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Reisetagebuch Sizilien (1): Sorry for the Upgrade

04 Feb

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7. Oktober 2016, ICE 876, Wagen 22, Platz 62

Hildesheim. Wie spannend, denke ich, und widme mich wieder meinem Buch. Die Hipsterfrau eine Reihe schräg vor mir hat ihr Frühstück beendet und die Verpackungsreste weiträumig um ihren Sitz herumverteilt. Nun regt sie sich am Telefon laut darüber auf, dass es in der zweiten Bahnklasse am Platz keine Sojamilch für einen veganen Latte Macchiato gibt, während sie mit hochgelegten Füßen Körperpflege mittels Feuchttüchern betreibt.
Ich. Hasse. Sie.
Inbrünstig.
Ich kann es überhaupt nicht ab wenn sich Leute in der Bahn benehmen, als wären sie allein und der Wagen eine Müllkippe. Insbesondere die Hipstertanten, die mit den 30er-Jahre-Dreiteileranzügen und dem Monokel im Auge, verwechseln zu gerne ihre schlechte Kinderstube mit Coolness.
Der Zug rumpelt ohne Stop an Wolfsburg vorbei und Richtung Berlin.

Kein Witz, die betreibt da Körperpflege!

Kein Witz, die betreibt da Körperpflege!

Zurückgelassen: Müllhalde. Selbstoptimierende Menschen achten halt nicht auf ihre Umgebung. Das dürfen andere machen.

Zurückgelassen: Müllhalde. Selbstoptimierende Menschen achten halt nicht auf ihre Umgebung. Das dürfen andere machen.

Zehn Reisetage liegen vor mir. In Stimmung bin ich dafür aber nicht. Ich habe den Kopf noch voller Arbeit, die letzten Wochen waren heftig und Abschlaten geht nicht so auf Kommando. Außerdem ist Anfang Oktober, und in Deutschland ist das Wetter grau und nass und mit 8 Grad schon ziemlich kalt. Alles Gründe für miese Laune. Und dann ist da noch Berlin. Zum Glück ist die Stadt nicht das Reiseziel.

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Jedes große Abenteuer sollte mit einem kleinen Kaffee beginnen!

Jedes große Abenteuer sollte mit einem kleinen Kaffee beginnen!

Nein, Berlin ist nur Mittel zum Zweck. Der Regionalexpress von Berlin Ostbahnhof nach Flughafen Schönefeld fährt nicht. Warum auch? Immerhin „Fährt der schon seit drei Monaten nicht, wa? Strecke ist kaputt, wa?“, wie das Personal am Bahnsteig erklärt. Gut, Infrastrukturapokalypse erwartet man von Berlin. Ist ja auch der Grund, weshalb ich um kurz nach 6 schon aufgebrochen bin, obwohl ich erst um 12.00 Uhr am Flughafen sein muss und die Fahrt nur zwei Stunden dauert: Ich traue der Bahn nicht. Ich bin so früh los, dass nicht nur dieser, sondern auch noch der nächste Zug ausfallen könnte, und ich wäre immer noch pünktlich. Ich habe keine Flugangst, ich habe nur Angst, Flüge zu verpassen.

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Ich lungere im und am Ostbahnhof herum und überlege, ob ich alles dabei habe. Mein Gepäck ist sehr minimalistisch, ich habe nur einen Rucksack von Cabin Max abei. Darin: Das nötigste an Wäsche, eine Sonnebrille und viel Technik. Netbook, externe Festplatte, zwei Kameras, GPS-Tracker… alles, was auf der Sommerreise im und am Motorrad steckt, trage ich nun mit mir rum. Trotzdem ist der Rucksack nicht mal ganz voll und wiegt nur etwas über sechseinhalb Kilogramm. Sechseinhalb Kilo für zwei Wochen Reise, das ist OK.

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Das Wiesel wollte auch unbedingt mit. Aber nur, wenn es sich klein macht, habe ich gesagt. Das Wiesel liebt solche Herausforderungen und ja, es hatdas mit dem Kleinmachen geschafft:

ZIP-komprimiertes Wiesel.

ZIP-komprimiertes Wiesel.

Ich hatte ja erst ein wenig Bedenken, als es in die Plastiktüte kroch und die Luft darin wegatmete, aber andererseits: Das Wiesel ist aus Stoff, das muss nicht zwingend atmen. Das macht es nur, wenn es Lust darauf hat.

Dem Flughafen Schönefeld ist deutlich anzumerken, dass er für die gegenwärtige Belastung nicht ausgelegt ist. Man hat hier vor gefühlt 30 Jahren das letzte Mal sinnvoll was verbessert und seitdem auf den, nie fertig werdenden, BER gehofft. Anders ist das hier nicht zu erklären. Die Gebäude sind runtergekommen und viel zu eng und zu klein. Eine Wartehalle gibt es nicht, wohl aber Berliner Wahnsinn in Form einer ALPHÜTTE, die vor dem Flughafen steht. Au weia, was sollen nur Gäste aus dem Ausland denken, wenn sie diesen Klischeescheiss hier sehen?

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Es gibt nur zwei Terminals, dazwischen eine hinimprovisierte, zusätzliche Halle für Sicherheitschecks. Dieses „Terminal C“ soll die Abfertigung beschleunigen. In der Praxis klappt das nicht, denn die Sicherheitschecks hier sind die heftigsten, die ich je erlebt habe.

Es kommen Bodyscanner zum Einsatz, eine Alternative dazu gibt es nicht. Ich muss meinen Fleecepullover ablegen und mich nur in Hemd und Jeans und mit erhobenen Armen in einen Metallzylinder stellen. Der ist so groß wie eine Telefonzelle und fungiert auch als Schleuse zwischen Gepäckcheck und Personenkontrolle. Der Scanner kreist ein Mal um mich herum, dann geht die Tür zum Personenbereich auf. Auf einem Bildschirm sieht man einen Scan meines Körpers, darauf markiert eine Menge roter Flächen. Die Maschine hat alles markiert, wo der Stoff der Kleidung gedoppelt ist, z.B. auch die Manschetten meines Hemds oder die Taschen der Jeans. Voll sinnvoll, so eine Maschine.

Der Wachmann glotzt auf den Scanner und tastet mich ab. Dann zuppelt er an allen möglichen Stellen an meiner Kleidung rum und ist etwas ratlos. Ich weiß warum. „Im Inneren der Jeans gibt es noch eine Tasche. Da sind aber nur Papiere drin“, sage ich. „Zeigen“, raunzt der Wachmann. „Echt jetzt?“, sage ich. „ZEIGEN!“ raunzt er nochmal. Ich fasse es nicht. Ich muss hier, mitten im Kontrollareal und umgeben von dutzenden Leuten, allen Ernstes den Gürtel öffnen und die Hose runterlassen, damit das Sackgesicht sich durch eine Innentasche wühlen kann. Und das tut er tatsächlich. Er kramt durch den kleinen Bargeldbestand, beguckt sich ganz genau die Reservekreditkarte und fingert sogar den den Reisepass heraus, den ich als Reservedokument dabei habe. Sorgfältig blättert der Scherge Seite für Seite des Passes durch, während ich mit offener Hose in der Gegend rumstehe. „Kann man viel drin verstecken, wa?“, raunzt der Wachmann und fordert mich dann noch auf, mir seine Schuhe zu zeigen.

WHAT. THE. FUCK. Das Personal in Berlin Schönefeld nimmt seinen Job definitiv zu ernst, denke ich, als ich meine Hose wieder schließen darf. Anderen um mich herum geht es nicht besser, überall ziehen Frauen wie Männer ihre Kleidung wieder an, manche sehen regelrecht verstört aus. Am Ausgang steht ein Bewertungsgerät mit 5 Knöpfen mit Smilies drauf, von lachend bis traurig. damit soll man bewerten, wie einem die heutige Durchsuchung gefallen hat. Ich würde das Gerät gerne umtreten.

Der Rest von Schönefeld ist nicht besser. Es gibt keine Warteareale, nur enge Gänge, von denen die graue Farbe abblättert. In den Gängen stehen sich hunderte Menschen in langen Schlangen und stundenlang die Füße platt. Sitzplätze gibt es nur ganz wenige. So einen Scheiß habe ich noch nie erlebt, jeder Provinzflughafen im Nirgendwo ist besser ausgestattet.

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Meine Wartezeit verlängert sich noch einmal, denn mein Flug hat eine Stunde Verspätung. Aber immerhin fliegt Ryanair überhaupt. Ist heute keine Selbstverständlichkeit. Die TUIFly-Flotte, zum Beispiel, bleibt wegen eines wilden Streiks am Boden. Der Großteil des Personal hat sich schlicht krankgemeldet. Dann fällt im Terminal der Strom aus, und die Bildschirme werden schwarz. Infrastrukturapokalypse in Berlin. Alles runtergekommen und verranzt hier.

Das Bodenpersonal von Ryanair macht eine Durchsage, aber ohne Lautsprecher und auf italienisch. Ich habe Glück, dass ich das verstehe, die anderen Deutschen nicht. Ich bin ein wenig nervös. Am Zielflughafen habe ich einen Mietwagen gebucht. Soll ich da wohl anrufen und denen sagen, dass ich zu spät komme? Nein, beruhigt mich Modnerd per SMS. Er hat mehr Erfahrung mit sowas als ich und meint, das sei nicht nötig. Ich überlege kurz, dann rufe ich doch in Punta Raisi an. Das freundliche Personal dort bedankt sich und versichert mir, dass sie meinen Wagen nicht anderweitig vergeben werden.

Irgendwann ist das Flugzeug da und das Boarding beginnt und ich bin froh, als ich endlich den Rucksack unter dem Vordersitz verstauen und aus dem Fenster gucken kann. Ich bin noch nicht oft geflogen, und noch nie war ich ganz allein mit Flieger und Mietwagen unterwegs. Deshalb bin ich innerlich ein wenig angespannt. Aber nicht sehr. Ich weiß mittlerweile, dass sich alle Herausforderungen bewältigen lassen, irgendwie.

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Aus dem Fenster gucken ist im Flugzeug das Größte, das kann ich stundenlang, das wird nie langweilig – denke ich noch, und schlafe urplötzlich ein. Der Tag war bis hierhin schon lang, und als die Anspannung weicht, weil das mit dem Flieger geklappt hat, schaltet der Körper in den Low-Power-Modus.

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Als ich hochschrecke sehe ich weit unten eine Küstenlinie vorbeiziehen, die mir wage bekannt vorkommt. Dann sehe ich einen See, und nun weiß ich, wo wir sind: Das Flugzeug fliegt gerade den Montedoglio See östlich von San Marino hinweg! Ich freue mich, das ich das erkannt habe.

Etwas über 2 Stunden braucht das Flugzeug für 1.600 Kilometer.

Etwas über 2 Stunden braucht das Flugzeug für 1.600 Kilometer.

Zwei Stunden später stehe ich auf dem Rollfeld von Punta Raisi und bin in einer anderen Welt. Ein warmer Wind weht, die Sonne scheint – das genaue Gegenteil vom kalten und nassen Deutschland, dass ich gerade verlassen habe. Neben dem Rollfeld ragt ein Fels in den Himmel. Das ist es also, dieses Sizilien.

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Ich schwinge mir den Cabin Max über die Schulter und trabe los. Mit dem Rucksack bin ich viel schneller als alle anderen Passagiere, die mit ihren Rollköfferchen mit den Unebenheiten des Fußwegs zu kämpfen haben. Ich bin einer der ersten am Mietwagenschalter, und ich habe Glück: Dank meines Anrufs ist noch ein Wagen in der von mir gewünschten Größe da.

Ein anderer Gast aus Deutschland hat nicht so viel Glück. „Sorry for the Upgrade“, sagt der Mitarbeiter von Hertz zu dem Deutschen am Schalter neben mir. Statt eines Kleinwagens bekommt der Mann nun einen großen BMW-Geländewagen. Dem Hertz-Mitarbeiter ist das sichtlich peinlich, aber der Deutsche versteht nicht warum, er freut sich über den dicken Schlitten. Ich verstehe den Mitarbeiter. Überraschenderweise ist der sogar super ehrlich und erklärt geduldig, in bestem Englisch und mit großen Ernst, dass der Ersatzwagen ein riesiges Geländemonstrum ist. Sowas will man auf Sizilien auf keinen Fall fahren, erläutert der Mitarbeiter. In den kleinen Orten sind die Straßen zu eng, einen Parkplatz findet man damit nie, und wenn man damit z.B. nach Catania fährt, stehen die Chancen ausgezeichnet überfallen zu werden.

Ich bin baff. Normalerweise verkaufen die Mietwagenleute das „upgrade“ auf die dicken und nicht brauchbaren Schlitten als besondere Belohnung an Touristen. Insbesondere Amerikaner in Italien freuen sich darüber einen Wolf, because, ya know, at home, in Texas, everybody drives a truck. Wenn sie dann mit solchen Kisten durch die winzigen, italienischen Altstadtgassen müssen, verwandelt sich der Traum-SUV schnell in den amerikanischen Superalbtraum, und der Mietwagenverleih wird verflucht, weil er den Leuten die Hucke vollgelogen hat. Nicht so hier, hier ist man ehrlich.

Leider bedient der ehrliche und fähige Mann nicht mich. Ich werde von Maurizio bedient, einem verschwitzen Mittfünfziger. Er versucht sich so lange es geht hinter seinem Tresen zu verstecken, aber irgendwann muss er mich doch bedienen. Seine Brille ist mit Klebeband geflickt, und er brummelt sich so dermaßen einen in den Bart, dass ich ihn kaum verstehe. Am Ende habe ich dann aber doch einen Schlüssel in der Hand.

Mein Auto entpuppt sich als nagelneuer und feuerroter Twingo. Ein geradezu winziges Auto – perfekt!

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Natürlich hat die Kiste ringsum Kratzer, in den Papieren steht aber, sie wäre in nagelneuem Zustand. Ich hole mir eine Mitarbeiterin ran, und gemeinsam tragen wir im Übergabeprotokoll alle Schäden ein. Dann filme ich den Wagen noch einmal ringsum. Dabei fällt mir auf das ein Metalldorn im rechten Hinterreifen steckt. Er ist nicht groß, aber die Reifen schon ziemlich runter, und es könnte sein, dass der Dorn ihn perforiert hat. Ich überlege. Soll ich dem Verleih Bescheid sagen? Dann dauert es noch eine Stunde bis ich hier weg komme. Ach was, Mut zum Risiko! Ich ziehe den Dorn einfach raus, werfe ihn weg und hoffe, dass alles gut geht.

Ich klemme das iPhone ins Armaturenbrett, rufe in der Navigon-App das Ziel auf und fahre los. Kaum bin ich aus dem Flughafenbereich raus, bin ich baff ob der tollen Bilder, die ich hier sehe. Auf der einen Seite der Straße ist das Meer, auf der anderen große Felsen. Beides leuchtet golden im Licht der untergehenden Sonne.

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Vom Flughafen Punta Raisi nach Calatafimi sind es nur 40 Kilometer.

Vom Flughafen Punta Raisi nach Calatafimi sind es nur 40 Kilometer.

Vierzig Minuten später bin ich in Calatafimi, einem winzigen Bergdorf. Vom Ort aus blickt man auf einen großen Berg, und auf dem thront mein heutiges Ziel: Der Agri Gessi, der Hof auf der Kreide.

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Der Weg zum Hof dorthin eine Zumutung. Er ist steil und besteht nur aus losem Schotter und Steinen, die in tiefen Rinnen herumkollern.

Der Weg zum Hof ist eine Herausforderung. Und eine Zumutung.

Der Weg zum Hof ist eine Herausforderung. Und eine Zumutung.

Aber es lohnt sich, als ich oben bin, werde ich freundlich empfangen und in einen neuen Anbau des alten Bauernhauses geführt. Hier habe ich ein großes Zimmer mit eigenem Bad und sogar eine Veranda mit einem tollen Ausblick.

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Nur Abendessen, das gibt es heute leider nicht, gibt man mir zu verstehen. Also muss ich den Berg wieder runterorgeln und mir in Calatafimi etwas zu essen suchen. Mittlerweile ist es dunkel, und der Ort liegt in gelbem Licht dar.

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Im „Maison“ finde ich eine Pizzeria. Ich bin der einzige Gast, und die Pizza ausgezeichnet.

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Die Einrichtung kann einen gewissen 80er-Style nicht verleugnen.

Die Einrichtung kann einen gewissen 80er-Style nicht verleugnen.

Als ich zurück den Berg hochgeorgelt bin stelle ich fest, dass ich nicht allein bin. Zwei junge Hunde tollen ausgelassen um mich herum.

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Die beiden jagen mal hierhin und mal dorthin, spielen und necken sich. Den beiden hat noch nie jemand was unrechtes getan, denke ich, als der eine sich ganz schmusig anschleicht und gestreichelt werden will.

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Man beachte die wohlig geschlossenen Augen dieses Genießers! Könnten Hunde schnurren, dieser hier würde es gerade tun. Vor lauter Schmuserei komme ich kaum dazu noch ein paar Notizen im Reisetagebuch zu machen. Schließlich fallen mir die Augen zu. War ein langer Tag, und ich bin gespannt, was noch vor mir liegt!

Weiter zu Teil 2: Kreuz und quer

 
10 Kommentare

Verfasst von - 4. Februar 2017 in Reisen, Wiesel

 

10 Antworten zu “Reisetagebuch Sizilien (1): Sorry for the Upgrade

  1. zimtapfel

    4. Februar 2017 at 09:17

    Ich bin sehr entzückt.
    Das es mit dem samstäglichen Reisetagebuch quasi nahtlos weitergeht. Sie kennen mittlerweile Ihre Aufgabe.
    Und das der Zug durchfuhr in Siewissenschonwo.
    🙂

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  2. Silencer

    4. Februar 2017 at 10:00

    😀 Ja, man lernt wo der eigene Platz ist.

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  3. Miki

    4. Februar 2017 at 14:04

    Sorry für Berlin sagt eine Berlinerin. Aber dass es so streng in Schönefeld zugeht, wusste ich nicht. Das kenne ich noch anders, ist aber 10 Jahre her. Und die kleinen Terminals für kleine Fluglinien (z.B. in die Schweiz) sind leider nach Tegel ausgelagert (oder ein-?), dafür war der Flughafen echt gut. Dann frag ich mich, was die bei der Kontrolle inzwischen mit mir machen würden, Glucose-Sensor und Nadel im Bauch, Insulinpumpe im BH 😀
    Und Wiesel ist mit! Gemessen an der spartanischen Ausrüstung (ich meine den Stoff-Teil 😉 )… das muss Liebe sein 🙂 Ich reise ja auch nie ohne Bimbo, aber so eine Optimier-Maschine hab ich nicht. Aber da ich mit Auto reise, ist das nicht schlimm, viel lieber würde er auch auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, aber das ist mir dann (doch) peinlich 😉
    Ich hab jetzt Pizza Hunger und freue mich auf die Fortsetzung,
    viele Grüße Miki

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  4. Silencer

    4. Februar 2017 at 20:03

    Danke! Und keine Bange, ich nehme Berlin den Berliner/-innen nicht übel. Ich reagiere mittlerweile nur allergisch, wenn ich es mal wieder mit so Pseudohipstern zu tun habe, die Berlin in den Jimmel hypen und der Meinung sind, alles außerhalb sei unwichtige Provinz 🙂

    Mit dem Auto verreisen ist klasse, da hat man am meisten Platz und selten Probleme mit dem Gepäck. Habe ich leider schon ewig nicht mehr gemacht…

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  5. Miki

    4. Februar 2017 at 20:26

    Ich „verreise“ leider selten. Ich bin mehr auf Dienstreisen (auch nicht ohne Bimbo und einen Teddy, der wird aber gewechselt 😉 ) Wegen dem Gepäckproblem ist mir aber das Auto zum reisen echt das Liebste, Fliegen gefällt mir zwar, aber die Falttechnik für die Sitze, besonders bei Zwergen, die vor einem die Liegeposition einstellen, hab ich noch nicht raus. 😦 Und der Zirkus am Flughafen… Von der Bahn will ich gar nicht reden, diese habe ich aber von 1991 bis 1994 (Führerschein, yeah!) regelmäßig genutzt. Da fuhr man von Berlin bis Wuppertal fast acht Stunden (ACHT). Regulär.

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  6. typ3typ

    5. Februar 2017 at 13:03

    Diese erniedrigenden „Sicherheitschecks“ sind für mich der Grund, nie mehr (weder privat, noch geschäftlich) mit dem Flieger zu verreisen! Ich habe in den letzten Jahren mehrmals in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Köln mit herabgelassener Hose und ausgezogenen Schuhen da gestanden wie ein Schwerverbrecher. Ich mag sowas überhaupt nicht, genausowenig wie Körperkontakt durch/mit fremden Menschen. Nein, nein, nein. Dann lieber 3 mal so lange mit dem Auto unterwegs oder halt nicht dorthin, wo ich damit nicht hinkomme…

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  7. typ3typ

    5. Februar 2017 at 13:04

    An den Hunden wäre ich auch nicht so ohne weitere Streicheleinheiten vorbeigekommen… 😉

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  8. kalesco

    5. Februar 2017 at 13:58

    Hach.

    Wegen Sizilien frisst mich ein bisschen der Neid, aber dafür kann ich schon mal super Tipps hier mitlesen 😉
    Das mit der Flug-nicht-erwischen-Phobie geht mir gleich, umso erstaunlicher, dass ich in Budapest beinahe den Flug nach Bologna verbummelt hätte, weil die online Anzeige für alles (naja, oder nichts) war, nur nicht dafür zu sehen, wann der Flieger zum Einsteigen bereit ist…
    6,5kg im Cabin Max für 2 Wochen: ich bin stolz auf dich!
    Und das Auto ist ja süß! Coole Farbe!
    Freu mich auf die nächsten Teile und ich wünsch dir auch gleich eine schöne London2017 Reise. 🙂

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  9. Silencer

    5. Februar 2017 at 21:20

    Dankesehr! Und ja, den Twingo hätte ich sogar behalten 🙂

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  10. Silencer

    5. Februar 2017 at 21:23

    Unglaublich… ich fahre nach wie vor oft Bahn und bin hoch erfreut darüber, dass die DB sich dem Quatsch der Belgier verweigert. Die wollen nämlich so einen Zinober bei jeder Bahnreise! Ich kann verstehen, dass du dich sowas verweigerst. Das ist echt erniedrigend.

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