musik

Soundtrack eines Sommers

Kleiner Nachschlag zum letzten Beitrag und weil´s gerade vom Wetter her so gut passt.

Joe Cocker – Summer in the City

Mehr nach dem Klick. Aber kein Kindertechno!
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Caro Emerald Live in Hamburg 2013: The Shocking Miss Emerald Tour

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Noch einmal in diesem Jahr Caro Emerald ansehen! Zwar ist das letzte Mal erst ein halbes Jahr her, aber es gab gute Gründe jetzt gleich nochmal einen Besuch nachzuschieben. Natürlich braucht man eigentlich keine Gründe für einen Konzertbesuch, für einen bei Frau Emerald schon gar nicht (Keine Bange, ich fange jetzt nicht schon wieder an die Geschichte zu erzählen, wie Caros Musik zum Soundtrack für einen Aufbruch in ein neues Leben wurde), aber zum einen war das jetzt die offizielle Tour zum neuen Album „The Shocking Miss Emerald“, zum anderen wird das auf absehbare Zeit das letzte Konzert sein. Caro legt eine Pause ein – sie erwartet ihr erstes Kind.

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Der dritte gute Grund war mein Sitzplatz an diesem Abend. Parkett Mitte, Reihe 1, Platz 1. Das ist ungefähr zwei Meter von der Bühne entfernt und ziemlich genau 3 Meter vom Ort der Action – ich war damit näher an der Künstlerin als manche der Musiker, die zwar auf der Bühne, aber weiter von ihr weg standen. Nun hatte ich schon bei den Konzerten in Frankfurt großes Glück. In der Jahrhunderthalle hatte ich eine Balkonbrüstung vor mir, so dass ich keinen Kopf im Sichtfeld hatte. In der alten Oper hatte ich einen Balkon direkt seitlich der Bühne, gerade mal 10 Meter weg. Aber hier in Hamburg, im CCH, war ich wirklich nah dran. Ungezoomt sehr genau SO nahe:

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Leider war fotografieren mit einem Fotoapparat verboten, darauf wies mich die Security persönlich und nachdrücklich hin.

Punkt 20 Uhr wurde der Saal verdunkelt, und sofort ging es los. Caro kam in einem schwarzen Kleid auf die Bühne, und während der ersten Songs klang ihre Stimme ein wenig brüchig und die Anlage ein wenig übersteuert. Das besserte sich aber ganz schnell, und zum Intermezzo waren alle voll da.

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Das Intermezzo ist Caros Art das Publikum anzuheizen. Gerade wenn sie ohne Vorgruppe spielt, ist das Publikum manchmal noch etwas träge. Im Intermezzo bringt sie ihren bekanntesten Song – „Back it up“, interpretiert den aber jedesmal anders und hat immer eine Passage drin, bei der das Publikum mitmachen muss. Das war mal ein besonderes Muster klatschen, mal im Takt minutenlang „Back it up“ mitsingen, bis alle vor Luftmangel ganz euphorisch waren. In Hamburg waren es gleich zwei Dinge: Muster zu Lichtshow klatschen und eine absteigende Tonfolge aus 10 Noten mitsingen.

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Das Ergebnis war erstaunlich melodiös und heizte die Stimmung ganz ordentlich an. Auf den Rängen tanzten die Leute schon, im Parkett zum Glück nicht. Ich mag das ja nicht. Mir ist schon auch klar, dass gerade Caro Emerald Musik macht, die auch gut tanzbar ist – aber ein Saal mit Bestuhlung lädt nicht gerade zum aufstehen und rumtanzen ein. Außerdem finde ich es extrem nervig, wenn sich plötzlich ein Zweimetertyp vor mich hinstellt, wie schon mal bei einem Mark Knopfler Konzert geschehen. Ich hatte einen Platz mit einer Super Sicht auf die Bühne gebucht – und konnte nichts sehen, weil so ein Idiot die ganze Zeit stehen musste. Der tanzte nicht mal, der stand da einfach nur doof rum und wurde auf Nachfrage auch noch aggressiv. Das ist der Grund, weshalb ich immer zusehe, dass ich eine unverbaubare Aussicht auf Balkonen o.ä. bekomme. Bei Caro hat das bislang fantastisch geklappt…

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Weiter ging es, hauptsächlich mit Songs aus dem aktuellen Album. Teils aber in erstaunlichen Interpretationen,
wie eine Acapellaversion. Die gibt es übrigens auf einer Single mit fünf weiteren Songs vom aktuellen Album, und zwar kostenlos – man kann sie auf Caros Website herunterladen.

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Vor „You belong to me“ gestand Caro, dass sie von dem Song immer als „Ihr persönliches Bond-Thema“ denkt und den gerne als Opener vor einem Bondfilm singen würde. Tatsächlich würde der Song mit seinem bombastischen Arrangement als typischer Bondvorspann funktionieren.
„The only Problem is – they did not call me. Yet. So, when you now somebody who knows somebody in the movies…“

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Zweimal verließ sie die Bühne, während Guido Nijs am Saxophon und Wieger Hoogendorp an der Gitarre mehrminütige Solos einlegten. Jede Pause ging mit einem Outfitwechsel einher.

Stefan Schmid an den Keyboards

Stefan Schmid an den Keyboards

Apropos Outfit: Während die Frankfurter eher so „Come as you are“ sind und im Pulli angeschluppt kommen, legt das Hamburger Publikum einen ganz anderen Chique an den Tag. Mindestens Casual Elegance (Kleid bei den Damen, Hemd und Jacket bei den Herren) war angesagt, einige hatten sich auch in bodenlange Abendkleider geworfen oder trugen -passend zur Musik- 50er Jahre Outfits, bei den Herren inklusive Hosenträgern und Schiebermützen.

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Dann kam das Emerald´sche Endgame. Band und Sängerin tun nach 90 Minuten so, als ob alles vorbei wäre. Das Publikum ist angeheizt und schon im „Das war´s“-Modus und denkbar für jede einzelne Minute, die noch gespielt wird. Dabei geht es jetzt erst richtig los, ab dem Moment wo es zu Ende scheint, kommen noch 4 bis 5 Knallersongs. Meist ist „Stuck“ dabei, aber auch „Dr. WannaDo“. So auch diesmal, und zwischendrin lieferte sich Caro mit dem DJ ein kleines Pin-Pong-Spiel: Sie sang Textzeilen an, die er ad hoc sampelte und damit den Song voranbrachte. Die beiden hatten sichtlich Spass, und der Sound war klasse.

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Das Endgame heizte die Stimmung ordentlich auf, das Publikum genoss in Erwartung des baldigen Endes jede Sekunde noch intensiver, und irgendwann hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Zu dem Zeitpunkt war das auch OK für mich, ich stand damit unmittelbar am Bühnenrand. Dafür, dass das Finale so intensiv ist, gibt es dann auch keine weitere Zugabe. Wenn Caro Emerald sagt es ist Schluss, dann ist auch Schluss.

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Nur heute Abend nicht… Als Die Musiker die Bühne verlassen hatten, geschah etwas seltenes. Das Publikum fing an, die Tonfolge aus dem Intermezzo zu singen. Eine sanfte, fast traurige Melodie ohne Text, mehr gesummt als laut gesungen. In kürzester Zeit war der Saal erfüllt von der leisen Tonfolge, ein klagender Sirenengesang in einer fast unheimlichen Atmosphäre, und tatsächlich liess sich Caro noch einmal auf die Bühne locken. Sie brachte noch einen Chanson, ein ruhiges, französisches Liebeslied, und am Ende war das Publikum so weit runtergekühlt, dass nach minutenlangem Applaus das Konzert beendet werden konnte.

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Was für ein Abend! Nicht mal der heftige Hamburger Regen konnte nach einem solchen Konzert der gute Laune Abbruch tun. Für so eine Show kann man sich nur bei Band und Sängerin bedanken, das war wirklich großartig.

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Achso, falls irgendjemand noch die Setlist zusammenbekommt, wäre ich dankbar über eine Meldung in den Kommentaren – ich konnte mir das mal wieder nicht alles merken.

Caro hat übrigens eine neue DVD/BluRay gemacht. Alte und neue Albumsongs, aufgezeichnet im Livekonzert. Hier ein Vorgeschmack, bestellbar überall.

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Alle Einträge zu „Caro Emerald“ in diesem Blog.
Live in Frankfurt 2013
Live in Frankfurt 2011
Dream a little Dream
Erstkontakt

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Sinéad

Ach ja, Sinéad O´Connor. Das waren noch Zeiten. Als sie Anfang der 90er den Prince-Song „Nothing compares 2 U“ sang, war wohl jeder Mann zumindest ein kleines Bißchen in die traurige Frau mit den Rehaugen verliebt. Die Welt lag ihr zu Füßen, damals, und sie hat hart daran arbeiten müssen die Sympathien, die ihr entgegenschlugen, zu ersticken.

Keine Ahnung ob sie vorher schon nicht alle Latten am Zaun hatte oder ob die gesteigerte Aufmerksamkeit irgendwas durchbrennen ließ, auf jeden Fall wurde Frau O´Connor verrückt. Zunächst äußerte sich das in Protesten gegen Gott und die Welt, dann in Publikumsbeschimpfung, schließlich Rückzug aus dem Musikgeschäft, dann Comeback im Musikgeschäft, in Folge die Verkündung sie sei lesbisch und hätte in der Liebe zu einer Frau ihr Glück gefunden, der Widerruf sie sei lesbisch, die Verkündung sie sei bisexuell, die Verkündung sie sei heterosexuell, der Gang ins Kloster, die Namensänderung in einen Nonnennamen, die Namensänderung zurück in Sinéad O´Connor,… Die einzige Konstante in Sinéads Leben war heiraten und Kinder kriegen, aktuell ist die 47jährige bei Ehemann vier und hat ebenso viele Kinder im Alter zwischen 6 und fast 30.

Spätestens als sie ihre eigene Religionsschule in Frankreich aufmachte, wo sie dem Hörensagen nach als Reinkarnation von Jean d´Arc auftrat, war klar, dass sie sich vollends auf ihr Plem-Plem-sein konzentrierte und in musikalischer Hinsicht nichts mehr zu erwarten war. Was ich wirklich äußerst schade finde, denn früher, da gehörten ihre Songs für mich zu Herzschmerz, Verliebtsein und Herbst dazu wie kribbeln im Magen und goldenes Laub.

Das alles fiel mir gerade wieder ein, als ich las, das Sinéad O´Connor offene Briefe an Ciley Myrus schreibt, in der sie die Griraffenzunge -ganz die vierfache Mudder- auffordert, sich nicht von der Musikindustrie ausbeuten zu lassen und gefälligst auf der Bühne einen Schlüpper anzuziehen.

Was heisst eigentlich Songs, also Plural? Sinéad O´Connor hat in ihrer Karriere exakt zwei gute Songs intoniert. Zum einen Nothing Compares 2 U, dass aber so totgenudelt und schlecht gealtert ist, dass man heute nur noch das Video ohne Ton gucken kann. Zum anderen den Song den kaum einer kennt: (You made me) The Thief of your Heart, und der ist, mit Verlaub, der absolute Knaller.

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Tangled up

Caro Emerald, erste Single des neuen Albums.
Vorsicht, Ohrwurmtango!

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Caro Emerald: Live in Frankfurt 2013 – Neues Album!

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Am vergangenen Freitag, dem 15.03., war ich mal wieder in Frankfurt. Immer wenn ich dort bin besuche ich nach Möglichkeit die Alte Oper. Als Caro Emerald davon hörte, ließ sie es sich nicht nehmen sich ebenfalls dort einzufinden und mir Stücke aus ihrem neuen Album vorzusingen. Ich mag Caro ja sehr gerne, seit dem merkwürdigen und bedeutsamen Erstkontakt mit ihrer Musik und erst recht seitdem ich sie in 2011 live hören und sogar treffen durfte.

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Das neue Album kommt offiziell am 03. Mai, aber sie meinte, es sei noch nicht ganz fertig, und vielleicht erscheint es erst am 30.05. Gut, auf die drei Wochen kommt es auch nicht an. Mit ihrem ersten Album ist sie ohnehin schon viel zu lange auf Tour. „Deleted Scenes from the Cutting Room Floor“ hat zwar sämtliche Charts gesprengt und mit 30 Wochen Präsenz in den Niederlanden sogar Michael Jacksons „Thriller“ vom Thron der am längsten Chartplatzierten Alben verstoßen, aber nach vier Jahren muss auch mal was Neues her.
Das neue Album trägt den Namen „The Shocking Miss Emerald“ und sieht so aus:

Der Abend war überaus launig. Caro Emerald kam in dem Janboelo-Anzug auf die Bühne, den sie vergangene Woche auch in der Royal Albert Hall in London getragen hatte.

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Ich saß im rechten Balkon, Reihe 1, Platz 4 – das ist unverbaubare Aussicht aus vielleicht 10 Metern Entfernung zur Bühne. Ich saß den Musikern quasi auf dem Schoß – das ist das zweite Mal, dass ich bei so einem Konzert überaus großes Glück bei der Platzwahl hatte. Wer die Oper in Frankfurt kennt weiß, dass nur Minuten nach Start des Vorverkaufs nur noch Plätze in zwei Kilometer Entfernung von der Bühne zu haben sind. Von Oben konnte ich dann auch gut auf den Pöbel die Leute herabsehen, die sich von Frau Emerald zum tanzen animieren liessen („Wollt ihr tanzen, Frankfuurt?“ „- ja, nee, lass mal“ „Dann solltet ihr jetzt besser aufstehen!“).

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Beim gemeinsamen Abfeiern von „Back it up“ wurde das Haus euphorisch, bei „Stuck“ fielen alle Hemmungen. Neben einem halben Dutzend der Hits vom alten Album waren auschließlich neue Nummern am Start. Langsames wie „Black Valentine“ oder „Paris“, aber auch gut in die Füße gehendes der Marke „Liquid Lunch“ und „Tangled Up“.

Die komplette Setlist hat Oliver mitgeschrieben und in den Kommentaren hinterlassen. Danke, Oliver!
Fette Titel sind vom neuen Album, kursive von Album „The golden Age of Song“ von Jooles Holland.

1. Just One Dance
2. You Don’t Love Me
3. Pack Up In The Louie
4. Black Valentine
5. Back It Up
6. Liquid Lunch
7. I Belong To You
8. Dr. Wanna-Do
9. Riviera Life
10. Paris
11. Completely
12. A Night Like This
13. My Two Cents
14. I Know That He’s Mine
15. Tangled Up
16. That Man
17. The Other Woman
18. Stuck
19. Mad About The Boy

„Tangled up“ ist wirklich ein interessantes Stück und wird die erste Single des neuen Album. Sie erscheint lt. Caro am am 05. April (auch wenn Amazon den 12.04. nennt).

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Real life Holodeck!

Willow – Sweater from Filip Sterckx on Vimeo.

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Caro Emerald: Dream a little Dream

Einer ihrer Songs trägt den Titel „That Men“. Ich sage nur: Was für eine Frau.

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Cranberries: Roses

Uh, das ich das noch erleben darf! Die Helden meiner Zeit des Übergangs zum Erwachsenwerden sind wieder da: Am 24.2. erscheint ein neues Album der Cranberries!


Ich habe ja die Solo-„Karriere“ von Dolores O´Riordan verfolgt. Die hat inzwischen zwei Alben rausgebracht, von denen eines der Hammer und eines so mittelmäßiges Gejaule ist und kann daher sagen: Ich freu mich drauf, dieses Comeback kann was werden.
Sie geben sogar ein Konzert. Aber wirklich nur eins: Am 25.06. in der Zitadelle in Spandau.

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Caro Emerald

Neulich, als ich so auf 3.000 Fuß Höhe in McKeowns Pub rumhing und auf das vierte Guiness wartete, flimmerte ein exzentrisches Musikvideo über die alten Röhrenfernseher mit der dicken Patina aus undefinierbarem Zeugs. Eine Dame, die mit netter Gesangsstimme eine eingängige Melodie intonierte, optisch alles schwer im Stil der amerikanischen Endvierziger Jahre aufgemacht. Ich mag den Stil dieser Jahre, so wie er über die Film Noir Bewegung romantisiert transportiert wurde und wie er später immer wieder in der Popkultur widerhallte, bspw. im Spiel Bioshockhock oder den vielen Spoofs („Tote tragen keine Karos“).

Quelle: Promo, caroemerald.de

Bevor ich hier aber abschweife und von Femme Fatale und einsamen Privatschnüfflern erzähle, zurück in McKeowns Pub: Da lief also dieses Video, und ich mochte es. Die Künstlerin heisst Caro Emerald, ist Niederländerin und zur Zeit der heisseste Act in unserem platten Nachbarland. 26 Wochen ist ihr Album „Deleted Scenes from the Cutting Room Floor“ auf Platz 1 der niederländischen Charts gewesen, womit sie erfolgreicher ist als Michael Jackson, der bis dahin am längsten diese Position besetzt hielt. Caro Emerald wurde zum „Best dutch and belgian act“ bei den MTV Award nominiert.

Erstaunlicherweise gibt es aktuell in Deutschland keinen legalen Weg, um an eine digitale Distributionsform des Album der swingenden Niederländerin zu gelangen. Während der US-Itunesstore sowohl Album als auch Singles bereithält, gibt es im deutschen nur das Video. Bei Amazon lässt sich nur die Single laden, und im Youtube-Channel von Emerald ist gleich mal alles „In Deinem Land nicht verfügbar“.

Musikindustire, ihr seid soooo doof. Ich möchte euch ja so gerne Geld geben. OK, das stimmt nicht, aber ich bin in einem Alter, in dem man lieber mit one-Click Dinge kauft als sich nächtelang den Thrill russischer Warez-Seiten zu geben. Wenn es mir allerdings nicht möglich ist in unserer globalen Welt etwas legal zu erwerben, dass ich in einem anderen Land kennengelernt habe – nun dann, und das muss man in Deutschland doch noch sagen dürfen, stimmt mit dem Vertriebsmodell immer noch etwas nicht.

Vielleicht erscheint das Album hier im Oktober. Vielleicht auch nicht. Die seelenlose, deutsche Internetseite protzt nur damit rum, wie erfolgreich die Künstlerin ist, gibt aber KEINERLEI Anhaltspunkte wo und wie man an die Musik kommt. Sehr gelungen, ihr Blödnasen.
Aber wenigstens kann man auf der Seite das Video angucken, dass im McKeowns flimmerte.

Zum Video zu „Back it up“

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PJ Harvey and Björk- (I Can’t Get No) Satisfaction

Es gibt so Traumkombinationen, da möchte man gar nicht glauben, dass sie sich in der Realität wirklich zusammengefunden haben…

Von beiden Künstlerinnen mag ich nicht all zu viel. Ungeschlagen sind die albtraumverursachenden Videos zu:
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Rock Band: Evanescence

Gerade mit Herrn S. und Frau Schildmaid eine nette Rock Session abgehalten. Am Ende floss Blut, aber wenigstens haben wir uns Roadie-Zombies untertan gemacht.
Im Vorbeigehen dann noch im Rock Band-Shop das Evanescene-Paket entdeckt.

Ich weiß ja immer noch nicht was ich von der Combo halten soll. Bring me to Life ist großartig, Going Under hat im Matrix-Spiel funktioniert. Aber der Rest des ersten Albums war durchschnittlich bis würg.

Trotzdem konnte ich den folgenden drei Songs zum plastikrocken nicht widerstehen.

Bring me to Life:


Originalvideo

Call me when you´re Sober (in der Fetisch-Rottkäppchen-Version):

Weight of the World:

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The Cranberries: Linger


Rock Band DLC 28/05/08

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Abnormally Attracted to Sin

Tori Amos hat ihr zehntes Studioalbum herausgebracht.
Ich bin Fan der allerersten Stunde, „Little Earthquakes“ konnte ich 1992 schon auswendig, bevor irgendjemand anders Notiz von Tori genommen hatte.

Trotzdem versetzt mich ein neues Album heute nur noch begrenzt in Erregung, denn bei allen Alben seit „Under the Pink“ (immerhin 8 Stück) ist es das Gleiche: Drei, vier starke Stücke, der Rest ist esoterischer Lala-Mist, den man getrost ignorieren darf.

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Ist bei „Abnormally…“ nicht viel anders: Nach einem soliden Anfang („Welcome to Englans“ oder „Strong Black Vine“) wird es nach hinten raus („Mary Jane“, „Police me“) immer schwächer bis zur Grenze des Unanhörbaren. Nunja, wenigstens gibt es bei der iTunes-Version noch einen Bonustrack sowie ein digitales Booklet, insgesamt sind dadurch 18 Tracks auf dem Album. Schade, dass der Großteil mal wieder bestenfalls durchschnittlich ist.

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The Cranberries: In the Ghetto (Live)

Hammer. Immer wenn ich denke, jetzt aber wirklich alles von den Cranberries zu kennen, taucht so eine Perle auf. Muss mal auf die Suche gehen, was die noch so gecovert haben.

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100 Prozent: Go your own way

Auf Mittel. Aber immerhin: Yeah! Toller Song.
Morgen bin ich mit Sicherheit heiser.
Mit Dank an Bassistin Schildmaid, Drummer T. und Leadgitarristin B.

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