Momentaufnahme: Oktober 2025

Momentaufnahme: Oktober 2025

Herr Silencer im Oktober 2025

Winterschlaf, das wäre es jetzt.

Wetter: In Deutschland: Keine Ahnung. Auf Sardinien war es recht kühl. Tagsüber 23 Grad waren nett, aber nachts knappe 10 Grad, da fror ich im unbeheizten mobile Home doch ein wenig. Ab dem 20.10. wieder zurück in Deutschland, und brrrr ist das kalt mit 3 Grad im Thüringer Wald und 07-13 Grad in Götham. Dazu Nieselregen und Dunkelheit. Die letzten Tage nochmal deutlich kühler, bis auf 2 Grad, dabei aber sonnig.


Lesen:

Sebastian Fitzek: Das Kalendermädchen
Eine junge Frau zieht zur Adventszeit in ein Haus im Wald, in dem einst schreckliche Dinge passiert sein sollen. Sie selbst trägt auch schlimme Erinnerungen mit sich herum, denn sie wurde in ihrer Jugend von einer sadistischen Internatsleiterin 24 Tage lang, nach Art eines Adventskalenders, gequält und gefoltert. Zeitgleich sucht eine Wissenschaftlerin nach einer Knochenmarksspenderin für ihre kranke Tochter.

Uargh-bäh-was für ein gequirlter Unsinn. “Geschicktes Spiel mit den Zeitebenen” und “Raffinierte Geschichte” schrieb die Kritik, für mich ist das Buch unfokussiert und völlig over the Top.

Das fängt bei der 24tägigen Adventsfolter an, von der niemand was gemerkt haben will, und endet damit, dass jeder irgendwie mit jedem verwandt ist und DANN noch mal 10 Seiten Exposition nachgeschoben werden müssen, um den hanebüchenen Unfug auf den Seiten davor zu erklären.

Ich mag Fitzek, das sind typische Bücher die man gut im Urlaub lesen kann, aber “Kalendermädchen” war nicht meins.

Noraly Schoenmaker: Free Ride
Noraly wurde betrogen. Ihr langjähriger Partner ist fremdgegangen. Beziehung, das gemeinsame Haus, Zukunftspläne – alles dahin. Auch der Job nervt sie an. Also verkauft sie ihr Hab und Gut und macht sich auf eine kleine Selbstfindungsreise mit dem Motorrad durch Indien. Unterwegs kommt ihr die Idee: Warum nicht die Reise mit Youtube-Videos dokumentieren und so vielleicht finanzieren? Das ist der Beginn von “Itchy Boots”, einem der erfolgreichsten Motorradreisechannels der Welt.

Ich mag Itchy Boots und war gespannt auf dieses Buch. Noraly hat ein enormes Arbeitspensum, gefühlt veröffentlich sie alle zwei Tage ein Video aus irgendeiner Ecke der Welt. Da sie das Editing während ihrer Reise macht, ist viel rohes und authentisches Material dabei – und genau diese Authentizität, die häufig auch von der Begegnung mit anderen Menschen lebt, fehlt dem Buch bzw. es fällt deutlich gegenüber den Videos ab.

Sehr deutlich wird das bei einer Begegnung in Kasachstan, wo sie von einigen Frauen vergorene-Ziegenmilch-zum-Lutschen bekommt. Die darauffolgende Szene ist im Video sehr nah dran und sehr lustig, im Buch aber eher hölzern beschrieben.

Neues erfährt man leider kaum. Im Wesentlichen ist “Free Ride” eine Nacherzählung von Schoenmakers erster Reise, aber die ist halt schon in 129(!) Youtube-Videos dokumentiert. Dazu kommt: Sie begann das Buch, als sie mit gebrochenen Knochen darnieder lag und nicht Motorrad fahren konnte. Das, so meine ich, ist deutlich zu merken. Der Anfang des Buchs beschreibt die Reise sehr ausführlich, aber ab der Mitte geht es dann sehr rasch-rasch, wie im schnellen Vorlauf. Der Verdacht liegt nahe, dass Noraly da wieder fit war, zurück in den Sattel wollte und alles schneller runtergetippt hat.

Nein, “Itchy Boots” sollte man sich im Bewegtbild geben, nicht als Buch.
Zum Youtube-Channel.

Dan Brown: The Secret of Secrets
Robert Langdon, der Deuter von Symbolen, stolpert durch Prag und in extrem seltsame Zufälle. Nachdem er in einen Fluss fällt, wird er von allen Seiten mit Exposition zugeschissen und muss sich dann aus dem Netz der Geheimdienste herausdeuten.

“Illuminati”, “Da Vinci Code”, “Lost Symbol”, “Inferno” oder zuletzt, 2017, “Origin”: Kennste einen Dan Brown, kennste alle.

Stets bedient er sich einer europäischen Stadt als Hintergrund, in “Illuminati” Rom, in “Da Vinci Code” Paris, in “Inferno” Florenz und Istanbul, in “Origin” Barcelona.

Immer schleicht ein unheimlicher Spinner durch die Gegend und bringt Leute um (“Da Vinci”: Selbstgeisselnder Albinomönch, “Inferno”: Kampfamazone, “Origins”: Eine KI).

In jedem Buch geht es um eine populärwissenschaftliche These, die am Ende enthüllt wird – nachdem der Hauptcharakter ca. 400 Seiten absurden Hinweisen hinterhergestolpert ist, in einem fragmentierten Plot, in dem sich alle zwei Seiten parallele Handlungsstränge abwechseln. Der Schreibstil ist dabei genau an das amerikanische Publikum angepasst und teils naiv-kindlich.

Die Zielgruppenanpassung sieht man z.B. an der ausführlichen Erklärung europäischer Orte und Gepflogenheiten, und das rund ein Viertel des Textes immer wieder ein redundantes “Was bisher geschah” ist.

Kindlich-naiv ist auch Browns Vorstellung von wissenschaftlicher Arbeit sowie der absurde Kniff, Exposition über die Gedanken der Figuren zu liefern. Beispiel: Da stürzt eine Frau aus dem Himmel, und sie denkt “Wie kommt es das ich, eine weltweit renommierte Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Noetik, die in den letzten Jahren in einem renommierten Privatinstitut forschte und lehrte, abstürze? “. – Solche Art von schlimmer Schreibe passiert nicht einmal, sondern alle 3 Seiten. Brown liefert Kontext und Fundament für seinen Plot, in dem er zu den unpassendsten Zeiten seine Figuren die Exposition denken lässt – das ist so doof, da muss man auch erstmal drauf kommen.

Auch ansonsten ist das Buch stellenweise ärgerlich. Etwa, wenn der Buchkonzern Random House, der zufällig auch im echten Leben Dan Brown verlegt, ausführlich vorgestellt wird – als Ort, in dem ausnahmslos Buchliebhaber und generell grundgute Menschen arbeiten und der seine Autoren auch mit “Military Grade Firewalls” und Leib und Leben schützt. Oder wenn wirklich jede Figur als modelhaft schön und sportlich beschrieben wird.

Lustig ist zudem, das Brown mit seinem eigenen Hauptcharakter nichts mehr anfangen kann. Robert Langdon darf nur noch Symbole wie das eines Notausgangs deuten (ja, wirklich jetzt!) und stolpert ansonsten nur einer Dame hinterher, die eine reine Expositionsmaschine ist und ihm ständig die Welt erklärt. Nunja. Dan Browns Bücher sind halt Trash. Edeltrash, aber halt Trash.

Immerhin ist “Secret of Secrets” ob seiner phantastischen These ab der Mitte recht spannend und deutlich plausibler aufgebaut als seine direkten Vorgänger “Inferno” oder “Origins”, mit 675 aber satte 225 Seiten länger als es sein müsste. (Silencer´sche Grundregel: Jede Geschichte lässt sich auf 450 Seiten erzählen, jede Seite mehr ist überflüssig). Satte 120 Seiten spielen übrigens nach der eigentlichen Handlung und sind nur noch Geblubber, und DANN kommt noch ein Epilog hinten dran. Das fühlt sich an wie die sechs Enden von “Death Stranding”: Überlanges Rumgewichse des Autors, bei dem der Leser nur noch wegdämmert.
Insgesamt: Kann man lesen, an langen und kalten Winterabenden. Man verpasst aber nichts, wenn man es im Buchladen liegen lässt.


Hören:


Sehen:

Long Way Home [2025, Apple TV+]
Ewan McGregor und Charly Boormann gehen noch einmal gemeinsam auf Tour.

Ach. Ach. Ach.

“Long Way Round”, die erste gemeinsame Reisedoku von Mcgregor und Boorman, war 2004 eine wegweisende Dokumentation über eine Weltumrundung von England über Europa und durch Russland bis nach New York. Die ließ nicht nur mich, sondern Motorradbegeisterte rund um die Welt von Motordadreisen träumen, und sorgte in vielen Fällen dafür, dass die Leute tatsächlich den Hintern von der Couch zu bekamen, zu reisen begannen und dann von ihren Erlebnissen schrieben oder sie filmten.

“Long way Down” führte 2007 einmal längs durch Afrika und war immer noch abenteuerlich, aber schon ein Bisschen peinlich (weil McGregors damalige Frau UNBEDINGT mitwollte und dann in jeder Kurve umfiel) und deutlich mehr Promo – McGregor und Boorman besuchten häufig Unicef-Lager oder gemeinnützige Projekte.

“Long Way Up” war 2020 ein nachgetropftes Apple TV-Exclusive, führte von Feuerland quer durch Südamerika bis in die USA und hatte als besonderen Twist, das die Strecke auf Elektromotorrädern zurückgelegt wurde. Das war schon ein wenig Altherrenfernsehen, nicht nur weil die Aufregung herbeigescripted werden musste und die Protagonisten halt mittlerweile älter sind, sondern auch weil “Mad Dog” Boormann sich zwischenzeitlich bei schlimmen Unfällen jeden Knochen im Leib zwei Mal gebrochen hatte, nur noch von Drahtklammern und Titanbügeln zusammengehalten wird und quasi auf´s Motorrad gehoben werden muss.

Nun also “Long Way Home”, und das ist Altherrenfernsehen mit Extra viel Fremdscham. Hier geht es wirklich um gar nichts mehr.

Früher waren die (echten oder inszenierten) Entbehrungen und Widrigkeiten einer Motorradreise das, was die “Long Way”-Reihe interessant machte. Das gibt es nun schlicht nicht mehr – Boorman und McGregor dödeln unter permanentem “Woohoo!!” und “Amaaaaaaaazing!”-Rufen einmal von England nach Skandinavien und zurück, nehmen dabei Volksfeste und Sportwettbewerbe mit, essen Fischbrötchen und hüpfen nackig in die Sauna. Das war´s, mehr passiert hier nicht.

Am Abenteuerlichsten ist noch, das ein Zündkabel an McGregors alter Motoguzzi nicht richtig sitzt, was sich aber dank Facetime-Anruf auf einem Apple iPhone beheben lässt. Ansonsten sieht man den beiden hier einfach nur noch dabei, wie sie sich von Apple eine kurze Vergnügungsreise finanzieren lassen.

Schön, dass McGregor und Boorman hier ihren Spaß hatten – als Zuschauer hat man den nicht. Man langweilt sich hier gepflegt zu Tode, während man sich über das dauernde “Wooohooo!/AMAZING!!!” ärgert. “Long Way Home” ist hoffentlich der letzte Teil der Reihe – zumindest ist kaum vorstellbar, das sich irgend jemand nach diesem Tiefpunkt noch einmal dafür interessiert.

Mission: Impossible: The Final Reckoning [2025, BluRay]
Tom Cruise muss zwei Dinge verhindern: Die Zerstörung der Welt durch den langweiligsten Bösewicht ever und das Ausrutschen auf ekligem Pathos. Spoiler: Er scheitert.

Als 1996 der erste “Mission Impossible”-Film rauskam, war ich sauer: Statt perfektem Zusammenspiel eines Teams aus Spezialisten, wie das in der TV-Serie der Fall war, stellte sich der Film als bloßes Tom Cruise-Vehikel heraus. Tom Cruise auf Alleingang und als Retter des Tages. Sehr beliebig, immerhin mit einigen spannenden Szenen, aber im Kern nicht das, was Mission Impossible ausmachte.

“M:I2” von 2000 war Jon-Woo-Bonkers und wieder Tom-Cruise-Show, brachte aber Bilder mit, die im Gedächtnis blieben.

Mission Impossible III von 2006 von J.J. Abrams war fast Meta, denn hier war alles runtergestrippt auf die Essentials des Franchises: Es gab wieder ein Team, es gab Heist-Sequenzen, es gab Spannung, aber der Bösewicht hatte kein Motiv und der McGuffin nicht mal mehr einen Namen (“Die Hasenpfote”? Echt jetzt?). Aber er zeigte, was bei Mission Impossible wichtig ist: Es gilt, möglichst kompliziert ein Ding zu klauen, dann gibt es Verfolgungsjagden und am Ende rettet Tom Cruise entgegen jeder Statistik doch noch den Tag. Simple as that. Ich war versöhnt und begann die Reihe zu mögen.

Ab Teil 4 (“Phantom Protocol”, danach “Rogue Nation”, “Fallout”, “Dead Reckoning, Part 1”) reduzierte man es wirklich auf dieses Rezept: Man überlegte sich für jeden Film zwei bis drei wahnsinnig gefährliche und spannende Actionpieces, die Tom Cruise dann selbst machte, und füllte die Zeit dazwischen mit Rennen, Fahren und Heist-Aktivitäten. Ein simples wie aufwendiges Konzept, das kurzweilig ist, Spaß macht, Schauwerte bietet, und das ich sehr feiere.

Was der Reihe nicht fehlte ist philosophischer Tiefgang, die Suche nach tieferem Sinn oder tiefenpsycholgische Analysen von Tom Cruise Charakter.

Genau das macht “Final Reckoning” aber, und zwar endlos und ausschweifend. Von den 170 Minuten Laufzeit werden die ersten 54 (ja, ich habe auf die Uhr geguckt!) nur für Rückblenden auf die ersten sieben Filme und als Exposition genutzt, in der nochmal von verschiedenen Figuren maximal ungelenk erklärt wird, warum Tom Cruise nun wirklich ein ganz besonderer Wunderwuzzi ist.

Nach dieser endlosen Stunde geht es dann endlich los, das Team zieht ins Feld und Tom Cruise rennt und taucht und macht absurde Dinge. Das wird aber immer wieder unterbrochen durch endlose Expositionsszenen und eine ungeschickt herbeifabulierte Bedrohung durch eine böse KI, die aber nie wirklich greifbar ist und so zum langweiligsten Bösewicht der ganze Reihe wird.

Die Retcon-Versuche, also die im Nachgang dahinkonstruierte Erklärung, warum ab Teil 1 alle Filme miteinander zusammenhängen, sind so ungeschickt, das es beinahe niedlich ist. Der ganze Summs endet dann wieder mit viel Lobhudelei per Voiceover auf Tom Cruise und warum er so besonders ist, während der “operierende Titan” (seine Scientology-Bezeichnung) im Gegenlicht auf einem Tafelberg in Afrika steht.

Nein, “Final Reckoning” ist leider kein guter Film. Er sülzt rum. Er nimmt sich viel zu ernst. Er hat ein schlechtes Pacing. Die Tom Cruise Beweihräucherung ist peinlich und langweilig.

Den direkten Vorgänger “Dead Reckoning” gucke ich gerne alle paar Monate wieder, weil der so geile Schauwerte hat. Der Nachfolger fällt dagegen deutlich ab. “Mission: Impossible Final Reckoning” ist freudlos, schwerfällig und rutscht auf seinem eigenen Pathos aus. Er ersäuft in seiner eigenen Wichtigkeit und ich behaupte: Man kann den Streifen um satte 90 Minuten kürzen ohne das etwas fehlt, und man hätte einen besseren Film.

Star Trek: Strange New Worlds Season 3
Jahre vor Captain Kirk: Die Enterprise unter Captain Pike erlebt Abenteuer im Weltraum.

Die zweite Staffel von “SNW” war genial, die dritte ist es nicht. Das liegt vor allem daran, das die Charaktere zu kurz kommen – in einer Plot-driven Show wie “Discovery” ist das Okay, aber SNW ist Charakter-Driven, und da ist das tödlich. Was es stattdessen gibt: Dauernd irgendwelche extravaganten Ausreisserfolgen: Mal verwandelt sich die komplette Kern-Crew in Vulkanier, mal spielen alle in einer Trash-SciFi-Show in den 50ern mit, mal gibt es ein Film-Noir-Mystery in Hollywoods 40ern.

Solche Episoden sind eine gelungene Abwechselung, wenn einer Serie so langsam die Ideen ausgeht und eine Staffel aus 20 Folgen besteht. Dann sind ein oder zwei Folgen mit völligem Nonsense auflockernd, das kann Spaß machen. Aber SNW Staffel 3 besteht insgesamt nur aus 10 Episoden, und die Hälfte davon ist Quatsch! Und nicht mal guter Quatsch, denn anders als die Musicalfolge aus Staffel 2, die etwas über die Charaktere verriet, treten die Bonkers-Folgen der dritten Staffel auf der Stelle und sorgen dafür, dass die Tonalität der Serie all over the place ist.

Dass das nichts war, wissen auch die Showrunner. Die haben schon während der Promo zu Staffel 3 immer wieder betont, wie schlimm der Writers Strike sie getroffen hat, und das Staffel 4 tonal ganz anders werden wird. Das glaube ich erst, wenn ich es sehe – im ersten Teaser zu Staffel 4 hat sich Pike in einen Muppet verwandelt. Das sieht schon wieder sehr nach Bonkers aus.


Spielen:


Machen:

  • Eine Herbsttour mit dem Motorrad.

Neues Spielzeug:

Hyundai Silent Kompressor SAC55752
Ich habe LANGE überlegt, ob ich einen Kompressor wirklich brauche. Seit Jahren schleiche ich da drum herum. Gleichzeitig war ich permanent, und zwar fast jede Woche, angenervt davon, wie lange doch die kleine Akkuluftpumpe für einen Motorrad- oder Fahrradreifen braucht, oder das ich die Dauerfilter in den Staubsaugern oder die Luftfilter von Auto und Moppeds nicht selbst ausblasen kann. Aber rechtfertigen diese wenigen, zugegeben regelmäßig wiederkehrenden, Aufgaben den Kauf eines Kompressors?

Albrecht brachte es am Ende auf den Punkt: “Das Leben ohne Kompressor ist denkbar, aber schwierig”, sagte er und ich nahm das mal als väterlichen Rat. Am Primeday dann für knapp über 100 Euro den gebrauchten Hyundai geschossen.

Mit 59 DB flüsterleise, gleichzeitig mit einem 24 Liter Kessel, 125 Litern Ansaugleistung und 10 Bar Arbeitsdruck leistungsstark genug für das Aufpumpen von Auto- und Motorradreifen, das Ausblasen von Luftfiltern oder auch für den Betrieb eines Schlagschraubers oder einer (langsamen) Nagelpistole. Macht sehr viel Freude, das Ding.

Weil ich noch einen gebrauchten 10-Meter-Druckluftschlauch auf einer selbstaufrollenden Trommel fand, hat die Garage damit nun sehr günstig ein Druckluftsystem bekommen.


Ding des Monats:


Archiv Momentaufnahmen ab 2008

10 Gedanken zu „Momentaufnahme: Oktober 2025

  1. So unterschiedlich isses eben. Ich mochte auch Long Way Home, vielleicht auch deswegen, weil es ein paar Ecken gab die ich schon kannte und den anderen ‘Blickwinkel’ interessant finde, aber auch weil es 2-3 neue Sachen gab, die für Menschen mit weniger als 3 Monaten Urlaub auch machbar sind.

    1. Ich kann mir vorstellen, dass es nett ist, wenn man Orte wiedersieht, die man schon kennt – ich hätte mir auch SEHR gewünscht, dass die nach Italien oder Griechenland fahren.

      Aber Spannung? Mitfiebern? Heldenreise? All das ist oder bietet “Long Way Home” nicht mehr.

  2. Beim Kompressor gilt definitiv: Haben ist besser als brauchen!
    Eigentlich wie mit jedem Werkzeug … 😉
    Bei mir läuft ein kompakter Metabo 250-10 W OF, ebenfalls mit Schlauchaufroller.
    Du lässt ja schrauben, ansonsten würde ich noch einen Hazet Schlagschrauber empfehlen, wenn die Mutter vom Kettenritzel mal zu fest sitzt 😉

  3. Danke wie immer für diese Reihe!

    Da du ja Apple TV hast (oder?), würde ich dir “Eine Frage der Chemie” empfehlen, aber nicht weil ich es schon gesehen hätte, sondern weil ich wissen möchte, ob du es empfehlen kannst 😀

    Und, aus gegebenem Anlass, weil ich gestern in der neuen Show war, kennst du die Science Busters? Ich denke die könnten dir auch zusagen. (Podcast, Bücher) Gegen österreichisch hast du ja nix, soweit ich weiß. Und, auch gerade passend, ist Wunderwutzi in D verbreitet? Für mich klingt das sehr österreichisch.

    1. Auf “Eine Frage der Chemie” werfe ich gerne mal einen Blick. Science Busters kenne ich natürlich, meine Kollegen sind sogar extra nach Wien gereist, um deren Show anzusehen.

      Wunderwuzzi ist tatsächlich nicht verbreitet, ich habe mich zu lange mit Benko und Kurz beschäftigt 🙂

  4. Mit dem Gedanken, einen Kompressor brauchen zu wollen, gehe ich auch schon lange schwanger. Das bestärkt mich jetzt natürlich. Allerdings sind die Platzverhältnisse in unserer Gemeinschaftsgarage ziemlich begrenzt, weshalb für mich nur ein kompaktes Gerät in Frage kommt.
    Hat hier jemand schon Erfahrungen mit diesem gemacht oder kann etwas Vergleichbares empfehlen?
    https://www.metabo.com/de/de/maschinen/druckluft/kompressoren/mobile-werkstatt-kompressoren/basic-160-6-w-of-kompressor/601501000

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