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Schlagwort: macbook

Otto: Ja, neee, so nicht

Otto: Ja, neee, so nicht

Die Panne bei Otto betraf wohl nicht nur Apple-Notebooks
Über 2.500 Kunden hatten mehr als 6.534 Notebooks der Marken Apple, Acer, Fujitsu Siemens, Medion, HP und Sony geordert.

In einer Pressemitteilung lässt das Unternehmen nun wissen, dass es nicht gedenkt auch nur ein Notebook zu dem Preis zu liefern, wie es in einer Pressemtteilung deutlich macht:

“Allein aufgrund des Eingangs einer Bestellung und unserer Bestätigung, dass die Bestellung bei uns eingegangen ist, ist noch kein Vertrag über den Erwerb eines unserer Produkte zustande gekommen. Wie den Bestellbestätigungen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Otto zu entnehmen ist, wird ein Kaufvertrag erst mit Zugang der Ware beim Kunden wirksam.”

Wie es sich mit dem Spannungsfeld “im Recht sein” vs. “öffentliche Wahrnehmung und PR-Desaster” verhält, kann man gerade gut an der Dienstwagengeschichte um Gesundheitsministerin Schmidt sehen. Das weiß auch Otto und versucht die Wogen durch Bestechung zu glätten:
Jeder Besteller erhält einen Warengutschein in Höhe von 100 Euro mit einem persönlichen Entschuldigungsschreiben, unter allen Bestellern werden 50 MacBook Air verlost.

MacBook Pro, nur 49,- Euro

MacBook Pro, nur 49,- Euro

…so stand es am Dienstag Abend auf den Internetseiten des Versandhändlers Otto.de.
Ein hübsches Sonderangebot, das innerhalb von 2 Stunden rund 2.000 Kunden begeistert in Anspruch nahmen. Wohl auch, weil sich die Nachricht vom Megschnäppchen rasend schnell im Internet verbreitete.

Natürlich war das so nicht geplant – eigentlich sollte eine Tasche im Wert von 49,- Euro kostenlos zu jedem MacBook Pro und MacBook Air abgegeben werden. Ein falsch gesetztes Häkchen bei der Datenerfassung sorgte dafür, dass umgekehrt kein Schuh draus wurde: Tasche zum Normalpreis, MacBooks kostenlos.

Nun ist es passiert, und Otto prüft gerade, ob tatsächlich Kaufverträge zustande gekommen sind. Ist das der Fall, muss Otto die Geräte für 49,- Euro ausliefern. Der Schaden für das Unternehmen ginge dann in die Millionenhöhe.

Ungeordnete Nachlese: Apple Special Event Oktober ´08

Ungeordnete Nachlese: Apple Special Event Oktober ´08

So, JETZT habe ich auch endlich die Aufzeichnung des Events gesehen. Neue Notebooks gibt es also. OK, wusste man vorher. Ungeordnet:

– Vista als Grund für steigende Mac-Verkaufszahlen anzuführen ist sicherlich nicht falsch, dies so öffentlich zu tun ist aber, zumindest für europäische Ohren, unverschämt. Unverschämt cool.

– Jonathan Ives kann viel, aber Reden kann er nicht.

– Warum der Jubel und die viele Zeit zur Darstellung des neuen Fertigungsprozesses? Wird doch so schon seit einem Jahr beim MacBook Air gemacht.

– Warum soll sich jetzt noch wer das MacBook Pro kaufen? Das NextGen-MacBook hat doch alles. Den Firewire-Anschluss im Pro braucht man genauso wenig wie den Expresscard-Slot. Die Boostergrafik, die man in der Praxis nicht nutzen wird, und der größere Bildschirm rechtfertigen keine 700 Euro/Dollar Aufpreis.

– Viele Leute auf die Bühne zu zerren um den Analysten zu zeigen “Guckt” Apple besteht nicht nur aus Steve Jobs” stört den Flow der Show.

– Das Herumgeben der Aluminiumhüllen war albern.

– Die Reden enthielten einen Riesenhaufen Redundanzen

– Am Ende war der Meister von der Rolle, haspelte rum und wirkte, als ob er gleich zusammenbricht. Hat man so noch nie gesehen.

Trotzdem: Ich hing gebannt vor dem Schirm. Und mit den neuen Geräten ist die Firma mit dem Apfel anderen Herstellern mal wieder mindestens 2 Jahre voraus. Ich sollte doch noch Apple-Aktien kaufen, die sind grad günstig.