Fernreisetauglich 2017: V-Strom DL 650

Fernreisetauglich 2017: V-Strom DL 650

“This Girl is going Places”


(Anm: Artikel enthÀlt jetzt auch die folgenden 5 BeitrÀge. All inclusive, sozusagen)

Es gibt kaum einen schlechteren Zeitpunkt fĂŒr den Kauf eines Motorrad als mitten im Winter. Ich habe es trotzdem getan, seit Ende Februar gehört mit eine sechs Jahre alte Suzuki V-Strom. In den vergangenen Wochen wurde heftig an der gebaut, ihr erste große Reise mit mir als Fahrer startet in KĂŒrze.

Dabei hat die V-Strom schon einiges hinter sich, aber dazu spÀter mehr.

Die Renaissance, meine treue Kawasaki ZZR 600, hat mich nie enttĂ€uscht. Aber nach fĂŒnf Jahren, in denen wir gemeinsam wochenlang kreuz und quer durch Europa gekurvt sind, haben sich meine AnsprĂŒche etwas verschoben. Es gibt Strecken, die ich mit der ZZR nicht fahren und Orte, die ich mit ihr nicht oder nur unter Schmerzen erreichen kann. Schon jetzt hat die Sporttourerin mehr gesehen und mitgemacht als die meisten “Adventurebikes”. Aber ich kenne inzwischen auch ihre Grenzen und meine WĂŒnsche sehr genau. Auf meiner Wunschliste stand ein weicheres Fahrwerk, eine andere Sitzhaltung und ABS. Genau das bringt die V-Strom von Haus aus mit.

Die DL 650 V-Strom wird von Suzuki gerne als “Sport-Enduro-Tourer” vermarktet. Das ist ziemlicher Quatsch, denn die Maschine taugt weder im echten GelĂ€nde, noch ist sie besonders sportlich. Der Marketingquark zeigt aber recht gut, wie schwierig das Motorrad zu verorten ist. Denn wenn sie eines ist, dann vielseitig. Das lĂ€sst sicher aber leider im Pitch nicht auf einen Unique Selling Point runterbrechen.

Meine V-Strom ist eine der Letzten (L0) der WVB1-Reihe, die von 2004 bis 2010 fast unverĂ€ndert gebaut wurde. GĂ€ngiger Konsens ist, dass das Design als hĂ€sslich empfunden wird. Zu bollerig kommt sie daher, zu glubschig die Scheinwerfer, zu zerklĂŒftet die Front, zu breit das Heck. Erst die 2012er-Maschinen brachten gefĂ€lligere Maße und augenschmeichelndere Formen mit, laufen etwas ruhiger und verbrauchen noch weniger.

Aber das Aussehen ist Geschmacksfrage und war mir in dem Fall nicht die Mehrausgabe von mehreren Tausend Euro wert. Denn V-Stroms sind vergleichsweise gĂŒnstig in der Anschaffung, bei Gebrauchtmaschinen sinkt aber der Wert irgendwann nicht mehr – was auch fĂŒr die Haltbarkeit und ZuverlĂ€ssigkeit spricht.

Nein, um Design ging es mit nicht. Was mir wichtig war: Reisetauglichkeit, Wartungsfreundlichkeit und eine robuste Ignoranz gegenĂŒber dem Untergund (Fahren auf Schotter oder umbrischen Straßen, was in etwa einer Fahrt auf einem TruppenĂŒbungsplatz entspricht).

TatsĂ€chlich ist die V-Strom eine bequeme, agile Reisemaschine. Anders als auf Sportmaschinen, auf denen man eher kauert, thront man auf der V-Strom geradezu. FĂŒr mich war es erst einmal ungewohnt, wieviel Motorrad ich plötzlich um mich rum hatte. Zum Vergleich: Bei der ZZR endet das Windschild, die Frontscheibe, direkt vor meiner Nase, ich gucke direkt auf den Asphalt und die Spiegel sind unterhalb der Sichtlinie. Bei der V-Strom ist das Windschild eine ganze ArmeslĂ€nge entfernt, und DAVOR geht die Maschine noch weiter. Die Frau Strom ist wirklich groß. Nicht umsonst wird sie gerne von Menschen mit 1,90 KörpergrĂ¶ĂŸe gefahren, die passen da nĂ€mlich prima drauf.

Auch fĂŒr kleinere Menschen ist die aufrechte Sitzhaltung gelenkschonend, und das weiche Fahrwerk mit den großen RĂ€dern schluckt Unebenheiten und Schlaglöcher bequem weg. Gleichzeitig ist sie in Kurven aber wieselflink und handlich, was zumindest ich ihr so gar nicht zutraut hĂ€tte. Ohne große Übung erreiche ich mit der Strom SchrĂ€glagen, die ich so mit der ZZR nicht ohne Weiteres hinbekomme.

Ungewohnt sind auch VerarbeitungsqualitÀt und Getriebe. WÀhrend die V-Strom in Sachen Passform und MaterialqualitÀt, insbesondere der Kunststoffteile, weit hinter der 8 Jahre Àlteren Kawasaki hinterherhÀngt, ist das Getriebe ein Traum. Da klappert und hakelt nichts, die GÀnge gleiten einfach so rein. Herrlich.

So geschmeidig das Getriebe ist, so bollerig ist der Motor. Der Zweizylinder röhrt und vibriert wie ein Trecker, zumindest im direkten Vergleich mit dem geschmeidigen Vierzylinder der Kawa. Das muss man ihm aber nachsehen, dafĂŒr ist er zuverlĂ€ssig und glĂ€nzt er mit niedrigem Verbrauch. In Kombination mit dem 22 Liter großen Tankvolumen reicht eine FĂŒllung fĂŒr 400 Kilometer, in der Theorie sogar 500. Zum Vergleich: Mit der ZZR ist bei 250 bis max. 300 km Schluss, mit der muss ich manchmal drei Mal am Tag an die Tankstelle. DafĂŒr bringt der V-Strom-Motor mit 69 PS wesentlich weniger Leistung, was sich sowohl in der Beschleunigung, als auch bei der Höchstgeschwindigkeit bemerkbar macht. Bei Tempo 180 ist Feierabend. Das spielt aber auf Reisen keine große Rolle. Schneller als 130 fahre ich mit Koffern dran eh selten, und bis dahin springt die Strom schnell genug.

Die V-Strom wurde 7 Jahre nahezu unverĂ€ndert und in großen StĂŒckzahlen gebaut. Das heisst auch: Es gibt einen riesigen Markt an Ersatz- und Zubehörteilen.

Das ist auch gut so. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um fĂŒr mich rauszufinden worauf ich beim Motorradreisen wert lege. Die ZZR so umzubauen, dass ich damit absolut zufrieden war, hat durch iterative Entwicklung insgesamt drei Jahre gedauert. Die V-Strom hat einige dieser Dinge, auf die ich nicht verzichten kann, schon mitgebracht. Der Vorbesitzer muss die Maschine echt geliebt haben – sie hat einige der besten Zubehörteile ĂŒberhaupt von ihm bekommen, u.a. den KoffertrĂ€ger und die Sitzbank. Aber auch im Detail hat er feine VerĂ€nderungen vorgenommen. Das es sich bei den merkwĂŒrdigen Teilen, die versteckt in der Verkleidung an der Gabel angebracht sind, um Ösen fĂŒr Zurrhaken handelt, die man zum VertĂ€uen der Maschine u.a. auf FĂ€hren braucht, zeigt, dass die Kiste schon mehr als eine lange Reise hinter sich hat.

Dazu kamen nun in den vergangenen sechs Wochen weitere VerÀnderungen.

FĂŒr die grĂ¶ĂŸeren Umbauten wurde die Kawasakiwerkstatt des Vertrauens rangezogen. Die mussten sich erst an die Suzuki gewöhnen, letztlich haben sie aber alles so schrauben können wie ich es wollte. Verbaut wurden Teile, die in kleinen Manufakturen in Deutschland, Tschechien und den USA zum Teil speziell fĂŒr meine Strom gefertigt wurden. Herausgekommen ist nun eine Maschine, die wieder so einzigartig ist wie die Renaissance, sich aber ganz anders fĂ€hrt. Man, bin ich gespannt, wie die sich auf der nĂ€chsten Sommerreise schlĂ€gt.

Das hier sind die Anpassungen, die an der Freu Strom vorgenommen wurden:

Tieferlegung
Die Frau Strom ist GROSS, wirklich groß. Um mal zu zeigen wie groß die Schwarze ist, hier mal ein Vergleichsbild neben der Renaissance.

Ich habe zwar lange Beine, aber fĂŒr mehr als einen Fuß auf dem Boden reichte es nicht. Das genĂŒgt zwar um an einer roten Ampel nicht umzufallen, ist aber zu wenig, um die Kiste rĂŒckwĂ€rts aus einem geschotterten Parkplatz zu schieben. Deshalb wurde eine Tieferlegung von Alphatechnik verbaut. Diese Teile hier sind Umlenkhebel, die 37mm lĂ€nger sind als die Standardhebel.

Die Hebel ziehen das Motorrad hinten 30mm weiter runter. Vorne wird die Gabel 0,8mm durchgesteckt. Hört sich alles nach nicht viel an, aber es aus, dass ich mit beiden FĂŒĂŸen an den Boden und ohne Leiter auf die V-Strom komme. Preis der Freiheit: Der SeitenstĂ€nder musste auseinandergeflext, um 20mm gekĂŒrzt und wieder zusammengeschweißt werden.

StÀnder
Ein HauptstĂ€nder ist eigentlich unverzichtbar bei einer Reisemaschine, wenn man den Hinterreifen wechseln oder flicken muss die Ketten schmieren will. Doof: Die Strom hat sowas serienmĂ€ĂŸig nicht. Nett: Der Vorbesitzer hatte einen Original-HauptstĂ€nder nachgerĂŒstet. Doppeldoof: Durch die Tieferlegung war der nicht mehr zu gebrauchen, und in Kurven schrappte er auch noch schnell ĂŒber den Asphalt. Die Funkenspur sieht zwar beeindruckend aus, ich brauch sowas aber nicht. Also ab mit dem HauptstĂ€nder.

Ich kann mich noch dran erinnern: Das erste Mal ganz bewusst habe ich die DL 650 wahrgenommen, als eine polnische V-Strom vor I Papaveri stand. Aufgefallen ist mir die Kiste wegen der Fußverbreiterung, die auf den SeitenstĂ€nder aufgesteckt war. Sowas wollte ich auch! Gab es aber leider fĂŒr die Kawasaki nicht. Jetzt habe ich eine, aus Alu gelasert.

Es kommt nĂ€mlich relativ hĂ€ufig vor, dass ich auf Schotter, Rasen oder anderen, unfesten UntergrĂŒnden parken muss. Dann sinkt der SeitenstĂ€nder ein. FĂŒr die ZZR hatte ich eine Platte zum Unterlegen dabei, fĂŒr die V-Strom gibt es aber was Besseres in Form des “Elefantenfußes”.

Ein HauptstĂ€nder wĂ€re zwar praktisch, aber fĂŒr Reifenpannen gibt es immer einen Service in der NĂ€he, und zum Ketten schmieren gibt es einfachere Methoden:

CLS-Kettenöler

Heiko Höbelt ist ein TĂŒtfler. Seit Jahren baut er immer neue Versionen seines Chain Lube Systems (CLS), einem verschleißfreien Kettenschmiersystem. Mototorradketten mĂŒssen dauernd gereinigt und gefettet werden, sonst sehen sie schnell aus wie auf dem Bild oben: Rostig und dreckig. Abhilfe schaffen Kettenöler, das sind Konstruktionen, die die Kette autmatisch ölen.

Die ZZR hatte ein unterdruckgesteuertes Kettenölsystem von Scottoiler verbaut. Das kennt nur zwei Einstellungen: Ventil auf oder Ventil zu. Da sich die ViskositĂ€t des Öls in AbhĂ€ngigkeit von der Außentemperatur zwischen 5 und 25 Grad Celsius um bis zu 400% Ă€ndert, muss man die Durchflussmenge stĂ€ndig per Hand nachjustieren, ĂŒber eine Rad unter der Sitzbank. Macht man natĂŒrlich nicht, mit dem Resultat, dass bei warmem Wetter so viel Öl auf die Kette lĂ€uft, dass es ĂŒberall hin geschleudert wird: Auf die Felgen, in die Verkleidung, sogar am Nummernschild kleben an warmen Tagen schwarze Tropfen.

Die Pumpe, die Höbelt erfunden hat.
Display und Tank.
Bei Heiko Höbelts CLS ist das anders. Hier sitzt eine Pumpe in der Seitenverkleidung, die immer genau einen Tropfen in die Ölleitung drĂŒckt, egal wie viskos das ist. Trotzdem kann man das System regeln, ĂŒber ein Display am Lenker. So lĂ€sst sich der Ölfluss erhöhen, wenn man z.B. im Regen oder in staubiger Umgebung unterwegs ist. Das System klemmt direkt an der Batterie und springt nur an, wenn es merkt, dass die Lichtmaschine Strom zuliefert, also der Motor lĂ€uft. Genial! – So spart man sich rumfuckelei mit Relais und Ă€hnlichem.

Die Steuerelektronik ist in der linken Seitenverkleidung versteckt.
Der Öltank ist unter der Sitzbank angebracht. Eine FĂŒllung reicht fĂŒr 16.000 Kilometer.
Display mit Folientasten zum Einstellen der Ölmenge.
Die Pumpe sitzt in der rechten Seitenverkleidung.

Als Effekt muss man die Kette nie wieder von Hand schmieren, sie hĂ€lt wesentlich lĂ€nger, und putzen muss man sie auch nie. Dieser Komfort hat seinen Preis. So ein elektronisches CLS kostet 270 Euro, ein unterdruckgesteuerter Scottoiler der Marke Dreckschleuder ist dagegen fĂŒr 100 Euro zu haben. Aber nach der Schweinerei an der ZZR in den letzten Jahren muss ich sagen: Nie wieder. Dank des Höbeltschen Erfindungsgeists bleibt die V-Strom sauber.

SturzbĂŒgel
Endlich wieder ein SturzbĂŒgel! Mögen viele ja nicht, wegen Ästhetik und so, aber da kann man bei der V-Strom ja eh nicht viel versauen. Ich muss aber zugeben: Ich stehe total auf SturzbĂŒgel. Hatte ich schon an der 450er Honda, und der hat mir bei zwei StĂŒrzen das Bein gerettet und die Maschine vor Schaden bewahrt. Wegen der Vollverkleidung passte kein SturzbĂŒgel an die ZZR 600, deshalb hat die Maschine Sturzpads. Aber in so einen richtigen Rohrrahmen habe ich mehr Vertrauen als in einen Metallpilz.

Als ich sie gekauft habe, hatte die V-Strom einen SturzbĂŒgel aus dem Suzuki-Zubehörprogramm. Der ist ziemlich winzig.

SturzbĂŒgelchen von Suzuki. Doof.
Leser Albrecht merkte an, dass der im Falle eines Umfalls oder Sturzes lediglich den Motor schĂŒtzt, wĂ€hrend der Tank und das Bein des Fahres in Mitleidenschaft gezogen wird. Recht hat er, der Albrecht, zahllose V-Strom-Besitzer mit zerstörten Tanks und Verkleidungen können da ein Lied von singen! Also ab mit dem Suzuki-Mist und stattdessen einen SturzbĂŒgel verbaut, der den Namen auch verdient. Sieht ein wenig martialisch aus, aber der neue SturzbĂŒgel von Givi bietet wirklich die beste Schutzwirkung.

Martialisch: StruzbĂŒgel von Givi.

Unterfahrschutz

Die V-Strom ist kein GelĂ€ndemotorrad, in erster Linie wegen fehlender Bodenfreiheit. Nun bin schon öfter ungewollt in Situationen gekommen, wo ich ĂŒber Felsen oder AbsĂ€tze huppeln musste. Macht man das mit der V-Strom, kann man sich dabei den KĂŒhler beschĂ€digen oder den Ölfilter abreissen. Die sind nĂ€mlich etwas seltsam, direkt hinter dem Vorderrad, positioniert.

FKK: KĂŒhler und Ölfilter baumeln nackig im Wind.
Deswegen verkaufen sich Motorschutzbleche so gut. Leider passen weder die originalen noch die von Drittherstellern mit den SturzbĂŒgeln von Givi zusammen. Die Lösung: Handarbeit.

Marselus, eine Manufaktur in Tschechien, baut auf Anfrage Zubehörteile fĂŒr die V-Strom – auch einen Motorschutz, der direkt am Givi-SturzbĂŒgel montiert werden kann.

War ein wenig seltsam, auf einer tschechischen Seite nur nach Bild was zu bestellen, aber der darauffolgende Mailkontakt war sehr nett, und 14 Tage nach Bestellung kam das StĂŒck hier an.

Lasergschnittenes, dickes Aluminium, handgeschweißt, pulverbeschichtet und perfekt passend. Ein wirklich schönes StĂŒck Handwerkskunst, bei dem es ob seiner WErtigkeit schon Freude bereitet, es zu berĂŒhren.

Vorn wird es am SturzbĂŒgel montiert, hinten an den Schrauben von SeitenstĂ€nder und Auspuffhalterung. Damit ist der Motor rundum geschĂŒtzt, und wenn man doch mal dran muss, kann man den Korb durch das Lösen von vier Schrauben abnehmen.

Sportscheibe
Als ich die V-Strom bekam, trug sie eine riesige Tourenscheibe mit einem zusĂ€tzlichen Spoiler oben drauf. Das Ding war so hoch, dass die Kante und der Spoiler direkt in meinem Blickfeld war, totzdem hatte ich Verwirbelungen am Helm. Dasist bei den V-Stroms ein bekanntes und echtes Problem: Hinter der hohen Scheibe gibt es Wirbel, die einem bei höheren Geschwindigkeiten den Helm nach links und rechts reißen oder Luftwellen, die direkt auf den Kopf ballern. Im Schlimmsten Fall gibt das ein verwackeltes Seefeld und Kopfschmerzen beim Fahrer. Das ist der Grund, weshalb man V-Stroms so gut wie nie mit der Originalscheibe sieht.

Viele Fahrer bauen nun riesige Tourenscheiben an, hinter denen sie komplett vor Wind und Wetter geschĂŒtzt sind. Das wirft aber gleich mehrere Probleme auf. Zum einen wird die Maschine anfĂ€llig fĂŒr Wind und maacht dann u.U. Pendelbewegungen, zum anderen muss man als Fahrer durch die Scheibe schauen oder hat zumindest die Kante im Blickfeld. Besonders unangenehm bei Reisen in warme LĂ€nder: Der Helm wird nicht mehr belĂŒftet, weil der Luftstrom von vorne fehlt.

Eine Schrankwandgroße Scheibe ist nicht mein Ding. M.E. besteht der Sinn einer Scheibe am Mopped NICHT darin, den Fahrer vollflĂ€chig vor Wind und Regen zu schĂŒtzen. Nein, normalerweise dient die Scheibe der Minderung des Windrucks auf der Brust, wĂ€hrend der Helm frei im Windstrom liegt. Also weg mit der zu hohen Toruenscheibe und auf Ebay eine Originalscheibe zum Testen gekauft. Die ist aber auch recht hoch und produziert Wirbel.

GlĂŒcklicherweise fand sich in Wien eine gebrauchte Sportscheibe. Die Dinger sind selten, weil Suzuki sie nur kurz im Programm hatte. UnverstĂ€ndlich, denn sie erfĂŒllt ihren Zweck nicht nur besser als die Standardscheibe, sondern sieht dabei auch noch cool aus!

Sportscheibe vs. Standardscheibe.
Problem war nur: Der Winkel stimmte nicht. Auch die Sportscheibe produzierte Luftwirbel. Aber auch da gibt es was, wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen.

Madstad-Scheibenhalter

Der Originalscheibenhalter lĂ€sst eine Verstellung der Scheibe in der Höhe zu, in zwei festen Positionen. GlĂŒcklicherweise gibt es Mark Stadnyk. der fĂ€hrt selbst eine V-Strom und hat 2006 eine Scheibenhalterung zurechtgetĂŒfelt, die super verstellbar ist und Luftwirbel durch andere Neigungswinkel eliminiert.

Mark produziert diese Halterungen in einer kleinen Manufaktur “Madstad” in Brooksville, Florida, und von dort haben sie ihren Weg an meine V-Strom gefunden (nach einem wochenlangen Irrweg von Fort Worth, Miami und den deutschen Zoll).

Aus den USA importiert: Scheibenhalterung.
Höhe und Winkel der Scheibe lassen sich ĂŒber zwei RĂ€ndelschrauben schnell einstellen, damit sollten Windböen der Vergangenheit angehören. Jetzt muss ich nur noch die richtige Einstellung finden.
Man munkelt ĂŒbrigens in dĂŒsteren Forenecken, dass der Madstad-Scheibenhalter nicht an deutschen Moppeds montiert sein darf, weil er keine E- oder KBA-Nummer hat. Ich habe mal direkt den Dekra-PrĂŒfer gefragt. Antwort: Das Ding braucht weder eine Zulassungsnummr noch eine Einzelabnahme, weil es nicht Sicherheitsrelevant ist oder die Fahreigenschaften Ă€ndert.

Wo ich gerade am Tauschen der Scheiben war, habe ich den den vorderen Halter Neodym-Magnete eingeklebt.

Die sieht man nicht, wenn das Teil montiert ist…

…aber eine passende HĂŒlle fĂŒr Parkscheine klebt bombenfest daran:

Und ja, das wird nötig sein. Die Frau Strom hat nĂ€mlich einen dicken Hintern und ist fast so breit wie ein Twingo. Sowas parkt man nicht unauffĂ€llig auf einem Fußweg, die wird schon mal auf kostenpflichtigen ParkplĂ€tzen stehen mĂŒssen.

SW-Motech Evo QuicklLink Koffersystem
Die gebrauchte V-Strom hatte schon einen Kofferhalten montiert. Zuerst habe ich mich total gefreut, als ich gesehen habe, dass es sich dabeium ein SW-Motech-Teil handelt. Die deutsche Zubehörschmiede geniesst einen ausgezeichneten Ruf, und das “Evo”-System ist wirklich ein MeisterstĂŒck. Mit Adapterkits lĂ€sst es sich so umrĂŒsten, dass sowohl meine Givi-Koffer als auch Hepco & Becker, Steed und andere Koffer an die Maschine passen. Super, das spart den Kauf eines KoffertrĂ€gers, und ich kann meine Koffer weiterverwenden.

Die Kehrseite: Das Evo ist ein Quicklink-System. Man dreht die Schraubverbindungen um 90 Grad und zack, hat man den TrĂ€ger demontiert. Ist fĂŒr Leute, die KoffertrĂ€ger unĂ€sthetisch finden.

Ist ja auch eine nette Idee, wenn man den TrĂ€ger nicht dauernd dranhaben möchte. Allerdings lĂ€sst er sich ohne spezielles Werkzeug lösen. Auch dann, wenn die Koffer dran sind. FĂŒr Diebe ist es daher sehr einfach, durch Lösen von vier ClickverschlĂŒssen eben mal das GepĂ€ck wegzutragen.

Suboptimal. Abhilfe schaffen spezielle Haltebolzen mit Schlössern drin, die ich nachtrÀglich montiert habe.

Wesentlich fester ist da schon die Halteplatte von Givi. Die wird mit fummeligen Halterungen direkt auf die GepĂ€ckbrĂŒckde der Suzuki geschraubt und ist ohne passendes Werkzeug und ausgerenkte Finger nicht mehr abzubekommen. Dummerweise ist sie recht dicht an der Sitzbank moniert, geht aber nicht anders.

Die V-Strom hat nur einen Auspuff, der an der rechten Seite weit hochgezogen ist. Dadurch ist die ohnehin breite Maschine asymetrisch, und der rechte Koffer steht 6 Zentimeter weiter nach Außen ab als der linke.

Ich hatte erst ĂŒberlegt ein asymetrisches Kofferset zu montieren. Nachdem ich mir einige Sets genauer angesehen habe muss ich sagen: Diese Art von Koffer sind meist irre teuer und lenken erst recht den Blick auf die Asymetrie. Und noch schlimmer: Bei manchen muss man echt den Nutzwert anzweifeln, anscheinend zĂ€hlt die Optik mehr als der praktische Nutzen.

So ein Fall sind die “Trekker” von Givi. Mit denen hatte ich heftig geliebĂ€ugelt, als ich dann aber einen der 46 Liter-Modelle zu Hause hatte, war ich ziemlich negativ ĂŒberrascht. So schön die neuen auch sind, mit ihren schwarzen Aluminiumplatten und dem geteilten Deckel: Sie sind am Ende des Tages halt auch nur Plastikkoffer, und dafĂŒr mit 6 Kilogramm Gewicht einfach zu schwer.

Der Motech-TrĂ€ger kann 12,5 Kilo pro Seite tragen, wenn die Koffer schon 6 davon mit Eigengewicht belegen, bleibt nicht mehr viel fĂŒr den eigentlichen Inhalt ĂŒbrig. Nach reiflicher Überlegung bin ich tatsĂ€chlich zu dem Schluss gekommen: Meine alten E45-Givis sind tatsĂ€chlich das Beste, was es in dem Bereich gibt. Sie machen vielleicht optisch nicht so viel her, aber sie sind stabil, leicht ( wiegen 3 Kg) und dicht.

Ein weiterer Punkt fĂŒr die Weiterverwendung der alten E45 ist das selbstgebaute Passivlichtsystem, das fĂŒr die Sichtbarkeit unschlagbar ist. Das umlaufende Diamond Grade Markierungsband, das ich in mĂŒhsamer Handarbeit nachgerĂŒstet habe, macht, dass die Maschine selbst in finsterster Nacht bei geringstem Streulicht leuchtet wie ein Weihnachtsbaum.


Ganz zu schweigen vom Topcase, das im doppelten Boden nicht nur eine Warnweste mitbringt, sondern in sich nochmal ein GepÀcksystem mit Wasserflaschen und Kleinteiletaschen hat.

Das Topcase fahre ich ĂŒbrigens meistens genauso leer durch die Gegend. Dann passt nĂ€mlich der Helm rein. Ich erlaube mir den Luxus, denn Helm durch die Gegend schleppen ist doof.

Vermutlich brauche ich die 90 Liter Stauraum der beiden E45 Givis gar nicht mehr. Bei den Reisen mit der ZZR war der rechte Koffer zum Großteil mit Werkzeug und Ersatzteilkram beladen. Das brauchte wenig Volumen, brachte aber viel Gewicht auf die Waage. Bei der V-Strom kann ich mir das MitfĂŒhren von Ersatzteilen hoffentlich sparen. Anders als die ZZR ist die Suzuki dafĂŒr gemacht auch mal Umfaller wegzustecken. Bei einem Sturz brechen nicht sofort die Fußrastenhalter, sondern verbiegen sich und lassen sich vom Dorfschmied wieder in Form dengeln. Und das Werkzeug lĂ€sst sich anders unterbringen:

Tooltube

Auf der rechten Seite der V-Strom verlĂ€uft zwischen Hinterrad und KoffertrĂ€ger der Auspuff, aber links war da – nichts. Bis jetzt. Ein Dokumentenzylinder aus einem John-Deere-Traktor wurde zu einer Tooltube, einer Werkzeugröhre.

Halterungen bringt das Plastikding schon mit, und nach einigem Experimentieren und mit Albrechts Hilfe (“GehtÂŽs nicht M8 und V2A?”) hatte ich dann auch irgendwann die passenden Schrauben zur Verbindung mit dem GepĂ€ckrahmen gefunden, der praktischerweise noch unbenutzte Löcher hatte.

In der Röhre befinden sich nun Ersatzhebel, Werkzeug, ein Warndreieck und eine starke Taschenlampe. Abschließen kann man sie nicht, aber ich wĂŒrde mich stark wundern, wenn da wer dran geht.

Rechts Auspuff, links Tooltube.

FĂ€llt kaum auf, das Ding:

Sitzbank
Die beste Investition in die ZZR 600 die ich JEMALS getĂ€tigt habe war die Sitzbank, die eine kleine Sattlerei in Hameln fĂŒr mich gefertigt hat. Durch die Form und die Geleinlage kann ich 8 Stunden am StĂŒck fahren ohne das mir der Hintern abfĂ€llt. Die V-Strom hat eine 4Seat Sitzbank von Baehr mitgebracht.

Das Teil kostet mit 500 Steinen mehr als drei Mal so viel wie das Unikat aus der Sattlerei. Ob das Ding die viele Kohle, die ich persönlich nicht ausgegeben hĂ€tte, wirklich wert ist, muss sie erst noch beweisen. Sehr vertrauenserweckend ist der erste Eindruck nicht: Einer der Haltehaken zum Chassis ist schon gebrochen. Der Vorbesitzer hat sich wohl draufgesetzt, als das Kunststoff-Ding nicht richig eingerastet war. Das dĂŒrfte aber keine Rolle spielen, solche wichtigen Teile mĂŒssen aus Metall sein und dĂŒrfen nicht brechen, nie! Schon gar nicht an einem 500 Euro-Sitz. [Update: Die V-Strom hat eine neue Sitzbank vom Sattler bekommen.]

Unter der Sitzbank bringt die V-Strom auch noch erstaunlich viel Stauraum mit. Da lagern bei mir jetzt Papiere (Eintragungen, Zulassungen, Unfallbericht, grĂŒne Karte), ein Verbandskasten sowie das, was man als Moppedfahrer immer fĂŒr Reperaturen braucht: Klebeband und Kabelbinder.

Mit Tooltube und Sitzbankstauraum kann ich mir jetzt tatsÀchlich die Werkzeugtasche im Koffer sparen.

Elektrik
Keine Ahnung wie lange die Batterie in der Maschine war. Vermutlich war es noch die erste. Zwar war die noch gut, aber nach 7 Jahren darf mal eine neue her. Wieder eine Yuasa.

Licht
Der Vorbesitzer hat Givi S310 “Trekker” Zusatzscheinwerfer an den SturzbĂŒgel gebastelt. In meinen Augen eine Spielerei, weil die Dinger trotz Halogen recht funzelig sind und die V-Strom schon zwei große Hauptscheinwerfer hat. Aber hey, wenn es die Sichtbarkeit erhöht, warum nicht.

Um die Sichtbarkeit WIRKLICH zu erhöhen, hat die V-Strom Osram Nightracer 50-Lampen bekommen. Wie der Name schon sagt, sind die 50 Prozent heller als andere H4-Lampen, halten dafĂŒr aber weniger lange. Ist ein Kompromiss. Eine Alternative wĂ€re die Nightracer 110 gewesen, die irre hell sind, aber nur 160 Stunden halten. Das war mir ein Bisschen zu wenig.

Auch die anderen Leuchtmittel wurden einmal durchgetauscht. Sowohl die Blinker als auch die Standlichtbirnchen sind gegen neue ausgetauscht wurden, und gleich viel sichtbarer. Richtig sichtabr wĂ€re man natĂŒrlich mit hellen LED-Birnchen. Die gibt es am Markt, die Nutzung ist aber in Deutschland verboten.


Heizgriffe

HĂ€tte ich auch nicht missen wollen, hat sich zum GlĂŒck schon der Vorbesitzer drum gekĂŒmmert: Heizgriffe. Die Guten, von Daytona. Dazu Handprotektoren von Suzuki. GeschĂŒtzte und warme HĂ€nde, was will man mehr.


Reifen, Reifendruckkontrolle und Ventile

Ein Reifendruckkontrollsystem ist normalerweise ein Luxus, der den ganz dicken BMWs vorbehalten ist. Aber nicht bei mir. Von Garmin gibt es Ventilkappen, in denen Bluetooth-Sensoren stecken. Die vernetzen sich mit dem Navi und zeigen den jeweiligen Status an. Das ist ein gutes Maß an Beruhigung, wenn man zwischendurch mal den Reifendruck checken kann, besonders, wenn man gerade ĂŒber spitze Dinge gefahren ist.

Die Reifendruckradkappen sind zwar mit 9 Gramm recht leicht, aber an einem schnell laufenden Rad reicht das Gewicht, um normale Gummiventile aus der Felge zu reissen. Deshalb wurden Metallventile verbaut, die diese KrÀfte aushalten.

Das Reifendruckkontrollsystem in den Ventilkappen wurde allerdings von der Renaissance transferiert. Die kleinen Dinger sind mittlerweile mehr als doppelt so teuer wie frĂŒher, ein Satz kostet aktuell 180 Euro. Das tut nicht not.

In dem Zug kamen gleich mal neue Reifen drauf. Statt meiner geliebten Angel GTs fĂ€hrt die V-Strom auf Tourance Next von Metzler. Das Marketing nennt die “Straßen-Enduro-Reifen”, aber Enduro ist daran mal gar nichts. Tourentauglich sind sie aber, und bringen dazu Spitzenwerte fĂŒr Haftung auf nassem Asphalt mit. Ich bin gespannt wie die sich machen, bislang gefallen mir die EigendĂ€mpfung, das Kurvenverhalten und die Tastache, dass der Reifen nicht dazu neigt LĂ€ngsrillen nachzulaufen.

Vom Vorbesitzer: KotflĂŒgelverlĂ€ngerung.
Die Metallventile sind ĂŒbrigens recht lang, was das NachfĂŒllen der Reifen noch schwerer macht als ohnehin schon. Winkelventile wĂ€ren ideal, um das etwas leichter zu machen, aber die funktionieren nicht im Zusammenspiel mit den Reifendruckkappen.

Eine gute Alternative ist dieses Ding hier: Ein Winkeladapterdapter.

Sehr wertiges, CNC-gefrĂ€stes Teil, das mit der großen RĂ€ndelschraube aufs Ventil geschraubt wird. Das rote Drehrad öffnet und schliesst das Ventil dann. Damit kann man ganz bequem und ohne Luftverlust den Reifen nachfĂŒllen.

Luft stellte sich in der Vergangenheit ohnehin gelegentlich als Problem raus. Gerade im Ausland haben Tankstellen oft gar keine Luftstationen, und wenn doch, dann sind sie hĂ€ufig defekt. Sehr glĂŒcklich macht mich gerade diese kleine, aber sehr leistungsfĂ€hige Fußluftpumpe von Bikers Dream.

Die ist minifuzziklaan, wie wir Kölner sagen, und wiegt so gut wie nix. Mal gucken, vielleicht nehme ich die mit, damit wĂ€re die nervige Suche nach Tankstellen mit funktinierender Luft Geschichte. DafĂŒr könnten auch die Pressluftpatronen aus dem Reifenreparaturset zu Hause bleiben. Denen traue ich ohnehin nicht, und vom Gewicht nehmen sich Pumpe und Patronen nichts.

Navigation
NatĂŒrlich wird an der V-Strom auch das Garmin Zumo 590 verwendet. Da die Originalhalterung fest an der ZZR 600 verbaut ist, wurde in der V-Strom eine zusĂ€tzlich beschaffte Cradle verlegt.

Testaufbau im Winter.
Die ist nun fest eingebaut und versorgt das Navi mit Strom ĂŒber geschaltetes Plus. Meine V-Strom hat das eine oder andere Relais mehr als eine Standardmaschine, da liess sich das gut anklemmen.

Die Cradle sitzt ĂŒbrigens am Lenker. Die meisten V-Strom-Piloten bevorzugen eine Position an der Frontscheibe, weil dann der Blickweg nicht so weit ist. Geht bei mir aber nicht, zum einen komme ich wĂ€hrend der Fahrt nicht mit den Armen bis an die Scheibe, zum anderen ist der Madstad-Scheibenhalter dafĂŒr nicht geeignet.

Gedöns
In die Rubrik Gedöns fallen noch der GPS-Tracker und der WLAN-Access-Point, die nun auch der V-Strom stecken. Genauso wie das kleine Thermometer, das nun im Cockpit klebt. Ist ja immer wieder erstaunlich… Es gibt keine kleinen, wasserdichten und batteriebetriebenen Thermometer mit FĂŒhler fĂŒr MotorrĂ€der. Das hier ist selbstgebaut, aus einem Termomodul, einem ElektronikgehĂ€use und Teilen eines Mini-Kamerastativs.

Ebenfalls Gedöns: Die Kamerahalterungen. Erstaunlicherweise hat die V-Strom gar nicht so viele Punkte, wo man eine Kamera sicher und vibrationsarm anbringen kann. Ich probiere es mal so:
Die VIRB XE klebt mit einem Saugnapf auf der vorderen Verkleidung. Sie zeichnet nicht nur Bilder, sondern auf, sondern auch Position, Lage, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Temperatur (ĂŒber einen Sensor im Heck).

Gesteuert wird sie mit einer kleinen Fernbedienung am Lenker.

Davon unabhÀngig gibt es noch die kleine Rollei, die im Fahrwerk hÀngt.

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So. Damit wĂ€re das Motorrad dann soweit. Ich will hoffe, dass die Frau Strom genauso zuverlĂ€ssig ist wie die ZZR 600. Wie sie sich schlĂ€gt, werde ich ab kommender Woche erfahren – dann geht es auf Tour. Mehrere Wochen lang.

8 Gedanken zu „Fernreisetauglich 2017: V-Strom DL 650“

  1. Ich habe keine Ahnung von all dem, aber so wie du es beschrieben hast, hab ich es nicht nur verstanden, sondern bin begeistert 🙂 Da ist dir ja wirklich ein tolles Teil zugelaufen! (Ich halte sowas immer fĂŒr Schicksal). Und der Name ist auch Schicksal, das ergibt sich 😉 Bis dahin ist sie fĂŒr mich irgendwie deine “Große”. Darf die Renaissance denn auch bleiben??

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