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Impfen

27 Jul

Drüben auf „moppedhiker.de“ beschreiben Nicki und Moe in einem herzallerliebsten Blog, wie sie sich Stück für Stück auf eine Weltreise mit einem Motorrad vorbereiten.

Das passende Gefährt finden, Ausrüstung zusammenstellen – an so viel ist zu denken! Natürlich gehört zum Reisen in ferne Länder auch, dass man sich vorher gegen die schlimmsten und verbreitetsten Krankheiten impfen lässt. Auch das haben die beiden gemacht, nach Konsultation von Auslandsseiten und Reisearzt wurde gegen Cholera, Typhus, Hepatitis und noch ein paar andere Sachen geimpft. Darüber haben Nicki und Moe einen sehr guten Blogpost verfasst, den ich gerne gelesen und kommentiert habe, denn natürlich ist Impfen bei Auslandsreisen sinnvoll. Ich selbst habe vor zwei Jahren auch eine Hepatitisimpfung bekommen, weil die Krankheit in Südeuropa sehr verbreitet ist.

Ich hatte meinen Kommentar noch nicht ganz zu Ende getippt, da hatte sich das Blog von Nicki und Moe schon ganz fiese Bazillen eingefangen: Impfgegner!

Seid vorsichtig mit dem Impf-Cocktail, den Ihr hier einfach so lapidar empfehlt“, raunte es unter einem Stein hervor. „Wenn Ihr gesund seid, dann benötigt Ihr keine einzige Impfung – nicht jetzt und auch nicht morgen.“

Ich war einigermaßen fassungslos. Wie MACHEN diese Leute das? Haben die einen Google-Alert auf das Schlagwort „Impfung“ gesetzt und patrouillieren ständig durchs Netz, um Leute vom Impfen abzuhalten? Anders ist es kaum zu erklären, dass innerhalb kürzester Zeit die „warnenden“ Stimmen auftauchen, sobald einer was über das Impfen schreibt.

Auch auf meine Anmerkung zur Hep-Impfung wurde der Impfgegner aktiv: „Leider wissen die meisten Menschen nicht über die Wirksamkeit und das Risiko einer Impfung Bescheid. Gerade die Hepatitis Impfungen sind höchst zweifelhaft und richten weltweit mehr Schaden an als das sie Nutzen stiften. Naja, wohl bekomms!“

Meine Antwort war etwas trollig:

Hallo Impfgegner,
Weißt du, was mehr Schaden anrichtet als Hepatitismpfungen?
1. Hepatitis
2. Impfgegnergeschwurbel.


Bussi!
Silencer

In der Regel benehme ich mich in fremden Blogs besser, aber bei dem Thema geht mir echt der Hut hoch. Was genau läuft bei Leuten eigentlich schief, die der Meinung sind, dass man schon keine Krankheiten bekommt, wenn man nur gesund ist? Was ist das denn für eine Logik?

Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs. Guckt man mal in entsprechende Facebook-Gruppen, in denen sich diese Gestalten zusammenrotten, tun sich Abgründe auf. Da reicht das Spektrum von besorgten Eltern, die nur skeptisch gegenüber Impfungen sind, über Leute, die lieber Chlorbleiche trinken als der „Schulmedizin“ zu vertrauen bis hin zu Aluhut-Trägern, die in Impfungen allen Ernstes einen Plan zur Unterjochung der Menschheit sehen. Was man da liest, dreht einem den Magen um. Besorgte und oft gebildete Jungeltern tauschen dort Tips aus, wie man Impfungen der Kinder vermeidet oder wie man sich am Besten versteckt:

Andere sind da radikaler und erinnern in ihrer Wortwahl an Veganer (Smiley!):

Screenshot aus der Metagruppe „Was Impfgegner sagen“.

Egal ob besorgte Eltern oder Aluhutträger: Sie alle hängen einer Ideologie an, deren kleinster gemeinsamer Nenner sie eint. Der lautet: Impfen ist schlecht oder könnte es zumindest sein.

Mythen & Märchen über die Gefährlichkeit des Impfens

Das könnte man als Spinnerei einer Minderheit abtun. Leider sind die Auswirkungen dieser Ideologie aber dramatisch, und der Unfug greift massiv um sich. Die Impfgegner-Gruppen sind nämlich gut extrem gut vernetzt und im Internet sehr sichtbar. Ähnlich wie Reichsbürger, Homöopathen, Chemtrailer und Flat_Earther bestärken sie sich innerhalb ihrer Echokammern aus Facebook-Gruppen und Internetforen ständig selbst. Durch die Bestätigung durch Gleichgesinnte wird das eigene Tun legitimiert und weniger hinterfragt, Anekdoten und Mythen über das Impfen werden in solchen Kreisen dankbar aufgesogen und weitergegeben. Manche Anhänger dieser Ideologie gehen so weit, dass sie – siehe oben – aktiv zu missionieren beginnen.

Impfungen seien so gefährlich wie die Krankheiten, vor denen sie schützen sollen, ist das beliebteste Argument. Was sich nicht belegen lässt. Laut WHO sterben jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder an Krankheiten, gegen die es eigentlich Impfungen gibt. Gesicherte Belege über Todesfälle oder lebenslange Schäden durch Impfungen gibt es dagegen nicht, weder von der WHO noch vom Paul-Ehrlich-Institut, bei dem Verdachtsfälle auf Impfkomplikationen in Deutschland gesammelt werden.

Tatsache ist: Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht geimpft werden können. Das sind schwerkranke Menschen, deren Immunsystem das nicht mit macht. Die werden nur dadurch geschützt, dass alle anderen sich impfen lassen und Krankheiten deshalb nicht übertragen. Dieses Prinzip nennt man Herdenschutz.

Gesunden Menschen schadet eine Impfung dagegen nicht. Klar fühlt man sich nach manchen Impfungen schlapp, die Haut juckt und manchmal bekommt man Fieber, in seltenen Fällen kommt es auch zu allergischen Reaktionen. Das sind die möglichen Nebenwirkungen einer Impfung, aber das ist spätestens nach ein paar Tagen vorbei und kein Drama. Anders als die möglichen Auswirkungen, wenn man auf Impfungen verzichtet.

Immunität auf natürlichem Weg?

Masern sind ein gutes Beispiel dafür. Die waren fast mal ausgerottet, aber dann kamen die Impfgegner. Deren Hauptsitz scheint ausgerechnet in Berlin zu sein. Man stelle sich in dem Zusammenhang junge, gebildete und besorgte Hipstereltern vor, die nur das beste für ihr Kind wollen und es deshalb auf eine Masernparty schicken, damit es sich bei anderen Kindern ansteckt und so „auf natürlichem Weg“ immun wird. Masern! Ausgerechnte! Man stelle sich das vor! Masern sind hochansteckend, nahezu JEDER Kontakt mit einer nicht geimpften Person führt zu einer Neuinfektion. Masern können tödlich sein, und besonders zu leiden haben Kinder, die aus speziellen Gründen, etwa einem geschädigten Immunsystem, nicht geimpft werden können. Da die Hipstereltern die Herdenimmunität mit Füßen treten und gezielt für Masernansteckung- und verbreitung sorgen, sind es genau diese Kinder, die von Masern dauerhafte Schäden zurückbehalten oder sterben. um es mal ganz klar zu sagen: Wer sich der Herdenimmunität verweigert ist ein asozialer Drecksack, der den Tod von Kindern in Kauf nimmt.

Ich will nur das Beste für mein Kind, deshalb lasse ich es nicht impfen!

Resultat des „ich will ja nur das Beste für mein Kind“: Masern sind nicht nur nicht ausgerottet, 2015 rollte sogar eine Masernepedemie von aus Berlin übers Land. Deutschland gilt damit als Problemland, ist aber kein Einzelfall. Auch in Frankreich und Italien gab es Masernepedemien. Ausnahmsweise fackelten diese Staaten nicht lange und führten eine Impfpflicht für Kinder ein. Wer seine Kinder nicht impfen lässt, muss nun mit harten Strafen rechnen.

Soweit ist es in Deutschland noch nicht, hier setzt man auf Beratung und Aufklärung.
In diesem Sinne: Danke für das Lesen dieses ranthaltigen Aufklärungsartikels.

Und checkt mal wieder Euren Impfpass. Diphterie, Tetanus und Keuchhusten müssen alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

Impfkalender. Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.impfen-info.de/ CC BY-NC-ND 3.0 DE

P.S.: Und an die Impfgegner, die vom Google-Alert hergeführt wurde: Na kommt. Traut Euch.

#Impfung #Pflichtimpfung

 
12 Kommentare

Verfasst von - 27. Juli 2017 in Betrachtung, Rant

 

Schlagwörter: , ,

12 Antworten zu “Impfen

  1. Martin

    27. Juli 2017 at 10:17

    Ich kenne beide Seiten der Medaille. Ich bin »durchgeimpft«, habe auch die möglichen/notwendigen HEP-Impfungen erhalten und konnte dafür dann lange nicht mehr zum Blutspenden, aber so ist das eben.

    Mein Körper hat die Impfungen gut vertragen und mich auch im Vorfeld von Krankenkassenvertreter und Arzt beraten lassen – auch wegen möglicher Risiken.

    Im Bekanntenkreis habe ich jemandem, dem es das Immunsystem wohl ordentlich durcheinandergebracht hat. Zu viele »Kombipräparate« in relativ kurzer Zeit aufgrund einer geplanten Reise ins ferne Ausland haben dazu geführt, dass der Körper rebelliert hat. Aber: Das ist bei den möglichen Nebenwirkungen auch benannt, auch wenn das Risiko wohl relativ gering ist ist es vorhanden.

    Was kann man also tun? Das hast du schon zusammengefasst: Die Risiken abwägen und selbst entscheiden was man machen will oder nicht.

    PS: Ich habe noch nicht kontrolliert ob ich einen (oder mehrere) RFID-Chip(s) mit den drei Hep-Impfungen erhalten habe. Die Chemtrails über meinem Kopf scheinen aber nicht zugenommen zu haben – oder das wird gerade geschickt von den Regenwolken kaschiert. 😉

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  2. Silencer

    27. Juli 2017 at 10:20

    😀 Da würde ich aber ganz schnell mal auf Morgellons prüfen lassen! 😀

    Ja, Kombipäparate können einen schon umhauen. Aber das geht vorbei, und ist kein Vergelich zur Situation, wenn man sich die Krankheiten gefangen hat.

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  3. Miki

    27. Juli 2017 at 10:41

    Ich hab jetzt noch nicht den ganzen Artikel gelesen…aber mich regt immer auf, wenn die Öko Eltern tröten, impfen wäre Schwachsinn. Aber ihre Gören profitieren davon, dass die anderen das (ja, vorhandene) Risiko eingegangen sind. Schmarotzer! Ich sag nur Masern, Keuchhusten, Polio…“Früher“ war das Pflicht und das war gut so. Man kann diese Verantwortung eben nicht jedem …. Straßenfeger … (nix gegen diese, aber ich will den Bildungsfähigkeitsgrad darstellen) diese Entscheidung überlassen. Die Menschen meinen es ja gut, aber können das eben nicht so überblicken, muss ja nicht der Grips fehlen, aber die entsprechende AUSbildung.
    Impfverweigerer sind asozial.

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  4. schnorpser

    27. Juli 2017 at 11:22

    Was den Gruppen der „Verschwörungstheoretiker“ derart Zulauf bringt, darüber kann man nur mutmaßen… Ich sehe es auch kritisch, dass sie in ihrem Kosmos sich gegenseitig derart bestärken, keine Außenmeinung zulassen und ihre Thesen i.d.R. auf nicht wissenschaftlichen Thesen aufbauen. Treu dem Motto: Wird ein Argument nur oft genug wiederholt, höre ich es von x-Seiten, muss es wahr sein. Auf einmal sind es Medizin-Profis oder können atmosphärische Zusammenhänge erklären, obwohl „eigentlich“ kein Fachwissen vorliegt. Das Internet macht es möglich und vernetzt Menschen, die die für „ihre Sache“ Zuspruch, Bestätigung und Legitimierung suchen.
    Persönlich glaube ich, dass Menschen Beschäftigung und Themen brauchen, die sie auslasten und erfüllen. Das ist auch normal. Nur, wenn man keine „echten“ Themen hat, sucht man sich Probleme, wo keine sind, die man aber dennoch lösen möchte. Es ist also eine Art Flucht aus der Welt, in der man drin steckt, sich aber nicht wohl fühlt.
    Dank genügend Interessen und Hobbys habe ich einen anderen Focus im Leben. Wenn ich krank bin oder mich vor Krankheiten schützen möchte, befrage ich die Leute, die es wissen müssen: Mediziner. Das Internet zu solch heiklen Themen zu befragen, finde ich kritisch. Da jeder schreiben kann, was er möchte, müsste ich die Bewertung des Wahrheitsgehaltes vornehmen, was aber oft aufgrund nicht vorhandener Fachkenntnis nicht möglich ist. Klar ist, man muss in der Lage sein anderen Menschen vertrauen zu können und nicht alles selbst besser wissen wollen. Ohne Vertrauen in andere Menschen und deren Fähigkeiten siegen Zweifel und man hat auf einmal Probleme, wo dem Grunde nach keine sind.

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  5. kalesco

    27. Juli 2017 at 11:36

    WORD!

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  6. Carom

    27. Juli 2017 at 12:20

    Es gibt zu diesem Thema soviele Informationen im Netz, und immer noch werden Kinder gefährdet aufgrund falscher Informationen… Ungeimpfte Kinder im Kondergarten – geht gar nicht, man sollte die Eltern wegen Kindeswohlgefährdung belangen. Ich hatte einen Lehrer und habe einen Freund mit Folgen von Kinderlähmung, die beiden genügten mir als Anstoß.

    Mir gefällt dieses Video von Penn & Teller (amerikanisches Zauberer- und Entertainer-Duo) sehr, weil die beiden es schaffen, bei aller Ernsthaftigkeit und Wut trotzdem irgendwie zu unterhalten:

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  7. ssuchi

    27. Juli 2017 at 18:56

    @Miki: das skurrile ist ja, dass es die meisten Impfgegner eben nicht in den sogenannten „bildungsfernen Schichten“ gibt, sondern bei gut (aus)gebildeten, jungen, intelligenten, großstädtischen Hipster-Eltern. Also bei denen, die es besser wissen könnten und sollten.

    Anscheinend gibt es da in vielen Gehirnen einen tragischen Kurzschluss von „ökologisch – kritisch – vegan“ zu „esoterisch – homöopathisch – Impfgegner“…

    Gefällt 3 Personen

     
  8. Silencer

    28. Juli 2017 at 09:06

    Wow, vielen Dank für die ganzen Kommentare!

    Miki: Was ssuchi sagt. Das geht durch alle Bildungsschichten, Schwerpunkt ist aber wohl bei den Bessergebildeten. Ohne in anekdotische Evidenz verfallen zu wollen: Es gibt ganz Interviews in der ZEIT mit Akedmikerneltern (u.a. Biologen) die Impfungen ablehnen. Unfassbar.

    Schnorpser Sehe ich genauso, Internet um medizinische Hilfe fragen ist das schlechteste, was man machen kann.

    Kalesco: Fistbump

    Carom: Danke! Das Video ist cool, die beiden kannte ich noch nicht!

    ssuchi: Ja, so in etwas stelle ich mir die Zusammenhänge auch vor. Zu sowas müsste man mal eine Untersuchung machen.

    Gefällt 1 Person

     
  9. hirnwirr

    28. Juli 2017 at 11:03

    Impfgegner sind doof. Sag ich jetzt mal in aller Pauschalität.

    Gefällt 1 Person

     
  10. martinpurrer

    28. Juli 2017 at 12:10

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Allerdings ist es bei Impfungen wie mit allem: Die Welt ist nicht Schwarz-Weiß. Zu sagen, alle Impfungen sind super und je mehr, desto besser, ist genauso Quatsch wie Impfungen per se zu verteufeln. Impfungen haben gewisse Risiken und bieten häufig nur einen eingeschränkten Schutz. Als ich vor Jahren in Mittelamerika war, habe ich mich im Vorfeld mit Ärzten und erfahrenen Mittelamerikareiseden unterhalten und dann die wirklich sinnvollen Impfungen ausgewählt. Es gibt welche (ich glaube, es war Typhus), die haben kaum Nebenwirkungen, helfen gut und halten lange, die kann man auch ohne großes Infektionsrisiko vor Ort empfehlen. Andere (zB die Malaria-Prophylaxe) sorgen oft für heftige Impfreaktionen, schützen aber nur vor bestimmten Erregern, insofern lohnt sich das nur, wenn man wirklich lange in einem Hochrisikogebiet unterwegs ist. Deshalb mein Tipp: Man sollte sich mit echten Experten unterhalten und dann abwägen, was sinnvoll ist und was nicht.

    Gefällt 2 Personen

     
  11. Silencer

    28. Juli 2017 at 12:16

    Hallo Martin,
    danke für Deinen Kommentar! Zustimmung, gerade auf Reisen ist abzuwägen was sinnvoll ist. Impfungen gegen Krankheiten mit einem verschwindend geringen Infektionsrisiko sollte man nicht vornehmen lassen, Reisemediziner helfen hier weiter. Die schwarz/weiß-Linie verläuft für mich auch klar bei zwischen Menschen, zwischen Impfgegnern/Skeptikern und der Rest der Welt, da sehe ich auch keine Grauzone. Das eine ist Statistik, das andere Ideologie.

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  12. Miki

    29. Juli 2017 at 11:41

    Ich hab wieder versucht, den ganzen Artikel zu lesen, Leute, ich reg mich auf.
    Ok., noch schlimmer: „schlaue“ Leute lehnen Impfungen (ihrer Kinder) ab.
    Zum einen ist es asozial (ich sagte es ja schon, weil sie ja vom Schutz der anderen Geimpften profitieren, wenn dieser durch diese Blödheit auch immer löchriger wird). Aber mal im Mini-Universum: als ich Kind war, ist eine junge Frau (und Mutter) von nebenan gestorben, weil sie mit dem nackten Zeh in so einem „Rost“ vor der Haustür (wo der Schmutz der Schuhe teilentfernt werden soll) hängengeblieben ist und sich eine Bagatellverletzung zugezogen hat. Und dieser -ohne ausreichenden Impfschutz- keine Bedeutung zugemessen hat (denn dann kann man noch mit einer Spritze helfen, kurzfristig) In der DDR war man ja grundsätzlich geimpft, aber aller 10 Jahre das aufzufrischen konnte man schon mal übersehen…
    Wenigstens schaden diese Tetanus- Impfgegner (was sie sicher nicht war, sie war nur nachlässig) damit nur sich oder eben ihren Kindern.
    Ich wünsche der oben zitierten Tante, dass es sie mal selbst erwischt und nicht das Kind. Und wenn doch, dass es genug Leute gibt, die sich im Ernstfall über diesen Schwachsinn hinwegsetzen.

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