Momentaufnahme: Dezember 2020

Herr Silencer im Dezember 2020

Echt, das Jahr ist rum?

Wetter: Der Jahreszeit entsprechend kühl bei 0-6 Grad und oft Regen bis Monatsmitte. Kurz vor Weihnachten kommt warme Luft und es regnet bei 10 Grad, dann stürmt es und die Temperaturen sinken wieder auf den Gefrierpunkt.


Lesen:

Marc-Uwe Kling: Qualityland 2.0
20 Minuten in der Zukunft: Das der dritte Weltkrieg von Maschinen in nur 8 Minuten ausgefochten wurde und keine ernsthaften Konsequenzen hatte, erfahren die Menschen nur aus den Medien. Peter Arbeitsloser ist einer von denen. Der Protagonist des ersten Buchs ist nun Roboterpsychologe und behandelt Drohnen mit Flugangst und Knuddelbären mit Berührungsängsten. Unversehens kommt er mit Jeff Bezos in Kontakt. Der will gerne Präsident werden, und ein „Mann aus dem Volk“ soll ihn beraten. Leider hat Peter gerade ganz andere Probleme.

Das erste „Qualityland“-Buch war banal und etwas naiv. Es war sich genug damit, den jetzt-Zustand der Digitalisierung mit einem Schuss „Black Mirror“ zu mixen und dann zu rufen „Hier! Algorithmen! Staunt!“ – als jemand, der nur halbwegs versteht wie Internetplattformen funktionieren, war das alles banal und wenig eigenständig. Klings naiver Schreibstil, der so gut in den Känguru-Geschichten funktioniert, wirkte dabei seltsam deplatziert.

Teil zwei ist immer noch kein literarisches Meisterwerk, bringt aber zumindest interessante und lustige eigene Ideen mit und hat vor allem eine Geschichte zu erzählen. Damit sind die Romanfiguren nicht mehr ausschließlich dazu da, eine digitalisierte Welt ungelenk zu erklären, sondern die Welt ist Kulisse und Stichwortgeber für die Handlungen der Figuren. Das ist wesentlich besser lesbar und kurzweilig, leider endet die Geschichte mittendrin mit einem Cliffhanger.


Hören:


Sehen:

Willkommen in Marwen [Prime]
Der belgische Ort Marwen im zweiten Weltkrieg: Böse Nazis sind hinter Captain Hoagie her, aber der wird zum Glück von den Frauen von Marwen, schwer bewaffneten Resistance-Kämpferinnen, verteidigt. Der Gag daran: Marwen ist nur ein Miniatur-Puppendorf, in dem Fotograf Steve Carrell seine Geschichten um Captain Hoagie mit Versatzstücken aus der Realität in Szene setzt. Er tut das, um mit seinen Ängsten fertig zu werden – seitdem er von Hooligans halb tot geprügelt wurde, lebt Carell in der Fantasiewelt von Marwen und mit und durch seine Puppengeschichten.

Bezaubernder und beeindruckender Film von Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft, Forrest Gump). Technisch ist der Film irre, so etwas wie die Marwenpuppen hat man noch nicht gesehen. Die Geschichte ist so berührend wie schön erzählt, und das sie wahr ist, verleiht dem Ganzen eine besondere Bitterkeit. Der Film hat zwischendurch leider immer wieder kleine Längen, aber über die hilft das intensive Spiel der DarstellerInnen hinweg. Ist gerade bei Amazon Prime enthalten, anschauen lohnt sich.


The Mandalorian Season 2
Der Mandalorianer ist immer noch mit dem Kind unterwegs und sucht Jedi, denen er es aufdrücken kann. Dabei trifft er auf alte Verbündete und neue Feinde.

„Es ist unmöglich, Star Wars-Fans der alten Fanbase zufrieden zu stellen und gleichzeitig ein neues Publikum zu erreichen“, sagte JJ Abrams mal. Und dann kamen Dave Filoni und Jon Favreau und schufen mit „Mandalorian“ etwas, das alle, von fünfjährigen Mädchen bis zu Männern im Rentenalter, total begeistert.

Hier stimmt einfach alles, von den Figuren über die Effekte bis hin zu den Geschichten. Meinen Hut ziehe ich vor den Autoren, denn die Geschichten sind nach allen Regeln der narrativen Künste gebaut und teils genial clever. Teils hat jede Dialogzeile, jeder Seitenblick und jede Figur eine Bedeutung und ist ein Baustein im Gesamtkunstwerk. Die Produktionsqualität ist dabei auf Kinoniveau, damit ist Staffel 2 ein 8 Stunden langer und sehr gute Film.

Abseits vom Handwerklichen: Ich liebe diese Serie aus vielen Gründen, aber vor allem weil sie ihre Charaktere respektiert und ihnen Bedeutung verleiht. Damit werden retrograd die Filme, die Serien wie Clone Wars und Rebels, Spiele wie „Jedi Knight“ und sogar altes Star Wars-Spielzeug aus den 80ern aufwertet. Endlich sehen wir Dinge, die sich Star Wars-Fans bislang nur vorgestellt haben: Wie bad-ass Mandalorianer drauf sind, wie Gesellschaften in Star Wars funktionieren, wie gefährlich Strumtruppen wirklich sind, wenn man gerade kein Jedi ist. Dazu kommen feinere Nuancen, etwa wenn am Rand beschrieben wird, welche Auswirkungen die Zerstörung von Alderaan auf Hinterbliebenen hatte.

„Mandalorian“ ist die beste Serie seit der ersten Staffel „Game of Thrones“ und ist beste Stück Star Wars seit „Empire“. Wer Star War früher mal mochte, dann aber seit den Prequels die Freude dran verloren hat, sollte das anschauen. Und alle anderen auch.


TENET [BluRay]
Kenneth Branagh ist böse und macht, das sich Dinge rückwärts durch die Zeit bewegen. So ein Typ und dieser Robert Pattison aus den Vampirfilmen finden das nicht so dufte.

Christopher Nolan ist einer der größten Regisseure unserer Zeit, und TENET ist Nolan in Reinform – mit all seinen Stärken und Schwächen: Superkomplexe Grundidee, große Bilder, tolle Actionsequenzen, hervorragende Schauspieler, treibender Score. Gleichzeitig bedeutet das aber auch eine Erzählung, die komplizierter inszeniert ist als nötig, dürftig verborgene Plotholes, keine Emotionen und null Interesse an den Charakteren. Das geht dieses Mal sogar so weit, dass der zentrale Charakter nicht mal einen Namen hat, was bewirkt, dass der Film trotz seiner Größe leer und seelenlos wirkt.

TENET ein hirnverbiegendes Puzzle und unterhält auch dann noch, wenn man nicht alles versteht. Die Grundidee selbst ist brillant und erschließt sich erst ganz, wenn man im Nachgang noch ein wenig darüber nachdenkt. Das ist ein Kompliment für den Film, aber man muss dafür bereit sein, die ungeteilte Aufmerksamkeit für 150 Minuten zu investieren.

Seltsam ist Nolans lautstarkes Wutgeheul, er mache seine Filme nur für´s Kino. „TENET“ wirkt auch auf Heimkinoanlagen, und ich würde mal behaupten, auch auf großen Fernsehern. Und, ganz ehrlich, ungeteilte Aufmerksamkeit, die bekommen Filme auch im Kino schon lange nicht mehr – man sehe sich in Multiplexkinos einfach mal an, wieviele Leute am Handy hängen statt auf die Leinwand zu achten.


Spielen:

Cyberpunk 2077 [PS4]

Kennt jemand den Begriff „Belohnungsaufschub“ aus der Psychologie? Das bedeutet den kurzfristigen Verzicht auf eine kleine Belohnung, um langfristig eine umso größere einzustreichen. Also quasi der Fachbegriff für „Wenn Du das Überraschungsei jetzt nicht sofort auffrisst, sondern 15 Minuten wartest, bekommst Du ein zweites“. „Cyberpunk 2077“ ist der ultimative Belohnungsaufschubs-Test für Erwachsene.

Mit „The Witcher 3“ hat das polnische Studio CD Projekt Red in 2012 einen echten Knaller hingelegt. Schöne Spielwelt, tolle Geschichten, faire DLC-Politik. Das Studio wurde so zum Liebling der Gamer, und vom Witcher-Nachfolgertitel erwartete man Großes. Nach acht Jahren Entwicklungszeit und etlichen Verschiebungen ist nun „Cyberpunk 2077“ erschienen, und es ist leider kein Knaller. Es ist nicht mal mittelmäßig. Es ist eine Katastrophe, und das unabhängig von der Plattform.

Ich hatte mich von den Kaufwarnungen vor der PS4-Version nicht beeindrucken lassen, ab und an einbrechende Frameraten oder aufploppende Texturen stören mich nicht so. Aber Cyberpunk ist wirklich nicht spielbar. Auf der PS4 mit Patchstand 1.03 stürzt das Spiel alle 10 Minuten ab, die Performance ist schwach und grafisch ist das ganze nett, aber kein Knaller. Gut, rein technische Probleme lassen sich mit Patches, die aktuell alle drei Tage erscheinen, in den Griff bekommen.

„Cyberpunk“ versagt aber auch in anderen Disziplinen, und das lässt sich nicht so einfach nachträglich fixen. Das Gameplay aus der Egoperspektive ist an vielen Stellen fummelig und ungenau, das Inventar unübersichtlich und kaum benutzbar, die Interfaces sind allesamt aus der Hölle und Spielsysteme sind überkomplex, untererklärt und greifen nicht ineinander. Manchmal fehlen selbst basale Funktionen, wie ein Navi, das bei schneller Fahrt rauszoomt. Narrativ hängen manche Geschichten einfach in der Luft, und dem Vernehmen nach fehlt am Ende ein Großteil des dritten Akts.

Hübsch ist dagegen die Architektur der Stadt und generell dieses Cyberpunk-Design, wie man sich das in den 80ern halt vorstellte. Aber mehr als Stadt bauen und Assets designen scheint das Studio die letzten 8 Jahre nicht gemacht zu haben.

Cyberpunk Stand jetzt ist unfertig und definitiv zu früh rausgekommen, und zwar nicht ein paar Monate, sondern ein bis zwei Jahre. CD Projekt Red wird nun über einen langen Zeitraum am Spiel herumpatchen. Das hat bei diesem Studio Tradition, auch der „Witcher“ bekam erst per Patch ein brauchbares Inventar.

Damit sind wir wieder beim Anfang: Cyberpunk kann noch ein sehr gutes Spiel werden, so in ein oder zwei Jahren, als Game of the Year Edition und dann vielleicht auf einer NextGen-Konsole. Wer es schafft, so lange zu warten, wird reich belohnt werden. Wer das Überraschungsei jetzt frisst, wird keine Freude haben.


1979 Revolution: Black Friday [PS4]
Iran, 1980: Der junge Fotograf Reza sitzt in einem Gefängnis des iranischen Geheimdiensts und wird gefoltert. Sein Peiniger will wissen, welche Rolle Reza in den Protesten gegen den Sha im Herbst 1979 spielte. Reza erinnert sich in spielbaren Sequenzen an die Demonstrationen, die friedlich begannen und in einem Blutbad endeten.

Sieht aus wie ein Dontnod-Titel, spielt sich auch so ähnlich: Entscheidungen in Dialogen müssen unter Zeitdruck getroffen werden, je nach Entscheidung ändert sich geringfügig die Story. Das spielt sich trivial, ist aber so intendiert, immerhin sollen so auch nicht-Gamer an die Materie herangeführt werden. Die Materie ist selbst ist dann tatsächlich ein dickes Brett: Die Revolution im Iran nicht als Hintergrund für eine Handlung zu nehmen, sondern die quasi in den Mittelpunkt zu stellen, ist schon eine gewagte Designentscheidung, die auch nicht immer funktioniert.

Durch Rezas Augen sieht man den Iran als dem Westen gegenüber offenes und durchaus modernes Land, das aber unter dem allmächtigen Sha leidet und arm gehalten wird. Dem gegenüber die Protestgruppen aus Modernisierern, Mudschaheddin und religiösen Führern. Das soll verdeutlichen, an welchem Scheideweg der Iran sich 1979 befand und wie explosiv die Lage war.

Hinter den kurzen Spielsequenzen liegen jeweils Tonnen an zusätzlichen Infos in Form von Fotos und Texten, aus denen man wirklich interessantes lernen kann. Wer hätte gewusst, das Ende der 70er revolutionäre Botschaften über heimlich verteilte Toncassetten verbreitet wurden? Wer wirklich ernsthaft in das Thema einsteigen will, findet hier einen guten Einstieg. Alle anderen werden keine Freude an dem grafisch und spielerisch schlichten Titel haben, der sich über Teile seiner drei Stunden Laufzeit auch noch wie Propaganda anfühlt.


Assassins Creed Valhalla (2/2) [PS4]
Norwegen ist karg und langweilig, also macht sich Wikingerin Eivor im 9. Jahrhundert auf und erobert England. Dabei trifft sie natürlich auf den Order of the Ancient, den Vorläufer der Templer, aber der interessiert die Kriegerin nicht. Sie kümmert sich um den Aufbau einer Siedlung für ihren Stamm und geht eher der Frage nach, was ihre Visionen über Asgard, den Lebensbaum und über Odin und Loki bedeuten.

Derweil erlebt im Jahr 2020 ein Assassinenteam die Erinnerungen von Eivor nach um eine drohende Katastrophe zu verhindern. Als Eivors Geheimnis entschlüsselt ist, führt der Weg nach Norwegen – wo sich die Zukunft für immer verändert.

Tja, so kann man sich täuschen. Als ich die ersten 5 Stunden von AC:V gespielt hatte, war ich genervt. Schon wieder eine riesige und schön gestaltete Welt, die vollgestopft ist bis zum Abwinken mit langweiligen und repetitiven Aufgaben. Das sah mehr nach Arbeit als nach Spaß aus. Das stimmt aber nur zum Teil. England ist aufgeteilt in einzelne Shires, die es zu erobern gilt. Anstatt das über immer gleiche Aktivitäten zu tun, wie in „Syndicate“, sind es hier aber Storymissionen, die zum Erfolg führen. Die sind meist gut geschrieben und unterhaltsam, so dass man sie gerne erlebt. Längst nicht alle Elemente funktionieren wie intendiert – zu meiner Siedlung und ihren Bewohnerinnen habe ich nie ein inniges Verhältnis aufgebaut, und auch die Romanzen sind auch ein Witz.

Umgehauen hat mich dann aber das Ende. Die letzten Stunden vermischen sich Vergangenheits- und Gegenwartsstory auf eine Weise, wie ich es seit „Revelations“ nicht mehr gesehen habe, und der Aha-Effekt entspricht in etwa dem am Ende von AC II. Echt, bislang hatte ich keine gute Meinung über Lead-Writer Darby McDevitt, aber was hier an Story aufgefahren wird, lässt einem die Kinnlade offen stehen und ergibt absolut Sinn.

Dumm nur, das die Hälfte der wirklich guten Geschichte in einem optionalen Nebenstrang versteckt ist, und die Auflösung der drängendsten Frage in freiwilligen Rätseln. Und: Bis man an den Punkt kommt wo es cool wird, muss man geschlagene 85 Stunden Gedöhns machen. Gutes Gedöhns, aber halt 85 Stunden davon und damit mindestens 40 zu viel. Wenn man AC: Valhalla also etwas vorwerfen kann, dann das gleiche wie schon dem Vorgänger „Odyssey“: Es ist zu lang und schleppt zu viel Open-World-Ballast mit sich rum.

Immerhin bin ich endlich mal wieder gespannt wie es mit Assassins Creeds lange vernachlässigter Gegenwartsstory weitergeht. Ich hoffe, Ubisoft hat dieses mal einen Plan wo sie mit der Serie hin wollen, und fahren sie nicht wieder so an die Wand wie 2012 in ACIII.

Machen:

Weihnachten auf der Couch.


Neues Spielzeug:

Archiv Momentaufnahmen ab 2008

Kategorien: Momentaufnahme | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Momentaufnahme: Dezember 2020

  1. Moin, Marwen hört sich echt gut an, Habe mir den Trailer gerade angesehen.

    Gruss

    Lupo

    Gefällt 1 Person

  2. Meikel

    Interessant interessant Silencer – also MArwen hab ich nun mir auch mal auf die Liste gelegt….bei Tenet muss ich gestehen habe ich nach 3/4 des Films beim ersten Mal schauen die Segel gestrichen…da bin ich nicht mehr mitgekommen was u.U. an dem Date gelegen haben mag, welches neben mir saß und der Tatsache, dass das Autokino dank Corona keine Speisen und Getränke mehr stattdessen lediglich einen Riegel Duplo für alle rausgerückt hat 😀

    Zu Quality Land muss ich sagen kann ich Deine Kritik nicht nachvollziehen…ich habe durchaus interessante Passagen der Erheiterung in Erinnerung was nicht zuletzt an MUK´s „sprechstil“ lag..gut – ich habe das Hörspiel gehört und´s nicht gelesen…das kann den entscheidenden Unterschied gemacht haben….QL 2.0 nehm ich aber als Idee mit und sage in diesem Sinne wieder besten Dank und guten Rutsch ins neue Jahr – in der Hoffnung, dass ´21 ne Fahrt von L.E. nach Götham mal drin ist 😉

    So long..

    GrEeTz
    Der Meikel

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  3. Hehe, ein Date kann man nicht wiederholen, Filme gibts irgendwann auch für zu Hause 🙂

    Bei Quality Land kann es sehr gut sein, dass das gelesen besser rüberkommt. Ich finde auch die Känguru-Sachen gelesen VIEL besser, von QL habe ich nur eine kurze Livelesung erlebt – ohne die wüsste ich gar nicht, dass Pinky mit der Stimme des Kängurus spricht, das kommt in den Büchern gar nicht rüber. Ich glaube, ich besorg mir mal die Hörbücher von Qualityland, danke für den Hinweis, Meikel!

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