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Verzweifelt

23 Sep

Verzweifelung macht sich breit. Ich bin todmüde. Sobald das Licht an ist, fallen mir die Augen zu. Der Körper kann nicht mehr, will nicht mehr, braucht Schlaf. Aber im Hirn rasen die Gedanken. Ein Ohrwurm dudelt im Hintergrund, während Bilder, Gesprächsfetzen, Überlegungen vorbeirauschen. Das Hirn feuert aus allen Rohren, es läuft im Overdrive, lässt keine Ruhe zu.

Ich bin extra früh ins Bett gegangen, weil ich kaputt war und der morgige Tag wichtig wird. Und jetzt ist es sechs Stunden später, und ich habe immer noch kein Auge zugemacht. Seit sechs Stunden wälze ich mich hin und her und schrecke wieder hoch. Mache das Licht an, tappe durch die Wohnung. Versuche zu lesen und finde das Buch unsäglich doof. Die rasenden Gedanken plärren was von Zeitverschwendung und das Schlaf gebraucht wird. Jaja, wem sagen die das. Verzweifelung macht sich breit. Was für eine Katastrophe, ausgerechnet heute nicht schlafen zu können.

Draußen wird es schon wieder hell, als ich doch endlich eindöse. Für eine Stunde, mehr ist von der Nacht nicht übrig. Am nächsten Tag bin ich gerädert, fahrig, unkonzentriert, abwesend. Das war schon die zweite durchwachte Nacht in diesem Jahr. Ich hoffe, das häuft sich in Zukunft nicht.

 
5 Kommentare

Verfasst von - 23. September 2014 in Gnadenloses Leben

 

5 Antworten zu “Verzweifelt

  1. hirnwirr

    23. September 2014 at 10:37

    Hört sich ungut an, wobei ich es Dir gut nachfühlen kann. Leider. Andererseits soll es Dir was sagen. Dass Du vielleicht insgesamt überarbeitet bist?
    Hoffentlich bekommst Du den Tag einigermaßen rum!

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  2. Katja

    24. September 2014 at 12:19

    Ich hoffe, die letzte Nacht war besser und du hast deinen Schlaf wiedergefunden!

    (Bei mir ist leider Schlaflosigkeit bzw. schlechtes Schlafen der Normalfall. Selbst wenn ich mich mit Tabletten wegschieße, schlafe ich nur lausig ein und selten mehr als 3 Std. am Stück um dann wieder wach zu liegen…)

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  3. Silencer

    24. September 2014 at 20:22

    Hirnwirr: Daran hat´s gelegen, in letzter Zeit war´s zu viel. Aber das wird jetzt besser.

    Katja: Ohje, Du Arme! Also als Dauerzustand würde ich das nicht aushalten….

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  4. Raven

    25. September 2014 at 14:06

    Ich empfehle vor dem Zubettgehen eine Dosis Baldriantinktur. (Nicht die blöden Tabletten aus der Werbung, sonden den ganz altmodischen alkoholischen Pflanzenauszug.) Und wenn der Baldrian nicht hilft, so wenigstens der Allohol. *prost* 😉

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  5. psychoqueen

    26. September 2014 at 18:03

    Ich habe einem Kollegen vor 4 Monden ein Schlaftraining empfohlen und er hat es durchgezogen und pennt nun wie ein Baby. Da war allerdings auch die „Gesprächstherapie“ inklusive. Also die hat ihn eingeschläfert 😉

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