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Archiv der Kategorie: Kunst & Kultur

Giganten aus Stahl

Ich bin kein Fan von Einkaufszentren. In jeder Stadt stehen mittlerweile die uniformen Gebilde rum, bis ins letzte durchkonzipiert um Kunden das Geld aus der Tache zu ziehen und gelangweilten Teenies eine Nachmittagsbeschäftigung zu bieten. Das hiesige Einkaufszentrum lockt mich gelegentlich durch Ausstellungen. Meist im monatlichen Wechsel werden auf der Ladenmeile unterschiedlichste Dinge präsentiert, von Oldtimern bis hin zu Kunst.

In diesem Monat wachen die „Giganten aus Stahl“ im Kaufpark. Das sind (über-)lebensgroße, bis zu drei Meter große Skulpturen, die ein Team um den Künstler Walter Willer aus Tausenden von Altmetallteilen zusammenschweißt. Das „Giganten-aus-Stahl-Team“ hat da echt ein Händchen für, die riesigen Gebilde sehen oft total lebensecht aus. Bis auf die Figur von Freddie Mercury. Aber das ist normal, Freddie Mercury als Statue sieht immer lächerlich aus.

Die kleineren Statuen sind oft erstaunlich leicht, das Ghostrider-Motorrad etwas wiegt nur 300 Kilogramm. Die größeren sind aber oft tonnenschwer, und teuer: Statuen von Willer kosten zwischen ein paar hundert Euro und mehreren 10.000. Das teuerste, was ich gesehen habe, war der „Silberpfeil“ mit Fahrer für über 40.000 Euro.
Die Ausstellung läuft noch bis 09. Juni 2018, mehr Skulpturen gibt es auf Willers Webseite.

Ghostrider-Motorrad.


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Verfasst von - 6. Juni 2018 in Kunst & Kultur

 

Maria, ihm schmeckt´s nicht! (2014)

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Jan möchte Sara heiraten. Sara ist Halbitalienerin, und für ihren Bappo Antonio steht sofort fest: Die Hochzeit muss in Italia stattfinden! Inmitten von Oma, Opa, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen, Nachbarn… eben der ganzen Familie! Das italienische Familienleben mit ausgedehnten Strandbesuchen, verrückten Geschäftsideen, toten Opas und andauernden Freßorgien geht Jan schon nach kurzer Zeit auf den Geist, was die zukünftige Verwandtschaft vermuten lässt, dass es ihm nicht schmeckt. Dann brennt Sara auch noch mit ihrer Jugendliebe durch, und für Jan steht fest: Er fährt zurück nach Krefeld, weil es da normaler ist als in Campobasso.

Das Buch von Jan Weiler war vor einigen Jahren der Sommerhit auf den Büchertischen. Es war so erfolgreich, dass das ZDF 2011 einen Film produzierte, in dem ein fehlbesetzter Cast um einen desorientierten Christian Ulmen den Stoff gegen die Wand fuhr. Für die Adaption bei den Domfestspielen orientierte man sich auch nicht am Film und nicht im Detail am Buch. Stattdessen wurden Schlüsselszenen zu Musicaleinlagen umgearbeitet – und was für welchen! „Maria“ als Musical – das gibt es NUR in Bad Gandersheim. Schon zum zweiten Mal: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wurde „Maria“ extra noch einmal ins Programm genommen.

Nochmal Domfestspiele.

Nochmal Domfestspiele.

Ich kann ja über die Produktion der Domfestspiele in Bad Gandersheim nur staunen. Das Niveau, auf dem hier geschrieben und umgesetzt wird, hätte ich hier nicht erwartet. Nachdem Evita schon beeindruckend war, hat mich „Maria…“ echt von den Socken gehauen. Das Stück ist mit ziemlicher Geschwindigkeit inszeniert, hat ordentliche Musik und feine Texte. Auch ein wenig Klamauk kommt vor, aber die Essenz des Buchs wird sehr eindrücklich erzählt. Letztlich dreht sich alles darum, dass Jan, der Deutsche in Italien, begreift, was es heißt fremd zu sein und wie man dies übersteht. Dabei wird geschickt und auf zwei Zeitebenen die Lebensgeschichte des Schwiegervaters erzählt, der in den 60ern in Deutschland Gastarbeiter war und Vorurteile gegenüber Italienern aushalten musste.

Meine Tastatur. Hübsch, nicht? Sie wird leider zum Teil vom Programmheft verdeckt, auf dessen linker Seite Tabea als Sara, Ulf Schmitt als Jan und Hans-Jörg Frey als Antonio Marcipane zu sehen sind. Recht: Jan mit Nonna Chiara (Christine Dorner).

Meine Tastatur. Hübsch, nicht? Sie wird leider zum Teil vom Programmheft verdeckt, auf dessen linker Seite Tabea als Sara, Ulf Schmitt als Jan und Hans-Jörg Frey als Antonio Marcipane zu sehen sind. Recht: Jan mit Nonna Chiara (Christine Dorner).

Die Inszenierung ist Bad Gandersheim ist nicht nur toll geschrieben, sondern auch durchgehend super besetzt. Besonders Hans-Jörg Frey als Antonio und Tabea Scholz als Sara glänzen in ihren Rollen. Frey gibt den komisch-vertrottelt wirkenden Antonio herrlich schlitzorig, und Tabea singt und spielt sich die Seele aus dem Leib. Und das sogar im strömenden Regen, den leider hatte ich bei der Aufführung am gestrigen Abend Pech:

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Pünktlich zu Beginn der Vorstellung begann es zu nieseln, was sich im Verlauf der folgenden zwei Stunden zu einem veritablen Wolkenbruch steigerte. Ich rechnete jeden Moment mit Abbruch, aber das Ensemble spielte und tanzte und sang im 14 Grad kalten Regen weiter, als wäre nichts dabei. Dafür gebührt ihnen allergrößter Respekt.

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Am Ende wird, vollkommen durchnässt, doch noch geheiratet.

 
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Verfasst von - 14. August 2014 in Event, Kunst & Kultur

 

Evita (2014)

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2014, mein Jahr der Musicals. Mein ganzes Leben lang war ich in keinem Musical, aber in diesem Jahr bereits „Book of Mormon“ in London, „Phantom“ in Hamburg, „Starlight“ in Bochum und nun „Evita“ in Bad Gandersheim.

Bad Gandersheim? Die kleine Fachwerkstadt am Harzrand muss man nicht unbedingt kennen. Die bekannteste Einwohnerin war eine dichtende Nonne namens Roswitha. Das war im Jahr 950, aber weil seither nicht mehr viel angenehmes passiert ist, nennt sich Gandersheim auch heute gerne noch „Roswithastadt“.

Die Stadt wurde groß durch seinen Kurbetrieb, und mit dessen Niedergang Ende der 90er fiel auch der Ort in ein schwarzes Loch. Erstaunlich ist, dass sich der Ort jetzt durch die Initiative seiner Einwohner wieder berappelt. Die gründen Vereine, um kulturelle Einrichtungen weiter zu betreiben. Das Kino, in dem ich praktisch aufgewachsen bin, wird heute ebenso von einem Verein gepflegt und geführt wie das städtische Schwimmbad oder eben, in Kooperation mit einer gemeinnützigen GmbH, die Domfestspiele.

Der Name bezeichnet Niedersachsens größtes Freilufttheater. Direkt an der Fassade der Stiftskirche steht eine große Bühne. Die Domfestspiele gibt es schon seit 1952. Anfangs wurden klassische Stücke wie der „Jedermann“ gegeben, in den 70ern kamen dann Musicals hinzu. Heute zeigen die Domfestspiele vier bis fünf Stücke, von Klassisch über Musical bis hin zu Kindertheater, in täglichem Wechsel. Nur ein Teil des Ensembles sind Laiendarsteller. Die meisten sind gelernte Schauspielerinnen und Schauspieler, und immer wieder werden auch Promis wie Dietmar Bär engagiert.

Ich war ewig nicht mehr bei den Domfestspielen, und nun wurde dort also „Evita“ gegeben. Ich muss sagen: Das Musical hat mich überrascht, auf allen Ebenen. Zum einen war die Produktion und Inszenierung hoch professionell und beeindruckend umgesetzt, zum anderen hat mich die Geschichte an sich überrascht. Von „Evita“ wusste ich bislang nur, dass das ein Film mit Madonna ist und man nicht um Argentinien weinen soll, oder so. Das das Musical eine bitterböse Abrechnung mit einer kaltblütigen Frau ist, die sich in Wirtschaft und Politik hochschläft, sich an den Armen bereichert und sich zugleich als Vertreterin der Unterschicht inszeniert, war eine wirkliche Überraschung.

Ich hatte vermutet, dass das Stück das glückliche Leben einer argentinischen Mutter Theresa nachzeichnet. Das dieses Image nur die Fassade einer Trickbetrügerin war, machte das Stück überaus spannend. Auch ohne von der Story überrascht zu werden war der Besuch esabsolut wert, zumal das Wetter mitspielte: Es war warm, und während der zweistündigen Vorstellung ging die Sonne unter und tauchte die Stiftskirche in orangenes Licht – sehr passend zum argentinischen Setting.

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Verfasst von - 4. August 2014 in Kunst & Kultur

 

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Caro Emerald Live in Hamburg 2013: The Shocking Miss Emerald Tour

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Noch einmal in diesem Jahr Caro Emerald ansehen! Zwar ist das letzte Mal erst ein halbes Jahr her, aber es gab gute Gründe jetzt gleich nochmal einen Besuch nachzuschieben. Natürlich braucht man eigentlich keine Gründe für einen Konzertbesuch, für einen bei Frau Emerald schon gar nicht (Keine Bange, ich fange jetzt nicht schon wieder an die Geschichte zu erzählen, wie Caros Musik zum Soundtrack für einen Aufbruch in ein neues Leben wurde), aber zum einen war das jetzt die offizielle Tour zum neuen Album „The Shocking Miss Emerald“, zum anderen wird das auf absehbare Zeit das letzte Konzert sein. Caro legt eine Pause ein – sie erwartet ihr erstes Kind.

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Der dritte gute Grund war mein Sitzplatz an diesem Abend. Parkett Mitte, Reihe 1, Platz 1. Das ist ungefähr zwei Meter von der Bühne entfernt und ziemlich genau 3 Meter vom Ort der Action – ich war damit näher an der Künstlerin als manche der Musiker, die zwar auf der Bühne, aber weiter von ihr weg standen. Nun hatte ich schon bei den Konzerten in Frankfurt großes Glück. In der Jahrhunderthalle hatte ich eine Balkonbrüstung vor mir, so dass ich keinen Kopf im Sichtfeld hatte. In der alten Oper hatte ich einen Balkon direkt seitlich der Bühne, gerade mal 10 Meter weg. Aber hier in Hamburg, im CCH, war ich wirklich nah dran. Ungezoomt sehr genau SO nahe:

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Leider war fotografieren mit einem Fotoapparat verboten, darauf wies mich die Security persönlich und nachdrücklich hin.

Punkt 20 Uhr wurde der Saal verdunkelt, und sofort ging es los. Caro kam in einem schwarzen Kleid auf die Bühne, und während der ersten Songs klang ihre Stimme ein wenig brüchig und die Anlage ein wenig übersteuert. Das besserte sich aber ganz schnell, und zum Intermezzo waren alle voll da.

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Das Intermezzo ist Caros Art das Publikum anzuheizen. Gerade wenn sie ohne Vorgruppe spielt, ist das Publikum manchmal noch etwas träge. Im Intermezzo bringt sie ihren bekanntesten Song – „Back it up“, interpretiert den aber jedesmal anders und hat immer eine Passage drin, bei der das Publikum mitmachen muss. Das war mal ein besonderes Muster klatschen, mal im Takt minutenlang „Back it up“ mitsingen, bis alle vor Luftmangel ganz euphorisch waren. In Hamburg waren es gleich zwei Dinge: Muster zu Lichtshow klatschen und eine absteigende Tonfolge aus 10 Noten mitsingen.

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Das Ergebnis war erstaunlich melodiös und heizte die Stimmung ganz ordentlich an. Auf den Rängen tanzten die Leute schon, im Parkett zum Glück nicht. Ich mag das ja nicht. Mir ist schon auch klar, dass gerade Caro Emerald Musik macht, die auch gut tanzbar ist – aber ein Saal mit Bestuhlung lädt nicht gerade zum aufstehen und rumtanzen ein. Außerdem finde ich es extrem nervig, wenn sich plötzlich ein Zweimetertyp vor mich hinstellt, wie schon mal bei einem Mark Knopfler Konzert geschehen. Ich hatte einen Platz mit einer Super Sicht auf die Bühne gebucht – und konnte nichts sehen, weil so ein Idiot die ganze Zeit stehen musste. Der tanzte nicht mal, der stand da einfach nur doof rum und wurde auf Nachfrage auch noch aggressiv. Das ist der Grund, weshalb ich immer zusehe, dass ich eine unverbaubare Aussicht auf Balkonen o.ä. bekomme. Bei Caro hat das bislang fantastisch geklappt…

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Weiter ging es, hauptsächlich mit Songs aus dem aktuellen Album. Teils aber in erstaunlichen Interpretationen,
wie eine Acapellaversion. Die gibt es übrigens auf einer Single mit fünf weiteren Songs vom aktuellen Album, und zwar kostenlos – man kann sie auf Caros Website herunterladen.

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Vor „You belong to me“ gestand Caro, dass sie von dem Song immer als „Ihr persönliches Bond-Thema“ denkt und den gerne als Opener vor einem Bondfilm singen würde. Tatsächlich würde der Song mit seinem bombastischen Arrangement als typischer Bondvorspann funktionieren.
„The only Problem is – they did not call me. Yet. So, when you now somebody who knows somebody in the movies…“

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Zweimal verließ sie die Bühne, während Guido Nijs am Saxophon und Wieger Hoogendorp an der Gitarre mehrminütige Solos einlegten. Jede Pause ging mit einem Outfitwechsel einher.

Stefan Schmid an den Keyboards

Stefan Schmid an den Keyboards

Apropos Outfit: Während die Frankfurter eher so „Come as you are“ sind und im Pulli angeschluppt kommen, legt das Hamburger Publikum einen ganz anderen Chique an den Tag. Mindestens Casual Elegance (Kleid bei den Damen, Hemd und Jacket bei den Herren) war angesagt, einige hatten sich auch in bodenlange Abendkleider geworfen oder trugen -passend zur Musik- 50er Jahre Outfits, bei den Herren inklusive Hosenträgern und Schiebermützen.

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Dann kam das Emerald´sche Endgame. Band und Sängerin tun nach 90 Minuten so, als ob alles vorbei wäre. Das Publikum ist angeheizt und schon im „Das war´s“-Modus und denkbar für jede einzelne Minute, die noch gespielt wird. Dabei geht es jetzt erst richtig los, ab dem Moment wo es zu Ende scheint, kommen noch 4 bis 5 Knallersongs. Meist ist „Stuck“ dabei, aber auch „Dr. WannaDo“. So auch diesmal, und zwischendrin lieferte sich Caro mit dem DJ ein kleines Pin-Pong-Spiel: Sie sang Textzeilen an, die er ad hoc sampelte und damit den Song voranbrachte. Die beiden hatten sichtlich Spass, und der Sound war klasse.

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Das Endgame heizte die Stimmung ordentlich auf, das Publikum genoss in Erwartung des baldigen Endes jede Sekunde noch intensiver, und irgendwann hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Zu dem Zeitpunkt war das auch OK für mich, ich stand damit unmittelbar am Bühnenrand. Dafür, dass das Finale so intensiv ist, gibt es dann auch keine weitere Zugabe. Wenn Caro Emerald sagt es ist Schluss, dann ist auch Schluss.

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Nur heute Abend nicht… Als Die Musiker die Bühne verlassen hatten, geschah etwas seltenes. Das Publikum fing an, die Tonfolge aus dem Intermezzo zu singen. Eine sanfte, fast traurige Melodie ohne Text, mehr gesummt als laut gesungen. In kürzester Zeit war der Saal erfüllt von der leisen Tonfolge, ein klagender Sirenengesang in einer fast unheimlichen Atmosphäre, und tatsächlich liess sich Caro noch einmal auf die Bühne locken. Sie brachte noch einen Chanson, ein ruhiges, französisches Liebeslied, und am Ende war das Publikum so weit runtergekühlt, dass nach minutenlangem Applaus das Konzert beendet werden konnte.

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Was für ein Abend! Nicht mal der heftige Hamburger Regen konnte nach einem solchen Konzert der gute Laune Abbruch tun. Für so eine Show kann man sich nur bei Band und Sängerin bedanken, das war wirklich großartig.

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Achso, falls irgendjemand noch die Setlist zusammenbekommt, wäre ich dankbar über eine Meldung in den Kommentaren – ich konnte mir das mal wieder nicht alles merken.

Caro hat übrigens eine neue DVD/BluRay gemacht. Alte und neue Albumsongs, aufgezeichnet im Livekonzert. Hier ein Vorgeschmack, bestellbar überall.

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Alle Einträge zu „Caro Emerald“ in diesem Blog.
Live in Frankfurt 2013
Live in Frankfurt 2011
Dream a little Dream
Erstkontakt

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2013 in Event, Kunst & Kultur, musik

 

Caro Emerald: Live in Frankfurt 2013 – Neues Album!

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Am vergangenen Freitag, dem 15.03., war ich mal wieder in Frankfurt. Immer wenn ich dort bin besuche ich nach Möglichkeit die Alte Oper. Als Caro Emerald davon hörte, ließ sie es sich nicht nehmen sich ebenfalls dort einzufinden und mir Stücke aus ihrem neuen Album vorzusingen. Ich mag Caro ja sehr gerne, seit dem merkwürdigen und bedeutsamen Erstkontakt mit ihrer Musik und erst recht seitdem ich sie in 2011 live hören und sogar treffen durfte.

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Das neue Album kommt offiziell am 03. Mai, aber sie meinte, es sei noch nicht ganz fertig, und vielleicht erscheint es erst am 30.05. Gut, auf die drei Wochen kommt es auch nicht an. Mit ihrem ersten Album ist sie ohnehin schon viel zu lange auf Tour. „Deleted Scenes from the Cutting Room Floor“ hat zwar sämtliche Charts gesprengt und mit 30 Wochen Präsenz in den Niederlanden sogar Michael Jacksons „Thriller“ vom Thron der am längsten Chartplatzierten Alben verstoßen, aber nach vier Jahren muss auch mal was Neues her.
Das neue Album trägt den Namen „The Shocking Miss Emerald“ und sieht so aus:

Der Abend war überaus launig. Caro Emerald kam in dem Janboelo-Anzug auf die Bühne, den sie vergangene Woche auch in der Royal Albert Hall in London getragen hatte.

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Ich saß im rechten Balkon, Reihe 1, Platz 4 – das ist unverbaubare Aussicht aus vielleicht 10 Metern Entfernung zur Bühne. Ich saß den Musikern quasi auf dem Schoß – das ist das zweite Mal, dass ich bei so einem Konzert überaus großes Glück bei der Platzwahl hatte. Wer die Oper in Frankfurt kennt weiß, dass nur Minuten nach Start des Vorverkaufs nur noch Plätze in zwei Kilometer Entfernung von der Bühne zu haben sind. Von Oben konnte ich dann auch gut auf den Pöbel die Leute herabsehen, die sich von Frau Emerald zum tanzen animieren liessen („Wollt ihr tanzen, Frankfuurt?“ „- ja, nee, lass mal“ „Dann solltet ihr jetzt besser aufstehen!“).

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Beim gemeinsamen Abfeiern von „Back it up“ wurde das Haus euphorisch, bei „Stuck“ fielen alle Hemmungen. Neben einem halben Dutzend der Hits vom alten Album waren auschließlich neue Nummern am Start. Langsames wie „Black Valentine“ oder „Paris“, aber auch gut in die Füße gehendes der Marke „Liquid Lunch“ und „Tangled Up“.

Die komplette Setlist hat Oliver mitgeschrieben und in den Kommentaren hinterlassen. Danke, Oliver!
Fette Titel sind vom neuen Album, kursive von Album „The golden Age of Song“ von Jooles Holland.

1. Just One Dance
2. You Don’t Love Me
3. Pack Up In The Louie
4. Black Valentine
5. Back It Up
6. Liquid Lunch
7. I Belong To You
8. Dr. Wanna-Do
9. Riviera Life
10. Paris
11. Completely
12. A Night Like This
13. My Two Cents
14. I Know That He’s Mine
15. Tangled Up
16. That Man
17. The Other Woman
18. Stuck
19. Mad About The Boy

„Tangled up“ ist wirklich ein interessantes Stück und wird die erste Single des neuen Album. Sie erscheint lt. Caro am am 05. April (auch wenn Amazon den 12.04. nennt).

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Verfasst von - 17. März 2013 in Event, Kunst & Kultur, musik