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Archiv der Kategorie: Film

Review: Logan (2017)

I hurt myself today
To see if I still feel
I focus on the pain
The only thing that’s real

Try to kill it all away
But I remember everything
What have I become
My sweetest friend
Everyone I know
Goes away in the end


And you could have it all
My empire of dirt
I will let you down
I will make you hurt

Logan übersteht den Tag nicht mehr ohne große Mengen an Schmerztabletten und Alkohol. Vom einstigen Wolverine, der wütenden, kraftstrotzenden Kampfmaschine, ist nur noch ein Wrack übrig. Sein Körper heilt nicht mehr richtig, er ist gezeichnet von alten Kampfspuren, einer chronischen Krankheit und Narben, die viel tiefer gehen als nur unter die Haut.

Krank und kaputt schlägt er sich als Uber-Fahrer durch. Nebenbei versorgt er noch Charles X. Xavier, den er in der mexikanischen Wüste versteckt. Xavier, einst der mächtigste Mutant und größte Geist der Welt, ist mittlerweile dement und dämmert als abgemagertes Skelett seinem Ende entgegen.

Logan gesteht es sich nicht ein, aber er und Xavier warten nur noch auf den Tod, und der wäre für die beide eine Gnade. Die Warterei wird aber je unterbrochen, als ein junges Mädchen auftaucht. Sie wurde aus Logans DNA gezüchtet, und das Unternehmen, das dafür verantwortlich ist, hätte gerne sein Eigentum zurück. Logan will aber nicht mehr kämpfen, deshalb bereitet er sich auf seine letzte Tat vor: Er rennt weg.

Superheldenfilme sind seit 10 Jahren DAS DING im Kino. Dominiert wird das Genre durch die Filme im Marvel Cinematic Universe, die beispiellos die Solofilme ihrer Superheldenfiguren zu größeren Geschichten verweben. Die Studios, die das zu Kopieren versuchen, scheiterten bislang scheppernd: Weder das DCU um Batman und ca. kommt aus dem Quark, noch hat King Kong-Universe einen guten Start. Auch das X-Men-Universe ist bislang er so meh.

Umso schöner, dass es jetzt einzelne Filme gibt, die nur für sich stehen wollen und dadurch die Freiheit haben andere Wege zu gehen. Die Möglichkeit dafür hat ausgerechnet der trashige „Deadpool“ freigekämpft, seit dessen Überrachungserfolg Non-Kanon-Superheldenfilme mit R-Rating überhaupt erst möglich sind.

Seit 17 Jahren spielt Hugh Jackmann Wolverine, den Mutanten mit den Krallenhänden. Neben Ensemblefilmen der „X-Men“ mit stark schwankender Qualität gab es auch schon zwei „Wolverine“-Einzelfilme auf. „Wolverine Origins“ war eine unfassbar dumme Origingeschichte ohne Origin, und der zweite Film wird nur in Erinnerung bleiben als „der mit der Atombombe und dem Robotersamurai, der Wolverine das Mojo klaut“. Mit der Geschichte von Logan werden neue Wege erkundet.

Die Story spielt in einer Situation und einer Zeit, in der die klassischen Superheldengeschichten auserwählt sind. Die Helden haben verloren, sie sind tot oder gebrochen, besiegt von der Banalität der menschlichen Angst vor dem anderen. Was mit den alten Helden passiert ist, wird in „Logan“ nicht ausführlich erklärt. Man erfährt es wenn man aufpasst, aber es gibt im Film nie einen Erklärbärmoment, in dem das Schicksal der X-Men oder die Geschichten von Xavier oder Logan explizit aufgerollt werden. Im nicht-erklären ist das Drehbuch so konsequent und brutal wie das Setting und die Story. In „Logan“ wird nichts behauptet oder erklärt, es wird gezeigt. Über weite Passagen verlässt sich der Film auf die Macht der Bilder, wenn er uns zitternde Hände, ausgezehrte Körper und heruntergekommene Wüstengegenden zeigt. Trotz der eigentlich ausgelutschten Story verfehlt das seine Wirkung nicht. Der Film atmet Hoffnungslosigkeit aus jeder Pore, und die legt sich wie ein Mantel auf die Stimmung der Zuschauer.

Wer einen kurzen Blick auf die Tonalität von Logan erhaschen möchte, kann sich dieses Kunstwerk von Trailer ansehen. Wie hier Johnny Cashs´ Intonation von „Hurt“ von den Nine Inch Nails druntergschnitten wurde, ist wirklich ganz, ganz groß. Als wäre der Song in dieser Version nur dafür gemacht.


Mit seinem „Show, don´t tell“ macht „Logan“ es genau anders als die lauen Filme, die zuletzt im X-Men-Universum spielten. In „Apokalyse“ wurde beispielweise immer wieder behauptet, dass der namensgebende Mutant voll mächtig und böse sei, den Beweis dafür blieb der Film aber schuldig – wodurch er so beliebig wurde, dass man die Handlung scon beim Verlassen des Kinosaals vergssen hatte.

Nein, „Logan“ behauptet nichts, was er nicht beweisen kann. Der Hauptcharakter vegetiert dahin, und vom ersten Moment an ist klar, dass sein Traum – ganz Aussteigen und auf einem Boot leben – nur eine unrealistische Illusion ist. Dieser Logan hat alles verloren und wird nichts mehr gewinnen, die Frage ist nur, wer mit ihm untergeht. Eine so abgefuckte Geschichte zu erkunden ist mutig und deprimierend zugleich. Logan ist definitiv kein Feelgood-Movie, sondern das genaue Gegenteil. Wenn man mal zu gute Laune hat und gerne wieder runter möchte, ist das genau der richtige Film. Hier gibt keinen Hoffnungsschimmer, nirgends. Auch das Auftauchen von Logans 11jährigem und weiblichen Klon ist eher frustrierend als ein ein Lichtstrahl. Es kann nur schlimmer werden, und das wird es auch.

Ebenfalls dank „Deadpool“ dürfen Superheldenfilme jetzt brutal und blutig sein, und das nutzt „Logan“ voll aus. Während die früheren „Wolverine“-Filme absolut jugendfrei waren, was angesichts eines Charakters mit Metalldolchen als Händen nachgerade albern ist, geht es in Logan hart und schmutzig zur Sache. Die Actionsequenzen sind nicht häufig, aber wenn Logan nochmal die Krallen auspackt, geht es äußerst brutal zur Sache. Da werden Körperteile abgehackt, Köpfe durchbohrt und Adern aufgerissen, dass einem ganz anders werden kann. Und mittendrin dieses Kind, dass aber nicht nervt, sondern tatsächlich den Film mit trägt und einige der coolsten Bad-ass-Momente überhaupt hat.

Dass die Drehbuchautoren das hinbekommen haben, muss man ihnen hoch anrechnen. Dafür verzeiht man ihnen auch, dass die Story um den verbitterten, alten Einzelgänger, der aus seiner Lethargie gerissen wird, eigentlich total ausgelutscht ist und genauso auch in „Lego Batman“ erzählt wird. Nerven tut allenfalls die Laufzeit, denn mit 132 Minuten ist „Logan“ ungefähr 20 Minuten zu lang. Das die aufwendige Exposition notwendig ist sehe ich ein, aber die Sequenzen auf der Farm sind zu lasch genschnitten. Nicht wirklich gelungen ist, zumindest in der deutschen Synchro, Patrick Stewarts jammernder und dementer Professor X – aber auch das gibt am Ende einen Sinn.

Wie überhaupt alles zum Ende geführt wird, und zwar zum einzig möglichen. Wirklich, der ganz große Verdienst von „Logan“ ist es, schlechte Laune und deprimierende Geschichten in das Genre der Superheldenfilme injiziert zu haben. Von der ersten Minute an atmet der Film Schmerz und Hoffnungslosigkeit, und er geht diesen Weg konsequent zum einzig möglichen Ende. Für das Kinopublikum ist das eine mitnehmende, aber auch eine tief befriedigende Erfahrung. Die Geschichte von Logan lässt einen mit Tränen in den Augen im Kinosessel zurück, und schon deshalb wird man sie so schnell nicht vergessen.

P.S.: Großes Lob an das Publikum im Regensburger Kino. Ich habe selten erlebt, dass in einem Multiplex am Freitag Abend ein ganzer Saal so konzentriert einen so langen Film schaut. Ihr habt gezeigt, dass selbst in einem Cinemaxx das Publikum nicht aus quatschenden, telefonierenden Volldeppen bestehen muss.

 
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Verfasst von - 13. März 2017 in Film, review

 

Review: Assassins Creed (2016)

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Eine der Besonderheiten des Assassins Creed-Franchises: Es ist multimedial. Gestartet 2007 als Videospielreihe, von der es mittlerweile allein acht Haupt- und unzählige Handheldtitel gibt, ist die Serie längst in andere Medien gesickert. Es gibt Bücher und Comics, und auch Filme sind keine Neuigkeit. Der zweite  Teil der Reihe brachte bereits 2009 einen 30 minütigen Kurzfilm mit, in dem mit echten Schauspielern die Vorgschichte des Spiels erzählt wurde. Es folgten Ausflüge in Animationsgefilde, in dem mal in Form von Gemälden („Brotherhood“) oder in 3D („Embers“) die Geschichten der Figuren weitererzählt. Neu ist nun die Größe der Produktion, denn Assassins Creed läuft jetzt im Kino.

Computerspielverfilmungen haben seit Ewigkeiten den Ruf billiger, unzuänglicher Müll zu sein. Daran trägt Uwe Boll eine Mitschuld, der in den 90ern und zweitausender Jahren Videospiellizenzen im Dutzend aufkaufte und als Abschreibungs- und Filmförderprojekte in Trashfilme verwandelte (Man denke an das unsägliche „Far Cry“ mit, man halte sich fest, Till Schweiger!).

Auch anderen Produktionen gelang es nie die Geschichten und das Feeling eines Spiels wirklich zu transportieren. Wie auch – ein Spiel dauert 25-120 Stunden, hat im besten Fall dutzende interessante Erzählstränge, bindet den Spieler ein und weckt ganz andere Emotionen. Das bloße Nacherzählen einer Spielgeschichte muss daher immer das inferiore Erlebnis sein. Genau das sollte bei Assassins Creed anders werden. Die Spielefirma Ubisoft wollte ihrer Marke gerecht werden und eine neue Geschichte im etablierten Universum erzählen, gleichzeitig aber die volle Kontrolle über das Projekt behalten, bis hin zum Ziehen des Stecker, wenn das Projekt drohte, der Marke nicht gerecht zu werden. Deswegen fand man keine Produktionsfirma, weder Sony noch Warner hatten den Mut, sich auf ein solches Wagnis einzulassen. Am Ende gründeten die Franzosen selbst ein Produktionsunternehmen, begeisterten Michael Fassbender für das Projekt und dokterten dann Ewigkeiten am Drehbuch herum, bis ihrer Meinung nach alles perfekt war. Hat sich der Aufwand ausgezahlt? Ja! Und nein.

Die Kinoadaption von Assassins Creed ist eine ambivalente Angelegenheit. Einerseits gibt es einen neuen Protagonisten und ein frisches Setting, das so in noch keinem Spiel vorkam. Andererseits gibt es keine echten Höhepunkte, und es wird wieder mal die, zumindest Kennern der Spiele, altbekannte Geschichte erzählt:

Es gibt die Tempelritter im Geheimen bis heute, und ihr Ziel ist es, die Welt nach ihren Vorstellungen zu ordnen und die Menschheit zu führen und zu leiten. Die einzigen, die den Templern im Weg stehen, sind die Assassinen.

Deren Bruderschaft existiert ebenfalls seit Ewigkeiten, und ihr Credo lautet: Der Geist der Menschen muss frei sein, Selbstbestimmung ist das höchste Gut. Zielgerichtet schalten die Assassinen über die Jahrhunderte immer wieder Personen in der Organisation der Templer aus, was diese schwächt. Im Jahr 2016 kommt der ewige Kampf nun an sein Ende, die Templer gewinnen die Oberhand, die Assassinen sind so gut wie am Ende. In dieser Situation kidnappen die Templer einen Mann namens Callum Lynch (Fassbender) und stecken ihn in eine Maschine, die die genetischen Erinnerungen seiner Vorfahren aus seiner DNA extrahiert und ihn Geschehnisse aus der Vergangenheit nacherleben lassen. Was Lynch nicht weiß: Er ist der letzte Nachfahre einer Linie von Assassinen, und einer seiner Vorfahren hat zur Zeit der spanischen Inquisition ein Artefakt versteckt, dessen letzten Ruheort die Templer nun gerne wüssten.

Wenn jemand noch nie mit dem AC-Universum zu tun hatte ist das schon eine ganze Menge Stoff auf einmal. Kenner der Spiele beschäftigen sich dagegen schon seit 9 Jahren mit dieser Story. Hier schafft der Film aber einen guten Spagat: Er beschmeisst die Neueinsteiger nicht mit überflüssigen Infos (woher kommt denn das Artefakt eigentlich?), sondern konzentriert sich ganz auf seine Charaktere. Gleichzeitig gibt es genug Neues (Der Animus als 4D-Holodeck! Architekturporn in Madrid!) und Eastereggs (Der Animus 2.0 in der Kammer!) um auch die Fanboys zu unterhalten. Das macht der Film gut, und auch über die Besetzung kann man sich nicht beklagen.

Fassbender und Marion Cotillard sind Charakterdarsteller, die zuletzt unter der Regie von Justin Kurzel „MacBeth“ verfilmten. Auch in AC spielen sie in Hochform und hauchen ihren, eigenlich dünn geschriebenen, Charakteren echtes Leben ein. Den Nebendarstellern gelingt das leider nicht. Der Typ, der Torquemada spielt, ist ein Totalausfall, und auch Jeremy Irons telefoniert seine Rolle nur durch.

Was ebenfalls nicht gut funktioniert ist das Pacing. Durch einen überdramatischen Musikteppich, bedeutungsschwangere Bilder und das intensive Spiel der Darsteller scheint jede Szene Gewicht zu haben, was die wenigen, echten Ausschläge in der Spannungskurve aber weniger herausragend macht. Stattdessen scheint der Film dahinzuplätschern, immer in der Erwartung, dass in der nächsten Szene etwas noch überragenderes passiert, und dadurch die aktuelle schlechter darstehen lässt als sie ist. Die Folge ist eine Art Brei, bei dem man mittendrin nicht mehr weiß, ob die Handlung jetzt spannend ist oder nur so tut.

Zum ambivalenten Eindruck tragen auch die stark schwankenden Schauwerte bei. Wenn die Assassinen 1492 über die Dächer von Madrid springen, dann sind das echte Stuntleute, die Parcours über die Dächer von Malta laufen, und dementsprechend gut sieht das Ganze aus. Die Kletter- und Kampfszenen sind toll choreographiert und rasant umgesetzt.

Was dagegen sogar schlechter aussieht als in den Spielen sind die weiten Aufnahmen von Landschaften und Städten, deren schlechtes CGI mit Unmengen an Rauch und Nebel dürftig kaschiert wird. Ganz großer Trash ist der Adler, der gefühlt auf dem Level eines Pokemons daherkommt und durch jede zweite Szene fliegt. Das ist billig und doof und ergibt auch storytechnisch im Rahmen des größeren Kanons keinen Sinn, denn Juno ist schon seit 2012 nicht mehr in der Gestalt eines Adlers unterwegs.

Seltsam ist auch der Schnitt, der manche der Schauwerte mutwillig kaputt macht. Was nutzt es, einen Stuntman tatsächlich aus 40 Metern Höhe einen „Leap of Faith“ machen zu lassen, wenn der Schnitt diesen spektakulären Fall so zerschnibbelt, dass es nach einem Sturz von einer CGI-Bettkante aussieht?

Schlimm ist vor allem das Ende des Films. Das findet sich vermutlich in Kürze im Lexikon, als praktisches Beispiel für den Begriff „Antiklimax“. Zwar wird die Handlung nach Hause gefahren, der letzte Akt lässt einen aber tief unbefriedigt zurück. Man geht aus dem Kino mit dem Gefühl, dass sich da ein hohler Held aber auch so gar nicht anstrengen musste, um irgendwann nichts zu erreichen. Zu diesem Eindruck trägt bei, dass das Ende halb offen ist. Eine Fortsetzung ließe sich nun perfekt andocken, denn zum Schluss sind alle Fraktionen eingeführt und die Templer haben unbeabsichtigt die Assassinen in die Jetztzeit zurückgeholt. Leider wird es dazu wohl nicht kommen, denn fianziell dürfte AC im Kino ein Flop werden. Von daher ist es ein Glück, dass er auch in sich geschlossen funktioniert.

In der Summe bleibt ein Film, der unter den gegebenen Umständen – Neueinsteiger mitnehmen, gleichzeitig die Last von 9 Jahren Lore beachten – einen ganz guten Job macht. Er erweitert das AC-Universum, und ich freue mich darauf, wenn Marion Cotillard demnächst in den Spielen auftaucht. Wir sind hier also weit von einem Uwe-Boll´schen Totalausfall entfernt.

Das vom Kinoerlebnis aber letztlich nur hängen bleibt, dass dies der Film ist, in dem Michael Fassbender an einem Roboterarm durch die Gegend geschleudert wird und Marion Cotillard traurig guckt, zeigt das inhaltliche Problem: Alles ist ist irgendwie egal und versumpft in höhepunktloser Bedeutungslosigkeit.

Das passt zum Credo der Assassinen: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“, das klingt auch beliebig. Von daher bleibt die Kinoadaption zwar dem „Assassins Creed“ treu, aber das macht sie nicht zu einem guten Film.

 
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Verfasst von - 29. Dezember 2016 in Film, review

 

Review: Rogue One. A Star Wars Story. (2016)

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Ich war ungefähr sechs Jahre alt, als ich den ersten „Krieg der Sterne“-Film sah. Danach war es um mich geschehen. In Spielzeuggeschäften gab es zu der Zeit kein Star Wars, aber ich besuchte jeden Flohmarkt in der Umgebung und hatte ab und an das Glück, die ein oder andere Actionfigur zu finden. „Die Guten“ bestanden am Anfang nur aus R2D2, Luke Skywalker und Ben Kenobi, für das Imperium kämpften zu Beginn nur ein Darth Vader, dessen Schulter mit einer Möbelschraube und schwarzem Fensterkitt geflickt war, und ein einzelner Stormtrooper, dessen rechtes Bein ständig abfiel.

Mit diesen fünf Figuren entstanden in meinem Kopf riesige Schlachten zwischen Rebellen und Imperium. Meistens kämpften die Fraktionen um eine Burg, die eigentlich ein Schuhkarton mit ausgeschnittenenen Fenstern und einer Zugbrücke war. Dieses Spiel innerhalb des Star Wars-Universums war auch ansonsten vollkommen logisch, denn als Kind war mir vollkommen klar, das selbst ein Darth Vader irgendwo wohnen musste, und was würde besser zu so einer dunklen Gestalt passen als eine unheimliche Burg? Und zweitens: „Krieg der Sterne“ trägt den Krieg schon im Namen, da gab es natürlich auch Bodenschlachten.

Witzigerweise fand das, was ich mir da vor über 30 Jahren zusammenspielte, in den Kinofilmen erzählerisch schlicht nicht statt. Sieht man mal von der Schlacht von Hoth ab, bei der die Rebellen nie eine Chance hatten, gab es keine Bodenschlachten in Star Wars. Und man sah auch nie die Auswirkungen der Besetzungen durch das Imperium.

Star Wars-Filme sind Märchenfilme, sie erzählen stets eine Heldenreise und bedienen sich aus dem Fundus von Kindergeschichten, inklusive Prinzessinnen, Zauberern und bösen Rittern. Das hat sich auch nicht geändert nachdem Disney das Ruder bei Lucasfilm übernommen hat. Die großen, offiziellen „Episode“-Filme folgen diesem Muster, das von George Lucas etabliert wurde. Daneben gibt es jetzt aber noche eine zweite Linie von Filmen, die sich gerade nicht um die Familie Skywalker dreht, sondern für sich alleine stehen.

Diese „Anthologie“-Filme sollen Nebenfiguren und Ereignisse beleuchten, und „Rogue One“ macht den Anfang. Er erzählt die Geschichte, die vor „A New Hope“ stattfand und zeigt, wie die Rebellen an die Pläne für den Todesstern gekommen sind. Als ich vor drei Jahren zum ersten Mal von dieser Idee hörte, verdrehte ich die Augen – wie einfallslos! Das sowas überhaupt nur in Erwägung gezogen wurde, war ein deutlicher Hinweis, wie Disney die Cashcow „Star Wars“ mit immer gleichen Geschichten melken würde. Der Diebstahl der Todessternpläne, my Ass, was wollte man da schon groß für eine Geschichte erzählen, das konnte doch nur langweilig werden!?

Nun, ich lag falsch. Denn was bislang alle vergessen haben: So ein unbegabter Geschichtenerzähler George Lucas auch ist, er hat mit „Star Wars“ ein Universum geschaffen, und in dem lassen sich alle Arten von Geschichten erzählen, nicht nur Märchen. Dieses Universum bietet auch Platz für sehr ernste Stories, für Tragödien, und für Kriegsfilme. Ein solcher ist Rogue One zur Hälfte geworden. Die Geschichte ist ernst, die Figuren erleben harte Schicksale, und rundrum tobt ein Krieg, in dem die Zivilbevölkerung  überwacht, unterdrückt und letztlich viel gestorben wird. Krieg ist schmutzig, und Rogue One umarmt diese Schmutzigkeit und macht sie zum essentiellen Bestandteil. Es werden Kriegsgefangenenlager auf Dreckplaneten gezeigt, die Raumschiffe der Rebellen sind schmutziger Schrott, und dauernd wird bei Nacht in Regen und Schlamm rumgelaufen.

Dazu ein Gefühl der Beklemmung. Der Film macht sehr früh klar, dass er sich aus dem gewohnten Territorium, in dem es kein Blut gibt und Helden nur an Altersschwäche sterben, entfernt. Schon die Einführungsszene einer der Hauptfiguren wischt alle „Han shot first“-Diskussionen als Zimperliesengewäsch davon und macht klar wohin die Reise geht. Wenn hier etwas explodiert, dann wummst es nicht nur – dann kracht es brachial, und es gibt Tote und Verletzte dabei. Diese Art der Gewalt kann jederzeit ausbrechen, denn das Imperium ist nicht zimperlich bei der Durchsetzung seiner Ziele. Der eiserne Griff des Imperators, der ganze Planeten und ihre Gesellschaften die Luft abschnürt, wurde in früheren Filmen nur behauptet. In Rogue One ist er zu sehen und zu fühlen.

In diese schmutzige, gewalttätige Welt wirft Rogue One seine Figuren: Eine junge Diebin, einen kaltblütig mordenden Rebellenagenten, einen umprogrammierten imperialen Droiden, einen nicht ausgebildeten Möchtegernjedi und einen zotteligen Typen mit einer Wumme, der aber kein Wookie ist. Diese Charaktere werden kurz, aber auf den Punkt skizziert, entwickeln sich danach aber nicht mehr groß weiter. Das ist genau richtig, den Rogue One ist Plot-, und nicht Characterdriven. Beispielsweise sind es nicht einzelne Rebellen, die hier wichtig sind. Nein, in Rogue One ist die Darstellung wichtig, wie zerstritten und unsicher die neu gegründete Allianz ist.

In Episode IV war die Rebellenallianz ja einfach da, warum und wieso war nicht wichtig. Rogue One zeigt, wie fragil die Allianz der Guten ist, und das die Guten nicht immer gut sind. Die Rebellen haben hier gerade erste eine gemeinsame Flotte aufgestellt, sind sich aber nicht einig, was die nun machen soll.

Während die Diplomaten sich noch streiten, ob man nicht doch besser vor dem Imperium kapituliert, gehen andere aus ihren Reihen kompromisslos eigenen Interessen nach. Solche Momente bringen mehr Fleisch auf die Rippen der Originalfilme und lassen die Leistung von Leia, Luke und Co. nochmal in einem anderen, dramatischeren Licht scheinen. Zerstrittene Rebellen hatten wir auch in den Prequels schon, aber da lastete so viel politischer und esoterischer Überbau auf den Diskussionen des Senats, dass die Verwerfungslinien zu abstrakt waren, um sie bedrohlich werden zu lassen. In Rogue One wird um einen Tisch herum am konkreten Einzelfall gestritten, und dadurch ist das ganze greifbarer – und schmutziger.

Ja, der Plot ist es, dem alles andere untergeordnet ist. Seine Handlung fährt der Film sehr gekonnt nach Hause und bringt dabei mindestens 4 Szenen mit, die mich im Kinosessel haben nach Luft schnappen lassen.

ACHTUNG, AB HIER SPOILER.

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Verfasst von - 16. Dezember 2016 in Film, review

 

Fantastic Beasts and where to find them (2016)

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New York, 1926. Auf Staten Island stolpert ein junger Mann aus dem Bauch eines Schiffes. Sein einziges Gepäckstück: Ein abgewetzter Koffer. Was niemand bei der Einreisekontrolle bemerkt: Dieser harmlos aussehende Koffer beinhaltet lebende Biowaffen, die New York in Schutt und Asche legen könnten. Der Besitzer des Koffers: Ein junger Zauberer namens Nude Scaramanga. Der mutmaßliche Terrorist braucht lediglich 5 Minuten auf offener Straße bis das US-Zauberministerium mit allem, was es hat, hinter ihm her ist. Nebenbei gibt es noch liebeskranke Nashörner, irgendwas mit Brennen muss Salem und – Carrie.

OK, das war jetzt nicht wirklich die Story des Films. Aber von der darf man auch nicht mehr als drei Worte schreiben, sonst hat man schon den halben Film erzählt. Kein Wunder, geht „Fanatische Viecher und wo zu finden“ doch auf ein Lehrbuch in Hogwarts, dass in „Harry Potter“ mal erwähnt wurde und das J.K. Rowlings, als ihr nach dem 7. Teil wirklich gar nichts mehr einfiel, einfach mal verfasst hat. Herausgekommen ist dabei ein dünnes Büchlein ohne Substanz. Und nun ein Film, basierend auf dieser Nullnummer?

Nicht ganz. Lediglich die Figur des Njut Salamander und einige der lustige Kreaturen borgt sich der Film, der Rest ist eine neue Story. Auch die ist allerdings so dünn, dass man problemlos durchgucken kann. Ich bin ja bekennender Narrationsjunkie, deshalb dürfte ich den Film eigentlich nicht mögen. Das er mich trotzdem gut unterhalten hat liegt an der tollen Art, wie die dünne Story erzählt wird.

Auch wenn sie im Harry-Potter-Universum spielt, ist die Handlung von „Phantastische Tierfabeln und wo sie verlegt wurden“ wesentlich erwachsener und düsterer als alles, was man woher im Potterverse gesehen hat, einschliesslich der „Heiligtümer des Todes“. Zusätzliche Schwere – oder Leichtigkeit, je nach Situation – verleihen der Story die Schauspieler. Die sind durch die Bank einfach fantastisch gecastet und spielen mit einer Performance, dass man gar nicht weggucken mag, weil man sonst was verpassen könnte. Eddie Redmayne spielt den Protagonisten vielschichtig. Im Umgang mit anderen Menschen linkisch, Augenkontakt meidend, an der Grenze zu leichtem Asperger. Im Umgang mit Tieren dagegen blüht er auf, ist Spezialist und in seinem Element. Richtig umwerfend sind aber die Sidekicks Allison Sudol (aka Sängerin „A fine Frenzy“) als leicht weltfremde Gedankenleserin Queenie und Dan Fogler als Muggel Jacob.

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Was die beiden sich zusammenspielen sorgt in einer Minute für Tränen der Rührung und in der nächsten für Lachanfälle – einfach großartig! Das Sudol in ihren größten Momenten das Beste von Cameron Diaz zu channeln scheint, macht das Ganze nur noch besser.

Diese, recht unbekannten, Schauspieler scheinen es zu schaffen, zuletzt so lustlose Recken wie Colin Ferrell und Ron Perlman zu erstklassig-fiesen Performances zu motivieren.

Dann sind da natürlich noch die titelgebenden Viecher. Alles CGI, aber so gut und liebevoll gemacht, dass es nicht stört. Es sind Fantasieviecher in einer Zauberwelt, das stört das Zuschauerhirn nicht, dass alles aus dem Computer ist. Die Gestaltung der Unterschiedlichen Spezies ist äußerst gelungen, so viel Kreativität hat man seit „Hellboy II“ nicht mehr auf der Leinwand gesehen.

Bleibt in der Summe ein äußerst unterhaltsamer Film, der von einem interessanten Setting, detailverliebter Ausstattung, Kreativität und tollen Schauspielern getragen wird. Das kann man sich gut angucken. Klar ist aber auch, dass „Fantastische Viecher 2“ mehr Substanz brauchen wird, um zu funktionieren. Aber das weiß Rowling auch – „Viecher 1“ ist nur der Prolog für eine weitaus düstere Geschichte um die Frage, ob Zauberer die überlegenere Rasse sind. Mehr als genug Potential für große Konflikte, zumal in deren Zentrum eine Figur steht, die Dumbledores große Liebe sein wird. Das macht direkt Vorfreude auf die Fortsetzung!


Alle Bilder: Rechte bei Warner Bros.

 
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Verfasst von - 16. November 2016 in Film, review

 

Review: Suicide Squad (2016)

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Superman war ein nettes Alien, aber was, wenn das nächste Wesen mit übermenschlichen Kräften den Menschen nicht so wohlgesonnen ist? Um für so einen Fall gewappnet zu sein, tut die US-Regierung das selbstverständlich völlig naheliegendste: Sie stellt exakt so eine Gruppe von bösen Metawesen mit übermenschlichen Kräften zusammen. Allesamt sind fies und gemein oder haben einen an der Waffel oder beides. Tatsächlich taucht kurze Zeit später mit Cara Delevingne ein nur mit CGI-bekleidetes Supermodel mit einem furchtbaren Plan auf: Sie will eine Schlechtwettermaschine bauen und damit überall auf der Welt dunkle Wolken machen. Was in Deutschland niemand bemerken würde, erregt die Amerikaner so dermaßen, dass sie ihre Beklopptentruppe losschicken.

Ach, DC. Ich würde es dem Verlag ja so gerne gönnen, dass er gemeinsam mit Warner Bros sein eigenes „Cinematic Universe“ (DCU) auf die Beine gestellt bekommt: Superheldenfilme, die miteinander verwoben sind, genau wir Konkurrent Marvel das auch macht. Aber es soll wohl nicht sein, denn „Suidice Squad“ ist schon der dritte von drei Film im DCU, der einfach nur… Grütze ist.

Dabei ist das Problem nicht die Ausstattung, die Schauspieler oder die Effekte – alles, was man für Geld kaufen kann, ist wirklich top notch. Nein, dem DCU mangelt es an Charakteren und Geschichten. Kein Wunder, wenn man sich ausgerechnet den Eulenfilmmann Zack Snyder als Mastermind an Bord holt.

Snyder liefert zwar tolle Standbilder, aber spätestens seit „Watchmen“ wissen wir, dass er sich kein Stück um Geschichten und Charaktere schert. Folgerichtig lieferte Snyder mit „Man of Steel“ und „Batman v. Supermann“ zwei strunzdumme und hässliche Filme ab. Das einzig verwunderliche ist, dass er mit der Masche weitermachen darf und nicht gefeuert wurde: Sofort nach dem letzten Flop darf Snyder nun „Justice League“ kaputtmachen und „kreative Kontrolle“ über andere Filme ausüben.

Wie das aussieht, kann man nun am Beispiel von Suicide Squad gut sehen. Der Film hat viele Probleme, am Schlimmsten ist aber der fehlende Fokus. Er mäandert irgendwo zwischen Buddy- und Kriegsmovie, hat keinen richtigen Plot, bekommt die große Anzahl an Charakteren nicht sinnvoll unter und geht zudem lieblos mit seinen Figuren um. Warum sollen die mich, als Zuschauer, scheren, wenn der Film selbst sich auch nicht für sie interessiert?

Dabei fängt es nicht schlecht an: Einige Charaktere werden gut eingeführt, und der erste Akt beeindruckt mit einem dreckigen und realistischen Look. Gewalt ist im DCU, anders als bei Marvel, wirklich fühlbar – und Jared Letos Version des Jokers ist so fruchteinflößend wie zuvor nur Gruselfiguren wie Hannibal oder Scarface. Der aktuelle Joker ist ein offensichtliches Monster, das wirklich Angst beim Zuschauer erzeugt.

Im ersten Akt nerven offensichtlich wirklich nur die willkürlich und offenbar nach dem Erfolg von „Bohemian Rapsody“ im Trailer hastig über den Film geklebten 80er-Jahre-Popsongs. Alle zwei Minuten liegt ein Musikstück über Szenen und Dialogen, egal ob es passt oder nicht, und meistens passt es nicht.

Ist aber auch egal, denn spätestens im dritten Akt fällt alles hinten und vorne auseinander. Der Mangel an Story sorgt dafür, dass alle noch schnell ihr Ding zu Ende machen und dann wird ausgestempelt und nach Hause gegangen. Der Film verabschiedet sich damit genauso schnell von der Leinwand wie aus dem Gedächtnis. Was OK ist, denn so vergisst man als DC-Fan wenigstens schnell die Schmach, die den Figuren hier angetan wurde. Dann lieber den Animationsfilm „Assault on Arkham“ gucken. Da hat das Suicide Squad einen coolen Einsatz und zeigt, was aus der Realverfilmung hätte werden können.

 
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Verfasst von - 20. August 2016 in Film, review

 

Review: Ghostbusters (2016)

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Die Neuauflage von „Ghostbusters“ hat eine weibliche Besetzung. Deshalb benehmen sich Fanboys in sozialen Netzwerken wie eine Bande kotwerfender Affen, und auch Kritiker reduzieren den Film auf die Besetzung. Abseits davon stellt sich die Frage: Wie ist gut ist eigentlich dieses Reboot?

Eine papierdünne Handlung, Plotholes am laufenden Meter, merkwürdiges Pacing, lahme Kameraarbeit und schlechte Effekte. So könnte man Ghostbusters beschreiben. Und zwar das Original von 1984. Warum das Ding trotzdem ein Erfolg geworden ist? Wegen der hervorragenden Schauspieler, der coolen Grundidee und den skurrilen Charakteren. Der Rest ist ziemlich… doof. In der Rückschau wirkt der Film einfach viel cooler als er tatsächlich ist, weil das Hirn 33 Jahre lang Gelegenheit hatte Puderzucker darüber zu streuen, und bei erneuter Sichtung werden unbewusst die Nostalgiefilter auf volle Pulle gefahren.

Nicht falsch verstehen: Der Original-Ghostbusters macht fraglos immer noch viel Spaß, aber er ist NICHT das totale Meisterwerk, als das so mancher Fanboy ihn überhöht. Ich schreibe bewusst FanBOY, denn die waren es, die entsetzt aufheulten und sich dann gar nicht mehr einkriegten, als publik wurde, dass die neuen Ghostbusters… vier Frauen sind!

Damit brach ein Shitstorm sondergleichen los. Über ein Jahr sind die Darstellerinnen, Regisseur Paul Feige und die Produzenten dem geballten Hass in den sozialen Netzwerken schon ausgesetzt. Von „Ihr macht uns unsere Kindheit kaputt“-Vorwürfen über „Muss Hollywood aus politischer Korrektheit und falschem Feminismus hetzt ALLES mit Frauen besetzen?“ bis hin zu persönlichen Schlägen unter die Gürtellinie: Was da vorgebracht wurde ist richtig, richtig eklig. Am Schlimmsten hat es wohl Leslie Jones getroffen, die sogwar zwischenzeitlich ihren Twitteraccount deaktiviert haben soll. Denn eine großgewachsene, farbige Frau als Geisterjägerin? Die perfekte Zielscheibe für Hassattacken aus allen Richtungen, Rassismus brach sich da ebenso Bahn wie Angriffe aus der Bodyshaming-Ecke. In so manchem Forum und auf Facebookseiten gebärden sich die Männer, als ob ihnen mit diesem Film die Eier abgeschnitten werden sollten. Es ging am Ende gar nicht mehr um den Film, es ging nur noch um Hasspöbeleien.

Dooferweise geht es jetzt auch in den meisten Reviews nur noch um die weibliche Besetzung und den dadurch ausgelösten Shitstorm, was unter den Tisch fällt ist die Frage: Ist die Neuauflage von Ghostbusters ein guter Film?

Um das zu beantworten, bin ich direkt zur Deutschlandpremiere ins Kino gegangen und habe mir selbst ein Bild von der Lage gemacht. Die gute Nachricht lautet: Ghostbusters 2016 ist ein lustiger, feiner, kleiner Film, der in der Tradition des Original steht, mit dessen Motiven spielt und sie geschickt variiert.

Die Geschichte ist dabei dem Original recht treu. Wissenschaftlerinnen werden aus Uni geworfen, gründen Geisterjägerfirma und stellen sich im Showdown einem haushohen Feind. Die klassische Originstory, was manche Kritiker dem Film als unoriginell auslegen und fehlende Eigenständigkeit beklagen. Ich weiß nicht, welchen Film DIE gesehen haben, den, den ich gesehen habe war überaus eigenständig. Das beginnt schon im ersten Akt: Die Charaktere werden sinnvoll eingeführt und besser ausgearbeitet als in der 1984er Version, die Motivationen sind andere und insgesamt nimmt sich der Film mehr Zeit, und wesentliche Dinge wie die Entstehung der Ausrüstung, einfach mal ordentlich auszuleuchten.

Das tut er auf quatschalbere Art, die allerdings nicht slapstick-peinlich-komisch, sondern wirklich lustig ist. Beispiel: In den Dialogen wird nicht mal versucht Technobabbel halbwegs sinnvoll zu imitieren. Die Charaktere werfen mit Begriffen um sich, die einfach gar keinen Sinn ergeben. „Ich habe hier einen Faraday´schen Käfig zur Geräuschabsorption“ verkündet Kate McKinnon z.B. mit großem Ernst und hält ein geflicktes Nudelsieb in die Kamera. Das ist in der Situation urkomisch, hier macht Ghostbusters tatsächlich die Tradition auf und lässt den skurrilen Charakteren und den großartigen Schauspielerinnen einfach mal freien Lauf. Und das funktioniert! Alle Protagonistinnen sind gestandene Comediennes, haben ein irres Gespür für Timimg und Situationskomik und sind einfach wirklich richtig gut.

Das gilt auch für die von ihnen verkörperten Charaktere, die allesamt neue Figuren sind und nicht einfach ein Recycling der alten. Holtzmann ist ein undurchschaubares Technikgenie und mutmaßlich verrückt, Abby eine vom Leben genervte Wissenschaftlerin, Erin eine leicht hilflose Forscherin, die mit all dem am liebsten nichts zu tun hätte, und Patty ein wandelndes Historienlexikon.

Ausnahmslos jeder männliche Charakter wird hingegen als dumm und inkompetent dargestellt, und zwar dermaßen überzogen, das die Überzeichnung auch schon wieder lustig ist. Hier sieht man nicht nur Geschlechterumkehrung, Ghostbusters zelebriert das Geschlechterspiel als TOTALE PROTONENUMKEHR.

So ist der Bürgermeister ohne die patente Beraterin an seiner Seite vollkommen hilflos, der Dekan in seiner rotzigen Art wie ein kleiner Schuljunge und und Chris Hemsworth´Kevin („Auf welchem Foto sehe ich eher wie ein Arzt aus? Auf dem, wo ich nackt Saxophon spiele oder das, auf dem ich nackt am Saxophon horche?“) ist schlicht ein knackedoofes Lustobjekt, das passenderweise ausgerechnet von der leicht verklemmt wirkenden Erin exzessiv angebaggert wird.

In solchen Momenten funktioniert Ghostbusters am Besten: Wenn er mit Erwartungen bricht. Das passiert nicht oft, aber wenn es passiert, dann überrascht er.

In der Summe kann ich sagen: Ghostbusters 2016 ist feines Popcorn-Kino und das, was ich mit als Kind in den 80ern immer gewünscht habe: Er zeigt mehr Geisterjagden, mehr von der coolen Ausrüstung, mehr von den Ghostbusters. Das die zufällig weiblich sind tut dem Spaß keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Das sage ich übrigens als jemand, der den Originalfilm liebt, ihn in den letzten 30 Jahren dutzende Male gesehen hat und auswendig mitsprechen kann. Damit gehe ich als Fanboy durch, und als solcher möchte ich den Regisseur und den Cast umarmen und für eine so gelungene Wiedergeburt der Ghostbusters danken. Es gibt halt auch Fanboys, die starke Frauen nicht nur aushalten, sondern mögen.

 
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Verfasst von - 5. August 2016 in Film, review

 

Star Wars VII: The Force Awakens (2015)

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Herr Silencer hat den neuen Star Wars schon gesehen und bietet eine spoilerfreie Meinung dazu an.

Mit 6 Jahren sah ich das erste Mal „Krieg der Sterne“ im Dorfkino und war dem Film sofort verfallen. Ab dem Moment sammelte ich alles darüber was ich finden konnte, aber das war nicht besonders viel: Der Star Wars-Hype war schon ein paar Jahre vorbei, und man musste schon großes Glück haben, um auf dem Flohmarkt mal die ein oder andere Spielfigur zu finden. Star Wars begleitete mich von der Kindheit bis zum Teenageralter, aber irgendwann wurden die Spielfiguren für das erste Moped verkauft, und dann geriet alles ein wenig in Vergessenheit.

Das änderte sich erst 1999, als die Prequeltrilogie anlief. Aber so sehr ich die mögen wollte, es gelang mir nicht wirklich. Damals verteidigte ich sogar noch „Phantom Menace“ als Grundstein für große, zu erwartende Ereignisse – die dann in den Filmen nie passierten. Episode I bis III zeigten letztlich nur eines: Das George Lucas ein verdammt schlechter Filmemacher ist, der keine Ahnung vom Geschichtenerzählen hat.

Folgerichtig gehörte ich zu denen, die gewogen und interessiert den Verkauf des Franchises an Disney betrachteten. Lucas´ beleidigter Rückzug aus dem Blockbusterfilmbusiness kam meiner Überzeugung, dass man seine eigenen Geschichten vor ihm schützen müsste, sehr entgegen.

Mitternachtsprämiere: Die 501ste war auch da.

Mitternachtsprämiere: Die 501ste war auch da.

Weit weniger begeistert war ich von der Verpflichtung von J.J. Abrams für einen weiteren Star Wars-Film. Abrams war für meinen Geschmack ein Mal zu oft den Weg des geringsten Widerstands gegangen, wie man am uninspirierten Mission Impossibe III oder dem schlampigen und unoriginellen Star Trek Reboot sehen kann. Außerdem scheint es in Hollywood so zu sein, dass man bei seichten Nerdthemen sofort NUR Abrams anruft, niemanden anders. Ich war also skeptisch, und wurde bestätigt: Die alte Besetzung sollte reaktiviert werden. Da war er, der Weg des geringsten Widerstands, die vermeintlich sichere Bank. Ich war angenervt von diesem kalkulierten Fanservice. Wer will schon ernsthaft eine übergewichtige und Schönheitsoperierte Carrie Fisher sehen, oder einen mopsigen Mark Hamill, oder diesen halbtoten Harrison Ford, der in seinen letzten Filmen vorsätzliche Arbeitsverweigerung betrieben hat? Ich nicht!

Eine neue Hoffnung schöpfte ich aus den Bildern, die in den vergangenen zwei Jahren von den Sets kamen. Die sahen sehr nach Star Wars aus, zudem kam die Info, dass die alte Besetzung nur kurz auftauchen und eine Brücke zu einem neuen und interessanten Cast schlagen sollte. Heute Nacht war es nun soweit: Im gut gefüllten Multiplexkino konnte ich mir in der Mitternachtsprämiere selbst ein Bild von Abrams´ Version von Star Wars machen.

Das Multiplex war aufwendig dekoriert. Hier: Todesstern.

Das Multiplex war aufwendig dekoriert. Hier: Todesstern.

Das Ergebnis hat mich sehr begeistert, aber auch skeptisch zurückgelassen. „Das Erwachen der Macht“ zeigt, dass die Zerstörung eines Todessterns und eine Feier mit Ewoks nicht zwangläufig dafür sorgt, dass fortan alles gut läuft, sondern auch genau das Gegenteil passieren kann. Große Kriege sind nach 30 Jahren schon nicht mehr wahr, und selbst die größten Helden können in Vergessenheit geraten. Das ist ein interessanter Ansatz, der den Grundton für „Force Awakens“ vorgibt.

Die Macht ist stark in diesen beiden.

Die Macht ist stark in diesen beiden .

Inhaltlich lebt der Film von der Verquickung von Altem und Neuem. Herzschlagmomente gibt es dabei zuhauf. Die kommen zum Glück selten als platter Fanservice daher, sondern sind subtil oder gut in die Geschichte eingewoben. Dazu kommt die Rückkehr von Humor, der aus der Situation und den Charakteren entspringt – etwas, was in den Prequels total abhanden gekommen war. Apropos Charaktere: Alter und neuer Cast spielen einfach nur hervorragend. Selbst Ford hat offensichtlich Lust und liefert mit seinem Han Solo eine Darstellung ab, die absolut auf den Punkt ist.

Leider ist nicht alles supi, zwei der wichtigsten Charaktere in dem Film sind unverständlicherweise CGI auf Niveau von Dobby dem Hauself, was die Immersion sofort zusammenbrechen lässt, sobald sie im Bild sind. Das Pacing ist so rasant, dass es atemlos scheint – es gibt keine Minute Ruhe, ständig ist alles in Bewegung. Zusammen und dem wirklich gelungenen Look funktioniert diese Episode VII als Star Wars-Film, der die Prequels locker in die Tasche steckt. Im Ernst, schon in der ersten Filmminute ist „Erwachen der Macht“ mehr dunkle Bedrohung, als es „Phantom Menace“ je war.

Aber.

Das der Film so gut funktioniert liegt auch daran, dass er viele Dinge nicht erklärt und einfach in den Raum stellt. Ja, es sind interessante Brocken, die da hingeworfen werden und für die sich tolle Bilder finden lassen. Wenn „The First Order“ aufmarschiert oder Kylo Ren sein raues Kreuzschwert zückt, wenn Rey eine senkrechte Düne hinabrodelt und die Kamera über einen Islandplaneten schwebt, dann sind das große Szenen mit Erinnerungswert, die aber viele Fragen offen lassen. Woher kommt „The First Order“? Was geschah mit Ren in der Zeit zwischen Endor und jetzt? Und WTF Luke Skywalker?

Das sind Fragen, die J.J. Abrams nicht beantworten muss, mit Kontext und Folgeproblemen dürfen sich seine Nachfolger rumschlagen. Und genau da ist er wieder, der Abram´sche Weg des geringsten Widerstands. Genau so lief das schon bei „Lost“: Er liefert eine interessante Idee und macht eine tolle, erste Staffel – aber wie der darin angerissene Mumpitz und unzusammenhängende Setpieces zusammenpassen, das sollen doch bitte andere austüfteln. Wollen wir mal hoffen, dass das gelingt.

Für den Moment haben wie mit „The Force Awakens“ einen sehr guten Star Wars-Film. Ob er großartig ist, werden die nächsten Filme zeigen. Lust auf mehr macht er auf jeden Fall.

Wir ham´Polizei.

Wir ham´Polizei.

 
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Verfasst von - 17. Dezember 2015 in Film, Meinung

 

Fernsehtip: Tucker & Dale vs. Evil

Eine Gruppe von Collegestudierenden macht einen Ausflug in einen abgelegenen Teil der USA. Beim Campen im dunklen Wald stehen sie plötzlich zwei Rednecks mit Kettensäge und Sense gegenüber. Was dann passiert….

…ist alles andere als erwartbar. Während die beiden absolut harmlosen und liebenswerten Rednecks Tucker und Dale noch versuchen zu begreifen was los ist, verfallen die Collegekids in Panik, weil sie glauben in einer Slashergeschichte gelandet zu sein. Während des kopflosen herumhühnerns stirbt wirklich einer nach dem anderen – an eigener Dummheit. Tucker und Dale ziehen fassungslos den SChluss: Das muss ein Selbstmordkult sein. Doch dann stehen sie dem absoluten Bösen gegenüber – dem BWL-Studenten.

„Tucker and Dale vs. Evil“ ist ein wunderbarer kleiner Film und so ziemlich das Schweinelustigste, was ich in 2012 gesehen habe, zeigt er doch auf´s Schönste, wie Vorurteile fatale Folgen haben können.

Am 07. Juni um 22.20 Uhr auf RTL II. Guckbefehl!

 
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Verfasst von - 29. Mai 2013 in Film

 

Game Movies

Uncharted 3: Drakes Deception

Ich liebe Spiele, die eine Geschichte erzählen. Glücklicherweise legen die Produzenten von Computerspielen immer mehr Wert auf das Storytelling. In einem Spiel wie Uncharted, bspw., stecken über zwei Stunden an Filmsequenzen, und auch in den Spielszenen wird die Handlung vorangetrieben. Das ganze wird episch inszeniert, oft mit echten Schauspielern per Motion Capturing gedreht und mit großem Aufwand vertont. Findige Fans haben nun versucht, mal die handlungsrelevanten Szenen aneinanderzuschneiden. Nicht nur bei Uncharted, sondern auch anderen storylastigen Games. Das funktioniert erstaunlich gut.

Dabei ist eine neue Gattung entstanden: Game Movies, Wörtlich: Spiel-Filme, zu Filmen umgearbeitete Spiele. Die sind meist zwei bis drei Stunden lang, aber spannender als vieles, was es über Weihnachten im TV gibt. Und so kann man immerhin miterleben, was in Spielen geschieht, ganz ohne eine Konsole oder einen Spielerechner zu besitzen.

Warum also nicht über die Feiertage mal eine Runde Uncharted gucken, oder schauen, was Herrn Silencer eigentlich so an Assassins Creed oder Arkham Asylum fasziniert?

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Verfasst von - 24. Dezember 2012 in Film, Games

 

Schlagwörter:

Übertrieben (TM)

Man kan nes mit den Patenten, Copyrights und Trademarks auch WIRKLICH übertreiben. Ich meine: 13:07TM?? WTF??

 
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Verfasst von - 5. Dezember 2012 in Film, Foto

 

Prometheus (2012)

Eigentlich wollte ich nichts zu Prometheus schreiben – Film und Gamerezensionen gibt es in so vielen Blogs, dass ich mich da ein wenig rausgezogen habe. Mit Owley bin ich fast immer einer Meinung, und wenn man darüber hinweg sieht, dass seine ausgefeilten Rezensionen nichts mit seiner Sternchenbewertung zu tun haben, dann kann ich den guten Gewissens empfehlen. Aber zum einen wurde eine Diskussionsgrundlage gewünscht, zum anderen habe ich ein lustiges Filmchen gefunden, das ich unbedingt zeigen muss. Ist natürlich alles nicht ohne Spoiler machbar. Deshalb: Geht in den Film, guckt ihn Euch an, dann kommt wieder und klickt auf weiter.

Bis dahin… Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

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Verfasst von - 12. August 2012 in Film

 

Abgebissen

Weiter als bis „Dei Mudder…“ war er nicht gekommen, da hatte die ihm schon die Nase abgebissen. Wer hatte damit rechnen können, dass die Alte so schnell war? Das Leben in der Hood war hart.

 
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Verfasst von - 28. April 2012 in Film, Foto

 

Ausgestorben

Der Ladenbesitzer wusste, dass ihn die Menschen dafür hassen würde. Aber das war ihm egal. Er hatte das letzte Glitzereinhorn der Welt eigenhändig gejagt und zur Strecke gebracht, und der Verkauf der Trophäe würde ihn zu einem reichen Mann machen.

 
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Verfasst von - 26. April 2012 in Film, Foto

 

Ertränkt

Es wurmte ihn schon lange, dass sich alles nur noch um diesen neurotischen Köter drehte. Das seine Frau den Hund mehr liebte als ihn, daran hatte er sich gewöhnt. Das die Töle besseres Essen bekam als er, damit konnte er leben. Aber das das Biest seine Pornoheftchensammlung zerfleddert hatte, DAS ging zu weit.

In ihm reifte ein teuflischer Plan: Er würde das kleine Mistvieh bei der abendlichen Gassirunde ganz unauffällig in einem Brunnen ertränken und allen erzählen es wäre ein Unfall gewesen.

 
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Verfasst von - 25. April 2012 in Film, Foto

 

Zurück in die Zukunft: Alternatives Ende

Wann machen sie eigentlich mal wieder die Treppe?
Vorgestern.
Ach? Haben Se am Freitag schon gemacht?
Nein, ich mache nachher noch eine Spazierfahrt mit meinem DeLorean.
Was? Ich denke sie fahren Seat?
– Merke: Komme NIE den Herrschern über die Kehrwoche mit Popkultur. Oder Ironie. Das verstehen die nicht.

Was anderes: Ich liebe es ja, wenn gute Filme neu gegeneinander geschnitten werden. Vor allem, wenn dabei so tolle Dinge rauskommen wie das hier: Doc vertippt sich bei der Eingabe der Zeitkoordinaten und landet in einer Galaxis weit, weit entfernt…

 
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Verfasst von - 23. Oktober 2011 in Film, Gnadenloses Leben

 
 
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