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Schachtel leer

24 Feb

Und dann sind da noch die klassischen Versandhändler und -marken, die ihre jeweiligen Marktsegmente in den 90er und 2000er Jahren dominierten. Die Louis, Polos, Voelkners und Conrads dieser Welt. Mittlerweile haben alle begriffen, dass Papierkataloge nicht mehr reichen, um die Kunden zu erreichen. Mit teils immer noch andauernden Geburtsschmerzen haben sie alle irgendwelche Onlineshops ins Netz gedübelt, mal besser, mal schlechter.

Eines der schlechteren Beispiele: Voelkner Elektronik. Seit 1990 Marke von Conrad Elektronik und nie ganz in der digitalen Welt angekommen. Der Voelkner-Onlineshop ist nur an Desktoprechnern gut zu bedienen, die Bezahlschnittstelle zu Paypal ist kaputt und EGAL was man bestellt, es werden immer Versandkosten für ein Paket berechnet. Auch dann, wenn man ein brühwürfelgroßes und 10 Gramm leichtes Plastikgehäuse für 1,18 Euro bestellt: Mindestens 4,99 Euro Versand werden immer fällig.

Immerhin bekommt man was für sein Geld. Anstatt das Ding einfach in einen Briefumschlag zu stecken, versendet Volkner WIRKLICH ein großes Paket. Das ohnehin unzerbrechliche Brühwürfelgehäuse wird dazu dann noch in einen halben Kubikmeter Versandmaterial eingepackt.

kiste

Hmpf. Ich habe nichts dagegen Versandgebühren zu bezahlen. Wenn sie angemessen sind. DAS hier ist definitiv das Gegenteil davon, und außerdem noch unökologisch. Zuviel Verpackungsmaterial, zu viel Platz bei der Beförderung. Definitiv ein Grund, da nicht mehr zu bestellen.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 24. Februar 2016 in Ganz Kurz

 

2 Antworten zu “Schachtel leer

  1. Albrecht Wagenhöfer

    24. Februar 2016 at 17:18

    Was bist du auch so ein Einkaufssparsamkunde, wo doch die Völknerseiten hundertfach Verführer offerieren und der dann gefüllte Karton plus Porto gerechtfertigt wäre.
    Etwas mehr Feed betreibt Amazon, wo man zur Verpackung hintenach befragt wird. Ich hoffe, dein „Brüllwürfel“ war bis 500€ versichert.
    Wie das die Schlitzaugen z.B. machen mit Versandkosten, ist MIR ein Rätsel. Hatte vor 2 Wochen 2 Fußrasten fürs Möpp (Verschleißteil beim Quereinparken) bekommen. Orig kostet 1 ca.86€, für die 2 habe ich 12,99 plus einen € Versand abgedrückt. Kam per Luftpost, noch übern Zoll und dann per Einschreiben ! Was ist dann verdient? Weniger Gewinn in % wie beim Völkner, dafür dürfte der Umsatz hoch sein. Die Centbeträge läppern sich ja auch.
    Da ich mehrere Mühlen habe mit ihren Krankheiten, habe ich zumindest einen Händler „umgepolt“, niederpreisige Artikel, welche in einen gefütterten Umschlag passen, für kleines Porto zu senden.
    Manchmal ist auch eine Anfragemail hilfreich.
    Das Damoklesschwert der Händler ist ein weiterer Mausklick.

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  2. Silencer

    25. Februar 2016 at 09:28

    Das stimmt, shoppen könnte man da ohne Ende. Deshalb nur mit Tunnelblick nach dem gesucht, was ich wirklich brauchte.

    Was die chinesischen Händler so treiben ist mir auch in der Tat unbegreiflich. Ich sagen nur: Ladegerät. Kostet 1 Cent, Versand 2,99. WTF?

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