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Review: Assassins Creed (2007)

06 Nov

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Assassins Creed (2007)
Story: Im Jahr 2012 wird der Barkeeper und Taugenichts Desmond Miles entführt und in ein Labor in einem Konzernhochhaus gesperrt. Seine Kidnapper erzählen ihm eine unglaubliche Geschichte: Sie sind angeblich eine Nachfolgeorganisation der Tempelritter, auf der Suche nach etwas, das zur Zeit der Kreuzzüge verschütt gegangen ist, und einer von Desmonds Vorfahren war der letzte, der es in der Hand hatte. Aber es kommt noch besser: Die Templer haben angeblich eine Maschine, mit der sie die Erinnerungen anzapfen können, die in Desmonds DNA gespeichert sind.

Er wird in die Erinnerungsmaschine gesteckt und durchlebt darin das Leben seines Vorfahren Altair Ibn L´Ahad. Der war zur Zeit des Kreuzzuges ein angehöriger der Sekte der Assassinen. Bei der ist er gerade in Ungnade gefallen, weil er gegen die Regeln der Bruderschaft (den namensgebenden Creed) verstoßen hat. Es stellt sich heraus, das Assassinen und Tempelritter erbitterte Gegner sind. Während die Templer alles daran setzen, die Gesellschaft durch das Ziehen von Fäden im Hintergrund zu steuern, glauben die Assassinen an die Macht des freien Willens jedes Einzelnen. Um den Templern im heiligen Land Herr zu werden, ermorden sie gezielt einzelne Schlüsselfiguren, bevorzugt heimlich, mittels einer versteckten Klinge am Unterarm. Am Ende deckt Altair eine Verschwörung innerhalb der Verschwörer auf und findet ein Artefakt, dass plötzlich ein Hologramm der Erde projiziert – inkl. Kontinenten, die zu der Zeit noch gar nicht entdeckt sind. Kurz nachdem er diese Erinnerung durchlebt hat, erbebt das Labor, in dem Desmond gefangen ist, unter Explosionen, und er flieht mit einer Gruppe vermummter Personen.

Meine Meinung: „Assassins Creed“ erzeugte seinerzeit einen enormen Hype, dem das Spiel am Ende nicht gerecht wurde. Zu repetitiv das Gameplay, das einen die immer gleichen Aufgaben abklappern lies. Die Pluspunkte waren die hübsche Grafik, die Simulation eines unverbrauchten Settings (Damaskus! Akkon! Kreuzzüge!) und die ungewöhnliche Steuerung: Altair kann sich in einer Menschenmenge verstecken oder wie ein Parcourskünstler an Hauswänden hochklettern und von Dach zu Dach sprinten. Mutig war das Spiel allemal, und man kann es Ubisoft nicht hoch genug anrechnen, ein Game mit einer so komplizierten Hintergrundstory produziert zu haben. Der Einfall mit den Erinnerungen, die in Genen gespeichert sind und die ein Nachfahre nacherleben kann, ist grandios: Folgende Serienteile haben so die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichsten Zeitepochen hin- und her zu springen, während die Gegenwartshandlung eine kohärente Klammer bildet. Trotz toller Geschichte und hübscher Technik bleibt „Assassins Creed“ spielerisch leider nur eine hübsche Techdemo, bei der man den Spielspass vergessen hat.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 6. November 2014 in Assassins Creed, Game, review

 

2 Antworten zu “Review: Assassins Creed (2007)

  1. Katja

    19. Dezember 2014 at 13:57

    Ich muss jetzt doch mal fragen, weil es ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, bei einigen der Teile länger her ist, dass du die gespielt hast. Hast du da ein so gutes Gedächtnis, dass du das jetzt alles aus der Erinnerung aufschreiben kannst?
    Das fände ich enorm beeindruckend!

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  2. Silencer

    19. Dezember 2014 at 16:52

    Ja, so einen Fanatsiequatsch kann ich mir aus irgendeinem Grund total gut merken.

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