Reisetagebuch (16): Schau ins Land

Reisetagebuch (16): Schau ins Land

Sommertour mit der Morrigan. Heute schaue ich ins Land und komme nicht hinterher.

Freitag, 20. Juni 2025, Freiburg
Grmmlwasnnu?

Ich wache auf und weiß im ersten Moment nicht warum oder wo ich bin. Dann fällt es mir ein: Ich bin in diesem Bikerhostel, wo gestern bis spät in die Nacht Party gemacht worden ist. Und jetzt bin ich wach geworden, weil vor meiner Zimmertür jemand Bierkisten den Flur entlangschleppt. Ich schaue auf die Uhr. Viertel nach Sieben? Wer schleppt bitte um Viertel nach Sieben Bierkisten durchs Haus?

Jedenfalls nicht die Fraktion von letzter Nacht – über die regen sich die drei Frühaufsteher auf, die ein Dreierzimmer mit Küchenzeile neben meinem Raum haben und deren Balkon direkt vor meinem Schlafzimmerfenster ist. Auf dem wollen die Mittvierziger jetzt frühstücken, und das geht offensichtlich nicht ohne Rumschreien.

“EY GUCK NACH DEN EIERN”
“WO HASTN DIE NEUEN SEMMELN?”
“DIE WARN LAUT LETZTE NACHT! RÜCKSICHTSLOS!!”
“HÄ?”
“RÜCKSICHTSLOS!! WAREN DIE!!”
“Wir HAM SECHS NEUE UND DREI ALTE SEMMELN”
“UND NOCH 12 FLASCHEN BIER”
“ICH WILL DIE NEUEN SEMMELN”
“NEIN ICH!!!”

– ich vergrabe den Kopf im Kissen und seufze gequält. Warum haben bloß alle Radsportler nen Nagel im Kopf?

Bei der V-Strom, die nun zum Glück nicht mehr zugeparkt ist, treffe ich den Hauswirt, dem das Hostel gehört. Ob er wohl einen Kühlschrank hat, für, eh, meine Medikamententasche?

Hat er, und wenig später summt ein Minikühlschrank in meinem Zimmer und kühlt keine Medikamente, das war gelogen, sondern das Kilo Parmigiano.


Meine geheime Superkraft ist ja, dass ich mich überall verfahren kann. Tatsächlich stehe ich zehn Minuten später in einem Vorort von Freiburg und bin leicht ratlos, wo wohl mein Ziel sein soll. Nach zwei Runden durch das Dorf finde ich es dann aber doch: Eine Garagenanlage, gegenüber von einem Wohnhaus.

Hier zieht Suse gerade das Tor zum Hangar ihres Ducati-Fuhrparks zu. Für den heutigen Ausflug hat sie die Multistrada V4 gewählt, die schon in der Sonne vor den Garagen steht.

Suse guckt unternehmungslustig. “Ich habe gedacht, wir fahren mal zum Schauinsland, und dann gucken wir mal wie es am Bällchen aussieht und vielleicht machen wir einen Abstecher zum Kandel, ok?”

“Ja, klar”, sage ich. Was anderes bleibt mir auch kaum übrig, ich war noch nie im Schwarzwald und kenne mich hier null aus. Umso toller ist es natürlich, nun eine ortskundige Führerin zu haben. Aber was sind denn das bitte für Namen? Schauinsland? Bällchen? Denkt sich Suse das gerade aus?

Nein, tut sie natürlich nicht. Die Schwarzwälder nennen ihre Berge tatsächlich so. Im Hostel hängt sogar eine Schaukarte mit einem stilisierten Panorama, und das “Bällchen” heißt eigentlich Belchen.

An Suses Hinterreifen geht es hinein nach Freiburg. Man tut hier gut daran, sich an die fast flächendeckende Begrenzung auf Tempo 30 zu halten – es stehen wirklich an jeder Ecke Blitzer.

Direkt hinter dem Ortsschild wird alles grün und bergig, und in diese Berge führt absolut perfekter Asphalt, der in absolut perfekten Kurven liegt. Allein der Weg hoch zum Schauinsland ist eine Schau. Die ganze Straße hier ist so gebaut, als ob sie für Motorradfahrer gemacht wäre! Solche Straßen haben wir in Niedersachsen nicht!

Das sage ich auch Suse, als wir auf der Schauinsland-Passhöhe ankommen und die V-Strom neben der Multistrada hält. “Ja kein Wunder, das war früher mal eine Rennstrecke“, lacht sie.
Okay, das erklärt einiges.

“Wir haben Glück, dass heute Freitag ist. Am Wochenende und an Feiertagen ist das hier für Motorräder gesperrt”.
– Eine Schande. Aber klar, wäre das nicht so, würden die Kaputten hier am Wochenende Rennen fahren, und das macht es unentspannt für alle.

Jetzt weiß ich auch, warum das Ding hier “Schauinsland” heißt. Der Name ist nicht kreativ, trifft aber genau, was man hier tun kann.

“Komm, ich mache mal ein Foto von Dir. Sonst fotografiert Dich ja niemand”, spricht Suse und eh ich´s mich versehe, gibt es Beweisfotos vom Besuch am Schauinsland.

Weiter geht es durch Dörfer und an Bergen entlang. Die Straßen hier sind auch super, wenn auch tatsächlich nicht überall Rennstrecken-Super.

Fix unterwegs sind wir trotzdem. Suse ist eine der besten Fahrerinnen, die ich kenne. Man braucht eigentlich nur hinter ihr herfahren und eine Kamera mitlaufen zu lassen und kann das als Lehrfilm für Kurventechnik und Blickführung veröffentlichen.

Vor allen Dingen hat sie ihre Multistrada perfekt im Griff und ist einfach sauschnell, wenn sie will. Wenn Suse normal zügig fährt, nach ihren Maßstäben, dann habe ich schon Probleme dran zu bleiben. Und wenn Suse will, hole ich sie überhaupt nicht mehr ein. Trotzdem fahren wir gut zusammen, denn selbst wenn sie mal davonzieht, weil sie schneller möchte als ich zu fahren bereit bin, dann wartet sie irgendwo wieder auf mich.

“Naja, da merkt man vielleicht auch die Paar Pferdchen mehr”, sagt Suse beim Frühstück. Das findet auf der sonnigen Terrasse der Konditorei Bockstaller in Todtmoos statt, eines wunderbar altmodischen Ausflugscafés am Belchen.

Durch puren Zufall genau das Café, in dem auch Mädchenmotorrad schon einkehrte.

Das Café sieht nicht nur von Außen so aus, als ob noch die Fünfziger Jahren wären. Die Bedienung trägt noch eine gestärkte Schürze und Fruchtjoghurt sieht so aus:

“Brötchen mit Käse und Aufschnitt” findet auf drei Etagen statt:

Dann geht es weiter ins Grüne. Mittlerweile sind so etliche Motorradfahrer hier unterwegs, natürlich in kleinen Gruppen.

Eine klebt mir am Heck und irgendwann überholen die wie die letzte Affen. In dem Moment, wo die zu nah und völlig wackelig in einer langgezogenen Kurve überholen, kann mir direkt denken, dass Suse das nicht mit sich machen lassen wird. Tatsächlich sehe ich gerade gerade noch, wie die Multistrada beschleunigt und in den Hyperraum verschwindet – zumindest sieht es so aus. Gerade noch waren wir noch zügig und in Formation unterwegs, plötzlich habe ich das Gefühl, dass meine V-Strom auf der Stelle steht, so schnell schießt die Ducati davon. Die Affenbande zeigt sich auch leicht irritiert und nimmt die Verfolgung auf, aber das werden sie knicken können. Wenn Suse es nicht will, werden die sie nie einholen.

“Zeig´s ihnen, Suse!”, denke ich amüsiert und fahre meinen Stiefel weiter. Ja, jetzt sieht man sehr deutlich, dass die V4 exakt doppelt so viele PS hat wie die V-Strom.

Oh, warte, ein WENIG schneller könnten wir ja auch! Ich ändere das Motormapping der Morrigan auf ihren aggressivsten Modus. Damit sind die 84 Ps ein wenig spritziger – um an Suse dran zu bleiben, reicht aber weder das, noch mein fahrerisches Können.

Einige Kilometer weiter wartet Suse auf mich, und wenig später fliegen wir wieder in Formation über die Straßen und Pässe des Schwarzwaldes. Herrlich ist das, bei perfektem Wetter durch die grüne Landschaft zu fahren.

Zumindest bis ein Lieferwagen von DPD mitten auf der Straße steht. Und der steht da, weil weiter vorne eine Straßensperre ist.

Die Motorräder kommen zum halten, und es sieht so aus, als ob es nicht schnell weitergehen wird. Der DPD-Fahrer läuft weiter vorne auf der Straße rum, und die Feuerwehr ist auch schon vor Ort.

Wir stellen die Motoren ab, und nach einigen Minuten steigen wir von den Motorrädern. Das scheint länger zu dauern. Einen anderen Weg gibt es nicht – wir haben nur die Wahl zu warten oder umzukehren und 10 Kilometer zurück und dann einen großen Umweg fahren. Da der DPD-Fahrer was von “Sauert noch 20 Minuten” ruft, entscheiden wir uns für´s Warten.

Hinter der Morrigan hält nun auch GLS. Der Fahrer steigt aus und unterhält sich mit dem DPD-Fahrer, dann gehen beide zu ihren Transportern, steigen ein und manövrieren vorsichtig rückwärts den Berg hinunter. Suse und ich sitzen im Schatten einiger Bäume am Straßenrand.
Es ist mittlerweile ordentlich heiß geworden.
Ein Hubschrauer knattert heran.

Es sieht so aus, als ob die Rettungskräfte versuchen, etwas mit einer Winde die Böschung hochzuziehen. Kurz darauf kommt eine junge Polizistin und erklärt, dass ein Quad samt Fahrer den Abflug gemacht hat. Das Gefährt muss über die Leitplanke gegangen sein, hinter der es nahezu senkrecht einen Abhang hinuntergeht.

Ach, schiet. Quads sind echt saugefährlich, wenn man nicht weiß, was man tut. Und leider wissen viele der Fahrer solcher Dinger genau das nicht, denn Quads kann man mit Autoführerschein fahren. Dabei sind Quads eher Mopped als Auto, den starren Achsen fehlen meist Differentiale und erfordern daher heftigen Körpereinsatz in Kurven. Leistet man den nicht und ist zu schnell, rutscht man damit – wenn man auf losem Untergrund ist. Dann ist das eine Riesengaudi. Aber auf Asphalt greifen die Reifen, und das kann in Kombination mit dem hohen Schwerpunkt dazu führen, dass ein Quad in Kurven nicht rutscht, sondern einfach umkippt. Wenn das neben einer Leitplanke passiert… oh man, der Fahrer tut mir leid. Anscheinend ist das der Rettungshubschrauber. Die versuchen ihn anscheinen immer noch zu bergen.

Da nicht klar ist, wie lange das noch dauert, entscheiden wir uns zur Umkehr. Was sind schon ein paar Kilometer Umweg – der Quadfahrer ist es, der einen wirklich schlechten Tag hat.

Suse findet noch einen anderen Weg, und so komme ich auch mal an Orte, die ich nur vom Namen kenne. Hinterzarten, zum Beispiel, oder, hihi, Titisee, oder das Glottertal, wo die Schwarzwaldklinik steht!

Am späten Nachmittag kommen wir auf dem Kandel an. Aus 1.200 Metern Höhe kann man hier ins Land schauen.

Auch mal schön, einfach zum Vergnügen durch die Landschaft zu donnern und hier und da mal einen Kaffee zu trinken. Der Schwarzwald ist echt sagenhaft schön, kein Wunder, dass so viele hier gerne Moppedfahren.

Als es weitergehen soll, stellen wir fest, dass wir beide tanken müssen. Die V-Strom war nicht voll heute morgen, und die ungewohnt zügige Fahrweise hat den Verbrauch in die Höhe getrieben.

Nicht weit entfernt gibt es tatsächlich eine Automatentankstelle. Die hat allerdings nur eine Zapfsäule, und an der steht schon ein ganzer Pulk Motorradfahrer. Ich signalisiere Suse, dass ich überhaupt keine Lust habe zu warten, bis jeder von denen den Umgang mit den Automatensäulen begriffen hat, und so fahren wir weiter – wird ja sicher noch mehr Tankstellen in der Nähe geben.

Stellt sich heraus: Gibt es nicht! In den umliegenden Dörfern gibt es keine Tankmöglichkeit, erst wieder im Tal.
Hm. Und nun?
Erstmal was essen!
Verstreut in der Landschaft liegen Höfe, einige davon bieten eine Gastwirtschaft an.

Der Plattenhof heißt so, weil er am Plattensee liegt.

Die Gefahr, den Plattensee hier mit dem in Ungarn zu verwechseln, sind allerdings gering.

Im Plattenhof kehren wir ein, und es passiert Steak. Hmm!

Erst bei der Rückkehr zu den Motorrädern fällt uns wieder ein, dass da ja noch was war – die Tankanzeigen beider Maschinen blinkten vorhin noch tiefrot, jetzt ist bei meiner einfach alles aus. Sowas sehe ich bei meiner Maschine zum ersten Mal.

“Wie weit reicht´s noch?” fragt Suse.
“21 Kilometer, sagt die Restreichweitenanzeige”, sage ich. Keine Ahnung, ob das stimmt.

“Bei mir noch 16. Die nächste Tankstelle ist 18 Kilometer entfernt. Aber wird schon, ab jetzt geht´s bergab”, sagt Suse. Vermutlich hat sie recht. Der Restreichweitenanzeige traue ich nicht, deshalb benutze ich die normalerweise auch nie.

Trotzdem ist uns beiden nicht ganz wohl, und so fahren wir wirklich Piano, verzichten auf unnötige Überholmanöver, und auf übersichtlichen Gefällestrecken kuppele ich aus und lasse das Motorrad rollen.
Energiesparmodus.

Die Restreichweitenanzeige kann einen wirklich irre machen. Während normaler Fahrt steht sie jetzt bei nur noch neun Kilometern, während des Rollens springt sie wieder hoch auf doppelt so viel.

Ich blicke aufs Navi. Noch 10 Kilometer and we are running on fumes, wie man in England sagt, wir fahren nur noch mit Benzindämpfen.

Einerseits bin ich ein Bißchen nervös, andererseits amüsiert. Wir auch immer das hier ausgeht, ich werde jetzt auf jeden Fall erfahren, wieviel Reserve die V-Strom noch hat, wenn sie behauptet leer zu sein.

Die Strecke zieht und zieht sich, und immer wieder sind Lastwagen oder Traktoren im Weg. Dann, endlich! Kommt das Ortsschild von Kirchzarten, wo die Tankstelle sein soll. Wollen wir nur hoffen, dass es die gibt und sie offen hat, zu einer anderen wird es schwierig werden.

Aber es gibt sie, die Tankstelle Dreisamtal, und ich glaube, nicht nur ich bin erleichtert, als die Motorräder an die Zapfsäulen rollen.

Die Restreichweitenanzeige springt wieder hoch auf 8 Kilometer. Hä?

Frisches Benzin sprudelt in den Tank, und die Morrigan ist bei 16,91 Litern wieder voll. Oh warte – sie hat einen 20 Liter Tank, das bedeutet, ich hatte noch über drei Liter Reserve! Der Tageszähler steht bei 411 Kilometern, was heißt: Ich hätte noch locker 75 Kilometer fahren können! Die Restreichweitenanzeige lügt, das war mir klar, aber der Ausmaß der Lüge war mir nicht bewusst.

Bei der Multistrada ist es deutlich knapper, die hat gerade noch 0,7 Liter im Tank und fuhr wirklich nur noch mit Dämpfen.

Froh, das unser beider Maschinen diesen Reichweitentest bestanden haben, verabschieden Suse und ich uns. Das ist kein Abschied auf Dauer, wir werden und schon bald wiedersehen.

Müde und zufrieden kehre ich in das Hostel zurück, wo heute Abend mal nicht gefeiert wird.

Tour des Tages: 269 tolle Kilometer durch den Schwarzwald.
Danke für diesen schönen Tag, Suse!

Samstag, 21. Juni 2026
Frühstück gibt es eh nicht, dann kann ich auch früh um kurz vor sechs losfahren. Die V-Strom habe ich gestern Abend quasi schon fertig bepackt, heute morgen muss ich nur noch das Topcase anklippen und los geht´s.

Durch das noch schlafende Freiburg (achte auf die Blitzer!) und auf de Autobahn und ab nach Norden, an der deutsch-französischen Grenze entlang und vorbei an Straßburg, Baden-Baden und Karlsruhe.

Kurz überlege ich Ali im Odenwald heim zu suchen, entscheide mich dann aber dagegen – sonst werde ich noch zum Holzmachen verpflichtet. Nein, ich will jetzt nach Hause. Das waren also drei Wochen on Tour. Und was für eine tolle Tour es war!

Ich habe Freunde besucht, bin bis nach Süditalien gekommen, habe an Stränden rumgelegen und warme Sommernächte genossen. Ja, wenn ich später an diese Tour zurückdenke, dann werde ich vor allem diese Nächte im Gedächtnis haben.

Viel habe ich zum ersten Mal gemacht. Zum Beispiel Pinsa gegessen!

Überhaupt: Essen. Ich habe extrem gut gegessen, das beweisen auch die drei Kilo mehr auf den Rippen.

Ich habe mir sogar das für Motorradfahrer obligatorische Bild vom Reschensee geholt.

Auch zum ersten Mal gemacht: Die Morrigan umgeschmissen. Darauf hätte ich verzichten können, aber zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert (denke ich zu dem Zeitpunkt noch, weil ich nicht weiß, dass ich die Bremsscheiben ruiniert habe).

Dann steht die V-Strom wieder in der Garage.

Die Reifen haben jetzt 14.000 Kilometer runter. Einen guten Teil davon Autobahn. Sieht man ihnen nicht an.

Tour des Tages: Von Freiburg nach Götham, 557 Kilometer.

Und die gesamte Tour: 7.851 Kilometer in drei Wochen.

Alle Teile der Sommertour 2025 in der Übersicht:

Nächste Woche: Die Insel

3 Kommentare zu „Reisetagebuch (16): Schau ins Land

  1. Wieder mal eine schöne Tour, vielen Dank fürs Mitnehmen.

    Reichweitenangst kennen also nicht nur EV-Fahrer 😉
    Die Restreichweitenanzeige der Verbrenner kalkuliert vermutlich auch anhand der vorhergehenden Fahrweise, nicht nach Tankinhalt bei Geschwindigkeit x. Bei meiner Energica verlasse ich mich auch lieber auf der Prozentanzeige des Akkus.

    PS: Quadfahren hat NICHTS mit Motorradfahren zu tun. Allenfalls die Sitzposition. Habe ich vor vielen Jahren lernen dürfen, als ich beim Losfahren kurz vor einer Hauswand zu stehen kam. Quad ist ähnlich Gespannfahren aber ohne die Asymmetrie.

    1. Aber beim Quadfahren musst Du auch den Körper in den Kurven ordentlich bewegen, oder?

      Hehe, Reichweitenangst kennen erstaunlicherweise GERADE die Verbrennerfahrer. Anekdote aus dem Bekanntenkreis: Familientreffen im Erzgebirge. Meilenweit keine Tankstelle. Verbrennerfahrer machen sich den ganzen Abend Sorgen, ob sie da jemals wieder weg kommen. Elektrofahrer griffen tiefenentspannt zum Ladekabel und schlendertenn zur nächsten Steckdose.

      1. Ja, wenn du ein Quad flott bewegen möchtest, ist auch Körpereinsatz nötig. Auch ein 4-Bein neigt sonst zum Kippen … 😉

        Ich bin auch schon 2x mit dem Motorrad ohne Sprit liegengeblieben und durfte zur nächsten Tanke trampen.
        Und bei der letzten Offroad-Tour mussten wir etwas Sprit “umverteilen”.
        Ohne Strom bin ich hingegen noch nie liegengeblieben. Bei Touren in fremde Regionen habe ich aber auch mein 220V-Kabel und einen Typ2 Adapter im Moped dabei, um ggf. mal irgendwo zu betteln. Oder auch um abends in der Unterkunft laden zu können 😉

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