Momentaufnahme: August 2026
Herr Silencer im August 2026
Mir tun die Augen weh.
Wetter: Der Monatsanfang ist wie der Juni, mit 9 bis 13 Grad. Der Himmel ist es bedeckt, aber es regnet immer noch nicht. Blätter fallen von den Bäumen, das fühlt sich nach Herbst an. Dann kommt die nächste Hitzewelle, tagelang sind es zuverlässig über 30 Grad. Ab der Monatsmitte Wetterumschwung, nun wird es merklich kühler und fühlt sich urplötzlich nach Spätherbst an. Der Monat schleicht sich mit Morgens sechs Grad aus dem Sommer heraus.
Lesen:

Laurence Falconer: Top of the Morgen! The Misadventures of an Irishman in Germany [Kindle, 2026]
Laurence Falconer ist ein Ire, den die Liebe nach Baden Würtemberg verschlagen hat. Der Schauspieler, Musiker und Lebenskünstler schlägt sich mit Aushilfsjobs durch, bis er Social Media entdeckt und dort mit kurzen Skits über den Clash deutscher und irischer Kultur viral geht.
Ich mag die kurzen Witzvideos von Falconer und war gespannt, ob sein erstes Buch auch in Richtung “Fish out of Water” geht und ähnlich unterhaltsam ist wie das “Abroad in Japan” von Chris Broad.
Spoiler: Ist es nicht.
Anstatt sein Erfolgskonzept – Beobachtungen zu kulturellen Unterschieden zwischen Iren und Deutschen – in Buchform zu vertiefen, ist “Top of the Morgen” eine Übung in autobiografischem, assoziativen Schreiben – leider eine der schlechtesten Sorte. Der Autor will anhand von Ereignissen in seinem Leben von A nach B, nimmt aber den Umweg über X, Y und Z und hält zwischendurch in Ä an, vermutlich um einen Pub aufzusuchen.
Beispiel gefällig?
Die eigentlich simple Erzählung, wie er von einem Job zum anderen kommt, entgleitet in einen Exkurs über kurze Hosen, eine Liebeserklärung an kurze Turnhosen irischer Sportvereine und detaillierte Beschreibungen, wie man aus denen heraus pinkelt (Unterwäsche beiseite ziehen und aus einem Bein laufen lassen).
Ein andernmal versucht Falconer in der Baden-Württembergischen Provinz Gras zu kaufen, muss dafür bis nach Stuttgart und ergeht sich unterdessen in Beschreibungen von Bahnhöfen, Leuten und Wegbieren. Ja, der Autor ist schonungslos ehrlich, was Gras-, Bier- und sonstigen Drogenkonsum angeht, aber das ist weder originell noch interessant, sondern eine Demontage des Autors. Da helfen dann auch nicht die eingestreuten Abhandlungen über die Geschichte der Städte Dublin und Berlin, oder Tabellen mit altergmanischen Wortstämmen – das wirkt völlig wahllos in den Text geworfen, als hätten Seiten gefüllt werden müssen.
Am Schlimmsten: Nichts davon ist witzig oder hat eine Pointe. Alles ist lose zusammenassoziiert und in Summe, leider, schlicht fürchterlich langweilig.
Das Buch führt dazu, dass, wenn ich jetzt ein Video von Falconer sehe, nicht mehr denke: “Ach, genial”, sondern “Ach, der arme Kifferkopp, so witzig war das jetzt ja nicht”.
Hören:

Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Rebellion [Apple Audiobook, 2026]
“Entweder man hasst et, oder man liebt et, und denn jibbet noch solche, denen ist dit völlig ejal, ne?”
Neues vom Kleinkünstler mit Doppelnamen und seinem anarchistischen Mitbewohner, dem sozialistischen Känguru.
Ich liebe die Känguru-Werke, und vor allem liebe ich sie als Hörbuch. Das kommt in Form von Lifeaufzeichnung vor Publikum daher, und ICH könnte dem stundenlang zuhören – andere hassen die Stimme des Kängurus.
Die “Rebellion” im Titel ist durchaus ernst gemeint. Gingen in früheren Känguru-Büchern das Beuteltier und der Kleinkünstler noch fiktiven Weltverschwörungen der Pinguine nach, geht es dieses Mal knallhart um Systemkritik.
Herzig verpackt bekommt man als Zuhörer Handlungsaufforderungen und Argumente gegen Rechts, gegen die AfD, gegen Klimaleugner, gegen Techmilliardäre und immer wieder gegen Jens Spahn geliefert.
Für den umfassend informierten Demokraten ist das manchmal platt und bietet wenig bis nichts Neues, für alle anderen schon. Stellen zum Schmunzeln oder laut Loslachen gibt es noch genug, deshalb: Schließt Euch der Rebellion an!

Heinz Strunk: Memories of Heidelberg [Apple Audiobook, 2026]
Das Oldenburger Ehepaar Bertram und Isolde muss zum Verwandtschaftsbesuch nach Heidelberg. Ungeplant bleiben sie in paar Tage länger und besuchen jeden Abend das selbe Restaurantschiff. Doch jedes mal wird die Behandlung durch das Personal kühler, bis eine offene Feindschaft ausbricht.
Ja, Heinz Strunk halt. “Memories” hat eigentlich keine wirkliche Story, sondern reiht Beobachtungen und Gedanken des Endfünfzigers Bertram aneinander. Die drehen sich um Körperfunktionen, Essen und häufig um das eigene Aussehen und den Vergleich des eigenen Körpers mit anderen. Das ist ein Thema, das sich in fast jedem Strunk-Buch wiederholt, so dass man sicher annehmen muss, dass der Autor selbst eine Wahrnehmungsstörung und fürchterliche Angst davor hat, selbst einmal dick zu werden.
Versöhnlich: Zwischen Schorf und Eiter entrutschen Strunk dann doch immer wieder poetische Bilder voller morbider Schönheit, so dass man in seinen besten Momenten an Bukowski erinnert wird.
Szenen, die ich nicht vergessen werde: Das Gefühl der Fremdscham bei den letzten Besuchen des Paares auf dem Restaurantschiff.
Sehen:
Gandersheimer Domfestspiele 2026
Juli und August sind die Zeit der Freilichtaufführungen der Gandersheimer Domfestspiele. Der Name ist an sich eine Mogelpackung, weder heißt der Ort Gandersheim (sondern BAD Gandersheim), und einen Dom gibt es da gar nicht, nur eine Stiftskirche. Deren Portal wird im Sommer zur Freilichtbühne, und drumrum ist simple, aber nice Gastronomie. Menschen aus den umliegenden Dörfern stehen mit einem Bier neben Touristen mit einem Aperol Spritz, anschließen hat man Spaß bei der Aufführung. Nett!
Auch wenn in diesem Jahr eine Aufführung zwei Mal unterbrochen werden musste, weil ein Renter partout nicht aufhören wollte, alles auf seinem Handy zu filmen. Wird immer schlimmer mit diesen Senioren, hängen nur noch am Handy!
Gandersheimer Domfestspiele: Hello, Dolly!
New York, 1850: Heiratskupplerin will sich selbst verkuppeln, an einen stinkstiefeligen Großhändler.
Dahinplätscherndes Verwirrspiel mit Gesangseinlagen. Toll gespielt, aber der 60er-Jahre-Stoff hätte mehr Straffung gebrauchen können.
Gandersheimer Domfestspiele: Acht Frauen
Frankreich, 1950: In einem eingeschneiten Herrenhaus wird der Herr des Hauses ermordet. Außerdem anwesend auf dem Anwesen: Acht Frauen. Aber welche hätte ein Motiv den Bruder/Onkel/Ehemann/Vater zu ermorden? Nach und nach tun sich Abgründe auf.
Spannendes Verwirrspiel nach dem gleichnamigen Film, der 2002 mit Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emanuelle Béart und anderen lief.
Cool gemacht. Das Beste Stück der Festspiele in diesem Jahr.
Gandersheimer Domfestspiele: The Beatles
Die Geschichte der Beatles, leicht gekürzt.
Wie zuvor schon bei Abba und Johnny Cash eine Nummernrevue, gerahmt von Erzählern. Kurzweilig und wirklich toll gespielt und gesungen!

Ride or Die [2026, Prime]
Die große, blonde Frau aus “Ted Lasso” ist Judith, eine extrem gute Auftragskillerin. Ihre beste Freundin ist Debbie. Debbie ist das genaue Gegenteil von Judith, nicht nur optisch, sondern auch charakterlich. Die frühere Rechtsanwältin ist sich selbst genug in der Rolle der Gattin und Buchclub-Besucherin. Das ändert sich, als Judith plötzlich selbst gejagt wird, während Debbie von der albanischen Mafia freundlich gefragt wird, wo denn wohl die Millionen seien, die ihr Mann veruntreut hat. Bei dem Versuch diesen beiden Dingen auf den Grund und Gefahr aus dem Weg zu gehen, fliehen Judith und Debbie quer durch Europa.
Die brillante Hannah Waddingham und Octavia Spencer – ganz viel gegensätzlicher kann man sich zwei Personen nicht vorstellen, weshalb sie in diesem Action-Comedy-Roadtrip auch so gut funktionieren. Beide sind extrem gute Schauspielerinnen, und ihre Rollen hier sind sehr gut ausgearbeitet. Dazu kommt das Begleitpersonal, Bill Nighy glänzt hier wieder mal als skrupelloser Strippenzieher, Ed Skrein ist ein guter zeitweiliger Reisebegleiter und Sylvia Hoeks gibt die energiegeladene und äußert clevere Jägerin.
Diese Figuren sind in einem cleveren Katz-und-Mausspiel unterwegs, das durchaus die Aufmerksamkeit der Zusehenden fordert.
Was die Erfinderin Tessa Coates sich mit “Ride or Die” ausgedacht und für Prime umgesetzt hat, ist einfach nur eine Freude beim Schauen. Waddingham und Spencer sind fantastisch, und die wechselnden Handlungsorte, von Spanien über Italien bis in die Türkei, sind erfrischend unverbraucht. Die Stunts knallen, die komödiantischen Momente kommen nicht zu kurz, und anders als andere Streaming-Serien fühlt sich das hier nicht durchgehend auf Second-Screen-Kompatibilität getrimmt und unnötig gestreckt an. Perfekte und feminine Sommerunterhaltung.
Szenen, die ich nicht vergessen werde: Hannah Waddingham, die es zu Beginn der Serie schafft, in einem dicken Skianzug sexy zu sein. Hanna Waddingham, die sich nur wenige Szenen später in Stilettos und Lack und Leder durch eine Hotelküche prügelt. Und die “Thelma & Louise”-Referenz am Ende der Serie.

Magnum, P.I. [2018, Season 1, DVD]
Thomas Magnum ist Ex-Marine und lebt als Sicherheitsberater auf dem Anwesen von Beststeller-Autor Robin Masters auf Hawaii. Nebenbei arbeitet Magnum als Privatdetektiv. Immer mit dabei: Seine Marine-Kamerade Rick, TC und Nuzo sowie Juliette Higgins, die Managerin des Anwesens.
Das deutsche Publik liebte die alte “Magnum”-Serie mit Tom Selleck. Wenn man in einem Raum voller Ü-Vierziger leicht resigniert sagt “Ich weiß, was sie jetzt denken. Und sie haben recht” erntet man auch heute noch Lacher. Umso unerklärlicher ist es, das hierzulande die Neuauflage der Serie praktisch nicht stattfand, weil sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Vox versendet wurde. Was schade ist, weil “Magnum” von 2018 modern und schnell ist, gute Geschichten und liebenswerte Figuren hat.
Zwar wirken gerade die Reibereien zwischen Jay Hernandez als Magnum und Perdita Weeks als Higgins in der Neuauflage sehr zahnlos im Vergleich zu den Auseinandersetzungen zwischen Tom Selleck und John Hillerman, bei denen immer wieder echte Abscheu aufflammte, aber dennoch machen alle Beteiligten einen guten Job.
Ebenfalls schade: In der neuen Serie besteht kein Zweifel daran, ob Robin Masters wirklich existiert – in der alten Serie wurde in den späteren Staffeln immer wieder angedeutet, dass Higgins möglicherweise selbst der brillante Autor ist.
Trotzdem: Sehr unterhaltsame Krimiserie, die den Charme des alten Magnum in die Neuzeit übertragen hat. Ich bin froh, dass ich die ganze Serie auf DVD in einem Sozialkaufhaus in England gefunden habe, auf Deutsch gibt es die leider nicht.
Szenen, die ich nicht vergessen werde: der Vorspann. Die Macher wussten schon, was sie verändern durften und was nicht. Das erklärt, warum der Ferrari, der Tchibo-Hubschrauber und der legendäre Titelsong mit an Bord sind:
Spielen:

Assassins Creed Black Flag Resynced [PS5, 2026]
Karibik, Siebzehnhundertirgendwas. Der Waliser Tunichtgut Edward findet eine Assassinenkutte, wenig später fällt ihm ein Schiff in den Schoß. Zack, feddich: Assassinenpirat.
Remake des Spiels von 2013. Sieht in der neuen Engine wunderschön aus, nervige Gameplayelemente wurden entschärft oder, wie die narrativ sinnlosen Gegenwartssequenzen, ganz entfernt. Das Spiel an sich macht viel Spaß, zwischendurch mal hier ein Schiff kapern und da jemanden meucheln, das ist spielmechanisch kurzweilig.
Die Story ist leider keinen Deut besser geworden, obwohl Ubisoft beteuert, sechs Stunden neues Material eingebaut zu haben. Das erschöpft sich in Fetchquests für einige neue NPC, die dem eigenen Schiff Fähigkeiten verleihen, die man im Original einfach so bekam, sowie einigen neuen Cutscenes, die die Motive der Figuren besser erklären sollen, das aber nicht wirklich gut hinbekommen.
Die neuen Sequenzen sind übrigens eindeutig zu erkennen. Wo die Originalszenen Motion-Captured waren, inkl. geschmeidiger Bewegungen und dynamischer Kamera, sind die neuen Szenen statische “Talking Head”-Formate aus der Anvilengine. Diese Art der Kosteneinsparung, automatisierte Abläufe aus der Engine statt Arbeit mit echten Schauspielern, sind der Grund, warum neuen Assassins-Creed-Teile leblos und wie Augsburger Puppenkiste wirken, während die 15 Jahre alten Games vor Leben sprühen.
Ich schrieb 2013: “Wenn die Welt von Assassins Creed eine Scheibe ist, dann segelt “Black Flag” mit voller Fahrt geradewegs über den Rand”.
Damit meinte ich, dass “Black Flag” einfach die ganze, bis dahin sorgefältig aufgebaute Lore um Assassinen weitgehend ignoriert.
Edward zieht sich eine Kapuze über und hat alle Fähigkeiten, für die andere Assassinen jahrelang trainieren und besondere Genetik brauchten. Von der eigentlich netten Geschichte, das Edward über Jahre hinweg zum berühmten Piraten wird, der sogar mit Blackbeard befreundet ist, und der am Ende aufgrund von Gier alles verliert, sieht man weiterhin nur Bruchstücke, die zwischen den vielen Open-World-Aktivitäten auch schon mal untergehen.
Immerhin ist die Open World kurzweilig. Hier mal einen Konvoi überfallen, da mal ein Warenhaus der Engländer ausräumen, dort einen korrupten Politiker meucheln und zwischendurch Tauchgänge zu gesunkenen Wracks unternehmen, Schatzkisten ausbuddeln oder Wale oder Landtiere zu gefährdeten Arten machen, das war schon 2013 ein robustes Gameplay und ist es hier wieder. Man merkt auch sehr deutlich, dass alles auf Spielspaß ausgelegt ist. Das ist in späteren Spielen anders, in denen die Spielzeit durch Grind und entsetzliche Sidequests teils auf 150 Stunden aufgepumpt wird. In Black Flag ergibt sich die Progression organisch durch die Aufrüstung des eigenen Schiffes, was aber nicht übertrieben wird und zwischen 20 Stunden für die Hauptstory und max. wohl 50 Stunden dauert, wenn man Spaß in der Welt haben will.
“Black Flag” gilt vielen als das beste Spiel der Reihe. Mir nicht. Ich sehe zwar den Spaß am Gameplay-Loop, aber die fragmentierte, sprunghafte und schlecht erzählte Hauptstory ist für mich nach wie vor der Downer. “Resynced” sieht hybsch aus, ist kurzweilig, aber kein Meisterwerk.
Szene, die ich nicht vergessen werde: Wenn Edward neben Anne Bonnie, die gerade ihr Kind begraben hat, zusammensinkt und er realisiert, dass es seine Vorstellung von Freiheit nicht gibt und seine Gier all seine Freunde ins Grab befördert hat.
Machen:
- Den Yaris durch die HU bringen. Das kostet mittlerweile 164 Euro!
- Sehr viel Arbeiten, es ist Tagungszeit.
- Der V-Strom ein neues Navi verpassen.
- Vorsorge: Prostata- und Hodenuntersuchung, dabei erstaunt sein, dass der Bluttest nicht von der Kasse übernommen wird. Danke, Merz!
- FSME-Impfung, Part II
Neues Spielzeug:
Bosch GSA 18V-28
Eine Säbelsäge aus der Bosch-Professional-Reihe, eines der neuen BiTurbo-Brushless-Geräte. Jemand bei GoTools hat das Teil auch mal als Abrisssäge bezeichnet, und ich weiß jetzt auch warum: In Kombination mit einem Carbide-Sägeblatt sägt sich dieses Viech einfach durch alles durch. Holzbalken mit Nägeln oder Schrauben drin, Alu-Fensterrahmen, Wasserrohre, Mauerwerk, Wurzeln… vor diesem Monster ist nichts sicher. Nicht umsonst benutzt die Feuerwehr solche Sägen, um verunfallte Fahrzeuge zu zerteilen.
Bäume fällen und Holz machen kann man damit im Notfall auch (nicht schimpfen, Ali, ich weiß, dass man dafür eine Kettensäge benutzen sollte)
Millimetergenaue Präzisionsschnitte lassen sich damit nicht machen, aber ein Gartenschuppen ist damit in Nullkommanichts zerlegt. Liegt schwer in der Hand, ist aber so ergonomisch, dass auch Überkopf gearbeitet werden kann. Gab es in einer LBoxx 238 gerade sehr günstig. Braucht mindestens einen 5,5 Ah-Procore-Akku, mehr ist besser. Empfehlenswert sind die “Demolition Metal&Wood”-Sägeblätter der Expert-Linie.
Ding des Monats:
Thermosocken von Heat Holders. Der Hersteller fabuliert was von “japanischem Thermogarn, das in UK mit einem patentierten Verfahren zu einem Kissenflor verwoben wird”. Auf diese Weise würde man “den TOG, den Thermal Overall Grade für Wärmeisolierung, auf 1.04 bis 2,9 steigern”, wodurch Heat Holders Socken “bis zu acht mal so warm seien wie eine normale Baumwollsocke”.
Markinggequatsche hin oder her: Die Socken sind wirklich warm.
Und weich.
Als ich das erste mal in die Standardsocke (mit TOG 2.3) gestiegen bin, entfuhr mir ein wohliges Seufzen, weil sich das Bett der Socken so wohlig weich anfühlt. Darauf läuft man wie im Himmel, zumindest so lange die Dinger neu sind. Die dickeren Varianten (mit Merino, TOG 2,9) taugen nur für die Couch oder für Gummistiefel, die dünneren (TOG 1.0) gar nicht, aber die Standardsocke ist Sex für die Füße.
Kein Witz.







































































