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Es ward (6)

24 Dez

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Das Wiesel knabbert an einem Stück Geschenkpapier rum, während Huhu kleine Päckchen durch die Gegend schiebt, die verdächtig nach eingewickelten Fischstäbchen aussehen und auch so riechen. Er verschenkt halt gerne was er selbst mag, der kleine Pinguin mit dem dicken Hintern großen Herzen.

Die Geschirrspülmaschine funktioniert, die ersten Bilder hängen an der Wand und sogar ein Baum steht. Gerade noch vor Weihnachten ist die Wohnung fertig geworden. Klar, irgendwann muss das Zwergenbad umgebaut werden, aber für dieses Jahr reicht es. Der jetzige Zustand reicht zum wohlfühlen und einwohnen. Nebenbei habe ich sogar noch Weihnachten auf die Reihe bekommen, Ich muss an Freunde und Verwandte also keine Eiskratzer von der Tankstelle verschenken. Alles, bis auf eine Kleinigkeit, hat funktioniert und reibungslos geklappt.

Ich plane übrigens deswegen so viel, weil ich kein Glück habe. Also keins, auf das ich mich verlassen könnte. Merke ich immer wieder. Die eine Kleinigkeit die schief gegangen ist, ist so ein Resultat. Ich überlegte noch, ob das jetzt ein Groß- oder ein Maxibrief ist. Da ich die Tage schon dutzende Briefe verschickt hatte und ALLE nur ein Großbrief waren, pappte ich 1,45 drauf und warf ihn ein. Tja. Gut Glück ist halt nicht, denn heute hatte ich ihn wieder im Briefkasten. Nunja, wird jemand nach Weihnachten noch Post von mir bekommen. Für heute reichts, ich muckele mich jetzt ein und mache die nächsten vier Tage mal gepflegt: Nichts. Und das auf gewohnt hohem Niveau.

In diesem Sinne: Das Team von Silencers Blog wünscht ruhige Festtage, entspanntes Futtern und das, was an Weihnachten wirklich zählt: VIELE GESCHENKE!

Wie immer an dieser Stelle: Robert Downey Jr. mit Joni Mitchells „River“, dem besten Weihnachtslied der letzten 20 Jahre.

 
6 Kommentare

Verfasst von - 24. Dezember 2014 in Ganz Kurz

 

6 Antworten zu “Es ward (6)

  1. Katja

    25. Dezember 2014 at 11:38

    Frohe Weihnachten, viele Sternchenkekse für’s Wiesel, Fischstäbchen für Huhu ( ❤ ) und viele tolle Sachen für dich! Schön, dass es euch gibt. 🙂

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  2. Leandrah

    25. Dezember 2014 at 14:19

    dem kann ich mich nur anschließen …. ich mag diesen, deinen Blog und ich mag Wiesel und Huhu, wenn du das Mäuschen aufgemacht hast hast du sicher den Huhu Keks Ausstecher gefunden und das Sternchen für Wiesel. Und nicht Geschenke sind es die Weihnachten ausmachen, es sei denn, es ist das Geschenk der Zeit für und miteinander. 🙂

    Weihnachtsgeschichte

    Der letzte Tannenbaum
    Weihnachten sollte niemand allein sein.

    Wie kommt das nur – man weiß das ganze Jahr über, am 24.Dezember fängt Weihnachten an. Vom 1. Advent bis dahin laufen die Vorbreitungen für dieses Fest. Und doch, jedes Jahr trotz sorgfältiger Planung und dem festen Vorhaben ….dieses Jahr habe ich das im Griff, dieses Jahr, gibt es keine unliebsamen Versäumnisse.
    Dieses Jahr nicht.
    Punktum.
    Mona hatte dieses Jahr alles im Griff dachte sie, aber dann kam um Ostern die überraschende Trennung von Roman. Der Liebeskummer, warum tat das immer so weh.
    Die neue Herausforderung im Job, das hatte ihr geholfen mit dem Thema Roman endgültig abzuschließen.
    Dann dieser traumhafte Urlaub in Italien. Es war entspannend gewesen, nicht mehr die Sehenswürdigkeiten nach Plan abzuklappern, sondern entspannt durch die Gassen schlendern

    Aber jetzt, jetzt stand Weihnachten vor der Tür, und Weihnachten allein…das war ein Kapitel für sich.
    Alles war vorbereitet, Plätzchen, von denen sie allerdings schon an den Adventssonntagen genascht hatte, in der Keksdose. Kerzen hatte sie besorgt, die neuen Kugeln in tiefrot und matt gold warteten auf ihren Einsatz. Das Wild war bestellt. Die Weinlieferung war letzte Woche eingetroffen. Die Pakete für die Familie hatte sie heute auf den Weg gebracht. Nein, hatte sie der Mutter erklärt, ich komme nicht. Nicht böse sein. Ich werde erstmals mein Kaminfeuer bewusst genießen, ohne arbeiten zu müssen
    Aber Kind, hatte ihre Mutter gesagt…überleg es dir, Weihnachten sollte niemand allein sein und du hast doch uns…
    Aber Mona lehnte dankend ab. Ich weiß es zu schätzen aber, wann habe ich mal wirklich so ruhige Tage. Ich werde, wenn das Wetter es zulässt, lange Spaziergänge machen..
    und
    ja, auch Heiligabend in die Kirche gehen.
    Nach Hause fahren, sie hatte auch kurz daran gedacht … aber das bedeutete man musste alle Verwandten nach und nach besuchen, sonst waren diese eingeschnappt. Und dann wurde schon auf die Uhr geguckt, bei dem war sie länger, hat sie was gegen uns.
    Nein, dass bedeutete Stress. Die Geschenkpäckchen von alten Freunden, der Familie und der Verwandschaft waren eingetroffen, trotzdem man beschlossen hatte, nicht soviel Geld für Geschenke auszugeben.
    Heiligabend war es dann soweit. Mona machte sich auf den Weg, um sich den Tannenbaum zu holen, so wie früher mit ihrer Familie. Sie erinnerte sich, wie sie immer alle gemeinsam entschieden hatten welcher Baum das Glück hatte, von Ihnen geschmückt zu werden. Sie stapfte los, denn gestern Nacht hatte es geschneit und noch lag der Schnee. Spielerisch, die Vorfreude genießend auf ein weißes Weihnachtsfest, griff sie mit dem Handschuh nach der weißen Pracht, ließ diese durch die Finger rieseln.
    Jetzt nur noch um die Ecke und dann war dort das Gehege mit den Tannenbäumen …
    Moment Tannenbäumen?
    Das Gehege war fast leer, der Verkäufer schob gerade einen Baum durch das Rohr um den Baum in dieses Netz und somit tragbarer zu machen. Der Kunde zahlte, schnappte sich seinen Baum und verschwand. Mona glaubte ihren Augen nicht zu trauen ….ein einzelner Baum stand noch dort. Nicht zu groß und nicht so klein. Eigentlich genau die richtige Größe die sie sich vorgestellt hatte. Jetzt aber schnell, nicht das noch jemand kam und ihr diesen vor der Nase wegschnappte. Zeitgleich mit einem jungen Mann betrat sie das Gehege und beide, wie aus einem Mund, den Baum dort, den will ich haben.
    Wer? fragte der Christbaumverkäufer lächelnd.
    „Ich..“
    „…nein ich war zuerst da,“ kam wieder die Antwort von beiden.
    „Also,“ sagte der Verkäufer, „das ist der letzte Baum mehr habe ich nicht, und wie ich von Kollegen gehört habe sieht es überall ähnlich aus.
    Soll ich ihn teilen?“
    „Nein,“ Mona schüttelte den Kopf. „Aber ich war zuerst da und deshalb steht mir der Baum zu.“
    „Sie meinen,“ fragte der junge Mann, „sie haben diesmal nicht entscheiden müssen, welchen sie nehmen, weil nur dieser eine da ist.“
    „Genau,“ bestätigte Mona.
    „Aber,“ sagte der junge Mann, da ist dieser kleine Haken an der Geschichte, ich war vor ihnen da..“
    „Nie im Leben,“ fuhr Mona ihn aufgebracht an.
    „Doch,“ sagte er, „ ich habe den Baum gestern schon zurückstellen lassen und bezahlt.“
    „Das kann ja jeder behaupten,“ sagte Mona wütend.
    „Es ist aber so,“ schaltete sich da der Christbaumverkäufer ein, „das ist sein Baum, den Namen habe ich gestern schon dran geschrieben, sie können sich gern überzeugen.“
    Mona ging schnurstracks auf den Baum zu, Matthias Bronner stand da.
    Sie war den Tränen nah… das durfte doch nicht wahr sein…
    Alles war fertig für Weihnachten, nur das i Tüpfelchen, der Tannenbaum fehlte eben noch …im letzten Jahr waren sogar noch welche am ersten Feiertag hier gestanden und jetzt?
    „Würden Sie mir ihren verkaufen?“ fragte sie dann, sich umdrehend, den jungen Mann.
    „Warum sollte ich?“ fragte dieser zurück, „ich erwarte Besuch heute und dazu brauche ich den Baum.“
    Der Weihnachtsbaumverkäufer wollte der jungen Frau gerne helfen und klingelte über sein Handy noch verschiedene Kollegen an … aber leider es war in diesem Jahr wie verhext, kein Baum mehr zu bekommen.
    „Wollen Sie es sich nicht doch noch einmal überlegen, Sie als Mann haben doch sowieso nicht soviel für Weihnachten über?“ versuchte es Mona noch einmal.

    „Wie kommen sie denn darauf ?“fragte Matthias jetzt aufgebracht. „Für mich beinhaltet Weihnachten immer einen Tannenbaum. Meine Mutter kommt zu Weihnachten, erklärt er, und da dann ohne Baum, das geht nicht.“

    Matthias nahm seinen Baum und zog los, Mona schaute ihm, oder war es dem Baum sehnsuchtsvoll nach.
    Dann ging sie gesenkten Kopfes nach Hause.
    Matthias hatte indes den Baum in seinen Wagen gepackt und fuhr nach Hause.
    Parkte.
    Lud den Baum wieder aus und glaubte seinen Augen nicht zu trauen, da war sie schon wieder, diese Frau, die ihm seinen Weihnachtsbaum abkaufen wollte.
    Sie wohnte sogar im gleichen Haus, na so ein Zufall aber auch.
    Er trug den Baum jetzt wie eine Trophäe das Treppenhaus hoch, schloss seine Wohnung auf und bugsierte den Baum hinein. Drehte sich noch einmal um, die Frau schloss gerade die gegenüberliegende Wohnung auf …
    Interessant, das war also die neue Nachbarin, Eigentümerin der Wohnung von der ihm die Hausmeisterin schon erzählt hatte, die so viele Extrawünsche gehabt habe beim Einzug. Und diese Veränderungen die sie hatte einbauen lassen, hatten eine ganze Weile gedauert. Der Lärm, den diese Veränderungen mit sich brachte, hatte alle im Haus genervt, drei Monate waren eine lange Zeit.
    Wann war sie eingezogen? Er hatte es gar nicht mitbekommen… nun gut, letztens war er noch mal in Frankreich gewesen, ein paar Tage ausspannen.

    Aber jetzt, jetzt würde er sich um seinen Baum kümmern. Alles lag schon bereit… der Christbaumständer …
    Da klingelt sein Telefon … den Baum kurz an das Sofa gelehnt, ans Telefon gehastet.
    „Mama wo steckst du, wo kann ich dich abholen?“
    „Matthias ich kann nicht kommen. Weißt du, ich habe mich mit meiner Schwester wieder versöhnt und das nach 20 Jahren…..und jetzt hat sie mich eingeladen, wir wollen einfach nur ein paar Tage zusammen sitzen, reden…“
    „Hoffentlich hast du dich jetzt nicht in zu große Umstände verstrickt…?“
    „Nein, alles im Normbereich, beruhigte sie dieser.
    Mach dir keine Gedanken …“
    „Aber Junge, niemand sollte Weihnachten alleine sein. Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest der Gemeinsamkeit.“
    „Kannst du dich nicht mit..?
    „Nein,“ sagte Matthias hart…„das ist vorbei… und ich will auch nicht mehr darüber reden, so wie mich hintergangen hat.
    Und Mama, ich bin schon groß, ich kann Weihnachten auch mal allein sein mit einem guten Buch, wo ich sonst so selten zu komme.“
    „Na, wenn du meinst, tut mir leid, dass es so kurzfristig ist. ..ich wusste nicht so recht wie ich es dir sagen sollte.“
    „Schon gut. Ich wünsche Dir und Tante Bernadette dann jedenfalls ein friedliches Weihnachtsfest. Deine Päckchen bringe ich dir noch im alten Jahr vorbei.“
    Er legte auf …nachdenklich.
    Kochte sich dann eine heiße Schokolade, betrachtete den Baum …Und hatte seine Entscheidung getroffen. Trank den Becher der heißen Schokolade aus, begab sich mitsamt des Baumes auf den Flur und vor die Wohnungstür der neuen Nachbarin.
    Klingelte.
    Hörte ihre Schritte auf dem Parkett…
    Sie öffnete die Tür und….
    „Sie?“ fragend und dann, „haben sie es sich etwa anders überlegt?“
    „Meine Mutter ist verhindert,“ sagte er, und somit ist der Baum für mich allein nicht so wichtig, dass ich ihn nicht, ihnen für ihre Weihnachtsfeier geben kann.“
    „Keine Weihnachtsfeier,“ antwortete sie leicht verlegen, es ist nur das erste Weihnachtsfest in dieser neuen Wohnung, ich wollte es ganz perfekt haben.
    Meine Eltern hatten mich auch eingeladen, aber ich wollte allein sein…nach meiner Trennung.“
    „Niemand sollte Weihnachten allein sein,“ sagte er, „hat meine Mutter gesagt.“ „Meine auch,“ lächelte Mona.
    „Vielleicht ist dieser Tannenbaum ja eine Fügung, ein eigenes Weihnachtsmärchen für uns,“ sagte er leise. „Wollen wir nicht einfach zusammen feiern?“
    „Mmmh,“ Mona überlegte, „ja, das sollten wir vielleicht machen.“ „Heute bei mir und morgen bei Ihnen?“
    „Ja,“ sagte jetzt auch Matthias, „das ist eine gute Idee.“
    Sie öffnete jetzt die Tür weit, damit er so mit seinen Baum eintreten konnte.
    Aus der Küche duftete es schon verführerisch. Das Feuer im Kamin knisterte und verbreitete eine heimelige Atmosphäre. Der Platz für den Baum wirkte noch seltsam leer, auch hier war schon alles bereit, um diesen Baum sein festliches Kleid über zu werfen.
    Er begab sich mit dem Baum dorthin und mit ihrer Hilfe befestigte er ihn in dem passenden Ständer. Jetzt stand er da, grün und ungeschmückt und sie, Mona, öffnete ihre Schachteln und mit einem Blick zu ihm, begannen beide den Baum zu schmücken. „Nun noch die Kerzen,“ sagte sie, als der gesamte Baumschmuck verbraucht war. Tiefrote glänzende und matte Kugeln, sowie goldene in matt und glänzend, schmückten den Baum, den einen oder anderen kleinen Vogel und das eine oder andere goldene Glöckchen, vervollständigten das Gesamtbild. Zu guter Letzt die Bienenwachskerzen mit den Knipsern auf die etwas kräftigern Äste gesetzt.

    Sie traten beide einen Schritt zurück, „ist er nicht schön unser Baum? „Ja,“ bestätigte er verhalten, „das ist er.“ Und schaute sie an… „aber, sagte er dann leise, strich eine kleine vorwitzige Locke aus ihrem Gesicht, „das Leuchten in deinem Gesicht schlägt alles.“ Seine Hand hob ihr Kinn an und seine Lippen berührten leicht die ihren.
    Kurz schloss sie die Augen, um sie dann sofort wieder zu öffnen und ihrerseits eine Hand in seinen Nacken legen, um den Kuss zu vertiefen.
    Verlegen lösten sie sich wieder von einander.
    Um dieser Verlegenheit Herr zu werden, begann sie die leeren Schachteln weg zu räumen und forderte ihn auf, mit in die Küche zu kommen.
    Im Backofen schmurgelte eine Ente, die Klöße dazu waren schon vorgeformt und der Rotkohl, sowie der Brokkoli warten.
    „Ich möchte das,“ … begann sie …
    „Ich heiße Matthias,“ sagte er.
    „Oh je, das ist mir jetzt aber peinlich,“ lächelte sie, ich habe ganz vergessen mich vor zustellen, ich heiße Mona.“
    „Matthias bitte zieh dich um, ich möchte Weihnachten mal so richtig festlich begehen.“
    „Kein Problem,“ lachte er, „bin schon weg und melde mich dann wieder.“
    „Schön,“ sagte sie …„ich freu mich.“
    Sie begann den Tisch zu decken, jetzt für zwei.
    Das war ein gutes, ein schönes Gefühl. Das fühlte sich richtig an. Weihnachten – sie stand am Fenster, schaute in den dunklen Abendhimmel, hatte sie da eben eine Sternschnuppe gesehen?
    Sollte das vielleicht ein Zeichen sein? Sie lächelte und fühlte sich mit einem Mal so beschwingt.
    Wieder in der Küche, die letzten Vorbereitungen treffend. Da klingelte es erneut,
    sie begab sich also zu der Tür, öffnete diese. Matthias stand erneut davor, diesmal in einem dunkeln Anzug, mit einen weißem Hemd, eine Kiste Bio Rotwein dabei diese erst einmal abstellte und warte sagte, nochmals in seine Wohnung eilte und mit ein paar Päckchen wieder zum Vorschein kam.
    „Oh,“ sie wirkte jetzt schuldbewusst und: „ ich habe gar nichts für dich.“
    „Bist du dir da sicher?“ fragte er, tief in ihre Augen blickend.
    „Ich, ich,“…stammelte sie.
    „Du gehst dich jetzt schick machen, ich übernehme die Küche, damit entledigte er sich seines Jacketts und band die weiße Schürze um.“
    Sie verschwand. Er öffnete den Rotwein, füllte ihn in den Dekanter um, räumte die Päckchen unter den Baum. Begab sich dann in die Küche.
    Als sie kurze Zeit später wieder auftauchte, in einem bordeauxfarbenen Kleid schulterfrei, knöchellang, mit seidenen Strümpfen und diesen goldenen High Heels, blieb ihm schier die Luft weg. Ihr naturgelocktes brünettes Haar fiel locker über die Schultern. „Du,“ flüsterte er, „du siehst aus wie meine Weihnachtsfee.“
    Sie holte den Champagner aus dem Kühlschrank, überließ ihn das öffnen der Flasche und holte stattdessen die Gläser. Er schenkte ein.. sie traten gemeinsam in das Weihnachtszimmer wo der Baum stand, der Baum jetzt genau, wie sie in seinem schönsten Festtagskleid, sie lächelten sich an, hoben die Gläser und tranken einen kleinen Schluck.
    Fassten sich dann an den Händen, gingen auf den Baum zu, jeder nahm ein langes Streichholz, ließ es sich entzünden und steckten jetzt Kerze für Kerze an. Ein Blick jetzt auf diesen Baum im Kerzenschein, den funkelnden Widerschein in den Kugeln wahrnehmend und sie wussten, jetzt begann Weihnachten… das Fest der Liebe.
    Gemeinsam trugen sie das köstliche Essen auf. Jeder Bissen ein Genuss, jeder Schluck des Rotweins, ein Gaumenkitzeln auf der Zunge.
    Der Rotwein, das gleichfarbene Kleid das sie trug .. die Kugeln am Baum ..
    draußen der Sternhimmel in dieser klaren Nacht… so wie die goldenen Kugeln den Schein wider warfen… Zauber der Weihnachtsnacht… Zauber der Liebe die dieses Fest versprach.
    Die Blicke, die sich immer wieder miteinander verketteten.
    Nach dem Essen abräumen, gemeinsam. Sich mit dem Rotwein in die schönen gemütlichen Sessel setzen …
    Halt, nein, Mona steht auf und lässt schöne Stimmen deutsche Weihnachtslieder singen …
    Dann greift sie nach einem Päckchen und sagt: „für dich.. “
    Er überrascht: „Danke,“ jetzt seinerseits nach einem Päckchen greifend und es ihr überreichend. Sie sagt auch einfach nur: „danke,“ legt dabei das Päckchen wie er zur Seite…
    Er zieht sie an sich und dann kommt es wie es kommen muss, der Weihnachtskuss unter dem Tannenbaum im festlichem Kleid.
    Langsam entkleiden sie sich gegenseitig, ohne ein Wort, nur unter den Klängen der Weihnachts CD. Das sich jetzt langsame entdecken beginnt…die Zunge die am Hals oder im Nacken entlang streift. Die Hände die den Brustkorb sanft erobern, mit spielen…ihre Knospen zum Erblühen bringen … er der an ihr hinunter gleitet die Nase voll ihres berauschenden Körperduftes mitnehmend.
    Die Finger die virtuos auf der Harfe der Schamlippen spielen, die feuchtfröhlichen Töne heraus lockend. Wieder setzt er an, dann hebt er sie hoch, setzt sie sich in dem Sessel zurecht und kniet anbetungswürdig davor… Vor ihrer feuchten Muschi, lässt er seine Zunge spielen, auf dieser Mundorgel der Lust. und sie stöhnt, greift in sein Haar.. will mehr…
    „Na nun Mona … unartig…?“
    „Dann muss ich meine Rute sprechen lassen, bei diesen Worten erhob er sich und führte seine Rute in dem Augenblick ein, wo die Stimmen grade anstimmten „ihr Kinderlein kommet… sie lächelten beide … nun das ist wohl ein besonderes Omen. Sie an seinem Hals hängend ..stieß er in sie hinein.
    Küsse, unzählige Küsse folgten, als er mit ihr seine Melodie fand, die Weihnachtsmelodie der Lust, die sie hoch, höher und noch höher trieb um dann in einem satten Schwall beiderseits zu enden.
    Wieder Küsse, wieder streicheln, wieder von den höchsten langsam herunterkommen . zärtliche Worte, ein Versprechen..
    Dann verzogen sie sich beide ins Bad. Duschten, zogen sich wieder an, jetzt war es Zeit die Päckchen auszupacken, den Baum, die Musik und das Kaminfeuer zu genießen. Wenn heute Nacht, als vor über 2000 Jahren, der Heiland Jesus Christus geboren wurde, dann könnte vielleicht das „Ihr Kinderlein kommet“ auch für sie beide eine eigene Geschichte geschrieben werden.
    Vielleicht noch zu früh, denn die Liebe begann heute mit dem Tannenbaumkauf, vielleicht aber auch zur rechten Zeit, nicht vergessen: „Weihnachten ist das Fest der Liebe“ © alle Rechte vorbehalten 24.12.2013 Leandrah Sommer

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  3. Die Wunderbare Welt des Wissens

    25. Dezember 2014 at 18:06

    ❤ Das Bild ❤ Ich schmelze dahin.

    Das wunderbare Wiesel guckt gerade ganz neidisch auf die Mützen. Allerliebst!

    ich schließe mich Katjas Wünschen für Euch drei an.

    Schön, dass die neue Wohnung jetzt geworden ist. Viel Spaß beim Genießen des verdienten Nichtstuns!

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  4. ruediger

    27. Dezember 2014 at 15:45

    Pinguine haben keine dicken Hintern. Nie nicht.

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  5. Die Wunderbare Welt des Wissens

    27. Dezember 2014 at 17:05

    (((Ruediger))) ❤

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  6. Silencer

    27. Dezember 2014 at 18:59

    Nein, Pinguine haben NIE dicke Hintern, da habt ihr recht. Und auch Euch vielen Dank das es Euch gibt und ihr Euch immer wieder die Mühe macht hier zu kommentieren (oder gleich ganbze Geschichten hier zu lassen ;-))

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