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Schriftliche Verwarnung mit Verwarngeld / Anhörung

26 Jul

…oder, wie ich es nenne: Betriebskosten. 😉

Das erste mal seit 2001 geblitzt worden. Guter Schnitt. Wenn es mich mal erwischt, trage ich es wie ein Mann und zahle einfach.

Für „Ich bin aber auf dem Bild gar nicht richtig zu erkennen“-Gewinsel oder, bei Bußgeldbescheiden aus dem Ausland, das „Wir haben hier aber gar keine Halterhaftung, mein Auto war ganz allein in Frankreich“-Rumgeflenne habe ich schlicht kein Verständnis.

Wenn man Scheiße baut und sich dabei erwischen lässt, soll man auch dazu stehen.

 
14 Kommentare

Verfasst von - 26. Juli 2017 in Gnadenloses Leben

 

14 Antworten zu “Schriftliche Verwarnung mit Verwarngeld / Anhörung

  1. schnorpser

    26. Juli 2017 at 10:29

    Ein Foto minderer Qualität, geschossen mit dem Schwestermodell „ESO digital“ habe ich auch vor gut 4 Wochen bekommen mit der Bitte um 30 EUR für die Stadtkasse Dresden 😉
    Wie auch Du sage ich mir: Ich hab geltendes Recht gebrochen, also muss ich zahlen – da hilft kein Jammern. Meiner Meinung nach müsste es viel mehr Kontrollen geben, nicht unbedingt Geschwindigkeit, dafür mehr Handy am Steuer, sinnlos im fließenden Verkehr stehen bleiben (Warnblinker an) und persönliche Dinge erledigen. Alle Vorschriften nützen nix, wenn deren Umsetzung nicht kontrolliert wird.

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  2. Silencer

    26. Juli 2017 at 10:31

    Stimme ich Dir absolut zu! Jeden Tag sehe ich in der Stadt schlimmstes Rumgeier, weil die Leute am Handy rumspielen, statt auf den Verkehr zu achten. Und Geschwindigkeitskontrollen sollte es unbedingt auch mehr geben. Fahren auf Autobahnen im Ausland ist auch deswegen so entspannt, weil es nicht nur ein Tempolimit gibt, sondern auch alle paar Kilometer mit Ansage geblitzt wird. Rasen lohnt nicht, dadurch gibt es weniger Tote und alle sind entspannter.

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  3. Ursus310

    26. Juli 2017 at 10:47

    Besonders lustig auf meinem Arbeitsweg, wenn Urlauber das erste mal an der Allianz-Arena vorbei kommen und auf der Linken Autobahnspur Fotos von der Arena machen … aktuell auch gerne mal im Baustellenbereich … (als Fahrer versteht sich)

    Abgesehen davon, das Foto ist ja so pixelig, das könnte auch ich sein ;-P

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  4. ruediger

    26. Juli 2017 at 11:05

    Richtig!

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  5. hirnwirr

    26. Juli 2017 at 11:17

    Also ich finde Deine 15 Euro zu wenig Strafe. Warum? weil ich denke, je niedriger die erlaubte Geschwindigkeit ist, desto höher sollte die Strafe bei Überschreitung sein.
    Ist das verständlich? 🙂

    Also bei 57 km/h fährst Du 14% schneller als erlaubt.

    werde ich bei erlaubten 80 km/h mit 96 km/h geblitzt, welches 20% schneller ist, zahle ich 30 Euro. für 6% schneller also 50% mehr Strafe.

    ja, man kann jetzt diverse Pro und Kontra Argumente diskutieren.

    Ich wollte es auch nur mal gesagt haben.

    Ansonsten bin ich ganz bei Dir, hab ich Mist gebaut, muss ich dafür gerade stehen.

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  6. Silencer

    26. Juli 2017 at 11:30

    Hirnwirr: Deine Art der Berechnung ist zwar etwas wirr, aber was stimmt ist, das die Strafen in Deutschland generell zu niedrig sind. Der Bußgeldkatalog ist ein Witz. Hier macht die Schweiz vor, wie es geht: Empfindliche Strafen, und zwar Einkommensabhängig. Auf die Art tut auch dem Businesskasper eine Geschwindigkeitübertretung weh.

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  7. Albrecht Wagenhöfer

    26. Juli 2017 at 12:10

    In Ostländern empfiehlt sich, eine kleine Rolle Geldscheine parat zu haben, um sofort weiterfahren zu können. Was bin ich froh, hier bei uns keine Bestechlichkeit zu haben und die Bußgelder bei Verkehrsüberschreitungen sehr human zu nennen.

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  8. Max

    26. Juli 2017 at 12:25

    Zustimmung beim Rumgeflenne, vor allem bei Geschwindigkeitsüberschreitungen.

    Ärgerlich finde ich es ja, wie damals in Schottland, dass trotz Nachfrage bei der Bevölkerung bezüglich Parken auf dem Gehweg ohne im Weg zu stehen, dennoch ein Knöllchen dran hing.

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  9. Silencer

    26. Juli 2017 at 12:33

    Yo, so leicht unfairer Kram ist ärgerlich. Ich hatte auch schon ein Knöllchen, weil ein Seitenkoffer in eine Sperrfläche reinragte. Oder weil die Stadt das Schild „Moppedparkplatz“ an einer ganzen Reihe von Parkplätzen um 3 Meter versetzt hatte, die Bodenmarkierunen aber noch da waren. Gab gleich das nächste Knöllchen.

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  10. modnerd1138

    26. Juli 2017 at 15:00

    Sehe ich genauso wie du, allerdings aus Fahradfahrersicht. Insbesondere in unserer gemeinsamen Heimatstadt, in der es keine nachvollziehbare Regelung für Einbahnstraßen gibt: Manche Straßen sind freigegeben, obwohl schmal. Andere Straßen hoch verboten, obwohl da Platz für mehrere Fahrzeuge nebeneinander ist. Die Regelungen wirken so, als ob sie verschiedenen Planer in unterschiedlichen Zeiten ohne Verstand verhängt haben.
    Ergo fahre ich regelmäßig (hochkonzentriert, langsam) durch Einbahnstraßen falschherum. Die gelegentlichen Tickets (so etwa alle 5 Jahre mal) begleiche ich direkt vor Ort mit EC-Karte 😉

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  11. Martin

    27. Juli 2017 at 00:18

    Hey, fast der gleiche Text wie bei mir. Nur war es bei mir außerhalb geschlossener Ortschaft. Daher 10 Euro. Analyse der Ursache (schnell abgeschlossen): Wechsel von 55 kW auf 103 kW beim PKW noch nicht ganz internalisiert. Wo ich früher von 40 auf 50 km/h beschleunigen konnte und mit Müh‘ und Not meine 50 km/h beim »jetzt darfst du 70 km/h fahren«-Schild hatte, geht das jetzt irgendwie flotter.

    Was klar war: Noch nie stand da bislang ein Blitzer. Jetzt schon. *doh* 🙂

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  12. Miki

    29. Juli 2017 at 11:50

    Manchmal taugen die Bilder sogar als Profilbild bei Twiter & co. Aber in letzter Zeit waren die bei mir
    immer Schrott 😉
    Als Außendienstlerin bin ich viel unterwegs und ich kann nur sagen: Mecklenburg-Vorpommern ist Blitzer-vermint. Und neulich Statistik gesehen: gemessen an Bevölkerungszahl ist dort der Flensburg-Punktestand am höchsten. Wundert mich nicht, die müssen ja auch irgendwie nach Hause…jeden Tag 😉
    Ansonsten: an Unfallschwerpunkten und in Ortschaften, die einmal quer vom Fernverkehr durchfahren werden, vorbei an Schulen ect.: ok. Aber die, die sich in Büschen oder hinter Mülltonnen verstecken, an Stellen, wo es gut ist, wenn es läuft, ist das für mich Wegelagerei. Auch gern NACH AB- Baustellen, wenn man nach ewigem Gezuckel einfach wieder Fahrt aufnimmt. Arschlöcher! (sorry)

    Gefällt 1 Person

     
  13. Silencer

    30. Juli 2017 at 21:21

    Modnerd: Nicht nachvollziehbar? Die umgekehrt befahrbaren Einbahnstraßen sind doch klar gekennzeichnet, oder? Ansonsten: http://www.goettingen.de/pics/medien/1_1366022345/Internet-Fl-Radfahren_in_Goettingen_Einkaufen_mit_dem_Rad_NEU2013.pdf

    Max: Ist immer so. „Hier haben die noch nie… oh.“

    Miki: Stimmt, ich hatte mich schon mal über Dein Profilbild amüsiert 🙂 Haben sich in MeckPom nicht früher dauernd Leute in den Alleen totgefahren? Gibt es vielleicht deswegen jetzt so viele Blitzer? Gegen diese versteckten Dinger bin ich auch. Das ist wegelagerei. Ich finde es gut, wie es im Ausland ist: Es wird ständig und überall geblitzt, aber auch überall darauf hingewiesen. In Frankreich wird witzigerweise an gefährlichen, kurvigen Strecken nicht geblitzt und es gibt auch oft kein Tempolimit – es ist Tempo 100 erlaubt, und wer versucht es zu fahren, wird schon selbst merken was er davon hat. 😀

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  14. modnerd1138

    31. Juli 2017 at 11:51

    Mit „nicht nachvollziehbar“ meinte ich nicht die Beschilderung (diese ist durchaus verständlich und vorhanden) sondern die Art und Weise wie bestimmte Straßen freigegeben sind und andere nicht. Da ich generell einen eher „südländischen“ Fahrstil habe, also mir die Verkehrssituation genau ansehe und dann danach handele, sehe ich es nicht ein, auf einer quasi zweispurigen Einbahnstraße zu schieben, wenn dort weit und breit kein Verkehr zu sehen ist.
    Anders sieht es aus, wenn Fahrzeuge unterwegs sind. Diesen komme ich dann natürlich nicht fahrend entgegen, da sie dies nicht erwarten.

    Generell stünde es jedoch unserer Stadt als Fahrradstadt gut zu Gesicht, mehr/alle Einbahnstraßen für Fahrradfahrer freizugeben, Platz ist in der Regel genug. In vielen Städten werden mehr und mehr Einbahnstraßen freigegeben, in unserer Stadt scheint man seit dem Experiment vor dem weithin bekannten Bioladen das Interesse an der Sache verloren zu haben.

    Etwas ähnliches gilt übrigens auch für das Fahrradfahren in der Fußgängerzone. Auch diese durchquere ich, wenn genug Platz vorhanden ist. Viele Städte geben schon seit Jahren ihre Fußgängerzonen mit der Einschränkung „Schritttempo“ frei (zB. Frankfurt).

    Aber wenn man mich erwischt, zahle ich verständnisvoll und sofort, das sind ebenfalls Betriebskosten. 😉

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