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Huhus Geschichte (1)

25 Dez

Was genau ist eigentlich mit Huhu los gewesen?
Wir erinnern uns: Huhu ist im Herbst in eine Internetröhre gefallen.

Dann tauchte er in der Schweiz, genauer: In Owleys Blog, wieder auf.

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Dort erschreckte er seine treuen Fans mit einem sehr merkwürdigen Verhalten- Huhu, der freundliche Blogpinguin von nebenan, benahm sich plötzlich rücksichtslos. Er stellte den Pinguinen, die bei Owley leben, eine Falle, sperrte sie ein und stahl ihre Fischstäbchen.

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Kurz darauf verschwand er wieder im Internet und ward einige Zeit nicht gesehen. Dann tauchte er wieder in Silencers Blog auf, allerdings verändert. Huhu war plötzlich schreckhaft, hatte an nichts Interesse und brach bei jeder Gelegenheit in Tränen aus. Seit ein paar Tagen ist er wieder normal.
Was ist da passiert? Hier ist Huhus Geschichte der letzten Monate, mit einem weihnachtswunderlichen Happy End.

Als Huhu aus einem unruhigen Traum erwachte, fand er sich verändert vor. Nicht äußerlich, da war er immer noch der gleiche Blogpinguin wie zuvor, zumindest soweit er das feststellen konnte. Zwar konnte er nichts sehen, denn um ihn herum war es dunkel. Aber er wusste, dass er immer noch ein Pinguin war, und er konnte seine Füße und Flossen fühlen und auch sonst war alles am rechten Platz.
Und doch stimmte etwas nicht. Er fühlte sich verändert.

Er hatte Angst.

Richtige, riesige Angst.

Nicht die flirrende, unruhige Angst, die einen an unbekannten Orten befällt, sondern eine Rückgraterschütternde, tiefsitzende Angst, die einen im Mark durchdringt und nie aufhört. Die Art von Angst, die, über Jahre kultiviert, zu unaussprechlichen Neurosen wird. Die Art von Angst, die Bestandteil des eigenen Wesens ist, einen selbst lähmt und die man vielleicht bekämpfen kann, die aber nie weggehen wird. Huhu war sich nicht sicher, ob die schon immer da gewesen war, und auch dieser Gedanke machte ihm Angst. Soweit er sich erinnern konnte war er immer Er selbst und immer in allem sicher gewesen. Egal worum es ging, er wusste immer was er tat. Und in den seltenen Fällen wo das nicht zutraf, meisterte er die Situation durch Souveränität und Ruhe.

Huhu fühlte im Geiste in seinem Bewusstsein herum wie jemand, der mit der Zunge über einen hohlen Zahn fährt. Irgendetwas fehlte. Ein Teil von ihm, ein wichtiger Teil, war verschwunden.

Weg.

Huhu geriet an den Rand einer Panik. Er fühlte sich nur noch halb, er wusste nicht wo er war oder was passiert war.

Die Angst wurde jetzt übermächtig, und Huhu rollte sich im Dunkeln zu einem kleinen Pinguinball zusammen und begann zu weinen. Er konnte nicht aufhören, so traurig und angsterfüllt war er, und so schüttelten ihn die Weinkrämpfe und die die Tränen flossen, bis er irgendwann vor Erschöpfung wieder einschlief.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 25. Dezember 2013 in Huhu

 

2 Antworten zu “Huhus Geschichte (1)

  1. Owley

    25. Dezember 2013 at 14:03

    Und Schuld bin wie immer ich. Menno. 😦

    Gefällt mir

     
  2. Silencer

    25. Dezember 2013 at 15:34

    Ich darf dir versichern: Dich trifft keinerlei Schuld! (Also, in DIESEM Fall)

    Gefällt mir

     

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