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Motorradreise 2013 (9): Mit Schlüssel, Kurven und weichgespült

08 Feb

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Im Juni 2013 waren Silencer und das Wiesel mit dem Motorrad unterwegs. 6.853 Kilometer, 22 Tage, mehr als 40 Orte. Dies ist das Tagebuch der LANGEN Reise. Am neunten Tag geht es ans Meer.

Montag, 10. Juni 2013, Agriturismo Piana delle Selve nahe Amelia, Region Umbrien, Italien

Das Aufstehen fällt schwer. Die Nacht war kurz, und ich bin wohl ein wenig übernächtigt. Hilft aber nix, raus aus den Federn. Um kurz nach Acht hängen die Koffer am Motorrad, und Maschine und Ausrüstung sind gecheckt. Mittlerweile bin ich beim Aus- und Einpacken total durchorganisiert. Wo ich hinkomme, ist meine mobile Zentrale innerhalb weniger Minuten komplett ausgebreitet, mit allen Dingen am richtigen Platz und allen Geräten in den Ladeanschlüssen. Genauso schnell ist alles wieder an exakt den richtigen Stellen in den Koffern verstaut.

Die erste positive Nachricht des Tages: Die Lumix tut wieder, sowohl die Feuchtigkeit als auch der dicke Fussel sind aus dem Objektiv verschwunden. Super! Ich hatte schon befürchtet, mir noch eine Kamera kaufen zu müssen.

Dann geht es zum Frühstück in die Osteria von Piano delle Selve. ich wechsele ein paar freundliche Worte mit Paula, der Morgenwirtin, dann muss ich mich auch schon verabschieden. Das ist zum einen schade, weil der Hof und die Menschen einfach super sind und die Verpflegung toll ist, zum Anderen aber auch gut, denn noch ein paar Tage mehr mit diesem fetten Essen, und meine Arterien verstopfen.

Von „See you tomorrow“-Claudio ist nichts zu sehen, also kann ich mich auch nicht von ihm verabschieden. Halb so wild, mit Piana delle Selve werde ich eh in Kontakt bleiben. Ich manövriere das Motorrad den Schotterwerg zur Landstraße hinab, als das besessene TomTom schon seinen ersten Mordversuch unternimmt. Allerdings eher halbherzig, weil offensichtlich. Ich weiß, dass ich rechts rum muss, aber das Gerät trötet mir in den Helm: „Biegen Sie links ab. Dann: Wenden Sie!“ Links ist ein steiler Berghang. Ja, ja. Du mich auch.

Dicker Hintern: Mit Koffern ist die Renaissance fast drei Mal so breit wie die schlanke Geländemaschine daneben.

Dicker Hintern: Mit Koffern ist die Renaissance fast drei Mal so breit wie die schlanke Geländemaschine daneben.

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Über die Landstraße geht es nach Viterbo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die ist wirklich ziemlich provinziell, und die Innenstadt geradezu verschlafen. Aber in früheren Zeiten hat sich im Palazzo di Papei, dem Papstpalast, ein interessantes Stück Geschichte zugetragen, dessen Auswirkungen noch heute zelebriert werden.

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Die Geschichte mit dem Schlüssel
Im 13. Jahrhundert gab es Konfusion in der christlichen Kirche. Der alte Papst war gestorben, und auf einen neuen konnte sich die Kardinalsversammlung einfach nicht einigen. Drei Jahre schon tagte die Konferenz, und es war nicht abzusehen, dass sich die Kardinäle, die in Viterbo zusammengekommen waren, auf einen Kandidaten würden einigen können. Eines Tages, als die Würdenträger das Tagungsgebäude betreten hatten, sahen sie sich irritiert um: Hinter Ihnen fielen die Türen ins Schloß, und das Geräusch eines Schlüssels war zu hören. Die Stadtoberen hatte die streitenden Bischöfe eingesperrt. Plötzlich drang Licht von Oben ins Gebäude. Stück für Stück wurde das Dach abgedeckt. Es war Winter, und die Kardinäle waren nun Wind, Regen und Kälte ausgesetzt. Außerdem gab es nichts zu essen.

Erstaunlich schnell konnte sich die Versammlung nun auf einen Papst einigen. Einen Teil dieser Geschichte hat die Kirche als Ritual übernommen – zwar nicht den mit der Kälte und dem Hunger, aber das Einschließen der Kardinäle bei einer Papstwahl wird noch heute so gemacht, und nach den Geschehnissen in diesem Haus hier nennt man das Prozedere „Mit Schlüssel“, oder, im italienischen damals, „Cum chiave“, woraus dann durch Lautverschiebung der Begriff KONKLAVE wurde.
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Nach Viterbo geht es weiter nach Westen. Links und rechts des Wegs leuchten im Mohn immer wieder violette Blüten. Ich kenne mich mich Pflanzen ja leider Null aus, aber diese Farbe assoziiere ich mich Bildern aus der Provence. Dort blüht Lavendel in der Farbe, aber erst im Juni. Äh. Moment… es ist Juni! Kann das Lavendel sein? Nein, oder? Mit solchen Gedanken beschäftigt sich mein Hirn, während der Körper entspannt die Kawasaki durch die Landschaft brettern lässt. Als Hirn und Körper an einem Plakat mit der Aufschrift „Lavendelfest 2013 – Nächstes Wochende!“ vorbeikommen, müssen beide kichern.

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Als ich zufällig an der Festungsstadt Tuscania vorbeikomme, muss ich zweimal um sie herumfahren, weil ich mich nicht entscheiden kann, ob ich das wirklich beeindruckend aussehende Dörfchen mit der exponierten Lage und den dicken Wehrmauern besuchen möchte. Nein, bescheide ich dann, möchte ich heute nicht. Ich möchte jetzt lieber Motorradfahren. Und das tue ich dann auch.

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Zuerst über breite Landstraßen, die sich schnurgerade bis zum Horizont ziehen. Links und rechts liegen goldene Kornfelder, wie man sie in Deutschland nur im Spätherbst sieht. Immer weiter geht es nach Westen, auf´s Meer zu. Heute durchfahre ich Italien, bis es aufhört.

Schließlich komme ich in Orbetello an, von wo aus zwei Dämme die Halbinsel Monte Argento anbinden. Die sieht auf Karten schon interessant aus. Hinter der Halbinsel liegt ihre Schwester Giglio, bekannt durch das Costa Concordia-Unglück. Wie Giglio war auch Argento eine Insel. Im Laufe der Zeit versandete allerdings der Zwischenraum zwischen Insel und Festland. In diesen Zwischenraum ragt die Stadt Orbetello, und links und rechts davon die Dämme, auf denen man lang fahren kann.

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Ich hatte im Reiseführer nur gelesen „Eine Rundfahrt auf der Strada Panoramico um die Halbinsel herum bietet spektuakuläre Ausblicke…“ , da hatte ich das Buch schon wieder zugeklappt und gedacht: „Gekauft, DAS fahren wir ab!“

Die Straße kommt mir fast wie ein Wunder vor. Sie ist staubig und gesäumt von Palmen. Vom blauen Himmel herab strahlt die Sonne, und die Seeluft hat 25 Grad. Das erscheint mir deshalb so wundervoll, weil ich vor einer Woche noch im strömenden Regen und bei einstelligen Temperaturen unterwegs war.

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Allerdings ist die Route um die Halbinsel herum nicht ganz einfach. Zumindest dann nicht, wenn man ein besessenes Navigationsgerät hat. ich habe die Route zu Hause am Computer ausgearbeitet und einzelne Wegpunkte gesetzt, die das verrückte Gerät jetzt aber leider verkehrt interpretiert und uns nicht auf einen Rundweg führt, sondern mitten in die Bergwelt der Halbinsel. Als es warnt umzukehren, weil die nun folgende Strasse nicht befestigt sei, tue ich das als Spinnerei ab, und vermute, dass das TomTom nur nicht will, dass ich Spass habe.

Allerdings hätte das Gerät damit ein Double Gambit gespielt (es will mich in eine Falle locken und sagt mir deswegen die Wahrheit, wohlwissend, dass ich ihm nicht glauben werde), denn die Warnung scheint berechtigt. Das wird mir klar, als die Strasse nur noch ein einspuriger Weg ist, der an einer Klippe, mehrere hundert Meter über dem Meer, entlangführt – ohne Leitplanke.

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Zum Glück ist er noch nicht zu schmal um zu wenden, also mache ich das und setze einen neuen Kurs.

Das folgende Video zeigt die Fahrt von Orbetello aus über den langen Damm bis zur Halbinsel Monte Argentario. Dort geht es halb um die Insel herum, nach Santo Stefano, und von dort in die Berge. Bis zu dem Punkt, wo ich Umdrehen muss und dann über den zweiten Damm zurück zum Festland tuckere.

Eigentlich sollte mein nächstes Ziel Grossetto sein, aber auf eine Großstadt habe ich jetzt keine Lust. Ich möchte lieber weiter Motorrad fahren.

Ich räume dem Navi eine Chance auf einen weiteren Anschlag ein, indem ich es auf „Kurvenreiche Strecke“ umstelle, und es möglichst komplizierte Straßen rechnen lasse. Tatsächlich steigt die benötigte Zeit um den Faktor drei an, aber was in den nächsten Stunden folgt, ist eine der tollsten Fahrten der Reise. Es geht durch die Maremma, jenen kargen und unwirtlichen Südstreifen der Toskana, den ich ohnehin sehr schätze.

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Ich mag die Landschaft, die guten Strassen und die weitestgehende Abwesenheit menschlicher Präsenz. Die Straße, die mir das Navi gerechnet hat, zieht sich zunächst in weiten Kurven durch Felder und Haine aus Olivenbäumen. In der Ferne ziehen sich ein paar Wolken zusammen, aber es regnet nicht, sondern die Sonne scheint aus allen Löchern. Dann geht es in die Berge der etruskischen Riviera, die ich bislang immer nur aus der Ferne gesehen habe. Fast zwei Stunden lang reiht sich eine Serpentine an eine Kurve und so fort, und ich habe einen riesigen Spass – die Straße ist in nahezu perfektem Zustand und mir begegnet in der ganzen Zeit nur ein einziges Mal ein anderes Fahrzeug. Die Strecke führt durch dichte Wälder, und teilweise durch Nebelfelder – hier hat es vor Kurzem geregnet, und mit 18 Grad ist es auch nicht wirklich warm, obwohl die „Berge“ gerade mal 500 Meter hoch sind.

Die Temperatur steigt wieder rapide an, als ich ins Tal hinabkomme. Die Wälder verschwinden und machen wieder Platz für Getreidefelder. Das TomTom will, dass ich in etwas abbiege, was nach einem Regenüberlauf aussieht, aber darauf falle ich nicht rein und fahre nach Wegweisern. Als mich noch zwanzig Kilometer von meinem Ziel trennen, halte ich an einem Conad, einem großen Supermarkt, an und kaufe Suppe, Obst und eine Überraschung für das Wiesel. In den nächsten Tagen ist Selbstversorgung angesagt. Als ich weiterfahren will, sagt das Navi gar nichts – es ist tot. Vermutlich ist der Akku leer, aber so leicht mache ich es ihm nicht. Ich kenne mich hier ein wenig aus und weiß, dank der Vorplanung und Streetview, wo ich hin muss.

Das Haus "I Papavieri", die Mohnblumen.

Das Haus „I Papaveri“, die Mohnblumen.

Kurz nach 16.00 Uhr komme ich auf dem Gelände von „I Papaveri“, den „Mohnblumen“ an. Leider besteht der gesamte Parkplatz aus tiefem Schotter. So tief, dass ich das Motorrad darauf nicht abstellen kann – der Seitenständer versinkt sofort, und auch der Hauptständer sinkt ein und greift nicht. Herrje, an einer anderen Stelle ich kann nicht mal wirklich absteigen, weil auch die Stiefel wegrutschen und ich in starke Schräglage komme. Jetzt kann ich endlich was ausprobieren, was ich schon seit dem letzten Jahr an Bord habe. Ich öffne das Fach in der Seitenverkleidung der Renaissance, das neben einem Parkscheinhalter auch ein Warndreieck enthält – und eine Seitenständerunterlage, eine Platte aus hochfestem Kunststoff, an die ich ein Band geknotet habe. Ich werfe die Platte wie mit einer Angel aus und zuppele so lange am Band herum, bis die Platte unter dem Seitenständer zu liegen kommt. Voilá! Durch die vergößerte Auflagefläche steht das Motorrad wie eine Eins.

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Ein älterer Herr mit Nickelbrille und Sonnenhut hat das Gezuppel amüsiert beobachtet und begrüsst mich mit Namen. Zumindest unternimmt er den heldenhaften Versuch. Vorname geht gerade noch, aber am Nachnamen scheitert er grandios. Zum Ausgleich scheitere ich daran mir seinen Namen überhaupt zu merken, weil ich gerade nicht zuhöre als er sich vorstellt. Wir erledigen die Formalitäten und die Bezahlung, wobei sich der korrekte Signore erstaunt zeigt, dass ich alleine bin – Booking.com hatte ihm zwei Besucher gemeldet. Ich lüge ihm vor, dass ich wirklich nur einer bin – vom Wiesel, dass bereits durch den Vorgarten huscht, muss er nichts wissen.

Dann zeigt er mir meine Unterkunft für die nächsten Tage. Auf die habe ich mir schon gefreut, denn ein komplettes Appartement mit Meerblick an der etruskischen Riviera, sowas habe zumindest ich nicht alle Tage. Meerblick bedeutet zwar nur „Man kann es in der Ferne sehen“, weil es zwei Kilometer entfernt ist – was ich wusste- aber dennoch ist die Wohnung VIEL großartiger als erwartet. Das Papaveri ist ein Wohnhaus, dessen hinterer Teil zu großzügigen Ferienappartements ausgebaut ist. Das Haus liegt nach vorne heraus an einer viel befahrenen Landstrasse, aber nach hinten blickt man über Kornfelder, Pinienhaine und das Meer.

Dem Wiesel gefällt die Aussicht.

Dem Wiesel gefällt die Aussicht.

Auf über auf 50 Quadratmetern habe ich eine Küche, einen Wohnbereich, ein Schlafzimmer und zwei Balkone zur Verfügung, von denen aus ich Getreidefelder bis zum Meer überblicken kann. Hinter dem Meer sehe ich Berge, die ich so noch nicht kannte. „Das sind keine Berge. Das ist Elba“, gnichelt der Signore, dann lässt er mich allein. Ich sinke auf der großzügigen Couch zusammen und blicke mich um, dann springe ich wieder auf, weil ich fürchte, dass mein dunkler Fahreranzug dreckig sein und Spuren hinterlassen könnte. Die Wohnung ist ab-so-lut großartig!

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Bei einem kurzen Rundgang finde ich, versteckt auf dem hinteren Balkon, einen Wäscheständer! Das ist wirklich ein Glücksfall. Auf einer Tour, die körperlich so anstrengend ist, und wo man jeden Tag extremen Temperaturschankungen und unterschiedlichen Gegebeheiten ausgesetzt ist, kann man nicht in Jeans und T-Shirt rumrennen. Mein Fahreranzug besteht ohne Futter aus vier Schichten: Meshgewebe, Zwischenstoff, Membran, Cordura und Leder.

Das Ganze atmet sehr gut, zumal der Anzug Öffnungen hat, durch die der Fahrtwind über die Membran streicht und so kühlt und Feuchtigkeit abführt. In dieser Kombi Baumwolle zu tragen ist Quatsch, den Baumwolle wird beim Schwitzen nass und klebt dann am Körper, was zu Verkühlungen führen kann. Über den Winter habe ich mir darum eine ordentliche Anzahl Funktionstextilien in Form von Socken, Unterwäsche und T-Shirts zugelegt, die ebenso Feuchtigkeit transportieren. Ehrlich, dieser Funktionskram ist das Beste – teilweise fahre ich an heißen Tagen mit langer Funktionsunterwäsche, weil es durch die zusätzliche Schicht kühler ist.

Solche Klamotten kann man schon mal mehrere Tage hintereinander tragen, ich wechsele aber gerne jeden Tag. Weil die LANGE REISE lang ist, muss ich aber trotzdem einmal waschen. Das allein ist nicht einfach, den Waschsalons sind in Italien, zumindest abseits von Campingplätzen, nahezu unbekannt. Ich habe zwar einen für die nächste Station der Tour recherchiert, aber Waschen löst das Problem des Trocknens nicht. Funktionswäsche trocknet schnell, aber man kann man sich nicht in einen Trockner stecken. Da der Schmutzwäschebeutel schon den größten Raum in den Motorradkoffern einnimmt, erscheint mir die Entdeckung des Wäscheständers wie ein Lottogewinn. Schnell mache ich mich an die Recherche, aber trotz aller Kenntnisse dauert es fast eine halbe Stunde, bis ich einen Waschsalon im 30 Kilometer entfernten Cecina gefunden habe, allerdings ohne Adresse.
eigentlich würde ich gerne an den Strand aber… Erst kommt die Pflicht.

In Cecina finde ich nach einer kurzen Suche in der Via Paolo Bocci 82 den „Speedy Wash“ Waschsalon, einen Parkplatz, eine nette Bedienung und eine freie Maschine. Der ganze Laden ist Hightech, man stellt an der Maschine das gewünschte Programm ein, dann geht man zu einer zentralen Automateneinheit und zahlt 4 Euro und wählt die Nummer der Lavatrice, wörtlich „der Wäscherin“, aus.

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38 Minuten später verlasse ich mit einem Beutel voll nasser Wäsche den Waschsalon und bügele zurück nach San Vincenzo. Es ist 20.00 Uhr, und die Sonne steht schon tief, während die Renaissance mit 110 Km/h über den Highway bei California (kein Witz, das heißt wirklich so) schiesst.

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Der Schatten des Motorrads tanzt an der Betonwand, parallel zur Fahrbahn, und es ist wohl die Kombination aus dem warmen Abendlicht über den goldenen Getreidefeldern, der Gewissheit, dass alles Gut ist und dem Rausch der Geschwindigkeit, der mich einfach nur pur glücklich fühlen lässt. Im Inneren des Helms entfährt mir ein „Woooohooooo!“ wie schon sein langer Zeit nicht mehr. Ich bin glücklich, und das fühlt sich gut an.

Am Abend sitze ich auf der Terrasse des Appartments und schreibe Tagebuch. Außerdem gucke ich noch einmal in den Reiseführer und will nachlesen, was ich bei meinem mißglückten Rundfahrtversuch wohl verpasst habe. Ich lese „Eine Rundfahrt auf der Strada Panoramico um die Halbinsel herum bietet spektuakuläre Ausblicke…“ ja, das wusste ich schon…
und weiter: „…allerdings ist sie nicht durchgehend befahrbar und erfordert auf weiten Abstrecken ein geländegängiges Vierradfahrzeug.“ Ich muss lachen, da habe ich ja nichts verpasst, denke ich, während über die Getreidefelder und das Meer gucke und das Glücklichsein auskoste.

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Tagestour: Von Piana delle Selve bei Amelia geht es ans Meer nach Orbetello, dann nach Norden bis San Vincenzo.

Tagestour: Von Piana delle Selve bei Amelia geht es ans Meer nach Orbetello, dann nach Norden bis San Vincenzo.

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5 Kommentare

Verfasst von - 8. Februar 2014 in Motorrad, Reisen, Wiesel

 

5 Antworten zu “Motorradreise 2013 (9): Mit Schlüssel, Kurven und weichgespült

  1. Rufus

    8. Februar 2014 at 19:11

    Warst also auch im „Zentralspeicher“, so so… 😉

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  2. Silencer

    8. Februar 2014 at 22:49

    Rufus: ich habe leider keine Ahnung was du meinst…

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  3. Leandrah

    9. Februar 2014 at 11:56

    so nah dran an Elba und den Abstecher nicht mitgenommen

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  4. Rufus

    9. Februar 2014 at 17:53

    Centro Storico…

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  5. Silencer

    14. Februar 2014 at 21:37

    Leandrah: Tja, ich muss mal nachgucken von wo die nächste Fähre gegangen wäre.Livorno, vermute ich mal.

    Ohje, na DAS war jetzt ein geistiger Rösselsprung, Rufus 🙂

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