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Motorradreise 2013 (20): Augsburger Puppenkiste

26 Apr

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Im Juni 2013 waren Silencer und das Wiesel mit dem Motorrad unterwegs. 6.853 Kilometer, 22 Tage, mehr als 40 Orte. Dies ist das Tagebuch der LANGEN Reise. Am einundzwanzigsten Tag geht es gen Heimat, aber noch nicht nach Hause.

Samstag, 22. Juni 2013, Agriturismo Al Bagolaro, Volta Mantovana, Lombardei

Die gigantischen Vorräte an Pan di Stelle sind über Nacht nicht verschwunden. Der ganze Kühlschrank ist voller Kekse, Baretta-Riegeln, Meringue-Küchlein und sogar eine ganze Sternchentorte ist dabei.

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Ehrlich, ich habe keinen Schimmer, was sich das Wiesel dabei wieder gedacht hat. Oder hat es gar nicht gedacht? Wäre ja auch nicht das erste Mal. Es ist halt nicht die hellste Laterne, und evtl. ist es wirklich davon ausgegangen das ich nicht merke, wenn es versucht einen Koffer voll Pan di Stelle zu schmuggeln. Mein Argument, dass das viel zu viel Zeug für den Transport über die Alpen ist, wird vom Wiesel einfach ignoriert.

Wie auch immer, erstmal muss ich mich ohnehin von meinen Gastgebern verabschieden. Ich gehe über den Hof zum Wirtschaftsgebäude mit dem Frühstücksraum. Es ist kurz vor acht und ein sonniger und warmer Morgen. Fabio, Chiaras siebenjähriger Sohn, tobt über den Hof und durch den Frühstücksraum und wird von seiner Mutter ermahnt.
„Ts“, sagt sie, „da guckt er den ganzen Morgen Cartoons auf allen sechs Sendern gleichzeitig, aber kaum kommst du zum Frühstück, rennt er mit der Fernbedienung in der Hand über den Hof.“

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Fabio versteckt sich hinter seiner Mutter und guckt vorsichtig hinter ihrem Bein hervor. „Heute ist ein schwerer Tag“, sage ich, „heute muss ich abreisen“. Chiara guckt ehrlich entsetzt. „Nein, das kann nicht sein! Ich habe im Kalender stehen das Du bis Übermorgen bleibst!“. Aber auch wenn es in ihrem Kalender steht, heute ist wirklich mein letzter Tag auf dem Hof. Chiara zieht in gespielter Empörung einen Flunsch und verlässt den Raum um Caffé zu machen. Fabio drückt sich derweil am Nebentisch herum. Ich gucke demonstrativ weg und frage dann in die Luft: „Sooo, Du bist also auch ein Motorradfahrer?“
Fabio macht „*N*“, grinst und schüttelt den Kopf.
„Aber Du hast doch ein Motorrad?“, frage ich und deute nach draußen, wo ein Plastikmotorrad in Bobbycargröße an einem Baum lehnt.

Früh übt sich, wer ein Biker werden will.

Früh übt sich, wer ein Biker werden will.

„*S*“ sagt Fabio und grinst. „Magst Du Motorräder?“, bohre ich weiter. Fabio grinst, steckt sich einen Finger in die Nase und macht „*S*“.

Ich ziehe ein kleines Päckchen in buntem Papier hervor, mache „Pst!“ und reiche es ihm dann. Fabio reisst die Augen auf, strahlt über beide Backen, lehnt sich zurück, reisst die Arme hoch und brüllt „YEAH!!“, dann nimmt er vorsichtig das Päckchen entgegen, dreht sich um und rennt zu dem Tisch im Frühstücksraum, der am weitestem von meinem entfernt ist, als hätte er Angst, dass ich es mir anders überlege und ihm das Geschenk wieder wegnehme. Er läuft fast seine Mutter um, die in dem Moment einen Kaffee auf einem Tablett hereinbalanziert. „Was ist denn HIER los?!“, fragt sie mit schneidender Stimme. „Ein Geschenk, ein Geschenk für mich!“, ruft Fabio und plappert los. So schnell, dass ich kein Wort verstehe. Er zerfetzt das Geschenkpapier und macht große Augen, als er eine durchischtige Verpackung mit einem Spielzeugmotorrad darin in den Händen hält. Er reicht sie gleich an seine Mutter weiter, damit sie sie öffnet, und hüpft währenddessen auf und ab.

Als Fabio schließlich die rot-schwarze Benelli in den Händen hält, guckt er andächtig und glücklich. „Sogar in den Farben von AC Mailand, seinem Lieblingsverein. Woher hast Du das denn gewusst?“, fragt Chiara und verwirrt mich damit, weil ich nicht gleich verstehe, dass es hier um Fußball geht. Dann legt Chiara und die Stirn in Falten. „Und was bekomme ich?“, fragt sie. „Meine ewige Dankbarkeit“, grinse ich, und sie starrt mich einen Moment böse an, bevor wie beide in Gelächter ausbrechen.

Auf langen Etappen kommt dieses Zusatzstück am Gasgriff zum Einsatz. Damit kann man mit dem Handballen Gas geben und die Hand locker aufliegen lassen, wodurch das Handgelenk entlastet wird.

Auf langen Etappen kommt dieses Zusatzstück am Gasgriff zum Einsatz. Damit kann man mit dem Handballen Gas geben und die Hand locker aufliegen lassen, wodurch das Handgelenk entlastet wird.

Die Renaissance ist bereits beladen und startklar. Auf dem weißen Blatt Papier, was die Nacht über unter der Maschine lag, ist kein Flckchen Öl zu sehen. Es ist also tatsächlich alles dicht und bereit für die Reise gen Heimat. Um 08.30 starte ich den Motor, nicht ohne Fabio noch einen Riegel Pan di Stelle zugesteckt zu haben. „Aber nicht Deiner Mutter verraten“, sage ich noch, dann fahre ich das Sonnenvisier im Helm herunter. Fabio nickt mit großen Augen, legt die Finger an die Lippen und macht „Ssssht“, dann dreht er sich um und rennt zu Chiara, den Schokoriegel in die Luft gereckt, und ruft „Guck was ich habe!!!“
Im Rückspiegel sehe ich, wie die beiden mir nachwinken.

Ich muss lächeln. Seit dem ersten Besuch hier, im vergangenen Jahr, ist mein Kontakt mit Chiara auch zwischendurch nie abgerissen. Wir blieben über Skype und per Mail in Kontakt. Mal helfe ich ihr mit deutschen Übersetzungen von Werbetexten für den Agriturismo, die dann auf Booking.com und ähnlichen Buchungsportalen erscheinen, mal chatten wir einfach so, und sie, die sich gleich im vergangenen Jahr zur Lehrerin ernannte, verbessert meine Fehler im Italienischen. Wir sind Freunde geworden, und ich freue mich schon jetzt darauf um nächsten Jahr wieder hierher zu kommen.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Dieser Abschied wird für immer sein. Kurz bevor dieser Blogeintrag veröffentlicht wird erfahre ich, dass Chiara den Hof ihrer Familie im Frühjahr 2014 verloren hat und traurig und voller Gram aus Volta Mantovana weggezogen ist. Letztlich hat wohl auch hier die Wirtschaftskrise zugeschlagen und die Bank, die den Umbau des Bauernhofs in einen Agriturismo mit einem Kredit finanziert hat, eine Zwangspfändung durchgeführt. Diese Nachricht macht mich wirklich traurig und wütend, denn ich habe gesehen mit wieviel Energie und Kraft Chiara und ihr Vater an der Verwirklichung ihres Traums gearbeitet haben. Mit genügend Mundpropaganda wäre der Agriturismo in ein paar Jahren eine florierende Goldgrube gewesen. Jetzt ist er eine stillgelegte Ruine von vielen, und Familie Capelli steht auf der Straße. Damit sind sie nicht allein. Die Wirtschaftskrise beutelt Italien seid Jahren, und wovon man wenig in den Medien erfährt sind die absurd hohe Arbeitslosigkeit, und die damit verbundenen Auswirkungen. Die Menschen sind verzweifelt, schon 2011 hatte sich die Zahl der Selbstmorde vervielfacht. Ich kann nur hoffen, dass Chiara wieder auf die Beine kommt.

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Aber davon weiß ich noch nichts, als ich an diesem Tag im Juni die Kiwiplantage verlassen und Richtung Norden fahre. Heute ist mein Herz nur ein wenig schwer, weil ich Abschied von Italien nehme. Im vergangenen Jahr hatte ich mich nach 14 Tagen schon mit einem Gefühl von „Reicht jetzt auch“ auf zu Hause gefreut, aber in diesem Jahr habe ich auch nach fast drei vollgepackten und erlebnisreichen Woche noch nicht genug und könnte noch ewig auf dem Motorrad durchs Land fahren. Aber ich werde bestimmt mal wieder hierher kommen. Dieser Gedanke macht den Abschied leichter.

Der Agriturismo Al Bagolaro liegt in perfekter Sprungweite für die Fahrt über die Alpen, was der Grund ist, weshalb ich im vergangenen Jahr überhaupt auf ihn gestoßen war. Von Chiara aus sind es 440 Kilometer bis nach München, was eine gute Tagesetappe ist. Beim Gardasee schwenke ich auf die Autobahn. Das kostet bis nach Österreich rund 15 Euro Mautgebühren, spart im Vergleich zur Landstraße aber zwei Stunden, und heute kommt es auf Zeit an. Erstmal hänge ich aber an den Schranken fest, denn von den fünf geöffneten klebt an vieren „Motorräder verboten“, und natürlich habe ich mich verkehrt eingeordnet. Ganz links wäre richtig gewesen, ich stehe ganz rechts. Nunja.

Nach 30 Minuten habe ich die Berge erreicht. Ich mag die Alpen, und ich mag dieses Tal, wo links und rechts die Felswände steil in den Himmel ragen und im Talgrund Wein angebaut wird. In dieser gewaltigen Landschaft fühlt man sich als Mensch ganz winzig, eine durchaus gesunde Einordnung, an die man ab und an mal erinnert werden sollte. Die Autobahn zieht sich durch die Täler, und die Landschaft ist so gewaltig, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Zum ersten Mal seit Wochen fährt die Kawasaki wieder legal Tempo 130. Die Sonne scheint, und es ist leicht bedeckt bei rund 25 Grad – perfektes Reisewetter. Das sehen dummerweise auch ganz viele andere so. Ich hatte Stau in Richtung Süden erwartet, weil jetzt in Deutschland Ferien beginnen, tatsächlich aber ist es anders herum – ganz viele Deutsche sind auf dem Heimweg. Mit ihrer dumpfbräsigen Oberlehrerhaftigkeit fahren meine Landsleute stur auf der linken Spur, mit Tempo 110. Ganz so, wie es auf den Schildern am Straßenrand steht. Das darunter auf italienisch „bei Regen oder schlechter Sicht“ steht, ignorieren sie, und wundern sich, dass sie von den italienischen Autofahrern rechts überholt werden, die 130 fahren – was erlaubt ist. Natürlich passiert das, was immer passiert, wenn eine Fraktion stur doof fährt und die andere schneller will: Stau aus dem Nichts. Irgendwo bremst ein Auto ein wenig, das dahinter ein wenig mehr, und wie eine Welle im Wasser setzt sich das durch den Verkehr fort, bis 10 Kilometer weiter hinten plötzlich Stau ist, wegen nichts außer scheißefahren. Zum scheiße Fahren der Deutschen kommen aber noch die Mautstellen, mit kilometerlangen Staus, dann auf der österreichischen Seite Baustellen und schließlich der Brennerübergang.

Am Grenzübergang selbst stehe ich fast zehn Minuten hinter einem Wagen mit Berliner Kennzeichen. Der darin sitzende Hipsterjunge mit Zottelbart und Omabrille versucht offensichtlich mit dem Mautner die Zahlungsmodalitäten auszudiskutieren oder Rabatt auszuhandeln oder in Pfandbons zu bezahlen oder wasweißich. Mein Blutdruck steigt langsam, und ich verspüre den Drang den Debattierzottel durchs halb geöffnete Fenster zu ziehen. Das ich kurz darauf erst in Regenschauer, dann in Sturm und schließlich nach München gerate, bessert meine Laune nicht wesentlich.

Kurz hinter der Grenze zur bayerischen Hauptstadt ziehen zwei grell lackierte und mit billigen Bodykits versehene Audis an mir vorbei, auf deren Heckscheibe die Schrift „Waffenschmiede Ingolstadt“ prangt. Das sagt eigentlich alles, was man über diese Art Audifahrer wissen muss.

Es ist voller Sterne! (Das Topcase)

Es ist voller Sterne! (Das Topcase)

La mia Sorella, meine Schwester, lebt in München und ist mittlerweile aus dem Veneto zurück. Sie besuche ich kurz auf einen Kaffee, und während ich meinen Neffen bespaße, der gerade entdeckt, dass er Füße hat und das total faszinierend findet, höre ich aufs dem Nachbarraum „Gutes Wiesel, dass hast du brav gemacht“. Na super, anscheinend hat das Wiesel einen Geheimauftrag ausgeführt. Offensichtlich haben wir es hier mit einer Wiesel-Schwester-Pan-di-Stelle-Schmuggelverschwörung über die Alpen zu tun, an der ich unwissentlich Komplize geworden bin. Hm.

Wenigsten bekomme ich auch was von der Sternchenkekstorte ab, und ich darf sogar die Sternchen selbst darüberstreuen.

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Von München aus geht es nach Augsburg. Ich kenne die Stadt bislang nur vom Bahnhof, und ehrlich gesagt: Das reicht auch. Im Individualverkehr ist Augsburg gerade eine fürchterliche Zumutung: Neben S-Bahn-Spuren (für Motorräder nicht ganz einfach) gibt es in einem Fort Baustellen, Umleitungen, Umleitungen zu Umleitungen, Straßenfeste, für die mal eben die Hauptverkehradern gesperrt werden, usw.

Ich zittere vor Anspannung, als ich endlich von der Maschine steige. Das ist etwas, was mir selbst in Verona nicht passiert ist. Das Motorrad kann ich nur im Halteverbot stehen lassen, aufgrund der Baustellen ist jeder sonstige Quadratzentimeter zugeparkt. Mein Versuch in einem Parkhaus zu parken schlägt fehl, denn zum ersten Mal hat sich die verdammte Schranke nicht geöffnet, weil die Induktionsschleife im Boden das Motorrad nicht registriert. Gar nicht einfach da wieder wegzukommen, zumal hinter mir schon fünf Autos stehen und alle rückwärts rangieren müssen.

Egal jetzt, ich bin da. An dem Ort, an dem meine Kinderträume zum Leben erweckt werden: Es ist -natürlich!- die Augsburger Puppenkiste!!

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Das Theater ist in einem ehemaligen Hospiz untergebracht und hat im Erdgeschoss Spielräume und Werkstätten für Kinder, in der ersten Etage ein kleines Museum. Das ist nicht groß, und in 20 Minuten hat man alles gesehen. Aber die emotionale Wirkung ist riesig, ich habe die Traumfiguren meiner Jugend gesehen! Na, wer kennt noch die Stücke, aus denen die Szenen stammen?

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Leicht beschwingt fahre ich zu meiner heutigen Herberge. Auf die bin ich sowieso gespannt. Mein Gefühl hatte mir gesagt, ich solle mir was auf dem Land suchen, mein Kopf wollte aber unbedingt was in Innenstadtnähe. Der Kopf hat gewonnen, und das für heute gebuchte Hotel Sleps ist nur 5 Minuten von der City entfernt. Dummerweise ist es bei näherer Betrachtung nur das aufgemotzte Anhängsel der Augsburger Jugendherberge, aber wenigstens gibt es einen kostenlosen Parkplatz für die Kawasaki.

Nachdem ich die Koffer im Zimmer verstaut habe, gehe ich auf Erkundungstour – und bin enttäuscht. Augsburg tut so, als wäre es gerne München, inkl. dem nervtötenden Schickimickigetue, den Cocktailläden und den aufgedonnerten Genussmenschen. Allerdings bringt Augsburg dafür NOCH WENIGER Substanz mit. Ich würde gerne was bodenständiges essen, aber das geht hier nicht – die Hauptstraße, auf der Ford Mustangs und SUVs im Kreis auf und abfahren, ist eine endlose Aneinanderreihung von Cocktailläden, und in den Nebenstrassen ist – nichts. Als hätte hier jemand eine Potemkinsche Fußgängerzone errichtet.

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Das letzte Abendessen der Reise, mit dem diese eigentlich krönend zelebriert werden sollte, ist letztlich ein simpler Dönerteller, und ich beschließe, den würdigen Abschluss auf morgen zu vertagen. Also klappe ich in der Jugenherberge das letzte mal das kleine Acer auf, schreibe Tagebuch, lese noch ein wenig und schlafe sehr früh ein, um morgen sehr früh hier weg zu kommen.

Über die Alpen: Von Volta Mantovana über den Brenner nach München, dann weiter nach Augsburg.

Über die Alpen: Von Volta Mantovana über den Brenner nach München, dann weiter nach Augsburg.

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Weiter zu Teil 21: Das Ende einer Reise

 
8 Kommentare

Verfasst von - 26. April 2014 in Motorrad, Reisen, Wiesel

 

8 Antworten zu “Motorradreise 2013 (20): Augsburger Puppenkiste

  1. Die Wunderbare Welt des Wissens

    26. April 2014 at 19:14

    Eine Insel mit zwei Bergen, dort im tiefen blauen Meer *Träller*

    Das mit Chiara und ihrer Familie ist sehr traurig. Schlimm, wenn so ein schöner Traum zerstört wird.

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  2. Silencer

    26. April 2014 at 23:26

    Ja, das hat mich auch richtig runtergezogen als ich das erfahren habe.

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  3. Ursus310

    28. April 2014 at 13:18

    Das Problem mit Augsburg (ich wohne da in der Nähe) ist, dass in der Innenstadt nichts ausgeschildert ist, was interessant wäre (z.B. wo es zum Bahnhof geht) … Der Augsburger an sich ist aber wohl auch so mufflig, dass es Ihm nur recht ist.
    Das Bausstellendrama ist eine echte Katastrophe (vor allem weil sich jeden Tag die Straßenführung ändert – ist aber mittlerweile schon besser, nachdem die städtische Dreh- und Angelscheibe für die Straßenbahnen jetzt endlich fertig gestellt wurde (das wurde komplett neu gemacht).

    Leider hat die Stadt einen Hang zum Schicki-Micki und hochtrabender Kultur – auch wenn den „echten“ bauernschädligen Augsburger und die Jugend das wohl nur am Rande interessiert.
    Abgesehen davon hat Augsburg tatsächlich auch seine schönen Seiten (z.B. der Stadtmarkt, die Altstadt mit der Fuggerei oder das Rathaus) und auch das Interesse an den bildenden Künsten wird z.B. im Dom oder im Schäzlerpalais bedient.

    Sollte es dich trotzdem nochmals in die Augsburger Innenstadt verschlagen und es dich immer noch bodenständigem essen gelüsten … gibt es mindestens zwei echte Empfehlungen, an denen man aber gerne vorbei läuft … „Bauerntanz“ in der Altstadt und an der Prachtmeile im Kellergewölbe der „König von Flandern“ (sehr zu empfehlen!).

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  4. Silencer

    28. April 2014 at 16:48

    Hi Ursus, dann täuschte mein erster Eindruck also nicht, was Du schreibst bestätigt mich ja. Aber keine Bange, ich bin immer noch Neugierig auf Augsburg. An dem Tag ging es mir allerdings ziemlich auf die Nerven und ich war grummelig und gereizt, was man vielleicht auch merkt. Aber irgendwann will ich nochmal dort hin und mir alles in Ruhe ansehen. Dann folge ich gerne auch Deinen Empfehlungen!

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  5. Ursus310

    29. April 2014 at 12:02

    … nachdem die Augsburger das den ganzen Tag haben … kein Wunder , dass man da grummelig wird 😀

    Übrigens Motorradparkplätze gibts in Augsburg sowohl gut gelegen als auch kostenlos … (man muss eben nur wissen wo die sind – wo wir aber wieder beim Thema wären)
    (Wenn ein Besuch ansteht, geb ich dir gene weitere Infos (Mailadresse müsstest du sehen können))

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  6. Silencer

    30. April 2014 at 08:56

    Motorradparkplätze kannst Du mir immer gerne verraten, ich sammele die in einer separaten Karte und tracke die sogar, wenn mit unterwegs welche begegnen.

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  7. Leandrah

    1. Mai 2014 at 11:16

    mein Webmaster Augsburger hat mir geschrieben zu deiner Verstimmung zu Augsburg:
    Die Augsburger haben einfach die Gabe, Gäste in ihr Innerstes zu lassen und dank vieler Einbahnstraßen nie wieder heraus.

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  8. Silencer

    1. Mai 2014 at 21:12

    :-)) So sieht´s aus!

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