Reisetagebuch Sizilien (1): Sorry for the Upgrade
7. Oktober 2016, ICE 876, Wagen 22, Platz 62
Hildesheim. Wie spannend, denke ich, und widme mich wieder meinem Buch. Die Hipsterfrau eine Reihe schrĂ€g vor mir hat ihr FrĂŒhstĂŒck beendet und die Verpackungsreste weitrĂ€umig um ihren Sitz herumverteilt. Nun regt sie sich am Telefon laut darĂŒber auf, dass es in der zweiten Bahnklasse am Platz keine Sojamilch fĂŒr einen veganen Latte Macchiato gibt, wĂ€hrend sie mit hochgelegten FĂŒĂen Körperpflege mittels FeuchttĂŒchern betreibt.
Ich. Hasse. Sie.
InbrĂŒnstig.
Ich kann es ĂŒberhaupt nicht ab wenn sich Leute in der Bahn benehmen, als wĂ€ren sie allein und der Wagen eine MĂŒllkippe. Insbesondere die Hipstertanten, die mit den 30er-Jahre-DreiteileranzĂŒgen und dem Monokel im Auge, verwechseln zu gerne ihre schlechte Kinderstube mit Coolness.
Der Zug rumpelt ohne Stop an Wolfsburg vorbei und Richtung Berlin.


Zehn Reisetage liegen vor mir. In Stimmung bin ich dafĂŒr aber nicht. Ich habe den Kopf noch voller Arbeit, die letzten Wochen waren heftig und Abschlaten geht nicht so auf Kommando. AuĂerdem ist Anfang Oktober, und in Deutschland ist das Wetter grau und nass und mit 8 Grad schon ziemlich kalt. Alles GrĂŒnde fĂŒr miese Laune. Und dann ist da noch Berlin. Zum GlĂŒck ist die Stadt nicht das Reiseziel.

Nein, Berlin ist nur Mittel zum Zweck. Der Regionalexpress von Berlin Ostbahnhof nach Flughafen Schönefeld fĂ€hrt nicht. Warum auch? Immerhin “FĂ€hrt der schon seit drei Monaten nicht, wa? Strecke ist kaputt, wa?”, wie das Personal am Bahnsteig erklĂ€rt. Gut, Infrastrukturapokalypse erwartet man von Berlin. Ist ja auch der Grund, weshalb ich um kurz nach 6 schon aufgebrochen bin, obwohl ich erst um 12.00 Uhr am Flughafen sein muss und die Fahrt nur zwei Stunden dauert: Ich traue der Bahn nicht. Ich bin so frĂŒh los, dass nicht nur dieser, sondern auch noch der nĂ€chste Zug ausfallen könnte, und ich wĂ€re immer noch pĂŒnktlich. Ich habe keine Flugangst, ich habe nur Angst, FlĂŒge zu verpassen.
Ich lungere im und am Ostbahnhof herum und ĂŒberlege, ob ich alles dabei habe. Mein GepĂ€ck ist sehr minimalistisch, ich habe nur einen Rucksack von Cabin Max abei. Darin: Das nötigste an WĂ€sche, eine Sonnebrille und viel Technik. Netbook, externe Festplatte, zwei Kameras, GPS-Tracker… alles, was auf der Sommerreise im und am Motorrad steckt, trage ich nun mit mir rum. Trotzdem ist der Rucksack nicht mal ganz voll und wiegt nur etwas ĂŒber sechseinhalb Kilogramm. Sechseinhalb Kilo fĂŒr zwei Wochen Reise, das ist OK.
Das Wiesel wollte auch unbedingt mit. Aber nur, wenn es sich klein macht, habe ich gesagt. Das Wiesel liebt solche Herausforderungen und ja, es hatdas mit dem Kleinmachen geschafft:

Ich hatte ja erst ein wenig Bedenken, als es in die PlastiktĂŒte kroch und die Luft darin wegatmete, aber andererseits: Das Wiesel ist aus Stoff, das muss nicht zwingend atmen. Das macht es nur, wenn es Lust darauf hat.
Dem Flughafen Schönefeld ist deutlich anzumerken, dass er fĂŒr die gegenwĂ€rtige Belastung nicht ausgelegt ist. Man hat hier vor gefĂŒhlt 30 Jahren das letzte Mal sinnvoll was verbessert und seitdem auf den, nie fertig werdenden, BER gehofft. Anders ist das hier nicht zu erklĂ€ren. Die GebĂ€ude sind runtergekommen und viel zu eng und zu klein. Eine Wartehalle gibt es nicht, wohl aber Berliner Wahnsinn in Form einer ALPHĂTTE, die vor dem Flughafen steht. Au weia, was sollen nur GĂ€ste aus dem Ausland denken, wenn sie diesen Klischeescheiss hier sehen?
Es gibt nur zwei Terminals, dazwischen eine hinimprovisierte, zusĂ€tzliche Halle fĂŒr Sicherheitschecks. Dieses “Terminal C” soll die Abfertigung beschleunigen. In der Praxis klappt das nicht, denn die Sicherheitschecks hier sind die heftigsten, die ich je erlebt habe.
Es kommen Bodyscanner zum Einsatz, eine Alternative dazu gibt es nicht. Ich muss meinen Fleecepullover ablegen und mich nur in Hemd und Jeans und mit erhobenen Armen in einen Metallzylinder stellen. Der ist so groĂ wie eine Telefonzelle und fungiert auch als Schleuse zwischen GepĂ€ckcheck und Personenkontrolle. Der Scanner kreist ein Mal um mich herum, dann geht die TĂŒr zum Personenbereich auf. Auf einem Bildschirm sieht man einen Scan meines Körpers, darauf markiert eine Menge roter FlĂ€chen. Die Maschine hat alles markiert, wo der Stoff der Kleidung gedoppelt ist, z.B. auch die Manschetten meines Hemds oder die Taschen der Jeans. Voll sinnvoll, so eine Maschine.
Der Wachmann glotzt auf den Scanner und tastet mich ab. Dann zuppelt er an allen möglichen Stellen an meiner Kleidung rum und ist etwas ratlos. Ich weiĂ warum. “Im Inneren der Jeans gibt es noch eine Tasche. Da sind aber nur Papiere drin”, sage ich. “Zeigen”, raunzt der Wachmann. “Echt jetzt?”, sage ich. “ZEIGEN!” raunzt er nochmal. Ich fasse es nicht. Ich muss hier, mitten im Kontrollareal und umgeben von dutzenden Leuten, allen Ernstes den GĂŒrtel öffnen und die Hose runterlassen, damit das Sackgesicht sich durch eine Innentasche wĂŒhlen kann. Und das tut er tatsĂ€chlich. Er kramt durch den kleinen Bargeldbestand, beguckt sich ganz genau die Reservekreditkarte und fingert sogar den den Reisepass heraus, den ich als Reservedokument dabei habe. SorgfĂ€ltig blĂ€ttert der Scherge Seite fĂŒr Seite des Passes durch, wĂ€hrend ich mit offener Hose in der Gegend rumstehe. “Kann man viel drin verstecken, wa?”, raunzt der Wachmann und fordert mich dann noch auf, mir seine Schuhe zu zeigen.
WHAT. THE. FUCK. Das Personal in Berlin Schönefeld nimmt seinen Job definitiv zu ernst, denke ich, als ich meine Hose wieder schlieĂen darf. Anderen um mich herum geht es nicht besser, ĂŒberall ziehen Frauen wie MĂ€nner ihre Kleidung wieder an, manche sehen regelrecht verstört aus. Am Ausgang steht ein BewertungsgerĂ€t mit 5 Knöpfen mit Smilies drauf, von lachend bis traurig. damit soll man bewerten, wie einem die heutige Durchsuchung gefallen hat. Ich wĂŒrde das GerĂ€t gerne umtreten.
Der Rest von Schönefeld ist nicht besser. Es gibt keine Warteareale, nur enge GĂ€nge, von denen die graue Farbe abblĂ€ttert. In den GĂ€ngen stehen sich hunderte Menschen in langen Schlangen und stundenlang die FĂŒĂe platt. SitzplĂ€tze gibt es nur ganz wenige. So einen ScheiĂ habe ich noch nie erlebt, jeder Provinzflughafen im Nirgendwo ist besser ausgestattet.
Meine Wartezeit verlĂ€ngert sich noch einmal, denn mein Flug hat eine Stunde VerspĂ€tung. Aber immerhin fliegt Ryanair ĂŒberhaupt. Ist heute keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Die TUIFly-Flotte, zum Beispiel, bleibt wegen eines wilden Streiks am Boden. Der GroĂteil des Personal hat sich schlicht krankgemeldet. Dann fĂ€llt im Terminal der Strom aus, und die Bildschirme werden schwarz. Infrastrukturapokalypse in Berlin. Alles runtergekommen und verranzt hier.
Das Bodenpersonal von Ryanair macht eine Durchsage, aber ohne Lautsprecher und auf italienisch. Ich habe GlĂŒck, dass ich das verstehe, die anderen Deutschen nicht. Ich bin ein wenig nervös. Am Zielflughafen habe ich einen Mietwagen gebucht. Soll ich da wohl anrufen und denen sagen, dass ich zu spĂ€t komme? Nein, beruhigt mich Modnerd per SMS. Er hat mehr Erfahrung mit sowas als ich und meint, das sei nicht nötig. Ich ĂŒberlege kurz, dann rufe ich doch in Punta Raisi an. Das freundliche Personal dort bedankt sich und versichert mir, dass sie meinen Wagen nicht anderweitig vergeben werden.
Irgendwann ist das Flugzeug da und das Boarding beginnt und ich bin froh, als ich endlich den Rucksack unter dem Vordersitz verstauen und aus dem Fenster gucken kann. Ich bin noch nicht oft geflogen, und noch nie war ich ganz allein mit Flieger und Mietwagen unterwegs. Deshalb bin ich innerlich ein wenig angespannt. Aber nicht sehr. Ich weià mittlerweile, dass sich alle Herausforderungen bewÀltigen lassen, irgendwie.
Aus dem Fenster gucken ist im Flugzeug das GröĂte, das kann ich stundenlang, das wird nie langweilig – denke ich noch, und schlafe urplötzlich ein. Der Tag war bis hierhin schon lang, und als die Anspannung weicht, weil das mit dem Flieger geklappt hat, schaltet der Körper in den Low-Power-Modus.
Als ich hochschrecke sehe ich weit unten eine KĂŒstenlinie vorbeiziehen, die mir wage bekannt vorkommt. Dann sehe ich einen See, und nun weiĂ ich, wo wir sind: Das Flugzeug fliegt gerade den Montedoglio See östlich von San Marino hinweg! Ich freue mich, das ich das erkannt habe.

Zwei Stunden spĂ€ter stehe ich auf dem Rollfeld von Punta Raisi und bin in einer anderen Welt. Ein warmer Wind weht, die Sonne scheint – das genaue Gegenteil vom kalten und nassen Deutschland, dass ich gerade verlassen habe. Neben dem Rollfeld ragt ein Fels in den Himmel. Das ist es also, dieses Sizilien.
Ich schwinge mir den Cabin Max ĂŒber die Schulter und trabe los. Mit dem Rucksack bin ich viel schneller als alle anderen Passagiere, die mit ihren Rollköfferchen mit den Unebenheiten des FuĂwegs zu kĂ€mpfen haben. Ich bin einer der ersten am Mietwagenschalter, und ich habe GlĂŒck: Dank meines Anrufs ist noch ein Wagen in der von mir gewĂŒnschten GröĂe da.
Ein anderer Gast aus Deutschland hat nicht so viel GlĂŒck. “Sorry for the Upgrade”, sagt der Mitarbeiter von Hertz zu dem Deutschen am Schalter neben mir. Statt eines Kleinwagens bekommt der Mann nun einen groĂen BMW-GelĂ€ndewagen. Dem Hertz-Mitarbeiter ist das sichtlich peinlich, aber der Deutsche versteht nicht warum, er freut sich ĂŒber den dicken Schlitten. Ich verstehe den Mitarbeiter. Ăberraschenderweise ist der sogar super ehrlich und erklĂ€rt geduldig, in bestem Englisch und mit groĂen Ernst, dass der Ersatzwagen ein riesiges GelĂ€ndemonstrum ist. Sowas will man auf Sizilien auf keinen Fall fahren, erlĂ€utert der Mitarbeiter. In den kleinen Orten sind die StraĂen zu eng, einen Parkplatz findet man damit nie, und wenn man damit z.B. nach Catania fĂ€hrt, stehen die Chancen ausgezeichnet ĂŒberfallen zu werden.
Ich bin baff. Normalerweise verkaufen die Mietwagenleute das “upgrade” auf die dicken und nicht brauchbaren Schlitten als besondere Belohnung an Touristen. Insbesondere Amerikaner in Italien freuen sich darĂŒber einen Wolf, because, ya know, at home, in Texas, everybody drives a truck. Wenn sie dann mit solchen Kisten durch die winzigen, italienischen Altstadtgassen mĂŒssen, verwandelt sich der Traum-SUV schnell in den amerikanischen Superalbtraum, und der Mietwagenverleih wird verflucht, weil er den Leuten die Hucke vollgelogen hat. Nicht so hier, hier ist man ehrlich.
Leider bedient der ehrliche und fĂ€hige Mann nicht mich. Ich werde von Maurizio bedient, einem verschwitzen MittfĂŒnfziger. Er versucht sich so lange es geht hinter seinem Tresen zu verstecken, aber irgendwann muss er mich doch bedienen. Seine Brille ist mit Klebeband geflickt, und er brummelt sich so dermaĂen einen in den Bart, dass ich ihn kaum verstehe. Am Ende habe ich dann aber doch einen SchlĂŒssel in der Hand.
Mein Auto entpuppt sich als nagelneuer und feuerroter Twingo. Ein geradezu winziges Auto – perfekt!
NatĂŒrlich hat die Kiste ringsum Kratzer, in den Papieren steht aber, sie wĂ€re in nagelneuem Zustand. Ich hole mir eine Mitarbeiterin ran, und gemeinsam tragen wir im Ăbergabeprotokoll alle SchĂ€den ein. Dann filme ich den Wagen noch einmal ringsum. Dabei fĂ€llt mir auf das ein Metalldorn im rechten Hinterreifen steckt. Er ist nicht groĂ, aber die Reifen schon ziemlich runter, und es könnte sein, dass der Dorn ihn perforiert hat. Ich ĂŒberlege. Soll ich dem Verleih Bescheid sagen? Dann dauert es noch eine Stunde bis ich hier weg komme. Ach was, Mut zum Risiko! Ich ziehe den Dorn einfach raus, werfe ihn weg und hoffe, dass alles gut geht.
Ich klemme das iPhone ins Armaturenbrett, rufe in der Navigon-App das Ziel auf und fahre los. Kaum bin ich aus dem Flughafenbereich raus, bin ich baff ob der tollen Bilder, die ich hier sehe. Auf der einen Seite der StraĂe ist das Meer, auf der anderen groĂe Felsen. Beides leuchtet golden im Licht der untergehenden Sonne.

Vierzig Minuten spĂ€ter bin ich in Calatafimi, einem winzigen Bergdorf. Vom Ort aus blickt man auf einen groĂen Berg, und auf dem thront mein heutiges Ziel: Der Agri Gessi, der Hof auf der Kreide.
Der Weg zum Hof dorthin eine Zumutung. Er ist steil und besteht nur aus losem Schotter und Steinen, die in tiefen Rinnen herumkollern.

Aber es lohnt sich, als ich oben bin, werde ich freundlich empfangen und in einen neuen Anbau des alten Bauernhauses gefĂŒhrt. Hier habe ich ein groĂes Zimmer mit eigenem Bad und sogar eine Veranda mit einem tollen Ausblick.
Nur Abendessen, das gibt es heute leider nicht, gibt man mir zu verstehen. Also muss ich den Berg wieder runterorgeln und mir in Calatafimi etwas zu essen suchen. Mittlerweile ist es dunkel, und der Ort liegt in gelbem Licht dar.
Im “Maison” finde ich eine Pizzeria. Ich bin der einzige Gast, und die Pizza ausgezeichnet.

Als ich zurĂŒck den Berg hochgeorgelt bin stelle ich fest, dass ich nicht allein bin. Zwei junge Hunde tollen ausgelassen um mich herum.
Die beiden jagen mal hierhin und mal dorthin, spielen und necken sich. Den beiden hat noch nie jemand was unrechtes getan, denke ich, als der eine sich ganz schmusig anschleicht und gestreichelt werden will.
Man beachte die wohlig geschlossenen Augen dieses GenieĂers! Könnten Hunde schnurren, dieser hier wĂŒrde es gerade tun. Vor lauter Schmuserei komme ich kaum dazu noch ein paar Notizen im Reisetagebuch zu machen. SchlieĂlich fallen mir die Augen zu. War ein langer Tag, und ich bin gespannt, was noch vor mir liegt!
Weiter zu Teil 2: Kreuz und quer
























10Â Kommentare zu âReisetagebuch Sizilien (1): Sorry for the Upgradeâ
Ich bin sehr entzĂŒckt.
Das es mit dem samstÀglichen Reisetagebuch quasi nahtlos weitergeht. Sie kennen mittlerweile Ihre Aufgabe.
Und das der Zug durchfuhr in Siewissenschonwo.
đ
đ Ja, man lernt wo der eigene Platz ist.
Sorry fĂŒr Berlin sagt eine Berlinerin. Aber dass es so streng in Schönefeld zugeht, wusste ich nicht. Das kenne ich noch anders, ist aber 10 Jahre her. Und die kleinen Terminals fĂŒr kleine Fluglinien (z.B. in die Schweiz) sind leider nach Tegel ausgelagert (oder ein-?), dafĂŒr war der Flughafen echt gut. Dann frag ich mich, was die bei der Kontrolle inzwischen mit mir machen wĂŒrden, Glucose-Sensor und Nadel im Bauch, Insulinpumpe im BH đ
Und Wiesel ist mit! Gemessen an der spartanischen AusrĂŒstung (ich meine den Stoff-Teil đ )… das muss Liebe sein đ Ich reise ja auch nie ohne Bimbo, aber so eine Optimier-Maschine hab ich nicht. Aber da ich mit Auto reise, ist das nicht schlimm, viel lieber wĂŒrde er auch auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, aber das ist mir dann (doch) peinlich đ
Ich hab jetzt Pizza Hunger und freue mich auf die Fortsetzung,
viele GrĂŒĂe Miki
Danke! Und keine Bange, ich nehme Berlin den Berliner/-innen nicht ĂŒbel. Ich reagiere mittlerweile nur allergisch, wenn ich es mal wieder mit so Pseudohipstern zu tun habe, die Berlin in den Jimmel hypen und der Meinung sind, alles auĂerhalb sei unwichtige Provinz đ
Mit dem Auto verreisen ist klasse, da hat man am meisten Platz und selten Probleme mit dem GepĂ€ck. Habe ich leider schon ewig nicht mehr gemacht…
Ich “verreise” leider selten. Ich bin mehr auf Dienstreisen (auch nicht ohne Bimbo und einen Teddy, der wird aber gewechselt đ ) Wegen dem GepĂ€ckproblem ist mir aber das Auto zum reisen echt das Liebste, Fliegen gefĂ€llt mir zwar, aber die Falttechnik fĂŒr die Sitze, besonders bei Zwergen, die vor einem die Liegeposition einstellen, hab ich noch nicht raus. đ Und der Zirkus am Flughafen… Von der Bahn will ich gar nicht reden, diese habe ich aber von 1991 bis 1994 (FĂŒhrerschein, yeah!) regelmĂ€Ăig genutzt. Da fuhr man von Berlin bis Wuppertal fast acht Stunden (ACHT). RegulĂ€r.
Diese erniedrigenden “Sicherheitschecks” sind fĂŒr mich der Grund, nie mehr (weder privat, noch geschĂ€ftlich) mit dem Flieger zu verreisen! Ich habe in den letzten Jahren mehrmals in Berlin, DĂŒsseldorf, Frankfurt und Köln mit herabgelassener Hose und ausgezogenen Schuhen da gestanden wie ein Schwerverbrecher. Ich mag sowas ĂŒberhaupt nicht, genausowenig wie Körperkontakt durch/mit fremden Menschen. Nein, nein, nein. Dann lieber 3 mal so lange mit dem Auto unterwegs oder halt nicht dorthin, wo ich damit nicht hinkomme…
Unglaublich… ich fahre nach wie vor oft Bahn und bin hoch erfreut darĂŒber, dass die DB sich dem Quatsch der Belgier verweigert. Die wollen nĂ€mlich so einen Zinober bei jeder Bahnreise! Ich kann verstehen, dass du dich sowas verweigerst. Das ist echt erniedrigend.
An den Hunden wĂ€re ich auch nicht so ohne weitere Streicheleinheiten vorbeigekommen… đ
Hach.
Wegen Sizilien frisst mich ein bisschen der Neid, aber dafĂŒr kann ich schon mal super Tipps hier mitlesen đ
Das mit der Flug-nicht-erwischen-Phobie geht mir gleich, umso erstaunlicher, dass ich in Budapest beinahe den Flug nach Bologna verbummelt hĂ€tte, weil die online Anzeige fĂŒr alles (naja, oder nichts) war, nur nicht dafĂŒr zu sehen, wann der Flieger zum Einsteigen bereit ist…
6,5kg im Cabin Max fĂŒr 2 Wochen: ich bin stolz auf dich!
Und das Auto ist ja sĂŒĂ! Coole Farbe!
Freu mich auf die nĂ€chsten Teile und ich wĂŒnsch dir auch gleich eine schöne London2017 Reise. đ
Dankesehr! Und ja, den Twingo hĂ€tte ich sogar behalten đ