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Langzeittest: Pirelli Angel GT

14 Jul

Hintergrund: Ich fahre eine ZZR600, 100 PS, Reifendimensionen 120/60 und 160/60 ZR17. Ich bin Tourenfahrer mit gelegentlicher Neigung zum Heizen, meistens fahre ich aber sehr vorausschauend und ressourcenschonend. Ich trage meine Kiste nicht um Kurven, gehe aber auch selten ans Limit. Will heißen: Die Blümchenpflückerfraktion macht mich irre, aber die Heizer lasse ich gerne vorbeiziehen. Ich fahre bei jedem Wetter, meist mit Gepäck und rund 10.000 Kilometer pro Jahr. Der untenstehende Originaltext ist von 2013. Mittlerweile – wir schreiben das Jahr 2016 – habe ich den fünften Satz Angel GTs drauf. 

Pirelli hat mir mit dem Tourensportreifen „Angel ST“ im Jahr 2011 eine große Portion Fahrspass geschenkt. Der Reifen passte perfekt zu meinem Fahrprofil, verhielt sich gutmütig, aber knackig in Kurven und hatte ein gutes Bremsverhalten auf nasser Straße. Ich schreibe bewusst in der Vergangenheitsform, denn den Angel ST gibt es nicht mehr.

Sein Nachfolger heißt Angel GT, „Gran Turismo“, und soll durch eine Mehrkomponentenkonstruktion nicht nur haltbarer sein, sondern auch noch größere Sicherheitsreserven bei Nässe bieten. Ich war ja erst einmal skeptisch. Noch haltbarer? Meine Angel STs habe ich mit 11.000 Kilometern in Rente geschickt. Aber nicht, weil das Profil schon am Ende gewesen wäre – da wären locker nochmal 4-5.000 Kilometer drin gewesen. Nein, ich habe mich von ihnen getrennt, weil sie nach 3.000 Kilometern Autobahn bei der Tour im letzten Jahr in der Mitte platt gefahren waren. In der Folge mussten sie für Schräglage über eine Kante gestemmt werden, was weder elegant noch angenehm ist. Also wurden sie Anfang der Saison gegen die GT ausgetauscht.

Zu Pirellis neuem Tourensportreifen Angel GT liest man im Moment allerorten „Tests“, die sich in der Regel darauf beschränken, die Pressemitteilung des Unternehmens wiederzukäuen. In den besseren Fachpublikationen findet durchaus schon einmal ein Fahrtest mit Hands-on und Messungen zum Bremsverhalten auf Nässe statt, was schon einmal nicht schlecht ist. Zur angeblich verbesserten Haltbarkeit finden sich bislang keine Aussagen. Da ich bereits 8.000 Kilometer damit runterhabe, kann ich mir zu allen Aspekten des Reifens ein Urteil erlauben.

Kurvenverhalten
Zunächst: Was sich zum Glück nicht verändert hat ist das Fahrverhalten. Der Angel ist nach wie vor gutmütig in Kurven, die Schräglage lässt sich fein dosieren. Hier hat man nichts verschlimmbessert.

Auf Nässe
Nach Fahrten im Starkregen, auf Landstrasse und Autobahn, kann ich sagen: Wow. Hier hat sich echt nochmal was getan. Der Angel GT klebt förmlich auf der Strasse, als wenn ihn Nässe überhaupt nicht interessiert. Selbst wenn die Reifen kalt sind, bieten sie noch mehr Grip als manch anderer Tourenreifen bei Betriebstemperatur. Sagt zumindest das Magazin „Motorrad“, bei dem der GT Sieger im Segment Tourensportreifen geworden ist. Kann ich nur bestätigen, bei Fahrten im Regen rutscht nichts in Kurven, und Bremsen funktioniert erstklassig. Und hey, ich war in diesem Sommer an genau den Tagen in Passau unterwegs, als die Stadt in den Regenfluten versunken ist.

Haltbarkeit
Ich habe mit dem GT jetzt 8.000 Kilometer runter, die Hälfte davon vollbepackt auf Autobahnen (Und 20 Kilometer auf Schotterstrassen mit spitzen Steinen, aber das nur am Rande). Der Vorgänger war nach 3.000 Kilometer Autobahn in der Mitte platt, mit spürbaren Kanten an den Seiten. Der Angel GT hat nun in der Mitte der Lauffläche eine härtere Gummimischung, und ja, das macht sich bemerkbar. Nach der Autobahntortour ist zwar wieder eine leichte Kantenbildung zu merken, aber nur im Hinterreifen und lange nicht so schlimm wie beim Vorgänger. Während der nahezu hin war, lässt sich die Kante beim GT ignorieren oder sogar wieder rausfahren. Profiltechnisch ist der GT auf jeden Fall weit vom Ruhestand entfernt, ich schätze die Haltbarkeit insgesamt auf 16.-20.000 Kilometer*. Im Folgenden ein paar Vergleichsbilder von fabrikneuen Angels (links) und meinen mit 8.000 Kilometern auf der Uhr.

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In der Summe lässt sich sagen: Das bessere Handling auf nasser Fahrbahn und die bessere Haltbarkeit sind keine Erfindungen von Pirellis Marketingabteilung. Der Angel GT ist in diesen Bereichen wirklich besser als sein Vorgänger, gleichzeitig behält er aber alle anderen Stärken bei. Es besteht also kein Grund, jetzt die Restbestände an STs aufzukaufen. Im Gegenteil: Man sollte so schnell wie möglich umsteigen. Lediglich eines gefällt mit nicht: Das kleine Easteregg mit dem Engel gibt es beim GT nicht mehr, aber darüber kann man hinwegsehen.

[Update 2014] In diesem Jahr bin ich mit einem frischen Paar GTs gestartet. Die haben 4.000 Kilometer Autobahn und 5.000 Kilometer Land- und Bergstraßen mitgemacht, mit voller Beladung (Koffer, Topcase). Reifen hat keine spürbare Kantenbildung, Profil hält vermutlich noch einmal 3 – 4.000 Kilometer.

[Update 2015] Mit einem neuen Satz GTs (dem dritten!) in die Saison gestartet. Die alten hätten noch locker dreitausend Kilometer gehalten (Profiltiefe hinten nach 9.000 km war noch 3 mm), das hätte allerdings nicht für die anstehende Jahrestour gereicht. Die führte durch 5 Länder, u.a. über den reifenfressenden Asphalt von Slowenien. Am Ende standen 7.000 Km auf der Uhr, die GTs hatten in der Mitte noch 4,3 mm Profil.

[Update 2016, Februar] Nachdem die GTs im vergangenen Jahr alles mitgemacht und mich auch im Regen nicht im Stich gelassen haben, wurde gerade der vierte Satz bestellt.

[Update 2016, Juli] Achttausend Kilometer in diesem Sommer, Starkregen, schwierige Bergstraßen, tausende Kilometer Autobahn: Die im Februar aufgezogenen Reifen haben alles mitgemacht, hatten eine kaum spürbare Kantenbildung und noch genug Profil für weitere 4.000 Kilometer. Als Vorbereitung auf die 2017er Tour, und weil die ZZR eh gerade in die Werkstatt musste, bekommt sie jetzt vorsorglich den fünften Satz Angel GT. Nötig wäre das noch nicht gewesen, aber so habe ich im nächsten April den Stress nicht.

* Bei meiner Fahrweise. Ich fahre gerne auch mal sportlich, gehöre aber nicht zur Heizerfraktion, die ihre Reifen zwischen zwei roten Ampeln zerlegt.

 
74 Kommentare

Verfasst von - 14. Juli 2013 in Meinung, Motorrad

 

74 Antworten zu “Langzeittest: Pirelli Angel GT

  1. psychoqueen

    15. Juli 2013 at 10:47

    Na das hört sich doch sehr gut an. Und dann halte ich das mal so im Auge, wenn ich nen neuen Pneu brauche. Was durchaus noch bisse dauern kann, bei meiner Arbeitsweise. 😛

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  2. MK70

    8. August 2013 at 21:47

    Hallo, Top-Bericht und ich freue mich, wenn ich endlich mal den ST bis an die „Leidensgrenze“ fahren darf… 😉

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  3. Uli

    22. August 2013 at 18:34

    Was mich interessieren würde- welche Dimension und auf welcher Maschine ?

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  4. Silencer

    28. August 2013 at 22:10

    Kawasaki ZZR600, 100 PS, 120 und 160/60 ZR17

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  5. Ha Pu

    14. September 2013 at 12:57

    Hervorragender Bericht, wollte ihn nun auch testen, nur für BMW K1300R gibt es wohl keine Freigabe, brauche aber auch hinten den 190er

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  6. Alwin.K

    18. September 2013 at 19:29

    Danke für Deine Erfahrungen. Dann wird das mein nächster Reifen auf der Yamaha XJR1300.

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  7. Silencer

    20. September 2013 at 14:30

    Gern geschehen. Du wirst es nicht bereuen.

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  8. Grandmaster

    14. Oktober 2013 at 18:30

    Geiler Bericht…fahre ne Z750 !!! Klare Kaufempfehlung …danke

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  9. Marcus

    30. Oktober 2013 at 13:51

    Hallo und einen Gruss aus Spanien. Habe mittlerweile gegen 6000km runter, fast nur Landstrasse und viele Kurven, Regen eher wenig Erfahrung, aber sehr warme bis hin zu kaltem Bodenbelag.
    Fazit: genialer Reifen, extrem guter Grip, sieht aus wie neu, habe sportlichen Fahrstil und gehe davon aus ca 16tsd km wird er halten. Nur zu empfehlen und danke für den guten Fahrbericht. Vielleicht kommst Du ja mal nach Spanien, kann Dir gute Touren und Routen empfehlen. Alles Gute Marcus

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  10. Silencer

    30. Oktober 2013 at 19:59

    Hallo Marcus! Tatsächlich komme ich im nächste Jahr zumindest in die Nähe Spaniens, aber noch nicht ganz ins Land rein. Ich beneide Dich um Euer Wetter!

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  11. Marcus

    3. November 2013 at 11:47

    Wo geht es denn hin? Ich kenne Süd Frankreich auch sehr gut, da ich 7 Jahre in Barcelona gelebt habe. Vielleicht kann ich Dir ja was empfehlen. Sag einfach an und ich melde mich. Wenn Ihr zB: bei Orange vorbeikommt, solltet Ihr auf jeden Fall durch das ArdecheTal durchfahren. Ein Traum…

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  12. Silencer

    4. November 2013 at 10:13

    Es geht in die Gegend um Bage, allerdings vermutlich nur Durchreise mit max. einem Tag Aufenthalt, dann geht es wieder nach Osten. Mal gucken, wenn das gut klappt, steht vielleicht in 2015 tatsächlich Spanien selbst auf dem Programm. Freunde von mir waren da gerade unterwehs und haben irre Aufnahmen mitgebracht. Wenn es mich dahin verschlägt, melde ich mich auf jeden Fall bei Dir!

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  13. Onkel Micha

    29. November 2013 at 19:22

    Bin dieses Jahr mit meiner 690er SMC ums Schwarze Meer gefahren.
    Hab extra den GT aufziehen lassen .
    Der Reifen ist genial, hinten nach 12000 Km fast runter, vorne sieht Er aus wie neu.
    Den werd Ich jetzt immer fahren.
    Grüße aus dem Erzgebirge

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  14. Dirk

    10. März 2014 at 18:12

    Danke für Deinen Bericht. Habe auf der 1250er Bandit auch den ST gefahren – prima Reifen – leise und komfortabel. Nun habe ich heute aufgrund Deiner Erfahungen den GT bestellt. Am Wochende geht´s dann mit den „neuen“ auf Tour. Ich bin gespannt…
    Gruß von der Nordsee

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  15. Silencer

    10. März 2014 at 18:58

    Allzeit gute Fahrt!

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  16. Paul Suttnar

    23. März 2014 at 13:33

    Super Bericht!!! Werde mich anschließen!
    Gruß 55

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  17. Tom

    14. April 2014 at 12:20

    Hallo leute, ich bin sonst nicht der Typ der Foren abklappert um Meinungen über reifen und Hersteller zu suchen.
    Ich bin 2011 nach 15 Jahren mit einem er6n wieder eingestiegen. Ich habe den Angel St gefahren, und war ziemlich überzeugt von den pneus. Abgesehen vom Hinterreifen, ich hatte immer das Gefühl in einer bestimmten Schräglage das das hinterpneu etwas rutschen würde. Ging ich etwas tiefer dann war das Gefühl weg. Ich denke es lag am profil. Die kleine Teufels Zacken?!?! Egal.
    Jedenfalls hab ich locker 4500 km drauf bekommen. Als der GT raus kamm konnte ich nur 1 Hinterreifen einfahren, bin dann auf den z800e umgestiegen. Wir sind hier im Schwarzwald zuhause, da gibts zahlreiche Kurven, jedenfalls hab ich inzwischen den ersten gt’s schon hinter mir. Meiner Meinung nach haben die Jungs von Pirelli saubere Arbeit geleistet, obwohl ich nach 3500 km ne rundum Bereifung brauchte.
    An dieser stelle frag ich mich wie jemand von sportliche fahrstiel schreiben kann der 5000 km und mehr drauf bringt?
    Jedenfalls Herbst und Frühjahrs Fahrer können sich denken wie es bei uns in den Wälder aussieht. In der zeit hab ich die 3500 km gefahren. Abba dennoch muss ich sagen, kältegripp, nässegripp, aufstellmoment, alles hervorragend. Ich bin zwar nicht der reifenkenner schlecht hin, aber gutes erkennen selbst leihen.

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  18. Tom

    14. April 2014 at 12:22

    PS: facebook: Schwarzwald kurvenjäger (neu gegründet)

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  19. Silencer

    15. April 2014 at 12:09

    Hi Tom,
    danke für Deinen Beitrag! 3.500 ist wirklich sehr knapp für einen Tourenreifen. Fährst Du grundsätzlich mit einem Wheelie an oder was?

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  20. Tom

    15. April 2014 at 15:32

    Bin nicht sicher ob mein Kommentar abgesendet wurde, deshalb nehm ich den kulli nochmal zur Hand. Silencer, erst mal ein dank das ich in deinem Blog was schreiben dürfte. Es ist immer gut wenn man Erfahrungen austauschen kann. Was mein fahrstiel betr. Ich kann nur sagen das wir im Schwarzwald auf unsere Frauen hören, und wen sie sagen wir essen pünktlich, dann sind wir auch pünktlich Zuhause; ) aber solltest du mal in der nähe sein, würde ich gerne ne runde mit dir drehen, vielleicht liegts an was anderem das mir die schlappen keine 4000 km halten?

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  21. Silencer

    15. April 2014 at 16:17

    😀 Das ist natürlich eine hervorragende Begründung – pünktlich zum Essen zu kommen ist schon wichtig für den Haussegen 😉

    Im Ernst, wenn weiche Sportreifen 3.000 bis 4.000 Kilometer halten ist das normal. Einen Tourenreifen, der auf Strecke ausgelegt ist, in dem Rahmen runterzufahren deutet schon auf eine sehr… leistungsbetonte Fahrweise hin, mit ständiger starker Beschleunigung und starkem Bremsen. Kann man machen, meinem Fahrstil entspricht es aber sicher nicht.

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  22. Tom

    15. April 2014 at 16:48

    Jetzt wo du das sagst, es könnte tatsächlich am beschleunigen und bremsen liegen;) gegen das beschleunigen kann man kaum was machen * Grins * abba etwas weniger bremsen wäre vielleicht drin. *megalach* ne, du hast den braten schon gerochen. Aber dennoch, im Vergleich zu Supersportler oder Sportreifen allg. Muss ich aus meiner Erfahrung sagen das die Pirellis trotz sportlichen Fahrstil am längsten gehalten haben. Von daher kann ich dir nur zustimmen was die Langlebigkeit und vor allem die Haftung Betr.
    Ach ja, und sollte jemand mal im Schwarzwald sein und gerne ein paar schöne strecken fahren wollen, meldet euch einfach. Ich kann auch normal 😉
    Bis denne…….

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  23. Silencer

    15. April 2014 at 20:31

    Wusste ich doch das Du ein Teilchenbeschleuniger bist 😀
    Wenn ich in der Gegend bin male ich vorher mal!

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  24. brmoke

    3. Mai 2014 at 21:39

    Hi Tom, auch ich wohne im Schwarzwald und kann Deine Angaben zur Haltbarkeit mehr oder weniger bestätigen. Fahre zum einen 120/70R17 und 160/60R17 auf einer Cagiva Navigator mit 4200 km Lebensdauer und 120/70R17 und 180/55R17 auf einer Moto Morini Corsaro mit 4800 km Lebensdauer. In der Mitte ist noch Profil en Masse vorhanden, da würden vielleicht noch 1500 – 2000 km gehen, aber die Mitte der Flanken, sprich der Bereich, der im Schwarzwald hauptsächlich genutzt wird, ist einfach durch. Trotzdem: der Reifen ist einfach geil, insbesondere auch bei Nässe.

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  25. Silencer

    4. Mai 2014 at 14:45

    Hm. Kann es sein, dass der Straßenbelag im Schwarzwald Reifen frisst?

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  26. Tom

    4. Mai 2014 at 21:23

    Lach…… Die schweizer sind schuld, die fangen immer an mit zickeln 😉 wir haben einfach die mitunter geilsten strecken vor der Tür. Das kann einfach nicht gut gehen. Brmoke; aus welche Ecke kommst du, wenn man fragen darf?

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  27. brmoke

    4. Mai 2014 at 21:57

    Man darf: Enzkreis im Nordschwarzwald 😉

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  28. Jerry

    17. Mai 2014 at 20:28

    @Silencer warst du damit au der Rennstrecke? Ich war in Anneau du Rhin. Bin 200km gefahren. Ich bin gesamt 11,000km mit dem ZX6R ’05 damit gefahren. Ab 9000km sind die Vorderräder in extremer Schräglage gerutscht. Bin am überlegen ob ich die Rosso 2 kaufen soll.

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  29. Silencer

    18. Mai 2014 at 15:27

    Der Angel GT ist nicht für die Rennstrecke gemacht – einen Tourenreifen nimmt man, wenn man extrem lange Laufleistung braucht. Ich gehöre zu den Leuten, bei denen EINE TOUR 6.000 Km lang ist. Für den Hobbyheizer, der auf der Rennstrecke oder bei schönem Wetter auf dem Weg zur Eisdiele so richtig aufdrehen will, ist das nicht der richtige Reifen. Vom Diablo Rosso II habe ich schon viel Gutes gehört, allerdings soll der bei Regen nicht so toll sein.

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  30. Jerry

    18. Mai 2014 at 16:13

    wozu ich einen Tourenreifen benutze entscheide ich. Ich war sehr überzeugt von der GT auf der Piste. Selbst der Max Biaggi ist mit dem GT auf der Rennstrecke gefahren. Das bedeutet der Reifen ist auch ok für die Renne.

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  31. Silencer

    18. Mai 2014 at 16:48

    Du kannst auch aus Birnen Apfelmus machen und davon überzeugt sein, aber wenn du mir dazu eine Frage stellst werde ich dir trotzdem Meinung dazu sagen 🙂

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  32. Jerry

    18. Mai 2014 at 18:48

    meine Frage war, ob Du damit auf de Piste warst. Nicht was du davon hältst. Es sind zwei verschiedene Fragen. Die richtige Antwort wäre Nein ich war nicht auf der Renne.

    Nur ein Profi kann so eine Frage ohne Testfahrt auf der Piste beantworten. Fakten bringen etwas aber Meinungen leider nicht. Ich bin gefahren also kann ich davon positiv berichten 😉

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  33. Silencer

    18. Mai 2014 at 20:24

    Nein, ich war nicht damit auf der Rennstrecke.

    Wegrutschende Vorderräder und die Überlegung einen anderen Reifen auszuprobieren hätte ich jetzt nicht als Lob für den Angel aufgefasst. Wenn Du das so meintest, halten wir also fest: er eignet sich deiner Meinung nach auch für die Rennstrecke.

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  34. Jerry

    18. Mai 2014 at 22:21

    die Vorderräder haben erst nach 8000km angefangen zu rutschen. War auf der Piste mit nur 500km. Bis 8000km haben die Reffen geklebt wie eine eins. Bekomme morgen mein zweites Paar 🙂

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  35. Tom

    19. Mai 2014 at 10:06

    Also ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, aber ich muss einfach was los werden. Vor allem wegen Jerry sein Kommentar. Weil einer 500 km auf der Piste gefahren ist heißt garnichts, und wen du von rutscher sprichst bei 8000 km laufleistung, könnt ich mir schon verstellen wie du auf der Piste warst, entweder mehr im weg, oder mit Fähnchen in der Hand. Ob sich der GT als sportlicher reifen für den Alltag eignet, das sollte jeder für sich entscheiden. Ich bin der Meinung sportliches fahren mit langlebigkeit wurde bei der GT optimal zusammengeführt. Und Jerry,Kreisel sind keine kurven 😉

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  36. Jerry

    19. Mai 2014 at 10:55

    Thomas, Helden wie dich hatten wir auch auf der Strecke. Mit Slicks und Reifenwärmer unterwegs aber öfters von Strassenreifenfahrer in der Kurve außen überholt. Wir haben sogar gewinkt ,-)

    Nun zum aufschreiben. Die Angel GT’s hatten 500km auf der Strasse bevor ich damit in Anneau gefahren bin. In Anneau (3km Runde) bin ich 220km Piste gefahren. Auch die Instruktoren waren mit Strassenreifen unterwegs, aber deutlich schneller.

    In den letzten sieben Jahren war ich mit Dunlop Sportsmart, Michelin 2CT & Bridgestone BT016 auf der Piste. Kein Reifen hat mir soviel Sicherheit geboten wie der Angel GT.

    Bilder vom Reifen nach der Piste:
    http://www.toeff-talk.ch/download/file.php?id=1682&mode=view
    http://www.toeff-talk.ch/download/file.php?id=1681&mode=view

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  37. Silencer

    19. Mai 2014 at 21:33

    Meine Herren, ich muss doch sehr bitten. Kein Grund hier persönlich zu werden – zumal ihr Euch doch in der Sache einig seid!

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  38. W. Schulz

    24. Juli 2014 at 09:59

    ….wie auch immer: der ST (hinten) hat bei mir auch nur 4000 KM gehalten, dann war er seitlich am TWI runter. In der Mitte sind noch 3-4 mm. Jetzt kommt der GT drauf. Achso: 2003er Z1000 mit ein wenig Mehrleistung und der ST hat mir bisher von allen mir gefahrenen Reifen am besten gefallen. Wenn der GT besser sein soll – Super!

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  39. Didi

    27. August 2014 at 14:43

    Hallo Freunde!
    Grüße euch.
    Ich muss meinen Senf bez. Pirelli Angel GT, wie ihr meint „auf der Piste“ dazugeben.
    Ich fahre eine SuperDuke 990 mit Pirelli Rosso Corsa. die habe ich auf der Rennstrecke Pannonia verbraucht. (ca.800km Piste). Bin den Reifen aber auch hin und zur Rennstrecke gefahren und ein bisschen meine Hausstrecke und in der Stadt. Hat 4000km gehalten-hinten. Vorne noch immer 1,8mm, hinten 0,9mm. Hausstrecke war er sehr gut, wenn er warm war, ansonst eher rutschig und beim Regen sowieso. Ich fahre derzeit am Pannoniaring mit Rosso Corsa eine Zeit von 2:19, wenn euch das was sagt. Ich fahre Piste seit 2011 und habe angefangen mit 2:34.
    Für die Übergangszeit (Rennefrei) wollte ich jetzt einen haltbareren und regensicheren Reifen und habe den besagten Angel GT aufgezogen. War aber trotzdem auf der Renne damit.
    Fuhr sofort eine 2:23 damit, aber total komfortabel. Erst nach ca. fünf Runden überhitzt er hinten und fängt leicht an zu schmieren (kontrolliert), dann muss man aufhören sonst ist er hin. Der Vorderreifen übersteht alles klaglos. Der Grip ist in den ersten Runden gleich, wenn nicht besser(weil schneller warm) im Vergleich zum Rosso, lässt wie gesagt ab der 5 Runde nach. ich glaube in den ersten Runden auch auf eine Zeit so um die 2:20 mit diesem Reifen zu kommen.
    Fazit: Der Reifen ist für die Rennstrecke nicht geeignet, bietet aber anfänglich genau den gleiche Grip, nur übersteht er die Zeit nicht.
    Für die öffentlichen Strecken ist Er mein „Rennreifen“, weil er immer schön Zeit zum auskühlen hat. Nasserfahrung hab ich noch, die wird aber sicher besser sein als beim Rosso Corsa.
    Für die Rennstrecke werde ich ab jetzt immer andere Reifen aufziehen (Supercorsa, ME1, oder sogar Slicks). Werden sehen ob sich die Zeiten noch verbessern können.

    Gruß
    Didi

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  40. Silencer

    27. August 2014 at 14:51

    Hallo Didi und willkommen im Blog! Danke für die differenzierte Erfahrung. Ich muss ja nach wie vor zugeben, dass ich nicht auf die Idee gekommen wäre, einen Tourenreifen auf der Rennbahn zu verwenden.

    Kleines Update 2014:
    Ich fahre den Angel GT gemäß seiner Bestimmung. Ein neues Paar hat in diesem Jahr 4.000 Kilometer Autobahn und 4.000 Kilometer Land- und Bergstraßen mitgemacht, mit voller Beladung. Profil hält vermutlich noch einmal 4.000 Kilometer, Reifen hat keine spürbare Kantenbildung.

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  41. Jerry

    6. Oktober 2014 at 17:34

    BILD:
    http://www.southbayriders.com/forums/attachments/466447/

    Meine zweiten Sätze Angel GT’s sind bei 10,700km inklusive 220km Anneau-DuR am Ende. ZX6R mit 118 Radleistung & 187kg.

    Habe nun die M7RR und bin gespannt.

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  42. Christian

    13. November 2014 at 22:10

    lg habe die Angel Gt auch .. Fahre sie mit der Seven Fifty 80% Autobahn. Kann nicht viel zu dem Fahrverhalten im Vergleich zu anderen sagen da ich erst seit 6 Monaten fahre.

    Meine Frage wäre wieviel mm haben die im neuzustand?
    Ansonsten auch ohne Vergleich sehr zufrieden ausser das alle sagen ich habe ne zu grosse Angstkante. Komme schon mit den Füssen seitlich auf den Asphalt. Mehr geht gar nicht mit der Seven Fifty bauartbedingt denke ich mal ^^

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  43. Silencer

    14. November 2014 at 10:29

    Keine Ahnung wieviel die neu haben. Im nächsten Jahr kommt mein drittes Paar GTs auf die Kiste, dann messe ich mal.

    Ansonsten: Fahr die Kurven so, wie Du Dich wohl fühlst. Lass Dich nicht ärgern. Und wenn Du denkst, Du kannst und willst kurventechnisch noch was lernen, dann mach das beste Kurventraining Deutschlands mit, das ist ein gut investierter Tag: https://silencer137.com/2012/04/22/umgelegt/ und https://silencer137.com/2012/10/02/toaz-kurventraining-b-in-freudenberg-2012/

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  44. Jerry

    14. November 2014 at 10:37

    Profiltiefe neu – vorne 4,5mm und hinten 6,5 mm.

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  45. Silencer

    14. November 2014 at 17:01

    Ah, Danke, Jerry.

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  46. Schleberger

    20. Dezember 2014 at 18:27

    So, gebe ich auch noch meinen Senf dazu ab. Fahre eine 2014 Zx6r 636, habe nachdem ich den Serienreifen runtergeballert habe auf den Angel GT gewechselt (ca. bei 3500km). Hatte den Vorgänger, den ST, auf meiner alten Maschine, einer Triumph Daytona 675, und war schon damals sehr zufrieden. Fahre meistens Hausrunde oder Pässetouren (Grimsel, Furka, Susten,..) und auch gerne mal ab in den Schwarzwald, also meistens eher zügig. Mache aber jedes Jahr eine Tour à ca. 5000km. Bin absolut begeistert vom Reifen, auch jetzt im Dezember hat er noch gut Grip, das man einigermassen Fahren kann. Laufleistung hatte ich beim ST ca. 7500km, wenn der GT mit diesem Grip-Niveau diese Strecke überlebt bin ich absolut zufrieden und wieder dieselben Reifen aufziehen. War übrigens mit der Daytona auf der Nordschleife damit und der Reifen war auch dort brauchbar (könnte jedoch auch daran liegen, dass man auf der Nordschleife nicht 100% am Limit fährt, Verkehr,…).

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  47. Jerry

    22. Dezember 2014 at 22:34

    hier ist das Video mit Pirelli Angel GT auf der Rennstrecke. 1.9 & 1.8 bar Luftdruck.

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  48. Silencer

    23. Dezember 2014 at 11:23

    Cool, ordentliche Schräglagen! Leider sieht man nicht viel vom Reifen 🙂 Wie hastn die Kamera befestigt?

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  49. Jerry

    23. Dezember 2014 at 11:42

    Die GoPro 3+ Silver ist auf dem Tank geklebt 😉 Leider kann man hier keine Bilder hochgeladen. Ich habe nach der Fahrt Bilder von den Reifen aufgenommen. Bei uns ist sogar ein Instruktor mit dem Angel ST gefahren. Ich hatte „0“ Chance gegen ihn. Da sieht man was die Angels leisten können.

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  50. Silencer

    23. Dezember 2014 at 11:58

    Nicht schlecht, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich öfter Rennstrecke fahren wollte würde ich aber vermutlich doch einen anderen Reifen wählen.

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  51. Schleberger

    23. Dezember 2014 at 12:06

    Jerry – wieviel „Schaden“ hat die Strecke den Reifen angetan? Plane eine grosse Europatour diesen Sommer und will dazwischen 2-3 Abstecher auf div. Strecken machen.

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  52. marcus

    23. Dezember 2014 at 12:12

    hallo,

    ich wollte mich mal wieder melden. Hatte ganz vergessen mein endfazit zu posten. also, der reifen hielt 11000 km am guten ende. ab 8000 km hatte ich eher wenig grip bei heissem bodenbelag (in spanien eher üblich :-)) anfangs war ich sehr begeistert von dem reifen, aber am ende dann schon eher weniger. jetzt habe ich mir den conti road attack 2 aufgezogen, 7000 km runter und bin doch mehr zufrieden als mit dem pirelli…und ich bewege mich ab und an auch der rennstrecke in jerez…mein fazil am ende bevorzuge ich den conti…
    liebe grüsse

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  53. Jerry

    23. Dezember 2014 at 12:14

    @Schleberger die Reifen hatten keine Schäden. Bin insgesamt 10,700 km gefahren. Der letzte Hinterradreifen hatte bei 5000km einen Platten weil auf der Landstrasse ein Nagel eingedrungen ist. Das kann bei jeder Marke vorkommen.

    Bei einer Europa Tour inklusive 2-3 Rennstrecken würde ich je nach Bedarf öfters die Reifen wechseln. Die 10k habe ich erreicht da ich nur bei Sonne fahre.

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  54. Schleberger

    23. Dezember 2014 at 12:22

    @Jerry – Mit „Schaden“ meinte ich mehr, wie viel Mehrverbrauch die Rennstrecke forderte, nicht tatsächliche Schäden ;). Aber werde sie wohl sowieso zwischen durch wechseln müssen, danke für die Empfehlung.

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  55. Jerry

    23. Dezember 2014 at 12:28

    @Schleberger ich bin am Tag 220km Rennstrecke gefahren. Ich nehme an der Verschleiss ist wie 1000km Landstrasse, da der Luftdruck bei 1.8bar ist und dadurch mehr Reibung entsteht.

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  56. Didi

    15. März 2015 at 13:49

    Hallo Leute!
    Habe meinen Angel GT, so wie ich vorhatte, in der Übergangszeit runtergefahren. Bin auch ein paar Tage im Jänner damit gefahren. Was soll ich sagen, der absolute „scheißwetterreifen“, er hält vom ersten Meter, egal wie kalt oder nass es war. Bin total begeistert.
    Da die Saison auf der Renne jetzt für mich am 8. April wieder anfängt, habe ich mir überlegt einen Supercorsa SC1(v2) vorne und SC2 hinten zu besorgen. Es ist dann aber doch ein Supercorsa SP geworden, da ich doch auch manchmal auf Achse hinfahren will. War ja sooo begeistert schon vom Rosso Corsa. Ich werde berichten.
    Auf jeden Fall, der Angel GT ist super für mieses Wetter und kalte Straßen.

    LG
    Didi

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  57. nairolF

    3. April 2015 at 11:39

    War im September mit meiner Tuono RR in Spanien. Pyrenäen und Picos.
    Nach rund 2tkm war mein hinterer SportSmart2 an der Flanke platt. In der Mitte hatte ich noch 3mm. Der vordere war nach 5500km auch am Ende
    In den Alpen hielt der hintere sonst 4tkm.
    Zum Vergleich: Einer aus der Gruppe machte mit seiner MT-07 in der gleichen Zeit einen Slick aus seinem PiPo3.
    Bin das Ding auch gefahren – geil übrigens – und die 75 Pferde haben locker gereicht den Pneu zum Schleudern zu bringen.

    In Leon besorgte ich mir neue Reifen. Wie das so ist im Urlaub, muss man halt nehmen, was gerade da ist.
    So kam ich dann an einen Satz Angel ST.
    Jetzt muss ich meine Meinung über Tourenreifen ein wenig revidieren. Ich hatte keine relevanten Rutscher, selbst längere Attacken steckte er klaglos weg.
    Bei der Handlichkeit gab es keine Abstriche.
    Lediglich auf Nässe war der SportSmart2 besser.
    Gefühlsmäßig steckt er den PiPo3 im trockenen in die Tasche.

    Nach 1900km Rückweg, mit sicherlich keinem anderen Fahrstil, hatte der ST noch rund 50% Profil.
    Mittlerweile bin ich weitere 1000km gefahren und schätze, dass der hintere noch 1000km hält.

    Als nächstes gibt es dann den GT. Bin schon mal gespannt.
    Sportreifen brauch ich wohl erst mal nicht mehr.

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  58. Reinhard

    3. Juli 2015 at 15:42

    Hallo,
    ich möchte hier auch mal meinen Senf dazugeben. Habe den Angel GT auch das erste mal aufgezogen und war sehr zufrieden damit. Auf meiner F800GT hat er nun knapp 9000 km gehalten. Muss aber dazu sagen, dass ich vom Vorderreifen enttäuscht bin. Den hätte ich eigentlich bei 7000 km wechseln müssen, denn die Seitenflanken waren total platt. Habe aber dann beide erst bei knapp 9000 km gewechselt, auch wieder Angel GT. Habe meine vorherigen Reifen meist bei 6 – 7000 km gewechselt, da waren aber die Seitenflanken nicht so abgefahren wie beim Angel GT. Ich vermute mal, das liegt am hohen Silikaanteil beim Vorderreifen. Den Angel GT kann ich also empfehlen als guten Tourensportreifen. Manch einer fährt ja mit dem Reifen über 10000 km ( mit Maschinen mit 100 und mehr PS ), das kann ich nicht verstehen, fahren die überhaupt Motorrad oder schieben die nur?
    Gruß
    Reinhard

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  59. Silencer

    3. Juli 2015 at 16:00

    @Reinhard: Zu den letztgenannten gehöre ich auch. Und ich sage mal so: Wenn ich echte Touren fahre, d.h. wochenlang und zig tausend Kilometer on the road, mit Koffern und ordentlich Zuladung – da heize ich selbstverständlich nicht permanent durch jede Kurve wie ein junger Gott. Was beim Tagestrip vielleicht machbar ist, hält man nicht jeden Tag stundenlang durch, schon rein konzentrationstechnisch. Von daher: Jedem die seine Fahrweise. 🙂

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  60. Eckhard

    10. September 2015 at 12:19

    Hallo,
    nach so vielen Berichten mit Laufleistungen jenseits der 7.000er Marke kann ich mich nicht mehr zurückhalten, ich fahre Motorrad weil ich Spass daran habe schöne Kurven mit sportlicher Schräglage zu fahren. Fahre eine Street Triple 675R seit Juni 2011 mit 43.000km auf der Uhr, ca. 10.000km im Jahr, auch bei Regen.
    Erstbereifung Pirelli Diablo Corso II mit schonder Einfahrzeit ca. 4.000km, ein reiner Schönwetterreifen, im Trockenen Grip bis zur letzten Rille aber bei Nässe wie auf Schmierseife.
    Dann 2 x Pilot Road 2 einmal ca. 6.000 und 7.000, ganz toller Reifen, leider fehlt dem Road 2 ein bischen Grip in Schräglage beim Gasanlegen, immer wieder mal kleine Rutscher am Hinterrad, was ich absolut nicht mag, somit 3 x Pilot Power, absolut rutschfrei, 2 x ca. 4.500km und 1 x 3.500 wegen blankem Forderreifen, jetzt nur noch Angel GT, erster Satz 5.600km, zweiter Satz 5.500km, dritter Satz vor 1.500km montiert. Das ist der Reifen für meinen Fahrstil, Grip wie der Power, Laufleistung fast wie der Road 2, immer den Schwung mitnehmen, ganz wenig in die Kurven reinbremsen, dann ist der Verschleiß vorn und hinten gleich. Wer auf einen Motorradreifen 10.000 km und mehr schafft, mit dem würde ich gerne mal eine Ausfahrt machen. Meine Reifen sind immer rundgefahren, ohne Geradeausfahrkannte. Fazit, wer einen super sportlichen, handlichen und einigermaßen langlebigen Reifen will, kommt am Angel GT fast nicht vorbei.
    Gruß
    Eckhard

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  61. Reinhard

    10. September 2015 at 13:55

    Hallo Eckhard,
    ich gebe dir ja recht, aber der Vorderreifen kommt zuerst, weil an dem die Flanken platt sind. Bin aber sehr zufrieden mit dem Angel GT. Hat vorn 8000km gehalten auf meiner F800GT. Der hintere hätte noch 1000km gehalten.
    Gruß
    Reinhard

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  62. Festus

    23. März 2016 at 19:07

    Hallo Silencer.
    Danke für den informativen Bericht und an alle Anderen für die Kommentare, die nicht wie so oft üblich, vom Thema abschweifen. Sehr angenehme Seite.
    Grüße und allzeit gute Fahrt
    Bernd

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  63. Floh

    4. Mai 2016 at 23:13

    Moin Moin, Darf ich mal als ganz Unerfahrener was fragen? Warum leiden die Reifen auf der Strecke so? Als 3 Jahre alter Fahranfänger muss man sich keine Sorgen machen wenn man auf einer ER6f die Angel GT aufzieht oder? Fahre gelegentlich Autobahn und sonst nur Landstraße.
    Mag für die meisten hier eine merkwürdige Frage sein aber bitte nur ehrliche Antworten und Danke für den tollen Testbericht 🙂

    Liebe Grüße aus Ostfriesland.

    Floh

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  64. Silencer

    4. Mai 2016 at 23:40

    Moin Floh,
    ich bin nicht sicher was Du mit Strecke meinst. Rennstrecke? Lange Autobahnstrecken? Für Dein Szenario, mit der Mischung von Landstraße und Autobahn, ist der Angel GT perfekt. Genau dafür ist er gemacht, da brauchst Du Dir keine Sorgen machen.

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  65. Mi-Cheffe

    28. Mai 2016 at 10:37

    Hallo Silencer!

    Vielen dank für deinen Bericht zum GT. Für mich aus dem Grund besonders wertvoll weil du wie ich auch vom ST kommst und den über viele tausend Kilometer gefahren bist. Auch von unserem Nutzerverhalten dürften wir ziemlich ähnlich sein, bis auf die vielen Autobahnkilometer von dir, auf Tour mit Koffern und auch mal flott unterwegs. Ich habe fast 30.000 Km auf dem ST hinter mir und stand nun auch vor der frage ST oder GT kaufen. Nächste Woche werde ich hinten auf den GT wechseln und hoffe deine Erfahrungen zu bestätigen. Für mich war der ST schon die Eierlegendewollmilchsau und dein Bericht macht Lust auf den GT 🙂

    Servus 🙂

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  66. Silencer

    28. Mai 2016 at 11:23

    Hallo Mi-Cheffe,

    Du wirst nicht enttäuscht sein. Allzeit gute Fahrt wünsche ich!

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  67. Mi-Cheffe

    29. Mai 2016 at 10:53

    Hallo Silencer!

    Vielen dank 🙂 dir auch allzeit gute Fahrt.

    Ich werde dann, wenn ich einige Kilometer hinter mir habe, meine Erfahrungen hier Posten. Ich fahre übrigens eine Versys 650 und zu der Maschine passt der Angel einfach Perfekt für mich!!

    In der Vergangenheit wollte mich viele überzeugen mal einen anderen Reifen zu probieren…nur warum sollte ich das machen. Reifen hat für mich auch was mit vertrauen zu tun und dem Angel vertraue ich bei JEDER! Witterung zu 100%. Ob bei Schneefall mit zwei Personen und vollem Gepäck über den San Bernadino oder in Südfrankreich bei Sommerlichen Temperaturen oder im strömenden Regen, der Angel hat mich nie im stich gelassen. Und nach knapp 30.000 Km damit, traue ich mir schon zu darüber ein Urteil abzugeben. 🙂

    Servus 🙂

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  68. Mi-Cheffe

    9. Juni 2016 at 11:09

    Erstes Zwischenfazit nach 500 Km.

    Aktuell bin ich noch mit einer Mischbereifung unterwegs, vorne ST weil der noch für viele tausend Kilometer gut ist und hinten GT. Was wie zu erwarten keinerlei Probleme bereitet. Dafür gibt es von Pirelli auch eine Freigabe für die 650er Versys.

    Unterschiede vom Handling lassen sich nicht erkennen, was durchaus Positiv zu bewerten ist weil schon der ST da für mich!! absolut überzeugte. Die letzten Tage konnte ich im Trocknen etwas Kurvenwetzen und der GT hinterließ beim Forciertem rausbeschleunigen in Schräglage den Eindruck das er noch mehr Grip aufbaut wie der schon sehr gute ST. Die Versys hat bei 6800 Umdrehungen ihr maximales Drehmoment von 61 Nm, da ist also schon druck am Hinterrad weil ich mich in dem Drehzahlbereich fast immer bewege.

    Im Nassen war schon der ST sehr gut und ich kann nicht erkennen das der GT da schlechter wurde, auch hier geht die Tendenz eher in Richtung noch mehr Grip.

    In summe kann ich nur sagen der umstieg lohnt sich definitiv, ein ohnehin schon sehr guter Reifen wurde noch ein stück besser. Hoffe das die Laufleistung auch gut ist, Mehr wie um die 8-9000 Km kamen hinten beim ST nie zustande.

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  69. Andy

    14. Mai 2017 at 09:29

    Vielen Dank für deine Ausführliche Rezension.

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  70. Jerry

    14. Mai 2017 at 11:35

    Hier sind die Reichweiten von Angel GT von 2013 bis 2017 im Vergleich zu M7RR & Rosso 3. Am Anfang bin ich sogar mit dem GT auf der Rennstrecke gefahren. Ich habe mich dort deutlich verbessert also stieg ich auf die Rosso 3’s um. Anfangs Saison und ende Saison fahre ich immer noch die GT’s da sie eine bessere Reichweite & kaltverhalten für die Pässe haben. Meine Maschine: Seit 11J. ’05 ZX6R vollgetankt 186kg (beim TüV gemessen) mit 118PS am Hinterrad.

    7600km Angel GT hi. (gepatzt)
    10,070km Angel GT vo.
    10,700km Angel GT vo. & hi.
    6557km Metzeler M7RR vo.& hi.
    8776km Angel GT vo. & hi.
    4862km Rosso 3 hi.
    5281km Rosso 3 vo.
    7080km Angel GT hi.

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  71. Silencer

    17. Mai 2017 at 13:03

    Sehr cool, Zahlen-Daten-Fakten. Danke, Jerry!

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  72. Silencer

    17. Mai 2017 at 13:03

    Andy: Gerne!

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  73. Mi-Cheffe

    27. Mai 2017 at 08:51

    Hallo!

    Mal wieder was neues von mir und dem Angel 🙂

    Hinten hat der GT nun 6500 Km drauf und noch 3-4 mm Profil. Da geht noch einiges wie ich hoffe. Vorne der ST knapp 13.000 Km und der kommt nächste Woche runter. GT liegt schon beim Händler. 🙂

    Mein Fazit…

    Der GT kann alles eine Spur besser wie der ST und die Laufleistung ist auch etwas höher. Der Reifen passt Perfekt zu meinem!! Fahrstil und der 650er Versys. Gesamt (ST+ GT) bin ich nunmehr seit 35.000 Km mit dem Angel unterwegs und sehe keinerlei Veranlassung auf einen anderen Reifen zu wechseln.

    Reifen ist für mich Vertrauen, die anderen Hersteller bauen ebenfalls sehr gute Reifen, aber ich habe dieses unerschütterliche Vertrauen in den Angel, der mich bei jedem!! Wetter niemals enttäuscht hat.

    Regen oder Sonnenschein, Temperaturen um die Null Grad oder auch Sommerliche Hitze in Süd-Frankreich mit zwei Personen und VOLLEM Gepäck (zwei GIVI Trekker Koffer 46er und GIVI Topcase MAXIA 55), der Angel zickte nie.

    Die Reise geht weiter mit dem Angel GT. 🙂

    Servus

    Robert

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  74. Jerry

    16. Juni 2017 at 17:43

    Hier ist ein Video mit dem Angel GT: https://www.youtube.com/watch?v=XaQQXOdvcLQ

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