TOAZ!

Der Herbst hat begonnen. Schade, dass der Sommer vorbei ist. Viele Dinge hat man jetzt zum letzten Mal oder in diesem Jahr gar nicht getan – in der Nordsee schwimmen, etwa.

Ich mag den Oktober, schon immer. Ich mag es, wenn es morgens schon kalt und tagsüber nochmal richtig warm ist. Ich mag das goldene und rote Laub der Bäume und den typischen Herbstgeruch. Ich mag es, dass die Tage wieder kürzer werden und ich Abends in der Bibliothek, eingerollt in den Lieblingssessel, in aller Ruhe Bücher lesen kann. Vor allem mag ich das Licht. Die Oktobersonne ist ganz besonders, das Licht ist warm und zeichnet die Schatten anders als im Rest des Jahres. Nein, keine Bange, ich habe keine Drogen genommen. Klar habe auch ich viel zu tun, auch bei mir stehen unschöne Sachen an und klar hätte ich Gründe zum Jammern – aber mal ehrlich, das Leben ist zu kurz dafür. Das Leben ist, was wir daraus machen.

Weil ich genau deswegen dieses Jahr bislang absolut ausgekostet habe und den Oktober so mag, werde ich ihn dieses Jahr ganz besonders zelebrieren. Mein Oktober ist so vollgepackt mit tollen (und ein paar nicht so tollen, aber bestimmt, äh, unvergesslichen) Dingen, dass ich für mich schon mal den tollsten Oktober aller Zeiten angesagt hatte.

Owley fand das nun spontan so gut, dass er den TOAZ in der Blogosphäre ausruft, was nun wiederum ich spontan so gut finde, dass ich zum mitmachen auffordere. Ich zitiere Owley:

Wenn ihr auch auf den Herbstblues scheisst, und gewillt seid, diesen Oktober zum TOAZ zu machen, dann sorgt dafür, dass die verbitterte Onlinegemeinschaft davon erfährt und VERDAMMTNOCHMAL den TOAZ zelebriert! Postet euren Beitrag zum TOAZ auf eurem Blog, eurem Facebook-Profil, eurer Twitterwall oder meinetwegen eurem Küchenfenster!

Also: Alle mitmachen! Den Herbst genießen, den Oktober feiern, was Besonderes machen – und dann darüber schreiben! Was ist besonderer Euer TOAZ-Moment? Ein Stück Zwiebelkuchen? Die erste Kerze, die ihr in diesem Jahr angezündet habt? Eine Reise? Ein besonderes Buch, ein Film oder sogar eine Erinnerung? Ich würde mich freuen, wenn jemand beim #TOAZ mitmachen und ggf. einen Backlink auf diesen Beitrag setzen würde.

Nach dem Klick gibt es ein paar Banner, die nach Belieben genutzt werden können.

In diesem Sinne: Einen schönen TOLLSTEN OKTOBER ALLER ZEITEN allerseits!

Kategorien: Event, Internet | 15 Kommentare

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15 Gedanken zu „TOAZ!

  1. Yeah, cool. Das wird ein richtig dickes, fettes Ding! Ein Toast auf den TOAZ! 😉

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  2. Salute!

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  3. ggrundsätzlich stimme ich mit dir überein, was den tollen Oktober bzw. den tollen Herbst angeht.
    wobei der bei mir momentan mit 2 Zahnprovisorien und diversen Arztbesuchen gespickt ist und deshalb erst ab der übernächsten Woche der TOAZ werden kann.
    ich habe Hoffnung!
    🙂

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  4. @Markus, der Nochein-te: Wir können warten. Dann aber bitte die volle Ladung! 😉

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  5. Du hast Ideen! 🙂

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  6. Diese Vielfalt mit der uns der Herbst überschüttet – diese satten Farben.
    Jetzt wo die „Äpfel“ und „Birnen“ in ihren Körbchen wieder winterfest verpackt werden und nicht mehr „Jedermann“ zur offenen Ansicht vor liegen.
    Die „Eichel“ ein Hütchen trägt und „Nüsse“ wieder interessant werden.
    Der Nebel uns umhüllt und somit Zeit gibt aufregende Spiele in ihm zu erleben
    …..
    ich wohne am Ende einer Sackgasse und am anderen Ende steht eine Kirche. Deren Kirchturm roter Backstein, ragt aus der Kastanien besäumten Straße hervor. Mit Grünspan das Dach belegt. Links und rechts sind andere Bäume in den Vorgärten. Eiche, Birken deren grünes Laub zwischendurch von gelben Blättern durchdrungen dem ganzen eine Leichtigkeit vermitteln. Platanen die häufigsten Straßenbäume Berlins und eine Goldulme mit ihren lebensbejahenden Gelb direkt vor der Blutbuche. Hier und da Hagebuttensträucher die ihre Früchte vortragen und jedesmal beim Vorbeigehen muss ich automatisch summen …ein Männlein steht im Walde… . Morgens der Nebel der sich über die Straße legt und auch den Kirchturm für sich eingenommen hat ..im Laufe des vormittags dann langsam wieder freigibt. Friedliche Momente. Momente der Besinnung. der nebel verhüllt und schenkt uns beim weichen die farbenfrohe Natur wieder. Und jedesmal erscheint sie wie ein Geschenk weil nach der Verhüllung wieder etwas Neues freigelegt wurde…das man zuvor nicht wahrgenommen hatte.

    ach ja und mein ebook – DAS FENSTER ZUM INNENHOF ist online.
    Und wird denke ich bis Ende Oktober auch als Taschenbuch erhältlich sein
    die ISBN für das Buch zum Bestellen ist Buch 978 – 3- 8442 – 6919 – 2

    wie bekomme ich dein Banner?
    und tobst du dich auf der EULE aus…. jetzt wo du weißt das der Eulen – Brunnen auch mal Bier gespuckt hat.

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  7. Romantisches Dorfbild 🙂

    Bei den Bannern einfach rechte Maustaste und „Speichern unter“. Oder Link kopieren und einbinden.
    Eule war übrigens lustig, auch wenn schon wieder kein Bier im Brunnen war 😀

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  8. bist du fündig geworden auf dem Flohmarkt ? das mit den Bannern habe ich später auch raus bekommen. Was sammelst du ?

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  9. Im Herbst des Lebens noch einmal so richtig tief durchatmen, tief und bewusst Luft holen um die einzelnen Phasen des Herbstes mit allen Sinnen zu erleben.

    Sich von der Farbenkraft überwältigen lassen….

    Auf einer Lichtung stehend die Arme gen Himmel zu erheben um die Sonnenstrahlen die durch das Geäst sich ihren Weg suchen, aufzufangen. Dreh dich um dich selbst und lass dich von allen Seiten bescheinen.

    Schließ die Augen sieh in dich hinein und atme tief ein und aus – dann öffne die Augen wieder und du siehst wie neugeboren die Schönheit der Welt um dich herum. Jedes Blatt das dir jetzt in seinem Farbenrausch entgegensegelt, hat wie du eine schwere Geburt überstanden, einen zauberhaften Frühling erlebt. Einen Sommer mit all seinen Facetten, Winde, schwere Stürme, Regen, Gewitter, Sonne und es hat alles überstanden so wie Du und jeder einzelne von uns. Und jetzt im Herbst da verändern wir uns noch einmal, wir greifen mit vollen Händen in den Farbtopf und zeigen der Welt wie wir sie begeistern können, mit den vielen Möglichkeiten die wir zu bieten haben, Ideen die in uns geschlummert haben und jetzt sich bahnbrechend Raum schaffen.

    WIR, sind nicht alt.

    WIR stehen im Herbst des Lebens – uns setzt keiner mehr Grenzen, denn unsere Freiheit sind die Farben des Herbstes!

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  10. Leandrah: Ich sammele nichts, ich genieße nur die Atmosphäre und das Rumbummeln und stöbern.

    Karla: Ja, auch auf einer Metaebene funktioniert der TOAZ. Du fasst sehr gut die Intention zusammen: Innehalten, Revue passieren lassen, und den Rest des Jahres genießen.

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  11. das Leben geniesen mit all seinen Sinnen denn das Leben ist wunderschön.

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  12. Jetzt bin ich überrascht, wenn du so eine Reise zusammenstellst und die Eindrücke die dir dort begegnen mit nimmst, Fotos die einmalige Momente festhalten, bringst du dir da nicht irgendetwas von dort mit…. Stöbern auf dem Flohmarkt ohne etwas bestimmtes zu suchen ist irgendwie nicht so recht befriedigend. Auch wenn man das Gesuchte nicht findet hat man aber die Gelegenheit beim stöbern genutzt neues für sich zu entdecken das Augenmerk auf andere schöne Dinge zu lenken.

    wo soll es denn nächstes Mal hingehen…
    ein Tipp im September mal die Insel Elba vornehmen

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  13. Ich bringe mir ab und an schon was mit, aber meist suche ich nicht – ich warte darauf, dass mich Dinge finden 🙂 Diesmal war es halt nix, außer einer Kekseule.

    Ah, Elba… schon viel Schönes von gehört. Und Du hast Recht, in er Hauptsaison will man das nicht, September bietet sich wirklich an.

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  14. ich war zweimal da noch zu DM Zeiten . Du glaubst gar nicht wie viele damals in Franc tauschten mit dem Gedanken an Napoleon im Kopf. Reiseführer hab eich immer erst nach der Reise geholt. Die eigenen Eindrücken sitzen aber noch immer tief. Die Perle des Tyrrhenischen Meeres nennt man Elba auch. Es ist wirklich ein Kleinod bis heute geblieben. Wer immer auch da war wird es genauso in Erinnerung behalten. Seit 1956 Baustopp. Nur auf den Grundfesten eines gewesenen Hauses darf neu gebaut werden und nicht größer. Keine Hotelburgen wie auf anderen Inseln. ich war in Marina di Campo im Hotel Santa Catherina keine Hotelkette sondern ein persönlich geführtes Hotel. ich habe die Insel gut durchwandert. Das Bergdorf St Ilario hat eine kleine Kirche die mich so sehr berührt hat wie keine andere zuvor.Als ich das erste Mal da war allein, hatte ich bei der Überfahrt von Piombino mit der Fähre mich selbst ein wenig gerügt, die Insel sah schroff aus, unwirtlich und dann, dann kam der Hafen von Portoferrario und die Sonne schien darauf du hattest einfach mit einem Mal das Gefühl du wirst mit offenen Armen aufgenommen. Und als ich wieder wegfuhr habe ich die Insel noch sehr lange gesehen. Das zweite Mal ein Jahr später mit einer Kollegin, das war ein Fehler. Wir haben uns nur gezofft. Dann waren wir dort wo die Sommerresidenz von Napoleon war. ich nur in Holzklappern. den Rucksack voll des schönen Aleatico Weines der dort angebaut wird. Bus verpasst und keiner fuhr mehr. Wir zu Fuß es war etwa 17:00h nach einigen Malen in der beginnenden Dunkelheit verlaufen hatten wir etwa um 1:00h nachts unser Hotel erreicht. Von meinen Schuhen hatte ich mich unterwegs getrennt und bin barfuß weiter gelaufen etwa 42 km war die Strecke. mein Füße blutend. eine Krankenschwester im Hotel verband mir diese kein Schuh passte mehr und 2 Tage später war die Rückfahrt. wir waren Inselgespräch die 2 verrückten Deutschen die 42 km zu Fuß gehen. Für meine Kollegin war es das schönste Urlaubserlebnis. Für mich war es schön die Familie die mich ein Jahr zuvor in St. IIario aus der kleinen Kirche kommend eingeladen hatte zu sich. Das Haus fand ich wieder, klopfte und wurde umarmend vor Freude eingelassen. sie sprachen kein Deutsch, ich kein Italienisch trotzdem klappte die Verständigung. aber diesmal war die Abfahrt anders. Ich hatte mich einmal nach vorn Richtung Piombino gedreht um dann wieder den Blick zurück zur Insel zu werfen und dieses war vollständig im Nebel verschwunden für mich ein Zeichen ich komme nie wieder dahin. Die beste Erzählung die ich bisher über Elba gelesen habe, ist von einem Engländer Vernon Bartlett und heißt einfach nur Elba. beim Lesen steigt dir wieder der Duft des Olanders der Pinien in die Nase und du gehst die kleinen Straßen der Ortschaften wieder entlang. Ich kenne einige die immer wieder da waren und die das was ich beim ersten Mal erlebte genau so gesehen, erlebt haben und hinterher nur voller Begeisterung für diese Insel geschwärmt haben.

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  15. Klingt traumhaft… Bislang kenne ich Elba nur als Silhouette vom Festland aus. Hört sich an, als sollte ich das mal ändern.

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