina Borghese ist Siegerin im Kampf um den 1. Platz gegen Juno, Minerva und Venus!

Das wird dann nochmal besonders, wenn man auf die übergeordnete Ebene geht. Die Statue zeigt keine Geringere als Paolina Borghese. Die Frau gab es wirklich, und diese Statue von ihr löste einen weltweiten Skandal aus. Das lag daran, dass sie eigentlich Pauline und mit Geburtsnamen Bonaparte hiess. Ihr Bruder ist ein wenig bekannter als sie, den kann man kennen. Immerhin hatte er zu dem Zeitpunkt, als die Statue gefertigt wurde, nahezu die ganze alte Welt erobert. Aber Paolina Bonaparte hatte ihren eigenen Kopf und dazu einen sehr coolen Humor. Auf die entsetzte Frage Napoleons, wie SIE, die Schwester des Gottkaisers Napoleon, sich um Himmels Willens nur habe nackt porträtieren lassen können, antwortete sie „Wieso? Mir war mitnichten zu kalt, es gab einen Kamin im Atelier“.

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Nach so viel Kunst ist mir fast schwindelig. Ich laufe den Hügel vor der Villa Borghese hinab in Richtung Stadt und dabei die spanische Treppe hinunter. Ich bin froh, als ich deren Touristenmassen in den kleinen Gassen der Altstadt hinter mit lasse.

Traum aller Romtouristen: Sich einmal auf der Spanischen Treppe den Arsch plattsitzen.

Traum aller Romtouristen: Sich einmal auf der Spanischen Treppe den Arsch plattsitzen.

Zwischen Engelsburg und Vatikan gibt es einen Fluchtgang, den Passetto Borgia, und unter dem esse ich in einem kleinen Lokal zu Abend. Hier sind die Preise gemäßigt, die Pizza kostet weniger als 10 Euro und ein Bier nur noch 4. Rom ist ein sehr teures Pflaster.

Hier kann man leidlich gut, vor allem aber günstig essen: Trattoria in der Via di Porta Castello.

Hier kann man leidlich gut, aber vor allem aber günstig essen: Trattoria in der Via di Porta Castello.

Fantastiches Fruchteis git es in der L´Arena del Gelato in der Via di Porta Castello.

Fantastisches Fruchteis git es in der L´Arena del Gelato in der Via di Porta Castello.

Danach leiste ich mich noch ein Fruchteis, dass tatsächlich Mandarinenschalen und ganze Erdbeeren enthält, und schlendere am Spalier der afrikanischen Händler mit ihren falschen Guccitaschen und den nervigen Spielzeugen vorbei, hinüber zu den Kleinkünstlern vor der Engelsburg, um dann in das Appartment zurückzukehren. Dort schreibe ich noch ein wenig Tagebuch, dann falle ich unter die Dusche und ins Bett – immerhin bin ich schon wieder fast 30 Kilometer durch die Stadt gelaufen.

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12 Kommentare

Verfasst von - 31. Oktober 2013 in Ganz Kurz, Reisen, Wiesel

 

12 Antworten zu “Reisetagebuch Rom 2013 (2): Nackt erzählte Geschichte

  1. zimtapfel

    31. Oktober 2013 at 07:44

    Wie boshaft, solche Beiträge mitten in der Nacht zu veröffentlichen. Dann muss ich die in der Zeit lesen, in der ich mich eigentlich fertig machen sollte. Tse.

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  2. Silencer

    31. Oktober 2013 at 10:32

    Eeentschuuldigung
    (Wenn ich eines auf Twitter von Turbozopf und Zarenfrau gelernt habe, dann, dass jemand der „Entschuldigung“ tweetet, es garantiert nicht meint) 😀

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  3. psychoqueen

    31. Oktober 2013 at 12:31

    Mein lieber Herr Silencer, warum macht er sich denn nicht Selbständig mit so was???????? O.o
    Sie sind unsäglicherweise ein Künstler der Worte. Das was Bernini, Canova und Caravaggio für die Bildhauende Kunst war und es noch immer maßgeblich sind, wie sie ja nun unschwer selbst erkennen durften, sind Sie es für die Wortbildende Kunst.
    Sie beschreiben diese Werke mit einer so großartigen Feinfühligkeit und Feinsichtigkeit, das ich erstaunt über so viel Gefühl, förmlich in der Figur eingehe und nicht umhin kann, mich mit reißen zu lassen mich gerade zu gefangen nehmen lassen will von dieser Darstellung (klingt schon fast zu Profan – Darstellung)
    Sie sind ein begnadetes Genie. Mache er was daraus und stelle er es nicht nur einer begrenzten Menge zur Verfügung. Weite er seinen Blick ins unermessliche. Das Universum macht keine Fehler, also traue er sich… und es wäre nicht verschwendet.
    Ich liebe es, wenn Menschen ihre Begabung leben. So wie es diese Meister des Barock getan haben, seinen Sie der Meister der es vermag den einfachen Worten Flügel, Tiefgang und Weitsicht zu verleihen und dies zum Geschenk für die ganze Welt zu machen.

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  4. Silencer

    31. Oktober 2013 at 18:47

    Queen: Ach komm, ich werde schon ganz rot…. Bitte nicht so viel loben, und schon gar nicht einen Text, der Abends nach einem langen Tag entstanden und gar nicht geschliffen ist. Aber freut mich, dass er Dir anscheinend gefällt 🙂

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  5. psychoqueen

    1. November 2013 at 12:00

    Das ist ja das schöne an einer Begabung: auch ungeschliffen ist es ein Diamant. 😉
    Ja tut er, sehr sogar.

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  6. Zeke Midas

    1. November 2013 at 12:30

    Ich bin ja eigentlich nicht so der Fan von Kunst, aber deine Bernini-Faszination ist durch diesen Bericht gerade erfolgreich auf mich übergesprungen!

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  7. noch ein Markus

    1. November 2013 at 21:11

    in meiner Freizeit laufe ich ja auch immer 30 km am Tag durch drölfundachzig Museen.
    oder nicht.
    🙂

    nee, das ist schon faszinierend was du da so machst, und das auch noch hervorragend mitteilen kannst.

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  8. noch ein Markus

    1. November 2013 at 21:22

    die Statuen des Herrn Bernini finde ich übrigens auch echt faszinierend, gerade die wo sich die Finger in das Bein drücken finde ich beeindruckend.
    konntest du in der Ausstellung selbst fotografieren?
    das ist ja auch nicht mehr selbstverständlich überall.

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  9. Silencer

    2. November 2013 at 02:11

    Fotografieren ging leider gar nicht, Nichtskönner heimlich, dazu waren die Sicherheitsvorkehrungen viel zu streng. Die Bilder ohne Quellenangabe sind m.W. gemeinfrei. Hätte ich knipsen dürfen gäbe es bessere Bilder der Details die mich so fasziniert haben.

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  10. Katja

    8. November 2013 at 16:50

    Danke vielmals für’s Mitnehmen. Ich möchte jetzt bitte sofort nach Rom und mir diese Statuen angucken! Ich ahne es langsam, das ist schon systematisch und symptomatisch – solltest du irgendwann mal nach Hintertupfing reisen und ausreichend begeistert darüber schreiben, will ich da bestimmt auch sofort hin. 😀

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  11. Ron

    3. November 2017 at 10:15

    Danke ! Inspirierender Aritlel über die ewige Stadt !

    Wow ! Apollo und Daphne !

    „Vielfach wirken die Pfeile des Amor: einige ritzen,
    Und vom schleichenden Gift kranket auf Jahre das Herz.
    Aber mächtig befiedert, mit frisch geschliffener Schärfe
    Dringen die andern ins Mark, zünden behende das Blut.
    In der heroischen Zeit, da Götter und Göttinnen liebten,
    Folgte Begierde dem Blick, folgte Genuß der Begier…“

    Wow ! Paolina !

    „Das schönste Bild von einem Weibe!
    Ist’s möglich, ist das Weib so schön?
    Muß ich an diesem hingestreckten Leibe
    Den Inbegriff von allen Himmeln sehn?“

    Gefällt 1 Person

     
  12. Silencer

    3. November 2017 at 10:34

    @Ron: Woher stammen denn diese poetischen Zeilen?

    Gefällt mir

     

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