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Die seltsame, aber ideale Actioncam für Motorradreisen

19 Feb

„Woher kommen die Aufnahmen?“
„Vorn am Mopped ist eine Actioncam angebracht“
„Ah, eine Gopro!“

Nee, eben nicht. Keine GoPro.

Auch wenn sich der Name mittlerweile als Synonym für eine ganze Geräteklasse in den Köpfen festgesetzt hat wie „Tesa“ für Klebeband und „Tempo“ für Taschentücher: Es gibt auch noch andere Actioncams.

Nichts gegen GoPro, das sind feine Allrounder. Aber für Motorradfahrer, oder spezifischer: Für Tourenfahrer, gibt es Kameras die besser geeignet sind. Eine davon ist die seltsame VIRB XE, ich mittlerweile seit zwei Jahren im Einsatz habe und über die ich erstaunlicherweise hier noch nie was geschrieben habe. Aus aktuellem Anlass und akuter Langeweile hole ich das hiermit nach.

Die VIRB XE ist ist für meinen Anwendungsfall einer klassischen Actioncam in zwei Bereichen überlegen:
1. durch die Bauform und
2. was Vernetzungsmöglichkeiten angeht.

Aber der Reihe nach.

Der „klassische“ Anwendungsfall für eine Actioncam ist die Aufzeichnung einer ziemlich genau definierten Situation. In den Werbevideos der Hersteller sieht man, was ich mit „Situation“ meine: Die Actioncam wird genutzt um eine Skiabfahrt aufzuzeichnen oder eine Fahrt im Kanu, oder sie klemmt am Helm eines Mountainbikers usw. usf.

All diesen Situationen ist gemein, dass sie zeitlich und Umständetechnisch relativ klar definiert sind und man sich beim Setup der Kamera darauf einstellen kann. Die Skiabfahrt dauert in der Regel nicht stundenlang und hat mehrfach Pausen drin, sondern geht nur bis zum Fuß des Bergs. Man kann die Kamera vor der Abfahrt manuell einschalten und hinterher wieder aus. Beim Kanufahren ist klar: Es wird nass, also kommt die Kamera in das zusätzliche, wasserdichte Gehäuse. Beim Motorradfahren auf kurzer Strecke ist es ähnlich: Man sich auf das Wetter einstellen, und für die Runde auf der Renne oder die zwei-Stunden-Tour durch den Harz lässt man die Kamera einfach so laufen.

Der Anwendungsfall beim Touren, zumindest bei mir, ist etwas anders: Ich stecke Morgens die Kamera an die Nase des Motorrads und belasse sie dort bis zum Abend. Wenn ich unterwegs was interessantes sehe oder die Strecke spaßig wird, schalte ich sie per Fernbedienung ein, ansonsten bleibt sie aus.

Den ganzen Tag über unterwegs zu sein heißt auch, in unterschiedlichste Klimazonen und Wetterlagen zu geraten. Man fährt einen Pass hoch, und es wird eisekalt. Auf der Abfahrt wird es wieder wärmer, dafür gerät man in einen Regenschauer. In Abgrenzung zu den klassischen Actioncamszenarien bedeutet das: Ich habe keine klar definierte Aufnahmesituaion, auf die ich mich austattungstechnisch einstellen könnte, und eine zeitliche Definition habe ich auch nicht – ich muss die Kamera also zuverlässig und spontan aus der Ferne ein- und ausschalten können.

Natürlich kann man nun fragen: Und? Wo ist das Problem? Man kann eine Kamera doch einfach immer im wasserdichten Gehäuse belassen, und Fernbedienungen bringen die meisten Actioncams auch mit.

Die Probleme dabei: Unterwassergehäuse sind schwer und vibrieren dadurch mehr. Gleichzeitig dämpfen sie durch die Bauform den Ton, und im schlimmsten Fall klappert die Kamera während der Fahrt darin herum. Außerdem Beschlagen sie bei kühlem Wetter, denn so eine Actioncam wird unter Umständen recht warm.

Bei der Fernbedienung liegen die Probleme an der Schludrigkeit der Hersteller, insbesondere, aber nicht nur, in unteren Preissegmenten. Die Dinger sind häufig nicht zuverlässig, und längst nicht alle sind wasserdicht. Mit Grauen erinnere mich an meine Rollei 3s, bei der die Fernbedienung nur an ungraden Wochentagen bei Südwind funktionierte, und die bei jedem Schauer ganz schnell abmontiert und eingepackt werden musste.

Genau diese beiden Punkte hat Garmin aber bei der VIRB XE gelöst, und dazu noch einige andere. Herausgekommen ist dabei eine Kamera, die ihresgleichen sucht – weil sie so seltsam ist.

Sie ist nämlich ein echtes Ingenieursstück. Ingenieursstücke sind, lt. Definition von Modnerd, jene Geräteserien, in deren Konstruktion die Ingenieure all ihre Liebe und ihr Können eingebracht haben, und die rauskommen bevor die BWLer den Rotstift ansetzen und alles billiger machen. Oder die Marketingfuzzis unbedingt irgendeinen Hypekram als Selbstzweck drinhaben wollen.

Nein, an der VIRB XE ist (fast) nichts billig, und sie kommt ohne Blockchain-Anbindung aus. Man merkt, dass hier Ingenieure zusammen saßen, die eine Liste von Problemen klassischer Actioncams lösen wollten. Das ist ihnen auch gelungen, aber das Ergebnis ist halt seltsam, weil es stark anders ist als das, was man von GoPros kennt.

Das fängt schon beim Äußeren an. Die VIRB XE ist von der Bauform her kein kleiner Würfel, sondern hat eine etwas in die Breite gezogene Form, die einige Besonderheiten aufweist.

Was als erstes auffällt: Die gesamte Frontseite ist eine große Klappe, die mit einem seitlichen Riegel verschlossen wird. Die Klappe schützt das komplette Innenleben der Kamera und lässt sich austauschen wenn sie verkratzt ist. Sie ist wasserabweisend beschichtet, Regentropfen und Wasserschleier perlen einfach davon ab.

Die Klappe hat eine umlaufende Dichtung. Das Gehäuse der VIRB ist von sich aus wasserdicht bis zu 50 Metern, ein zusätzliches, wasserdichtes Gehäuse wird nicht benötigt. Das ist praktisch und löst das Problem mit den nicht definierten Wetterbedingungen: Die Kamera kann einfach immer am Motorrad bleiben, so wie sie ist. Dafür wiegt sie mit 150 Gramm etwas mehr als eine „nackte“ Actioncam, aber weniger als eine mit Unterwassergehäuse.

Über zwei große Leuchten auf der Vorder- und Oberseite signalisiert die Kamera ob sie eingeschaltet ist oder aufzeichnet. Die Leuchten sind sehr hell und lassen sich selbst bei prallem Sonnenschein aus allen Richtungen erkennen. Das ist schon ein großer Unterschied zu vielen Cams, bei denen man raten muss, ob sie jetzt wirklich aufzeichnen oder das Signal gerade mal wieder ignoriert haben. Die Statusleuchten lassen sich aber auch abschalten, anhand der Fernbedienung (s.u.) lässt sich dann immer noch sehen ob gerade aufgezeichnet wird.

Auf der Unterseite findet sich eine Standardhalterung, sämtliches Actioncam-Zubehör nach GoPro-Standard passt da dran. Auf der Oberseite findet sich ein hoch aufgelöstes LCD-Display für Einstellungen, die wirklich einfach zu navigieren und verständlich sind. Die reichen vom Zoomfaktor über eine Bildentzerrung bis hin zum manuellen Weißabgleich.

Auf der rechten Seite der Kamera ist eine weitere Seltsamkeit: Neun blanke Kontakte sind da zu sehen. An die wird das Lade- und Datenkabel angeklipst.

Eine wirklich schräge Konstruktion, die aber hervorragend funktioniert: Die Verbindung ist wetterfest und muss nicht extra, wie bei anderen Kameras, durch Gummipröppel oder ähnliches geschützt werden. Der Nachteil ist natürlich die proprietäre Bauform, anders als die Micro-USB-Kabel anderer Actioncams bekommt man das hier nicht am Kiosk um die Ecke.

Im Inneren der Kamera gehen die Besonderheiten weiter:

Der Akku ist ein kleiner Würfel, der neben der Optik sitzt (seltsam!). Der Vorteil dieser Konstruktion: Er lässt sich superschnell austauschen ohne das die Kamera von der Halterung genommen werden muss. Eine volle Ladung reicht für 120 Minuten Aufzeichnung. Neben dem Akku sitzt die Micro-SD-Karte. Die Kamera nimmt alles ab Klasse 10, UH1 reicht aus. Das heißt, superbillig-No-Name-Karten sollte man nicht nehmen, aber die ganz günstigen Sandisk Ultra funktionieren. Bis 128 GB gibt es keine Probleme, mit mehr Kapazität habe ich es nicht ausprobiert.

Neben der Optik sitzt ein kleines, ausziehbares Fach. In das passen proprietäre, hygroskopische Plättchen. Die verhindern, dass die Kamera bei Tauchgängen oder schnellen Temperaturwechseln beschlägt.

Technisch ist die VIRB ein seltsames Mischding. Ausgezeichnet sind die Bildstabilisierung und der Ton, Vibrationen vom Motor oder Windgeräusche werden sehr gut weggefiltert oder zumindest gedämpft.

Das Bild, das die XE liefert, ist gut, aber mehr halt auch nicht. Es ist scharf, die Farbsättigung ist nicht überzogen, Artefakte und Bildrauschen gibt es auch bei Dämmerung erst recht spät und die Korrektur bügelt den Fischaugeneffekt gut aus. Qualitativ ist es in etwa auf dem Niveau eine GoPro Hero 4, was OK ist – aber nicht so überragend, wie man es von einer Kamera für einen Neupreis von 450 Euro vielleicht erwarten würde.

Die Bezeichnung „gut“ gilt allerdings nur für Full HD mit 1920×1080 oder 1440×900 mit 30 Bildern pro Sekunde, die anderen Modi sind schlicht indiskutabel. Zwar beherrscht die Kamera theoretisch auch 1080P mit 60FPS, aber da die Datenrate genau die gleiche ist wie bei 30 FPS, wird das Bild einfach matschig. Das wäre auch 2016 schon besser gegangen. Keine Ahnung, warum Garmin bei einer solchen Kamera ausgerechnet beim eigentlichen Kameramodul Abstriche gemacht hat. Vermutlich ist ausgerechnet an diesem Punkt doch ein BWLer der Firma mit dem Rotstift über die Wunschliste der Ingenieure gegangen.

Keine Abstriche gemacht wurden bei der sonstigen Austattung, denn die VIRB bringt eine Shitload an Sensoren mit, was gleichzeitig ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Die Kamera zeichnet während der Aufnahme alle möglichen Daten auf, u.a. GPS-Position, Geschwindigkeit, Höhe, Neigung, Rollwinkel und Beschleunigung. Damit ist sie Kamera und Fahrtschreiber in einem. Sie lässt sich mit weiteren Sensoren über Garmins propritäres ANT+-Protokoll (ein Bluetoothderivat) vernetzen und zeichnet dann z.B. auch Herzschlag oder Temperatur auf. Ich habe z.B. unter der Sitzbank des Motorrads einen Temperatursensor, der nur so groß ist wie ein Eurostück ist und der Kamera Daten zuliefert.

Der Clou daran: Diese Daten lassen sich in unterschiedlichsten Darstellungsformen als Overlay über die Videos packen. Das sieht dann z.B. so aus wie in dem ZZR-Trailer von 2016.

Die kostenlose VIRB-Software für den PC dient dazu, die separat gespeicherten Datentracks als Overlay mit den Videos zu kombinieren. Sie fungiert auch als Medienverwaltung und komplette Schnittsoftware. Vom Funktionsumfang bietet sie alles, was z.B. auch iMovie kann, ist also recht brauchbar. Overlays lassen sich beliebig editieren, die Position der Instrumente ändern und sogar neue Vorlagen lassen sich erstellen oder aus dem Internet laden.

Mit der Sensorenkopplung hört die Vernetzung aber nicht auf. Fast schon langweilig ist die Kopplung über ein, von der Kamera erzeugtes, WLAN an ein Handy, über das sich die VIRB dann einstellen und steuern lässt und auf das sie in Echtzeit streamt. Das ist nett, aber auf einem Motorrad nicht relevant.

Spannend ist dagegen die Kopplung mehrer VIRBs und deren synchrone Steuerung. Eine XE wird dann als Hauptkamera definiert, die anderen koppeln sich an sie an und schalten sich mit ihr ein oder aus. Das funktioniert zuverlässig, entweder über den großen Hebel auf der Oberseite, der sich auch mit Handschuhen bedienen lässt, oder über eine wasserdichte Fernbedienung, die auch Handschuhtauglich ist und sich mit dem mitglieferten Zubehör am Lenker befestigen oder wie eine Armbanduhr tragen lässt.

Mit der lassen sich Fotos machen oder Videoaufnahmen starten und stoppen. Die Kamera wird dabei dazu auch aus dem Tiefschlaf geweckt und braucht ca. 5 Sekunden, bis sie Einsatzbereit ist. In der Mitte der Fernbedienung ist eine helle LED, die zuverlässig anzeigt ob man eine Taste wirklich gedrückt hat, und die rot leuchtet, wenn eine Aufnahme läuft. Das funktioniert, zuverlässig, immer. Kann man gar nicht genug betonen.


Die dritte Möglichkeit zur Steuerung der VIRB ist ein Garmin Navi der ZUMO-Klasse. Mit dem lässt sich die Kamera direkt über den Touchscreen steuern, entweder über eine separate App mit Riesentasten, die man selbst mit den wurstigsten Fingern trifft, oder direkt aus der Kartenansicht aus der Sidebar heraus.

Mein Navi hat also Augen und Ohren…

In der Summe ist die VIRB XE also ziemlich einzigartig. Die Bauform, die Detaillösungen, die Software, die einfache Bedienung, die Einbettung in das Garmin-Ökosystem… das bildet meinen Anwendungsfall exakt ab und funktioniert einfach. Um die XE muss ich mir schlicht keine Sorgen machen wenn ich unterwegs bin. Wetter interessiert sie nicht, und ich weiß jederzeit genau ob sie aufzeichnet oder nicht. Dafür ist das Bild halt nicht so superüberragend wie es vielleicht sein könnte, für Fahrtaufnahmen ist es aber absolut brauchbar. Ich kann damit leben, für mich ist das Ding die ideale Kamera am Motorrad. Seit 2016 fahre ich mit einer davon durch die Gegend.

Und damit kommen wir zu dem „aktuellen Anlass“. Die VIRB XE ist so seltsam, das sie sich vermutlich nicht wirklich toll verkauft hat. Zumindest würde das erklären, warum sie in dieser Form nach dem Verkaufsstart in 2016 nie wieder aktualisiert wurde. Die Nachfolgerin, die VIRB Ultra 30, löst höher auf, sieht aber wieder aus wie eine GoPro oder eine beliebige andere Actioncam und ist nicht mehr wasserdicht.

Da 4K-Videos gerade der heiße Shyce sind, die VIRB XE aber nur Full HD kann, trennen sich manche Leute gerade von ihren alten und anscheinend oft ungeliebten XEs. Ich hatte in den vergangenen Wochen das große Glück gleich zwei gute Gebrauchte zu finden, die zu günstigen Preisen in den Kleinanzeigen angeboten wurden.

Beide waren jeweils nur wenige Male im Einsatz und in quasi neuwertigem Zustand. Damit bin ich demnächst nicht nur mit einer, sondern drei XEs unterwegs.

Die beiden neuen werden mit der bereits vorhandenen vernetzt und hängen an Anna, dem Motorradnavi.

Damit wird ein alter Traum war: Endlich vernünftige, gesyncte Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln am Motorrad. Lästige Umbauarbeiten entfallen, und die nächsten Moppedvideos werden ein wenig abwechselungsreicher. Jetzt muss nur noch dieser elendig lange Winter mal zu Ende gehen.

 
21 Kommentare

Verfasst von - 19. Februar 2018 in Motorrad

 

21 Antworten zu “Die seltsame, aber ideale Actioncam für Motorradreisen

  1. Max

    20. Februar 2018 at 05:58

    Also ehrlich gesagt finde ich beide jetzt nicht zwingend optimal fürs Motorrad, aber am Ende ist es einerseits Geschmackssache und wenn man mehrere einsetzen will, kommts ja auch darauf an, was man schon hat.

    Allen gemein ist der mehr oder wenige vielseitige Einsatz.

    Ich bin gespannt auf die neuen Filme.

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  2. Olpo Olponator

    20. Februar 2018 at 07:55

    Hihi … aber bitte in Zukunft immer mit geputzten Stiefeln ! – wann kommt endlich der Quadco für die Totale zum Einsatz ;-?

    Um Mißverständnisse zu vermeiden: ich selbst hab‘ auf Reisen oft nichtmal eine genaue Karte der Gegend mit in der ich mich befinde und fotographiere meist im Kopf, ich gehe Reisen eben anders an – jedoch beobachte ich aus meiner sicheren Deckung heraus interessiert, was die Elektronik an guten Dingen so mit sich bringt (hab‘ mir vergangenes Jahr immerhin ein Tablet für Reisenotfälle zugelegt – falls ich wieder einmal bei div. Stürzen auf Abwegen sämtliche Bleistifte zerbreche wie das Jahr zuvor).
    Von erstaunlichen und brauchbaren Dingen lese ich da und bin grundsätzlich begeistert, weil ich qualitativ hochwertiges Zeug mit Hirnschmalzeffekt liebe, auch wenn ich’s nicht brauche/verwende … 😉

    Der Trailer läuft bei mir leider nicht; FF, VLC und WP Scripts korrespondieren nicht gut genug miteinander…

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  3. Silencer

    20. Februar 2018 at 09:35

    Max: Klar, Ökosystem und persönliche Präferenz spielt immer sich eine Rolle. Um es etwas objektiver zu machen habe ich versucht meinen Anwendungsfall möglichst genau herzuleiten. Hast du denn deine ideale Cam schon gefunden?

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  4. Silencer

    20. Februar 2018 at 09:38

    Olpo: klar, ist nicht für jeden, sp getüddel. Für mich verbinden sich an der Schnittstelle zur Technik die Hobbys Motorradreisen und bloggen.

    Bzgl Trailer: das liegt am Browser, mach mal noscript aus. Der lohnt sich nämlich wirklich!

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  5. Max

    20. Februar 2018 at 09:48

    Ich suche nicht die ideale Cam, ich kam zu meiner ersten GoPro per Gewinn. Hab dann mal günstigere Alternativen zusätzlich probiert, war nicht doll und dann weitere GoPros angeschafft.
    Garmin kam da schon etwas zu spät.
    Die Sache mit dem integrierten GPS ist zwar nett, aber da ich neben dem Straßennavi ja auch schon immer ein Handheld-Navi bei habe, war das für mich kein Mehrwert.

    Mit den Jahren habe ich mich natürlich auf die GoPros eingeschossen und den entsprechenden Workflow erarbeitet.

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  6. Albrecht Wagenhöfer

    20. Februar 2018 at 09:51

    Das ist ja irre mit der Vernetzung. Anna kann dann aber nicht wahlweise auf Einzelne zugreifen,
    wenn alle drei Virbs erwacht sind oder sind die FB selektiv?

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  7. Silencer

    20. Februar 2018 at 10:35

    Max: …den Workflow, den ich immer noch bewundere… diesen Mengen an Material Herr zu werden – Respekt!

    Albrecht: Nee, Anna kann immer nur eine direkt ansteuern, und die muss auch vorher gekoppelt sein. Selektiv mal die vordere, mal die hintere schalten, dass wärs noch… aber vielleicht auch ein wenig viel, während der Fahrt soll man fahren und nicht Regisseur und Kameramann sein 🙂

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  8. kalesco

    20. Februar 2018 at 11:26

    Sehr schöne Beschreibung! Super, dass du diese Nischenkamera für dich gefunden hast!

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  9. der Micha

    20. Februar 2018 at 15:29

    Vielen Dank für den schönen Bericht.
    Auch für mich wäre es wohl die ideale Kamera, liegt aber finanziell nicht in meiner Reichweite.
    Macht aber nichts. So gucke ich mir halt Deine Videos gerne an.
    Allzeit gute Fahrt.

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  10. Albrecht Wagenhöfer

    20. Februar 2018 at 17:40

    @Olpo……du meinst ne Drohne? Da bastele ich dran herum und komme zu dem Fazit: Ohne GPS-Steuerung, großem Akku und 3D-Gimbal wird das nichts, was man zeigen könnte.
    Als Cam habe ich die Drift, ähnlich klobig wie die VIRB, hat aber als Besonderheit eine drehbare Linse, d.h., auch bei Schrägmontage kann man die Cam per Linse waagrecht ausrichten.

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  11. Silencer

    20. Februar 2018 at 18:53

    Micha: Augen offenhalten, im Frühling gibt es bestimmt noch mehr Leute die ihre Virbs billig verkaufen wollen.

    Albrecht: Die Mavic Air geht in die richtige Richtung, aber da fehlt immer noch was.

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  12. Albrecht Wagenhöfer

    21. Februar 2018 at 10:04

    Vorschlag: Was fehlt, ist die Hälfte des Preises. Selbst in Kleinanzeigen möchten Ungeneigte zu viel Geld für gebrauchtes Spielzeug.

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  13. Silencer

    21. Februar 2018 at 12:44

    Albrecht: Da muss man schon mal länger die Augen offenhalten, bis ein gutes Angebot vorbeikommt. Ich rechne damit, dass zum Start der neuen Saison, wenn sich mehr Leute neuen 4K-Kram kaufen, mehr Gelegenheiten auftauchen.

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  14. Olpo Olponator

    26. Februar 2018 at 08:59

    @Albrecht: Drohne könnte man einen Quadcopter mit FollowMe-Funktion auch nennen, das gibt es ja bereits. Zur Anreicherung eines Filmes mittels kurzer Sequenzen, welche Herrn Silencer zB in komplettem Moppet-Ornat bei der Bewältigung einer Rüttelpiste im italienischen Outback auf dem Weg zu einer obsessiven Belehrung über des Herrgotts großen Tierpark mit Frau Vorbau oder der Bezwingung unbekannter Eisberge in Shorts und FlipFlops, vorwiegend mit (noch zu beschaffendem Klapp)Sturzhelm um seine visagere Authentizität zu verbergen, zeigen, wäre doch eine nette, nicht alltägliche, sehenswerte Ergänzung eines Reisefilmes, stelle ich mir vor … 😉

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  15. Albrecht Wagenhöfer

    26. Februar 2018 at 11:59

    @Olpo…..die aufgeklappte Visagität würde mich auch interessieren, wenn die Drohne von der
    FellowMy in den LostMy-Modus wechselt.
    Ich, z.B., würde dann mein Selfie etwas farbkorrigieren.

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  16. Silencer

    26. Februar 2018 at 12:26

    Hahaha, ihr seid ja so lustig 😀

    Im Ernst, so ein Szenario würde mir sehr gefallen, und ich warte schon seit Jahren auf Drohnen, die das von Olpo geschilderte Szenario umsetzen könnten. Zwei Dinge sind nötig: 1. Das Ding muss so klein sein, das es aus dem Topcase starten kann und 2. das Tracking muss absolut reibunsgslos funktionieren.

    Klein genug sind die Dinger mittlerweile, die Mavic Air ist da schon echt Maß der Dinge. Aber ich muss leider noch weiter warten, denn das Tracking funktioniert noch nicht so, wie man es bräuchte. Aber das kommt, spätestens in 2 Jahren wird es soweit sein. Bis dahin bräuchte ich einen Kameramann… was sich leider nicht mit dem Konzept Alleinfahren verträgt.

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  17. Max

    26. Februar 2018 at 12:42

    Ich finde ja die Skydio R1 ganz interessant, die erkennt Hindernisse, sie folgt und kann auch vorausfliegen

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  18. Silencer

    26. Februar 2018 at 12:51

    Das ist die mit den 13 Kameras rundrum, die mit Machine Learning auf einem NVIDIA-Chip den Raum um sich rum berechnet, stimmts? Ja, die finde ich supercool – jetzt müssen die nur noch von DJI gekauft werden und die Technik in einem Mavic-Gehäuse landen 🙂

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  19. Olpo Olponator

    27. Februar 2018 at 09:03

    @Herr Albrecht: Sie sind ein Pessimist. Ihr DenkModell wäre für den EndVERbraucher sehr kostenintensiv – etwas derart Unausgereiftes käme doch nicht in den Handel ! Farbkorrektur ? Was es alles gibt…

    Mit meinen Ideen scheine ich in diesem Blog nicht grundsätzlich falsch zu liegen. Ich schlage allerdings vor, darauf zu warten, daß das Fluggerät vom Gouvernal aus startet und auch zu bedienen ist bzw Pinkelpausen automatisch erkennt und zwischenzeitlich den Ladestall aufsucht. Es scheint immerhin zum Starten bereits geworfen werden zu dürfen… Wenn es mit der Laufgeschwindigkeit meines TollaRolla Schritt halten gelernt haben wird, kaufe ich es vllt auch; ich bin verspielt wie jeder normale Mann. Mit 2,5k € wäre ich in 3 bis 5 Wochen dabei, das ist zumutbar, zumindest die Lieferzeit 😉 …

    Und ich wußte, daß, wenn ich einen Versuchskopter starte, ich auf dem neuesten Stand der möglichen Technik ohne Zwischenstop im Netz landen werde … ich danke allen artig für die aktuellen Infos … 😉

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  20. typ3typ

    26. August 2018 at 11:46

    Kann die Virb sowohl über die Fernbedienung, als auch über das Navidisplay ausgelöst werden? Wie lange ist die Reaktionszeit um z.B. einen „Schnappschuß“ zu erstellen?

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  21. Silencer

    26. August 2018 at 16:42

    Typ3Typ: Seit dem letzten Firmwareupdate heißt es leider: Entweder Fernbedienung oder Navidisplay, beides geht nicht mehr.

    Die Reaktionszeit beim Auslösen über die Fernbedienung hängt davon ab, in welchem Modus sich die Kamera befindet. Ist sie eingeschaltet und idelt rum, erfolgt die Auslösung praktisch instantan. Die Kamera kennt aber auch einen „Schlafmodus“. In dem ist sie quasi ausgeschaltet, horcht aber auf die Fernbedinung. In dem Modus muss man ein mal auslösen um die Kamera aufzuwecken, dann 5 Sekunden warten bis sie sich voll eingeschaltet hat, dann nochmal auslösen.

    Das letzte Firmwareupdate hat den Tiefschlafmodus kaputt gemacht, zumindest wenn mehrere Kameras verbunden sind – die schlafen nicht ein, sondern wecken sich immer wieder gegenseitig auf.

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