Von Top Gun bis Astronaut: Motorradoutfits 1991-2022

Neulich ein uraltes Kleidungsstück in der Hand gehabt und dann mal so drüber nachgedacht, mit was für Klamotten ich schon durch die Gegend gefahren bin. Hat sich ja durchaus einiges getan in Sachen Motorradbekleidung seit Beginn meiner Zweiradkarriere. Moped fahre ich zwar erst seit 1991, aber eigentlich fängt die Geschichte schon früher an…

 

 

1986: Top Gun

Muss Mitte der 80er gewesen sein, als es bei C&A in Würzburg diese Kunstleder-Fliegerjacke mit abnehmbarem Lammfell-Kragen aus Polyester gab. Ich war ungefähr 10 Jahre alt und ein riesiger „Top Gun“-Fan und sofort in das Ding verliebt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren mir Klamotten völlig egal gewesen, aber diese Jacke, die wollte ich unbedingt haben. Zu meinem eigenen Erstaunen hatte meine exzessive Bettelei Erfolg und meine Eltern bewilligten das seltsame Kleidungsstück.

Später verschwand der Fellkragen und Anfang der 90er wurde die Jacke mit Aufnähern aus dem „California Depot“, einem Military-Surplus-Laden, in Richtung „Maverick“ gepimpt. Natürlich würde ich mich heute dafür schämen. Aber hey, ich war irgendwas zwischen 10 und 16 und fand Aufnäher cool, die ich heute als kriegsverherrlichend ablehnen würde.


Gefahren bin ich damit hauptsächlich Fahrrad und evtl. im Sommer ein, zwei Mal auf der Simson.
Heute ist das Innenfutter der Jacke zerfallen und das Kunstleder gebrochen und klebrig. Es verwandelt sich wohl in Erdöl zurück. Zeit, das Ding zu entsorgen.

Sonstiges Mopedoutfit:

  • Shoei-Helm (weiß, aus dem Baumarkt)
  • M65 Baumwolljacke
  • Jeans
  • Ausrangierte Nike-Turnschuhe
  • Lederhandschuhe (irgendwo gefunden)

1993-2000: Terminator

Ich wurde volljährig, die Simson S51b ging, die Honda CB 450N kam. Schnell war klar: Mit der Top-Gun-Kinderjacke kann ich nicht auf einem echten Motorrad fahren, viel zu gefährlich.

Sehr cool fand ich damals die klassische Lederjacke, wie sie der T800 in „Terminator II“ trug. Ich sparte und sparte und kaufte für sagenhafte 400 DM eine solche Jacke. Klassischer 50er-Jahre-Schnitt, 3,5mm Chromleder. Das Nonplusultra der Sicherheit. Keine Protektoren, sowas gab es damals nicht.

Weil irgendwann das Innenfutter kaputt riss und ich dringend Taschen braucht, trug ich einfach eine taktische Weste mit gefühlt tausend Taschen darüber.

Mit dem Outfit bin ich jahrelang gefahren, Brot & Butter zur Schule, zur Arbeit, zum Studium und auf Sommertouren bis nach Ungarn und Südtirol.

Weitere Outfitbestandteile:

  • Caberg Umlimited (Klapphelm, weinrot-metallic)
  • Lederjeans mit Schnürung (zu kurz abgeschnitten und an den Beinenden die Nähte mit Superkleber nachgeklebt)
  • Thinsulate Winterhandschuhe und Reusch Sommerhandschuhe, von Polo
  • Arbeitssicherheitsstiefel von Otter
  • Regenkombi von Louis (PVC)

 

2010/11: Plastikgelumpe

Zwischen den Jahren 2000 und 2010 bin ich nicht Motorrad gefahren. Als ich wieder anfing, war mir nicht klar, ob das wieder zum Hobby werden würden. Also kaufte ich erstmal die Grundausstattung bei Polo, das Billigste vom Billigen:

  • Nexo Klapphelm (Silbern)
  • Touring Tourenjacke
  • Touring Tourenhose
  • Drive Stiefel
  • Thinsulate Winterhandschuhe (die alten)
  • Reusch Sommerhandschuhe (die alten)

Gibt es keine Bilder mehr von, weil der Kram entweder schnell kaputt war (Stiefel wie aus Pappe, waren nach dem ersten Regen völlig außer Form) oder im wahrsten Sinne des Wortes untragbar (in der Plastikhose hat man sich tot geschwitzt). Immerhin: Die ersten Motorradklamotten mit Protektoren – auch wenn im Rücken der Jacke nur ein Stück Pappe steckte.

Als klar war, dass ich wieder mehr fahren möchte, wurde deshalb schnell Vernünftiges angeschafft:


2012-2018: Mohawk

Im Herbst 2011 kaufte ich die ZZR 600. Mit der sollte es im Sommer 2012 auf die erste, große Reise gehen, und entsprechend investierte ich in gute Klamotten. Also, nicht exorbitant gut, aber mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, das ich finden konnte. Rund 300-400 Euro kostete die Jacke und ebenso die Hose, rund 200 die Stiefel. Das Outfit bestand aus

  • Nolan N90 Klapphelm (Silbern, bis 2016)
  • Mohawk Tourenjacke
  • Mohawk Tourenhose
  • Funktionsunterwäsche
  • Pharao-Socken
  • Alpine Stars Web GTX Stiefel
  • Louis VTEC Winterhandschuhe
  • Reusch Sommerhandschuhe
  • Stormchaser Membran Regenjacke- und Hose

Auch wenn es an den Schultern komisch aussieht: Die Sachen haben mir sehr gut gepasst. Hose und Jacke waren eine Leder-/Textil-Kombination, hatten eine Sympatex-Membran und waren damit wirklich atmungsaktiv und haben auch Regenschauer verkraftet. Dazu war alles so leicht, dass ich damit auch ohne Probleme durch Höhlen oder auf Berge kraxeln konnte. Lediglich die Reißverschlüsse der Lüftungen waren richtig mies.


2018-2021: Nobeloutfit

Die Mohawk-Kombi alterte, und in mir keimten Zweifel auf, ob im Falle eines Sturzes die Nähte zwischen den Textil- und den Lederbestandteilen noch halten würden.

Zusätzlich wurde ich neugierig auf diese Airbagklamotten, und weil auch die Alpine-Stars-Stiefel und die Handschuhe mittlerweile Wassereinbruch zu vermelden hatten, wurde es Zeit für was komplett Neues:

  • Nolan N104 Klapphelm (Silbern, seit 2016)
  • Nolan N100-5 Klapphelm (nicht wirklich in Benutzung)
  • Alpine Stars Tech Air Valparaiso Jacke mit Tech Air Street Weste
  • Held Matata II Hose
  • Lous VC1 Winterhandschuhe
  • Louis Summer Touring III Handschuhe
  • Rukka Merino Unterwäsche
  • Pharao-Socken
  • Daytona GTX Stiefel
  • Storm Chaser Regenjacke und -hose, Neuanschaffung

Jacke und Hose sind Leder/Textilgemisch. Die Jacke sitzt sehr italienisch, also eng am Körper. Die Held-Hose ist seltsam: Sie fühlt sich zu weit und zu lang an und hält ohne Hosenträger nicht am Körper. Eine Nummer kleiner schnürt mir aber das Blut ab. Warum ich die dann doch genommen habe? Weil meine Ansprüche waren: 1. Leder/Textilmix und 2. Oberschenkeltaschen. Da gab es dann nicht viel Auswahl.

Das Outfit ist hoch sicher, aber sehr schwer. Stiefel, Hose, Jacke – alles schwerer als die Vorgänger, selbst zu Fuß in einer Stadt ist es anstrengend zu tragen.

Qualität hat ihren Preis: Rund 1.800 Euro für die Airbagjacke samt Weste, rund 400 Euro die Hose und die Stiefel lagen bei 300.


2022: Die Beliebigkeit der Postmoderne

Ich brauchte eine Jacke, unter die ich auch noch einen dicken Pulli ziehen kann. Das ging bei der Alpine Stars nicht, schon gar nicht mit zusätzlichen Pandemie-Pfunden.

Glücklicherweise gibt es bei Polo die Nachfahrin meiner geliebten Leder/Textil-Kombi, sie heißt nur nicht mehr „Mohawk“ sondern „FLM Leder-/Textil-Tourenjacke/Hose 4.0“. Hat aber immer noch eine Sympatex-Membran und ist preislich Mid Range.

Die Variante in L ist groß genug für Pulli und autonome Airbagweste. Das man überhaupt ein Airbagsystem mit einer beliebigen Jacke kombinieren kann, hat fast was etwas von Postmoderne, wo man alles nach Gusto mixen kann. Weil mich die Matata-Hose lange genug  geärgert hat, gab es gleich die passende FLM-Hose mit dazu.

  • Nolan N104 Klapphelm (Silbern, refurbished)
  • FLM Leder-/Textil-Tourenjacke 4.0
  • Leder-/Textil-Tourenhose 4.0
  • Alpine Stars Tech Air 5 Airbagweste
  • Lous VTC Spezial Winterhandschuhe
  • Louis Summer Touring IV Handschuhe
  • Rukka Merinounterwäsche
  • Pharao Socken
  • Daytona GTX Stiefel
  • Storm Chaser Regenkombi

Passt wieder sehr gut, dieses Ensemble. Ist zwar nicht signifikant leichter als das vorherige Outfit, aber zumindest etwas beweglicher und schon deshalb besser zu tragen. Und die Reißverschlüsse der Lüftugsöffnungen sind viel besser als bei dem 2012er-Modell.


Man sieht: Es geht voran. Von Jeans und Turnschuhen bis Körperairbag und Stiefeln mit Stahlsohle, da liegen mal gerade 30 Jahren dazwischen – und mal sehen, was die Zukunft so bereithält.

Wie schaut´s bei Euch? Wechselt ihr Eure Klamotten auch alle paar Jahre oder fahrt ihr Jahrzehnte das gleiche? Haben sich in Euren Kleiderschränken auch skurrile Klamotten á la Top Gun und Terminator angesammelt?

Kategorien: Historisches, Motorrad | 9 Kommentare

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9 Gedanken zu „Von Top Gun bis Astronaut: Motorradoutfits 1991-2022

  1. Berufsbedingt habe ich an Klamotten schon allerhand durch und auch aktuell mehrere Outfits im Schrank, die ich unterschiedlich kombiniere. Airbag ist auch bei den meisten Touren dabei. Hätte ich mal früher haben sollen … 😛

    Als „Topgun-Fauxpas“ habe ich eine rot-schwarze Bullson Jacke von Hein Gericke in Erinnerung, die ich damals ganz toll fand. Muss Anfang der 1990er gewesen sein. Die Brille die ich damals trug, ist heute schon fast wieder modern 😉

    Bei Helmen bevorzuge ich aktuell Flipover-Helme, die sich als Integral- oder Jethelm fahren lassen. LS2 Valiant und Scopion Exotech Carbon. Für Offroad noch einen Nolan N53 und zum Cruisen einen Schuberth M1.

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  2. Oh weia, oh weia, was ich noch so im Schrank habe. Einiges z.T. verkauft: Harro-Nachbau Kombi aus Spanien, gefahren, bis sei eingelaufen ist und ich nciht mehr reinpasste. Dazu Knobelbecher vom Bund. Davor bin ich tatsächlich mit einem Ski-Anzug Motorrad gefahren, man mag agr nicht daran denken, wie gefährlich, aber daran hat man damals nicht gedacht. Gibt sogra noch Fotos davon, wie peinlich….

    Danach dann eine Kombi von Rahberg, eigentlich nicht schlecht, aber das Leder war künstlich perforiert, um Poren nachzubilden und saugte so das Wasser besser auf als jedes Vileda-Fenstertuch. Vileda hätte bestimmt nach dem Patent gefragt, wenn sie das gewusst hätten. Nach jedem Regen floss das Wasser aus dem Leder wie aus einem Kaffeefilter und gefärbt hat das Teil, au weia.

    Dann später eine Stoff-Kombi von BMW, die erste mit Goretex als Z-Liner, die habe ich noch. Der Harro-Nachbau ging letztens noch für 60 EUR über den Tisch und die Rahberg für 20 EUR.

    Seit 2013 habe ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und habe eine Atlantis 4, die ich immer noch fahre. Jetzt ist mal ein Reissverschluss kaputt gegangen und an einer Stelle war sie durchgesessen, konnte aber für kleines Geld beim Hersteller Meindl repariert werden und ist wieder top. Will auch keine andere mehr. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

    Bei den Stiefeln habe ich mir nach den Knobelbechern vom Bund Motorradstiefel von HAIX im Werksverkauf in Mainburg in 08/1997 gekauft. Mit Goretex und in der Polizeiausführung. Woher ich das Datum so genau weiss? Weil doch jetzt tatsächlich die Sohlen im letzten Jahr runter waren und ich mir neue habe bei HAIX drunterschustern lassen. Sie konnten das Kaufdatum doch tatsächlich noch feststellen.

    Zwischendurch hatte ich mir aus der Insolvenzmasse von Bergmann Schuhe noch ein Paar Kaiman’s gekauft, die auch sehr gut sind. Als Reserve habe ich in der letzten Motorradmesse in HH im März 2020, also noch vor Corona, zum Messepreis ein Paar Daytona GTX beschafft, die stehen als Ersatz in der Ecke,

    Handschuhe für den Winter habe ich so ein paar alte aus dem Osten, mit echtem Lammfell als Fäustlinge aus dem Osten, im Sommer leichte aus dem Grabbeltisch bei BMW für ein paar Euros.

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  3. ssuchi

    Meine erste „echte“ Motorrad-Lederjacke habe ich letztes Jahr entsorgt. 1992 war die state of the art mit stabilem Leder, eng anliegend, integriertem Nierengurt und Lederdoppelungen samt Polsterung an Ellbogen und Schultern, dazu in stylischen BMW-Farben schwarz-weiß-blau. Aber die Reißverschlüsse waren alle hinüber und irgendwelche Heinzelmännchen müssen die Jacke in den 30 Jahren auch kontinuierlich kleiner genäht haben. 😦 Von der fehlenden Protektoren-Ausstattung gar nicht zu reden, und eine Schildkröte hätte da sowieso nicht drunter gepasst…

    Atlantis 4 habe ich jetzt auch, lange davon geträumt. Ich musste nur leider feststellen, das ich keine „bayrische“ Figur habe: entweder die Jacke war so knapp in den Schultern, das ich mit den Armen nur seitwärts rudern konnte ohne an den Lenker zu kommen. Oder eine Nummer größer war in der Hose so viel Platz, das mir die trotz Gürtel und Hosenträgern noch vom Hintern gerutscht ist. Also musste eine Kombination aus zwei verschiedenen Größen her, war ja klar dass die Reißverschlüsse dann nicht zusammen passen und umgenäht werden mussten.
    Jetzt sitzt das Ding so halbwegs. Aber die Jacke ist in den Schultern immer noch eng bei einem Fließpulli drunter, dafür flattert es an den Oberarmen trotzdem bei über 100km/h, weil die Klamotten anscheinend für berufsmäßige Masskrug-Stemmer designed sind. Und am Bauch passt bei mir zur Not noch ein Fußball mit in die Jacke, die richtet sich wohl eher an die Vertreter von „beer built better bodies“…

    Meine Touren-Kombi ist daher eine Revit Sand 2: vielseitig von 5-30 Grad, wasserdicht, guter Sitz, bequem, gute Protektoren-Ausstattung möglich, reichlich Taschen und schick aussehen tut sie auch noch.

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  4. Hmm, mir fällt da so spontan gar nichts exotisches ein. Mitte der 90er, auch auf Simson, hatte ich im Winter meist eine ‚Bomberjacke‘ und Stoffhosen. Einen Regenoverall hatte ich auch noch. Wenn es wärmer war, hatte ich ein Thor 327 Jersey, Hose und Handschuhe. Optisch passende Stiefel von Richa. Glaube erst einen AGV Integral und dann einen Carberg Integral mit Schirm.
    Mit den Motorrädern kamen dann immer Textilkombis für jedes Wetter, irgendwann auch mal Aramid Jeanshose und Jacke.
    Die Thor Klamotte habe ich noch, passt ja auch wieder. 😂 Zwischenzeitlich mit Oneal MX Klamotte ergänzt.
    Ansonsten trag ich die Klamotten je nach Jahreszeit und Tour bis es nicht mehr geht und aussortiert werden müssen oder weil zu groß, weiterverkauft.
    Durch unterschiedliche Fahrzeugtypen hab ich auch entsprechend ‚passende‘ Klamotten und Helme.
    Als Straßenhelm ist jetzt schon der 2. X-Lite auf der Hutablage, für die Reiseenduro bin ich mit dem Nexx X.D1 glücklich und da wird es, wenn nötig, auch der Nachfolger.

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  5. Dirk Rössner

    Ich hatte vor bestimmt 16 Jahren eine Hein-Gericke Kombi neu gekauft. Da kamen dann später neue Reißverschlüsse etc. dran. Heute hängt sie als eiserne Reserve im Schrank. Ich fahre die Teile echt ewig. 🤣

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  6. zwerch

    Wow, an die 80er Klamotten kann ich mich kaum mehr erinnern, war aber Leder. Der Helm von AGV hat damals das Bankkonto gesprengt. Lag irgendwo bei 600 DM.
    Dann kam eine lange Fahrpause.

    2010 wurde es für den Wiedereinstieg eine Vanucci Textilkombi von Louis und ein Schuberth C3 pro Klapphelm. Weil ich unter den Zwergen ein Riese bin 😉 wurden es Daytona Lady Star mit Sohlenerhöhung, die hab ich immer noch weil unkaputtbar. Ich liebe sie!!!
    Handschuhe für Sommer und Winter je von Vanucci.

    Im Lauf der Jahre zog noch eine Lederkombi von Büse ein und eine Mohawk Tourenhose. Die Hose war ein echter Glücksfall und ist eigentlich für Herren, da ich weder einen Kardashian Hintern noch die entsprechende Taille habe passt die wie angegossen. Die wird gefahren bis man sie nicht mehr reparieren kann. Die Textiljacke von Vanucci tut noch immer brav ihren Dienst.
    Mit der Büse-Kombi ist nochmal ein Schuberth C3 Pro in rot dazu gekommen und Sommerhandschuhe von Held die aber bald ersetzt werden müssen.

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  7. Moinsen!
    Meine 1. Lederjacke von POLO für 300DM von 1985 fahre ich heute noch auf´m Roller… Die Reisverschlüsse der Taschen sind kaputt, der Rest 1a.
    Meine Textiljacke 99€ und Hose 250€ von 2008 leben auch noch. Im Sommer das beste was gibt.
    Die neuwertige HELD Quattotempi sieht jetzt schon fast so alt und fertig aus, ist aber erst 2 Jahre im Gebrauch. Das taugt nix das Zeug von HELD.

    Meine Streetfighter-Lederklamotten von 2008 sind immer noch 1a. Sind ja auch nicht von HELD.

    2x gewaschen, schon gehen sie auseinander!
    Btw: Motorradklamottten muss man nicht neu kaufen, die gibt´s neuwertig für ganz kleines Geld bei Ebay… Die Fahrer werden zu fett und passen nicht mehr rein. Größe M gibt´s daher besonders viel und günstig!

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  8. Marcus: Dein Kleiderschrank ist begehbar, oder? 😀 Die Bullson Jacke habe ich auf ebay gesehen – schickes Teil, das war sicher das signaligste an Signalfarben was es damals gab!

    Lupo: Ganz schöne Karriere! Und das schöne an vernünftigen Herstellern ist echt die Möglichkeit die Sachen reparieren oder aufarbeiten zu lassen. Ich mag sowas ja sehr.

    SSuchi: BMW kennt seine Zielgruppe 🙂 In einer Atlantis ist viel Platz für Eis und Kuchen, die man bei Ausfahrten mit der GS einsammelt 😀

    Max: Ja cool das Du Dich von der Thor nicht getrennt hast!

    Dirk: Hein Gericke… das war damals auch so eine Marke. Wünschte manchmal die gäbe es noch.

    Zwerch: Ach mensch, das ist ja lustig, das uns die Mohawk beiden so gut passt. die haben echt ein gutes Maß für kleinere Leute!

    Peter: Bin ichalso nicht allein mit der Unzufriedenheit mit Held! Die Matata hat nach 4 Jahren fast alle Farbe aus den Lederteilen verloren, obwohl sie nicht gewaschen wurde. Und die letzten Handschuhe, die ich von denen hatte, musste ich zurückgeben weil die Nahtfalze total grob waren und auf die Fingerspitzen drückten. Ebay hätte ich neulich fast ne Regenkombi gekauft. Habe mich aber dann doch dagegen entschieden, weil anhand der Farben ablesbar war, dass das Ding 12 Jahre alt sein musste – und so lange leben die meisten Membranen nicht.

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  9. Ali

    Ich kaufe fast jedes Jahr ein neues Teil im eher unteren Preissegment. Vor Wochen probierte ich meinen alten Lederanzug an, weil ich ihn entsorgen wollte. Passt noch und für eine Tagestour gut. Abriebfester wie Textil. Für Reisen einen leichten Textil Sommeranzug.
    Klamotten ja – wichtiger finde ich die Fahrweise. Und wenn ich „Einige“ sehe und erlebe die als Organspender fahren, dann würde selbst Klamotten von Gucci mit verdoppeltem Airbag nicht helfen.

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