Herbst! Saisonende 2020

Eigentlich ist das jetzt die Stelle an der jedes Jahr das Herbstwiesel verkündet, dass nun der offizielle Teil der Motorradsaison rum ist und sich ab jetzt niemand mehr dafür schämen muss auf dem Sofa rumzuliegen und Netflix zu gucken. Nur: In 2020 ist auf der Couch rumlümmeln, die Wohnung nicht verlassen und zusehen das es einem gut geht eigentlich alles, was man überhaupt sinnvoll tun sollte. Von daher sparen wir uns jetzt die Ode an das Herbstwiesel und gehen gleich zur persönlichen Rückschau auf das Moppedjahr 2020 über.

Das Pandemiejahr 1 hatte natürlich auch auf die Motorradsaison Auswirkungen. Die begann eigentlich recht früh, was vor allem daran lag, dass es keinen richtigen Winter gab.

So freute ich mich schon im Februar darauf, endlich wieder auf ein Mopped zu steigen, zumal die Ausrüstung wieder in 1A-Zustand war: Die Maschinen waren ohnehin komplett gewartet in den Winterschlaf gegangen, die Airbag-Jacke hatte im Dezember in Italien eine Wartung erfahren und selbst der früher ungeliebte N104 Nolan-Helm ist mir so an s Herz gewachsen, dass er über den Winter im Werk mit einer neuen Sonnenblende und einem neuen Federmechanismus ausgestattet worden ist.

Damit hält der N104 hoffentlich noch ein wenig, denn der Nachfolger, der Nolan N100-5, ist, mit Verlaub, Dreck aus der Hölle.

Aus Zeitgründen kam ich trotzdem erst Mitte März dazu, zumindest die nachtschwarze Suzuki DL 650 V-Strom, Rufname „Barocca“, mal wieder auf die Straße zu bringen.

Als dann aber klar wurde das COVID-19 eine echte Pandemie wird, mottete ich im April die Motorräder wieder ein. Ich hielt es nämlich für keine gute Idee, einem nicht ungefährlichen Hobby ausgerechnet zu dem Zeitpunkt nachzugehen, an dem die Intensivstationen mit COVID-Patienten völlig überlastet waren.

Schweren Herzens sagte ich denn Ende April auch den geplanten Urlaub ab. Die vierwöchige Fahrt mit der V-Strom hätte nämlich eine Schiffspassage bedingt, und mehrere Tage zusammengepfercht mit Hunderten anderen Menschen auf einem Schiff unterwegs zu sein, das konnte ich mir beim Besten Willen nicht vorstellen.

Als sich im Juli die Lage wieder etwas entspannte und auch die innereuropäischen Grenzen wieder geöffnet wurden, holte ich die Barocca und die Kawasaki ZZR 600 Renaissance aus dem Dornröschenschlaf.

Eine kurze Tour mit der V-Strom führte nach Tschechien und Polen. Das war sehr cool, denn damit erfüllte ich mir gleich mehrere, lang gehegte Wünsche: Ich kam ins Erzgebirge, ins Riesengebirge, nach Kutna Hora und Guben und ich lernte NachtPhil in Dresden endlich mal persönlich kennen. Das war super.

Mit der ZZR und gab es lediglich einige Tagesausflüge an Orte, an denen nicht viel los oder viiiiel Raum zum Abstandhalten war. Einer davon war Bergen-Belsen, genauer: Die dortige KZ-Gedenkstätte.

Das zog eine längere Beschäftigung mit der Geschichte von Anne Frank nach sich, und währenddessen kam die Idee auf, einen Ausflug nach Osteuropa zu machen und neben Auschwitz in Polen auch einen Ort zu besichtigen, den ich von Herzen gern in meinem Leben sehen würde: Den Transfăgărășan-Pass in Rumänien.

Quelle: Internet.

Also voller Vorfreude eine dreiwöchige Reise im Herbst bis ans Schwarze Meer geplant. Doch wie alles in diesem Jahr kam auch das hier anders. Kaum war ich Anfang September mit der Planung fertig, wurde Rumänien zum Risikogebiet erklärt. Ich wäre schon noch da hingekommen, aber nicht mehr aus dem Land raus – Ungarn, Österreich und Deutschland hatten Quarantäne für Personen aus Rumänien eingeführt.

Also wieder alles abgeblasen. Stattdessen einfach ein wenig mit der Renaissance um Götham herumgefahren. Lächerliche 700 Kilometer. Eine Schande für die wunderschöne ZZR, die schon halb Europa gesehen hat.

Ende September hielt ich es dann aber endgültig nicht mehr aus. Ich wäre irre geworden, hätte ich nicht eine längere Pause von der Arbeit eingelegt. Ich musste raus, und so sattelte ich die Barocca und fuhr gen Süden und an Orte die ich kannte und von denen ich wusste, dass ich dort alleine war, fernab von Menschen.

So ging es noch einmal nach Italien, was stellenweise auch etwas abenteuerlich war. Ich sage nur: Sieben Stunden im Dauerregen, teils im Gebirge und bei null Grad.

Dort erwischte mich dann, was statistisch gesehen irgendwann passieren musste: Eine Reifenpanne, verursacht durch einen geschenkwilligen Hund.

Davor lief auch alles nicht ganz so supi, das Motorrad machte erst einen unfreiwilligen Ausflug und kippte dabei um, dann zog es sich bei einem weiteren Umfaller Schäden an der Bremse und am ABS zu. Die Folge war ein Ausflug mit einem unfähigen Abschlepper in eine Werkstatt, die keinen Bock hatte zu helfen, worauf hin ich eine Irrfahrt mit plattem Reifen in den Stadtverkehr einer italienischen Großstadt machte.

Die Barocca hat zum Glück nur dort minimalst gelitten, und nur dort wo sie im Vorjahr zusätzlich verstärkt wurde. Die Handschützer und der Motorschutzkäfig haben ihre Funktion erfüllt, wie die Einschläge zeigen.

Am Ende habe ich es doch wieder unbeschadet nach Hause geschafft, und das ist es ja, was letztlich zählt.

Außerdem die Erkenntnis: Seit dem Moment, als ich Ende 2016 das erste Mal beim Händler auf der damals schon 5 Jahre alten V-Strom saß, bin ich in sie verliebt. Sie ist eigentlich zu groß für mich, sicher keine Schönheit, ihr Motor rappelt wie ein Traktor und ihre 70 PS ziehen keine Wurst vom Teller, aber ich liebe sie, weil sie so perfekt für Reisen ist.

Mit der V-Strom habe ich dieses Jahr zumindest 9.000 Kilometer zurückgelegt, was die Werkstatt gar nicht glauben wollte – „Du hast doch zwischendurch die Reifen gewechselt!“ nee, habe ich nicht.

Die Metzeler Tourance Next haben tatsächlich 9.000 Kilometer mitgemacht, davon 3.500 Autobahn, und hatten trotzdem noch 4 bzw. hinten 6 mmm Profil – das bedeutet, dass sie gerade mal etwa 2 mm Profil verloren haben.

Dabei sind das keine extrem harten Reifen, im Gegenteil – gerade auf nasser Fahrbahn haften die hervorragend. 9.000 km und eigentlich noch mehr als gut – trotzdem wurden die Reifen jetzt gewechselt. Die nächste Tour wird hoffentlich wieder genauso lang, und 18.000 Kilometer mit nur einem Satz Reifen – nein, das will ich nicht.

Was mir dieses Jahr viel Freude gemacht hat ist eine kleine Tasche von Enduristan (Danke Olpo für den Tip!). Auf den Soziaplatz geschnallt, fahre ich darin die Regenkombi spazieren – und man, hat sich das in diesem Jahr bewährt! Klein, wasserdicht, einfach super.

Sehr gut – wie immer – auch die Arbeit von Sattler Bernhard.

Die V-Strom liegt ja nun wieder normal hoch, nachdem die Tieferlegung in den vergangenen Jahren nur Probleme gemacht hat: Aufsetzen in den Kurven, kein Hauptständer möglich, Funkenschlag am Motorschutz, you name it. Also raus damit.

Eigentlich sollte die Barocca nur drei Zentimeter höher liegen, tatsächlich sind es aber satte fünf Zentimeter ohne die Tieferlegung. Das hört sich nach nicht viel an, sind aber in Sachen Handling Welten. Bei Motorrädern entscheidet manchmal schon ein Zentimeter darüber, ob einem die Hände einschlafen, die Knie lange Fahrten mitmachen oder ob der Fahrer die Maschine noch einparken kann oder schlicht im Stand umfällt.

Das ich die Barocca noch im Stand manövrieren kann, liegt neben mehr Geschick meinerseits auch an der Sitzbank, die Bernhard, der Mann, der die „Hallo, Spencer!“-Puppen gebaut hat, an den Seiten schlanker und einen Zentimeter weniger hoch gestaltet hat. Damit ist sie immer noch bequem genug für 12 Stunden fahren am Stück, trotzdem falle ich mit der Riesenkiste an der Ampel nicht um.

2020 war auch das Jahr, in dem beide Maschinen erstmals Tuningteile ohne jeglichen Nutzwert bekamen: Metallringe um die Anzeigen, handgefertigt in einer kleinen Manufaktur in Polen.

Hier die Renaissance ohne Verzierung:

Und hier mit polierten Aluringen im Cockpit:

Sieht doch fast aus wie der Klassiker, der sie nun mal ist!

Ebenso die Barocca im Orginalzustand:

Und mit gebürsteten Aluringen um Drehzahlmesser und Tacho:

Wie gesagt, kein Nutzwert, nur Optik. Ich persönlich finde die aber so toll, dass ich gleich noch ein paar verschenkt habe.

Nun ist es wieder Zeit für Statistik, einfach mal die Daten der Maschinen angucken und wirken lassen.

Die Detailaufstellungen folgen nach dem Klick. Wer sich Einzelheiten angucken möchte, findet die Daten beider Maschinen online:

ZZR 600 Renaissance bei Spritmonitor.de
DL 650 Barocca bei Spritmonitor.de

Saison
14.03.-23.10.20

Vorjahre:
23.02.-06.10.2019
06.04.-04.10.2018
03.03.-22.10.2017
03.04.-15.10.2016
08.03.-10.10.2015
29.03.-11.10.2014
20.04.–04.10.2013
06.03.–07.10.2012

Kilometer
Gefahrene Kilometer:
2020: 9.939 (698 mit der ZZR, 9.241 mit der V-Strom)
2019: 11.202 (1.132 mit der ZZR, 10.070 mit der V-Strom)
2018: 11.461 (2.233 mit der ZZR 600, 9.228 mit der V-Strom)
2017: 11.600 (2.061 mit der ZZR 600, 9.539 mit der V-Strom)
2016: 9.690
2015: 6.111
2014: 9.715
2013: 9.041
2012: 11.582

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ZZR 600 „Renaissance“
Baujahr 2003
Kilometerstand: 91.129 Start, Ende 91.833
Gekauft mit 38.203 km auf der Uhr
Differenz zum Motor: 19.500 Km
Laufleistung Motor: 72.333 km
Gemeinsam zurückgelegte Strecke seit 2012: 53.630 Km
Renaissance auf Spritmonitor.de

Gefahrene Kilometer ZZR:
2020: 704
2019: 1.132
2018: 2.233
2017: 2.061
2016: 9.690
2015: 6.111
2014: 9.715
2013: 9.041
2012: 11.582

Verbrauch insgesamt ZZR:
2020: 32,41 Liter
2019: 50,96 Liter
2018: 98,00 Liter
2017: 94,16 Liter
2016: 421,32 Liter
2015: 288,82 Liter
2014: 404,32 l
2013: 384,78 l
2012: 507,75 l

Anzahl Betankungen ZZR:
2020: 4
2019: 5
2018: 11
2017: 10
2016: 44
2015: 29
2014: 39
2013: 39
2012: 48

Durchschnittsverbrauch auf 100 km ZZR:
2020: 4,60 l/100km
2019: 4,50 l/100km
2018: 4,41 l/100km
2017: 4,45 l/100km
2016: 4,46 l/100km
2015: 4,4 l/100km (leicht ungenau, Tacho war für 500 km ausgefallen)
2014: 4,15 l/100km
2013: 4,3 l/100Km

Verbrauch Max ZZR:
2020: 5,66 l
2019: 4,99 l
2018: 5,04 l
2017: 5,2 l
2016: 5,6 l (bei 200 auf der Bahn)
2015: 5,2 l
2014: 4,9 l
2013: 5,3 l

Verbrauch Min ZZR:
2020: 4,24 l
2019: 3,99 l
2018: 4,1 l
2017: 4,1 l
2016: 3,4 l
2015: 3,7 l
2014: 3,6 l
2013: 3,1 l

Kosten
Benzin ZZR:
2020: 41,71 €, Durschnitt 1,29 Euro pro Liter
2019: 73,57 €, Durchschnitt 1,44 Euro pro Liter
2018: 146,29 €, Durchschnitt 1,49 Euro pro Liter
2017: 122,70 €, Durchschnitt 1,303 Euro pro Liter
2016: 601,17 Gesamt, Durchschnitt 1,427 Euro pro Liter
2015: 457,44 €
2014: 679,44 €
2013: 643,83 €
2012: 866,25 €

Ersatzteile, Wartung, vorbeugende Instandhaltung und Reparaturen ZZR:
2020: 00,00 Euro
2019: 457,00 Euro
2018: 00,00 Euro
2017: 00,00 Euro
2016: 2.920,00 Euro
2015: 1.096,81 Euro
2014: 967,33 Euro
2013: 1.764,82 €
2012: 2.021,32 €

Zubehör ZZR:
2020: 30,00 Euro Tachoringe
2019: 00,00 Euro
2018: 00,00 Euro
2017: 110,- Euro (neue Blinker und Rücklicht)
2016: 1.086,- Euro (Kleinteile Kleidung, Stiefel, Helm, Kommunikation, neue Bordkamera)
2015: 680,- Navi und RDKS
2014: 140,- Klamotten
2012: 1.800,- (Kleidung, Helm, Navi, Gepäcksystem)

Steuern und Versicherung: 169,00

Gesamtkosten 2020 (alles inkl. Benzin) ZZR: 240,71 Euro

Kosten pro Km:
2020: 0,34 Euro
2019: 0,67 Euro
2018: 0,137 Euro
2017: 0,21 Euro
2016: 0,48 Euro
2015: 0,35 Euro
2014: 0,17 Euro
2013: 0,26 Euro
2012: 0,39 Euro

—————————————————-

DL 650 V-Strom „Barocca“
Kilometerstand:73.726
Gekauft Stand: 36.125
Gemeinsam zurückgelegte Strecke seit März 2017: 37.601 Km
Barocca auf Spritmonitor.de

Gefahrene Kilometer V-Strom:
2020: 9.241
2019: 10.070
2018: 9.228
2017: 9.539

Verbrauch gesamt V-Strom:
2020: 371,36 Liter
2019: 415,92 Liter
2018: 393,72 Liter
2017: 386,09 Liter

Anzahl Betankungen V-Strom:
2020: 26
2019: 35
2018: 30
2017: 28

Durchschnittsverbrauch auf 100 km:
2020: 4,02 l/100km
2019: 4,13 l/100km
2018: 4,41 l/100km
2017: 4,04 l/100km

Verbrauch V-Strom Max:
2020: 5,33 l
2019: 4,68 l
2018: 5,04 l
2017: 5,3 l

Verbrauch V-Strom Min:
2020: 3,68 l
2019: 3,79 l
2018: 3,66 l
2017: 3,90 l

Kosten
Benzin V-Strom:
2020: 492,51 €, Durschnitt 1,32 Euro pro Liter
2019: 663,54 €, Durchschnitt 1,59 Euro pro Liter
2018: 624,61 €, Durchschnitt 1,58 Euro pro Liter
2017: 617,9 €, Durchschnitt 1,52 Euro pro Liter

Kosten für Umbauten, Teile, Ersatzteile, Wartung, vorbeugende Instandhaltung und Reparaturen V-Strom:
2020: 672,00 Euro (72.000er Inspektion, Reifen)
2019: 1.400 Euro (66.000er Inspektion, Reifen, Radlager, Kette)
2018: 695,34 (54.000er Inspektion, Reifen, Kupplungszug)
2017: 2.886,38

Zubehör V-Strom:
2020: 114,17 Tuningteile (Tachoringe, getönte MRA-Scheibe)
2019: 30,00 Rokstraps, 22,00 Euro Night Racer 110
2018: 69,98
2017: 1.308,96

Steuern und Versicherung V-Strom: 172,10

Gesamtkosten (alles inkl. Benzin) V-Strom:
2020: 1.450,78 Euro
2019: 2.380,54 Euro
2018: 1.579,93 Euro
2017: 4.873,26 Euro

Kosten pro Km:
2020: 0,16 Euro
2019: 0,24 Euro
2018: 0,17 Euro
2017: 0,51 Euro

Sonstige Kosten:
2020: –
2019: 650,00 (Fahrsicherheitstraining mit Übernachtung 320 Euro, Stiefel 330 Euro)
2018: 3.400,- (Alles neu: Jacke, Airbagsystem, Hose, Stiefel, Sommerhandschuhe, Schlechtwetterhandschuhe, Regenkombi, 3 gebrauchte Kameras, Helm, Bluetooth)

Gesamt
Sonstiges: 00,00
V-Strom: 1.450,78 Euro
ZZR: 240,71 Euro
Gesamtverbrauch Benzin: 403,77 Liter
Gesamtkosten: 1.691,49 Euro
Kilometer: 9.939
Kosten/km Gesamt: 0,17 Euro/km

Kategorien: Motorrad | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Herbst! Saisonende 2020

  1. Ali

    Wieder toll zu lesen. Freut mich sehr, daß das eigentliche Möpp zuverlässig ist. Mir hat vor Jahren ein Tscheche gezeigt, wie er seinen Hinterreifen in fünf Minuten flickt. Ich holte ihn in Richtung Budapest nicht mehr ein. Hoffentlich kann ich das im Pannenfall auch ähnlich.
    Solche Zusatztaschen für Diverses sind toll und nützlich. Ich setze da auf Marselus Sturzbügeltaschen sowie einen kleinen Tankrucksack. Absolut wasserdicht sind diese nicht.
    Spritverbrauch liege ich etwas darüber, wenn Frauli mitfährt in etwa gleich da verhaltene Fahrweise.
    Pandemiebedingt gönnte ich mir außer ausgedehnten Tagesfahrten eine Woche Össiland zum Pässefahren.
    Bild vom Transfalgarasan……hätte ich eines beisteuern können von 5:30 in der Frühe. Um diese Uhrzeit ist noch kein „normaler“ Touri unterwegs.

    Gefällt 1 Person

  2. Ich weiß schon, was ich von Älteren lernen kann und wann es ratsam ist auf Ihre Empfehlungen zu hören 🙂

    Wobei mir tatsächlich die V-Strom bei zwei Gelegenheiten vorher schon aufgefallen ist. Eine stand 2015 in Joannina in Griechenland rum, und ich dachte nur: Wir cool sieht DIE denn bitte aus! Das ist mal was anderes! Und das zweite Mail war 2016 auf I Papveri, da hatte ein Gast so eine und ich dachte wieder „Sieht geil aus und DIESE SEITENSTÄNERVERBREITERUNG die will ich auch!!“.

    Der letzte Schubs war dann Deine Empfehlung und das Probesitzen.

    Von daher… war das wirklich Schicksal, wie ich zu der gekommen bin.

    Und zum Transfagarasan schaffen wir es auch noch!

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  3. Ali

    Wegen der Seitenständerverbreiterung hast du die gekauft?
    Ernsthaft: Das Feeling Enduro wollte ich dir vermitteln. Es hätte auch die meistverkaufte GS sein können, wenn man bereit ist, richtig viel Geld in zu erwartende Reparaturen ausgeben zu können im schlechten Fall. Das Sahnestück der Strom ist der Motor, langlebig und unaufgeregt. Der Rest ist anspruchslos und ohne überbordne Elektrikfirlefanzlerei, d.h., eine Werkstatt in Hintertux kann etwa ein Ölwechsel machen ohne dem Canbus adieu zu sagen.
    Es ist eigentlich eine reine Straßenreisemaschine mit Avancen für Schotter. Richtig Grobes geht nicht, oder wenn es geht, geht es nicht lange gut.
    Dafür: freie Reifenwahl, Kofferanbau jeden Herstellers, geringer Verbrauch und leidliche Reichweite.

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  4. Ey, ich habe schon eine! Du brauchst mir die nicht noch einmal verkaufen 😉

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  5. Hängt das mit der Seitenständervergrößerung irgendwie mit dem Marketplace-Posting von heute zusammen? AliExpress? 😉

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  6. Neee 🙂

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