Review: XL-Zelt von Renn Moto

Review: XL-Zelt von Renn Moto

Ich habe versucht mich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren, aber trotzdem hat mir die Firma Renn Moto ein Moppedzelt aufgedrängt. Unser Dorfpaketzusteller hat deswegen jetzt Rücken. Das Zelt kommt nämlich in drei Paketen, die zusammen etwas über 300 Kilogramm wiegen.

Das hohe Gewicht ist in erster Linie den sehr wertigen Materialien geschuldet. Allein die gut gearbeiteten Standfüße, von denen vier Stück beiliegen, bringen ordentlich was auf die Waage.

Der Aufbau ist denkbar einfach. Alle Zeltteile sind farblich codiert, so dass auch ohne Anleitung klar ist, was wohin gehört

Einfach die Teile ineinanderstecken und dann die tragenden Stützen nach Außen ziehen, schon steht der ganze Bumms.

Wer schlau genug war, die Zeltplane VORHER auf die Außenteile zu legen, ist jetzt schon fast fertig. Ich habe das eingangs vergessen und stand dann davor und dachte: Scheiße, hier fehlt doch was. Aber gugge da, im dritten Paket war die Zelthaut.

Einfach über die Seitenteile werfen, feströdeln, fertig.

Schon kann man sich ins muckelige Zeltinnere setzen. Gemütlich!

Wer will, kann jetzt noch die Seitenteile anbringen, dann ist man rundum geschützt. Positiv vermerken muss man die Sicherheitsfeatures. Gerade Moppedfahrer werden es zu schätzen wissen, dass das Zelt mit Reflexbarken und einer Beleuchtung geliefert wird. Perfekt für die dunkle Jahreszeit!

Auf dem Bild ist gut zu sehen, dass das XL Zelt wirklich groß ist. Kleiner Nachteil: Die Seitenteile sind zwar sehr schwer und wertig gearbeitet, was die Sicherheit erhöht, aber leider so designed, dass man kein Mopped reinstellen kann. Das tut der Freude aber keinen Abbruch.

Außerdem praktisch ist die mitgelieferte Tragetasche:

Die scheint mir zwar zu klein zu sein scheint, aber ich teste das nochmal für Euch.

In der Summe ist das XL Zelt wirklich groß. Bemängeln kann man allenfalls die Ästhetik, aber irgendwas ist ja immer. Da es das Ding gerade im Sonderangebot gibt, sage ich mal: Kaufen! Ganz egal ob man es braucht oder nicht! Hauptsache, man hat ein Zelt im Keller, wer weiß schon, wozu es mal gut ist.
Am Besten kaufen, gleich wegwerfen und noch eins kaufen!


[DISCLAIMER: Gem. des Urteils 13 O 38/18 KfH des Landesgerichts Karlsruhe vom 21.03.2019 müssen Influencer Werbung auf ihrer Website kennzeichnen. in Instagram-Post, bei dem in das Foto eingebettete Tags mit Marken-Herstellerseiten verlinkt sind, stellt eine geschäftliche Handlung im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG dar. Durch sie fördert der Betreiber des Accounts – i.d.R. ein sog. Influencer – die beworbenen Unternehmen ebenso wie sein eigenes, auf Werbeeinahmen zielendes Unternehmen. 2. Die Kennzeichnung eines solchen Instagram-Auftritts als Werbung ist nicht entbehrlich. Insbesondere ist der werbliche Charakter nicht für alle – oft jugendlichen, teilweise kindlichen – Nutzer offensichtlich. Dies gilt umso mehr, als es das Geschäftsmodell von Influencern darstellt, (scheinbar) private mit kommerziellen Posts zu mischen. Das hat überhaupt nichts mit dem Inhalt dieses Blogposts zu tun, weil es ich hier weder um Instagram, noch um Werbung handelt. Denn das hier ist ein Blog, und ich bin kein Influencer, sondern ein Silencer, aber da niemand Disclaimer bis zum Ende liest, kann ich hier hinschreiben was ich will. Lalala, Erbse, Erbse, oh, meine Pizza brennt an. ]

22 Gedanken zu „Review: XL-Zelt von Renn Moto

  1. …und ich wollte mich schon darüber aufregen, was denn aus dem sympathischen “Ich mache keine Werbung”- Silencer geworden ist?

    Moment noch…Erbse? Schläft man in diesem doch so gemütlich aussehenden Zelt etwa so gut wie die Prinzessin auf der Erbse? Nämlich gar nicht?

  2. zuerst Disclaimer gelesen … gedacht na super, die gute Pizza … jetzt macht er doch Werbung …
    dann Artikel gelesen … ich denke ich werde mir das auch zulegen alleine durch die Warnbarken und die Beleuchtung ist das schon ein Schnäppchen. Top 😀

  3. hahahahahahahahaha, hihihihi, hahahahahahaha,
    neeeiiiinnnnn, was hab ich gelacht, vom zweiten bis zum letzten Foto. Großartig! Silencer, DANKE!
    Nachdem fast jeder, außer der große Griesgram (was ihn auszeichnet), dieses Zelt “getestet” hat, wollte ich den Bericht erst garnicht anklicken, doch meine Neugier war dann doch so stark daß ich es dennoch tat. Und siehe da, wenn mich jemand beeinflussen kann, dann der Herr Silencer, selbst dann wenn er alles andere als dies beabsichtigt. Jedenfalls weiß ich jetzt dank Silencer, was ich in meinem bisherigen Leben so sehr vermisst habe, genau, ich brauche dieses Zelt, ich glaube damit bekommt mein Leben endlich einen Sinn. Allein schon die bildhübsche Tasche ist den Kauf schon wert.
    Allerdings tun sich noch zwei Fragen auf, wie schnell beschleunigt ein Rennzelt von 0 auf 200 und
    worin unterscheidet es sich von einem Bierzelt?
    Silencer, bitte schick mir drei, zwei mit Keller und eins mit Dachboden.
    Danke und LIEBEn Gruß
    rudi rüpel

  4. Kradblatt & ttMotorbikeblog: Da war wohl der Socialmediapraktikant bei Moto am Werk. So eine dichte Ballung an “Reviews” musste doch sauer aufstoßen. Oder die haben unterschätzt, wie dicht die Szene mittlerweile vernetzt ist.

    Rudi: You Made my Day 😀

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