Wie ich auf Reisen blogge

Julia von Mädchenmotorrad hat vor einiger Zeit darüber geschrieben, wie sie von unterwegs bloggt und welche Technik sie dafür nutzt. Im Nachgang wurde ich gefragt, wie ich das eigentlich handhabe. Ich hatte dann versprochen darüber zu schreiben, und obwohl es ein wenig gedauert hat: Hier ist der Post dazu!

Vorab: Julia macht quasi Liveblogging von unterwegs und veröffentlicht jeden Abend einen Eintrag über die aktuellen Erlebnisse des Tages. Damit ist sie die totale Ausnahme und ich bin immer wieder erstaunt und überrascht, in welch hoher Qualität sie es schafft, wirklich jeden Abend von ihren Touren zu berichten.

Ich reiseblogge tatsächlich ganz anders. Das Format des „Reisetagebuchs“, so wie es hier im Blog stattfindet, hat meist einen zeitlichen Nachlauf von einigen Wochen oder Monaten. Das gibt mir die Zeit über ein paar Sachen zu reflektieren, mich zu Dingen, die mir unterwegs aufgefallen sind, nachträglich schlau zu machen, und es eröffnet eine andere Perspektive. Manchmal gibt es nämlich Zusammenhänge über mehrere Tage oder verschiedene Personen oder über Ereignisse hinweg, die einem erst in der Gesamtrückschau auffallen und die man dann ganz anders herausarbeiten kann.

Das Rohmaterial für das Reisetagebuch entsteht jeweils am Abend oder in der Nacht nach einem Urlaubstag. Jeden Abend setze ich mich hin und schreibe auf, was mir frisch im Gedächtnis ist.

Manchmal sind die abendlichen Blogarbeitsplätze sehr schön und bequem….

…und manchmal nicht:

Grundgerüst für den ersten Textentwurf ist meist die Chronologie des Tages, also „Was ist in welcher Reihenfolge passiert“ angereichert um „Wie fühlte ich mich dabei“. Denn das Reisetagebuch ist eines ganz bestimmt nicht: Neutral. Alles was da drin steht ist immer vorgeprägt durch meine Sichtweise, meine Haltung und natürlich auch: Meinen Befindlichkeiten.

Ich bin immer bemüht, dass das Blog nicht zur wehleidigen Nabelschau verkommt. Das hier soll kein unappetitlicher Blick in die Unterhose sein, aber wenn es mir aus irgendeinem Grund besonders gut oder schlecht geht, wird sich das im Text wiederfinden.

Ein Tagebucheintrag ist natürlich dann besonders dankbar, wenn es Ereignisse gab die sich als Hindernis rausstellten, dass es zu überwinden galt. Eine Panne, ein Unfall, Missgeschicke – alles Material für die klassische Heldenreise, sowas ist spannend, sowas liest jeder gern. Zum Glück hat man aber unterwegs meistens nicht jeden Tag eine Panne oder einen Unfall. Wenn aber etwas besonderes passiert, wird das oft der Einstieg für den Text – getreu dem Motto von Lokaljournalisten „Wenn der Clown vom Hochseil fällt, dann erzähle den Zirkusbesuch um Himmels Willen nicht chronologisch und halte Dich erst stundenlang mit der Ponynummer auf“.

Spielen bei einem Ereignis Personen eine Rolle, versuche ich die im Text möglichst genau zu skizzieren, damit sowohl ich als auch andere beim späteren Lesen sofort ein Bild im Kopf haben und sich die Person vorstellen können. Dazu gehört vor allem: Alter, Kleidung, Marotten, Körperhaltung, sprachliche Besonderheiten. Sowas vergisst man schnell, deswegen schreibe ich es gleich am Abend auf.

Dann kommt das aller wichtigste: Dialoge. Ich bin immer wieder erstaunt, in was für interessante und lehrreiche Unterhaltungen ich unterwegs so reinstolpere, und Dialoge sind das, was man als erstes vergisst. Daher gebe ich mir immer große Mühe die möglichst detailliert aufzuschreiben, zumal auftauchende Personen oft durch das was und wie sie etwas sagen oder tun viel besser charakterisiert werden als wenn man es einfach nur als Beschreibung notiert. Das alles einzufangen und festzuhalten, so lange die Erinnerung noch frisch ist, das ist mir das wichtigste. So entsteht ein Blogeintrag im Rohbau, ist aber noch lange nicht fertig.

Die Technik

Auf Reisen habe ich tatsächlich immer ein Netbook dabei. Früher ein Acer, dann ein Asus, jetzt ein Medion. Allen gemein ist:

  • 11,6 Zoll Bildschirm
  • leicht, max. 1,15 Kilogramm
  • Lüfterlos, keine Festplatte, keine anderen beweglichen Teile
  • Lange Akkulaufzeit (10-12 Stunden)
  • Windows Professional als Betriebssystem
  • Sehr billig (neu um die 200 Euro)

In der Klasse gibt es leider nicht viel Auswahl.

Warum kein Tablet oder Chromebook? Ganz einfach: Ich brauche eine echte Tastatur, und ich benötige Windows, weil die Software für Helm/Jacke/Navi nur unter Windows läuft. Vernünftige Windows-Tablets gibt es aber nicht in billig, und ich habe keine Lust ein teures Gerät mitzuschleppen. Ein ordentliches Windows-Tablet mit brauchbarer Tastatur kostet vierstellig, das von mit bevorzugte Netbook um die 200 Euro. Wenn das geklaut wird oder kaputt geht, ist es nicht so schlimm.

Das Reisenetbook mit dem perfekten Formfaktor ist mein geliebtes ASUS X205 aus dem Jahr 2014. Das lüfterlose Gerät kombiniert Tablettechnologie mit Netbook-Vorteilen, wiegt nur 950 Gramm, hat 12 Stunden Akkulaufzeit, ein brauchbares Display und eine sehr, sehr gute Chiclet-Tastatur, wie man sie in der Größe und Qualität sonst nur in Apple Geräten von 2012 findet.

Leider ist die Hardware des Asus nach heutigem Stand völlig inakzeptabel. Die USB2-Ports waren schon beim Erscheinen zu lahm, 2GB Hauptspeicher waren auch 2014 schon nicht viel, und die 32 GB-Nandspeicher sind mittlerweile für den reinen Betrieb eines Windows 10 zu wenig.

Nur deswegen habe ich seit diesem Jahr ein 200-Euro-Netbook von Aldi, ein Medion Akoya 2292 Dingenskirchen. Es ist ebenfalls Lüfterlos, hat eine 128GB SSD, ein stabiles Alugehäuse und ein sehr gutes Touchdisplay.

Dank der massiven Scharniere lässt sich der Bildschirm ein Mal ganz umklappen und damit auch als Tablet verwenden, und im Zeltmodus lassen sich damit schön Filme gucken oder Videokonferenzen bestreiten. Es kann von allem ein Bißchen, das meiste aber nicht richtig gut.

Das Akoya mag ich nicht so sehr wie das X205. Es wiegt mit 1,15 Kilo rund 200 Gramm mehr als das ASUS, was erstaunlicherweise genau den Unterschied ausmacht zwischen „das Gerät ist federleicht“ und „das Ding hat ein stattliches Gewicht“. Die Lautsprecher sind ein Witz, am schlimmsten ist aber die wirklich richtig schlechte Tastatur. Die Tasten sind zu klein, zu rund und zu glatt, und wer bitte ist auf die Idee gekommen die „Entfernen“ Taste als Funktionstaste zu bauen, die nur funktioniert wenn man
FN und F10 gemeinsam drückt??!

Trotzdem wird es mich bis auf weiteres begleiten, aber wenn Asus mal einen vernünftigen Nachfolger zum X205 rausbringt, wechsele ich sofort wieder.

Das Notebook dient nicht nur als Schreibmaschine, sondern auch der Kommunikation mit den anderen Gerätschaften. Wenn die PRISM-Tube-Kamera am Helm mal wieder Schluckauf hat, dann verrät sie nur dem Notebook woran es liegt:

Die VIRB XE-Kamera am Motorrad ist pflegeleichter, über dieses coole Ding habe ich hier schon einmal ausführlich geschrieben.

Leider gehen bei den VIRBs so langsam die Sensoren kaputt, die Bilder werden immer dunkler. Da muss in absehbarer Zeit mal was neues her.

Bei Fotos und Videos bin ich der totale Schnappschussfotograf. Ich knipse alles was nicht bei drei auf dem Baum ist und wähle anschließend aus tausenden Fotos aus. Dafür habe ich eigentlich immer eine Lumix Travelzoom mit einem Ministativ dabei.

„Eigentlich“, weil ich mittlerweile keine Lust mehr auf die Kamera habe. Über die Jahre hat Panasonic alle Vorteile der Travel-Serie, wie geringe Größe und Gewicht, eliminiert, dafür sind die Bilder immer schlechter geworden. Die TZ81 hat kein GPS mehr, dafür eine unbrauchbare 4K-Funktion, eine nicht funktionierende Bildstabilisierung und einen Autofokus, der zwar Postfokus zulässt, beim schnellen Schnappschuss aber oft unscharfen Murks liefert.

Hier der Vergleich zwischen der TZ81 (links) und dem iPhone 8 (rechts):

Aus diesen Gründen fotografiere ich mittlerweile fast nur noch mit dem Telefon – es macht einfach die geileren Bilder. Seitdem das iPhone 11 Pro auch einen Nachtmodus besitzt, ist der vorletzte Grund für die Lumix entfallen. Der letzte ist der wirklich gute 30-fach Zoom der Kamera, aber auch der wird sich überleben.

Das iPhone liefert sehr genaue Standortdaten, die Kamera nicht. Damit ich den Fotos aus der Lumix später Koordinaten hinzufügen kann, trage ich einen GPS-Recorder mit mir rum.

Das ist ein chinesisches Gerät, dass auf den etwas umständlichen Namen „Qstarz BT-Q1000XT“ hört. Es ist so groß wie eine Streichholzschachtel und kann nichts außer GPS-Punkte aufzeichnen, aber das alle 5 Sekunden, sehr genau und über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden, denn es läuft mit einem unverwüstlichen Nokia-Akku.

Die zugehörige Software spioniert einem den Desktop aus, vermute ich zumindest, aber sie kann anhand der Timestamps GPS-Daten in die EXIF-Dateien von Fotos schreiben.

Das mache ich aber selten, viel wichtiger ist mir: Die QSTARZ-Software spuckt aber die Daten des Recorders in handlichen Track-Dateien aus, entweder im NEMEA-, GPX-, KMZ- oder KML-Format. Letzte bevorzuge ich, weil die 10 Mal kleiner sind als GPX und sich in Google Earth reinwerfen lässt. Ein Großteil des Spaßes abends am Notebook ist anhand dieser Tracks zu schauen wie bekloppt ich mich heute schon wieder verfahren habe.

Die Daten der Kameras, des GPS-Geräts und was sonst noch so anfällt werden dann auf dem Netbook und über das Netbook auf einer kleinen 1TB-Platte gespeichert. So habe ich drei Sicherheitskopien: 1. auf dem Gerät, 2. auf dem Computer, 3. auf der Backup-Platte. Die Tagebuch-Einträge sind reine Textdateien und werden zusätzlich in die Cloud geschoben. Damit das klappt, habe ich meist einen kleinen 150 Mbit-LTE-Accesspoint mit einer lokalen SIM dabei.

Warum ein Accesspoint? Weil der bis zu 15 Geräte gleichzeitig mit schnellem WLAN versorgen kann, und lokale SIMS meist schneller sind als geroamte. Dazu kommt: Der Vertrag zu meinem Telefon hat nur 4GB Datenvolumen, während Urlaubs- oder Touristen-SIM-Karten teils für 10 Euro 25 GB und mehr bieten.

So kommt alles zusammen

Wenn ich wieder zu Hause bin wird der ganze Kram, also alle Bilder, Filme, Texte und GPS-Daten auf das heimische NAS und den Desktoprechner gesichert und die einzelnen Geräte gelöscht, damit sie bereit sind für den nächsten Einsatz.

Dann setze ich mich jeden Samstag hin und nehme mir die Texte vor. Nach einer ersten Sichtung der Tagesnotizen gehe ich durch die Bilder von iphone und Lumix und treffe eine Vorauswahl. Im Nachgang flöhe ich durch die Videos von PRISM und VIRB und schaue mir die GPS-Tracks in Google Earth an und mache Screenshots . Die werden alle mit einem Irfan-View Batch verkleinert auf 2048 Px Kantenlänge auf der längsten Seite und dann nach WordPress.com hochgeladen.

Dann passe ich den Text an, damit er auch die Bilder einbezieht oder suche gezielt nochmal Bilder, die den Text stützen. Wichtig: Ich bearbeite Bilder nie nach. Abgesehen davon, dass ich gar nicht weiß wie das geht, wäre mir das zu mühselig.

Dann wird der Text verfeinert und entschlackt. Ich neige zu Füllworten, die werden genauso entfernt wie schwache Adjektive, für die sich fast immer ein besserer Ausdruck finden lässt. Diese Arbeit kostet am meisten Zeit, am Ende hat ein Blogeintrag rund 25 Revisionen auf der Uhr und so um die 6 Stunden gedauert.

Bin ich mit allem zufrieden, wird der Timer aktiviert und der Reisetagebucheintrag um 00:01 an einem Samstag Morgen veröffentlicht. Und NUN kommt das eigentlich spannende: Sobald der Text veröffentlicht ist, enthält er plötzlich lauter Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Satzbaufehler!

Wie gesagt: Jeder Blogeintrag hat im Schnitt 25 Revisionen hinter sich, d.h. ich habe ihn auch rund ein halbes Dutzend mal gegengelesen und korrigiert, und TROTZDEM strotzt er in dem Moment wo er erscheint vor Fehlern, die mir jetzt erst auffallen…

Also sitze ich um Mitternacht wieder vor dem Rechner und korrigiere den schlimmsten Quatsch. Die korrigierte Version wird leider nicht nochmal per Feed ausgeliefert, RSS-Reader erhalten immer die schlimm verstümperte Releaseversion und nicht den Day-1-Patch. Das ist der Grund, weshalb man meine Beiträge immer im Blog, nie im Feedreader lesen sollte.

Tja, und so blogge ich für das Reisetagebuch. Eigentlich mache ich das nur für mich, weil ich Spaß daran habe, durch die intensive Nachbereitung einer Tour Dinge zu vertiefen und die Reise so Stück für Stück noch einmal nach zu erleben. Trotzdem freue ich mich, wenn hier jemand mitliest – und das tun allein jeden Samstag 400 Menschen!

Mir ist klar, das bloggen soooowas von 2008 ist, aber ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen das Format des Reistagebuchs auf Nur-Video umzustellen und ausschließlich Filme zu machen – auch wenn es mich schon reizen würde.

Und jetzt ihr: Wie bloggt ihr so?

Kategorien: Meta, Motorrad | 31 Kommentare

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31 Gedanken zu „Wie ich auf Reisen blogge

  1. Du bist ein Pragmatiker mit deinem Aldi-MEDION 🙂. Da komme ich mir mit meinem Surfacebook wie ein Snob vor. Aber immerhin braucht ein Blogbeitrag bei dir auch etwas länger bis zur Veröffentlichung. Bei mir ist das ebenfalls so. Mädchenmotorrad hat da ja ein ganz anderes Tempo 😀.

    Was heißt schon „soooo was von 2008“. Ein Vlog ist, wenn man es ordentlich machen will, viel aufwendiger. Ich finde Bloggen ist erholsamer als Videos machen.

    Was ich noch suche ist eine gute Helm-Fotokamera.

    Was das iPhone anbelangt: Bei schlechtem Licht wird eine Kamera mit besserem Objektiv und größerem Chip die hochwertigeren Bilder machen.

    Herzliche Grüsse
    DER HALBHARTE MANN

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  2. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich bei Julia auch schon angerissen wie ich ew handhabe.

    Ich habe zwar ein Surface Pro dabei, packe das aber, nur selten aus, meist um die Onboard-Aufnahmen auf, externe Festplatte zu sichern. Video und Fotokamera haben mehrere größere Speicher.
    Meine Blognotizen tippe ich als Stichpunkte ins Telefon kurz vor dem Einschlafen. Daheim wird dann auch anhand der Punkte, Fotos, Tracks und Checkins die Reise rekapituliert und in Beiträge gegossen. Die werden auch immer mal wieder überarbeitet vor der Veröffentlichung und parallel dazu wird am Filmchen geschnitten. Hier und da fallen da immer mal wieder neue Erinnerungen ein.

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  3. „Was das iPhone anbelangt: Bei schlechtem Licht wird eine Kamera mit besserem Objektiv und größerem Chip die hochwertigeren Bilder machen.“

    – sollte man meinen, aber das ist mittlerweile nur noch ein Faktor, zumindest in der Klasse der Kompaktkameras vs. moderne Smartphones. Was die Dinger durch Rechenoperationen auf einer Serie von Bildern aus schlechten Lichtverhältnissen rausholen ist unglaublich. Traurig ist, das die Kamerahersteller da mal führend waren – die Lumix macht bei ihrem „Handheld Nightshot“ 5 Bilder und rechnet die zusammen. Nur leider hat sich da in den vergangenen 10 Jahren nichts mehr getan, und nun ist die Kamera schlechter als das kleinere Handy 😦

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  4. Max: Notizen ins Telefon? Diktiert oder getippt? Mir wäre letzteres ja zu anstrengend 🙂

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  5. Ich hänge bei so vielen Touren vom Jahr 2020 hinterher,… da kann ich kaum von „Bloggen on Tour“ reden. Daher ist mir mein kleines schwarzes Notizbuch noch immer der liebste Begleiter. Immer dabei in der Motorradjacke, schnell gezückt für Notizen und hält auch mal eine Regenschauer aus.
    Wobei ich nach 2019 das Buch wechseln musste, das alte hatte alles gegeben, bis zur letzten Seite ist es voll mit Erinnerungen, kurzen Notizen und vielen Adressen von Bekannten, Kontakten und einfach Leuten bei denen man sich melden soll….

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  6. Oldschool 😉

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  7. Anonymous

    Sehr schön sehr schön Eure Er“fahr“ungen 😉 Ich nehme mir leider nicht die Zeit..vielleicht fange ich aber auch nach Corona einfach mal an damit – sehr schön finde ich an dieser Stelle auch immer wieder den kurzen Ausritt in die nerdige Welt der Technik-Gadgets frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ – das mag ich 🙂 Was Julia angeht so hatte ich sie mal beim Diktieren gesehen auf ner Tour..direkt nach dem Mittagessen stand sie auf und drehte erstmal eine Runde auf dem Parkplatz um die Gedankenfestplatte zu leeren 😉 …dank einer Hinterherfahrt an die ich mich noch gut erinnere fahr ich nie mehr ohne meinen Camelback, welchen ich bei Ihr erstmalig erspäht habe 😛 *Thx@Julia4that*

    So einen GPS Logger muss ich mir auf jeden Fall auch mal zulegen und das Medion finde ich auf den ersten Blick auch ziemlich nice mit seiner „Umklappfunktion“…aber naja – alles zu seiner Zeit – erstmal ist ja noch Corona-Zeit :-/

    Wo besorgt man sich eigentlich im Ausland am Besten solche lokalen SIMs ?

    Beste Grüße aus der Tieflandsbucht
    Der Meikel

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  8. Daniel

    Ich bin RSS-Lesender. Macht mir aber nix aus, dass das die Releaseversion ist. Ich freu mich einfach, wenn ich Samstag früh zum Kaffee nen neuen Beitrag lesen kann. Und da fallen mir etwaige Fehler eh noch nicht auf.

    Video ist sicher cool, aber ich finde ein Text lässt sich unkomplizierter und flexibler konsumieren. Vor allem brauche ich keine Kopfhörer, um andere Anwesende nicht akustisch zu behelligen. Von daher: Gerne alles so lassen wie es ist 🙂

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  9. Mit der Bolt durch Bayern

    Es ist immer wieder sehr interessant zu lesen, welche Technik andere Motorradfahrer unterwegs nutzen, abgesehen vom Zweirad natürlich. Selbst nutze ich unterwegs eigentlich nur das Smartphone. Bzw. Smartphones, Mehrzahl. Eins klemmt am Lenker und navigiert mich, das andere ist in der Tasche für Fotos und Internet. Ich bin allerdings auch meistens nur auf Tagestouren unterwegs, mehrtägige Fahrten sind leider sehr selten.
    Zum letzten Absatz: Ich kann mich Daniel nur anschließen. Video ist bestimmt toll, aber Texte sind flexibler, die kann man auch einfach mal so zwischendurch lesen.

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  10. @Silencer: getippt, es sind aber eben auch nur Notizen, kurze Stichpunkte. Ich schreibe da keine ganzen Beiträge, die ergeben sich, wie schon erwähnt, aus den Stichpunkten, Fotos usw

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  11. rudi rüpel

    Hei Silencer,

    bleib wie Du bist, auch mit Deiner Seite, Deine Reisetagebücher sind besonders, ich hoffe Du bleibst uns allen noch lange erhalten. Das Mopped Mädchen hat seit dem Eintrag vom April 2020 nix mehr veröffentlicht. Überhaupt, 2020 stand, was meine Lieblinge anbelangt, unter keinem guten Stern,
    der von mir so sehr geliebte Herr Griesgram (https://griesgram999.wordpress.com/) hat auch seit April nix neues mehr gebracht, oder der Mopped Affe (https://motorradblog.de/) seit Juli Sendepause und dann auch noch der Herr Wellmann (https://www.risknride.at/), der hat seine Seite am 1. Oktober würdig zu Grabe getragen.

    Silencer Du und Thomas (https://derhalbhartemann.com/), JvS der Poet (https://www.motorprosa.com/)
    und die fliegenden Eingeweide vom Schaaf (https://flyinghaggis.net/), lassen mich hoffen daß die Zeit der intelligenten, interessanten und spannenden Blogs noch nicht vorüber ist.

    Also Silencer, halt durch und weiter so!

    LIEBEn Gruß
    rudi rüpel

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  12. Lieber Silencer,
    Herrlich, auch deine Ausführungen zu lesen… Und ja, das Phänomen der „Fehler“ trotz zig-fachem Korrekturlesen kenne ich… Wenn Monika den Entwurf liest, geht es immer nur
    – Zeile 2, ein Wort zu viel
    – Zeile 3, Rechtschreibfehler
    – Absatz 3, erster Satz muss groß beginnen…

    Ist wie ein Schulaufsatz…. 😉

    Aber max, du, Thomas, Marco und alle anderen können beruhigt sein, auch ich habe von 2020 noch Themen zu verbloggen…

    Ich bin z. B. Auch nur Leser von Blogs, ich habe keinen einzigen vlog abonniert… Irgendwie reizt mich euer aller Spiel mit der Sprache viel mehr, wer wie schreibt, wer wie die Sprache einsetzt etc….

    So hat mich ein Satz von Jürgen bin motorprosa so gefesselt, dass ich den Moment unbedingt auch erleben wollte… Ich glaube nicht, daß mich ein vlog so inspiriert hätte…

    Reiseberichte, also Videos, wo der Reisende dazu live erzählt, das schaue ich mir wahnsinnig gerne an und gehe durch die Erzählungen virtuell mit auf Reise…

    Und Meikel : gern geschehen mit den Camelbak… 😉
    Wo genau war das denn noch mal?

    Ich freue mich sehr, dass du silencer und all die anderen fleißigen Blogger 2020 mehr gemacht habt als ich.. So war wenigstens ich durch schöne Erzählungen abgelenkt…. 😉

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  13. Meikel: Das ist von Ausland zu Ausland unterschiedlich 🙂 In Italien bietet die TIM auf deutschsprachigen Seiten SIMs für Touristen an, in England gibt es die an jeder supermarktkasse, in Griechenland ist es fast unmöglich eine zu bekommen…. prepaid-global.de ist im Notfall auch eine Anlaufstelle, aber teuer.

    Daniel: Du bist leidensfähig, Daumen hoch! Aber bitte bitte nimm wirklich lieber die gepatchte Fassung 🙂

    Bolt: Danke, JETZT kenne ich endlich jemanden der mit zwei Smartphones unterwegs ist, darauf hatte ich nur gewartet 🙂 BTW. die XV950 kannte ich noch gar nicht – sehr schönes Gerät!

    Rudi: Danke der Lorbeeren! Ich habe es aber auch einfacher hier, weil mein Blog nicht monothematisch ist. Ich kann im Zweifelsfall auch über Wiesel bloggen 🙂

    Julia: Dich gibt´s ja noch! *freu*!

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  14. Mit der Bolt durch Bayern

    Zwei Smartphones aus einem ganz einfachen Grund: Auf dem einen läuft Calimoto, das klemmt am Lenker und ist „abkömmlich“. Wenn es durch Wetter, Vibration, Stein- oder Insektenschlag Schaden nimmt oder komplett den Geist aufgibt, dann ist es nicht weiter schlimm. Das „gute“ Telefon ist in der Jacke, damit werden dann Fotos geknipst oder unterwegs mal etwas recherchiert.

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  15. Bolt: War mir schon klar. Ich habe nur immer von der Smartphone-Navi-Verfechter-Fraktion gehört „Ist doch viel praktischer, habe ich alles in einem Gerät, brauche ich kein Extra-Navi“ und ich habe im Laufe der Zeit nur gedacht: Na, mal schauen wann der erste mit zwei Handys auftaucht, weil das „gute“ für Navigation zu schade ist.

    JETZT kenne ich einen 🙂

    (BTW mir ist völlig wurschtegal ob jemand mit Navi oder Handy navigiert, hat alles seine Vor- und Nachteile)

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  16. rudi rüpel

    Silencer,

    es gibt sogar noch einen der nach Sonnenstand, Himmelsrichtung und Karte navigiert.

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  17. Thom

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Es lohnt sich, jemanden mal auf die Füße zu treten, dass er aus den Puschen kommt. 😉
    Ich lese deine Betträge sehr gerne. Andere Reiseberichte fast garnicht. Sind mir zu langweilig, wenn einer von A nach B über C fährt und dabei diese Strasse genommen hat, die ich eh nicht kenne. Du machst aber Lust darauf, die Gegenden selber zu entdecken.
    Manchmal denke ich mir, oje ist der unvorbereitet. Fährt irgendwo lang, verlässt sich auf sein Navi und ärgert sich, dass er nicht die tolle Strasse gefahren ist, die er von früher kennt. Dann denke ich wieder, toll, wo hat er denn diese super Location ausgegraben. Deine ehrlichen Zeilen, auch über blöde Missgeschicke zu schreiben, die jeder gerne unter den Teppich kehren würde. Herrlich! Ich bin jetzt auch nicht der super Fotograf, aber manchmal denke ich bei deinen Bildern, warum hat er nicht ein paar Sekunden gewartet, damit diese Person/Auto/… aus dem Bild verschwunden ist. Bei manchen Destinationen ist das nicht möglich, aber oft kann man etwas warten und hat ein sauberes Bild. Viele Leute warten sogar, bis man mit knipsen fertig ist, um nicht ins Bild zu laufen.
    Reiseviedeos sehe ich mir garnicht an. Nur Technik- oder DIY-Videos, also bitte weiterschreiben.

    @Julia, bitte schreibe mal wieder was.

    Gruss Thom

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  18. Rudi: Das Knochenorakel nutzt Du aber nicht mehr? 🙂

    Thom: Jo, danke für´s Nachbohren und danke für das Lob, das freut mich!

    Ganz auf´s Navi verlasse ich mich übrigens nicht. Ich gucke mir zu Hause Wochen vorher sehr genau die Strecken an und markiere dann sehr genau Wegpunkte, damit ich auch die Straßen erwische, die ich gerne fahren würde. Manchmal klappt das leider nicht so dolle, weil Anna zwischendurch anders will als Google Maps. Und manchmal habe ich mir auch einfach Mist ausgesucht, weil ich Abwechselung wollte und dann einfach ins Klo gegriffen habe. Aber das wäre ein eigener Artikel: „Wie ich meine Reisen plane“…

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  19. zwerch

    Oh ja, „Wie ich meine Reisen plane“ wäre ein toller Artikel!!!
    Wollte ich schon immer wissen, hab mich aber nie getraut zu fragen 😀

    Ich liebe deine Reiseberichte. Mit und ohne Rechtschreibfehler.
    Aber das weißt du ja schon, gell 🙂

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  20. Zwerch: Hätte ich doch bloß meinen Schnabel gehalten 🙂

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  21. rudi rüpel

    hahahahahaha! Hei Silencer, ich liebe gute Karten. In Frankreich gibt es die traumhaften Michelin Karten. Die gibt es auch für andere Länder allerdings haben die für Frankreich die beste Grafik. Es macht mir einfach Spasz morgens in einem Cafe oder einer Bar zu sitzen, einen Caffe zu trinken, ein Croissant dazu, die Karte vor mir ausgebreitet und auf die tausend Kurven des Tages zu schauen, da steigt eine unglaubliche Vorfreude in mir auf. Dann nehme ich mir ein Blatt und übertrage die Tour in Wort und Symbolen aufs Papier.
    Das kann man sich so vorstellen: Pfeil nach links oder rechts, ein Kreuz oder ein T für eine Kreuzung, ein Kreis für einen Kreisel mit einem Pfeil für die Ausfahrt, ein Bogen mit zwei Wellen darunter/ Brückensymbol, Kirchturm/Kirche,Kloster, Bahnschienen, und mehr, dazwischen natürlich die wichtigen Ortsnamen. Das Blatt stecke ich hinter die Klarsichtplane von meinem Elefantenjungen (Harro Elefantenboy Tankrucksack), das funktioniert super. Normalerweise muß ich den ganzen Tag nicht mehr auf die Karte schauen, es sei denn eine Strasse ist gesperrt, oder die Streckenführung ist unübersichtlich, allerdings bevor ich dann die Karte auffalte, frage ich lieber einen Eingeborenen nach dem Weg. Etwas Orientierungssinn ist bei dieser Art zu Reisen ganz hilfreich.

    GPS Unterstützung habe ich als Mitfahrer in einem Auto schätzen gelernt, das finde ich super wenn es dunkel ist, in der Nacht, wenn auf den Strassen niemand ist den man fragen könnte. oder in großen unübersichtlichen Städten. Da ich mit meiner DIVA nie in der Nacht fahre und Großstädte am liebsten weiträumig umfahre, sehe ich keinen Grund dafür mir von einem Gerät sagen zu lassen wo ich lang fahren soll. Allein schon die Vorstellung ich habe eine Stimme im Ohr ist grauslig, oder ich werde andauernd von einem kleinen Bildschirm abgelenkt, der mitunter auch noch das Sonnenlicht reflektiert, nene da kommt bei mir keine Freude auf.

    Was ich besonders LIEBE wenn ich mit der DIVA unterwegs bin ist das Freiheitsgefühl, welches sich beim Reisen einstellt. Dazu gehört eine grobe Vorstellung wo es hin gehen soll. Morgens nicht zu wissen wo ich Abends übernachte finde ich spannend. Die Rangfolge der von mir bevorzugten Schlafplätze sieht so aus:
    1. irgendwo in der „Wildnis“, 2, Campingplatz, 3. Hotel. Und wegen diesem Gefühl der Freiheit fahre ich am liebsten alleine, nur ich und die DIVA.

    Mamamia, was für ein Roman? Knochenorakel, was ein einziger Begriff in einem Menschen alles auslösen kann, heieiei.

    LIEBEn Gruß
    vom rudi

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  22. Moin, dann will ich auch mal Senf dazu geben. Ich schaue mir gerne Mopedvideos (z.B. von AlexonRoad und Karim Klausmann) an, weiß aber, dass das verdammt viel Arbeit ist, und dazu bin ich zu faul (aka tue andere Dinge lieber). Ich habe auf Reisen ähnlich viel Zeugs dabei, nutze gerne ein Surface. Auch eine Prism Tube ist am Helm, Dank an @Silencer für den Tipp. Eine GoPro mit permanenter Stromversorgung hängt vorn beim Blinker, da langt der Arm gerade noch hin. Die Fernbedienung von GoPro ist, wie auch die Kamerasoftware oder die App, ein einziger großer Mist. Das war die letzte GoPro. Die Videos nutze ich normalerweise nur, um Screenshots rauszunehmen und so Fotos auch während der Fahrt machen zu können. Die Prism ist, weil am Helm, mit waagerechtem Horizont, die GoPro zeigt ein bisschen Fahrdynamik. Die Tracks zeichnet das Navi auf, Fallback ist die (wirklich sehr gute) BMW-App.

    Ich notiere (auch gerne per Spracherkennung) abends ein paar Hinweise und schreibe dann unter Umständen erst einige Wochen später, auch weniger umfangreich als ihr. Ich mache das vor allem für meinen Kumpel Andy und mich, um Touren nochmal nachlesen zu können. Wenn es jemanden ansonsten erfreut, um so besser. Abends rede ich aber lieber beim Bier über den Tag und die Welt, als zu bloggen, aber große Hochachtung für @Maedchenmotorrad, das jeden Abend fertig zu machen!

    Die Touren werden vorbereitet mit Navisoftware, Google Maps/Streetview und Recherchen im Netz.
    Ach ja, und ich bin (fast) typischer GS-Fahrer: Goretech, Navi, Hotel. „Fast“, weil mir die Arroganz fehlt, die GS-Fahrern gerne nachgesagt wird. Hoffe ich 😉

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  23. Thom

    Ich denke, Routen planen werden wir schon recht ähnlich. Ich kontrolliere meine Route so lange und setze Wegpunkte nach, bis das TomTom mich so führt, wie ich auch fahren möchte.
    Wenn man dann mal Strecken wählt, die nicht so schön sind oder schlechten Straßenbelag haben, ist das leider so. Manche kontrollieren dann noch mit StreetView, aber das geht mir dann doch zu weit.

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  24. Wheels 4Health

    Also wir blocken, wenn wir auf Reisen sind, eigentlich auch jeden Abend um das Erlebte und die Fotos direkt aus den Füßen zu haben und die Erinnerungen sind in der Regel auch frisch. Letztes Jahr war es eine 2 Tage, ist auch noch ein akzeptabler Zeitraum.
    Je länger wir aber in der Regel warten um so weniger Details von der Tagesetappe sind noch im Kopf. Aus diesem Grunde schreiben wir dann, im Normalfall, aus unseren Tages Beiträgen am Ende der Reise bzw nach der Reise ein großes résumé.
    Und wenn wir uns dann die Bilder, die wir jeden Tag gemacht haben, anschauen kommen zum Teil auch noch mal kleine Erinnerungen zurück ins Gedächtnis.

    Wir haben ein Huawei matebook 14 Zoll dabei, mit 1,2 kg 1 gerade noch verträgliches Gewicht, Bilder machen wir mit unseren Telefonen bzw mit der Drohne und hochladen in der Regel über das ganz normale lokale Handynetz. Da aber dann ohne eine lokale SIM-Karte. Das werden wir aber in Zukunft auch ändern.

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  25. Lieber Silencer,

    sehr schön beschrieben… auch wenn ich grad nichts Sinnvolles beitragen kann: ich habe seit einiger Zeit sowas wie eine Blogblockade :-/. Umso mehr freue ich mich über Dein wunderbares Reisetagebuch, das mich sehr durch diese Zeit rettet und störe mich nicht an irgendwelchen Fehlern.

    Aber wenn ich wieder blogge, dann auch nur zeitversetzt, nach meinem manuellen Tagebuch, das immer auf Reisen dabei ist und mit Fotos vom Handy. Ich reise nicht um zu bloggen, sondern blogge um die Reisen und Erlebnisse zu erinnern.

    Für mein Empfinden ist es genau das was es ausmacht: Lesen, was andere erleben, echt und unverfälscht. Ohne großen SchnickSchnack, nicht vordergründig aufwendig, das ist die Kunst die du beherrschst. Ein Text, der Spaß macht, eine Reise durch deine Erlebnisse. Mit ein paar Fotos, interessanten Eindrücken, ein bißchen Orientierung und ganz viel persönlichem Erleben. Das alles so nachvollziehbar, dass man denkt dabei zu sein, mit zu schwitzen, zu frieren, nass zu werden, zu überlegen, was könnte da aus dem Moped tropfen, sich über Mitmenschen aufregen oder freuen… etc.. Ganz ehrlich: da brauche ich keine Vlogs, die erschöpfen sich oft sehr schnell und meine Fantasie langweilt sich.

    Lass dich nicht beirren, so wie du schreibst ist es wunderbar.

    Muss ich jetzt noch was negatives sagen, um glaubwürdig zu bleiben? Mir fällt grad nichts ein… falls doch, reiche ich es nach…

    Mach bitte weiter so… ich freu mich jeden Samstag drauf 🙂

    sonnigste Grüße
    Suse

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  26. Danke, und wieder was gelernt: In Italien gibt es ja DOCH lokale SIM-Karten für Touris?! 😉

    Auch ich kann Julia nur bewundern: Auf Tour allabendlich zu bloggen, käme für meinereiner niemals in Frage. Dazu fehlt mir im Urlaub einfach die Disziplin und davon ab wäre es mir auch viiiel zu stressig. (Solltest Du mitlesen, liebe Julia, hör bitte einfach nicht hin und mach einfach so weiter, wie bisher: Diese allmorgendlichen Reise-Updates genieße ich sehr!)

    Mindestens genauso freue ich mich allerdings auf DEINE verlässlichen Samstag-Nacht-Fortsetzungen!
    Das Format ist echt klasse, denn es erhält die Spannung aufrecht!

    Wie das bei uns läuft?
    Mittlerweile sind wir im Tourlaub nur noch mit dem Nötigsten unterwegs: drei Smartphones, eine GoPro, mehrere Speicherkarten, mobiler Wlan-Router und natürlich das Navi, da ich die Fallback-Karten unterwegs ohne Brille (leider!) nicht mehr lesen kann. Dazu – absolut oldschool – ein schnödes Notizbuch, das ich abends kurz mit wenigen Stichworten fülle.
    Abends gibt’s dann maximal einen Post bei Instagram, der dann parallel auch bei Twitter hochploppt. Mehr will und mag ich mir (und meinem bzw. den anderen Mitreisenden) zu dem Zeitpunkt nicht antun.

    Zurück zu Hause beginnt dann die eigentliche „Arbeit“:
    Fotos sortieren, verkleinern und hochladen (=> Stimmt: IrfanView konnte das immer ganz fantastisch! Muss ich wohl mal reanimieren!)
    Zudem wird der Text am nächstmöglichen, nicht verplanten Wochenende erstmal sehr grob eingehackt, solange die Erinnerung noch frisch ist. Nach und nach wird der Text dann gefeilt. Da ich meist nur am Wochenende Zeit zum Bloggen finde und die Beiträge unendlich oft überarbeite, dauert es meist eine ganze Weile, bevor ein Tourbericht endlich live geht.

    Dieser Part kostet zwar extrem viel Zeit, allerdings genieße ich ihn unendlich:
    Dadurch, dass man sich das Erlebte erneut in Erinnerung ruft, wird die vergangene Tour irgendwie „intensiver“, bleibt länger im Gedächtnis und macht (zumindest mich) extrem glücklich. Irgendwie ist’s so, als würde man die Tour ein weiteres Mal fahren… 😉

    Generell finde ich’s übrigens wesentlich besser und leserfreundlicher, die Tourberichte in kleinere Häppchen einzuteilen, so wie Du es machst. Für uns ist dies allerdings insofern unpraktisch, als wir unseren Blog vorrangig als persönlichen „Erinnerungsspeicher“ nutzen und bei künftigen Tour-Planungen erneut heranziehen. Daher gibt’s bei uns gnadenlos die geballte Ladung am Stück.

    Vlogs? Machen vermutlich eine Menge Arbeit und sind können echt nett sein.
    Möglicherweise bin ich aber einfach zu „old school“: So lese ich lieber einen irre langen Text, als mir eins dieser nervigen Videos reinzuziehen. (Selbst diese 3-Minuten-Streifen nerven mich oft einfach nur an und meist ist mir meine Zeit zu schade, sie überhaupt aufzurufen <= SORRY!)

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  27. motorrado

    Danke, und wieder was gelernt: In Italien gibt es ja DOCH lokale SIM-Karten für Touris?! 😉

    Auch ich kann Julia nur bewundern: Auf Tour allabendlich zu bloggen, käme für meinereiner niemals in Frage. Dazu fehlt mir im Urlaub einfach die Disziplin und davon ab wäre es mir auch viiiel zu stressig. (Solltest Du mitlesen, liebe Julia, hör bitte einfach nicht hin und mach einfach so weiter, wie bisher: Diese allmorgendlichen Reise-Updates genieße ich sehr!)

    Mindestens genauso freue ich mich allerdings auf DEINE verlässlichen Samstag-Nacht-Fortsetzungen!
    Das Format ist echt klasse, denn es erhält die Spannung aufrecht!

    Wie das bei uns läuft?
    Mittlerweile sind wir im Tourlaub nur noch mit dem Nötigsten unterwegs: drei Smartphones, eine GoPro, mehrere Speicherkarten, mobiler Wlan-Router und natürlich das Navi, da ich die Fallback-Karten unterwegs ohne Brille (leider!) nicht mehr lesen kann. Dazu – absolut oldschool – ein schnödes Notizbuch, das ich abends kurz mit wenigen Stichworten fülle.
    Abends gibt’s dann maximal einen Post bei Instagram, der dann parallel auch bei Twitter hochploppt. Mehr will und mag ich mir (und meinem bzw. den anderen Mitreisenden) zu dem Zeitpunkt nicht antun.

    Zurück zu Hause beginnt dann die eigentliche „Arbeit“:
    Fotos sortieren, verkleinern und hochladen (=> Stimmt: IrfanView konnte das immer ganz fantastisch! Muss ich wohl mal reanimieren!)
    Zudem wird der Text am nächstmöglichen, nicht verplanten Wochenende erstmal sehr grob eingehackt, solange die Erinnerung noch frisch ist. Nach und nach wird der Text dann gefeilt. Da ich meist nur am Wochenende Zeit zum Bloggen finde und die Beiträge unendlich oft überarbeite, dauert es meist eine ganze Weile, bevor ein Tourbericht endlich live geht.

    Dieser Part kostet zwar extrem viel Zeit, allerdings genieße ich ihn unendlich:
    Dadurch, dass man sich das Erlebte erneut in Erinnerung ruft, wird die vergangene Tour irgendwie „intensiver“, bleibt länger im Gedächtnis und macht (zumindest mich) extrem glücklich. Irgendwie ist’s so, als würde man die Tour ein weiteres Mal fahren… 😉

    Generell finde ich’s übrigens wesentlich besser und leserfreundlicher, die Tourberichte in kleinere Häppchen einzuteilen, so wie Du es machst. Für uns ist dies allerdings insofern unpraktisch, als wir unseren Blog vorrangig als persönlichen „Erinnerungsspeicher“ nutzen und bei künftigen Tour-Planungen erneut heranziehen. Daher gibt’s bei uns gnadenlos die geballte Ladung am Stück.

    Vlogs? Machen vermutlich eine Menge Arbeit und sind können echt nett sein.
    Möglicherweise bin ich aber einfach zu „old school“: So lese ich lieber einen irre langen Text, als mir eins dieser nervigen Videos reinzuziehen. (Selbst diese 3-Minuten-Streifen nerven mich oft einfach nur an und meist ist mir meine Zeit zu schade, sie überhaupt aufzurufen <= SORRY!)

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  28. motorrado

    Danke, und wieder was gelernt: In Italien gibt es ja DOCH lokale SIM-Karten für Touris?! 😉

    Auch ich kann Julia nur bewundern: Auf Tour allabendlich zu bloggen, käme für meinereiner niemals in Frage. Dazu fehlt mir im Urlaub einfach die Disziplin und davon ab wäre es mir auch viiiel zu stressig. (Solltest Du mitlesen, liebe Julia, hör bitte einfach nicht hin und mach einfach so weiter, wie bisher: Diese allmorgendlichen Reise-Updates genieße ich sehr!)

    Mindestens genauso freue ich mich allerdings auf DEINE verlässlichen Samstag-Nacht-Fortsetzungen!
    Das Format ist echt klasse, denn es erhält die Spannung aufrecht!

    Wie das bei uns läuft?
    Mittlerweile sind wir im Tourlaub nur noch mit dem Nötigsten unterwegs: drei Smartphones, eine GoPro, mehrere Speicherkarten, mobiler Wlan-Router und natürlich das Navi, da ich die Fallback-Karten unterwegs ohne Brille (leider!) nicht mehr lesen kann. Dazu – absolut oldschool – ein schnödes Notizbuch, das ich abends kurz mit wenigen Stichworten fülle.
    Abends gibt’s dann maximal einen Post bei Instagram, der dann parallel auch bei Twitter hochploppt. Mehr will und mag ich mir (und meinem bzw. den anderen Mitreisenden) zu dem Zeitpunkt nicht antun.

    Zurück zu Hause beginnt dann die eigentliche „Arbeit“:
    Fotos sortieren, verkleinern und hochladen (=> Stimmt: IrfanView konnte das immer ganz fantastisch! Muss ich wohl mal reanimieren!)
    Zudem wird der Text am nächstmöglichen, nicht verplanten Wochenende erstmal sehr grob eingehackt, solange die Erinnerung noch frisch ist. Nach und nach wird der Text dann gefeilt. Da ich meist nur am Wochenende Zeit zum Bloggen finde und die Beiträge unendlich oft überarbeite, dauert es meist eine ganze Weile, bevor ein Tourbericht endlich live geht.

    Dieser Part kostet zwar extrem viel Zeit, allerdings genieße ich ihn unendlich:
    Dadurch, dass man sich das Erlebte erneut in Erinnerung ruft, wird die vergangene Tour irgendwie „intensiver“, bleibt länger im Gedächtnis und macht (zumindest mich) extrem glücklich. Irgendwie ist’s so, als würde man die Tour ein weiteres Mal fahren… 😉

    Generell finde ich’s übrigens wesentlich besser und leserfreundlicher, die Tourberichte in kleinere Häppchen einzuteilen, so wie Du es machst. Für uns ist dies allerdings insofern unpraktisch, als wir unseren Blog vorrangig als persönlichen „Erinnerungsspeicher“ nutzen und bei künftigen Tour-Planungen erneut heranziehen. Daher gibt’s bei uns gnadenlos die geballte Ladung am Stück.

    Vlogs? Machen vermutlich eine Menge Arbeit und sind können echt nett sein.
    Möglicherweise bin ich aber einfach zu „old school“: So lese ich lieber einen irre langen Text, als mir eins dieser nervigen Videos reinzuziehen. (Selbst diese 3-Minuten-Streifen nerven mich oft einfach nur an und meist ist mir meine Zeit zu schade, sie überhaupt aufzurufen <= SORRY!)

    Lieber Silencer, mach bitte alles weiter so, wie Du's machst! 🙂

    LG
    Susy

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  29. Wheels 4 Health: Huawei Matebook? Das muss ich mir mal ansehen. Btw bin ich erst durch den Kommentar hier auf Euch aufmerksam geworden – tolle Aktion!

    Suse. Aaaw, danke für die lieben Worte! Ich wünsche Dir, dass deine Blogblockade bald vorbei ist.Aber wie heißt es so schön: Alles zu seiner Zeit. Wenn wieder die richtige Zeit für Dich ist, kommt das bestimmt von ganz allein wieder.

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  30. Andreas

    Moin Silencer,
    diese Idee mit dem WLAN-Hotspot mit Sim-Karte… an den Kopf klatsch, dass ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin! 😦
    Bisher immer darauf geachtet, dass das Tablet einen Sim-Kartenslot hat, macht das Teil dann wieder teurer und die Auswahl oftmals geringer. Aber mit so einem Accesspoint wird man ja gleich so viel flexibler und unabhängiger, muss ich sofort umsetzen. Von daher, neben dem sehr interessanten Artikel, mein besonderer Dank für diese Idee.
    Bleib senkrecht…
    Gruß Andreas

    Gefällt 1 Person

  31. Motorrado: Danke für den Kommentar! (Auch wenn der von WordPress durch die Spamfalle gedreht wurde, sorry!)

    Ich finde Euer Format mit den geballten Infos sehr praktisch, und dank der echt nützlichen Infotiefe habe ich das auch schon gerne für meine eigene Vorbereitung genutzt – Danke! Und Du hast recht, dieses „Reise nochmal durchgehen“ ist wie sie nochmal erleben. Hach, schönes Hobby 🙂
    TIM Touristgibts übrigens hier: https://www.timtourist.tim.it/tim-tourist/

    Andreas:Gern geschehen, wieder Nutzwert generiert 😀

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