Hass

So weit

Die Einfahrt zum Firmengelände ist eng. Um die zu erwischen muss man mit dem Auto leicht nach links ausholen, dann rechts abbiegen. In dem Moment, in dem ich heute Morgen rechts abbiege, veranstaltet der Fahrer hinter mir ein Hupkonzert.

Manchmal hupt es auch nicht, sondern ich sehe in letzter Sekunde wie ein Radfahrer oder ein Motorroller versucht mich rechts zu überholen, während ich rechts abbiegen will. Das passiert pro Monat ein bis zwei Mal, oft wäre das ein echt heftiger Unfall. Schulterblick sei dank, dass noch nie was passiert ist.

Was genau stimmt mit diesen Pfeifen eigentlich nicht? Das gefühlt nur noch die Hälfte aller Verkehrsteilnehmer den Fahrtrichtungsanzeiger betätigt, ist ja an sich schon schlimm genug. Aber das diese Vollpfosten nicht daran glauben, dass ich trotz gesetztem Blinker abbiegen will, und das Einlenken in die angezeigte Richtung völlig überraschend für die kommt, das ist wirklich eine neue Qualität von Ignoranz. So weit ist es schon: Es wird nicht mehr geglaubt, dass jemand abbiegen will, nur weil der Blinker das anzeigt.

Vielleicht stimmt ja die neue Stammtischtheorie, nach der sich die Evolution andere Wege sucht, um eine Auswahl zu treffen.

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Bahnkreise

Herr Silencer versucht eine Ersatzbahncard zu bekommen, hat aber Passierschein A38 vergessen.

Einer der Dauerbrenner hier im Blog ist „Bahn, Du bist doof„. Darin geht es um die unwürdige Behandlung die man erfährt, wenn man zu seinem Onlineticket die Bahncard nicht vorzeigen kann. Der Artikel ist von 2008 und verzeichnet immer noch dermaßen viele Zugriffe, dass ich geneigt bin anzunehmen, dass sich nicht viel gebessert hat. Im Gegenteil: Die Bahn hat sich ganz neues, dummes Zeug ausgedacht.

Die Welt im Allgemeinen hat sich in den letzten 8 Jahren sehr verändert. Die Vernetzung von Allem ist viel enger geworden, die biometrische Identifizierung ist fortgeschritten, neue Kommunikationstools und soziale Plattformen halten mehr Daten vor als früher und machen den Dialog mit Unternehmen viel einfacher. Und die Bahn? Die setzt diese Tools ein, um ihre Kunden zu beschäftigen – und selbst ihre Ruhe zu haben.


Ersatzkarte? Kann doch kein Problem sein!

Wie ich darauf komme? Nun, ich habe vor Kurzem eine neue Bahncard bekommen. Die Bahn stellt nämlich jedem Bahncardinhaber alle 12 Monate eine neue aus. Warum, weiß keiner. Vermutlich ist das Plastikkartenwerk eine hundertprozentige Bahntochter. Das Problem bei meiner neuen Bahncard: Sie funktioniert nicht. Der Magnetstreifen ist tot. Im Zug ist das doof, weil ich bei jeder Fahrkartenkontrolle meinen Perso vorzeigen muss und Fahrten nicht richtig verbucht werden. Noch dööfer aber: Die Bahncard ist auch eine Kreditkarte, die ohne den Magnetstreifen aber auch nicht funktionert.

Was tun? Ganz klar: Eine neue Bahncard muss her. Muss ja schnell gemacht sein, im Jahr 2016. Also fix auf die http://www.bahn.de geschaut und die Hilfefunktion gesucht. Die es nicht mehr gibt. Auch keine „Services“, und unter „Bahncard“ sehe ich ebenfalls keine Option.  Stattdessen gibt es nur noch „FAQ“ und „Kontakt“. Die Häufig gestellten Fragen helfen mir nicht weiter, also „Kontakt“ angeklickt. Zu Fragen rund um die Bahncard gibt es eine alternativlose und kostenpflichtige 0180er Nummer. Aha. Nunja. Also anrufen und erstmal in die Tiefen der Telefonanlage eintauchen. Die Auswahlfunktionen, die man angeboten bekommt, sind

1. Bahncard bestellen
2. Bahncard kündigen
3. Sonstige Bahncardservices

Also die drei gewählt und damit in ein neues Untermenü navigiert. Die Optionen:

1. Fahrkarten kaufen
2. Ersatzkarte anfordern

Na, das ging ja schnell! Glücklich die zwei gedrückt und…
„Zur Bestellung einer Bahncard gehen sie bitte in ein Reisezentrum“, sagt die Stimme aus der automatischen Telefonanlage. „Wenn Sie ihre Bahncard verloren haben, bestellen Sie eine Ersatzkarte bitte über unsere Internetseite“

Argh. Es gibt in der Telefonanlage keine Möglichkeit, sich manuell zu einem Hotlinemitarbeiter durchstellen zu lassen. Egal was man sonstnoch auswählt, man wird ans Reisezentrum verwiesen – oder auf die Internetseite.

Ich inspiziere http://bahn.de/Bahncard nochmal genauer. Und tatsächlich, unter all den blinkenden Bannern mit glücklichen Leuten (sicher keine Bahnkunden) und der Werbung für Prämienpunkte findet sich, ganz klein und am Ende der Seite, der Hinweis „Bahncardservices“. Schnell angeklickt. Hier muss man sich mit Benutzername und Kennwort einloggen. Kein Problem, macht man bei der Fahrkartenbestellung ja auch.

Das doppelte Logchen

Auf der nächsten Seite muss man sich NOCH einmal einloggen, diesmal mit der Bahncardnummer. Und einer PIN. Die ich nicht habe. Aber zum Glück kann ich eine bestellen. Per Post. Oh, und per Mail, wie schön. Was zum Geier soll das?

Wenige Minuten später tippe ich erneut die 16-stellige Bahncardnummer ein, dann die sechsstellige PIN. Schon bin ich im Sanktuarium der Bahncardservices. Hier war außer mir wohl schon ewig niemand mehr, auch keine Bahnmitarbeiter, denn auf der Seite gibt es immer noch den Punkt „Foto-Upload für meine nächste BahnCard“. Dabei haben Bahncards 25/50 schon seit vier Jahren keine Fotos mehr, aber egal. Mich interessiert ohnehin nur „Ersatzkarte bestellen“. Der Klick darauf ernüchtert allerdings.

DB BAHN - Hinweis

Die Seite meldet: „Hinweis: Die Bestellung einer Ersatzkarte ist nicht möglich.“
Hä? Was soll das denn?
„Die Bestellung von Ersatzkarten für (…) BahnCard mit Kreditkartenfunktion ist online nicht möglich. Als Inhaber einer BahnCard mit Kreditkartenfunktion wenden Sie sich für die Bestellung einer Ersatzkarte bitte direkt an den BahnCard Kreditkarten-Service. Die entsprechende Rufnummer finden Sie unter http://www.bahn.de/kontakt.“


Hotline verweist auf Internet, Internet verweist auf Hotline

ARGH! Die Rufnummer verweist die Internetseite, und die Internetseite verweist auf die Rufnummer? WAS SOLL DAS DENN? Hat sich die Bahn damit einen schönen Zirkelschluss gebaut, mit dem sich Kunden stundenlang selbst beschäftigen können? Brauche ich erst Passierschein A38 um hier weiter zu kommen? IST DAS DAS KOMMUNIKATIONSSYSTEM DAS VERRÜCKT MACHT?!

Des Rätsels Lösung ist am Ende eine andere. Man muss als Besitzer einer Bahncard mit Bezahlfunktion gar nicht den Bahncard-Service anrufen. MAN MUSS SICH AN DIE COMMERZBANK WENDEN. Deren Nummer findet man auch auf der „Kontakt“-Seite, aber darauf muss man erst mal kommen. Und dann muss man durch-kommen, denn Wochen- und Vormittags ist deren Hotline total überlaufen. Nach einer halben Stunde Wartezeit ist die Sache dann aber in 5 Minuten erledigt.

Transparenz und Kommunikation sind das A und O. Tatsächlich ist das bei der Bahn schon viel besser geworden, aber ganz ehrlich: So lange wie solche Endlosschleifen aus aufeinander verweisenden Kommunikationsmitteln möglich sind, mit absurden PINs für Unterseiten rumgemurkelt wird, schnöde ans Reisezentrum verwiesen wird (die es nur noch in größeren Bahnhöfen gibt) und es keine mit Menschen besetzte Hotline für allgemeine Anliegen mehr gibt, liegt was im Argen.

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Freigeschmiert

Kommentar und Tweet des Tages von Bee (@zynaesthesie) zur Einstellung des Schmiergeldprozesses gegen Bernie Ecclestone aufgrund einer Geldzahlung in Höhe von 100 Mio Dollar*

„Einen Schmiergeldprozess wird man los, wenn man das Gericht schmiert. Ich freue mich auf die nächste Mordanklage“

Dazu macht der Postillion Satire und titelt „Ecclestone zu 9 Jahren Haft verurteilt“ und schreibt:

„Ein Angebot Ecclestones, den Prozess gegen eine Rekordsumme von 100 Millionen US-Dollar fallen zu lassen, lehnte die fünfte Strafkammer unter Richter Noll als unverschämt ab.

„Wahrheit und Gerechtigkeit sind keine Frage des Preises. Es widerspricht dem allgemeinen Rechtsempfinden, ein Schmiergeldverfahren gegen Schmiergeld einzustellen“, heißt es unter anderem in der Urteilsbegründung. Nicht eine Minute habe man darüber nachgedacht, das durch Bestechung und andere Straftaten erwirtschaftete Geld des Formel-1-Bosses anzunehmen.“

Ja, so sieht es aus. Aus einem Schmiergeldverfahren kann man sich mit genug Schmiergeld freikaufen, das eigentliche Rechtssystem ist für Reiche nur noch ein Witz. Wobei ich mit dem „noch“ vorsichtig sein würde, ich bin nicht sicher, ob das jemals anders war.

—-
*Das Gericht wollte hundert Millionen EURO, aber Ecclestone hat es runtergehandelt. Weil man aber trotzdem auf eine dreistellige Millionensumme kommen wollte, einigte man sich auf Dollar. Kein Witz.
Man kann ja nur froh sein, dass die sich nicht auf 100 Millionen Lampukische Slotti geeinigt haben.

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Wirste irre

Ich liebe Macs für die Arbeit, aber mein privater Desktoprechner ist nach wie vor ein PC.

Situation:
– Speicher wird knapp.
– Lösung: Noch eine SATA-Festplatte reinhängen.

Problem:
– Windows startet nur noch sehr langsam. SEHR langsam. Wir reden hier von 10 bis 15 Minuten Bootzeit bis zum Anmeldebildschirm, ab da läuft alles flüssig.

Diagnose:
– Irgendwas beim Booten ist kaputt.

Bisherige Frickelei:
– Windows Selbstreparatur (bringt natürlich exakt GAR NICHTS)
– Rummachen mit Rettungskonsole, das übliche /fixmbr, /fixboot

Ergebnis bislang:
– Windows braucht immer noch 15 Minuten zum Starten, dafür ist jetzt aber die Medienplatte im System verschwunden. An Stelle meiner Musik- und Fotoarchive taucht jetzt ein unpartitionierter Datenträger mit 32,5 GB Größe auf.

So viel zu „Schnell mal eine neue Platte einbauen, kann im Jahr 2013 ja nicht so schwer sein.“

WIRSTE IRRE.

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Nerv nicht, Kiste!

Mich nerven diese ganzen Passwort-Generier-Seiten. Früher, das war alles einfach. Wenn man auf einer Website aufgefordert wurde sich ein Passwort auszudenken, gab man „Passwort“ oder den Namen des Hundes ein und gut war. Dann bekamen die Betreiber der Dienste irgendwann mit, dass es voll doof ist, wenn man dauernd Probleme hat, weil böse Menschen die Passwörter der Kunden erraten. Also gab man gute Hinweise dafür heraus, wie man den als Kunde ein wirklich geheimes Passwort ausknobelt. Mit dem Ergebnis, dass all die faulen Socken da draussen fortan als Kennwort „geheim“ wählten. Die Hinweise brachten es also nicht.

Dann wurde von vielen Betreibern eine Mindestlänge für Passwörter festgelegt: Erst 6 Stellen, dann 8, manche Services wollen auch schon mehr (nur nicht von der Volksbank, die haben immer noch fünf Stellen und erlauben keine Sonderzeichen). Außerdem musste das Passwort mindestens eine Zahl enthalten. Dem faule-Socken-Theorem folgend wählte nun die Mehrzahl der Schafe sowas wie „geheim1“ oder „kennwort123“.

DANN begann es richtig skurril zu werden. Viele Webseitenbetreiber verschärften ihre Regelungen bis an die Grenze des Absurden. Stellenweise kommt einem heute sowas unter wie:
„Bitte geben Sie ein Kennwort ein. Das muss mindestens 10 Stellen haben, mindestens zwei Großbuchstaben, mindestens eine Zahl (aber nicht zwei hintereinander) und mindestens drei Sonderzeichen enthalten, aber bitte nicht die folgenden: ;:_-.,’*#+!“§$%&/()=?`@€“ Einem Standard folgt das ganze nicht, was bei dem einen Dienst verboten ist, wird beim nächsten gefordert, und die vermeintliche „Stärke“ des Passworts mit Ampelfarben und doofen Bemerkungen symbolisiert.

Mich nervt das kolossal.

Ich habe ein System, nachdem ich mir Passwörter im Kopf aus allen möglichen Daten und dem Namen der Webseite zusammenbaue, so wie hier beschrieben . Das ist sicher, geht aber nur, wenn nicht jeder Wutzdienst anfängt, seine ganz besonderen und ganz eigenen Anforderungen zu stellen. Wenn ich bei einem Dienst 5 Sonderzeichen einbauen muss, beim nächsten aber nur maximal drei davon erlaubt sind, greift kein System.

Den Vogel der Passwortparanoia schießt allerdings gerade Dropbox ab. Die „Kiste für alles“ oder „Festplatte im Netz“ verschickt gerade Mails, in denen sinngemäß steht „Änder mal Dein Passwort. Im Internet sind viele Passwörter geklaut worden. Nicht bei uns, aber viele Leute haben überall das gleiche Passwort. Deshalb musst Du Deins bei uns ändern“. Als wäre das nicht schon nervig genug, kann man dann noch nichtmal sein altes Passwort erneut eingeben. Mein tolles System zum Herleiten eines Passworts kann ich also dort vergessen. Ausgerechnet bei einem Cloud-Dienst, bei dem man sowieso IMMER davon ausgehen muss, dass die Geheimdienste mitlesen.

Deshalb meine Forderung: Standards für Passwortgenerierung. Alle Sonderzeichen erlaubt, mindestens 8 Zeichen, Rest liegt in der Verantwortung der Nutzer. Anders wird kein Schuh draus bzw. muss der „Passwort vergessen“-Button weiterhin Überstunden machen.

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Nachrichtensprech

„Die Rocker, sie haben Angst. Angst vor weiteren Urteilen. Urteilen, die sie in ihren Handlungsfreiheit einschränken, Einschränkungen haben sie zu befürchten nach den Prozessen, in denen ehemalige Mitglieder…“

Meine Fresse. Egal wo man hinhört, es schallen einem komische Sätze um die Ohren. Das lässt nur einen Schluss zu: Unsere Qualitätsjournalisten, sie entwickeln gerade eine eigene Sprache. Wenn das so weiter geht, reden die bald ALLE in einer Mischung aus Yoda und Kindergarten. Und die obige Analyse, sie lief gerade im Radio. Im Radio für Nachrichten. Bäh. Mir bluten die Ohren.

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Drei Tage und drei Nächte

Wenn mir nur noch ein Mensch nur noch ein Mal ins Gesicht lügt das Windows 7 ja ein „richtig tolles Betriebssystem“ sei, dann packe ich ihn am Kragen und schüttele ihn durch, während ich brülle „Nein, ist es nicht, verdammt! Es ist Müll! Müll ist es! Es sieht scheiße aus und funktionieren tut es nicht für fünf Cent! Ein Betriebssystem, für das es zu schwer ist Dateien von A nach B zu kopieren, hat diesen Namen nicht verdient!!!“

Aber der Reihe nach.

Ausgangssituation: Windows 7 ist wie iTunes in der Grundeinstellung: Es saugt alles an Bildern, Musik und Filmen was es finden kann in sich hinein und wächst dadurch exorbitant schnell. Solcherdings beschloss ich, dass es Zeit wurde eine neue Festplatte in den heimischen Rechner einzubauen, Inhalte dahin umzulagern und den Teil, auf dem Windows installiert ist, sprich die Systempartition, zu vergrößern. Das soll ja mit Bordmitteln gehen. Sagen die Leute, die zukünftig von mir geschüttelt werden.

Tag 1:
Da surrt sie, die neue Platte mit 2 Terabyte. Wurde sofort erkannt. Sehr fein.
Also los geht´s: Datensicherung mit dem Windows-Systemtool. Danach werde ich die Partitionsgrößen ändern und das Backup zurückspielen. Easy as pie, dauert bestimmt nur ne Stunde.

Oh, Überraschung: Windows kann keine Sicherung anlegen.

Fehlermeldung: „Es ist nicht genügend Speicherplatz vorhanden. Es werden 20 GB benötigt, es sind aber nur 54 GB frei.“
Aha.
Na, dann andere Platte auswählen.
Neue Fehlermeldung: „Es ist nicht genügend Speicherplatz vorhanden. Es werden %dsfhiu34hi3 benötigt, es sind aber nur $43865h434 frei.“

WTF? Ah, auf die zweite Partition der 3. Platte lässt sich sichern. Nungut.
So, jetzt in die neu gestaltete Systemsteuerung und in der Datenträgerverwaltung rumkamen, die immer noch aussieht wie unter Windows XP. Und sich immer noch genauso schlecht bedienen lässt.
So. Moment mal, was ist das denn? Ausgerechnet bei der Systempartition lässt sich „vergrößern“ nicht anwählen? Es ist ausgegraut? Aber warum??? Ich wühle im Internet rum und finde zig Anleitungen, bei denen das Verfahren beschrieben wird. Bei mir funktioniert es nicht. Windows weigert sich, mir Zugriff auf die Partitionsgröße zu geben. Halt, das stimmt nicht ganz – verkleinern könnte ich die Partition ja…

Eine Nacht der Recherche später stellt sich heraus, dass man unter Windows 7 sehr wohl die Systempartition vergrößern kann, aber nur in der 32-Bit Version. Da ich ein 64-Bit Windows laufen habe, geht das alles nicht. Warum auch immer.

Tag 2:
Gestern Nacht ist es spät geworden. Mittags geht es wieder frisch ans Werk. Von der Sicherungs-DVD gestartet kann man angeblich „von Außen“ die Partitionsgröße ändern.
Nicht.
Das Wiederherstellungsprogramm weigert sich, Platten mit Partitionen neu zu partitionieren.
Die reguläre Windows-DVD kann das und tut es auch – wenn ich aber mein zuvor gemachtes Backup einspielen will, wir die großzügige, neue Partition wieder ins alte Layout zurückpartitioniert.

Mittlerweile ist auf der ehemaligen Systemplatte nur noch Schrott der nicht startet. In einem kleinen Wutanfall beschließe ich die Platte ganz rauszurupfen und gleich ein frisches Windows auf die ganz neue Platte aufzuspielen. Gesägt, tun getan – allerdings spielt Windows auch hier nicht mit. Auf die neue Platte will es sich nicht installieren lassen. Warum, sagt es nicht – stattdessen stürzt es, wie sein mißratener Zwillingsbruder Windows Vista einstmals, noch während der Installation ab. Einfach so.
Ich beschließe spazieren zu gehen.

Tag 3:
Windows ist neu installiert. Jetzt müssen nur noch Unmengen an Programmen neu heruntergeladen und installiert werden. Wenn ich die Kiste nur ins WLAN bekommen würde. Aus Sicherheitsgründen weigert sich Windows nämlich den Fritz-Stick zu installieren und schlägt stattdessen vor, online nach einer Lösung für mein Internetproblem zu suchen.
Ha. Ha.

Da mit der Sicherheitskopie zur Systemwiederherstellung nichts mehr anzufangen ist, beginne ich die Daten manuell zurückzuspielen. Fotos auf Platte 2, Filme auf Platte 3, Dokumente auf Platte 1, …
Plötzlich zockelt Windows nur noch im Schnarchtempo. Ein Blick in den Taskmanager verrät, dass von den angeworfenen Kopieraktionen maximal drei gleichzeitig ausgeführt werden. Offensichtlich ist das Kopieren und Verschieben von Daten unter Windows 7 immer noch ein Problem. Unter Vista dauerte es ewig, aber ich dachte, das hätte man in den Griff bekommen.

Als Windows mir was von „Geschätzte Dauer: Mehr als 1 Tag“ erzählen will, lasse ich es in Ruhe. Der Rechner läuft weiter, ich gehe ins Bett.

Tag 4:
Am nächsten Morgen entfährt mir spontan ein „Yeah, Super“. Zwei von Drei Kopiertasks sind abgestürzt, der verbleibende hat eine Frage und deshalb pausiert. Also lief der Rechner die ganze Nacht und hat exakt NICHTS geschafft.

Am Abend starte ich wieder Kopieraktionen. Immer nur eine. Und bloss nicht zu viele Daten auf einmal. Was ich nicht weiß: Verschieben von Dateien ist unter Windows 7 noch gefährlicher als kopieren. Zwei Ordner mit Wieselbildern verschwinden im Nirvana, weil Windows beim Verschieben abstürzt. Dreimal hintereinander. Weil DATEINAMEN ZU LANG SIND!!!

Ja, wo sind wir denn hier? Mensch, wir haben doch nicht mehr 1988! Wir schreiben das Jahr 2011! Und sollen mit einem Betriebssystem arbeiten, das NICHT IN DER LAGE IST DATEIEN VON A nach B ZU KOPIEREN!! Das nicht im Ansatz ergonomisch ist, nie das tut was man von ihm erwartet, in weiten Teilen SCHLICHT NICHT FUNKTIONIERT und Benutzer ständig mit unglaublich schlecht formulierten Fehlermeldungen und permanenten Rückfragen nervt.

„Wollen Sie das wirklich tun?“ – Ja.
„Sicher?“ – JA.
„Ganz sicher?“ – JAAHAHAHA!!

„Sie müssen sich entscheiden ob sie diesen Ordner integrieren odear Abbrechen möchten. Ja/Nein?“ HERRGOTT, WIE WÄRE ES DENN MIT „ÜBERSCHREIBEN“, SO WIE ICH ES ANGEORDNET HABE??

„Sie benötigen Administratorrechte um diese Festplatte umzubenennen“ JA UND???? DIE HABE ICH DOCH!! „Sie haben nicht die erforderlichen Rechte um diese Datei zu kopieren. Bitte wenden Sie sich an Administrator $_283644hoi!“ WER SOLL DAS DENN SEIN? ACH! DER VIRENSCANNER?!?!?

Dazu versteckt das Mistviech aber wichtige Rückfragen. Minutenlang sitze ich vor dem Rechner und wundere mich, das nicht passiert – dabei tut der gar nichts! Weil Windows noch eine Frage hat, die es aber mal hinter anderen Fenstern versteckt. Nur ein leichtes Glühen eines Icon irgendwo in den Weiten der Taskleiste deutet an, das was von mit verlangt wird. Ebenso geil: Ein Downloadbalken, der rückwärts läuft. Oder Mittwoch Abende, wenn Windows nix mehr macht ausser „Bing“ wenn man irgendwo klickt, aber Programme nicht mehr gestartet werden. Stattdessen labert es solange meine Fritz!Box voll bis diese rituellen Selbstmord begeht.

Im Ernst: Ich habe hier locker drei Tage Lebenszeit verschenkt. Ich ergehe mich gerade in Selbstmitleid, weil ich JEDEN bemitleide, der mit Windows arbeiten muss. Echt.

Windows 7 kann NICHTS und versucht durch unverschämte Lügerei darüber hinwegzutäuschen. Das Runterfahren dauert ewig? Na, das liegt nicht an Windows! Irgendein Task ist schuld: Beenden erzwingen und Datenverlust riskieren, Ja/Nein? VERDAMMT, Warum muss ich als Nutzer sowas managen? Fehlt nur noch die Handkurbel für den Windowsstart. Die würde ich mir eh manchmal wünschen, denn wenn an einem Windwos 7-Rechner eine externe Platte oder ein Stick hängt, versucht er auf Teufel komm raus davon zu booten, ob das geht oder nicht, und überschreibt dafür sogar BIOS-Einstellungen.
Das Kopieren dauert ewig? Na, das ist doch nicht Windows Schuld. Das muss die zu kopierenden Daten erstmal finden, und dann ist der Nutzer Schuld wenn er die versteckt hat. ARGH!

Auf meinen Arbeitsrechnern läuft Windows XP und Mac OSX „Lion“. Das eine tut was es soll und kann sogar Dateien kopieren, das andere ist Windows 7 so ungefähr 10 Jahre voraus. NOCH. Denn wenn Windows 8 so wird wie es aussieht das es wird, ist im nächsten Jahr Mac OSX dem neuen Windows so ungefähr 15 Jahre voraus.

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Oi, Ubisoft!

Hey Ubisoft!
Als ich gesehen habe, dass ihr Euch bei der Super-Duper-Special-Toll-Toll-Edition so richtig viel Mühe gegeben habt, habe ich mich gefreut. Als ich die vor sechs Monaten vorbestellen durfte, war ich voller Vorfreude. Als ihr vor fünf Monaten meine Kreditkarte belastet habt, war das entgegen der Absprache, aber ein notwendiges Übel. Als ihr vor drei Monaten eine Mail geschickt habt, dass der Auslieferungstermin sich um 5 Tage nach vorne verschoben hat, war ich sehr zufrieden und fühlte mich als Vorbesteller schon fast priviligiert. Als dann der Liefertermin verstrich und nichts passierte, habe ich mir noch nichts gedacht. Als dann der offizielle Erscheinungstermin in dieser Woche vorbeiging und nichts passierte, wurde ich leicht ärgerlich.

Als ich mich in Eure Website „Findmyorder.com“ einloggte bin ich dann fast explodiert vor Wut. Nicht nur, dass sich bei der Seite die Sprache nicht einstellen lässt und ihr, Übisöft, als Franzosen es wohl nicht so mit dem Deutschen habt, nein, die Seite ist durch und durch broken by Design. Die FAQ ist nachweislich nicht nur unnütz, sondern führt statt zu antworten ins Nirvana. Die Hilfefunktion führt zu Werbung. Der Login zu Bestellungen führt nur zu einer Seite, auf der oben steht „Bestellung wird bearbeitet“ und unten „Vorgang wird storniert“. WTF? Statt vertiefter Informationen geht es nur wieder und wieder zum gleichen Login. Für Rechnungsdetails braucht man eine qualifizierte Signatur, um – ich zitiere – „innerhalb weniger Stunden ihre Rechnung als PDF runterzuladen“.

WIE BITTE? Innerhalb WENIGER STUNDEN? Und wo snd die Statusmeldungen und das Tracking, von dem auf der Startseite fabuliert wird? Es gibt nicht mal Schaltflächen dafür! Stattdessen versucht einem sogar der Warenkorb noch einen Zusatzverkauf aufzudrücken, man bekommt bei Bestellungen unnützen Tinnef mit eingepackt, den man nicht will und der je nach Tageszeit mal berechnet wird und mal kostenlos ist, sich aber nie Löschen lässt. Jetzt mal ehrlich, was will ein Assassins Creed-Fan mit einer Rabbids-Fussballfrühstücksbox mit WM-Aufdruck?Davon, dass Umsatzsteuer und Versand je nach Wochentag verkehrt berechnet werde, damit fange ich gar nicht erst an. Dafür gibt es an allen Stellen Funktionen, um meine Ubisoftbestellungen nach Hardwareplattformen zu sortieren. Seeehr sinnvoll.

Nee, Ubisoft, echt jetz: Das ist Schweinkram. Ich habe Euch vor Monaten all mein Geld gegeben und warte mir nun Schwielen an den Hintern, während alle anderen fröhlich aus dem Blödmarkt kommen und sofort loslegen können. Das sich Euer Versand tot stellt und der Support sich (zu recht) für nicht zuständig erklärt, macht die Sache nicht besser. Ich schreibe jetzt erstmal diesen Blogeintrag zu Ende, dann gucke ich mal nach wo ihr Euer Logistikzentrum habt. Oh, Luxemburg? Na, das passt sich ja. Ich bin nächste Woche in Trier.
Wir sehen uns.

Hehe.

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Deleted Scenes from the Cutting Room Floor

so der, etwas sperrige, Name eines Albums einer Niederländerin die schön singen kann.
HIER habe ich mich schon ausführlich darüber aufgeregt, dass ich die Platte (die seit Januar 2010 draußen ist in allen möglichen ausländischen Charts steht) in Deutschland nirgendwo legal bekomme.
Dabei möchte ich sie gerne haben, seitdem ich Anfang September in Italien das großartige „Back it up“ gehört habe.

Aber ach, weder bei itunes noch bei Amazon oder sonstwo ist die Scheibe zu bekommen. Immerhin gab es schon einen Erscheinungstermin: den 15. Oktober 2010. Mit den Hufen scharrend stand ich also in den Startlöchern um endlich, endlich Geld ausgeben zu dürfen. Nur: Daraus wurde nichts. Keine Caro Emerald im iTunes Store. Auch bei Amazon nicht. Stattdessen der Hinweis:

Äh.
Mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich könnte jetzt und für lau die Platte sofort aus dem Netz prokeln. Oder noch drei Monate warten, um dann Geld ausgeben zu können.
Ach, Musikindustrie, manchmal machst Du einem die Entscheidung ganz schön schwer.

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Die Wahrheit über Ziegen!

Es muss einfach mal gesagt werden: Ziegen sind das personifizierte Böse. Die Ziege ist eine Pottsau, und eine hinterhältige noch dazu. Ohne eine grobe Wortwahl lässt sich die Ziege gar nicht beschreiben. Aber der folgende Text ist die ABSOLUTE WAHRHEIT, sonst würde er ja nicht im Internet stehen.

Ziegen sind unheimlich. Wenn ich eine Ziege sehe, läuft es mir eiskalt den Rücken runter und ich bekomme eine Gänsehaut, selbst an warmen Tagen. „Och wie süss!“ hört man von Leuten, die um Ziegen herumstehen und auf sie starren. Meine Güte, sind diese Leute BLIND und TAUB?? Hat niemand von denen mal einer Ziege in die Augen geblickt? Diese widerlichen, übelriechenden AUGEN DES BÖSEN, die der Ziege zu eigen sind?

Ein Blick in diese Augen enthüllt sofort: Diese Spezies plant etwas. Die haben was vor. Ist noch niemandem aufgefallen, dass Ziegenaugen ganz anders sind als andere Säugetieraugen? Als ob die Ziege nicht von diesem Planeten wäre. Ziegen sind ohnehin schlimmer als Ausserirdische und Zombies zusammen. Vielleicht sind Ziegen ja ausserirdische Zombies, das würde einiges erklären.

Monsteraugen sehen Dich an. Copyright @modernernerd

Blickt man länger in ihre unästhetischen und glasigen Pupillen, saugt einem die Ziege den Verstand aus.
Auch denjenigen Menschen, die ansonsten der hypnotischen Gehrinbeeinflussung der Ziege entgehen können. Die Ziege besitzt nämlich die Fähigkeit, Menschen mit posthypnotischen Hirnstrahlen zu willenlosen DSDS-Zuschauern zu machen. Wie sonst, ausser durch PSI-Kräfte, ist es zu erklären, dass das BÖSESTE Wesen dieses Planeten sich immer wieder in den Streichelzoos dieser Welt einnisten kann? Ein normaler Mensch, der alle seine Sinne beisammen hat, würde niemals KINDER in die Nähe einer Ziege lassen. Ein Mensch mit klarem Verstand würde beim Anblick einer Ziege schnellstmöglich Deckung suchen und den Raketenwerfer auspacken.

Ziegen sind eiterbeulige Geschichtsfälscher

Die Augen einer Ziege allein reichen aus, um Kleinkinder zum schreien und sensible Gemüter zu Nervenzusammenbrüchen zu bringen, aber sie sind nur Äusserlich und nichts gegen die innewohnende Boshaftigkeit der Ziege. Selbst wenn die Ziege alles unter Kontrolle hat und sämtliche Wesen auf der Streichelwiese mit ihren Hypnosebefehlen zu willfahrigen „oh-wie-Süss“-Marionetten versklavt hat, kann sie es nicht lassen. Unvermittelt senkt sie den Kopf und rammt ihre spitzen Hörner in den nächstbesten Schritt oder sie schubst ein Kind um. Die Ziege ist wie ein irrer Hooligan, der einen am Boden liegenden Wehrlosen noch in die Eier tritt. So ist sie drauf, die Ziege, und das ist die Wahrheit!

Ziegen sind ausserdem Geschichtsfälscher. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Wissen um Ziegen aus unserer Kultur verschwindet? Unsere Ahnen kannten die Ziege noch als weltliche Personifizierung von Satan, des Bösen schlechthin. Aber durch die Jahrhunderte fraßen Ziegen unser Wissen und die Aufzeichnungen ihrer Taten und bezahlten Lohnschreiber dafür, sie als niedlich und harmlos darzustellen. Die Ziegen zogen die Strippen im Hintergrund, bis die ganze Menscheit durch „Heidi“ und ähnlichen Quatsch eingelullt war und die Ziege nicht mehr als das erkannte, was sie ist: Ein durch und durch verkommenes Subjekt.

Ziegen sind außerirdische Zombiearschgesichter

Lediglich der Plan der Ziegen, Katzen und Hunde als Haustiere abzulösen, ist bisher gescheitert.
Was für ein Glück, sage ich! Zwar versucht es die Ziege immer wieder und argumentiert damit, dass sie ja Biomüll fresse und dafür Milch gäbe, aber die das abstoßene Äussere der Ziege erzeugt bisher einen Ekelreiz, der stärker ist als jede mentale Beeinflussung. Hypnotische Beeinflussung hin oder her, die Ziege ist dann doch zu grotesk. Das hat dann doch bisher den Einzug der gehörnten Abscheulichkeit in die Wohnhäuser verhindert. Denn wie das Viehzeug schon aussieht: Der Kopf eines Schafes, montiert auf einen wolllosen Körper. Das borstige Fell nach Abfall stinkend. Das Maul zu einem eingefrorenen, diabolischen Grinsen verzerrt. Die grindigen Ohren schwenkend, um neue Ziele für die scharfgeschliffenen Kopfhörner auszulauschem. Die kleinen Hufe, die Löcher in Stahlplatten schlagen können. Und dann noch dieser merkwürdige Bart, der genau aussieht wie der Schwanz!

Das sie von Hinten wie von Vorne gleich aussieht ist passend, denn die Ziege ist ein ARSCHGESICHT. Sie stinkt aus dem Hals als würde sie innerlich verfaulen, was wiederum ein Punkt mehr für die ausserirdische-Zombies-Theorie ist. Nicht Gutes ist je von einer Ziege gekommen, und was sie uns gemeinhin als „Milch“ andrehen will, ist nichts weiter als schwärender Eiter, den die Ziege in einer Boshaftigkeitsdrüse unter ihrem Bauch produziert. Nimmt ein Mensch auch nur ein Quentchen dieser Ekzemdurchseuchten Flüssigkeit zu sich, dann gehen sofort Psychopharmaka in den Blutkreislauf über, die sich viral vermehren und über die Blut-Hirn-Schranke am Ende in der Zirbeldrüse eingelagert werden. Menschen, die schonmal Ziegensekret zu sich genommen haben, sind dazu verdammt, bis zu ihrem Lebensende Ziegen süss finden und streicheln zu müssen.

Die Ziege ist ein verludertes Miststück. Ohne ihre Manipulationsfähigkeiten wäre sie schon lange ihrem verdienten Schicksal zugeführt und ausgerottet. Ziegen sind zu überhaupt nichts gut. Ihr Fleisch ist sehnig und üblriechend, ihr borstiges, von Neurodermitis durchzogenes Fell nicht zu gebrauchen und ihre meckernde Laute lassen Milch auf der Stelle sauer werden.

All das wussten sogar schon die Neanderthaler. Aufgrund ihrer dicken Stirnplatten waren die nämlich immun gegen die Psychospielchen und Hypnosestrahlen der Ziegen und schlugen sie stante pede tot, wo immer sie einer begegneten. Das liess die Ziege nicht auf sich sitzen und rottete in einem erbitterten Krieg die intelligenteste Spezies dieses Planeten aus.

Das die Ziege auch Wäsche von der Leine klaut, Lebensmittel in Kühlschränken vor Ablauf des MHD zum verschimmeln bringt, linke Socken frisst, im Stehen pinkelt und die Gaspedale japanischer Kleinwagen manipuliert, nimmt sich wie ein Kavaliersdelikt aus gegen die ungeheuren Abscheulichkeiten, die noch hinter den toten Augen der Ziege vor sich gehen.

Denken Sie daran, wenn sie das nächste Mal eine Ziege sehen und den Reflex verspüren, dieses ausserirdische Zombiekroppzeug streicheln zu wollen!!

Lesen in Kürze an dieser Stelle: Die Wahrheit über Schafe.

Kategorien: Betrachtung, Hass, Satire | 21 Kommentare

Volksarznei

Heute im Supermarkt gesichtet: Die Volksarznei.

Wie passend: Laut homöopathischer Lehre soll man Gleiches mit Gleichem bekämpfen. Da Alkoholismus eine Volkskrankheit ist, passt dieses hübsche Päckchen von Klosterfrau Healthcare Group (die heissen wirklich so) und BILD doch wirklich gut. Kann sich die, von Springer gebeutelte, Volksseele doch gleich mal gepflegt einen auf die Lampe gießen. Vermutlich betrachten die Erfinder dieser unsinnigen Werbekooperationen das Ganze sogar als Volksfürsorge. Bäh.

Kategorien: Ganz Kurz, Gnadenloses Leben, Hass, Skurril | 3 Kommentare

Heul doch, Adobe.

Der Konzern Adobe beklagt sich in seiner jüngsten Risikoanalyse für die U.S. Securities and Exchange Commission bitterlich über iPhone und ipad:

„To the extent new releases of operating systems or other third-party products, platforms or devices, such as the Apple iPhone or iPad, make it more difficult for our products to perform, and our customers are persuaded to use alternative technologies, our business could be harmed.“

Quelle: http://www.businessweek.com/news/2010-04-09/adobe-highlights-risk-of-apple-s-flash-exclusion-update1-.html

Ja mei, Adobe, weisste was? Die Nutzer zu überreden ist nicht mal besonders schwer! Wir doofen Säcke freuen uns auch noch über die Alternativen! Kann man es uns verdenken? Das kommt halt dabei raus, wenn man die Endanwender jahrelang mit Absturzliebenden Rotz (Acrobat Reader, anyone?) quält oder der Welt im allgemeinen ressourcenfressendem KlimBim-Kikilitzchen-Mist wie Flash beschert. Nicht iphones oder sonstwas machen es für eure Produkte „difficult to perform“. Die Performanceprobleme rühren daher, dass ihr eure Kohle lieber nutzt um Anleger zu befriedigen und nicht, um was vernünftiges zu programmieren.

Also, Adobe, jammer hier nicht rum, sondern entwickle mal vernünftige Technologien und Software. Kann so schwer nicht sein, kriegen selbst die Open-Source-Baumumarmer hin. Ich weiss das.

Kategorien: Betrachtung, Hass | 4 Kommentare

Wordmeldung

Heute ist Tag der komischen Fehlermeldungen:

wordmeldung

Klar, Word, sicher doch. Soll ich bei der Gelegenheit auch gleich noch nachgucken ob die Lochkarten richtig im Einzug liegen? Oder die Magnetbänder richtig rotieren? Oder ob die Stäbchenmechanik geölt werden muss? Das ich einen Rechner mit Diskettenlaufwerk besessen habe ist echt schon ein wenig her…

Ts.

Kategorien: Berufsleben, Hass | 5 Kommentare

Wie ein Pirrrrraaat rrrrrreden Tach!

…derrrrr ist errrrst heute, aber beim Klabautermann: Den hätt´ich mirrrr gesterrrrn schon gewünscht! Schlenkerrr mein Holzbein, ich warrrr in der Hölle! Und damit mein´ich nicht die Taverrrrne des Davy Jones auf dem Grrrrund des Meerrrres, in derrrr frrrrrüher oderrrr späterrrr alles angespült wirrrrd was irgendwo in den Ozean gefallen ist. Nein, ich bin Überlebenderrrr eines ganzen Waggons voller Kegelbrüderrr!

SCHWÄBISCHE Kegelbrüderrr, die lautstarrrk ihre Mundarrrt pflegen mussten. Diesen komischen Dialekt, derrr nur aus „Heydeney“-Lauten zu bestehen scheint und der jedem gestandenen Seeman ob seiner Widerrrlichkeit das Blut aus den Ohren laufen lässt! Nicht mal anständigen Grrrog haben die getrrrunken, morrrgens um 10.00 Uhr, sondern nur labberrrriges Schwabenbierrrr. Dazu haben sie sich über diese „Datenschützerrrzecken“ in Berlin aufgeregt, die da diese mutigen Polizisten angegrrrriffen hätten. Heydeney, sowas macht man doch nicht, Polizisten sind doch so nett, der Hans-Güntherrrr aus Viertel ist doch auch Polizist und ein ganz lieberrr der in seiner Freizeit kleine Mädchen im Bodenturnen unterrrrrichtet….
HimmelArschundMastenbruch!
„Schwätzen tun“ nennen Schwaben eine Unterhaltung unter ihresgleichen, normale Menschen nennen es akustischen Brrrrechdurchfall und bekommen schon Pickel wenn sie Schwaben nurrr sehen.

Mirrr juckte es in den Fingerrrn meinen Säbel zu ziehen und diesem dummen Geseierrrr ein Ende zu berrreiten. Ich habe es dann gelassen, am Ende stünde sonst in der Zeitung „Amoklauf in ICE: Täter spielte Killerspiel „Monkey Island““
Durch das widerrrrrliche Schwabengelaberrrr sind mir dann die Ohrrrren abgefallen. Aus Selbstschutz. Jetzt habe ich zwarrr zwei Holzohrrren, aber ich bin mit dem Leben davongekommen.
Arrrh, man sollte alle Schwaben kielholen! Ich gehe jetzt Enterrrrn.
Drrrücke Enterrr
Enterrr
Enterrr
Enterrr

Kategorien: Berufsleben, Hass | Schlagwörter: | Ein Kommentar

Klavierlackoptik

Woher kommt eigentlich diese Unart, momentan alle möglichen Geräte in schwarzer Klavierlackoptik anzubieten? Egal ob Notebooks, Drucker oder – gerade ausgepackt – Network Storage, alles hat neuerdings diese glänzende Plastikoberfläche. Warum?
Meiner Meinung nach ist das der totale Unfug: Man sieht jedes Staubkörnchen auf der kratzeranfälligen Beschichtung. Und fast man das Gerät mit bloßen Fingern an, sieht es so aus als wäre eine Horde Affen drübergetobt. Wenn die Intention ist „Wir machen elegante und edle Geräte“ dann kann ich nur sagen: Well Done – elegant und edel sieht dieser Klavierlackscheiß sehr genau bis drei Sekunden mach Entnahme aus der Verpackung aus. Danach ist es vorbei. Alltagstauglichkeit auf einer Skala von 1 bis 10: -3

Bäh.

Kategorien: Berufsleben, Hass | 7 Kommentare

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