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Kategorie: Berufsleben

Deine AOK

Deine AOK

Es gibt noch genau EINE Krankenkasse, die Arbeitgebern Liebesbriefe schickt: Die AOK. Während alle anderen schon rein digital Krankmeldungen, Umlagen und Erstattungen austauschen, versendet die AOK noch echte Briefe auf Papier.

Für jede kleine Krankmeldung eines Mitarbeiters bekommt man als Arbeitgeber einen zweiseitigen Brief, in dem steht, dass die Krankmeldung eingegangen sei und man eine Erstattung in die Wege geleitet habe. Mit freundlichen Grüßen, ihr Frank-Walter Grotefendt von der Regionalstelle Götham City, Datum + Unterschrift.

Irgendwann im Jahr 2025 war mir das zu doof und ich habe Herrn Grotefendt mal angerufen und gefragt, ob er nichts besseres zu tun hätte als mir dauernd Briefe zu schicken, und ob nicht GERADE die AOK das Geld nicht an anderer Stelle besser brauchen könnte. Herr Grotefendt fiel aus allen Wolken. “Wir machen WAS? Und die Briefe tragen alle MEINE UNTERSCHRIFT? Nee, da weiß ich nichts von, das macht dann die Regionalzentrale in Hannover!”. Aber, so verriet er mir dann fast klandestin, es GÄBE da eine Möglichkeit. Nur, wenn ich diesen Weg beschreiten wollte, dann müsste ich ihn auch zu Ende gehen – das digitale Arbeitgeberpostfach!

Nachdem das eingerichtet war, was in Deutschland NATÜRLICH nur in Kombination mit Briefe-auf-Papier-hin-und-herschicken ging, geht dass dann so:

  • Jedesmal, wenn die AOK den Drang verspürt mir einen Brief zu schicken, druckt sie den nicht mehr aus, sondern macht ein PDF und legt das in das digitale Postfach.
  • Dann schickt sie mir eine Mail mit der Benachrichtigung, dass nun ein Brief im Postfach liegt.
  • Ich klicke auf einen Link und komme auf eine Website der AOK, wo ich mich mit Nutzernamen und Passwort anmelde und DANN noch als zweiten Faktor einen sechstelligen Code eingeben muss. Oder nur mit einem Code. Je nach Wetterlage.

So weit, so okay-ish.

Das Problem ist aber: Der zweite Faktor kommt aus einer eigenen App, die man sich extra und nur für die AOK installieren muss, und die ist eigentlich simpel, aber seltsam. Recht häufig empfängt sie einfach kein Signal, dass sie jetzt einen Code generieren soll. Und Umzüge auf ein anderes Handy macht sie mal gar nicht mit, wokommwadenndahin, da quittiert sie den Dienst.

Wenn Sie den Dienst quittiert, muss man den Registrierungsprozess neu starten. Das geht so:

  • Man geht auf die Website, gibt Benutzernamen und Passwort ein und klickt “Ich habe keinen Zugriff mehr auf ein Gerät mit einem zweiten Faktor”.
  • Dann kommt man auf eine Seite, die den Prozess übersichtlich darstellt. Sind nur sieben oder acht Schritte.
  • Dann muss man ein PDF herunterladen
  • Dann muss man das PDF ausdrucken
  • Dann muss das PDF mit dem schönen Titel “Bevollmächtigung des Unternehmens-Administrators für “Mein AOK Arbeitgeberservice”” mit allerlei Daten ausgefüllt werden. Aber nicht mit den komplizierten, wie der Betriebsnummer, die steht schon drin. Aber Unternehmensname und Anschrift, z.B., muss man mit Kugelschreiber reinschreiben.
  • Dann muss das Dokument vom Admin und der Gschäftsführung unterschrieben und mit dem Unternehmensstempel versehen werden.
  • Dann muss das Dokument eingescannt werden.
  • Dann müsste der Scan auf die AOK-Seite hochgeladen werden. ABER: Schafft man das ausdrucken-Unterschreiben-Stempeln-einscannen nicht binnen 5 Minuten oder so, hat einen die AOK-Seite automatisch ausgeloggt.Wieder einloggen geht aber auch nicht, denn durch den 1. Login, den 2. Login für den Regsitrierungsprozess und den Loginversuch gerade eben ist die Seite gesperrt. Also, VIELLEICHT deswegen, denn die Fehlermeldung besagt:

Leider hat der Login nicht funktioniert. Dies kann folgende Ursachen haben:
– Ihre Eingabe war nicht korrekt.

Ja, kann sein, wer weiß das schon. Ist aber nicht wahrscheinlich.

– Ihre Erstregistrierung bzw. Rücksetzung des Authentifikations-Gerätes ist noch nicht abgeschlossen.

Ja natürlich ist die Rücksetzung nicht abgeschlossen. Aber um die abzuschließen, müsste ich mich jetzt einloggen. Die Defintion eines Catch-22.

– Ihre Daten wurden aufgrund Inaktivität im Registrierungsprozess, einer Ablehnung durch die AOK oder Löschung durch Ihren Administrator automatisch gelöscht. Starten Sie den Prozess gegebenenfalls neu.

Ja… äh. Das kann jetzt alles heißen von “Du warst zu langsam” über “Dich wollen wir hier nicht” bis zu “Vielleicht ist auch gerade alles explodiert”.

– Sie hatten zu viele Anmeldeversuche und wurden temporär gesperrt. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Okay. VIELLEICHT ist es das. Vielleicht auch nicht.

Erfahren tut man dass dann am Wochenende, wenn in der Nacht zu Sonntag gegen 01:00 Uhr die AOK beginnt, im Abstand von fünf Minuten Mails zu schicken, dass es jetzt aber allerhöchste Eisenbahn sei, die Registrierung mal abzuschließen.

Jetzt kann man sich wieder in die Website einloggen und dann…

  • Das eingescannte PDF hochladen
  • dann bekommt man einen temporären Code, den man in die 2.-Faktor-App einklimpert und die damit aktiviert. Der ist aber noch nicht endgültig genehmigt, weil: Zuerst muss bei der AOK noch jemand das eingescannte PDF angucken und genehmigen.
  • Dann muss man sich in die App mit Benutzername und Passwort einloggen
  • Dann bekommt man einen Code, um sich in die Website einzuloggen
  • Dort kann man dann in das digitale Postfach gucken und den Brief mit der Unterschrift von Herrn Grotefendt herunterladen, angucken und ausdrucken, wenn man mag.

UND DAS gilt in 2026 in Deutschland als simpler Prozess. Viel schlimmer ist die Registrierung in der elektronischen Patientenakte, für die die TKK bspw. eine eigene ID-App haben möchte und Zugangscodes als Briefpost verschickt.

Nur für den Fall, dass sich mal wieder jemand über explodierende Kosten im Gesundheitswesen wundert: Es liegt an der Digitalisierung. Die ist kompliziert und teuer. Hätte man nie mit anfangen dürfen.

Reinheitsgebot

Reinheitsgebot

Was man halt zwischen den Tagen im Büro so macht.

Das ist der Grind von zwei Jahren. Ich bin Nichtraucher, sonst sähe die noch ganz anders aus.
Die Tastatur ist übrigens eine Logitech MX5000 und fast 25 Jahre alt.

Ah, fühlt sich wieder an wie frisch aus der Verpackung.

Peinlich

Peinlich

Befreundete Firma, versammelte Belegschaft. Altgedienter Mitarbeiter, den ich sehr schätze und mit dem ich viel und gut zusammengearbeitet habe, geht in den Ruhestand. Große Abschiedszeremonie, unmittelbar danach wird er Deutschland verlassen und sich der Renovierung eines Landhauses auf einer kleinen Insel widmen.

Ich halte eine Laudatio und witzele am Ende:

“Tja, lieber Walter. Wir haben lange überlegt, was wir Dir zu dieser Gelegenheit überreichen können. Zuerst haben wir daran gedacht, Dir einen Gutschein für den Baumarkt zu besorgen. Aber zum einen gibt es auf Deiner Insel keinen Baumarkt und zum anderen, seien wir ganz ehrlich, wäre ein Gutschein, für den Du Spaxschrauben kaufst, keine angemessene Würdigung Deiner Lebensleistung. Darum darf ich Dir dir als kleines Andenken diese hölzerne Statue überreichen, in der eine Glasscheibe eingelassen ist, in die Deine Leistungen und unser Dank eingraviert sind.”

Ich gehe ab, als nächstes ist der Chef von Walter dran. Ich wundere mich schon, warum der missmutig guckt. Er hält eine kurze Rede und überreicht dann einen Umschlag mit den Worten “Hier. Ein Baumarktgutschein. Von uns allen.”

AAAARGH.

Ich schaffe es echt immer wieder. Ich bin ein natürlicher Fettnäpfchenfinder.
(Gehe jetzt ein Loch graben, in dem ich versinke)

Völliger Irrsinn

Völliger Irrsinn

Völliger Irrsinn, gerade. Alles.
Auf Wochen von Stress und durchgearbeiteten Wochenenden folgt nun keine etwas ruhigere Phase, sondern es geht mit höherem Tempo und heftigerer Schlagzahl weiter. Ich glaube, ich hatte in den letzte 10 Jahren keine Phase, in der die Arbeit mein Leben so dominierte. Und die Aussicht ist: Es wird noch mehr werden.

Im Moment bestehen meine Tage aus Arbeit-Arbeit-Arbeit, nach Hause kommen, was essen, ins Bett legen, einschlafen.

Mehr läuft gerade nicht, für was anderes bleibt gerade kein Platz. Auch nicht für dieses Blog, das gerade etwas brach liegt. Ist halt manchmal so. Wird auch wieder anders.

Nespresso ist eine Erfindung aus der Hölle

Nespresso ist eine Erfindung aus der Hölle

Ab einer gewissen Größen und Struktur werden Unternehmen unmenschlich und damit evil. Nachweislich eines der evilsten Unternehmen der Welt ist der Nestlé-Konzern. Der arbeitet beständig daran den Planeten zu zerstören und das Leben für alle schlechter zu machen – einfach, um die Quartalszahlen zu erreichen.

Wir erinnern uns: Nestlé, das ist der Konzern, der u.a. Menschen in Afrika das Wasser wegnimmt und dann in Europa als Luxusgetränk verhökert. Kommentar des Konzernchefs dazu: Niemand habe einen Anspruch auf Wasser, das sei kein Grundrecht. Verantwortung trägt in einem Konzern mit 330.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern niemand mehr, und anscheinend sind diese Strukturen ein Biotop für Soziopathen.

Selbiger Konzern hat das vermutlich böseste Produkt überhaupt im Lebensmittelbereich entwickelt: Nespresso. Wirklich, wenn es ein Produkt aus der Hölle gibt, dann sind es die Kaffeekapseln. Mit seinen Kapseln hat Nestlé es geschafft, Kaffee zum Designobjekt hochzujazzen. Die Kapseln werden in jeder mittleren Stadt in Nobelboutique-ähnlichen Geschäften angeboten, die aus jeder Pore das Imitat von Luxus verströmen. Menschen zahlen dort umgerechnet 60 Euro für ein Kilo Kaffee, der in Kapseln aus Aluminium verpackt ist.

ALUMINIUM! Ein Material, das so energieintensiv in der Herstellung ist wie kaum etwas anderes. Aluminium wird aus Bauxit gemacht, für dessen Abbau werden Regenwälder abgeholzt. Die Herstellung ist giftig, der Strom- und Wasserverbrauch gigantisch. Deutschlands kleinste Alu-Hütte verbraucht so viel Strom wie die Stadt Essen, und bekommt den auch noch subventioniert.

Was mich erstaunt hat: Das funktioniert. “Aber der Kaffee schmeckt gut”, sagt der Nespressomaschinenbesitzer und legt noch eine Kapsel nach. Ja, der Kaffee schmeckt, ohne Frage, aber er ist den Preis nicht wert. Deshalb kommt mir keine Nespressomaschine ins Haus oder in die Firma. Aber das ist Nestlé egal. Sie schmeißen mich trotzdem mit ihren Kapseln aus der Hölle zu. Das hier habe ich gerade aus dem Firmenbriefkasten gezogen:

Eine Probepackung von diesem Kapselmist. Die verschicken ihren Müll allen Ernstes ungefragt, mit dem Slogan “Wachstum beginnt mit dem richtigen Kaffee”. Leck mich anne Füße, Nestlé. Unsere Firma ist groß geworden durch verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen. Währenddessen haben wir an an fair gehandeltem Kaffee aus der Filtermaschine genippt. Und das wird sich auch nicht ändern.

War ja klar…

War ja klar…

War ja klar: Einen Tag, nachdem ich eine Großbestellung Briefmarken aufgegeben habe, passiert das hier:

Dieses schlechte Timing habe ich voll drauf. Als die Post zum Jahresbeginn 2015 Ihre Preise auf 62 Cent anhob, hatte ich gerade unser Lager mit 60 Cent Briefmarken voll gemacht. Ich hatte ernsthaft vermutet, dass die zuvor erfolgte Anhebung von 55 auf 60 Cent für lange Zeit die letzte war, aber Pustekuchen: Kaum, das die letzte 5-Cent-Zusatzmarke verklebt war, mussten wir nun auf jeden Brief eine 60er und eine 2-Cent-Marke kleben.

Die 2-Cent-Zusatzmarken hatte ich natürlich auch in größeren Mengen gekauft. Was dann passierte, ist klar: Die Post hob innerhalb eines halben Jahres das Porto NOCHMAL um sechs acht Cent an, von 62 auf 70. Das hieß: eine 60er und fünf zweier. Zeitweise klebten so viele Marken auf unseren Geschäftsbriefen aus, das es aussah, als würden wir eine Brieffreundschaft mit Australien pflegen.

Nun also die Anhebung von 70 auf 80 Cent. Ich gehe schon mal Zusatzmarken kaufen.

“Alle reden vom Wetter…”

“Alle reden vom Wetter…”

“…wir nicht”, hieß es in der Werbung der Bahn. Früher. Und heute? Wird bei einem kleinen Sturm der gesamte Bahnbetrieb eingestellt. Wie kann das sein?”, fragen heute morgen gleich mehrere Zeitungen und das Radio, und der Fahrgastverband “Pro Bahn” gießt gleich mal Öl ins Feuer: „Vorsicht ist natürlich immer eine gute Sache, aber man kann auch übervorsichtig sein. Gleich gar nichts zu tun, das erscheint uns doch etwas übertrieben.“

Ich steckte gestern mitten im Sturm, und deshalb kann ich sagen:

WAS GENAU IST MIT EUCH EIGENTLICH NICHT IN ORDNUNG, MEDIEN UND PRO BAHN?

Das war kein kleiner Wind, das war die fucking Orkanapokalypse! In Südniedersachsen flogen Dächer weg, Bäume stürzten um, im benachbarten Thüringen fiel der Strom flächendeckend aus. Auf dem Brocken gab es Windgeschwindigkeiten jenseits der 200 km/h, Goslar und einige andere Orte im Oberharz waren am Abend von der Außenwelt abgeschnitten – und blieben das für die Nacht auch, denn die Rettungsdienste gingen das Risiko nicht ein, im Dunkeln an den Strecken zu arbeiten.

Bei Orxhausen crashte kurz vor der Einstellung des Bahnverkehrs ein ICE in einen Baum auf der Strecke. Wer den Abschnitt kennt: Das ist ein Hochgeschwindigkeitsabschnitt, in dem die Trasse praktisch in die Landschaft hineingeschnitten ist. Da kommt man von den Seite mit Rettungsfahrzeugen nicht ran. Ein anderer Zug kam da aber auch zunächst nicht hin, weil kurz nach dem Crash ein zweiter Baum auf die Strecke stürzte, und zwar hinter dem Havaristen.

Als Maßstab für Sturmschände galt bislang “Kyrill”, der Orkan von 2007. “Friederike” gestern war stärker. Das seien Stürme in einer Stärke, so ein Bahnsprecher, die man so früher nicht kannte. Schon gar nicht in den 80ern, als die “Alle reden vom Wetter…”-Werbung lief.

Ich war unterwegs in einer Stadt in Niedersachsen, mit 30 Leuten, von denen 25 mit der Bahn angereist waren – und die nun nicht mehr wegkamen. Auch die Abreise mit dem Auto gestaltete sich als schwierig: Auf der Autobahn lagen LKW herum, auf den Bundesstraßen Bäume, überall in der Landschaft sah man das Blaulicht von Feuerwehr und Rettungsdiensten. die wenigen freien Strecken waren total überlaufen. Am Ende dauerte die Juckelei doppelt so lange wie normal, aber die Fahrt endete unversehrt.

Von den Bahnreisenden, die die Nacht im Hotel verbrauchten, wurde ich darum beneidet – aber ganz ehrlich: Das war gestern scheißgefährlich, und die Einstellung des Bahnverkehrs genau die richtige Maßnahme. Alles andere wäre unverantwortlich gewesen – genauso unverantwortlich wie jetzt die Kritik an dieser Maßnahme. Wer die Bahn allen ernstes dafür an den Pranger stellen will, dass sie vorsichtig ist und nicht das Leben von Fahrgästen und Personal riskiert, hat nicht alle Latten am Zaun.

12

12

…und hier noch ein P und da ein D. Jetzt habe ich hier noch ein ALT GR, wo kommt das nochmal hin?

Die Zeit zwischen den Jahren. Eigentlich habe ich hölleviel zu tun, aber diesmal habe ich mir vorgenommen, mir auch die Zeit für längst überfällige Dinge zu nehmen.

Und wohin gehört das Pfeilchen? Pfeilchen… Pfeilchen… hm. Ist das ein Pfeilchen nach links oder nach rechts? Ach, guck an, wenn man es so rum hält ist das ein V!

Den Schreibtisch hier mal auf eine vernünftige Höhe einstellen, zum Beispiel. Hat jetzt nur 12 Jahre (!) und eine Ergonomieschulung gebraucht, bis ich das endlich mal angehe.

Wie rum gehört jetzt die 8? So oder so?

Dagegen sind die 12 Monate, die eine SSD hier rumlag, bis ich sie jetzt endlich eingebaut und den Rechner drauf migriert hatte, schon rekordverdächtig schnell. Jetzt ist der Arbeits-PC auch wieder benutzbar. Statt 3 Minuten braucht er jetzt 30 Sekunden zum Booten.

Ah! Wer hätte gedacht, dass das Ö neben das L kommt?!

Im Moment puzzle ich gerade die Tastatur wieder zusammen. Die hatte ich zuerst abgewischt, und oberflächlich sah die auch sauber aus. DANN habe ich einen Blick unter die Tasten geworfen:

Hautschuppen und Barthaare aus 12 Jahren. Also alle Tasten abgefriemelt und ins Schaumbad geschmissen, Gehäuse ausgesaugt und mit Mikrofasertuch alles abgeschrubbt.

Danach wieder richtig zusammenbauen….

Eh voilà: Schneller Rechner, sauberes Tippbrett, guter Schreibtisch. Die Freuden des Büroarbeiters.

Heutiger Desktop: Logitech verteilt Malware

Heutiger Desktop: Logitech verteilt Malware

Es gehört schon einiges dazu, in die Rechner der eigenen, zahlenden Kunden einzubrechen. Logitech besitzt diese Unverschämtheit und schmuggelt durch ein Update seiner aufgeblähten Treiber allen Ernstes eine Kundenumfrage auf meinen PC. Aber dann greift die Firmenphilosophie: Auf die letzten Meter wird nochmal herzhaft verkackt. Das hier ist ein Screenshot vom Desktop:

Einbruch gelungen, Kundenumfrage nutzlos.

Meine Meinung gibt´s hier kostenlos: Ey Logitech, ich bin NICHT zufrieden damit, dass ihr Malware über irgendwelche Hintertürchen und mit eurem Updater auf mein System packt. Werbeumfragen gehören für mich nämlich schon in die Kategorie, und wenn Euer Updater mal wer hijacked, dann ist es ganz vorbei.