Reisetagebuch (13): Hinterland
Sommertour mit der Morrigan. Heute mit schlechter Bezahlung und seltsamen Dingen im Caffé.
Sonntag, 15. Juni 2025
“Karte nicht akzeptiert”, sagt der Automat an der Mautstelle. Hä? Die funktioniert immer. Stell Dich nicht so an.
Zweiter Versuch.
“Karte nicht akzeptiert”, sagt der Automat.
Dritter Versuch. Wenn der nicht klappt, zahle ich Bar.
“Karte nicht akzeptiert”, sagt der Automat.
Oh man.
Als ob die dumpfen Kopfschmerzen nicht reichen würden. Anscheinend hat es heute die ganze Welt darauf abgesehen mich zu nerven, auch dieser Automat.
Na gut, dann gibt es jetzt Münzgeld, denke ich und fange an in der Münzgeldhosentasche rumzuwühlen.
Aber denkste: Der Automat klappt bereits seinen Münzkorb ein, und das Licht am Kartenslot geht auch aus. Dafür geht die Schranke auf, und ein elendig langer Bon quillt aus einem Schlitz.
Geht doch, Arschloch, denke ich, stecke die Karte weg und will schon wieder die Handschuhe anziehen, als mir einfällt, dass diese Automaten normalerweise keine Bons ausspucken. Was ist das dann?
Der Bildschirm sagt, ich soll meinen “Scontrino Malpagato” nicht vergessen. Das Wort kenne ich nicht, aber es ist sprechend: “Scontrino” ist ein Kassenbeleg und “Male” etwas schlechtes und “Pagare” bedeutet bezahlen. Also soll ich meinen “Beleg der schlechten Bezahlung” nicht vergessen – das sagt eigentlich schon alles.
Ich nehme den langen Bonausdruck und fahre hinter der Mautstation rechts ran. Dort lese ich in Ruhe den ganzen Text. Die Infos sind gering, neben einer Unmenge Paragraphen und Gesetzesverweise und AGB steht da sinngemäß: Ich habe nicht bezahlt und soll das binnen zwei Wochen nachholen. Entweder per Überweisung oder in jedem mit einem Menschen besetzten Mauthäuschen oder auf einer Website.
Okay! Das ist ja mal was. Wenn mal jemand wirklich an so einer Mautschranke nicht zahlen kann, dann sorgt dieses System dafür, dass nicht der ganze Verkehr ewig aufgehalten wird und man später zahlen kann. Cool!
Ich will aber nichts überweisen. An einer anderen Mautschranke sitzt eine junge Frau. Sie hat nicht viel zu tun. An einem Sonntag hier, im Hinterland von Livorno, wollen nicht viele Autos von der Autobahn abfahren.
Die Autos, die sind alle auf der Landstraße. Das weiß ich, weil ich gerade zwei Stunden im Stau stand. Bzw. mich durch den durchgemogelt habe. Alle, alle wollen an diesem sonnigen und warmen Sonntag an die Strände von Marinella di Sarzana. Die 70 Kilometer von der Fischfarm bis Carrara dauerten deshalb schon grandiose drei Stunden. Nur wegen diesem Chaos und der ganzen Sonntagsfahrer bin ich überhaupt auf die Autobahn gefahren.
Ich laufe um die Mautstation herum und winke vom Seitenaus mit dem Kassenbon. “Kann ich das bei Ihnen bezahlen?”
“Ja sicher”, ruft die Frau, “aber nur bar”. Ich nicke, klettere über eine Abgrenzung und laufe zum Mautkabuff. Vorsichtig, um nicht überfahren oder von einer der Schranken erwischt zu werden und dann auf TikTok in den funnyVids zu landen, laufe ich zu der jungen blonden Frau und zahle dort 6,50.
Froh, das erledigt zu haben, will ich weiterfahren – und stehe an einer Straßensperre. Der Weg nach Süden über die Landstraße ist durch eine Baustelle versperrt, stattdessen rechnet Anna einen Zick-Zack-Weg durch die Felder und vorbei an echt runtergekommen Grundstücken voller Schrottautos. Würe mich nicht wundern, wenn gleich Hillbillys auftauchen. Das hier ist ECHT Hinterland!
Immerhin komme ich irgendwann bei Francesca und Lucio an. Vor 14 Jahren habe ich die beiden kennengelernt, weil Sie hier in San Vincenzo auf “I Papaveri” Ferienwohnugen vermietet haben. Heute halten wir Kontakt über Whatsapp, zu Weihnachten bekomme ich Päckchen mit leckeren Keksen und wann immer es geht, besuche ich die beiden. Lucio ist jetzt 88, Francesca 84, aber beide sind noch geistig voll da und körperlich gut drauf.
Francesca, die ehemalige Profumarista (Drogistin) freut sich über die kleine Duftvase aus Piacenza. “Hai fatto bene”, ruft sie und platziert das Dekostück auf einem Regal, das schon überquillt mit Geschenken ihrer Kinder und Enkelkinder. Um das Regal hängen Dutzende Fotos aus aller Welt, das damit ein wenig aussieht wie ein Altar. “Meine Kinder reisen gerne, überall hin”, sagt Francesca stolz.
Wie reden über Gott und die Welt und vor allen Dingen Politik, Lucios Lieblingsthema. “Alles ist politisch”, sagt er, und hat damit natürlich recht.
Gegen 16 Uhr geht es heimwärts, und dieses Mal fahre ich gleich Autobahn. Die komplette Strecke AB kostet 16,50 Euro Maut, dafür dauert es halt nur eineinhalb Stunden bis zu den Bergen, und nicht vier.
Die letzte Stunde, die dann doch auf der Landstraße durch die Berge führt, nervt tödlich: Es ist Sonntag, d.h. unglaublich langsam fahrende Autos, aber wie bekloppt rasende Moppeds. Deren Radar funktioniert wohl besser als meines, denn ich kann nicht spüren oder erkennen, on hinter der nächsten Kurve Gestrüpp in die Fahrbahn hängt, der Asphalt weggebröckelt ist oder jemand auf meiner Spur entgegenkommt.
Jedenfalls bin ich froh, als ich endlich wieder auf der Farm ankomme, und nach einem kurzen Fußmarsch ins Dorf – bei dem ich einen der Nachbarn dabei erwische, wie er auf seinem Jeep stehend Kirschen klaut – bei Barbu und Alcina eine Pizza Caprissiosa und ein Panna Cotta genießen kann. Sehr schwer, sehr gut. Heute kein Limoncello, auch wenn ich erneut mit dem bedroht werde.
Tour des Tages: Vom Borgho nach San Vincenzo und zurück. 502 Kilometer, in Summe über 8 Stunden Fahrzeit.
Montag, 16. Juni 2025
Heute, endlich, treffe ich Antonetta. Das ehemalige Model ist eine professionelle Fotografin und gilt als “Queen der Region”. Sie verzaubert auf Insta mit Bildern aus Castelnuova ne´ Monti und Umgebung, und da besonders mit Aufnahmen des Pietra di Bismantova, des großen, flachen Bergs mitten in der Landschaft. Den besteigt sie fast jeden Tag und postet Bilder von fantastischen Sonnenauf- und untergängen, aber auch aufwendig gefilmte Zeitrafferfilme von Mond- uns Sternenbewegungen über dem Berg.
Ich will mich gerade auf den Weg in das Café machen, wo wir uns treffen, als es donnert. Misstrauisch blicke ich zum Himmel und halte prüfend die Nase in die Luft. Es riecht nach Regen. Ich setze mich auf die Bank vor der Hütte und warte ab. Und tatsächlich: Wenige Minuten später beginnt zu regnen.
“In questo momento c´è und temporale…” schreibe ich an Antonetta, hier ist gerade Unwetter. Ob wir den Kaffee verschieben wollen?
“Ist besser”, antwortet Antonetta, “hier hagelt es”.

Uff. Na dann lieber ein andermal.
Den Rest des Tages regnet und graupelt es, und ich verbringe den mehr oder weniger komplett im Bett, schlafend oder lesend.
Am späten Nachmittag singt es plötzlich von nebenan. Giulietta nutzt den Regentag, um mit einer Gesangslehrerin zu üben. Schön klingt das, und entgegen ihrer Theorie hat es ERST geregnet und DANN hat sie gesungen, nicht umgekehrt.
Giulie und ihre Mamma Annamaria sorgen dann auch dafür, dass ich nicht verhungere – Abends gibt es eine Wurst- und Käseplatte, alles handgemacht aus der Region.
Und zum Nachtisch natürlich ein Eis, handgemacht von Annamaria. “Einfach das Beste”, seufze ich glücklich und Annamaria nickt ganz ernst und sagt “Si si, sono un’artista certificata dei gelati” – Jaja! Ich bin zertifizierte Eiskünstlerin.
Ich muss lachen. Vor allen Dingen ist Annamaria zertifierte Buffona, Scherzkeksin.
Aber dieses Mal meint sie es ernst. Sie verschwindet kurz, und als sie wiederkommt, hält sie ein gerahmtes Diplom in der Hand und präsentiert es stolz. “Carpigigiano Gelato University” steht darauf, und ich bin beeindruckt.
Dienstag, 17. Juni 2025
Das Wetter ist immer noch so-la-la. So ist das halt in diesem Teil der Berge: Viel Niederschlag, viel Schnee.
Normalerweise.
Die Region lebt sogar vom Skitourismus, aber im letzten Winter hat es wieder so gut wie nicht geschneit. Für die großen Hotels und Skilift-Betreiber in der Region eine Katastrophe. Der Schnee kam dann aber doch noch. Genau an dem Wochenende im April, in dem die Dörfchen ihre Frühlingsfeste feiern wollten. Zweieinhalb Meter Schnee kamen da runter, während alle schon in kurzen Hosen unterwegs sein wollten. Wahnsinn.
Das wird jetzt heute nicht mehr passieren, dennoch fahre ich lieber nicht zu weit weg. Mir ist nach einer kleinen Wanderung, und so fahre ich ins 30 Kilometer entfernte Castelnuovo ne´Monti und stelle die Morrigan am Fuß des Pietra di Bismantova ab.
Am Rand des Parkplatzes hat eine Schulklasse Freiluftunterricht. Gerade machen sie Gymnastik, später aber auch Biologie und Geografie.
ALLE Motorradklamotten verschwinden in den Koffern, auch die schwere Hose – ich habe nämlich bemerkt, dass ich die dünne Wanderhose tatsächlich unter der Moppedhose tragen kann. Das macht alles so viel einfacher!
Mit leichter Kleidung und leichtem Gepäck mache ich mich an den Aufstieg.
Am Anfang des Wanderwegs hängt ein Dings. Das zählt jetzt wohl die Leute, die dort langlaufen.
Ich mache mich an den Aufstieg. Der ist mit 20 Minuten sehr kurz, aber dementsprechend steil geht es auch den Berg hoch. In manchen Passagen muss man wirklich klettern. Das ist nicht schwierig, aber anstrengend. Kleine Quellen gluckern am Wegesrand.
Schon auf dem Weg nach oben gibt es immer wieder schöne Aussichten auf die umliegenden Dörfer.
Richtig spektakulär wird der Ausblick dann vom Plateau auf dem Berg. Von der Klippe kann man weit in die Landschaft schauen. Das mache ich dann auch, ich sitze einfach da und schaue in das Hinterland des Appennino Tosco-Emiliano und beobachte, wie die Wolken übers Land ziehen.
Es klart sogar ein wenig auf. Aus blauen Wolkenlücken tasten Lichtstrahlen über die Landschaft.
Frisch und rein ist die Luft hier oben. Wenig Abgase und Herbizide, das tut auch den Pflanzen und Insekten gut. Überall summt und wimmelt es.
Erst nach rund drei Stunden mache ich mich wieder an den Abstieg. Der Pietra di Bismantova ist magisch – kein Wunder, dass Antonetta fast jeden Tag hier ist und Bilder macht.
Auf der Rückfahrt halte ich beim Laden einer Kooperative. Hier können Bauern und Betriebe aus der Umgebung ihre Waren einliefern, und die werden dann hier verkauft.
Neben der Tür hängt eine Karte die zeigt, was hier alles so produziert wird.
Giulietta hat mir letzte Weihnachten ein Päckchen geschickt mit EINEM KILO Parmigiano Reggiano darin. Der beste Käse meines Lebens, aber da ich bislang Parmesan nur auf Nudeln gemacht hatte, musste ich erst einmal Rezepte suchen, um den überhaupt verwerten zu können.
Gekauft hatte Giulie den Käse hier, in diesem Laden, und heute möchte ich ein Stück mitnehmen. Direkt am Eingang finde ich den Parmigiano, und kann mich direkt nicht entscheiden. Welche Gewichtsklasse bekomme ich wohl noch im Koffer unter? Und welcher Reifegrad soll es sein, 24 Monate oder 36 oder 48 oder doch der 72er? Ich meine, sechs Jahre alter Käse? Wie toll ist das denn?
Neben der Kühltheke mit dem Käse geht es weiter: Wildschweinsalami. Schinken. Strolghini, eine spezielle Salami hier aus dem Tal und der Eichsfelder Stracke nicht unähnlich. Gegenüber biegen sich Tische unter Gläsern mit Pesto und Pastasaucen aller Art, von Pomodoro über Bolognese bis zu Calcio e Pepe, das aus Parmesan gemacht wird. Dazu Kekse in allen Formen und Größen und Arten, kleine Kuchen, handgemachte Grissini, Gewürzmischungen, Weine, Essig, Öle… alles, was die Landwirtschaft her gibt, gibt es hier zu kaufen.
Im gleichen Dorf wie der Laden gibt es auch eine Skulptur aus Metallresten und… Bauschaum?! Ah, für den Giro d´Italia, der in diesem Jahr hier durchführte. Die ganze Region war an dem Tag auf Trab und stand an der Rennstrecke, das war DAS Ereignis des Jahres!
Ich fahre zurück, erst zum Borgho und dann zur Farm und sehe noch ein wenig den Fischen zu.
Dann schlendere ich zur Bar, hinter deren Tresen Giulietta gerade Abrechnungen macht und Lieferlisten prüft. Wir trinken einen Caffé zusammen.
“Cosa hai fatto”, Was hast Du gemacht?, fragt sie und ich grinse und sage “Ich habe Parmigiano gekauft”.
“Iiiiiek”, quietscht Giulie und ihre Augen leuchten, und dann sagt sie was in diesem Dialektdurchtränkten Schnellfeueritalienisch, dass ich nicht verstehe.
“Non capito”, sage ich stumpf.
Giulie wiederholt das Gesagte. Im gleichen Tempo wie zuvor, nur lauter.
“Giulie, langsamer, bitte. Mein italienisch ist nicht so gut!”
Was ich verstanden habe: Dass sie ihren Caffé umrühren möchte. Aber das ergibt ja null Sinn.
Giulietta seufzt und ruft “Lisa!”
Aus der Küche kommt die junge Barista von neulich. “Lisa parla inglese meglio di me”, Lisa spricht besser englisch als ich, sagt Giulie, “Sie übersetzt. Also, Lisa:” Und dann rabbelt Giulie wieder los wie ein Maschinengewehr und Lisa grinst, fragt nochmal nach und Giulie macht rührende Fingerbewegungen und ruft etwas.
Lisa übersetzt:
“La Giulietta liebt Parmesan. Wenn sie könnte, würde sie den überall dran machen. Auch in ihren Caffé”
Giulie deutet von oben in ihre Espressotasse und nickt sehr ernst, und ich muss lachen.
Dann fügt sie auf italienisch hinzu “Meine Ernährungsberaterin sagt: Ich darf nur 10 Gramm Parmigiano am Tag. ZEHN GRAMM! Das ist doch nichts! Sag doch: Was ist das?”
“È disumano”, rufe ich, das ist unmenschlich.
“Esatto! Una Tortura!”, ruft Giulie, Folter! und dann brechen wir beide in Gelächter aus.
Sie schaut versonnen über das Panorama der umliegenden Berge.
Dann sagt sie leise “Mi piace queste pause. Mi mancheranno”, mir gefallen diese Pausen, ich werde sie vermissen.
“Es ist so viel Arbeit hier, ich vergesse immer Pause zu machen. Oder Dinge nur für mich zu tun. Dinge die ICH gerne mache. Verstehst Du das?”
Ich nicke und suche nach Worten. Giulie arbeitet von fünf Uhr morgens bis 23 Uhr nachts, mindestens.
“Quando si lavora così tanto, alla fine ci si perde…”, sage ich und hoffe, sie versteht was ich sagen will.
Wenn man so viel arbeitet, verliert man sich irgendwann selbst.
Sie nickt und seufzt. “Ich würde so gerne mehr und besser singen. Auch mal wieder auftreten. Ich habe nur ab und an Gesangsunterricht. Vielleicht muss ich mir mehr Zeit dafür einfach nehmen”, sagt sie und schaut wieder in die Ferne.
Ich stimme ihr zu. Wenn sie das nicht macht und sich Zeit für sich gönnt, geht sie bald auf dem Zahnfleisch. Noch mehr als jetzt schon. Das sage ich ihr auch, nur nicht so, sondern halt in ungelenkem italienisch.
Dann schweigen wir zusammen einen Moment.
“Non me ne sono andato, eppure giá mi manca”, sage ich schließlich. Ich bin noch nicht weg und, aber mir fehlt das hier jetzt schon.
“Domani?”, fragt Giulie.
Ich nicke. Morgen geht´s wieder los.
Aber zwischen jetzt und morgen liegt noch ein Abend und eine Nacht.
Einmal kurz durch Hinterland, 65 Kilometer.
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6 Kommentare zu „Reisetagebuch (13): Hinterland“
Waaaaaaaah, dieser Laden wäre mein finanzieller Ruin!
Wie immer ein toller Reisebericht mit wunderschönen Fotos garniert. Noch lieber als den Parmigiano mag ich den Pecorino vom Schaf. Den bestelle ich, neben anderen Köstlichkeiten, immer bei Fattoria La Vialla in der Toscana… 🙂
Hmmmm, Pecorino! Der ist mir leider die letzten Mal im Motorradkoffer immer gammelig geworden, trotz Vakuumverpackung.
Bei La Vialla muss man schon wegen der tollen Kataloge bestellen 🙂
Hätte Yogagleiter Jörg mich nicht so viel Zeit gekostet, wäre ich da dieses Mal vorbeigefahren. Die sind ja bei Arezzo.
War der Pecorino wirklich gammelig? Also mit Pelz?
Oder waren es so weiße feste, etwas körnige Punkte?
Das sind dann Käsekristalle, die sind ein Qualitätsmerkmal, kein Gammel und treten vor allem bei Hartkäse auf!
Bei Hartkäse kannst du echten Schimmel wegschneiden, das ist kein Problem.
Ja, der hatte in der Vakuumhülle ein klein wenig Feuchtigkeit gezogen, und das war ein Pecorino mit Strohkruste, so dass das sofort anfing zu vergammeln. So richtung schwarzer/dunkelblauer Schimmel. Mit Pelz.
LOL – Ralfi hat meinen Tipp vorweg genommen.
Als ich die ganzen Leckereien sah, musst ich auch direkt an die Fattoria La Vialla denken.
Wir bestellen da auch 1-2x im Jahr, die haben tolle Produkte!
Der Onlineshop ist etwas verspielt.
Käse kann man übrigens auch super einfrieren, wenn man den Reifeprozess unterbrechen möchte. Den Pecorino teilen wir in Portionen, dann lässt er sich leichter entnehmen.
Die Fenchelsalami und die Wildschweinsauce (kann man locker mit Tomatensauce verlängern, so kräftig ist die) sind auch klasse!
Mist, jetzt habe ich hunger.
Mahlzeit 🙂