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Letzte Meile

27 Nov

Umzug heisst auch: Telefon und Internet muss umgemeldet werden. Läuft ja normalerweise so: Man füllt Formulare im Netz aus, bekommt dann per Post Bestätigungsschreiben, muss die unterschrieben zurückschicken, bekommt dann einen groben Termin genannt der mit Sicherheit NICHT passt (Am 24.12., irgendwann zwischen 07.00 und 14.00 Uhr), muss sich quasi einen Tag frei nehmen, und dann kommt der Techniker entweder gegen 18.00 Uhr der gar nicht.

Ich bin bei einem kleinen, lokalen Telefonanbieter. Der ist ein paar Euro teurer als die großen Konzerne, und schnelles 50 MB-Internet gibt´s auch nicht, weil weder Vectoring noch Glasfaser gemacht werden kann. Aber dafür können die anderes: Zum Beispiel den Internetanschluss per Handarbeit und über Wochen auf die maximal machbare Geschwindigkeit testen und einregeln, was dazu führt, dass ich zumindest DSL6000 habe, in einer Nachbarschaft, in der die Telekom alles über 2000 für unmöglich hält.

Und was sie auch können: Einen Termin machen und einhalten. Ein Anruf, sofort und ohne Warteschleife beim richtigen Ansprechpartner gelandet, für den Folgetag für 13.30 Uhr verabredet.

13.29 Uhr fährt der Wagen vor. Leitungen werden gemessen, am Hausanschluss was umgesteckt, nach 10 Minuten ist der Käse gegessen.

SOLCHE Leistungen sind mir die paar Euro pro Monat durchaus wert, die finanzieren nämlich fähiges Personal, das gut organisiert ist. Und DSL6000 reicht vorerst auch noch.

 
5 Kommentare

Verfasst von - 27. November 2014 in Gnadenloses Leben

 

5 Antworten zu “Letzte Meile

  1. Leandrah

    27. November 2014 at 12:24

    oh, ich bin bei der Telekom und kann nichts Negatives darüber sagen. Habe ja auch einige Zeit für die telefoniert, Rechnungs-und Beschwerdehotline, Kundencenter. Ich habe DSL 16.000 mir würde für meine Zwecke auch 6000 reichen. Im Moment bearbeiten sie mich wegen der allgemeinen Umstellung das ich auf Glasfaser umsteigen soll und somit auf Voice over IP denn damit hätte ich dann 50.000 die für meine Zwecke zuviel sind. Aber solange ich das verhindern kann meinen geliebten isdn aufzugeben werde ich es tun. Ich kann es mir nicht leisten das Internet und Telefonie ausfällt. Denn ich lebe davon, das mein Telefon funktioniert.

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  2. Silencer

    27. November 2014 at 13:11

    Bei ISDN bleiben wird sicher schwierig, as soll es ja perspektivisch gar nicht mehr geben. Und schon jetzt ist es mehr Konzept als Wirklichkeit, denn soweit ich weiß läuft ab den Verteilern auch ISDN über das Datennetz. Fallen die aus, ist auch beides weg.

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  3. Leandrah

    27. November 2014 at 13:42

    ich weiß, aber solange ich nicht muss stelle ich nicht um. Voice over IP sind unsichere Leitungen beim Telefonieren und auch die Sprachqualität ist nicht so gut. Abbrüche häufen sich und ich werde wenn auch nicht über Wlan gehen sondern meine Lan Leitung behalten

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  4. Silencer

    28. November 2014 at 11:09

    Kann ich verstehen.

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  5. kalesco

    28. November 2014 at 22:05

    Klingt ja wirklich gut, da würde ich die Mehrkosten auch zahlen. Ich bin ja gut versorgt, andere Optionen gäbe es auch nicht. Dadurch dass ich quasi die einzigste Internet-Nutzerin in meinem Graben bin, reicht mir auch die 4Mb Leitung…

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