AC2-Tourtagebuch (3): Palmen, Meer und fünf Länder
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Immer noch Tag 1, Sonntag, 5.9.2010 | Karte: Google Maps |
| Ort | Autobahn zwischen Mailand und Genua, ligurische Riviera | |
| Zeit | 12.30 Uhr | |
| Hotel | – | |
| Strecke | ca. 370 km | |
| Wort des Tages | Ronco |
Wenn es schon kein Frühstück gibt, will er wenigstens das Meer sehen, verkündet Herr Modnerd und nimmt mit unserem Windows-Fiat Kurs gen Westen. Von der Nutzung der Landstrassen, um die Maut für die Autobahn zu sparen, hatte man uns im Vorfeld abgeraten. Zum Glück! Denn zwischen Bergen und Küste hält die italienische Landschaft NOCH MEHR BERGE bereit, und wo die Autobahn über Brücken und durch Tunnels relativ stringent voranführt, geht es auf der Landstrasse Serpentine hoch/Serpentine runter an jedem einzelnen Berg entlang.
Nach den ersten hundert Kilometer durch die Berge führt die staubige Autobahn durch die weite, flache Ebene um Tortona. Es ist mittlerweile sehr heiß in unserem Fiat, der zu allem Überfluss auch noch Mafiaschwarz ist (“Nero Provocatore”). Die Lüftung läuft, trotzdem schwitzen wir Sitze und Klavierlack voll. Das Autoradio gibt weiter Kirchengebete von sich. Während einer kurzen Pause pfriemeln wir in einem Anfall von Mut in Tateinheit mit Verzweifelung ein iPhone an den Windows-Anschluss des Fiat, laufen in Deckung und warten ab, ob der Wagen explodiert.


