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Kopfsache: Albrechts Armee und warum Jethelme verboten gehören

10 Okt

Albrecht hat´s erwischt.

Motorradfahrer/-innen sind heute in Foren organisiert, nach Marke und Modell. Folgerichtig bin ich im ZZR600-Forum genauso unterwegs wie im V-Strom-Forum. Dort tauscht man sich aus, über Technik, Touren und – Unfälle.

Nach dem, was ich in den letzten Jahren da so gelesen habe, ist die häufigste Unfallursache, dass Motorräder an Kreuzungen/Einmündungen/Ausfahrten von Autos übersehen werden und die Zweiräder aus voller Fahrt heraus mit der fast noch stehenden „Dose“ kollidieren. Gefühlt sind 8 von 10 Unfällen, von denen in den Foren berichtet wird, genau nach diesem Muster: Unvermittelt biegt ein Wagen, der eigentlich die Vorfahrt achten müsste, in die Hauptstraße ein. Oder ein Kombi setzt schwungvoll aus einer Einfahrt zurück. Und schon schlagen Motorrad und Fahrer in die Seite des Auto ein.

Der Effekt dabei ist beängstigend. Das Beste, was gerade noch passieren kann, ist, dass sich der Möpfahrer aufrichtet. Dann kracht die Maschine ins Auto, der Mensch segelt darüber hinweg. Das schaffen aber nur die wenigsten, das verlangt einen Plan, Mut und Reflexe. Viel häufiger passiert es, das auch der Fahrer in das Auto einschlägt, und dann in der Regel mit dem Kopf in den Dachholm – eine der stabilsten Stellen eines Autos. Da hilft auch keine Airbagjacke, da kommt es maximal auf den Helm an.

Das hier ist der Helm von Albrecht, dem gestern genau das passiert ist. Autofahrerin nahm ihm die Vorfahrt, er krachte ihr in die Seite, schlug mit dem Kopf in den Dachholm und rutschte dann übers Dach.

Regelmäßige Blogleser/-innen kennen Albrecht als fleißigen Kommentator, für mich ist er mittlerweile auch ein guter Freund. Er hat den Unfall überlebt, seine Armee von Schutzengeln hat ihm beigestanden, wie er sagt. Lediglich das Schlüsselbein ist gebrochen und die linke Körperseite blitzeblau, mit etwas Glück kommt er schon bald wieder aus dem Krankenhaus. Seine V-Strom ist ein Totalverlust, aber das ist Nebensache.

Auf dem Bild gut zu sehen sind die Stellen, wo der Helm auf dem Auto entlanggeschürft ist. Nicht zu sehen ist, dass die Kinnpartie einen riesigen Teil der kinetischen Energie absorbiert hat. Der Helm als Knautschzone, wie Albrecht lakonisch anmerkt.

Man stelle sich aber vor, was gewesen wäre, hätte er keinen Integralhelm aufgehabt. Was bleibt von einem Gesicht übrig, wenn es mit 50 km/h gegen einen Dachholm rast? Genau das passiert aber, wenn man einen Jethelm trägt.

Man mag mir nachsehen, dass ich diesen Anlass nutze, um mal was Grundsätzliches aufzuschreiben: Jethelme sind Relikte der Vergangenheit. Ihre Hoch-Zeit hatten sie zwischen den 50ern bis 70ern. Damals ließen sich tragbare Integralhelme nicht herstellen, und die Verkehrsdichte war viel geringer. Wer heute noch mit einem Jethelm unterwegs ist, stellt Nostalgie über seine Sicherheit. Ich habe eine ziemlich radikale Meinung dazu: Helme, die nicht oder unzureichend schützen, sollten verboten werden. So ist es mit den „Skullcaps“ passiert, jetzt wird´s auch Zeit für Jethelme zu gehen.

Ich bin jedenfalls froh, das Albrecht einen echten Helm aufhatte, und der seine wertvolle Rübe geschützt hat.
Komm bald wieder auf die Beine, alter Mann!

 
27 Kommentare

Verfasst von - 10. Oktober 2018 in Motorrad

 

27 Antworten zu “Kopfsache: Albrechts Armee und warum Jethelme verboten gehören

  1. X_FISH

    10. Oktober 2018 at 19:14

    »Genau das passiert aber, wenn man einen Jethelm trägt.«

    Oder einen aufgeklappten Klapphelm mit P/J-Kennzeichnung und somit legal als Jethelm zu nutzen. Ist dem Holm vom PKW-Dach aber egal… 😦
    _____

    Ich schließe mich mit den Genesungswünschen an.

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  2. Silencer

    10. Oktober 2018 at 19:17

    Korrekt. Ich habe solche Helme, fahre die aber nie offen. Das fühlt sich an wie Autofahren ohne angelegten Sicherheitsgurt.

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  3. zwerch

    10. Oktober 2018 at 19:58

    Du meine Güte… gute und schnelle Genesung damit wir bald wieder einen Kommentar von Albrecht zu sehen bekommen!

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  4. rudi rüpel

    10. Oktober 2018 at 20:03

    Es sollte verboten werden Moppeds zu übersehen, und erst recht sollte verboten werden erst garnicht hinzusehen, es sollte verboten werden beim fahren, nicht zu fahren, außerdem sollten Verbote verboten werden!
    LIEBEn Gruß
    rudi rüpel

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  5. Albrecht Wagenhöfer

    11. Oktober 2018 at 02:50

    Danke für die Genesungswünsche. Ärgerlich bei der Sache ist, daß ich vor dem Winteranfang noch private Sachen erledigen wollte wie Brennholz sägen u.a., was ich jetzt gehandicapt chanceln kann.
    An dem Unfalltag hatte ich noch in weiser Voraussicht meine neueste Textilkombi an, wo sogar noch die Hüftprotektoren drin waren, welche ich bei anderen Hosen entferne um dem zusehenden Weibsvolk besser in der Optik zu gefallen.
    Machen: Da hat jetzt der Gutachter plus die Versicherung das Wort, das Möpp ist noch über 30 Km von hier sichergestellt und ich danke allen Beschützern, daß an der Mühle alles Original ist wegen Zulassungsschutz bzw. Versicherung.
    Zudem kommt dann noch die Anwaltkontaktierung wegen Schmerzensgeld.
    Kämen da 5t € raus lasse ich mir das rechte Schlüsselbein auch noch kaputtmachen;))
    „Alter Mann“……..auch alte Hütten brennen gut🙂

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  6. Stephan

    11. Oktober 2018 at 09:11

    …autsch. Auch von mir vielen Dank an die Schutzengel und gute, schnelle & rückstandsfreie Genesung

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  7. DL650R

    12. Oktober 2018 at 10:40

    Bitte nicht. Ich bin ja so mehr der Law-and-Order-Typ, wenn es darum geht Verbote und Strafen zu verhängen, wenn jemand mit seinem Verhalten Andere gefährdet. Bei Selbstschutzmaßnahmen darf und sollte da aber niemals so hart durchgegriffen werden. Das Recht auf Selbstverstümmelung ist auch ein elementarer Bestandteil freiheitlicher Gesellschaften.

    Zudem würde ein Vollintegralhelm- und Schutzkleidungszwang einer Mobilitätswende, wie ich sie mir wünsche ganz klar im Wege stehen. Mehr noch, ich gehe sogar einen Schritt weiter und stehe für die Änderung der 45-km/h-Beschränkung bei 50er Rollern auf die DDR-übliche Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ein.

    Flankiert muss das Ganze dann von einem Neuzulassungsgsverbot von Verbrennern (Viertakt) in der Größe werden und einem rigiden Bestandsschutz bei Zweitaktstinkern, wo nur noch der aktuelle Besitzer die Betriebserlaubnis behält. Statt Weiterverkauf oder Vererbung gibt es dann nur noch Verschrottung der blauwolkigen Lärmsägen.

    Wenn wir aber nicht nur die heutigen Rollerfahrer auf die leisen E-Roller bekommen wollen, sondern auch all die ganzen PKW-Fahrer, die die Innenstädte zuparken, darf der Schutzkleidungszwang diesen Ansatz nicht im Keim ersticken. Insbesondere, wenn sich auch ein brauchbares E-Mietrollernetz etablieren soll. In Berlin habe ich da schon in Sommer eine ganze Menge solcher E-Mietroller und auch zahlreicher E-Schwalben genutzt gesehen (viel mehr als hier in Hamburg).

    Ich finde das toll und glaube solch einen Ansatz würden wir im Keim ersticken, wenn dann nicht nur ein, im Rucksack verstaubarer Jethelm, sondern im Vollkaskoland Deutschland ein Vollschutzkombi mit Stiefeln, Handschuhen und Integralhelm zwangsweise zu tragen wäre.

    PS: Der Verweis auf den ÖPNV greift hier zu kurz, weil den insbesondere Frauen aus Angst vor Übergriffen, Nächtens meiden. Da muss der E-Roller-Zugang leicht sein, sonst wird das Auto genommen. Das will ich nicht und ich finde, das sollten wir auch alle für unsere Städte nicht wollen.

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  8. Silencer

    12. Oktober 2018 at 10:47

    DL650R: Gute Idee mit der Rollerei, dem soll auch gar nichts im Weg stehen. Ich habe auch gar nichts von Schutzkleidungszwang über die Helmpflicht hinaus geschrieben. Die Helmpflicht besteht bereits, mir geht es nur darum, dass unsichere Helme verboten gehören. Ich bin normalerweise der letzte, der nach Verboten durch den Staat ruft (deshalb sehe ich auch Rudis Punkt absolut). Eine Ausnahme würde ich aber immer bei Sicherheits- und Gesundheitsaspekten machen, hier MUSS der Staat regelnd eingreifen. Entweder über Verbote oder negative Anreize. Gurtpflicht, Helmpflicht, hohe Steuern auf Tabak, das sind bewährte Instrumente, die jährlich tausende Leben retten. Es geht mir weniger um ein neues Verbot, als vielmehr um eine neue Sicherheitsnorm, die Jethelme dann nicht mehr erfüllen. Hm. Mir fällt gerade mal wieder auf, dass das ja schon nicht mehr einzelstaatlich geregelt wird… gleich mal an die EU schreiben 🙂

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  9. DL650R

    12. Oktober 2018 at 11:42

    Nun, ich denke dem Umstieg auf den (gemieteten) E-Roller in Städten steht sehr viel entgegen, wenn sich für die potentiellen Nutzer rausstellt, dass ein Fahren in Zukunft wie auf den Reklamebildern …


    https://www.motorradonline.de/media/mrd-387861/720/elektro-schwalbejpg.jpg?source=default

    … verboten wird. Gerade in Sommern wie diesen – selbst in Hamburg über 35°C in der Stadt – wäre es der Tod dieser Alternative, wenn wir die Rollerfahrer in Vollintegralhelme zwingen. Das machen potentielle neue Nutzer nämlich nicht, sondern steigen dann ins Auto mit Klimaanlage.

    Mir ist schon klar, dass es leider viel zu viele Politiker in unserem Nanny- und Nudging-Staat gibt, denen das Schurigeln unter dem Vorwand ich-weiß-was-gut-für-dich-ist ein diebisches Grinsen ins Gesicht zaubert. Mir wäre aber eine eine e-getriebene Zweiradutopie in Innenstädten deutlich lieber.

    Mich macht das wütend, mir vorzustellen, dass Polizisten abgestellt werden, um zu kontrollieren, ob die Verkehrsteilnehmer auch den Gessler Hut grüßem, äh, sich anschnallen oder den richtigen Helm tragen. Mannoman, lasst die Leute doch sich selbst gefährden. Für solche Maßnahmen haben wir viel zu wenig Gesetzeshüter. Die wären besser darin aufgestellt die aggressiven Gefährder auf’s Korn zu nehmen.

    Nach dem jüngsten Vorfall in der Limmerstraße in Hannover würde ich, hätte ich polizeiliche Entscheidungsgewalt, jetzt mal gut ausgebildete Polizisten in zivil und geschauspielert-verträumt auf dem Smartphone spielend durch Fußgängerzonen (!) in der ganzen Republik tapsen lassen, um dann mal zu sehen wer dann das Gesetz in die eigene Hand, äh, Faust nehmen will. Leider befürchte ich, dass hierzulande der Ruf nach staatlich verordnetem Selbstschutzzwang eher kommen wird. Fast befürchte ich, dass dann ein Fußgängerhelm sehr bald in der Diskussion auftaucht … und nicht vom Postillion.

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  10. Silencer

    12. Oktober 2018 at 11:50

    Mit dieser „lass die Leute doch selbst entscheiden“-Haltung kommen wir bei Verkehrsicherheitsthemen nicht weiter, weil die Leute eben nicht allein im Verkehr unterwegs sind. Wenn ein Unfall passiert, und der sehr schwerwiegende Ursachen hat, ist auch das Leben des Unfallgegners auf immer versaut, unabhängig von der Schuldfrage. Gerade bei leichten Unfällen hilft ordentlicher Schutz richtig schlimme Dinge zu vermeiden.

    Man mietet sich auch keine Höhlentour ohne die richtige Schutzausrüstung zu leihen. Das gehört einfach dazu, und wir sind weit genug, um solche Aspekte auch bei neuen Mobilitätskonzepten gleich mitzudenken.

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  11. DL650R

    12. Oktober 2018 at 17:08

    Hm, in dem Punkt kommen wir zu keinem gemeinsamen Standpunkt. Ich halte es für extrem übergriffig, wenn man aus der Perspektive des Unfallverursachers vom Opfer fordert sich besser selbst zu schützen, damit man selber kein schlechtes Gewissen bekommt. Für mich schwingt da die Mentalität von „Mutter, mach mal die Küchentür zu, ich kann nicht sehen wie du schufftest“ mit.

    Natürlich darf durchaus eine Versicherung im Nachhinein Leistungen kürzen oder Pönalen verhängen, wenn man sich nicht ausreichend geschützt hat. Das macht ja auch die Krankenkasse z.B. beim Zahnersatz, wenn man kein gefülltes Bonusheft vorlegen kann. So rum halte ich das auch für völlig legitim, nur prophylaktisch darf sich ein Staat nicht herausnehmen die Bürger zu belangen und zu kontrollieren. Ich zumindest will in keinem Land leben, in dem eine Polizeistreife auch ermächtigt wäre mir in den Mund zu schauen, um dann schlechte Zahnpflege an die Krankenkasse zu melden.

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  12. Silencer

    12. Oktober 2018 at 18:19

    Oh, wie kommst Du denn jetzt auf diese „Täter/Opfer“-Perspektive? Das letzt mal, als ich einen Unfall mit einem Roller hatte, ist der meinem Auto in die Seite gefahren. Während ich an einer Ampel stand. Diese Perspektiven würde ich aber gar nicht aufmachen. Es ist völlig egal, wer die Schuld trägt – gibt es einen Toten, ist das einer zuviel, und der andere Unfallbeteiligte darüber bestimmt nicht glücklich.

    Den zweiten Absatz Deines letzten Posts verstehe ich nicht. Natürlich muss die Polizei kontrollieren, ob die Helmfplicht eingehalten wird. Tut sie schon, Du darfst ja jetzt auch nicht mit einem Suppentopf oder wehendem Haar auf dem Kopf durch die Gegend fahren. Und es ist ja nicht so, dass dafür Analsonden eingesetzt werden müssen – kein Helm auf dem Kopf, das seiht man einfach im vorbeifahren.

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  13. DL650R

    13. Oktober 2018 at 09:39

    Nur weil die Polizei jetzt zu etwas rermächtigt ist, muss ich das nicht zwingend für richtig halten. Oder um es einfach auszudrücken, Kontrolle und Pönale bei Nichteinhaltung von Helm- oder Gurtpflicht halte ich bei Eewachsenen für falsch (wie schon die Pflicht). Strenger kontrollieren sollte die Polizei aber etwa die vorsätzliche Nichtaufmarksamkeit beim Smartphonespielen. Auch da halte ich unsere Gesetzgebung für falsch gewichtet, wird heute doch Drogenkonsum am Steuer härter bestraft. Dabei _versucht_ der Berauschte wenigstens noch auf den Verkehr zu reagieren, schätzt nur seine verminderte Aufmerksamkeit falsch ein. Der Smartphonetipper (ich meine nicht den Telefonierer mit Augen nach vorne, nein, die Leute, die wirklich als _Fahrer_ Head-Down auf’s Display schauen und tippen) zeigt dagegen die komplette Ignoranz seiner sich selbst auferlegten Aufgabe. Vorsätzlich und nüchtern.

    Ach, und noch mal zu deinem ersten Absatz, mir sind die Slogans, wie „Jeder Tote ist einer zuviel“ und darauf aufbauenden, populistischen Rufe nach einem Ziel von Null durchaus bewußt. Ich halte das aber für gefährlich. Bei den letzten Prozenten ist auch viel Zufall im Spiel und um die dann auszumerzen, muss man drastisch überregulieren, um nicht zu sagen die Bevölkerung drangsalieren. Daher stehe ich Schutzkleidungspflichten für Privatpersonen immer kritisch gegenüber. Wo sollte man auch die Grenze ziehen? Will man wirklich auch die Null runter, wäre am Ende auch eine Pflicht zum Tregen TÜV-geprüfter Stiefel im Winter (Sturz) durchaus denkbar oder der oben schon erwähnte Fußgängerhelm im erbst (herabfallende Äste).

    Oder um es kurz zu machen, ich persönlich will nicht _jeden_ Toten retten, weil das nur mit einer drastischen Reduzierung der persönlichen Freiheit geht und die ist mir wichtiger. Strafe für Fremdgefährdung, auf alle Fälle, Strafe für Eigengefährdung aber niemals. Wir sollten nämlich dabei auch nicht vergessen, dass sich in der Bevölkerung die Ablehnung des Motorrads nicht nur aus einigen, wenigen Lärmgeplagten rekrutiert (das hätte sich mit dem E-Motorrad erledigt). Ein richtig großer Anteil hält immer und grundsätzlich alle Motorradfahrer (und damit meinen die vom 50er Roller aufwärts) für Organspender und Selbstmörder. Das ist die große, stille Menge, die zur Befriedigung des Gewissens grün wählt, aber „weil alles andere viel zu gefährlich ist“ überall mit ihrem SUV hin fährt. Diese Beölkerungsgruppe mit plakativem Null-Toten-Ziel zu bedienen, würde damit nämlich nicht zu einer Anpassung der Helmpflicht sondern zum Verbot von motorisierten Zweirädern führen (Pedelecs evtl. ausgeschlossen, weil die Krankenkasse insistiert).

    TLDR: Vorsicht mit dem Slogans „Jeder Tote ist einer zu viel“ und der Forderung der Staat müsse entscheiden was gut für die Bevölkerung ist, weil die es selber nicht einsieht. Kann sein, das „on the long run“ damit uns das Motorrad unter dem Hintern weg verboten wird.

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  14. Albrecht Wagenhöfer

    13. Oktober 2018 at 11:03

    @DL650R……habe herzlichst schmunzeln müssen bei den Werbebildern der E-Schwalbe, bei dem der Hersteller nun über den Verleihweg versucht, mit seinem Prudukt Fuß zu fassen.
    Ich selbst haber außer anderen Ossi-Prudukten auch eine gutgehende „ölqualmspuckende“ Schwalbe, welche selbst leicht bergauf ihren Nennspeed von 60 (echte lt. GPS) bis weit über 70 KmH bei leichtem Gefälle erreicht und benutze diese auch oft so, wie auf den Bildern dargestellt mit (k) einer Schutzkleidung. Beim normalen Sturz muß da aber völlig klar sein, daß man u.U. sehr schwere langwierige Verletzungen davonträgt.
    Hatte gestern mein „Mopped“ in der Werkstatt besucht um ihm beim Sterben zuzusehen. Schade darum, wir hatten viel Spaß miteinander. Für mich beginnt – je nach finanzieller Entschädigung – die Suche nach einem treuen Begleiter. Im Moment könnte ich aber linke Körperhälfte vom Hals abwärts als Schlumpfdouble durchgehen.

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  15. DL650R

    13. Oktober 2018 at 11:49

    @Albrecht Wagenhöfer

    Ich finde die E-Schwalbe charmant, habe aber von der im Sommer in Berlin nur wenige gesehen. Meines Empfindens nach waren das keine Leihroller. Die Leih-E-Roller, die dort (rund um den Prezl-Berg) wirklich zahlreich unterwegs waren, sahen sehr futuristisch aus, was ich als Freund positiver Utopien im Stile von ST:TNG sehr begrüße.

    Die Leih-E-Roller hier in Hamburg wirken auf mich daher eher wie Verzichtsmodelle. Man sieht welche, aber viel kommt mir das nicht vor (nein, das Bild habe ich nicht bewusst rausgesucht, um Schutzkleidungsprediger zu Hasspostings zu motivieren):

    Ein Straßenbild mit vielen dieser Dinger, vielen Fußgängern, ÖPNV und PKW nur noch in Form von Kastenwagen-Lieferfahrzeugen, ja, das wäre meine Wunschutopie. Auch, wenn mal einer in die Elbe fährt und stirbt. Dystopie ist für mich, wenn das Zweirad aus Fremdvorsorgebemühungen des Staates dem Bürger verboten wird und der Bürger aus Mischung von DUH-Klage und Politiknudging in Massen auf Euro-6xyz-SUV umsteigt (und mit jährlichen Wechseln der Schadstoffklassen immer wieder zum Neukauf gezwungen wird), weil ihn dazu auch zusätzlich längliche Bahnstreiks (geht ja bald wieder los, hoffentlich bekommt die Werkstatt meine Maschine demnächst fertig) nötigen.

    Meine persönlich rotes Tuch ist ja die Vorstellung einer Schwarz-Grünen-Koalition, von der ich genau den letzten Weg erwarten würde. Dass die Grünen der DUH nahe stehen ist ja kein Geheimnis und auch ein CDU-Öttinger hätte schon vor 20 Jahren gerne das Motorrad verboten und ist nun in Brüssel installiert, um passende Gesetzen vorzubereiten und über Bande auszuspielen.

    Warum wir noch Motorrad fahren dürfen, war entweder ein sehr glücklicher Zufall oder unfassend gute Planung. Es liegt meines Erachtens daran, dass BMW das erfolgreichste Motorrad des Landes ausgerechnet im Werk in Berlin fertigt. So lange das so bleibt, wird die CSU sich immer gegen ein Verbot stemmen und auch die eher verbotsbefürwortende Berliner Republik hätte dann den Arbeitsplatzverlust direkt vor der Haustür. Darum sehe ich es auch immer mit Sorge, wenn BMW seine Zweiradproduktion in Fernost ausweitet.

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  16. Albrecht Wagenhöfer

    13. Oktober 2018 at 13:12

    @DL650R……wie das Straßenbild aussehen kann mit Zweirädern, wenn politische Aburteilungen das Autofahren stark einschränken bzw. die Kaufkraft für eine Dose nicht ausreicht, habe ich hautnah z.B. in SriLanka, Ägypten u.ä. gesehen.
    Also schön und verkehrsentspannt ist das nicht. Der Politblick möchte uns sogar eher noch für rein privates eher auf E-Bikes sehen und baut vielerorts die Straßen dafür aus.
    Zum Glück (für mich) stehen dann bei allen Verboten die landwirtschaftlichen Maschinen als Letztum und ich darf dann noch mit meinem rußspuckenden 50-jährigem Schlepper in Zonen einfahren, wo den Passanten noch nicht mal ein Fluenza erlaubt ist.
    BMW SCHRAUBT in Bärlin grad noch zusammen für das Label m.i.G. Böse Zungen behaupten, daß die Maschinen gerade noch den Verkaufsraum ohne große Reparaturen verlassen.
    Im Ernst: Ich bin Viel-und Weitfahrer und möchte auch bei Km-Stand gegen 100t sorgenfrei auf Tour gehen. Da hat es doch viele Weiß-blauen schon vorher erwischt mit Kardan, Getriebe und ABS, Elektrik. Alles Sachen, welche heftig am Taschengeld zerren.
    Klar, gibt es Ausnahmen. Das Gros der am wenigsten Betroffenen dürfte aber nicht bei dem Münchner Unternehmen sein sondern fahrmäßig die Augen gegen fernost gewandt haben.

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  17. Silencer

    13. Oktober 2018 at 17:13

    DL650R: Ich stimme Dir vollkommen zu – im Punkt des „Don´Text and Drive“. Der Rest Deiner Einträge… nun, sagen wir mal, es ist immer wieder faszinierend, welchen Weg der Zug Deiner Gedanken so nimmt. Dieses mal hast Du Umwege über so absurde Orte wie „ZahlderTotenaufNullistUnrealistisch“-Hausen genommen, um dann das ganz große Feld der individuelle Freiheit zu queren, nur um dann am Verschwörungsberg mit einem „Die da ohm wolln uns Motorradfahren verbieten“ aus dem Gleis zu kippen. 😀

    Zwei Anmerkungen nur noch: 1. Wenn man es konsequent Meta betrachtet, dann ist Individualverkehr in jedweder Form des Teufels. Darum gings hier aber nicht.

    2. Eine Verschwörungsthorie um Öttinger zu stricken ist schon krass lustig. Als hätte Öttinger JEMALS IRGEND ETWAS hinbekommen 😀

    Nun, sei´s drum.

    @Albrecht: Dann gibt´s jetzt ne schöne neue, gebrauchte. Mit ABS. Aber wieder neu V-Strom. Lass Dir bloß nicht einfallen so einen Riesen 1200er-Dampfer zu fahren, das macht Dir keinen Spaß und den überlebste nicht!

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  18. DL650R

    13. Oktober 2018 at 19:38

    Also, für Mitleser und weil es nicht so klar daraus hervorgeht, der Wunsch Öttingers das Motorradfahren zu verbieten ist keine Fakenews. Das hat er selber so geäußert (ob er das aber auch durchgesetzt bekommt, hm, bei einem Menschen der _so_ englisch spricht ist das fürwahr anzweifelbar).

    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger#Parteilaufbahn

    Zudem kam vielleicht meine Einschätzung falsch rüber. Ich denke es gibt ein großes Potential an Personen/Wählern, die eher das Motorradfahren verbieten würden, wenn man sie fragt, denen es aber aktuell eher egal ist. Nur wenn wir Motorradfahrer selber auf neuen Helmpflichtwünschen rumreiten greifen die politischen Kräfte die Themen auf … und dann bleibt es eben nicht bei der kleinen Anpassungen, dann könnte auch das große Verbotsrad gedreht werden.

    Kurzum, wir sollten selber in unseren Gruppen dafür sorgen, dass die heute schon aktuellen Kritikpunkte (Auspufflärm) abgestellt werden. Von der Forderung neuer Verbote sollten wir aber absehen, denn das fällt uns viel größer auf die Füße am Ende als wir uns das gewünscht hätten

    Übrigens, Individualverkehr als des Teufels zu sehen ist eine grün-sozialistische Sichtweise. Denn darin geht es nicht nur darum die Umwelt zu schonen, sondern auch jeden Bürger einzeln zu überwachen und zu lenken. Ich sehe mich aber eher grün-liberal (politisch in Deutschland findet sich keine Partei, die das vertritt) und liebe nicht nur mit dem Fahrrad da zu sein, wo keiner weiß, wo ich bin, sondern glaube sogar eben das Gegenteil von „des Teufels“ zu sein. Gewalt und Aggression entsteht ja immer da, wo viele Menschen zusammen auf einem Haufen sind (aka „die Hölle“). Emissionsfreier oder -armer Individualverkehr entzerrt diese Verdichtung von Menschen.

    Außerdem kann durchaus auch ein Miet-E-Roller-Modell in der Stadt (also auch Individualverkehr) weniger Emissionen erzeugen als ein ÖPNV, der zur Einhaltung enger Taktzyklen in Randzeiten fast leer fährt. Das ist wie bei dem Vergleich von Geschirrspüler und Handspülung: Nur weil etwas lästig und unangenehm ist, ist es nicht automatisch besser für die Umwelt (Geschirrspüler kommen i.d.R. mit weniger Wasserverbrauch aus).

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  19. Albrecht Wagenhöfer

    14. Oktober 2018 at 14:58

    Mir schwirrt der Gedankeninhalt in der Birne dank den Verwirrnissen politischer Betrachtungen.
    Einhalt gebieten ist doch so einfach über Zulassung/Steuer und hoher Versicherung zu erreichen, daß nur noch die problemlos daran teilhaben können, welche durch höhere Finanzmittel das auch möchten. Richtig Wohlhabende fahren eh nicht Risikomotorrad sondern gut gehende Dosen um ihren Geldeinnahmestatus nicht unnötig zu gefährden.
    Würde mich aber interessieren, ob Oettinger in seinem Betrachtungsvisier die Streetfun (3-4-rädrige) durchgewunken hat, denn die dürfen sogar legal am WE gesperrte Strecken zur Kurvenhatz nehmen.

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  20. X_FISH

    14. Oktober 2018 at 19:55

    1200 ccm sind gefährlich? Gehen die 1170 ccm der R 1200 GS noch klar? Oder doch lieber eine F 800 R… Also… Auch für mein zukünftiges Ich. Errr… Ich glaube ich habe hier so viel in den Kommentaren gelesen das es auch mir jetzt schwindelig ist. 🙂

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  21. Silencer

    14. Oktober 2018 at 20:53

    DL650R: Nicht immer alles ideologisch aufladen, OK? Das Individualverkehr bei diesen Wachstumsraten mittelfristig nicht funktionieren kann, hat nichts mit sozialistisch zu tun, das ist eine simple Rechenaufgabe. Das Du e-Roller gerade ganz toll findest, haben mittlerweile alle verstanden. Ist auch sehr lobenswert, weiter so.

    Albrecht: Gewisse Personen sind nicht ernst zu nehmen, Öttinger gehört dazu. Wenn der den Mund aufmacht, kommt Unfug raus. Es gibt vermutlich wenige Dinge, die Öttinger noch nicht verbieten wollte. Zum Glück ist er unfähig, und nur so lange auf etwas konzentriert bis der nächste Lobbyist zur Tür reinkommt. 🙂

    X_Fish: Eine dicke 1200er ist nix für Albrecht, aber das soll bitte nicht verallgemeinert werden. Ich habe weder was gegen 1200er im allgemeinen noch unterstütze ich kommunistische Sichtweisen, die der Meinung sind, das 1200er verstaatlicht werden sollen oder sowas.

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  22. X_FISH

    14. Oktober 2018 at 21:19

    Ich hatte das mit der 1200er auch eher für mich gemeint. Ich schaue mich einfach mal gerade um was die Herbst- und Winterpreise so alles in die Marktplätze spült.

    Wir können ja die österreichische Regelung übernehmen: Einfach die 1200er so hoch besteuern das alle nur 600er wollen. 😀

    Beispiele für das österreichische Modell:

    1170 ccm Hubraum -> 351,00 €/Jahr »motorbezogene Versicherungssteuer«
    599 ccm Hubraum -> 179,70 €/Jahr

    Die Crux: Nach Hubraum wird berechnet – die kW sind egal. Ob R6 oder gemütliche W650 ist egal wenn der Hubraum gleich wäre.

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  23. Silencer

    14. Oktober 2018 at 22:14

    Besteuerung nach Hubraum hätte ich gerne für SUVs, und zwar so, das es richtig wehtut. Herbst und Winterpreise gibt´s nicht mehr so wie früher, oder? Zumindest bei dem, was mich so interessiert, ist es das ganze Jahr konstant.
    Ach, schon wieder off-Topic. Ich muss mal einen Kaffeeklatsch-Artikel aufmachen, wo wild durcheinanderassoziiert werden kann.

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  24. DL650R

    15. Oktober 2018 at 14:55

    Also ich hätte Besteuerung nach Hubraum nur dann gerne, wenn die Unsitte aufhören würde, dass nur hubraumgroße Motorräder auch eine große Ergonomie mitbringen. Suzukis (alte) V-Strom 650 war da ja eine der wenigen Ausnahmen – angemessen aber nicht übermotorisiert und trotzdem hoch und lang – und daher habe ich die dann auch gekauft.

    Damit wären wir bei Albrecht und der Suche nach einem Ersatzzweirad. Da ich dich nicht näher kenne, gleich mal die Frage, ob du die V-Strom auch in Folge deiner Größe fuhrst? Wenn das der Fall war und es um 1200er oder nicht geht, kann ich nur sagen, dass Yamahas XTZ 1200 mit eines der wenigen Motorräder überhaupt war, dass man meiner Meinung nach auch als sehr großer ohne Umbau gut fahren kann (und ich traue Yamaha eine viel höhere Wertigkeit als BMW zu).

    Ich mag ja den harten Schlag von großvolumigen Zylindern nicht (für mich 1200 ccm bitte nur als Vierzylinder) aber das ist ja nur meine ganz persönliche Meinung. Der andere Kritikpunkt war die urlangweilige Farbe (schwarz oder grau), doch da bin ich über einen US-Hersteller mit Decals gestolpert, die auch das Modell sehr ansehnlich werden lässt:

    https://www.kutvek-kitgraphik.com/en-us/street-bike/yamaha/xtz-1200-super-tenere/adventure-xtz-1200-super-tenere-black-red.html

    https://www.kutvek-amerika.com/en-us/street-bike/yamaha/xtz-1200-super-tenere/adventure-xtz-1200-super-tenere-yellow.html

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  25. Albrecht Wagenhöfer

    15. Oktober 2018 at 16:24

    @DL650R…..der Kauf von dem Strömchen hatte mehrere Gründe, wobei meine Normgröße von über 180 cm eine eher untergeordnete Stellung ist.
    Moderater Preis, günstige Unterhaltung, sehr guter Sitzkomfort und Ergonomie für mich Bandscheiben&Ischiasnervengeplagten, sehr angenehmer Sitz für Sozia, freie Reifenwahl und der Mühle ist es scheißegal, was an Koffern oder Taschen dranhängt, sie läuft stoisch, auch mit sehr viel Gepäckgerümpel, wo unter den Reifen auch Belag drunter sein darf, welcher eigentlich kein Bröckelchen Teer enthält.
    Da das Dingens bei mir jetzt klaglos über die 100t gekommen ist, ohne Ausfall oder schwerwiegenden Schaden, spricht für sich selbst und ist/wäre für mich Meßlatte für ein anderes Mopped.
    Da Silencer so in etwa meinen Fahrstil kennt (Auslotung der physikalischen Möglichkeit) ist das nur ein freundlicher Hinweis zur Lebensverlängerung, wenn von 1200 Abratung da ist.
    Ich klagte schon jahrelang Silencer mein Leid, was ich der DL als adäquates Straßenparolistück dazustellen soll und wurde einfach nicht fündig.
    Klarer Fall, daß es durchaus noch Möpps gibt, welche kaufinteressant genug wären, am besten noch neu. Aber in dem Punkt klafft Fantasie mit Wirklichkeit – sprich mein Rentnerrahmen mit den zu erwartenden Ausgaben dividiert durch zu erwartenden Mopedkannfahrjahren, und da kommt denn ein sch…ß schlechter Wert heraus, zudem ich nicht in der Reihe stehe mit irgendwelchen Finanzierungen.
    Aha…..der Kreis…. also von vorne: Deshalb wurde es die DL650.

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  26. DL650R

    16. Oktober 2018 at 13:15

    @Albrecht Wagenhöfer

    Na, wenn das so ist, dann kann ich zu gar nichts anderem raten, als wieder einer Ur-Strom. Aber nur das Modell bis 2011, denn der Gladius-V-Strom-Nachfolger ist häßlich und das aktuelle Design dürfte noch zu neu sein.

    Wenn du nicht so groß bist, mit der V-Strom-Ergonomie (unumgebaut) gut zurecht kamst, aber auch gerne mal sporttourig auf der Straße unterwegs gewesen wärst, hätte ich sonst mal geraten die Versys 1000 (nach dem Facelift) zu testen. Hat was mit dem Z1000-Motor und so preisstabil dürfte die bei der Nachfrage auch nicht sein.

    Aber den Rat gebe ich dann doch besser nicht, wenn stimmt was Silencer dir über dich gesagt hat. 😉

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  27. Albrecht Wagenhöfer

    16. Oktober 2018 at 14:12

    DL650R……ich denke auch, daß es die Urstrom werden wird. Zudem ich die letzten Jahre
    auf Grobstollen (Mitas) unterwegs war, welche Sand&Dreck auf der Straße nicht
    interessierten, vom Fahrverhalten nahe am Straßenreifen dran waren bei Trockenheit
    und eine sehr gute Laufleistung, bezogen zum Preis hatten.
    Im Moment arbeite ich an der Gesundheitsstabilisierung, Aufarbeitung der Schäden für
    die Versicherung und durch’s momentane Handicap fällt mir stundenweise die
    Decke auf den Kopf wegen Untätigkeit.
    Alles schön&gut mit der Motoauswahl, ich habe aber immer im Hintergrund, daß alles
    ganz schnell zur Totalvernichtung führen kann in meinen Tourländern Albanien und
    dergleichen. Und ein bißchen Taschengeldpolster brauche ich noch.

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